Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 81 (20.10.1931)
- Date
- 1931-10-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 460 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 81, 20.X. 1931 Ortsgruppen Duisburg. (Poale Zion.) Am 7. Oktober sprach in der Poale Zion-Ortsgruppe Duisburg Frau Wolf! (Dinslaken), Mitglied des Vorstandes Westfalen der SPD., über das Thema: Judentum und Sozialismus. Die Referentin knüpfte an die alte soziale Idee des Judentums an, die noch in der heutigen sozialen Gesetzgebung ihren lebendigen Widerhall findet. An die Ausführungen schloß sich eine lebhafte Aussprache an. Für unsere nächsten Abende sind vorgesehen: 1. lchud; 2. Jüdische Politik in Deutschland; 3. Die Bedeutung Palästinas innerhalb des Sozialismus; 4. Judentum und Pazifismus. Harburg-W. In der Z. O. O. Harburg-W. sprach am 1. Ok-!ober Herr Dr. Bloede, Hamburg, über ״Die Geschichte der Marannen“. Dieses gerade jetzt so aktuelle Thema erregte größtes Interesse der zahlreichen Anwesenden, die mit gespannter Aufmerksamkeit den Ausführungen des Herrn Referenten folgten. — Am 4. Oktober veranstaltete die Z. O. G• Harburg-W. zusammen mit der Hamburger Studentenverbindüng Kadimah einen gemütlichen Simchath-Thora- Abend, der erfolgreich verlaufen ist. Misrachi-Frauengruppe Berlin. Am 6. Oktober begann die Misrachi-Frauengruppe ihre Winterarbeit mit einem Klubabend, der, wie die früheren, sehr gut besucht war. Frau Lotte Butten wieset־ begrüßte die Anwesenden und wies darauf hin, daß trotz der Ungunst der Zeit die Arbeit für Erez-Israel nicht erlahmen dürfe. Herr Hermann Struck, der kurz vor seiner Rückreise nach Palästina sich zu einer Aussprache zur Verfügung gestellt hatte, erteilte nach einigen einleitenden Worten über alle Fragen des Jischuw — ideelle und materielle — bereitwilligst Auskunft. Die Anwesenden interessierte besonders Fragen der Erziehung, der schulentlassenen Jugend sowie der Frauenarbeit und ihrer Organisation. Der Referent betonte, wie sehr die Hilfeleistung der deutschen Misrachi-Frauen im Lande geschätzt würde und wie selbst kleine Beträge und scheinbar unbedeutende Zuwendungen von Kleidungsstücken segensreich wirken. Frau Buttenwieser dankte Herrn Struck für seine Informationen, besonders aber für Rat und Tat, mit denen er die Arbeit der Misrachi-Frauengruppe stets gefördert habe und so erst ihr Wirken für das Land ermöglicht habe. Herr Dr. Wolfsberg ergänzte die Ausführungen des Referenten durch Schilderungen seiner auf einer Palästinareise gemachten Erfahrungen. Es ist zu hoffen, daß die uns noch immer vorenthaltenen Reiseberichte unserer Freunde Barth und Wolfsberg die Themen der weiteren Klubabende bilden werden. Nürnberg-Fürth. Am 8. d. M. sprach Herr Felix Scharf in unserer Ortsgruppe über ״Die Anfänge des Zionismus‘־. Er zeigte in einer sehr fleißigen und interessierenden Darstellung, auf einer wie starken Bewegung nach Palästina unser moderner Zionismus beruht. Im zweiten Teil des Abends erzählte Chawer Thedy Auerbach (Palästina), der auf einer Europafahrt sich einige Tage in Nürnberg aufhielt, aus dem Leben einer Kwuzah. Er schilderte mit einfachen, schlichten Worten die Leiden und Freuden der Chaluzim, ihre Zähigkeit und Ausdauer, die sie alle Strapazen, auch die schwersten, siegreich überstehen ließ. Er schloß seine Ausführungen mit einem Appell an die Anwesenden, den Jischuw nicht im Stiche zu lassen und das Menschenmögliche für Palästina zu tun. Er fand eine ernste Zuhörerschaft, die ihm durch reichen Beifall dankte. Die Leitung der Veranstaltung lag in den Händen von Herrn Dr. Rudolf Liebstädter. — Als nächste Veranstaltung ist ein Pressereferat von Herrn Dr. J. Bamberger in Aussicht genommen. Vermischtes Freie Jüdische Volkshochschule. Beginn der Herbstvorlesungen am Sonntag, dem 25. Oktober, vorm. 111/2 Uhr, Logenhaus, Kleiststr. 10. Eröffnungsvortrag. Dr. Lion Feuchtwanger: Aus dem unveröffentlichten Roman ״Der jüdische Krieg“. — Sonderveranstaltungen:!. Kontradiktorische Abende; Die Bekämpfung des Antisemitismus: Rabb. Dr.Ooldmann (Leipzig) — Dr. Jakob K1 atzkin , Montag, den 0. November, abends 8 Uhr, Logenfiaus, Kleiststr. 10. — Sabbat und Sonntag: Ministerialrat Hans Goslar — Bruno Woyda, Montag, den 23. November, abends 8 Uhr, Logenhaus, Kleiststr. 10. — II. Lesser Ury zum 70. Geburtstag: Lichtbildervortrag von Dr. Karl Schwarz. Sonntag, den 8. November, vorm. 1U/2 Uhr, Logenhaus, Kleiststr. 10. Für Vortragsteilnehmer unentgeltliche Führung durch die Lesser Ury-Ausstellung (Gemälde) in der Nationalgalerie (Termin wird ׳ im Vortrag bekanntgegeben) und durch die Ausstellung (Graphlk-Zeichnung) der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde am Mittwoch, den 11. November, nachm. 5 Uhr. — 1. Dr. Elias Auerbach: Erzählungen der Bibel in kulturgeschichtlieber Beleuchtung. 6 Abende, Donnerstag 8—9 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Beginn: 29. Oktober. — 2. Dr. Oskar Guttmann: Die jüdischen Musiker des 19. Jahrhunderts. 4 Abende, Mittwoch 8—•10 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Beginn: 28. Oktober. — 3. Dr. Walter Kluge: Jüdische Probleme im Uchte der Psychoanalyse 4 Abende, Donnerstag 9—10 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Beginn: 29. Oktober. — 4. Dr. Artur Prinz: Drei wirtschaftliche Zukunftsfragen der Weltjudenheit.3 Abende, Dienstag 8—9 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Beginn: 27• Okt. — 5. Rabb. Dr. Joachim Prinz: Jüdische Geschichte (in sechs Vorträgen). 6 Abende, Mittwoch 81/r—lO Uhr, Zehlendorf-West, Alexanderstr. 17 (Gymnastikschule Flesch), Beginn: 28. Okt. — 6. Rabb. Dr. Warschauer: Die grundlegenden Schriften des Judentums. 6 Abende, Montag 8(4—10 Uhr, Neu-Tempelhof, Mussehlstr. 22, Beginn: 16. November. — 7. Rabb. Dr. Wiener: Das gottesdienstliche Jahr. 6 Abende, Dienstag 8—9Uhr, Schönhauser Allee 162 (Auerbachsches Waisenhaus), Beginn: 27. Oktober. . 8. Mit jüdischen Augen durch die Welt, mit Lichtbildern. Deutschland: Dr. Karl Schwarz, Italien: Dr. Ernst Cohn -Wiener, Spanien und Südfrankreich: Dr. Rudolf Leszynsky, Rußland und Polen: Frau Dipl.-Ing. Rahe! Wischnitzer-Bernstein. 5 Abende, Mittwoch 9—10 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Beginn: 28. Oktober. (Der Vortrag von Dr .Ernst Cohn-Wiener findet ausnahmsweise am Dienstag, dem 10. November, statt.) — Vorlesungsverzeichnisse mit näheren Angaben sind kostenlos in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen Hermann Tietz, Leipziger Straße, Alexanderplatz, Frankfurter Allee, Kaufhaus des Westens und im Sekretariat der Freien Jüdischen Volkshochschule, N 24, Oranienburger Str. 29, D 2, Weidendamm 5921, zu haben. Kinderhilfe Berlin. Dr. Ernst Cohn-Wiener (Humboldt- Hochschule) spricht am Sonntag, dem 25. Oktober, vormittags 111/2 Uhr, im Alhambra-Lichtspieltheater, Kurfürstendamm 68, über ״Italien“, Land und Volk, Städte und Feste (mit Lichtbildern eigener Aufnahme, Film und Schallplatten). Karten zum Preise von 3, 2, 1 M. sind im Büro der Jüdischen Kinder- Hilfe, Auguststr. 14/15, Tel. Norden 4150, und am Tage des Vortrages an der Theaterkasse zu erhalten. Das jiddische Gastspiel-Theater beabsichtigt, demnächst nach dem Erfolg der Operette ״Amerikanische Hochzeit“ das Drama ״Die ewige Mamrae“ (Die ewige Mutter) in Berlin hcrauszubringen. Auch sind mehrere jüdische Stücke in deutscher Sprache in Vorbereitung. Es schweben bereits Verhandlungen über Gas'spble an verschiedenen Provinztheatern. Anfragen sind zu richten an R. Ruminow, Berlin NW 6, Albrech- Straße 14, Norden 7209. Eine neue jüdische Friedenskundgebung wird vom Friedensausschuß der Synagogengemeinde una dem Jüdischen Friedensbund mit ״Jungjüdische Friedensgemeinschaft“ und ״Schule des Friedens“ am Dienstag, dem 27. Oktober, 8 Uhr abends, in den Union-Festsälen in Berlin (Greifswaldcr Str. 221), veranstaltet. Die Hauptansprache wird Herr Rabbiner Dr. M. Weyl halten. Madeleine Grey, die ausgezeichnete jüdische Sängerin, wird am 31. Oktober im Bechsteinsaal nach längerer Pause wieder zu hören sein. Die Künstlerin, deren hinreißende Wiedergabe hebräischer Gesänge noch in lebhafter Erinnerung ist, hat diesmal ein ganz besonders interessantes Programm aufgestellt: Kompositionen von Paisiello, Faure, Hauegger, Cras, Ravel, ferner moderne italienische Komponisten: Mortari, Respighi, Castelnuovo-Tedesco und folkloristische Gesänge. Am Flügel: Irene Aitoff. Literarischer Abend für den ostjüdischen Dichter Samuel L e w i n Mittwoch, den 28. Oktober, 8 Uhr abends, im Logenhaus, Kleiststr. 10. Der Schriftsteller Rudolf Rocker wird über Lewins Kunst, insbesondere über seinen noch nicht veröffentlichten Roman ״Der Jude singt“ sprechen. Aus diesem Roman wird die Schauspielerin vom Staatstheater, Marie von Faber du Faur, lesen. Am Schluß wird der Dichter selbst In der Ursprache, in der er schafft, lesen. Samuel Lewin ist in der deutschen Literatur durch seine ״Chassidische Legende“ — herausgegeben vom Euphorion-Verlag — durch das Epos ״Gesichte“ und durch den Roman ״Zeitwende“ — herausgegeben von der Soncino-Gesellschaft — bekannt. Die Eintrittspreise sind der heutigen Zeit angepaßt. Konzert des Beth-Am Iwrl. Was die Kräfte anbetraf, die sich diesmal zu dem Konzert im Beth-Am vereinigten, So konnte man von einem ausgezeichneten Niveau sprechen: der junge Geiger Adolf L e s t s c h 1 n s k y ist ein ungewöhnlich begabter Virtuose von gesunder, wenn auch keineswegs eigenartiger Musikalität; Lea Schwarz hat einen angenehmen Koloratur-Sopran, der sich merkwürdigerweise in jüdischen Liedern stärker als in einer Verdi-Arie auswirken konnte. Sie ist auf dem Wege zu einem sehr persönlichen Stil, doch fehlt es noch an Leichtigkeit, Linie, Ausgeglichenheit. Sara Wittenberg überraschte diesmal durch technische und nicht unbedeutende gestalterische Qualitäten. Der Gipfel war jedoch Dora Bertonowa durch ihre temperament- und phantasievollen Interpretationen jüdischer Tänze. Das Programm enthielt diesmal zur Hälfte Jüdisches, stellte jedoch noch immer einen unvereinbaren Mischmasch dar. Außerdem waren die Werke jüdischer Musik, die geboten wurden, solche, die man sich bereits an den ״Schuhsohlen abgetreten hat“: der ״Nigun“ von Bloch, die ״Canzonetta“ von Achron, ״Minhag chadasch“ usw. Alice Jacob-Loewenson. Brith-Haolim. Der Brith-Haolim macht die jüdischen Mädeben und Jungen darauf aufmerksam, daß die erste Nummer seines Jüngcrenblattes mit zahlreichen Illustrationen erschienen ist. Es enthält Beiträge aus dem Leben des Bundes, aus der Welt des Ostjudentums und dem neuen Palästina. — Zur Konferenz des deutschen Hechaluz gab die Bundesleitung des Brith-Haolim eine Materialiensammlung heraus, die über die Geschichte wie über die aktuellen Probleme und das Leben in der Weltbewegung des Hechaluz berichtet. Beide Zeit- Schriften sind im Büro der Bundesleitung zu erhalten. Koscheres Mittagessen Im Beth-Am für Mitglieder 0,85 M., für Nichtmitglieder 0,95 M., mit Vorspeise 0,15 M. mehr. Zionistischer Stammtisch Karlsruhe. Die Mitglieder und Freunde der Zionistischen Ortsgruppe Karlsruhe treffen sich am ersten und dritten Donnerstag eines jeden Monats, erstmalig am 5. November, in den unteren Räumen des Kaffee Stiibinger, Kaiserstr. 153, abends ab 9 Uhr. Wir bitten um rege Beteiligung. Gäste willkommen. Hebräische Sprachschule Ivriah-Hamburg. Die für den 18. Oktober angesetzte Kursusbesprechung findet nunmehr am Sonntag, dem 25. Oktober, vorm. 10 Uhr, im Gemeindehaus, Jchnsallee 54, statt. Arbeitsnachweis. Tüchtige Bürovorsteherinnen und Stenofypistinnen aus dem Anwaltsfach können nachgewiesen werden. — Junge Laborantin mit staatlicher Anerkennung, die auch kaufmännisch ausgebildet ist, sucht Stellung Im Arzthaushalt, wo sie sich wirtschaftlich mitbetätigen würde. Meldungen erbeten an die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Abt. f. kaufm. u. freie Berufe, Berlin SW 19, Linden- Straße 48/50, Tel.: Dönhoff 307/308. Gruppe Reinickendorf der B. Z. V. Sonnabend, den 24. Oktober, abends 8% Uhr, im Mokka Marold, Müllerstr. 137 (U-Bahn Seestraße), Dr. S. Kanowitz: ״Weltkrise und Judenschicksal“. Beth-Am lwrl. Mittwoch, den 21. Oktober, abends 8.30 Uhr, spricht im Beth-Am der Oberrabbiner von Schweden, der bekannte hebräische Schriftsteller Dr. M. Ehrenpreis, über das Thema: ״Palästina und Gallith“. Eintritt für Mitglieder des Beth-Am frei, für Nichtmitglieder 0,50 M. Gäste willkommen. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Donnerstag, den 22. Oktober, abends 8 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10, Vortrag des Herrn Oberrabbiners Dr. Ehrenpreis, Stockholm: ״Marannen in Spanien und Portugal“. Karten für Mitglieder und Gäste sind bei Benas Levy, Spandauer Str. 41, erhältlich. Rabbiner-Seminar zu Berlin. Mittwoch, den 21. Oktober, IO1/« Uhr, im Hörsaal I, Beginn der Vorlesungen von Dr. Esriel Erich Hildesheimer über: ״Einfluß der Gaonim auf die Halacha“. Anmeldung bei dem Vorsitzenden des Dozentenkollegiums. FrauenarbeitsgemeinschaftfürPalfistina.Studien zirkel Schöneberg: Mittwoch, den 21. Oktober, abends 8V2 Öhr, bei Frau Bergel-Gronemann, Landauer Str. 11. Leitung Frau Bergel-Gronemann. Bibelkursus. — Studiengruppe Tempelhof: Montag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr, bei Frau Dr. Salomon , Tempelhof, Kaiserkorso 4, Leitung Frau Freier. Thema ist noch zu besprechen. — S t u - diengruppe Nordwest: Donnerstag, den 29. Oktober, bei Frau Mittwoch, Brückenallee 11, Leitung Frau Prof. Koigen, Jüdische Geschichte. Jeden Mittwoch Nachmittag: Hebräischer Spielnachmittag bei Frau Dr. Fischer, Flensburger Str. 3. Leitung Frau Holländer. Außerdem finden in dieser Gruppe hebräische Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene statt. Interessentinnen erfahren Näheres bei Frau Mittwoch, Brückenallee, Tel. Tiergarten 8698. — Studiengruppe West-Charlottenburg: Montag, den 2. November, nachm 41/2 Uhr: Palästinakursus. Leitung Frau Mirjam Czuka, bei Frau Battsek, Dahlmannstr. 1, Portal 1. — Studiengruppe West-Wilmersdorf: Dienstag, den 27. Oktober, nachrtl. 4(4 Uhr, Zionistische Geschichte, Leitung Frau Henny Frank, bei Frau Frank, Düsseldorfer Str. 73 (a. d. Uhlandstr.). — Am Mittwoch, dem 21. Oktober, nachm. 4(2 Uhr, erzählt Frau Rubin-Mechner im Hause von Frau Henny Frank, Düsseldorfer Str. 73 (a. d. Uhlandstraße), von den ״Alltagssorgen und -freuden in Palästina“. Gäste willkommen. Klub junger Zionisten. Dienstag, den 20. Oktober, spricht um 8.45 Uhr in der Meinekestr. 10 Dr. R. Mendelsohn über ״Umschichtung im deutschen Judentum“. Gäste willkommen. Die Jüdische Volkspartei veranstaltet am Dienstag, den 20. Oktober, abends 8(4 Uhr, in der Schloß-Konditorei, C ö p e - nick, Schloßstr. 12, eine Versammlung mit dem Thema: ״Was geht in der Jüdischen Gemeinde vor?“ Referenten: Professor Dr. Hermann Pick, Dr. A. Steinert. Jüdische Jugend Vereinigung Osten. Mittwoch, den 26. Oktober, Jugendheim, Frankfurter Allee 40 (Hof links), Vortrag Simon Helfer: Aktuelle Probleme der deutschen Juden. Klub Massad. Sonnabend, 24. Oktober, abends 81/2■ Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Versammlung. ביום הרביעי- 21 באוקטובר׳ ב 8 וחצי בערב- ירצה בבית־העם הרב הראשי בשודיה- הסופר המפורסם ד״ר מ. אהרנפרייז על הנושא "ארץ ישראל וגולה'• לחברי בית־העם הכניסה חפשית- לשאינם חברים 0.50 מ• אורחים רצויים! קלוב הבחרות העברית "מסד"• אגו מבקשים את כל חברנו ואת כל דברי עברית המעונינים בפעולות ארגוננו לבא לאספה הכללית במוצאי שבת- 24 באוקטובר בשעה "/י8 בערב בבית-העם קורפירסטג־ דם 41 סדר היום:1) דר׳ח של הועד ותכנית הפעולה להבא. 2) בחירות ועד. 3) מפעל הסלע• StuidkaunAch, UND BLUMENSPENDEN löst *man ab durch Nalümalfonds - Telegramme und Baumspenden für Palästina! Telegramme au 1 Mark bei allen י Vertrauensleuten. Ein Bautn kostet 6 Mark, um mnden eine Benachrichtigung an die aufgegeben* Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 3 5, MeinekestraSe 10. Telefon: 11 Bitmarck 7165. Postscheck- Konto: Berlin 28247 r VJ Statt Karten Lea Rosenthal Haas Fleischer, Apotheker Verlobte Breslau* Theaterslr. 1 Danzig Wir suchen für eine wegen Verfeinerung׳ des Büro* abgebaute bewahrte Beamtin, OrSt© Stenotypistin, mit eilen Büroarbeiten vertraut, besonders zuverlässig, entsprechende Beschäftigung, evtl. HalbtagssteUang» auch aushiifs* oder stunden weise. Nähere Auskunft erteilt: Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Meioekestrafie 10. Tel.: 11 Bismarck 7165/70 | Orthodoxer Lehrer | S für BsbriUsdtf Chamesch* Raschl und MSaciina | per sofort gesucht. | r Off. mit Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen an «§ | Schulverein Talmud Thora, Plauen, | 5 Schildstrafie 125 זי HJIIIIIi!I3!lliIflll!Utllllllllllilllilüilll»UllUIIIUüUlltllllUUIlUUIUUlUlUHllUlUllUt1mU1mUn Doktor* Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Vervielfältigungen jeder Art Aushilfen auch außer dem Hanse. 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Oktober 1931 Sfaalsoper!Unter den Linden) 20. Okt Dis schalkhafte 21. Okt Fldsllo [Witwe 22. Okt Dis sebalkhaitn 23. Okt ZaabertlSte [Witw* Städtische Oper 20. Okt Boheme 21. Okt Macbeth 22. Okt Coppolls (Ballett) 4e,sak,l«raß* 2a Okt Rigofetto Siaallldies Sdtausplelhaas 20. Okt Dis natürliche Tochter 21. Okt Peer Gyni 22. Okt Die netarUche Tochter 23. Okt Peer Gyni Sdiiller•Theater 2a Okt Die Heirat 2L Okt. Doktor Kita 22. Okt Die Heirat 2a Okt Dohter Klau, Denfsdies Theater Kabale and Liebe HomOdle Rückkehr Theater am BQiowpiafc Des vierte Gebot KarfOrstendamm■' Theater Die achSae Helena Denfsdies Kflnstierthealer Di# Hosenhrant ab 2a Oktober Dar Kapitaliat Grobes Sduunptelhaas Im weiO.a RSB1' Verantwortlicher Redakteur. Dr. Wem« Bloch, Berlin-Wilmersdorf. Verleg Jüdirche Rundiaheu G. m. b H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inaeretrateih R. Segel. Berlin-Wilraeredorf, Ant-Verw. Jüdieche Rundschau G. m. b. H. Berlin W U Meinekertr. 10 Drude von Siegfried Schalem, Berlin - Schöneberg.