Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 71 (11.9.1931)
- Date
- 1931-09-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Neue hebräische Dichtung CfcRfcMNM JUDA/CA Einzelnummer 0,40 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag u.Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Auslan deabotmements werden in de! Währung der einzelnen Länder berechnet. Anzeigenpreis: 8 geep, Nonpareillezeile 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.־M. Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m. b. H., Berlin W15, Meinekeatr.IO. Telephon: J 1 Bismarck 716570־. Poetecheck - Konten: Berlin 17392, Bas«l V 9355, Belgrad 68032, Brüse#! 39433, Budapest 59693. Danzig 1973, Haag 140470, Prag 59410. Riga 4155. Stra«1,burg 16430, Warschau 190708, Wien 156030. Bank -Konten ' Darmstädter- und Nationalbank, Depositen -Kasse Berlin, Kurfürstendamzs 52; Rumänische Kreditbank, Cemauri (Rumänien); Anglo Palestine Co. in Haifa,?erusalera, Tel -Aviv. Nummer 71 | Berlin, 11. IX. 1931 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. כ״ט אלול תתנ״א | xxxvi. Jahr*. Per ülotiUmu» erstrebt für da» WdUwbe Volk dla Schaffung einer öffentlich. rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.•• Notaktion für Palästina Bewährung Eine N eujahrs - B etrachlung An die Juden der Welt! Trotz der außerordentlich schweren Wirtschaftskrise, von der die Juden in allen Ländern betroffen sind, hält es die jewish Agency für ihre Pflicht, in einer Zeit der Not an die jüdische Öffentlichkeit vertrauensvoll ein offenes Wort über die Lage in Palästina zu richten: Unsere schwer errungenen Positionen in Er«z-Israel sind infolge Versagens der normalen finanziellen Eingänge in letzter Zeit in ernste Gefahr geraten; dies zwingt uns, an die gesamte Judenheit wegen einer außerordentlichen Aktion, eines Notopfers für Palästina zu appellieren. Nichts liegt uns ferner, als durch Hervorhebung des gegenwärtigen schweren Momentes das Bild der jüdischen Schöpfungen in Erez-lsrael zu verzerren. Das Aufbauwerk in Palästina ist bis auf die jüngste Zeit stetig vorangeschritten. Selbst in einer Zeit wirtschaftlicher Katastrophen in der ganzen Welt, in einer Zeit, in der das Judentum in allen Ländern an seinen wirtschaftlichen Positionen Einbuße erleidet, hat der Aufbauwille des palästinensischen Jischuw trotz politischer Schwierigkeiten auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet Großes geschaffen: fr! der Landwirtschaft ist die Konsolidierung unserer Siedlungen fortgeschritten. Noch eine letzte Anstrengung ist nötig, um diese Kolonien, in denen die Erfahrungen einer langen Aufbauperiode ihren Ausdruck finden, vollständig unabhängig zu machen. ln der Küstenebene, dem Zentrum des Orangenbaus, dehnt sich der jüdische Besitz mehr und mehr aus. Die Verwurzelung des Juden mit dem Boden, die Rückkehr des Juden zur Landwirtschaft ist heute eine vollzogene Tatsache. Hand ln Hand damit hat sich die städtische Sied- 1 u n g entwickelt. Gestützt auf die Bedürfnisse des landwirtschaftlichen Hinterlandes, aber auch auf die wirtschaftliche Entwicklung des Nahen Ostens entsteht eine vielversprechende junge Industrie, die sich einen inneren und äußeren Markt zu erobern beginnt. Große Perspektiven eröffnen sich für die Zukunft. Hafenbau und Oelleitung, die neuen Bahn- Verbindungen nach dem Irak und nach Syrien stellen Palästina in das Zentrum der wirtschaftlichen Entwicklung im Vorderen Orient. So ist unser Jischuw von Jahr zu Jahr erstarkt und bereuet sich darauf vor, die Erfüllung seiner sozialen *und kulturellen Aufgaben, mit denen er nicht nur sich, sondern der gesamten jüdischen Welt dienen will, auf eigene Schulfern zu nehmen. Dies altes —- die Errungenschaft unendlicher Mühen und Heroischer Opfer — ist jetzt in äußerster Gefahr, Die große historische Arbeit der Jewish Agency ist heute aufs schwerste bedroht, weil die materiellen Leistungen einzelner Judenheiten für Palästina, durch die kritischen Verhältnisse der betreffenden Länder beeinflußt, in den letzten Monaten stark zurückgegangen sind und eine klaffende Lücke in die Finanzen unserer Aufbauarbeit geschlagen haben. So kann unser Werk in Palästina auf Jahre zurückgeworfen werden, während gerade diese Jahre von entscheidender Bedeutung sind und Vervielfältigung unserer Anstrengungen erfordern. Wohl fehlt nur weniges, um unsere Siedlungen wirtschaftlich unabhängig zu machen. Gelingt es aber nicht, in der allernächsten Zeit die notwendigen Mittel bereitzustellen, so werden wichtige Punkte, die heute noch im Ausbau begriffen sind, vor der Gefahr des Verfalls und des Zusammenbruches stehen. Die Einwanderung nach Palästina, die wir unaufhörlich fordern, und die für die jüdisclien Massen von größter Tragweite ist, müßte aus Mangel an Mitteln aufhören. Unser Schulwesen, das stärkste Bollwerk einer neuen jüdischen Jugend, die unentbehrliche Voraussetzung für die Belebung der hebräischen Sprache, geriete ins Stocken. Daher wendet sich die Jewish Agency — in voller Erkenntnis der schwierigen Situation jedes Einzelnen — an die jüdische Welt mit der Forderung, in dieser ernsten Stunde durch ein außerordentliches Notopfer unsere wirtschaftliche und kulturelle Position in Erez-lsrael zu sichern. Die Jewish Agency benötigt bis Ende September außerhalb der regulären Einnahmen des Keren Hajessod einen Minimalbetrag von £ 100000. Diese Summe kann —־ wenn auch unter großen Schwierigkeiten — ausreichen, die außergewöhnlich ernste Situation, in der sich das Palästinawerk befindet, zu überbrücken. Juden! Wir erwarten von federn, daß er, eingedenk dessen, was auf dem Spiel steht, unserer Aufforderung sofort Folge leistet. Viele Zehntausende jüdischer Männer und Frauen haben ihr Leben dem Wiederaufbau Palästinas gewidmet. Schon ist eine Leistung gelungen, die uns mit Stolz und eine fortschriftliche Welt mit Anerkennung und Bewunderung erfüllt. Dieses konstruktive historische Werk soll erhalten und fortgesetzt werden, um unseres Seins und unserer Geltung willen. Von Euch und Eurer Opferfreudigkeit wird Fortschritt oder Stillstand abhängen. ln diesem Moment einer ernsten Prüfung rufen wir Euch zu: Erfülle ein Jeder seine Pflicht gegenüber dem erstehenden Jüdischen Nationalheim! Niemand schließe sich aus bei der Notaktion für Palästina! London, September 1031. Jerusalem, Elul 5691. Nahum Sok 0 low Präsident der Jewish Agency und der Zionistischen Organisation. O. E. d’Avigdor G 0 1 d s m i d. Vorsitzender des Council der Jewish ״Agency. Ch. Arlosoroff, J. B. Berkson, S. Brodetsky, H. Färbst ein, M. B. H exter, Bernhard Kahn, Berl Locker, Emanuel Neumann, Werner Senator Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency. Die Juden sind ein altes Volk und tragen an sich die Spuren ungeheuerlicher Erlebnisse. Nicht nur den Verfall weltbeherrschender Nationen und Staaten haben sie überdauert, sondern auch die Umkehrung der verschiedenartigsten Kulturen und Weltauffassungen langer Generationenreihen. Vielleicht als einzige innerhalb der gegenwärtig die ganze Welt beherrschenden abendländischen Kultur hat ihre Gemeinschaft in den Wirtschafts- und Denkformen einer Zeit gelebt, die noch älter ist als die Lebensform der antiken Griechen und der vorderasiatisehen Despotien. Trotz Wechselfällen des Schicksals, wie sie wohl kaum anderen Völkern als Los zugefallen sind, hat sich die jüdische Gemeinschaft bis auf den heutigen Tag erhalten. In dem ewigen Krieg um die Erhaltung der Eigenart als Volk sind mehr Streiter gefallen und vielleicht mehr fahnenflüchtig geworden, als der Rest beträgt, welcher gegenwärtig die jüdische Gemeinschaft in der Welt darstellt. Bei den Juden ist es genau so wie bei einem Heer nach langwierigem aber siegreich beendetem Krieg: Die Ueberlebenden sieht man und stellt an ihnen fest, daß der Sieg erfochten wurde. Von den Gefallenen spricht man weniger und von den Deserteuren redet man gar nicht. Immerhin — das jüdische Volk lebt noch, ein Wahrzeichen der Unvergänglichkeit. Die Tatsache unseres ״ewigen Bestandes“ wird als eine der stärksten Garantien aufgefaßt, daß die Juden als Gemeinschaft nicht untergehen können. Es ist kein Wunder, daß eine derartige Auffassung nicht nur bei den Juden, sondern auch bei den Völkern der Erde sieghaft werdeft konnte. Denn die Juden bilden das einzigartige und einmalig vorkommende Beispiel, daß sich eine Volksgemeinschaft trotz Zerstreuung und Zersplitterung in zweitausendjähriger Diaspora doch nicht verloren hat. Uns dünkt die Tatsache des bisherigen Bestandes des jüdischen Volkes nur eine Voraussetzung für die Mög- Iichkeit weiterer Existenz, nicht aber eine absolute Garantie, daß die Existenz für die Dauer g ährleistet ist. Soll diese gesichert werden, so muß In den Juden der ungebrochene Wille vorhanden sein und wachgehalten werden, ihre Gemeinschaft zu bewahren und durch alle Fährnisse hindurch zu hüten. Bisher ist es allerdings so gewesen, daß gerade in den schlimmsten Zeiten sich der Wille des jüdischen Volkes, sich nicht aufzugeben, am allerstärksten manifestiert hat. Waren die Gegner allzu mächtig geworden und die Verhältnisse äußerst bedrohlieh, dann erzeugte gerade diese Situation in den Juden Abwehr- und Willenskräfte, deren Vorhandensein man in friedlichen Zeiten kaum hätte ahnen können. Es gibt aber, und das muß man sich vor Augen halten, Grade des Elends, die nicht mehr produktiv sind und dann nützt auch der stärkste Wille nichts mehr. Ein gewisses Maß Palästina - Querschnitt Beginn des Landentwicklungsplans — Der Zensus — Der Prozeß von Nablus — Eine Deklaration der Exekutive — Zehn Jahre Emek Von unserem palästinensischen Korrespondenten AG. Tel-Awiw, den L. September 1931. Der Landentwicklungsdirektor hat unmittelbar nach seiner Ankunft mit seiner Tätigkeit begonnen. Es wird bereits der iür die Untersuchungen und ersten Aktionen nötige Apparat geschaffen. Die Nominierung der beiden palästinensischen Berater, des jüdischen und arabischen, ist bekanntlich noch nicht erfolgt. Von ebenso großem, wenn nicht noch größerem Interesse ist die Nominierung des juristischen Experten, der die Ansprüche der landlosen Araber auf Neuansiedlung zu prüfen hat. Auch hierüber ist noch nichts genaues zu berichten, es werden verschiedene Namen genannt, von •denen bisher jedoch keiner aus offizieller Quelle bestätigt worden ist. Unterdes schabt es, als wolle sich der Landentwicklungsdirektor nicht nur mit reinen Untersuchungen begnügen. Ehe 50 0QO Pfund, die bisher vom Palästinabudget für die Zeit bis zum Jahresabschluß ausgeworfen worden sind, können, wenn sich eine solche Möglichkeit oder Notwendigkeit ergibt, nicht nur für die Vorbereitung des Planes, sondern auch bereits für die Anfänge seiner Ausführung verwendet werden. Das würde bedeuten, daß schon in nächster Zeit mit praktischer Arbeit begonnen werden würde, ln der Tat gibt es Gerüchte, die über dabin zielende Umfrafen und Vorbereitungen in verschiedenen Dörfern berichten. ie sind jedoch vorläufig mit Vorbehalt aufzunehmen. (Um so mehr, als das Schicksal der den Plan bedingenden Anleihe jetzt ungewiß ist. — A. d. R.) * von Not und widrigen Verhältnissen hat bei den Juden immer anfeuernd gewirkt, ihre moralischen und seelischen Kräfte mobilisiert, ihr Gefühl der Verbundenheit gestärkt und sie zu großartigen kollektiven Leistungen angespornt. Ob jedoch unter einem Uebermaß von Druck verschiedenster Art der Wille zur Selbsthilfe und diese selbst ausreichen werden, um alle Hemmungen und Widerstände zu besiegen, ist eine Frage, deren Beantwortung nur durch die Zukunft erfolgen kann. Der diesjährige jüdische Jahreswechsel fällt in eine Zeit, deren Charakteristik man kaum zu geben vermag. Ist die Epoche, in der wir uns befinden, nur eine der vielen bisher überlebten Konjunkturkrisen oder sind es bereits die Geburtswehen einer kommenden neuen Gesellschaftsform? Stehen wir schon mitten in einer gesellschaftlichen Revolution ungeheuerlichen Ausmaßes, welche über die ganze Welt hinwegbrausen wird, oder handelt es sich bloß um vorübergehende, wenn auch sehr schwere Störungen? Zweifellos ist, daß die gegenwärtige Situation in der Welt mit allen ihren Begleiterscheinungen an die Grundfesten der jüdischen Existenz rüttelt. Wir haben in diesen Blättern oft Meinungen von Beurteilern der allgemeinen und jüdischen Wirtschaftsentwicklung veröffentlicht, in denen zum Ausdruck gebracht wurde, daß Zeiten drohen, die es den Juden unmöglich machen werden, ihr Sonderdasein als Gemeinschaft in der bisherigen Art fortzuführen. Da diese Entwicklung weder vor Grenzen noch vor Ozeanen Halt macht, bedroht sie ungleich wie in früheren Jahrhunderten nicht nur die Judenheit irgendeines Üändes oder Gebietes, sondern die Juden in der ganzen Welt. Dieser Gegebenheit müssen die jüdischen Führer nüchtern ins Auge blicken. Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes für die Juden um eine Welt- und Schicksalswende. Darum ist in dieser Epoche eine Entfaltung all jener erhaltenden Kräfte, die bis heute durch die Jahrtausende unsere Existenz ermöglicht haben, notwendiger als jemals zuvor. Die Weltgeschichte hat das jüdische Volk wieder in eine Lage gebracht, in der es seine Bewährung erweisen muß. Wir, die wir durch unser Bekenntnis zum Renaissaneegedanken des jüdischen Volkes unserem tiefen Glauben an die Fähigkeit der jüdischen Gemeinschaft, sich zu erhalten und zu erneuern, Ausdruck gegeben haben, wir glauben, daß sich die Judenheit der Welt, daß sich die jetzt lebende jüdische Generation bewähren wird durch alle Wechselfälle und Fährnisse des Schicksals. Das kommende Jahr und vielleicht auch die darauffolgenden werden schwer sein. Um so größer der Ruhm unseres Geschlechtes, wenn es den Willen zum jüdischen Bestände siegreich über der Zeiten Not retten und kommenden Geschlechtern übergeben wird. 1. s. Ebenso ist es mit den mannigfachen Nachrichten, die immer von neuem im Zusammenhang mit der bevorstehenden Volkszählung verbreitet werden. Erst in diesen Tagen hat ein extremistisches arabisches Blatt ein Gerücht gebracht, nach dem die Araber einen Boykott der Volkszählung erwägen. Es ist nur natürlich, daß der Zensus in Palästina zu einer eminent politischen Angelegenheit wird. Eine gewissenhafte Durchführung ist natürlich um so wichtiger, als bei allen Entscheidungen, die sich auf die Proportion von Juden und Arabern im Lande stützen — seien sie nun wirtschaftlicher oder politischer Natur, wie bei Zuteilung von Subventionen oder Vertretern in gemeinsamen Körperschaften — die jetzt zu ermittelnden Zahlen die Grundlage für die nächsten zehn Jahre bilden werden. Die Regierung hat ein ausführliches Reglement für die technischen Einzelheiten ausgearbeitet und der Leiter des Zensus ist seit längerem bemüht, in öffentlichen Vorträgen Sinn, Zweck und Durchführung der Zählung in den verschiedenen Bevölkerungskreisen zu erläutern. Diese Versuche, durch direkten Kontakt auf die Bevölkerung einzuwirken, dürften dazu beitragen, einiges von dem Mißtrauen, das man bis heute im Lande jeder Volks- Zahlung entgegenbringt, zu zerstreuen. Dieses zusammen mit einer rigorosen Ueberwachung in der Ausfüllung der Fragebogen, liefert eine gewisse Garantie für die Vermeidung von Fälschungen, die den Wert des Zensus zunichte machen würden. * Vor dem Untersuchungsrichter in Jerusalem wird zurzeit der Prozeß gegen die Organisatoren der arabisehen Nationalisten-Konferenz in Nablus geführt; es sind drei der Initiatoren angeklagt worden, die die Konferenz vorbereitet und dort eine wichtige Rolfe gespielt haben. I>ie Verteidigung — sie ist sehr stark besetzt — hat sich anfangs vergeblich bemüht, die Angeklagten gegen Kaution freizubekommen. Die Polizei, die sowohl in der Anklage wie auf der Zeugenbank eine ,wichtige Rolle spielt, H111111n11111[1111111111111111111i1111111111111111[i1111111111111111111111111111u111[1t111111111m1111111MM11111111111111[1[[1111i!1111111111111111111[111111111111)u1111111111111111111M11B111w11111111[111111111111111111111111)11111111111111111111111111111[11111111111111111111111111111111111n11111m11111mn11111