Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 77 (6.10.1931)
- Date
- 1931-10-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 470 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 77, 6. X. 1931 Ortsgruppen Dresden. (Poale Zion.) Am Sonntag, dem 27. September, fand im großen Saal des Volkshauses Dresden eine öffentliche Kundgebung der vor kurzem gegründeten Dresdener Ortsgruppe der jüdischen sozialdemokratischen Arbeitcrorganisatian ,,Poale Zion“ statt. An dieser Kundgebung beteiligten sich ca. 350—400 Personen. Als erster Redner sprach der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete, G«n. A. Arzt, über ״Nationalsozialismus, Marxismus und Judentum“. Als zweiter Redner referierte Gen. Marcel L e w über ״Poale Zion in Theorie und Praxis“ . Der erfreulich zahlreiche Besuch und der gute Verlauf dieser Kundgebung, mit der die Dresdener Poale Zion zum erstenmal vor die Oeffenflichkeit trat, läßt eine •weitere gute Entwicklung dieser Ortsgruppe erwarten Nürnberg-Fürth. Am Donnerstag, dern 24. September, bcgannen wir mit der Abhaltung unserer regelmäßig 14fägig stattfindenden Ortsgruppenabende. Das Thema des ersten Vortragsabends lautete: ״Die Soziologie der Juden“ (nach Ruppiri), Referent war Herr Hans W o 1 f - V e i t h. ln einem nahezu zweistündigen Referat gab der Redner einen interessanten Auszug aus der ,,Soziologie der Juden“. Angesichts des ungeheuren Zahlenmaterials, mit dem das Ruppinsche Buch ausgestattet ist, war es nicht einfach, in der durch einen Vortrag bedingten Kürze ein anschauliches Bild von der gesellschaftliehen Schichtung und dem Stand des jüdischen Volkes zu geben. Der Referent verstand es aber, dieser Schwierigkeiten Herr zu werden und in eindrucksvoller Weise die xvesentlichsten Tatsachen einer interessierten Zuhörerschaft darzulegen. Herr Dr. Liebstaedter, der den Abend leitete, dankte dem Redner im Namen der zahlreich erschienenen Gäste Ratibor. In überfülltem Saale sprach am Mittwoch, dem 23. d. M., in der ersten Veranstaltung des Jahres Herr Dr. Franz Kahn (M.-Ostrau) über ״Die Ereignisse am Kurfürstendamm und unsere Antwort“. Ausgehend von einer Schilderung der Berliner Rosch Haschanah-Ereignisse erörterte Redner das Wesen des Antisemitismus als ״Gruppenfeindschaft“ im Sinne von Zweigs ״Caliban“. Die Erfahrung lehrt uns den völligen Zusammenbruch der Assimilationstheorie mit ihrer Verschüttung unseres Wertbewußtseins. Die Judenheit hat die Konsequenz zu ziehen, und die Lösung der Judenfrage am anderen End« anzupacken, nämlich die zionistische Lösung zu erstreben, d. h. Vermehrung und Vermittlung der jüdischen Werte, Stärkung des jüdischen Selbstbewußtseins der Jugend als bestes Rüstzeug gegen den internationalen Antisemitismus, Bekenntnis zum Solidaritätsgedanken, Beteiligung am Aufbau der Jüdischen Heimstätte in Palästina als Symbol der Einheit. Vermischtes Der Zionistische Gruppenverband Rechtsrheinland und Westfalen veranstaltet am 18. Oktober d. J. einen Gruppen• verbandstag. Die Tagung findet in Essen/Ruhr, Gewerkschaftshaus, Kastanienallee 95, statt. Wir bitten unsere Freunde im Bezirk schon heute, sich diesen Tag für die Veranstaltung freizuhalten. Konferenz des Hechaluz. Tagesordnung: Sonnabend, den 10. Oktober, abends, geschlossene Teilnahme an dem Weizmann-Abend. — Sonntag, den 11. Oktober, Sitzungssaal der Z: V. f. D., morgens 9 Uhr: Eröffnung, Begrüßungen, Festlegung der Tagesordnung, Ergänzung des schriftlichen Merkasberichts, Referat und Diskussion über ״Hachscharahfragen“. 14—16 Uhr: Pause. 16 Uhr: Referat und Diskussion über ״Die Tarbutharbeit des Hechaluz“. 191/3 Uhr: Jüd. Mädchenschule, Auguststr.' 14/15, Referat: ״Die jüdische Gegenwart und der Hechaluz“, Aussprache, Feier. — Montag, den 12. Oktober, Sitzungssaal der Z. V. f. D., morgens 9 Uhr: Referat über ״Die Lage in der Weltbewegung des Hechaluz“, Referat und Diskussion. über ״Alijahprobleme“, 13—17 Uhr: Pause für die Sitzungen der Permanenzkommission, 17 Uhr: Beschlüsse, Wahlen, Schlußsitzung, Landeskonferenz der Revisionisten Deutschlands. Vom deutschen Landesverband der Revisionisten wird mitgeteilt: Am Sonntag, dem 11. Oktober, findet in Berlin die II. Ordentliehe Landeskonferenz der Revisionisten Deutschlands statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Bericht über die Lage in der Union. — Diskussion und Abstimmung über die vorliegenden Anträge. 2. Antrag des Landesvorstandes betreffend ״Austritt aus der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und Konstituierung als Sonderverband“. — Diskussion und Ab- Stimmung. 3. Statutenfragen. 4. Wahlen. — Sämtliche revisionistische Gruppen Deutschlands werden ersucht, ihre Deletierten unverzüglich beim Büro des Landesverbandes, Berlin C, urgstr. 29, anzumelden. Das Lokal der Tagung wird noch bekanntgegeben. Horodecky-Feier im Beth-Am. Der bekannte hebräische Schriftsteller und Historiker des Chassidismus, Dr. S. A. H o r o - d e ck y, der vor kurzem 60 Jahre alt geworden ist, war Gegenstand einer eindrucksvollen Feier im Beth-Am Iwri. Dr. Rawidowicz eröffnete die Feier mit einer Ansprache an den Jubilar, in der er die wissenschaftlichen Leistungen Dr. Horodeckys würdigte. Ke Idee, die Dr. Horodecky Jahrzehntelang vertreten hat, sein Kampf um ein besseres Verständnis des Chassidismus, habe bedeutende Früchte getragen. Der Nestor der hebräischen Wissenschaft und Literatur m Berlin, Dr. Simon B e r n f e 1 d , begrüßte unter großer Begeisterung der Versammelten den Jubilar und wies auf die Situation hin, in der der Neochassidismus seinen Einzug in die hebräische Literatur gefeiert hat, Dozent Dr. Harry Torezyner würdigle in einer gehaltvollen Ansprache die Tätigkeit Horodeckys in der jüdischen Wissenschaft wie auch die Persönlichkeit des Jubilars. Herr Prof. Dr. Ismar E 1 b o g e ri, der vom Vorsitzenden und von den Versammelten herzlich begrüßt wurde, schilderte den Gegensatz zwischen der Auffassung des Judentums als eines rationalen Systems und dem Chassidismus, der die mystischen Momente im Judentum stärker in den Vordergrund rückt. Dr. M. Soloweitschik begrüßte den Jubilar im Namen der Enzyklopädie ״Eschkol“, an der Dr. Horodecky seit der Begründung eifrig mitarbeitet. Dr. Pi ח es feierte begeistert die Persönlichkeit des Jubilars. Dr. AX/oyslawski stellte den Chassidismus und das offiziell herrschende Judentum einander gegenüber. Der Dichter M. Schianger feierte in Dr. Horodecky den chassidischen Dichter. Dann verlas der Vorsitzende ein warmes Begrüßungsschreiben des leider verhinderten Prof. Simon D u b n 0 w. Herr Baruch K r u p n i k las speziell für diese Feier verfaßte ״Hakdomoth“ vor. Die Feier war umrahmt von künstlerischen Darbietungen. Frau Mathilde T orczyncr spielte mit großem Geschick eine Novelette von Schumann. Engel und einen ״Rikkud“ von Stuc/evvski. Der junge palästinensische Cellist Mosche C h a w i w 1 spielte 7um erstenmal im Beth-Am zur großen Befriedigung des Publikums, begleitet von seiner Schwester Rajah Chawiwi. Der Sänger I/chak Henin, der dem hebräischen Publikum bereits bekannt ist:, sang mit seinem schönen, wohlausgeglichenen Bariton das hübsche Lied ״Schma, schnia“. Zum Schluß dankte Dr. Horodecky dem Beth-Am und den Rednern und ging auf manche Gedanken ein, die in den Ansprachen zum Ausdruck kamen. Ke Feier hinterließ einen starken nachhaltigen Eindruck. Die Versammelten spendeten 100 Mark für Bäume auf den Namen Horodeckys im Herzl-Wald. Schule der Jüdischen Jugend (Berlin N 24, Oranienburger Straße 29, Weidendamm 5921). Das Programm des Herbsttrimesters umfaßt folgende Vortragszyklen: Tagesfragen: Dr. Alfred Marcus und Dr. Max Kreutzberger: Die Wirtschaft der Juden, ihre Struktur und Krise in Deutschland und außerhalb. Beginn: Montag, den 12. Oktober, 8—10 Uhr, Auguststraße 11 13. — Geschichte: Dr. Hans Lewy: Geschichte der Stadt Jerusalem im Altertum. Beginn: Mittwoch, den 14. Oktober, 8—10 Uhr, Fasanenstr. 79/80. Dr. Georg Landauer: Grundzüge der Geschichte der Juden in Deutschland, von den Anfängen bis zur Emanzipation. Vorbesprechung am Dienstag, dem 13. Oktober, 8 Uhr, Auguststr. 11/13. — Zur geistigen Gestalt des Judentums: Dr. Walter Meeklenbürg: Anfänge der Menschheitsgeschichte in Bibel und Midrasch (Besprechung an Hand von Texten in deutscher Sprache.) Beginn: Donnerstag, den 15. Oktober, 8—10 Uhr, Auguststr. 11/13. Erwin Loewenson: Probleme der Gerechtigkeit. Beginn: Donnerstag, den 15. Oktober, 8—10 Uhr, Auguststr. 11/13. Dr. J. N. Steinberg: Begründer des jüdischen Sozialismus. Beginn: Donnerstag, den 15. Oktober, 8—10 Uhr, Auguststr. 11/13. Dr. Georg Lubinsky: Milieukunde für die jüdische Sozialarbeit. Termin wird später bekanntgegeben. Dr. Ernst Heinrich Seeligsohn: Aus Franz Rosenzweigs Werken. Mittwoch 8 bis 10 Uhr, Fasanenstr. 79/80. Werkunterricht: Arbeitsgemeinschaft für Werkarbeit unter Leitung von Hermann Bone und Annie Sborowitz-Herzfeid. Beginn: Mittwoch, den 14. Oktober, 1,47—1,49 Uhr, Auguststr. 11/13. — Hebräisch: Elementarkurse. Anfängerkurse und Kurse für Fortgeschrittene, Lehrer: Josef Braslawski, K. Bloch, Jizchak Efrati, Dr. Hermann Gerson, Dr. Walter Mecklenburg, Manfred Rosenberg, Dr. Moritz Spitzer. — Der ausführliche Arbeitsplan ist unentgeltlich in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen der Kaufhäuser Tietz und des Kaufhaus des Westens und in der Geschäftsstelle Oranienburger Str. 29 (Weidendämm 5921) erhältlich. Das Jüdische Volksbildung«- und Unterhaltungsheim (Toynbee-Halle) der Berliner Logen U. O. B. B., Gipsstr. 12a, eröffnet am 10. Oktober das Wintersemester. Das Heim sammelt an jedem Mittwoch und Sonnabend die arme jüdische. Bevölkerung des Zentrums zu gemütlichen Abenden, an denen außer geistigen Genüssen, die den Teilnehmern in Form bildender Vorträge und guter Musik zuteil werden, auch Erfrischungen gereicht werden. Das Bestreben der Organisation, ihre Tätigkeil weiter auszudehnen, ist abhängig von der Zahl der Mitglieder. Man erwirbt die Mitgliedschaft durch Meldung hei dem Schatzmeister der Institution, Herrn Fedor Eisner, W 30, Landshuter Str. 15, Postscheckkonto Berlin Nr. 82 203. Jüdisches Kabarett ״Kaftan“ (Direktion: Sakaschansky- Klinger, Logenhaus, Kleiststr. 10). Die Eröffnungs-Vorstellung der diesjährigen Berliner Kaftan-Saison stand im Zeichen von Simchath Thora und war sehr gut besucht. Das Publikum erinnerte sich wohl dankbar an die Darbietungen des ״Kaftan“ in den vorangegangenen Jahren und blieb seiner Kleinkunstbühne treu. Was Herrn Sakaschansky an belangt, so muß man ihn zu seinem Mut beglückwünschen. Trotz der schweren Zeit, trotz des verkleinerten Ensembles, trotz der für Theater- Verstellungen nicht bestimmten Räumlichkeiten des Logenhauses präsentierte er sich dem Publikum und hatte am ersten Abend einen vollen Erfolg. Er ist noch immer die Seele des Ganzen, Conferencier, Stimmungsmacher. Lieder- und Coupletsänger und Witzeerzähler. Hanna Gold stein gefiel in rührend durchgeführten Tänzen. Ruth Klinger sprach den ״Blau-Weißen“ mit Verve. J. Weißberg, New York, trug zwei Gedichte vor (Kipling und Jehoiasch), Frau Betty Laudau-Krupnik sang hebräische Lieder und Anita R o s i n spielte Geige. Die Eröffnungs-Vorstellung stand ganz im Zeichen des Feiertäglichen. Wir wünschen dem ״Kaftan“ ein erfolgreiches Spieljahr. Der Vorstand der Chewra Kadischa Groß-Berlin bittet alle Glaubensbrüder und Schwestern, die am Versöhnungstage bzw. am Schlußfeste das Gelöbnis einer Seelengedächtnisspende (Maskir) für Wohlfahrtszwecke gesprochen haben, diese traditionelle Spende nach altem religiösem Brauch der Chewra Kadischa zuzuführen. Geldspenden werden auf Postscheckkonto 20815 dringend erbeten. Gleichzeitig sind die fälligen Jahresbeiträge ehestens einzuzahlen. Dortmund. Die Veranstaltung Dr. Landauer ist nicht Sonntag, den 17. Oktober, sondern Sonnabend, den 17. Oktober. Thema: ״Weltkrise und Judenkrise“. Offene Stellen. Für Untersekundanerin in Berliner Oberrealgymnasium wird Nachhilfe-Unterricht in Geschichte und Mathematik gesucht. Bewerbungen nur von Studentinnen oder Schülerinnen erbeten an: Z. V. f. D״ Berlin W 15, Meinekestr. 10. — Für ein bekanntes Landerholungsheim wird ein Lehrer zur Erteilung des jüdischen Religionsunter־ rieht es und Hebräisch gesucht, der aber auch Unterricht in anderen Fächern erteilen und die staatliche Unterrichtserlanbnis besitzen muß. Auskunft erteilt: Z. V. f. D., W 15, Meinekestr. 10. Berliner Kalender Oeffentliche Kundgebung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und der Berliner Zionistischen Vereinigung. Dr. Chaim Weizraann: ״Zionismus und Judenfrage“. Einleitende Ansprachen: Dr. Schmarja Levin, Aron Barth, Alfred Berger, Hermann L e I e w e r. Sonnabend, den 10. Oktober 1931. abends 81/2 Uhr, im Bach-Saal, Lützowstr. 76. — Karten M. 1, 2, 3 im Vorverkauf bei Bote ft Bock, Leipziger Straße, und Tauentzienstr. 7b. Wertheim, Alexanderplatz und Leipziger Straße, im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10, und Abendkasse. Karten für Jugendliche 0,50 M. nur in der B. Z. V. Telephonische Bestellungen und Reservierungen können nicht entgegengenommen werden. Jüdische Volkspartel. Oeffentliche Kundgebung, Donnerstag, den 8. Oktober 1931, 8 Uhr, Stadihalle Klosterstraße: Unter liberaler Herrschaft. Redner: Dr. Alfred Klee, Direktor Oeorg Kareski, Alfred Berger, Dr. Hermann Leiewer, Prof. Dr. Hermann Pick. Gruppe Nord-West der B. Z. V. Mittwoch, den 7. Oktober, in der Konditorei Kahler, Flensburger Str. 19 (am Stadtbahnhof Bellevue), R.-A. Hans Kaufmann: ״Neue Methoden zionistischer Arbeit“. Gruppe Reinickendorf der B. Z. V. Sonnabend, den 1?. זייןtober, abends 84י Uhr, im Mokka Marold, Müllerstr. 137 (U-Bahn Seestraße), Dr. S. Kanowitz: ״Weltkrise und Judenschicksal“. Gruppe Charlottenburg der B. Z. V. Mittwoch, den 7. Oktober, abends 8(4 Uhr, im Cafd L60n, Kurfürstendamm 155 (Lehniner Platz), Dr. Harry Torezyner: ״Vom Bibelwort zum modernen Hebräisch“. Gäste willkommen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Palästinakurs. Die Gruppe Nord und Ost der Frauen-Arbeitegemeinschaft für Palästina veranstaltet einen Palästinakurs unter Leitung von Herrn Dr. Georg Wöllstein. Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, dem 7. Oktober, um 8!4 Uhr, bei Frau Dr. Pulvcrmacher, Pankstr. 48. Hörerinnen und Hörer sind herzlich willkommen. Es werden keine Gebühren erhoben• Union der Zionisten-ReVlslÖitlsten. Ortsgruppe Berlin. Mitgliederversammlung am 7. Oktober 1931. 20.30 Uhr, im Restaurant Kaufmann, Kleiststr. 14. Tagesordnung: 1. Bericht über die Einigungsbeschlüsse des Exekutivkomitees der Union. 2. Wahlen zu der am 11. Oktober 1931 in Berlin stattfindenden ordentlichen Landeskonferenz der Revisionisten Deutschlands. Jüdische Volkspartei, Bezirk Oranienburg. Montag, den 12. Oktober, abends 81/4 Uhr, Eilers Hotel, Dr. Alfred Klee: ״Was geht in der Jüdischen Gemeinde vor?“ Beth-Am. Am Sonnabend, dem 17. Oktober, abends 81/0 Uhr, findet in sämtlichen Räumen des Beth-Am zugunsten des Beth- Am eine größere Konzert-Veranstaltung statt. Im Program m: der junge Geiger Adolf Leszczynsky spielt Kompositionen von Bloch, Winsawski u. a. Am Flügel: Herr Liachovvsky. Die jugendliche Tänzerin Dora Bertonowa tanzt den Chassid-Tanz und viele andere. Fräulein Lea Schwarz aus Rom, die bereits in Rom verschiedentlich aufgetreten ist, singt Engel, Acharon und Verdi. Am Flügel: Frau Mathilde Torezyner. Sara Wittenberg spielt Chopin, Brahms und Schumann. Eintrittskarten zu 1—3 M. sind im Büro des Beth-Am und an der Abendkasse zu haben. קונצרט בביח־העם! בית העם עורך במוצאי מבת- 17 באוקטובר- בשעה 8 וחצי בערב- קונצרט גדול לטובת בית־העם• בתבנית: הכנר הצעיר אדולף לשצינסקי ינגן מיצירותיהם של בלוך- וינסבסהי ועוד- אל הפסנתר: א- ליאכובסקי. המחוללת דבורה ברטונובה רקוד חסידי• טפוסים יהודיים ועוד. גברת לאה שורץ מרומה (איטליה/ שזמרה באופירה ברומה- תזמר את אנגל- אחרון- ורדי. אל הפסנתר: גברת מתילדה טורטשינר. שרה ויטנברג תנגן את בדמם׳ שופן ושומן- דמי כניסה! 3-1 מרק. כרטיסים: בלשכת בית־העם ובערב הקונצרט בקופה• SCu/duautucAe, UND BLUMENSPENDEN löst man ab Zuich Nationalionds-Telegramm* un,i JBaumspenden für Palästina t Telegramm* 11!Mark bet allen Vertrauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mark, wir senden *ine Benachrichtigung an die aulgegebene A-inws« und drucken die Gratulation im Ausmeis ah. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15. Meinekestraße 10. Telefon: 11 Bismarck 7165. Postscheck -Konto ן Berlin 28247 r ב״ד. ץ Dr. med. 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Emilla Gatotti Deutsdies Theater Kabale and Liebe Theater am Bfllowpiatz 6. Okt. Kampf am KiUch 7. Okt. Kampf am Kitech 8. Okt Nebeneinander Kariorstendantai' Theater Dia schön• Haien* Deutsches HOnstiertheater Die Rotaabraat Großes Sdiauspielhans Im weiSam R3B1* Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Berlin •Wilmersdorf. Verlag Jüdische Rundschau G, pu b H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseraterteil: R. Sega!» Berlin-Wjjmersdorf, Anz. »Verw. Jüdische Rundschau G. m. b. ÜHL, Berlin W 15 Meinekestr. 10 Druck von Siegfried Schole&a, Berlin * Schoneberg. 0^836234800092^9215562811630653^71^33819609^^^ ^^832264^086935^3756631152629^631832188720940^