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Jüdische Rundschau · 1931-11-27 · Heft 92 (27.11.1931) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 92 (27.11.1931)
Date
1931-11-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Das Boxheimcr Programm der Saüonahozialhien Einzelnummer 0£5 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDiens tag u.Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Auslandsabannements werden in dar Wahrung dar eixtrelneti Linder berechnet. AniEffigenfimis! 8 gesp, NfoBpareülereüa 0*50 CL-M. StelWgasuch• 0,25 G.-M- Redaktion, Verlag und Anreigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m. b.H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telephon: J 1 Bismarck 716570־. Postscheck . Koottiu Baarlin 17392, Basel V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 39453, Budapest 59693, Daring 1973, Haag 140470, rag 59410 Riga 4155, Straa&burg 16430, Warschau 190708, Wien 156030t Bank Konten: Darnurtadter- und Nationalhaak, Depositen - Kasse Berlin, Kurfünstendamm 52: Rumänische Kreditbank, Cernauti (Rumänien); Anglo Palestine Co. in Haifa, lerusalem, Tel ■Aviv. Nummer 92 | Berlin, 27. XL 1931 Redakdonsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. י״ז כסלו תרצ״ב | xxxvi. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das indische Volk die Schaffung einer bffentllch - rechtlich gesicherten Helmstitte In Palästina. ״Baseler Programm.“ Wauchopes Vereidigung für Gesetz und Ordnung, Wohlstand und Frieden Wie bereits in der vorigen Nummer kurr berichtet, fand am 20. d. M. in Jerusalem die Vereidigung des neuen High Commissioner Sir Arthur Wauchope in feierlicher Versammlung statt. Nach der Vereidigungs-Zeremonie hielt (dem JTA.-Bericht zufolge) der neue High Commissioner eine Ansprache, in der er ausführte: Kein Kampf kann so interessant sein, wie der Kampf zwischen der Wüste und dem Kulturland. Ich kam hierher aufgeschlossenen Geistes, ohne vorgefaßte Ideen, ohne fertige Pläne oder Entwürfe. Ich bin Soldat und habe in vielen voneinander verschiedenen Ländern Dienst getan, überall war ich bestrebt, Kultur und Wohlstand zu vermehren. Unter Berufung auf Aussprüche des zweiten High Commissioners für Palästina, Feldmarschalls Lord Plumer, der ebenfalls vom Heeresdienst zum Verwaltungsdienst kam, erklärte Genera! Wauchope: Erstes Grundprinzip der Verwaltung sind Gesetz und Ordnung; Wohlstand und Frieden, guter Wille und Verständnisbereltschaft sind das zweite Grundprinzip; gegenseitiges Vertrauen, Glaube und Zuversicht zwischen der Regierung und der Bevölkerung sind die dritte Grundbedingung. Der Oberrichter Palästinas, Sir Michael MacDonne 11, richtete an den High Commissioner eine Ansprache, in der Aus Köln wird uns berichtet: Die zionistische Herbstsaisan erreichte ihren Höhepunkt durch den zweitägigen־ Besuch Dr, Weizmanns, dessen Vorträgen — weit über die zionistischen Kreise hinaus — große Teile der Kölner Judenheit das lebhafteste Interesse entgegenbrachten. Dr. Weizmann sprach hier in einer von der Kölner Zionistischen Vereinigung veranstalteten öffentliehen Versammlung, die von mehr als 1500 Menschen besucht war, und in einer vom Deutschen Komitee Pro- Palästina und dem Keren Hajessod gemeinsam arrangierten Matinee vor etwa 800 Personen. Außerdem hatte er eine Besprechung mit den vereinigten Jugendbünden, in der er in Beantwortung an ihn gerichteter Fragen besonders auf die Probleme einging, die heute die jüdische Jugend beschartigen. Die große öffentliche Versammlung wurde von Aintsgerichtsrat May, dein Vorsitzenden der Kölner Zionistischen Vereinigung, geleitet, der in seiner Er- Öffnungsansprache Dr. Weizmann als den langjährigen Führer der zionistischen Bewegung feierte. Dr. Bruno Nathan überbrachte die Grüße des Landesvarstandes der Zionistischen Ver- Einigung für Deutschland und dankte namens der Z. V. f. D. Herrn Dr. Weizmann, der sich im Laufe der letzten Wochen mehrfach in den Dienst der zionistischen Arbeit und der Werbearbeit für den Keren Hajessod gestellt hat. Dr. Weizmann behandelte in etwa einstündiger, wiederholt von stürmischen! Beifall unterbrochenen Rede die heutige Lage der Judenheit in den Ländern der Diaspora, ging mit besonderer Ausführlichkeit auf die Lage der Juden in Rußland ein und behandelte in diesem Zusammenhang auch die Probleme des politischen Kommunismus, der heute für gewisse Teile der jüdischen Jugend dieselbe Attraktion ausübt, wie seinerzeit etwa Liberalismus und Sozialismus, und er zeigte, daß alle diese modernen Zeitströmungen naturnotwendig doch das jüdische Problem nicht lösen können. Dr. Weizmann schilderte an Hand des Schicksals, das die amerik an i sehe Judenheit in den letzten zwei Jahren erlitten hat, die Unzuverlässigkeit der jüdischen Positionen in der Diaspora und stellte dem gegenüber das Bild des neuen jüdisehen Palästinas auf, das — wenn auch noch in den Anfängen der Entwicklung begriffen — doch auf festen Fundamenten ruht und Zukunftshoffnungen für die wirtschaftliche und geistige Renaissance des jüdischen Volkes in sich trägt. Die gemeinschaftliche Veranstaltung des Deutschen Komitees Pro Palästina und des Keren Hajessod die vor geladenem Publikum stattfand, wurde von Herr« Dr. 11. c. Alfred Leonhard Tietz geleitet. Herr Tietzbegrüßte namens der beiden einberufenden Körperschaften den Gast und wies auf das Interesse hin, das Angehörige der Kölner Universität (Prof. Walb) im Rahmen des Pro Palästina- Komitees für das Jüdische Nationalheim und für die Jerusalenier Universität gezeigt haben. Uebergehend zur Besprechung der heutigen wirtschaftlichen Verhältnisse, betonte Herr Tietz, daß die Weltwirtschaftskrise sich besonders schwer in Deutschland auswirkte. ״Trotzdem“, so fuhr er fort, ״bin ich der Meinung, daß die Juden, gerade wenn schwere Zeiten waren, die Kraft gefunden haben, diesen schweren Zeiten mit besonderer Intensität zu begegnen. Alts der Not wurde die Kraft geboren, aus der Not erwuchs der Erfolg. Das ist gerade das Schöne und Tragische in der Geschichte des Judentums, daß die Not kommen mußte, um den Juden zum Juden zu machen und ihm Kraft und Einfluß zu bringen, er erklärte, Palästina sei ein ״unglückliches Land“, sehr oft ein Schlachtfeld; um hier erfolgreich zu sein, müsse man außer allen anderen Qualitäten noch die Geduld Hiobs haben. Dieses kleine Land nimmt einen großen Platz ein in den Gedanken von Millionen Menschen in der ganzen Welt, jede hier unternommene Aktion wird einer mikroskopischen P r ü - fung unterworfen , und es wird scharf aufgepaßt, ob irgendeine Abweichung von irgendeiner Norm vorkommt. Palästina wird von Anhängern voneinander abweichender Konfessionen und Angehörigen einander bekämpfender Nationen bewohnt; dies erregt die Leidenschaften und schafft Gefühlsgegensätzc; deswegen ist die Aufgabe des High Commissioners in diesem Lande eine besonders ernste. Das königliche Ernennungsdekret wurde in den drei offiriehen Sprachen des Landes verlesen. Bei dem Empfang im Regierungshause waren von jüdischer Seite anwesend: Oberrabbiner Kuk, der Kanzler der Hebräischen Universität Dr. J. L. Magnes, die Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency Dr. Chaim Arlosoroff, Dr. Maurice B. Hexter und Dr. VOemer Senator, der Leiter des Jüdischen Nationalfonds M,. M. Ussischkin und die Mitglieder des Waad Leumi Ben-Zwi, David Yellin, Joseph Meyuchas. Und so hoffe ich, daß die Krise, die uns befallen hat, uns nicht hindern wird, an einer wfrtschaftliqhen Betätigung tfir das Werk in Palästina, ln geistiger Beziehung holen die Juden, die Nichtzionisten sind, aus Palästina und aus der palästinensischen Bewegung vor allen Dingen die Kraft des Glaubens. Es gibt viele unter uns, die in konfessbneller Beziehung kaum Juden sind oder nur schwache Juden sind. Für sie ist das palästinensische Werk, der palästinensische Gedanke, wie er sich seit Jahren und heute aufgetan hat, ein Gedanke der Regeneration, ein Gedanke, an dem die Jugend sich aufrichtet und vor allem die Kraft findet für das wahre jüdische Wirken.“ Zum Schluß würdigte der Redner die Verdienste Dr. Weizmanns und sein vorbildliches Wirken für das Palästrnawerk auch nach Niederlegung seines Präsidentenamtes. Namens der Kölner Jüdischen Gemeinde sprach Justizrat Dr. Bodenheiraer Worte der Begrüßung für Dr. Weizmann. Alle, so sagte er, welcher politischen Richtung sic auch anjjehören mögen, zollen die höchste Bewunderung für den Mann, der, nachdem er das Amt des Präsidenten niedergelegt hat, als einfacher Mitstreiter in die Reihen der Kämpfer für das Palästinawerk getreten ist. Oberregierungsrat Marcus wies in seiner Ansprache auf den tiefen Eindruck hin, den Weizmanns Worte am Tage zuvor in der öffentlichen Versammlung gemacht haben. Aus Weizmanns Reden spreche der tiefe Glaube an die zionistische Idee, und dieser Glaube vermag Wunder zu wirken, was sich bei Weizmanns politischen Erfolgen, bei Erlangung der Balföur-Deklaration gezeigt hat und auch jetzt zeigen muß, wenn Weizmann es ist, dem es gelingt, neue Menschen für das Werk zu gewinnen und auch trotz aller Schwierigkeiten die Juden zur weiteren materiellen Unterstützung der Sache zu bewegen. Dr. Weizmann, dem eine tosende Ovation dargebracht wurde, hob zunächst die Verbindung der Stadt Köln mit der zionistischen Geschichte (Moses Heß, Wolffsohn, Bodenheimer) hervor und schilderte dann die politische Entwicklung und die politischen Verhältnisse in Palästina. (Wir bringen einen Auszug aus seiner Rede an anderer Stelle. — Red.) Am Nachmittag veranstalteten Herr und Frau Alfred Tietz in ihrem Hause einen Empfang zu Ehren Dr. Weizmanns. an dem etwa 70 Damen urtd Herren teilnahmcn. Dr. Weizmann beantwortete im Laufe dieser Nachmittag- Veranstaltung noch eine Reihe von Fragen, die aus der Mitte der Erschienenen an ihn gerichtet wurden. Abschließend können wir feststellen, daß das zionistische Leben in Köln durch den Besuch Dr. Weizmanns einen neuen und starken Impuls empfangen hat - י Die Uneinigkeit der Araber Jerusalem, 22. Nov. (J. T. A.) Zahlreiche moslemische Führer in Palästina, unter ihnen die Bürgermeister von Jerusalem,Jaffa und Haifa und einige Mitglieder des Obersten Moslemischen Rates, haben eine Proklamation erlassen, m der gegen die Abhaltung des vom Großmufti für den 7. Dezember d. J. nach Jerusalem einberufenen Weltkongresses des Islam, sowie überhaupt gegen die Politik des Großmufti, Stellung genommen wird. Der Großmufti, heißt es in der Proklamation, hat den Kongreß einberufen, ohne die ständigen Vertreter des Islam zu Rate gezogen zu haben. Er hat Moslems aus der ganzen Welt zur Teilnahme an dem Kongreß eingeladen und überging dabei die legalen Repräsentanten des Islam in Palästina, Von der Balfour* Deklaration bis heute Von Dr. Ch. Weizma 11 n. IVir bringen nachstehend (m in Ich nung an ein Stenogramm) einen gekürzten Atu mg am der Heda, die Dr. Weizmann in der Pro Patästina-Vergmlaltimg in Köln am. 33. d. V. gehalten hat. Diese Perle scheint, uns darum, bedeutsam, weit, der Mann, der Io Jahre, lang die zionistische Politik geleitet hat, hier einen gedrängten lieberblick aber die Zeitnerfxällnissc gibt, unter denen er politisch arbeiten mußte. Diese Darstellung ist. auch geeignet, gewisse, populäre Irrtümer über die. Möglichkeiten, der zionistischen. Politik in diesem Zeitraum, zu berichtigen. Das Begreifen dieses Kapitels zionistischer (iesrhirhte. nt■ n. E. Vorbedingung jeder aktuellen zionistischen Politik und sogar jeder realen, Fiktionen ablehnenden zionistischen Ideologie, die allein das Fundament der geschichtlich, bedeutsamen jüdischen Aufgabe unserer Tage sein kann. Bei. Mehrere Vorredner haben hier an die Balfour-Deklaration angeknüpft. Es sei auch mir erlaubt, einige Worte darüber zu sagen. Diejenigen, die die Balfour- Deklaration im Jahre 1917 empfangen haben und den Wert und die Bedeutung dieses Dokumentes schätzen, konnten sich eines Gefühls nicht erwehren, daß dieses Dokument uns verhältnismäßig leicht in die Hände gefallen sei, und ich selbst habe mich immer ein bißchen als ״Kriegsgewinnler“ gefühlt. Es bedurfte eines blutigen Streites, der die Welt erschüttert hat. Wir haben mitgestritten, die Juden kämpften auf allen Fronten, verloren überall und siegten nirgendwo. Durch eine Verknüpfung und Verkettung von Umständen, über welche wir keine Kontrolle hatten, entstand eine Konstellation, aus der die Balfour-Deklaration floß. Seit 1917 fühlte ich, und ich glaube auch mancher meiner Freunde, daß diese Deklaration sozusagen in der Luft hing. Und wie es oft bei Juden in der Geschichte geschieht, man fängt mit dem Dach an und man baut das Fundament unter das Dach. Und so fühlte ich fortwährend, daß wir eine י verbäitaiwtillig karre Spa»•« Zeit haben, um das Fundament unter die in der Luft hängende Balfour-Deklaration zu bauen. Je schneller und je höher und je fester das Fundament gebaut wird, desto weniger wird die Balfour-Deklaration herunterfallen von .,der Höhe, auf der sie im Jahre 1017 war, zu der Höhe, in welcher sie sich heute befindet Zwischen der Realisierung eines Traumes, wie er in der Balfour- Deklaration gedacht wurde und zwischen der nackten Wirklichkeit, zwischen dem Wunsch und der Möglichkeit, ist eine große Distanz, und diese Distanz konnte nur ״von unten“, durch unsere Aufbau-Arbeit, verringert werden. Ist unsere Arbeit stark, so wird die Distanz kleiner. Es kam darauf an, die Höhe des Fundamentes zu vergrößern. Dies war schon 1917 klar, es wurde klarer, mir wenigstens wurde es besonders klar, im März 1918. Im März 1918 kam ich nach Palästina mit der Balfour-Deklaration in meiner Tasche, begleitet, wie ich glaube — ich gebe mich keinen Uebertreibungen hin —- begleitet von den Wünschen nicht nur des jüdischen Volkes, sondern auch des englischen Volkes. Ich glaube, ohne IJebertreibung — und ich werde es einmal vielleicht nach ein oder zwei Jahren, wenn ich meine Erinnerungen an diese Zeit veröffentliche, beweisen, — daß kaum ein Jude in der modernen Zeit so hinausgesandt wurde in eine Mission, wie ich und meine Freunde im März 1918. Wir kamen nach Palästina, und wir fanden ein Palästina, ausgehungert, verwüstet, arm, und die Front donnerte noch zehn Kilometer von Jerusalem. Ich sah die Front, Kanonen, Militär, Kämpfe. Es war ein ungeheurer Unterschied zwischen der Balfour- Deklaration und dem Milieu, das ich dort vorfand. Ich dachte daran, wie es sein wird, wenn diese Front verschwindet, wenn Palästina nackt und arm, entblößt von den militärischen quasi ״Verschönerungen“, uns wieder entgegentritt. Wir werden einen langen, langen Weg gehen müssen, bis wir diese Balfour-Deklaration zur Wirklichkeit machen. Und so begann von 1917 über 1918, durch 1919 über 1920 über die Ratifikation und Durchführung des Mandats, ein zäher tagtäglicher Kampf, ein Kampf um das Fundament, für die Balfour-Deklaration. Es würde viel Zeit in Anspruch nehmen, den Kampf zwischen 1918 und 1921 bis zur Ratifizierung des Mandats zu schildern. Es entstand das Dokument, das an und für sich schon ein Kompromiß war. Das Mandat war ein Kommentar zu der Balfour-Deklaration und alle Weißbücher, die darauf folgten, waren Kommentar auf Kommentar, und es drohte uns manchmal die Gefahr, daß die Balfour-Deklaration wegkommentiert werde. Es galt nun durch eigene Kraft diesen Kommentaren entgegenzuarbeiten, und die Kraft lag nicht in der englischen Regierung, im englischen Volke, sondern in unseren Reiben. So sahen die Dinge aus, als wir im Jahre 1920 an die Arbeit gingen. Langsam entstand dieser Bau, ein kleiner, ein bescheidener, aber wie ich glaube eia gefestigter Bau. Es entstand der jüdische I.MIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIimillllllllllllllillllllllllllllllMllllllllllllllllllllllllinilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllinilllllllUlllllllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllltlllllllllllllllllllllllllllinillllllllllimMIUIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIII Weizmann-Tage in Köln Gro$e öffentliche Versammlung und Pro Palästina -׳ Kundgebung

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