Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 85 (3.11.1931)
- Date
- 1931-11-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 510 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 85, 3. XL 1031 Aufruf ln wenigen Tagen beginnt das Wintersemester der Universität und der übrigen Berliner Hochschulen. Hunderte von jüdischen Studenten sieben vor der schwerwiegenden Entscheidüng, ihr Studium abbrechen zu müssen, weil sie die Kosten nicht mehr auibringen können. Die Utftcrstützungsfonds sind erschöpft, die Verdienstmöglichkeiten minimal. In Erkenntnis dieser Dinge haben sich die Unterzeichneten jüdischen Studentciiorganisafionen aller Richtungen zusammengetunden, um mit der Unterstützung der jüdischen Gemeinde durch die Organisierutig einer Selbsthilfe eine Rettungsaktion für das jüdische Akademikertum durchzuführen. Wir wenden uns an die jüdische Oeffentlichlceit: Helft uns mit in diesen Zeiten der furchtbaren Not, das jüdische Akademikertum zu erhalten! Es geht um die geistige Zukunft des Judent um s! Durch genaue Prüfung in einzelnen Fachausschüssen wird Sorge getragen, daß nur begabte und würdige, besonders in höheren Semestern stehende Studenten unterstützt werden. — Heber 200 Anträge sind schon bei der Jüdischen Studentenliilfe eingclaufen, darunter von hochbegabten und allen Seiten empfohlenen Studenten, die alle abgelehnt werden müssen, weil keine Mittel mehr vorhanden sind. Darum helft, mul helft rasch! Nachhilfestunden und andere Erwerbsmüglichkeitcn meldet dem Jüdischen Arbeitsnachweis, Abt. f. Studenten, Linckristr. 48/50, Dönh. 307. Freitische meldet der Jüdischen Studenteiihilfe, Berlin C. 2, Rosenstr. 2 1. Norden 6711. Einzahlungen sind erbeten auf das Postscheckkonto: Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde Nr. 29 640 mit Sondervermerk auf dem Postabschnitt: .,Für Jüdische Studentenhilfe“. Akademischer Verein für Jüdische Geschichte und Literatur (A.J.G.V.). Bachurim-Verein am Rabbinerseminar. Hörerausschuß an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Kartell jüdischer Verbindungen (K.J.V.). Vereinigung jüdischer Akademiker. Vereinigung Jüdischer Studenten an der Handelshochschule. A. J. G. V. ״Frauengruppe“. Freie Jüdische Verbindung ״Dahlemia". Jüdisch-Theologischer Verein (J. Th. V.). K. C. zu Berlin. Zionistische Stutlentinnenverbiudung (Zist). 111n111tnn1m11111n1111wm111w1nw1111«mm1111t1w)1w1111m111m11)m1mm11111n11111n11n1n11m1:11t1w1)111111111111[1111111t1111 Kinderbücher, Frau Tom S e i d in a ת n - F r e n d , die auf so tragische Weise aus dem Leben geschiedene Künstlerin, hinterließ neben den beiden bereits hier angezeigten Spielfibeln noch eine dritte, die jetzt unter dem Titel ״Hurra, wir rechnen!“ (wie die andern Kinderbücher der Verfasserin im Verlag Herbert Stuffer, Charlottenburg) erschienen ist. Auch diese» Buch ist wieder an Einfällen und sinnvoller Anordnung so reich, cs ist so gut komponiert, so sehr auf Selbstbeschäftigung des Kindes, auf spielendes Lernen und dauernde Spannung der Aufmerksamkeit angelegt, daß man diese Fülle pädagogischen und künstlerischen Talentes bewundern muß. Man wünscht allen Fünf- oder Sechsjährigen herzlich, in Gesellschaft dieses unerschöpflichen Buches die ersten Schritte in die Arithmetik zu machen! (Preis M. 3,20.) — Zwei reizende Kinderbücher für Drei- bis Sechsjährige versendet der Verlag Jos. Scfiotz in Mainz. Sie heißen: C. O. Petersen, ״Bei Tante Gr 1־ u 11“. Ein lustig Buch vom Kindergarten der Tiere. 13 Blatt mit farbigen Bildern in Offsetdruck. M. 2,85. —■ B. Braun-Fock, ״De r tr e u e Teddy“. Wie der treue Teddybär den kleinen Peter sucht und findet. 48 Seiten mit 12 farbigen Bildern in Offsetdruck und zahlreichen Zeichnungen im Text, Hlbl. RM. 3,50. Die Texte sind wirklich kindlich und die Bilder sehr lustig und künstlerisch einwandfrei. Diese beiden Bücher und ihre Gestalten (z. B. Tante Gruh — Känguruh) dürften bald in der Welt der Kleinen sehr populär werden. Ortsgruppen Nürnberg-Fürth. Am Donnerstag, dem 28. Oktober, hielt Herr Dr. Bamberger in unserer Ortsgruppe ein Pressereferat. Auf Grund seiner umfassenden Kenntnisse und seiner außerordentlichen Belesenheit gab Herr Dr. Bamberger an Hand vieler interessanter Zeitungen und Zeitschriften einen eingehenden Ueberblick über die jüdische Presse der letzten Wochen, ln der darauffolgenden, sehr lebhaften Diskussion, an der sich die Herren Gorski, Dr. Nußbaum, Freimann, Oberndorfer jr., Wollncr, Warburg, Steinbach und Frl. Steffi Braun beteiligten, wurde allgemein, insbesondere aber von seiten der Jugend, der Wunsch laut, die Diskussionsabendc des Jung-Zionistischen Kreises wieder aufzunehmen. Es wurde sogleich der nächst e D iskussionsaben d festgesetzt, er findet am Donnerstag, dem 5. November, abends 81/2 Uhr, im Jugendheim, Treust!7 .־, statt. Herr Dr. Nuß bäum hat das einleitende Referat übernommen. Er wird über das Thema: ״Ist der Zionismus die Lösung der persönlichen Judenfrage?“ sprechen. Auch an dieser Stelle laden wir die jüdisch interessierte Jugend aller Kreise zu diesem Abend ein. Laut Bericht des Statistischen Amtes der Stadt New York leben gegenwärtig in Orofi-New York 1 875 521 jüdische Seelen. Vermischtes Berliner Jüdische Gemeinde. Die nächste öffentliche Sitzung der Repräsentanten-Versammlung findet Donnerstag, den 5. November, abends 0 Uhr, im Sitzungssaal, Oranienburger Sfiahe 30 II, statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Schulfragen, und zwar eine Anfrage der Fraktion der Jüdischen Volkspartei betr. den Stand der Verhandlungen bezüglich der Zuschüsse der Stadt Berlin für die Scholen der Jüdischen Geraeinde, ferner ein Antrag eines Mitgliedes der Versammlung betr. A b s t a 11 d n a b m e v o 11 N e 11 a u f 11 a 11 r!1 <: n bei den beiden Gemeindemittelschulen, sowie betr. Auflösung der beiden Mittelschulen der Gemeinde. — Vor der öffentlichen Sitzung findet eine nichtöffentliche Sitzung statt. Jugend wirbt für das Alter. Am Sonntag, dem 8. November, vormittags II: Uhr, findet in der Alhambra, Kurfürstendämm 68, eine Kinder-Kinovorführung zugunsten der J ü - dischen Altersliilfe Groß-Berlin E. V. statt. Karten zum Preise vom 1, 1,50 und 2 M. im Büro der Jüdischen Alfershilfe, Augsburger Str. 39, und an der Vormittagskasse. Verwendet Wohlfahrtsbriefmarken! Die Deutsche Nothilfe gibt in diesem Jahre wiederum neue Wohlfahrtsbriefmarken heraus, die zur Freimachung sämtlicher Postsendungen nach dem ln- und Auslände bis zum 30. Juli 1932 Verwendung finden können. Es kosten: die 8 RPf.-,Marke (Zwinger in Dresden) 12 RPf., die 15 RPf.-,'Marke (Rathaus in Breslau) 20 RPi, die 25 RPf.-Mirke (Heidelberger Schloß) 35 RPf., die btt RPf.-Marke (Holsfentor in Lübeck) 90 RPf. Soweit der Betrieb nicht durch die Post, sondern durch Wohlfahrfsorganisationeu erfolgt, verbleibt diesen aus dem Reinertrag ein Anteil von 80״״. Der Ertrag der Wohlfahrtsbriefmarken soll in diesem Jahre zur ergänzenden Fürsorge für Notleidende aller Bevölkerungskreise, besonders aber für Mütter und für die Ju״eml dienen. Da hiermit ein Weg gewiesen ist, auch den jüdischen W oh 1 f a 11 r t s s t e 11 e n einen Teil der von ihnen so dringend benötigten Mittel in die Hand zu geben, empfehlen wir weitesten jüdischen Kreisen dringend, Wohlfahrtsbriefmarken in möglichst großem Umfange zu verwenden und diese vcm den örtlichen jüdischen Wohlfahrtsorganisationeu an/ufordern. Nähere Auskünfte erteilt auf Wunsch die Zentrahvohlfahrt,-,stelle der deutschen Juden, Berlin-Charlottenbürg 2, Kantstr. 158. Dem Gedächtnisse Lesser Urys. Am 7. November, dem 70. Geburtstage des Künstlers, eröffnet die Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde eine Ausstellung von Graphiken und Zeichuuiigen des Meisters, die bis zum 22. November täglich von 10—2 Uhr unentgeltlich geöffnet ist. Die Ausstellung zeigt zum ersten Male das gesamte graphische Werk und Zeichnungen des Künstlers. ~ Am 8. November, vormittags 1113 Uhr, veranstaltet die Freie Jütlische Volkshochschule im Logenhaus, Kleiststr. 10, eine Gedächtnisfeier, bei der Herr Dr. Rudolf Kayser einleitende Worte sprechen und der Leiter der Kunstsammlung der lüdischen Gemeinde, Herr Dr. Karl Schwarz, einen Lichtbilder-Vortrag über Lesser Ury halten wird. Der Kurt Singcrschc Chor wirk! bei dieser Feier mit. Der Eintritt ist frei. Die Israelitische Union in Berlin eröffnet« am 1. November d. J. ihre neue Poliklinik für Nervenkrankheiten. Nur für Unbemittelte. Sprechstunden: Dienstag und Freitag von 12 bis 1<; Uhr. Leitung: Dr. med. Gustav M a c h o I. Das Neue Tonkünstler-Orchester, unter Lt: .11 ng von Mario ,Menasche Bronza, veranstaltet sein erstes diesjähriges Konzert am Mittwoch, dem 4. November, abends 8 Uhr, in der Kaiser-Frkdrich-Schule, am Savignyplatz, Knesebeckstraße. Der Keren Kajemeth Üejisrael veranstaltet am Montag, dem 9. November. 4 Uhr nachmittags, in der Villa D’Este, Hardenbergstr. 21/23, einen Bridgenachmittag. Karten zu 1.50 M. sind im Berliner KKL-Büro zu haben. Bismarck 7165, Apparat 45. Sterbefall, in Frankfurt a. M. starb im 7(1. Lebensjahre Frau Johanna Kauffmann, die Witwe des Verlagsbuchhändlers Ignatz Kauffmann und!Mutter des gegenwärtigen Firmeninhabers, Dr. Felix Kauffmann. Mit der Verstorbenen ist eine allseitig beliebte, jüdisch empfindende und wohltätige Frau dahingegangen. Köln. Vom 19. bis 25. Oktober veranstalteten die jüdischen Jngendbünde Kölns eine Schulungswoche, die unter der Leitung von Dr. Georg Landauer (Berlin) statffand. Fingeleitet wurde die Schulungswochc durch eine öffentliche Ver- Sammlung, in welcher der Redner über ״Die geistige Stellung der jüdischen Jugend in ihrer Umwelt“ sprach. Dieser erste Abend schuf dank der glänzenden Darstellung des Problems einen starken Konnex /wischen Redner und Zuhörern, der sich für den weiteren Verlauf und den Erfolg der Schulungswochc als glücklich erwies. An sechs Abenden folgten immer wieder die gleichen Menschen den Ausführungen des Redners, der fol- ״ende Gegenstände behandelte: ״Auseinandersetzung mit dem Kommunismus“, ״Palästinensische Tatsachen“ und ״Ideologische Strömungen im Zionismus". Die große zahlenmäßige Beteiligung der Jugend, die die Heranziehung von Nebenräumen des Vortragssaal cs erforderlich machte, und die starke innere Anteilnahme, mit der die Jugend den Ausführungen des Redners und der lebhaften Aussprache folgte, hat gezeigt, daß die Sehuiungswoche ein cm wirklichen Bedürfnis der Jugend, sich zu orientieren und Stellung zu nehmen, entgegengekommen ist. Herr Dr. Georg Landauer, der in der Schulungswoche ein übergroßes Maß von körperlicher und geistiger Arbeit geleistet hat - fanden doch neben den sechs Hauptvorträgen noch z.wei Füllrerbespreeliungen und einige Spuzialvorträge in einzelnen Bünden statt —, konnte bei seinem Abschied die Genugtuung haben, daß seine Tätigkeit eine wahrhaft 710nistische Atmosphäre geschaffen hat und der Jugendarbeit einen Antrieb gegeben hat, der für die Winterarbeit der Jugendbünde von nachhaltigem Einfluß bleiben wird. Jung-Zionistischer Kreis Mainz. Programm für Nov c in b e r und Dezember 1931: 3. Nov., 8/4 Uhr, R.-A. Dr. L a 11 d s b e r g (Wiesbaden): Jugend im Chaos der Zeit. 10. Nov., 8/! Uhr, Zionistischer Aussprache-Abend, geleitet von Dr. Seide (Mainz). 17. Nov., S■11־ Uhr, Fortsetzung des erste« Abends von Dr. Landsberg. 24. Nov., 8/4 Uhr, Lichtbüder-Vortrag ״Palästina“ von Markus Dri innrer (Mainz.). 1. Dez., 83'! Uhr, ״Das arbeitende Palästina“, Kurt Loewenstein (Frankfurt a. M,). 8. Dez., 83:, Uhr, Chanukkah• Abend, geleitet von einem Palästinenser. 10. Dez., 83,4 Uhr, Fortsetzung des Abends von Kurt Loewenstein. 22. Dez., 88;4 Uhr, Heim- und Liederabend (in engerem Kreise). Hebräischer Kursus: Jeden Dienstag von 8—9 Uhr. In der Chanukkah- Woche veranstaltet der KKL unter unserer Leitung eine Werbe-Woche 30״ Jahre KKL“. — Alle Veranstaltungen finden in der Klarastraße 13, pünktlich um S3/! Uhr, statt. Stellenangebot• Zur Leitung eines kleinen Privatkindergartens (4—6 Kinder) in Berlin wird gut empfohlene Kindergärtnerin, möglichst mit hebräischen Kenntnissen, gesucht. . Bewerbungen zur Weitergabe sind zu richten an Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Arbeitsnachweis. Für eine Hortnerin und Kindergärtnerin suchen wir halbtägige Beschäftigung gegen freie Unterkunft und rituelle Verpflegung. Meldungen sind zu riehten :111 die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Abt. für freie Berufe, Berlin SW 10, LimJenstr. t8/50׳ Tel.: Dönhoff .307/308. Berliner Kalender Gruppe Schmargendorf der B. Z. V. Donnerstag, den 5. November, abends 81/4 Uhr, bei Frau Jenny Meyer, Friedenau, Binger Str. Ha, Gruppenabend. Martin Goldner: ״Jungliberalismus, Jewish Agency und Zionismus“. Krauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Nord und Ost: Mittwoch, den 4. November, abends 81/2 Uhr, Palästinakursus unter Leitung von Herrn Dr. Georg Wollstein. Im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Hörer und Hörerinnen willkommen. Es werden keine Gebühren erhoben. -- Gruppe Grunewald: Mittwoch, den 4. November, nachm. 4(4 Uhr, Vortrag von Herrn Dr. Georg Landauer: ״Die wirtschaftliche Lage Palästinas in der allgemeinen Widschaftskrise“. Bei Frau Netty Hirsch, Grunewald, Humboldtstraßc ftb. Gäste willkommen. Klub junger Zionisten. Statt des vorgesehenen Vortrages im Rahmen des Zyklus ״Zionismus. Sozialismus — Komtnunismus“ findet am Dienstag, den 3. November, abends 8% Uhr, Meinekestr. 10, mit Dr. Klatzkin eine Aussprache über sein Buch ״Krisis und Entscheidung“ statt. Jüdische Jugendvereinigung Osten. Mittwoch, den 4. November, abends 8 Uhr, Presscreferat von Simon Helfer, im Jugendheim, Frankfurter Allee 40 (Hof links). Klub Massad. Sonnabend, den 7. November, '20(4 Uhr, in den Räumen des Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61: Chassidischer Abend unter Mitwirkung des Forschers des Chassidismus Herrn Dr. Horoditzkv. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen. Brith-Haolim, Berlin- Sonnabend, den 14. November, 8 Uhr, in der Aula der Jüdischen Volksschule, Kaiserstraße 30: Feierstunde. Aus dem Programm: Sprechchor, neue Lieder des Brith-Haolim, Chor, Szene, Ansprache. Die gesamte Jugend, alle Freunde des Brith-Haolim, sind herzlichst• eingeladen. Karten im Vorverkauf: Büroder Bundesleitung, Meinekestr. 10, Gartenhaus part. Jüdische Volkspartei. Mittwoch, den 11. November, abends SG Uhr, im Bezirk Friedrichs 11 ain, Landsberger Allee 24 (Schultheiß-Patzenhofer): Versammlung. Thema: ״Wie. ist Frieden in unserer Gemeinde möglich?“ Referent: R.-A. Dr. Alfred Klee. Jiddisches Wissenschaftliches Institut. Im Rahmen der Sektion für Wirtschaft und Statistik des Jidd. Wissenschaft!. Institute spricht am Mittwoch, dem 4. November, abends 9 Uhr, in den Räumen des Schalatn-AIeichem-Klub, Lutherstr. 48/49, Jakob Lestsc 11 insky über ״Die jüdische nationale Frage und die jüdische Arbeiterklasse in Sowjetrußland“. Der Vortrag wird in jiddischer Sprache gehalten. Gäste willkommen. Eintritt frei. קלוב הבחרות העברית "מסד" פותח את שורת מסיבותיה בנשף החסידות בהשתתפות הסופר הד ר ש• הורודצקי שיערץ במוצאי שבת 7 בנובמבר 31 בשעה 2/י8 בערב בבית העם העברי 61 Kurfürstendamm בתכנית: "על הרקוד בחסידות"׳ שירה׳ קריאת ספורים חסידיים ונגינה• כל החברים מתבקשים לבוא בדיוק. אורחים רצויים- Geschäftliche Hilteilangen Die Buchhandlung ״Kedem“, Berlin-Charlottenburg, DahT mannstr. 8, legt der heutigen Nummer einen Prospekt über zwei besonders wichtige jüdische Neuerscheinungen dieses Jahres bei: Sh. Lev in, ״Kindheit im Exil“, j. Käst ein, ״Eine Geschichte der Juden“. Wir bitten, dieser Beilage die größte Beachtung zu schenken. UND BLUMENSPENDEN lost mßti ah durch Nattentaljcmds Telegramm« und Baum׳ spenden für Palästinaf Telegr amme zu I Mark beiallen Vertrauensleuten. Ein Baum hastet א Mark, ttnr senden «in* Benachrichtigung an die aufgegeben# Adresse und drucke, n eite Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15. MemeU-siraßa IO. Telefons J1 Bismarck 7165׳ Postscheck-Konto: Berlin 28247 Doktor •Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebcr5et?.un?en VeTvi*[{ äUigungen jeder Art Aushilfen au dt außer dem Hause. Frais Clara U 11 «n a n o (früher Wollstein) Flolowstraßc 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel.: Hansa 5305. Antneld : bis 1!-ß Uhr morg. od. 3*7 nachm. Vertrauensstellung ווו1(1ו11וןן!!ןןןןןןוווווו1וווווו1ןווווווו1{}1ווווו!וווווווווווווווווו1וווו11ווו1{1ו1[1וווווווווווווווו:ווו!1ווו aU tnkassent. Bürodiener, Verwalter, evtb auch als Portier fesaebt, nach dreizehnjähriger Tätigkeit bei der Berliner iomstischetj Ortsgruppe. (Vertraut mit Inkassowesen,Vervie! {ältijyunj׳, Expedition» ־, Kartothek - u. Registratur -Arbeiten.) Reste Referenzen. Adolf ProsKatier, Berlin W 15. Meintkestyaße 10 l!l!Mllllilll!lllillllllll!!l!l!ll!lllll!l!f!y Wir suchen für eine wegen Verfeinerung des Büros abgebaute bewährte Beamtin, GfStG Stenotypistin! mit allen Büroarbeiten vertraut, besonders zuverlässig, entsprechende Beschäftigung, evtL HalbtagssteUung, auch aushiifs- oder stunden weise. (Eigene Maschine•} / Nähere Auskunft erteilt: Zionistische Vereinigung für Deutschland, Barlin W 19, Meinekestraße 10. Tel.: |1 Bismarck 7165/vO lliilllillllliilJlllllll■ Spielplan der Berliner Theater vom 3. bis b. November 1931 Siaatsoper (Unter den Linden) 3. Nov. Eia Mukenball 4. Nov. Die schalkhafte Witwe 5. Nov. Der Troobadoar h. Nov. Fürst Igor Städtische Oper 3. Nov. Ftdelio 4. Nov. Die Hochzeit des Figaro 5. Nov. Hoff naans Erzäa ungen 6. Nov. Macbeth Staatliches Sdtaaspielhaos 3. Nov. Peer Gynt 4. Nov. Wallensteias Lager — Die ricco omiai 5. Nov. WalenstsinsTod 6. Nov. Peer Gyot Sdiiller-Thealer 3. Nov. Die Mitschuldigen - 33 Missaten in Grtuzeberg*; 4. Nov. Das Närnbergtscb Ei 5. Nov. Die Heirat 6. Nov. Das Nfirnb«rglscb Ei Denisthes Theater Geschichten »tu dem Wiener W»ld Komödie Jemand Thea*er am B&iovplatz Das eierte Gebot HDiiarstendamm' Theater Die schöne Helena ab 4. November Die Heilige aas U. S. A. Deutsches Kflnstlertheater Der Kapitalist ab b- Nov. Nina firohes Schauspielhaus im sveiBen E8B1* »■■*■■■!■> SBHBIHaBHaHII■■■ ■■■■■■■ FESTDICHTiJNGEN ... ... Toaste / Tatoiiteder / uorträga!״>״- Fostzetiungen ✓ auiiuorungen vidueli verfaßt - »kB fc total» ttttü fcSafcKB SMaiSHUMllltMtt■■■« Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch Berlin-Wilmersdorf. Verlas Jüdische Rundschau G. ra. b H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inse.. (enteil: R. Se?al, Berlio-Wilmersdorf, Am.-Verw. Jüdische Rundschau G, m. b. H, Berlin W 15, Meinekestr. 10 Druck von Siegfried Scholem, Berlin - Schöneberg.