Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 76 (2.10.1931)
- Date
- 1931-10-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 0,25 Goldmark Der 1$. Internationale Orienlalisien»Kongreß in Leiden JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag«. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Auslandsnbaacmemeiits werden in der Wahrung der einzelnen Lander berechne!. Anzeigenpreis8 ־ gesp. Nonpsreillezeile 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.-M, Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telephon: J 1 Bismarck 716570־. Postscheck -Konten: Berlin 17392, Basel V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 39433. Budapest 59693, Danzig 1973, Haag!-♦0470, Prag 59410, Riga 4155, Strassburg 16430, Warschau 190708, Wien 156030 Bank - Konten: Darmstüdter- und Nationalbank, Depositen - Ka^se Berlin, Kurftmtendamra 52: Rumänische Kreditbank, Cernauti (Rumänien); Anßlo Palestine Co. in Haifa, Jerusalem, Tel -Aviv. Nummer 76 | Berlin, 2. X. 1931 Redaktionsschluß Sonntag und M ittwoch nachmittag. כ״א תשרי תרצ״ב | xxxvi. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in PalSstlna. ״Baseler Programm.“ weunan itoami ■acta Bcrlta Oeffcntliche Versammlung im Bach ~ Saal am IO. Oktober Dr. Weizmann, der sich seit einiger Zeit zur Erholung in Italien aufhält, hat die von der Z. V. f. D. an ihn gerichtete Einladung, sich in Peutschland a.n mehreren zionistischen Veranstaltutigen zu beteiligen, angenommen. Er wird a m 10. O k t o - her in Berlin und am Montag, dem 12., in Hamburg sprechen. Die Versammlungen verdienen ein um so größeres Interesse, als es das erstenmal ist, daß Dr. Wcizmann seit dem Kongreß vor die Oeffentlichkeit tritt. Die zionistische Welt weiß, wie schwere Kämpfe auf dem XVII. Kongreß um die Person Dr. Weizmanns geführt worden sind. Der Rücktritt Weizmanns wurde verbunden mit prinzipiellen politischen Fragen, über die die Diskussion in der zionistischen Bewegung noch nicht abgeschlossen ist. Die Art und Weise, in der Weizmanns Rücktritt vom Kongreß zur Kenntnis genommen wurde, stand nach unserer Meinung, und nach der Meinung vieler unvoreingenommener Beobachter, in keinem Verhältnis zu den Taten und Verdiensten Weizmanns für den Zionismus. Um so höher ist es anzuschlagen, daß der zurückgetretene Führer keinen Groll bewahrt hat und nicht eine Minute in seinem Eifer und in seiner Sorge für die zionistische Sache, der sein Leben geweiht ist, nachgelassen hat. Weit entfernt davon, der aus den heutigen Verhältnissen sich ergebenden Schwierigkeiten der Zionistischen Organisation sich persönlich zu entschlagen mit der Begründung, daß er der Verantwortung seines Amtes ledig geworden ist — eine Haltung, die menschlich und politisch durchaus verständlich wäre — hat Weizmann sich vielmehr sofort ohne Prestige-Rücksichten zur Hilfe zur Verfügung gestellt. Mit größter Genugtuung und Freude hat die zionistische Welt erfahren, daß er dem Rufe, die Keren Hajessod-Kampagne in Südafrika zu führen, nachgekommen ist. Es ist auch bekannt geworden, daß er nach dem Antritt der neuen englischen Regierung seinen Urlaub in Italien unterbrochen hat und auf ■eine Woche nach London kam, um hier die politischen Bemühungen der neuen Exekutive aktiv zu unterstützen. Und nun kommt Weizmann nach Deutschland, Ungebrochen, ein Pionier der zionistischen Idee, die über alle Wechselfälle organisato- Der anti-englische Kurs der Araber Verquickung der Palästina-Frage mit Indien? Die englische Ausgabe des arabischen ״F e I c s t i 11“, die Woche für Woche die auf Palästina bezüglichen Artikel des Londoner ״Near East and India“ wegen ihrer araberfreundliehen Tendenz abzudrucken pflegt, zitiert den von uns in hfl72 .־ der ״J. R.“ wiedergegebenen Artikel der genannten Zeitschrift, der eine scharfe Kritik der arabischen Politik enthält, nur bruchstückweise, indem sie denjenigen Absatz herausgreift, wo ״Near East“ den Arabern vorwirft, eine a n t i - englische, mehr gegen die Regierung als gegen die Zionisten gerichtete Politik zu treiben. Gleichzeitig antwortet ״Felestin“ auf diese Vorwürfe des englischen Blattes. Würde ״The Near East“ die tieferen Ursachen untersucht haben, so schreibt ״Felestin“, dann hätte er nicht diesen Schulmeisterliehen Ton angenommen. Das Passfieldsche Weißbuch, die Berichte der Shaw-Kommission und Simpsons gaben den Arabern die Hoffnung, daß jetzt, nachdem die Tatsachen bekannt geworden sind, ihnen Gerechtigkeit widerfahren wird. Da darauf aber unter jüdischem Druck wieder projüdische Erklärungen englischer Staatsmänner und schließlich MacDonalds Brief an Dr. Weizmann folgten, mußten die Araber einsehen, daß alle Untersuchungen und Kommissionsberichte wertlos sind gegenüber dem großen jüdischen Einfluß. Wenn ״Near East“ sagt, daß die Engländer den Arabern recht geben, dann müsse doch gefragt werden, was sic tun , um den Arabern zu ihrem Recht zu verhelfen. Jede Geduld hat schließlich eine Grenze. Man kann sich nicht wundern, wenn vor allem die arabische J u g e n d zu der Einsicht gekommen ist, daß die M andatarmacht es ist, gegen die der Widerstand der Araber gerichtet werden muß. Nach der scharfen Unterdrückungspolitik der Palästina-Regierung ist jetzt das ganze Land gegen die Mandatarmacht geeint und vermag den bcschwichtigenden Ratschlägen von Schaukat Ali kein Gehör zu schenken. Dieselbe Nummer bringt an der Spitze des Blattes ein interview׳ mit dem Inder Schaukat Ali, worin u. a. der Satz steht, daß die indischen Mohammedaner einen Frieden mit England nur dann schließen können, wenn nicht nur die Indien-Frage bereinigt wird, sondern auch alle anderen, die arabischen und moslemischen Länder betreffenden Fragen. Auf diesen Satz Schaukat Alis legt ״Felestin“ auch bcsonderes Gewicht und läßt sich darüber in einem langen Artikel aus, worin betont wird, daß zwar Medina das gegebene Zentrum für die Mohammedaner wäre, da aber Ihn Sauds Herrschaft dies unmöglich mache, komme nur Jerusalem in Betracht, infolge seiner Heiligkeit, seiner zentralen Lage und wegen des Fehlens eines hier herrschenden übermächtigen moslemischen Königs. Im Zusammenhang mit dieser Propaganda Schaukat Alis deuten auch Anzeichen darauf hin, daß Schaukat Ali in London bei der Round Table-Konfercnz den Versuch macht, die Palästina-Frage mit der indischen Frage zu verquicken, um so mehr als die indische Minoritätenfrage infolge der Un• möglichkcit, einen Ausgleich zwischen Hindus und Moslems zu linden, auf einem toten Punkt angekommen zu sein scheint. rischer und politischer Art und über alle formellen Veränderungen erhaben ist. Weizmann kommt nach Deutschland nicht als ein zurückgetretener Präsident, der politische Waffen schmieden will, sondern als der größte und bedeutendste Träger tmd Propagandist des zionistischen Gedankens, den es in unserer Generation gibt. In einer Zeit, die angefülit ist mit Schwierigkeiten und Problemen, in der nicht mir dem innerlich und äußerlich zerrissenen Judenvolk, sondern weit stärkeren Völkern die innere Orientierung verloren zu gehen droht, wird Weizmann zu den deutschen Juden ein Wort der Aufrichtung und des Glaubens sprechen. Eis ist aii/uiichmeii, daß Weizmanns Besuch in dieser Zeit, nach dem XVII. Kongreß, angesichts der heutigen Vorgänge in England, in weitesten Kreisen das stärkste Interesse finden wird. Den deutschen Zionisten ist cs eine besondere Freude und Ehre, daß Deutschland das erste Land ist, das nach diesem Kongreß Dr. Weizmann in aktiver zionistischer Tätigkeit in seiner Mitte wieder begrüßen kann. (Näheres über die Versammlung im Bach-Saal siche Berliner Kalender.) * Weizmann-Vcranstaltung der Jewish Agency in Berlin Anläßlich der Anwesenheit von Prof. Dr. Cliaim Weizmann in Berlin veranstalten die deutschen Mitglieder der Jewish Agency einen Begrüßungsabend am 11. Oktober bei Kroll, bei den! — da Herr Direktor Wassermann zurzeit verreist ist — Herr Rabbiner Dr. Baeck den Vorsitz führen wird. Es werden sprechen die Herren Stadtkämmerer Bruno Asch, Rabbiner Dr. Baeck, Kurt B 1 u - menfeld, Dr. Schmarja Levin und Pr. Chaim Weizmann. Auf den Namen lautende Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf im Büro der Jewish Agency, Berlin W 15, Meinckesfraße 10 (Telephon: Bismarck 7lj65) m haben. (Tee- oder Kaffeegedeck einschließlich Bedienung und Garderobe 2 M.) Wie wir erfahren, steht aber Schaukat Ali mit diesen seinen Anschauungen allein, Die übrigen Führer der indischen Moslems wollen von einer Einbeziehung außerindischer Fragen nichts wissen. In diesem Sinne ist es wohl auch zu verstehen, wenn der A g a Khan, der Vorsitzende der moslemischen Delegation der Round Table-Konferenz, in einer für.den amerikanischen Sender gehaltenen Rede vor einigen Tagen sagte: ״Man wirft uns vor, wir seien in unseren Bestrebungen über unsere indischen Grenzen hinausgegangen und hätten nicht unseren ganzen politischen Patriotismus auf Indien konzentriert. Diese Anklage ist nicht begründet. Wir Moslems sind eine weltumspannende Brüderschaft, wir teilen Freud und Leid mit den Moslems in der ganzen Welt, politisch jedoch haben wir kein anderes Land als Indien und keinen anderen Patriotismus als den indische n.“ Darin wird man wohl eine Absage an den aktivistischen Pan-Islamisnius sehen können. Großer Erfolg der Jüdischen Partei bei den Prager Gemeindewahlen Von unserem Berichterstatter. hl, Prag, 2S. September 1931. Die jüdische Partei hat bei den Wahlen in die Prager Stadtgemeinde einen überaus großen Erfolg errungen, sie konnte mit 8707 Stimmen zwei Mandate besetzen. Gegenüber den letzten politischen Wahlen, den Parlamentswählen des Jahres 1929, bedeutet dies einen Gewinn von fast 20 0t) Stimmen, gegenüber den letzten Gemeindewählen (1927) einen Gewinn von über 500 Stimmen. Dieser Erfolg ist um so höher einzuschätzen, als seitens der assimilatorisehen Juden beider Schattierungen, deutsche Liberale und Tschecho-Juden, ein erbitterter und unglaublich häßlicher Kampf gegen die Vertreter der selbständigen jüdischen Politik entfesselt worden war. Wir haben bereits letzthin in der ״J. R.“ auf das sonderbare Wahlbündnis zwischen den liberalen Juden und den Haken kreuz lern aufmerksam gemacht. Diese Wahlgemeinschaft hat die ersteren ein Mandat gekostet. Es war eine zu große Zumutung an die jüdische Bevölkerung, aus der sich zum größten Teil die Wählerschaft der ״Demokraten“ (liberale Juden und die letzten Ueberreste des freisinnigen Bürgertums) rekrutiert und die darum auch wenig Verständnis für dieses ״zur Rettung deutscher Belange“ geschlossene Bündnis mit den Hakenkreuzlern aufbrachte. Das verlorene Mandat der Liberalen ging auf die deutschen Sozialdemokraten über. Die Jüdische Partei hat ihren Besitzstand trotz der bedeutend vergrößerten Wählerzahl und dementsprechend größeren Wahlziffer behauptet. Als Vertreter der Jüdischen Partei werden Norbert Adler, der Vorsitzende des zionistischen Landeskomitees, und Dr. Franz Fried mann, ein bewährter zionistischer Arbeiter und Publizist, in das Prager Stadtparlament einziehen. Im überfüllten Saale der Warschauer Philharmonie wurde am 29. September die vierte Konferenz der hebräischen Kultur- und Schulorganisation Tarbuth in Polen mit einer Anspräche von Bi aTi k eröffnet, der aus Palästina hierher kam. Der umstrittene Lehrstuhl Die Abteilung für Physiologie und Anatomie der Pflanzen der Hebräischen Universität Von Dr. H. R. Oppenheimer, Jerusalem. Wir frr.u.cn uns, dem, Assistenten, des ran der Rerlincr Jüdischen Gemeinde erst ..gestifteten“ und dann unter der liberalen Herrschaft un Stich gelassenen Iwhrstuhfs der Jerusalemer Ilehräisvhen IJnivrrsitiil das U 0 rt gehen;׳/ fo'nincn. f)r. t fppeiiheiwrrs \1isf i!h nwgrt!, dir sich nicht auf eine (hasehreihung der ftedentung des Lehrsfuhh beschranken, sondern darüber hinaus etwas von. der Gedankenwelt und dem neuen Geiste r/5«׳ jungen Pakislina empfinden lassen., werden (jfU'iß das lebhafte Interesse unserer Leser finden. Red. Mit Interesse habe ich den Artikel von Dr. A. Klee in Nr. 65 der ״Jüdischen Rundschau“ über das Thema ״Der Lehrstuhl der Berliner Gemeinde“ gelesen. Der Artikel erörtert eingehend die kulturpolitische Seite des Problems, auch die Frage von deutscher Zuverlässigkeit, Treu und Glauben, Duldsamkeit und Rücksicht gegenüber politischen Gegnern, worüber auch wir in Jerusalem uns unsere Gedanken machen, über die aber Takt und Pflicht dem Schreiber dieses Aufsatzes zu schweigen gebieten. Es drängt ihn nur, diese Ausführungen nach der sachliehen Seite hin zu ergänzen, da wohl der Berliner jüdische Bürger einen Anspruch darauf erheben darf, zu erfahren, welche Art Forschungsarbeit man hier mit dem Berliner Gelde begonnen hat, wie sieh diese Arbeiten für die Entwicklung des Landes auswirken können und was das Gesamtjudentum, das sich in Gestalt der Hebräischen Universität ein Instrument zur Ehre des jüdischen Namens zu schaffen im Begriff ist, von dieser Arbeit zu erwarten hat. Die Berliner Gemeinde hatte ja die Mittel für einen Lehrstuhl für Botanik bewilligt. Um die Bedeutung und die Art der Arbeit klarzustellen, müssen wir also auf Dinge zu sprechen kommen, die dem modernen Groß- Städter Hekuba zu sein pflegen und die doch sein Wohl und Wehe mehr beeinflussen als ihm alltäglich zum Bevtißtsein kommt. Der Rationalismus unserer Zeit, der den Menschen aus seiner natürlichen Umgebung in die künstliche Welt des technischen Zeitalters versetzt hat, hat den Naturforscher, der die Gesetze des Lebens zu ergründen sucht, fast dem Gesichtskreise der Mitwelt entzogen. Wir arbeiten heute ähnlich wie Maler und Bildhauer in dem betrübenden Bewußtsein, daß nicht das Interesse der Gebildeten aller Stände unserer Arbeit folgt wie noch vor 100 Jahren, als die damals so brennenden Probleme der Entwicklungsgeschichte und Abstammungslehre in ihren Fortschritten mit größter Anteilnahme von der Kulturweit miterlebt wurden, als einem Goethe das Pariser Ereignis des Jahres 1830 nicht die Absetzung des Bürgerkönigs Louis Philippe, sondern der Disput zwischen dem großen Vitalisten Geoffroy St. Hilaire und dem gelehrten Paläontologen Cu vier war, ein Kampf der Weltanschau ungen: hie der Gedanke der bei allem Wechsel der Erscheinungen sich offenbarenden Einheit alles Lebendigen, hie Katastrophentheorie, die den inneren Zusammenhang der Lebensformen leugnet, das Einzelne vereinzelt betrachtet und trotz gewaltigen Wissens in frommer Rückständigkeit sich den Schöpfer in einer Katastrophe wieder vernichtend denkt, was in der letzten Pointe der Ewigkeit seine gütige Hand eben erschaffen hatte. Damals, als auch in Europa man noch um Weltanschauungen rang statt 11 u r um Zolltarife, als man Männer des Geistes und der Feder noch ehrte, anstatt sie zu Dienern der großen Finanzmächte herabzuwürdigen, da muß es w'0111 noch eine Lust gewesen sein, als Zoologe oder Botaniker wie Chamisso oder Rousseau den Geheinmissen des Lebens auf die Spur zu gehen, die Schönheit ihrer Formen, die Harmonie ihrer inneren Kräfte seinen Mitmenschen zu offenbaren und ihnen Einblicke in die gewaltigen Wunder der sprudelnden Lebenskräfte aufzutun, die ja nicht nur um uns, sondern auch in uns am Werke sind. Die Bewegung der jüdischen Renaissance stellt unserer Meinung, soweit sie lebensfähig ist, eine gesunde Reaktion gegen die lebenszerstörende Haltung des Rationalismus und Opportunismus dar. Der Jude, der nach Palästina auswanderte, hat zumeist in ernster Selbstbesinnung zu den Quellen des eigenen Wesens zurückgefunden und sein Leben in den Dienst einer lebendigen Idee gestellt. Der Natur aufs neue genähert, zeigt der junge Jude Palästinas ein brennendes Interesse an der belebten Mitwelt, entwickelt sich in ihm eine längst erloschen geglaubte Freude an Beobachtung und Erkenntnis von Tier und Pflanze, die den biologischen Abteilungen unserer Universität einen lebendigen Zusammenhang mit der Jugend sichert und somit die Zukunft dieser Abteilungen auf ein sichereres Fundament stellt als Stiftungen von Gemeinden dies zu erreichen vermöchten. Unsere biologischen Abteilungen, deren Arbeit in der ganzen Kulturwelt mit großem Interesse verfolgt wird, werden