Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 73 (18.9.1931)
- Date
- 1931-09-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 448 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 73. 18 IX. 1931 auch für die Söhne der bereits im Lande befindlichen Familien werden keine Ansiedlungsmöglichkeiten vorhanden, sie werden zur Auswanderung verurteilt sein. . BsI diesem Stand der Dinge war es eine der positivsten Leistungen des zionistischen Kongresses, daß er sich nochfrais klar zu den Grundprinzipien des Jüdischen Nationalfonds bekannte und damit manche Zweifel im jüdischen Publikum erstickte, und daß er den folgenden Appell an die Zionistische Weltorganisation beschloß: >per XVII. Zionistenkongreß erklärt, daß in dieser Stunde, wo die Erlösung des Bodens als Grundlage des Nationalheims in den Mittelpunkt unseres Aufbauwerkes gerückt ist, jedes Mitglied der Zionistischen Organisation — unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit — die doppelte Verpflichtung hat, sich dem Keren Kajemeth Lejisraei zur Verfügung zu stellen und bei allen Sammlungen und Aktionen aktiv mitzuarbeiten. Nur dann wird der. Keren Kajemeth Lejisraei imstande sein, seine zentrale Aufgabe in Palästina zu erfüllen.“ Wenn der Jüdische Nationalfonds im Monat Tischri seine auf dem Kongreß beschlossene große Werbeaktion durchführt, wird es sich zeigen, ob das zionistische Publikum bereit ist, nicht nur theoretische Fragen zu diskutieren, sondern gerade jetzt, da man fast von einer Schicksalsstunde des jüdischen Boden ervverbs sprechen muß und da der Lebens- Wille des Jischub davon abhängt, daß er seine Verbundenheit mit den Juden der anderen Länder spürt — die Grundläge des Aufbauwerkes zu stützen und zu verbreitern. Und sei es auch unter materiellen Opfern, die heute fühlbarer sind als früher. Manchem europäischen Juden wird vielleicht dieses Opfer zugunsten der Erwerbung und Erhaltung jüdisehen Bodens in dieser Zeit der Wirtschaftskatastrophen die Möglichkeit schaffen, sich mit dem Rest seines Besitzes in Palästina eine neue Existenz zu schaffen. MacDonald auf Reisen Ein Politiker unterwegs. Ausflüge und Wanderungen von J. Ramsey MacDonald. Montana-Verlag, A.-O., Horw-Luzern, Leipzig, Stuttgart. M. 6,50. . N‘drt der englische Ministerpräsident ist es, den wir in diesen Blättern kennenlernen, denn sie sind geschrieben worden, bevor MacDonald die Last der Verantwortung für die englische Politik zu tragen hatte. (Als Ministerpräsident scheint er in manchen Punkten anders denken gelernt zu haben.) Aber der Mensch MacDonald wird uns durch diese seine Reisebeschreibungen näher gebracht. Es ist eine Reihe von Aufsätzen, die mehr im feuilletonistischen Plauderton mit Grade geschrieben sind, auch dort, wo Politisches angefaßt wiro und wo sich oft Ernst hinter dem Humor verbirgt. MacDonald Ist ein großer Liebhaber von Reisen, und er liebt leidenschaftlich seine schottische Heimat, mit der er eng verwachsen ist; bei der Schilderung der verschiedensten Länder tauchen Erinnerungen an die Heimat auf. In diesen Reisebriefen enthüllt sich poetischer Sinn und ein kindlich-gläubiges Ge«üt. Außer den Schilderungen Schottlands finden wir Eindrücke von einer Orientreise, die ihn nach Italien, Griechen-!and, Aegypten, Palästina bis Indien führt. Im dritten und vierten Abschnitt des Buches werden politische Reisen anläßlich sozialistischer Konferenzen und schließlich einige printnpielle sozialistische Aufsätze veröffentlicht. Man findet hier viel des Interessanten; bei Lektüre der Berliner Berichte aus osn Jahren 1920/22 fällt freilich auf, wie sehr sich in manchen Punkten die Anschauungen des Schreibers geändert haben müssen, seitdem er selbst als verantwortlicher Staatsmann der Macht der Tatsachen gegenübersteht•, besonders im Lichte der letzten Wendung der englischen Politik liest sich die von MacDonald an der deutschen Sozialdemokratie als der Erhalterin des kapitalistischen Systems im Jahre 1920 geübte Kritik fast wie eine Ironie der Geschichte. — Für die Leser dieses Blattes sind die Abschnitte über Palästina am wichtigsten. Palästina hat für MacDonald, der als frommer Christ erzogen wurde, beinahe die Natur einer zweiten Heimat, so genau kennt er alle Orte und Plätze aus der Bibel. Was seine Stellung zum Zionismus betrifft, so kritisiert er zunächst die Haltung des englischen Kriegskabinetts, das sowohl den Arabern als auch den Juden Versprechungen gemacht hat, die die Engländer jetzt nicht einlösen können. ״Balfour Pab eine Erklärung ab, aus der jeder Jude folgerte, daß alistina zu einer eigenen Regierung zurückkehren und einmal wieder seinen Platz unter den Völkern der Erde einnehmen werde. Wahrscheinlich hat aber Balfour gar nicht gewüßt, was er damit sagte; die Regierung tut jedoch ihr möglichstes, um zu zeigen, daß Balfours Versprechungen den Juden gegenüber ebenso wertlos sind, wie dlf| Bonar Laws den Grubenarbeitern gegenüber.“ MacDonald würdigt jedoch vollständig die große Bedeutung der jüdischen Einwanderung, die nicht nur neuen Reichtum und neue Methoden, sondern auch neue Gedanken ins Land brachte. Er ist beeindruckt von den konstruktiv-sozialistischen Versuchen der jüdischen Arbeiterschaft, ein neues Leben aufzubauen. England könne in Palästina nur eine Politik unparteiischer Gerechtigkeit treiben und sollte dabei die Regierung so weit als möglich in den Hintergrund treten und die Völker selbst arbeiten lassen. Die Selbstregierung solle beschleunigt werden. Sehr kritisch äußert sich MacDonald dabei über die Rolle gewisser englischer Beamten, die nur militaristische Interessen anerkennen, und anderer, die nur englische kommerzielle Interessen kennen. Dies alles, so schließt MacDonald, würde anders werden und Englands Name würde einen neuen Klang bekommen, wenn eine Arbeiter-Regierung ans Ruder käme. — In den acht Jahren, die seit der ersten Veröffentlich mg dieser Zeilen dahingegangen sind, war, was man vor acht Jahren noch für unwahrscheinlich hielt, die Arbeiter-Regierung unter Führung des Verfassers dieses Buches zweimal am Ruder. Wenn man dies bedenkt, so empfindet man die Diskrepanz zwischen Absichten und Wirklichkeit. Sicher wird dieses Buch vielen willkommen sein, die MacDonalds Denk- und Gefühlswerte näher kennenlernen wollen. |. Universität Jerusalem als LehrtmiversitiU Die Leitung der Hebräischen Universität Jerusalem veröffentiieht eine Bekanntmachung, in der die Umwandlung der bis jetzt der reinen Forschungsarbeit dienenden Universität in eine Lehruniversität mit Beginn des kommenden Winter- Semesters angekündigt wird, in dennaturwissenschaftliehen Fächern beginnt ein für vierjährige Dauer berechneter Kursus, dessen Absolventen der akadetnjsche Grad verliehen werden wird. Zu diesen Kursen werden nur hierzu qualifizierte Studierende zugelassen. Das Wintersemester beginnt am 27. Oktober. Studenten der geisteswissenschaftlichen Fakultät können von nun an als Nebenfach ein Gebiet der Naturwissenschaft wählen. Die Einführung eines systematischen Universitätsunter־ richts mit Grad-Verleihung wurde im Prinzip •schon im Juni 1928 von dem Direktorium und dem Akademischen Rat der Universität beschlossen. Man war sich darüber einig, daß Bürgschaft dafür bestehen müßte, daß nur entsprechend vorbereitete und aua'iifizierte Studenten zu den mit der Graduierung endenden Universitäiskursen zugelassen und daß nur solche Kurse eröffnet werden, für die an der Universität Professoren und Dozenten von hohem wissenschaftlichen Range vorhanden sind. Es wurde beschlossen, daß ein Anfang in der geisteswissenschaft liehen Fakultät gemacht werde, daß das Institut für judaistische Studien und die Schule für orientalische Studien als Abteilungen der Fakultät konstituiert und ferner Kurse in Philosophie, Geschichte und Literatur bei dieser Fakultät eingeführt werden. Weiter wurde beschlossen, bekanntzugeben, daß Unterrieht mit dem Ziele der Graduierung in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie im Rahmen der Fakultät für Naturwissenschaften nicht später als 1932 beginnen sollen. Während der letzten Tagung in Zürich wurde eine Sonderkommission eingesetzt, die die Aufgabe übernahm, Schritte zur Durchführung des!egalen Status der Universität als akademische Grade verleihende Institution zu ergreifen. Aas dem englischen Unterhaus Col. Wedgwood richtete im englischen Unterhaus an den Schatzmeister Philipp Snowden die Frage, ob und welche Schritte unternommen worden sind, um der weiteren Verzögerung des Palästina-Landentwicklungsplans ein Ende zu setzen. Snowden erwiderte, es werde erforderlieh sein, den Palästina-Anleiheplan im Gesetzgebungswege abzuändern. Diese Gesetzgebung sei im Augenblick Gegenstand einer Untersuchung in Palästina. Auf eine Interpellation Col. Wedgwoods betreffend die neuerliche Verweigerung der Palästina-Einreise für Jabot i n s k y antwortete Kolonienminister Thomas, er habe die Angelegenheit geprüft und sei nach Befragung des stellver* tretenden High Commissioners zu der Ansicht gekommen, daß die Umstände noch nicht eine, Aenderung der von Lord Passfield angeordneten Maßnahme rechtfertigen würden. Die Zionistenverlolgoiigeii in Rußland Entnommen dem Bulletin der ausländischen Delegation der rinntstüeher. Arbeiterpartei fiitaehduth in Rußland ״lesehaa tu" Nr. S/10 vom Juli 1931■ Am 10. Januar 1931 wurden in Moskau folgende Personen verhaftet und verbannt: 1. Chaim Rudik, 26 Jahre alt, Arbeiter in einer Knopffabrik; 2. Gorboi Jakob, 30 fahre alt, Maurer; 3. Nina Karlina, 24 Jahre alt, Schneiderin; 4. Seschajahu Glanz, 25 Jahre alt, Maschinist; 5. Esriel Polski, 22 Jahre alt, Schlosser; 6. Stera Schapiro, 22 Jahre alt, Arbeiterin in einer Bettdeckenfabrik; 7. Israel Schkolnik, Postarbeiter; 8. Tanchum Ribin, Koffermacher; 9. Fanja Saberina, 24 Jahre alt, Fabrikarbeiterin; 10. Ida Kahan, 26 Jahre alt, Strumpfarbeiterin in einem Kollektiv; 11. Chaja Bahr, 23 Jahre alt, Strickarbeiterin; 12. Pinchas Kalmanowitz, 29 Jahre alt, Maurer. Die oben genannten Personen sind von der G. P. U. wegen Zugehörigkeit zum illegalen Hechaluz verhaftet worden. Am selben Tage wurden weitere 7 Chawerim verhaftet, die der Zugehörigkeit zum Haschomer Hazair beschuldigt werden. Ferner wurden noch einige Chawerim gleichfalls wegen Zugehörigkeit zum illegalen Hechaluz verhaftet. Die genaue Zahl und die Namen sind uns noch nicht bekannt. Am 21. April wurden folgende Personen von der G. P. U. in Moskau vorgeladen und sofort ohne jede Untersuchung wegen Zugehörigkeit zum illegalen Hechaluz verbannt: I. Chaja Fuhrstein, 25 Jahre alt, Schneiderin; 2. Eva Dubrowner, 24 Jahre alt, Wäschereileiterin; 3. Frieda Rappaport, 28 Jahre alt, Angestellte; 4. Massija Derewitzki, 22 Jahre alt, Fabrikarbeiterin; 5. Kunja Büdner, 24 Jahre alt, Arbeiterin; 6. Adele Alperin, 24 Jahre alt, Strickereiarbeiterin; 7. Polja Saika, 24 Jahre alt, Strickereiarbeiterin; 8. Esther Jampolski, 27 Jahre alt, Arbeiterin; 9. Chaja Belfermann, 23 Jahre alt, Bauarbeiterin. Zusammen mit diesen wurden 8 Chawerim, die der Zugehörigkeit zum Haschomer Hazair beschuldigt wurden, verhaftet. Darunter befinden sich: 1. Jakob Derewitzki, 17 Jahre alt, verbannt auf drei Jahre; 2. Esther Krasnogorski, 18 Jahre alt, verbannt auf drei Jahre; 3. Tulia Rabinowitz, 18 Jahre alt, verbannt auf drei Jahre. Die Namen und das Schicksal der anderen Verhafteten sind uns noch nicht bekannt. Vor der Revislonisfenkonferenz Von unserem Berichterstatter. hl. Prag, 15. September 1931. Die V. Weltkonferenz der Union der Zionisten-Revisionisten, die über den Vorschlag Jabotinskys, die Zionistische Organisation zu verlassen, zu entscheiden haben wird, soll Ende Dezember d. J. in Karlsbad stattfinden. Wie der Berichterstatter erfährt, werden bereits die entsprechenden Verhandlungen geführt; an zweiter Stelle wird als Kongreßort Wien genannt. Die beiden Richtungen innerhalb der revisionistischen Union, Jabotinsky und Groß man, versuchen bereits jetzt, die einzelnen Landesverbände auf ihre Seite zu bringen. Diesem Umstande dürfte es auch zuzuschreiben sein, daß die LandeskonferenzdertschechoslawakischenRevisionisten, die am vergangenen Sonntag über die Haltung zur Austrittsfrage hätte schlüssig werden sollen, im letztem Augenblick auf einen späteren, noch nicht festgestellten Termin verlegt worden ist. wie verlautet, steht die überwiegende Mehrheit der tschechoslowakischen Revisionisten auf Seite Großmaus und wird auch auf der Weltkonferenz diesen Standpunkt beibehalten. Stürmische ttongreßversammlang in Süd-Alrika Das Organ der südafrikanischen Zionisten ״The ZioaistRecord“ bringt einen Bericht über eine zionistische Versammlung in Johannesburg, in der über den Zionistenkongreß berichtet wurde. Es referierten ein Allgemeiner Zionist, ein Revisionist und ein Arbeiterparteiler. Die Versammlung war nach dem Bericht so erregt, daß sie nur mit Mühe dank der energischen Leitung des Vorsitzenden zu einem geordneten Ab- Schluß gebracht werden konnte. In Anbetracht dessen, daß die südafrikanischen allgemeinzionistischen Delegierten auf dem Kongreß der Gruppe B angehörten, ist die Rede des Präsidenten der Johannesburger Zionistischen Vereinigung, Dr. W. S a c h s, der für die Allgemeinen Zionisten sprach, von erhöhtem Interesse. Der Redner setzte sich eindeutig für die ״Weizmann- Politik“ ein, die das im gegenwärtigen Moment Mögliche zu erreichen suche und vor allem praktische Arbeit in Palästina treiben wolle. Jeder anständige Mensch wisse, daß die gegen Weizmann erhobenen Vorwürfe einer ״probritischen“ Parteinähme oder eines Verrates am Zionismus nur von Neurotikern kommen können. Bei dieser Bemerkung brach, wie das Blatt bemerkt, ein ״Pandämonium“ aus; aber der Redner konnte schließlich seine Rede fortsetzen und betonte, daß die englischen und deutschen Zionisten, sowie die Arbeiterpartei auf dem Kongreß hinter Weizmann gestanden hätten und daß schließlich auch die Wahl Sokolows keine grundsätzliche Aenderuug des Kurses erkennen lasse. Vermischtes Jüdischer Gelehrter, der längere Zeit in Amerika als Dozent der Judaistik tätig war, sucht Beschäftigung irgendwelcher Art. Der Betreffende hat Rabbiner-Examen, ist Orientalist und kann hebräisch, arabisch sowie andere orientalische Sprachen unterrichten, übernimmt auch Vorbereitung für Reiigions- und Bar Mizwah-Unterricht. Ferner könnte er englischen Sprachunterricht erteilen oder evtl, kombiniert Englisch und Judaistik. Nähere Mitteilungen durch die Redaktion der ״jüdischen Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestraße 10. Der Zentralverband jüdischer Handwerker in Deutschland erläßt anläßlich der Feiertage einen Appell an die jüdische Oeffentlichkeit, worin auf die Notlage des jüdischen Handwertes hingewiesen und aufgefordert wird, jüdischen Handwerkern Arbeitsmöglichkeiten zu geben und die Notlage nicht zur Herabdrückung der Preise auszunutzen. Frankfurt a. M. Die nächste Veranstaltung der zionistischen Ortsgruppe findet am 23. September statt. Auch an diesem Abend spricht ein palästinensischer Gast, Herr Dr. Walter Fi sehe!,Jerusalem, zurzeit Frankfurt, über das Thema: ״Jerusalern — Bagdad — Teheran" (Bericht über eine Reise ducch den jüdischen Orient). — Der Gruppenverband Hessen und Hessen-Nassau macht die Gesinnungsgenossen aus Frankfurt und der Umgebung schon heute darauf aufmerksam, daß am 18. Oktober der diesjährige Gruppen verba n dst ag in Wiesbaden stattfindet. Druckfehler-Berichtigung. Tn der Notiz ״Gemeindewahlen in der Tschechoslowakei“ in der vorigen Nummer hat sich ein Druckfehler eingeschlichen. ln der drittletzten Zeile soll es nicht heißen: ״In Ungarn wurden bisher vier jüdische Listen eingereicht", sondern; in Ungwar (Uzhorod, einer Stadt in ן Karpathoraßland mit stark jüdischer Bevölkerung). ^^ווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו1חוווחווווווווווווו«וווווווווווווווווווווווווווחווווווווווווווווו Die ״Sela“״ Quittung der hebräischen Weltorganisation (Vorder• und Rückseite) H ברית. עברית ^ולגלית! s&nah rm העים —ryn וזד־חו־ב ,זזבד־יוו. המרעה r<&t>0K א הכרית העברית העולמית שואפת לקייס בישראל njrun עברית יוצרת לכל גלריה כ הברית העברית העולמית מכנסת תחת דגלה את כל ההסתררויו!/ המוסדות והאישים הפועלים כשדה התרמת העבדת ג הקונגרס העברי העולמי משמש מבוז עליון לברית העברית העולמית ד הסולע את סלע הברית נמנה על חבריה ומשתתף בבחירות לקונגרס העברי העולמי ועוגה