Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 72 (15.9.1931)
- Date
- 1931-09-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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EinFriedensappell Gandhi» an Palästina Einzelnummer 0£3 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDienstag u.Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,-— Goldmark» vierteljährlich 5,75 Goldmark. Äuslanckahoraieiueiits werden in der Währung der einreinen Länder berechnet. Anzeigenpreis: B gesp. N cmpanelllezefl« 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.-M. Redaktion, Verlag und Anzeigen -Verwaltung: Jüdische RundschauG.m. b.H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telephon: J 1 Bismarck 7165-70. Pottichick-Kontta: Berlin 17392, B«s«2 V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 39433, Budapest 59693, Danzig 1973, Haag 140*70, Prag 59410, Riga 4155, Strass,bürg 16430, Warschau 190708, Wien 156 030 BinkiKonten! Darmstädter• und Nadonalbank, Depositen - Kam«! Berlin, Kurlürttendamm 52; Rumänische Kreditbank, Ceraauti (Rumänien); Anglo Palestin« Co. in Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv. Nnrnmer 72 | B..U», 15. IX. 1931 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. ד׳ תשרי תרצ״ב | xxxvi. jahrg. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina, ״Baseler Programm.•• Aussdu-eiftmgeii im Berliner Westen ״Prost Neujahr! Juda verrecke! Deutschland erwache!" Als die Synagogenbesucher des Berliner Westens, besonders in der Gegend des Kurfürstendamms, am ersten Neujahrstage nach dem Abendgebet die Betstätten verließen, erwartete sie eine von den Nationalsozialisten von langer Hand vorbereitete Ueberraschung. Sprechchöre riefen abwechselnd ״Prost Neujahr! Juda verrecke! Deutschland erwache!“ Einzelne Passanten, niemals geschlossene jüdische Gruppen, wurden von je 5—10 Hakenkreuzlern überfallen und geschlagen. In den Berliner Tageszeitungen sind über die Ausschreitungen umfangreiche Berichte erschienen. Zu bemerken ist, daß, abgesehen von den völkischen Zeitungen, auch ״Lokal- Anzeiger“ und ״Deutsche Allgemeine Zeitung“ sich auf die Wiedergabe des Polizeiberichtes beschränken und kein Wort der Verurteilung für diese schändlichen Vorkommnisse finden. Uebcr die Organisation der Ausschreitungen bringt die ״W e 11 a m M o n t a g“ folgende interessante Einzelheiten: ״Goebbels kommandierte den Pogrom. Die schweren nationalsoziaiistischen Ausschreitungen, die sich am Sonnabendabend am Kurfürstendamm abspielten und teilweise pogromart igen Charakter annahmen, sind, wie inzwischen festgestellt werden konnte, nicht der Ausdruck zufällig entfiammter politischer Leidenschaften gewesen, sondern von langer Hand vorbereitet worden. Die zuverlässigsten Kerntruppen der SA. wurden für die Krawalle ausgesucht und vorher, über die Art des Vorgehens eingehend nach einem Plan instruiert, der bei einer Führerbesprechung, die im Beisein des Dr. Goebbels im Berliner Gaubüro stattfand, genau festgelegt wurde. kann man den Exekutivbehörden den Vorwurf nicht ersparen, daß sie in unbegreiflicher Fahrlässigkeit die Dinge zuerst zu weit treiben lassen und dann; selbst den besten Willen vorausgesetzt, nicht mehr imstande sind, zeitgerecht einzugreifen, wenn die Saat der schrankenlosen Verhetzung an irgendeiner Stelle aufgegangen ist. Wenn man, wie beim Reichsgründungstag des Deutschen Fratienordens ״Rotes Hakenkreuz“ am 5. und 6. September in Potsdam nationalsozialistische Trupps ungehindert singen läßt ״Erst wenn die Juden bluten, dann sind wir befreit“, kann man sich nicht wundern, daß diese Sänger sechs Tage später am Kurfürstendamm in Berlin exzedieren und Deutschlands Ruf und Kredit irreparabel schädigen. Es müßte hier auch noch ein Wort an die Intellektueilen in der deutschen nationalen Bewegung gerichtet werden. Im letzten Jahre sind in einigen deutschen Zeitschriften, vor allem in der ״Deutschen Rundschau“, Diskussionen über die Stellung der Juden in Deutschland geführt worden. Eine Reihe deutscher Schriftsteller hat die Position der deutschen Nationalisten gegenüber den Juden durch eine eingehende Kulturanalyse, zum Teil mit metaphysischen Argumenten, zu rechtfertigen versucht, dabei aber dem Versuch einer Annäherung durch gegenseitiges Verständnis das Wort geredet. Begreifen diese ״Bildungs-Antisemiten“, wie sie von Thomas Mann in einem Brief genannt worden sind, welche abgrundtiefe Gemeinheit in diesem Gröhlen ״Juda verrecke“ liegt? Werden sie, die bisher niemals ein klares Wort der Absage an diese famose Losung gerichtet haben, nunmehr nach den Ausschreitungen am Rosch Haschanah-Abend einsehen, daß man nicht gleichzeitig vornehme Artikel schreiben und derartige Roheitsexzessc stillschweigend hinnehmen kann? Es wird oft in der Debatte mit Antisemiten gesagt, daß der Antisemitismus für seine Träger selbst die schwerste moralische Belastung sei. Von Juden gebraucht, klingt dieses — richtige — Argumente nicht überzeugend, aber die Herren sollten sich doch die Frage vorlegen, ob diese Art des Verhaltens ihren Vorstellungen von deutscher Würde entspricht. Die Herren mögen die Juden nicht und halten manche jüdische Tätigkeit für schädlich. Nun gut, auch Deutsche sind in der Welt nicht überall beliebt. Aber man stelle sich vor, daß an irgendeinem Orte einige Deutsche von einer großen lieber zahl einem anderen Volke zugehöriger Menschen mit einem antideutschen Rufe von der abgründigen Roheit dieses ״Juda verrecke“ empfangen würden, sogar ohne alle Tätlichkeiten. Intelligente Deutsche sollten begreifen, welche Drachensaat hier kultiviert wird und ihre Sache wäre es, energisch einzugreifen, sofern sie nicht als Mitschuldige b&- trachtet werden wollen. Für uns Juden sind diese Ereignisse eine erschütternde Erkenntnis. Wir leben in einer Welt der Gleichgültigkeit, des: Un- Verständnisses und des Hasses, der sich auf alles Jüdische bezieht und bei jeder Gelegenheit aufkochen kann zu einer Entladung gegen alle Juden ohne Unterschied ihrer sozialen Stellung und ihrer politischen Ansichten. In Amerika hat auch in diesem Jahre zu Rosch Haschanah der Präsident an die Juden eine feierliche Glückwunschbotschaft gerichtet, in Deutschland erlebten die Juden in der Reichshauptstadt als Neujahrsgruß pogromartige Ueberiälle. Unter den Passanten, die Zeugen der schamlosen Vorgange waren, herrschte heftige Erbitterung über das Verhalten der Polizei, die viel zu spät cingriff und dabei auch jene Energie vermissen ließ, die der Berliner bei anderen Anlassen von ihr gewohnt ist. Die Krawalle begannen in der achten Abendstunde, erreichten gegen 9 Uhr mit der Erstürmung und Demolierung des Cafös Reiaann ihren Höhepunkt, und ebbten erst gegen 11 Uhr abends mit einem neuerlichen Zusammenstoß am Noliendorfplatz ab. In den gerade im Berliner Westen sehr zahlreich vorhandelten Nazi-Kasernen herrschte während der Krawalle ein Hochbetrieb wie an großen politischen Kampftagen. Befehlsempfänger flitzten hin und her, überbrachten Meldüngen vom Kriegsschauplatz oder holten Verstärkungen heran. Obwohl der starke Verkehr in den Kasernen der Nazis allgemein auffiel, blieb diesen Kellern, In denen die wirkliche Berliner Unterwelt haust, jeder polizeiliche Besuch erspart. Es ist beinahe unglaublich, daß die Polizei gerade an den Stellen nicht durchgriff, wo die Fäden der Krawalle zusammenliefen und die untere Leitung der verbrecherischen Aktion ungestört ihre Befehle empfangen und weiterleiten konnte. Es ist eine Verhöhnung jeder staatlichen Autorität, wenn mitten in der Hauptstadt des Reiches Einrichtungen wie die berüchtigten Nazikasernen geschaffen werden können, ohne daß die Polizei einschreitet und diesen Unfug, der mit Politik nichts, mit Verbrechen aber sehr viel zu tun hat, einfach verbietet.“ Ueber den Verlauf der Ausschreitungen berichtet die ״F r k f t. Z t g.“: ״Am bedrohlichsten wurde die Situation, als die Synagoge in der Fasanenstraße geschlossen wurde. Als die Massen aus der Synagoge herausströmten, wurden sie von den National- Sozialisten mit wüsten Schmährufen empfangen und tätlich angegriffen. Zu gleicher Zeit setzten sich die Skandalszenen auf dem Kurfürstendamm fort. Bei der Panik, die entstand, erlitten einige Frauen Ohnmachtsanfälle. Ein junger Mann, der kein Jude ist und zufällig in diesen Sturm auf die Konditorei Reimann hineingeriet, wurde wegen seines etwas jüdischen Aussehens von den Nationalsozialisten so geschlagen, daß er mit blutenden Kopfwunden und einem Nervenchok zum Arzt gebracht werden mußte. In einem anderen Falle ließ ein Trupp Nationalsozialisten einen älteren Herrn und eine Dame zunächst ruhig passieren, um dann plötzlich von rückwärts über die beiden herzufallen und den Herrn mit Schlägen über den Kopf niederzuschlagen. Die Rowdies sollen am Boden Hegende Straßenpassanten auch noch nachträglich mit Stiefelabsätzen bearbeitet haben.“ Auf Grund persönlicher Wahrnehmungen konnten wir jedoch feststelien, daß das an den Ausschreitungen nicht beteiligte nicht jüdische Publikum, entgegen den Behauptungen der ״Welt am Montag“, keine Zeichen der Erbitterung weder gegen die nationalsozialistischen Rowdies, noch gegen die anfängliche Passivität der Polizei zeigte. Wir konnten im Gegenteil an verschiedenen Stellen Aussprüche hören, wie: ״Was haben die Juden auch im Zylinder einherzuspazieren?“ ״Warum tragen die dicken Jüdinnen so aufreizend Pelze und Blumensträuße?“ ״Ke Leute haben recht, auf der einen Seite Not und auf der anderen Festtagskleider.“ Kese Aeußerungen sind unserer Meinung nach schwerer wiegend als die Ausschreitungen der Hakenkreuzler. Denn die Exzedenten waren eine kommandierte Horde, die aus Disziplin handelte, wobei natürlich die Betätigung des instinktiven und durch die Parteischulung anerzogenen Judenhasses ihnen ein besonderes Vergnügen bereitete. Die Haltung und Stimmung der Zuschauer aber waren ein Beweis, wie weit sich die seit Jahren hemmungslos ge• triebene Hetze gegen die Juden in die Massen hineingefressen hat. Das Verhalten der Polizei ist, nachdem sie auf den Plan getreten war, durchaus loyal und einwandfrei gewesen. Doch Arlosoroffs Programm Die Politik der neuen Exekutive: Wiederaufbau des Vertrauens zu England, geistige Abrüstung gegenüber den Arabern, Verteidigung der jüdischen Rechte beim Landentwicklungsplan Wir haben bereits kurz berichtet, daß in einer jüdischen Pressekonferenz in Jerusalem der neue politische Referent der Palästina-Exekutive der Jewish Agency ein Expose über das politische Programm der Exekutive gab. Diese erstere größere offizielle politische Kundgebung der neuen Exekutive verdient auch außerhalb Palästinas eine Beachtung seitens der zionistischen Oeffentlicbkeit, weshalb wir nachstehend die wichtigsten Abschnitte aus der Rede Arlosoroffs wiedergeben. In der Einleitung seines Referates charakterisierte Ariosoroff die ungünstige allgemeine Weltlage und die Schwierigkeiten der Lage in Palästina und betonte die ernste Position der jetzigen Exekutive, die in solcher Zeit ihr Amt antreten muß. Redner widmete ferner seinem Amtsvorgänger Col. Kisch warme Worte der Anerkennung und wies auf die bemerkenswerte Tatsache hin, daß als Nachfolger eines im englischen Zivildienst herangebildeten Colonels der englischen Armee jetzt ein Arbeitervertreter, der aus der palästinensischen Arbeiterschaft hervorgegangen ist, zura politischen Vertreter berufen wurde. Er versicherte, daß er sowie die ganze Arbeiterpartei sich dessen bewußt sei, daß dieser Arbeitervertreter in seinem jetzigen Amt keine Partei- oder Kla ssenin teressen , sondern nationale Interessen zu vertreten habe. Ich stehe hier, sagte Ariosoroff, als Mitglied einer Koalitions-Exekutive, die auf allen Gebieten ihr Programm verkündet hat. Ke neue Exekutive hat z. B. auch ein Programm der Mitte istands-Koionisation und der Heranziehung des Privatkapit a i s aufgestellt, und ich werde bei der Durchführung dieses Programms mit allen meinen Kräften mitwirken. Soweit die Arbeitervertreter in Betracht kommen, werden sie treu an dem vereinbarten Koalitionsprogramm festhalten. Uebergehend zu den aktuellen politischen Fragen, behandeite Arlosoroff zuerst die Beziehungen zur britischen Administration Wie bekannt, führte er aus, war in den elf Jahren meiner öffentlichen Tätigkeit in Palästina stets eine Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der britischen Regierung mein politisches Hauptziel. Ke Bande, die uns und Palästina mit Großbritannien verbinden, sind nicht nur mechanische und beruhen nicht nur auf den Artikeln des Mandates und konkretem Vorteil, sondern auf dem Gefühl der Loyalität und Sympathie. Zugleich braucht kaum betont zu werden, daß derartige Gefühle uns nicht hindern können und dürfen, auf der Erfüllung unserer Rechte und Forderungen zu bestehen. In der Kolonialgeschichte Engiands können wir feststellen, daß oft auch rassenmäßig rem britische Kolonialvölker ihre Rechte gegen das Kolonialamt verteidigen mußten, woraus sich Mißverständnisse und Bitterkeit auf beiden Seiten ergaben. Gerade die britische Er- Ziehung hat ja die Menschen dazu gebracht, ihre Rechte furchtlos zu vertreten. Aber ebenso wie die Loyalität dieser Länder trotzdem stets unbezweifelt blieb, so möchte ich wünsehen, daß auch wir, ohne von unseren Lebensinteressen abzuweichen, unseren Kampf stets im Geiste der engen Verbundenheit mit der Mandatar macht und im | Bewußtsein der gemeinsamen Aufgabe die die Geschichte uns gesetzt hat, führen. Die Rechte, die wir verteidigen, wurden dem jüdischen Volk nach einer langen Zeit der Rechtlosigkeit verliehen, und keine Privatperson ist befugt, daran herumzudeuten; wenn versucht wird, diese Rechte zu verkleinern oder zu verdrehen, dann bleibt uns keine andere Wahl als ein unermüdlicher Verteidigungskampf, Aber ein solcher Kampf kann vielleicht eine Notwendigkeit sein, niemals darf er ein Programm sein. Die letzten Jahre haben uns eine derartige fatale Notwendigkeit gebracht. Trotz der furchtbaren i so- I i e r u n g, in die wir geraten sind, kann ich doch nicht sagen, daß wir einen anderen Weg hatten. Und der Kampf ist noch keineswegs zu Ende. Auch die Anfangs- Stadien des Landentwicklungsplanes sind nicht frei von großen Gefahren, und vielleicht werden wir in der nächstem Zeit wieder einen Kampf aufnehmen müssen. Aber auch dann werde ich niemals vergessen, daß dieser Kampf nicht Selbstzweck ist, sondern daß unser Ziel eine Zusammenarbeit ist, eine Ueberwindung des toten Punktes und eine Durchbrechung unserer Isolierung. Wir müssen überall neue Freunde gewinnen, in der ganzen Welt, aber insbesondere bei denen, in deren Hand die Verwaltung Palästinas liegt. Es ist schwerer, einen Freund zu gewinnen, als fünfhundert Feinde. Doppelt schwer ist es in einer Atmosphäre der Mißverständnisse und Enttäuschungen und des gegenseitigen Mißtrauens, das sich bei verschiedenen Anlässen in den Beziehungen zwischen Jischuw und britischer Administration gezeigt hat. In einer solchen Atmosphäre ist eine beharrliche Anstrengung notwendig, um von neuem bei jeder der beiden Parteien die Ueberzugung von dem guten Willen der anderen zu erwecken. So wie wir die Kolonien wieder aufgebaut haben, die in den August- Unruhen zerstört wurden, so müssen wir auch das zerstörte Gebäude des Vertrauens neu aufbauen. Wie können wir einen guten Wille« bei der Administration erwarten, wenn wir nicht selbst ihr gegenüber guten Willen zeigen? Wie können wir von ihnen eine Würdigung unseres Gesichtspunktes erwarten, wenn wir nicht bereit sind, für den ihren Verständnis zu haben? Wie sollen wir Hilfe und Sympathie erhalten, wenn wir nicht nur ihre Handlungen, sondern Ihre Gesinnung kritisieren und die Motive ihrer Handjungen verdächtigen, wenn wir nicht die vielen positiven Errungenschaften der britischen Verwaltung in den letzten zehn Jahren anerkennen? Redner verweist dann auf die in der letzten Zeit vollzogenen Personaländerungen und erklärt, die Stunde sei gekommen, um ein neues Kapitel zu eröffnen und die Beziehungen auf neuer Grundlage zu errichten. Im nächsten Abschnitt seiner Rede befaßt sich Arlosoroff ausführlich mit der für Palästina gegenwärtig aktuellsten Frage, nämlich der Landentwicklungs-Aktion der Regierung und der jüdischen Stellung dazu. Er kritisiert ferner die beschränkte Kompetenz, die man dem jüdischen und arabischen Beirat des Entwicklungs-Kommissärs gegeben