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Jüdische Rundschau · 1931-09-08 · Heft 70 (8.9.1931) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 70 (8.9.1931)
Date
1931-09-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 430 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 70, 8. IX 1931 ״Die Dunamquote" Ein neuer Begriff wird mit Beginn des Arbeitsjahres 5692 in die zionistische Arbeit in Deutschland eingeführt: die Dunamquote — das ist nicht ein neues Schlagwort, sondern die Be- Zeichnung für eine Einrichtung, die geeignet scheint, eines unserer wichtigsten Arbeitsgebiete völlig umzugestalten. Dr. Kanowitz hat einmal auf einer Tagung das Verhältnis vieler Zionisten gegenüber dem Nationalfonds als das einer durchaus akzeptierten, aber ziemlich passiven Loyalität gekennzcichnet. Aber auch die Tätigkeit aktiverer Zionisten auf dein Oebiete des KKL basiert vorerst noch mehr auf einer besonderen Sympathie für die Ziele dieses Fonds, die die idealsten Prinzipien unserer Bewegung verkörpern, als auf einem Pflichtbegriff und die KKL-Arbeit trägt im ganzen den Stempel der Zufälligkeit an Stelle jenes planmäßigen Handelns, das in diesen schwierigen Zeiten allein Erfolge bringen kann. Was bisher fehlte, ist die Vorstellung■, daß jeder einzelne Zionist für die Aufbringung des Jahreskontingents persönlich mitverantwörtlich ist. Die Dunamquote nun bringt ein neues Element in das System der zionistischen Selbsterziehung. Die Verantwortung für das Jahreskontingent war bisher immer nur von Kollektiven, von Ortsgruppen oder Nationalfonds-Kommissionen getragen. Die Zentrale hat sich in den letzten Jahren bemüht, nicht mehr ״Luftkontingente“ aufzustellen, sondern Ziffern, die erreicht werden können und auch tatsächlich — bis auf das ablaufende Jahr, dessen Wirfschaftsentwicklung nicht vorausgesehen werden konnte — erreicht worden sind. Wird jetzt also das Kontingent Deutschlands vom Hauptbüro, von der Landeskommission und den meisten Ortsgruppen bereits tatsächlich sehr ernst genommen, so liegt doch noch immer die Initiative und Arbeit nur bei einigen wenigen Mitarbeitern. Müßte nicht aber jeder Zionist sich zu dem Gedanken erziehen, daß er die Verantwortung nicht seinem Nachbarn oder einem anonymen Kollektiv überlassen darf, sondern daß er selbst einen bestimmten, fest umschriebenen Teil der Mitverantwortung für die Auslösung von so und so viel Dunam im Jahre zu übernehmen hat, eine bestimmte Dunau-Quote? Der Ausbau eines solchen Systems wird jetzt tatsächlich propagiert. Der Keren Hajessod ist groß geworden durch die strenge Forderung des Maasser, die Selbstbesteuerung des persönlichen Einkommens. Der Keren Kajemeth erhebt daneben die Forderung der Dunamquote, die Selbstkontingentierung der persönlichen Sammelarbeit. Es handelt sich also nicht um die Verpflichtung zur Zahlung, sondern zur Aufbringung eines bestimmten Betrages. Zu Beginn des Jahres soll sich jeder Zionist fragen, welche Bodenfläche in der abgelaufenen Arbeitsperiode durch seine Opfer an Geld, vor allem aber durch seine Opfer an Arbeit vom KKL erworben werden konnten, und welche Summe eigentlich seine Minimalleistung sein müßte. Ein Dunam kostet £ 3 bis 5, das muß die kleinste Richtziffer sein; der Betrag, auf 12 Monate aufgeteilt, stellt eine Reihe von absolut konkreten Aufgaben dar, die in bestimmten Zeitabschnitten gelöst werden müssen und die für jeden Zionisten lösbar sind. Die eigenen Geldleistungen, die Spenden bei Aktionen, bei den verschiedenen Anlässen des Privatlebens und die Büchsenspenden soll natürlich jeder ״Dunamsammler“ in seine Quote einrechnen. Das kleine gelbe ״Dunamheft“, das von der KKL- Zentrale ausgegeben wird, weist in einer Erfolgstabelle deutlieh die eigenen Spenden und daneben die Resultate eigener Bemühungen nach und wird ein stiller Mahner für jene unzähligen Zionisten sein, die bisher trotz bestem Willen ihre Pflicht gegenüber dem KKL nicht erfüllt haben, ■weil dieser Begriff nur jp allzu allgemeiner Form Im Hintergründe ihres Bewußtseins schwebte. Das neue System gibt Antriebe und Maßstähe, es eröffnet aber auch große Perspektiven. Wenn die kleine Garde der Vertrauensleute des KKL, die heute die gesamte Arbeit tragen, sich zu einem mächtigen Mitarbeiterstab entwickelt hat, in der jeder Zionist seine Aufgabe kennt und durchführt, kann das im Grunde unerschöpfliche Gebiet der Gelegenheitsspenden Summen von heute unvorstellbarem Ausmaß ergeben. Und dann wird es vielleicht auch möglich sein, daß die Z. V. f. D. einmal eine bestimmte ganz große Aufgabe übernimmt, wie die kanadischen oder südafrikanischen Zionisten es schon mit Erfolg getan haben, die Auslösung eines Zehntausend oder Hunderttausend von Dunam für neue Kolonisation — auf Grund der vielen Dunamquoten von Einzelzionisten. Die Aussichten der Jaffa-Orange. Der Wirtsehaftskorrespondent von ״Near East and lndia“ schreibt im Rahmen seines dieswöchentlichen Wirtschaftsberichtes über die Aussichten der orientalischen Produkte auf dem Londoner Markt u. a. folgendes: Die ökonomische Depression hindert nicht die immer weitere Ausdehnung von Orangenpflanzungen in Palästina, und die Pflanzer sind zweifellos im Recht, wenn sie auf lange Sicht arbeiten und die Entwicklung vorwärtsdrängen. Die größeren Märkte, die in Europa sich für diese Frucht dauernd öffnen und die Popularität der ״Jaffa“ in Großbritannien geben reichlich Beweise, daß in der Zukunft sich ein Absatz für sehr viel größere Mengen eröffnen wird als heute verfügbar sind. Die Ernte beginnt jetzt die Ergebnisse der ausgedehnten Neupflanzungen der letzten Jahre zu zeigen, und in Anbetracht der momentanen Verhältnisse muß man zweifeln, ob sich die Nachfrage gerade in dieser Saison genügend steigern wird, um die zusätzlichen 750 000 Kisten, die diesmal mehr zum Export gelangen, aufzunehmen. Jedenfalls rechnet man damit, daß die Preise etwas sinken werden, aber die Pflanzer haben den Trost, daß dadurch die Jaffa-Orange noch populärer werden wird. BrieDtasleo der Redaktion Sch. L. Sie wundern sich, daß die ״Jüdische Rundschau“ die Aeußerungen von John Hayn es Holmes über die Lage der Juden in Rußland kommentarlos abgedruckt hat. Wir glauben, daß dieser Bericht nicht als Identifizierung mit seinem Urteil aufgefaßt werden kann, vielmehr hielten wir es für richtig, die Aeußerungen einer Persönlichkeit wie Holmes in allen Teilen so wiederzugeben, wie sie gemacht, bzvv. uns berichtet wurden, ungeachtet unserer eigenen Meinung. Wenn wir die Aeußerung eines Mannes über P a 1 ä s t in a (der übrigens auch nicht alle Zionisten zustimmen dürften) zitieren und verwerten, dann können wir auch seine in demselben Zusammenhang gemachten Bemerkungen über Rußland nicht unterdrücken. Unsere Leser wissen über die Zionisten-Verfolgungen in Rußland Bescheid, von denen Holmes und andere wohlmeinende Besucher Rußlands freilich nicht sehr viel zu sehen bekommen. Daß die Lage der Juden in Rußland heute alles andere eher als rosig ist, daß die russischen Juden durch das neue Wirtschafts-System zum Teil dem Verhungern preisgegeben sind, ist gleichfalls bekannt. Wir können uns daher der Ansicht von Holmes über die günstige Lage der Juden in Ruß-!and nicht anschließen, glauben aber, daß es für viele Leser interessant ist, seine Meinung zu hören. ,,Ueberflüssige Uefeertreibungen“. Wir erhalten aus S a I 0 - n i k i folgende Zuschrift: ״Ich las mit Interesse Ihren Artikel in Nr. 68 ״Ueberflüssige Uebertreibungen“, der ganz zutreffend ist. Was die letzten Ereignisse in Saloniki betrifft, liegt die Sache folgendermaßen: Die Uebertreibungen wurden nicht von jüdischer Seite verbreitet, sondern von antisemitischer Seite den Juden in den Mund gelegt. Die antisemitische Zcituifg ״Makedonia“ hat die Nachricht verbreitet, daß in der jüdischen Protestversammlung in Paris gesagt worden sei, 20 Juden seien getötet worden. Damit wollte die Zeitung die Erregung der Masse gegen uns noch verschärfen, indem man sagte, daß die Juden den Namen Griechenlands im Ausland diffamieren. Damit sollte gleichzeitig das Aergernis, das bei einigen Griechen gegen die Haltung dieser Zeitung entstanden war, wieder zerstreut und ihre hetzerische Propaganda nachträglich gerechtfertigt werden.“ ״Von der Holbeln-Bibel zur Amsterdamer Haggadah“, lautet die Ueberschrift eines sehr lehrreichen Aufsatzes, den Rahe! Wischnitzer in dem soeben erschienenen Heft der ״Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums“ veröffentlicht. Sie zeigt, daß die Uebereinstimmungen älterer Haggadahbilder mit Holbeins Bildern zur Bibel auf die Benutzung christlicher Mittelquellen zurückgehen. Im gleichen Hefte gibt A. Tartakower eine höchst lehrreiche Uebersicht über das jüdische Schulwesen in Polen. Auch ein Aufsatz des Greifswalder Alttestamentlehrers Schütz über Ausgrabungen in Palästina wird weite Kreise fesseln; erfreulicherweise sind ihm, wie auch dem Aufsatz der Frau Wischnitzer, Bildbeilagen hinzugefügt. Man abonniert die Monats- Schrift, indem man Mitglied der ״Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums“ wird (Mindestbeitrag M. 10,—, Postscheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 7030). Beamtenordnung ■und Normalstatut für die Gemeinden. Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden hat an die ihm angehörenden Einzelgemeinden den Entwurf einer Beamienordnung, ein Verbandsgesetz über die Errichtung von Disziplinargerichten im Sinne der Beatntenordnung, ein Normal- Statut für Kleingemeinden versandt. Im Begleitschreiben heißt es u. a.: Die dem Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden angehörenden Synagogengemeinden sind in der Regelung ihrer eigenen Angelegenheiten völlig selbständig. Der Landesverband hat nicht das Recht, ihnen irgend etwas aufzuzwingen. Das schließt aber nicht aus, daß der Landesverband den Gemeinden behilflich ist und ihnen mit seinem Rat zur Verfügung steht. Es erscheint zweckmäßig, für gewisse Regelungen Normalentwürfe aufzustellen. Es werden den Gemeinden damit juristisch geprüfte, sorgfältig formulierte, auf einer gewissen allgemeinen Erfahrung beruhende Regelungen zur Verfügung gestellt. Ortsgruppen Poale Zion Berlin, ln einer gut besuchten Versammlung hielt Ing. S. Kaplansky, London, einen Vortrag über das Thema: ״Poale Zion in der zionistischen und sozialistischen Front“. Der Referent legte die Stellungnahme der Partei auf dem Zionistenkongreß, auf der Weltverbandstagung der Poale Zion und der Tagung der Sozialistischen Arbeiterinternationale dar. An manchen Parteibeschlüssen, so vor allem in der Frage der Vereinigung (״Ichud“) mit der Hitachduth übte Kaplansky unter Darstellung seiner abweichender! Ansicht Kritik. — Der sehr interessante und instruktive Vortrag machte auf die Zuhörer einen starken Eindruck. Der Versammlungsleiter, Dr. Potschter, sprach dem Parteiführer, der demnächst nach Palästina übersiedelt, die herzlichsten Wünsche der deutschen Poale Zion für eine erfolgreiche Tätigkeit auf der neuen poalezionistischen Front aus. Chemnitz. Am 27. August sprach in der ZOG. Chemnitz Herr Dr. U11 m a n n, Karlsbad, über seine Eindrücke auf dem XVII. Kongreß. Er schilderte anfangs die Vorgeschichte des Kongresses, die Kämpfe um die Kolonisation in Erez-Israel, um die politische Lage, der der Kongreß gegenüberstand, zu kennzeichnen. Mit tiefer Sachkenntnis und ausgezeichnetem Vortrag wurde die gut besuchte Versammlung stark gefesselt. Vermischtes Der Weltverband ״Schomre Schabbos“ richtet anläßlich der bevorstehenden Feiertage einen Aufruf an alle Rabbiner, sie möchten in ihren Predigten den diesmal auf einen Sabbat fallenden ersten Tag Rosch Ha&chanah zu einer Propaganda des Sabbatgedankens benutzen. Das Büro der Bundesleitung des Brith-Haollm befindet sich seit dem 1. September in der Meinekestr. 10. Alle Anschriften sind zu richten an: Bundesleitung des Brith-Haolim, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Tel.: Bismarck 7165. Postscheckkonto: Berlin Nr. 89370. Am Breitenbach platz. Die von Dietzenschmidt, Kaufmann Franz Goldmann, Professor C. Langhammer, Professor A. Lewin-Funcke, Alfred Richard Meyer, Ernestine Münchheim. Re• gierungsrat Direktor W. Pietsch, Reichskunstwart Dr. E. Redslob gegründete Werkgemeinschaft für Wortkunst veranstaltet im Winter 1931/32 ihre zweite Reihe Dichterabende. Es sprechen: H. Fr. Blunck, K. B. von Mechow, M. Hausmann, H. Eulenberg, A. R. Meyer (Munkcpunke), K. Bröger. Dr. jur. et phil. Carl Wolff, Dramaturg des sächsischen Staatstheaters, spricht über Goethe. Ernestine Münchheim liest aus Werken der Dichter. — Anfragen: Schriftlich an Sekretariat E. Münchheim, Steglitz, Kleiststr. 28. Nationaljüdisches Jugendtreffen Hamburg-Altona. Vom 28.—30. August fand im Landjugendheim der Deutsch-Iraelitisehen Gemeinde in Wilhelmshöhe bei Blankenese das dritte Treffen der nationaljüdischen Jugend Groß-Hamburgs statt. Es hat sich wieder gezeigt, daß das Arrangement eines solchen Treffens ein durchaus glücklicher Gedanke ist, da es die Möglichkeit gibt, über drei Tage die Menschen der verschiedenen Bünde zu gemeinsamer Aussprache zusammenzuführen. An der Tagung nahm Herr Dr. Enzio Sereni aus Giw’ath Brenner teil. Am Freitag fand ein gemeinsamer Freitag-Abend statt, auf dem Herr Dr. Schereschewski einen Schiur über den Begriff der Arbeit am Schabbath abhielt. Am Schabbath-Vormittag sprach Benno Offenburg über die kulturelle Lage in Erez-Israel, daran schloß sich eine Debatte über dogmatische und liberale Erziehung. Schabbath-Abend fand ein Oneg Schabbath statt und Sonntag früh im Anschluß an ein Referat von Sereni über Fragen zionistischer Erziehung, eine Aussprache, die sich im wesentlichen mit der Gefahr der roten Assimilation befaßte. Sonntag nachmittags fand auch unter dem Beisein der Jüngeren der Bünde ein Sportfest statt, das mit einer hebräischen Aufführung eingeleitet wurde. Die Tagung klang in einem Appell von Dr. Marx zu gemeinsamer Arbeit und im besonderen zur Mitarbeit bei der Rosch Haschanah-Aktion aus, Das Reichsfinanzministerium hat in früheren Jahren den Zoll auf Palmen und Myrthen für jüdisch-ritualen Gebrauch am Sukkoth-Fest von 250 Mark auf 75 Mark pro ICO Kilogramm herabgesetzt, ln diesem Jahre hat das Finanzministerium diese Ermäßigung verweigert. Im Leitartikel des ״Angriff“ vom 1. September kündigt Dr. Goebbels eine umfassende Offensive der Nationa!Sozialisten im kommenden Herbst für das ganze Reich an. Ein Propagandafeldzug von nie gesehenen Ausmaßen werde im ganzen Lande organisiert. Der Ruf werde im Lande und in der Welt nicht ungehört verhallen. Berliner Kalender , Arbeitsgemeinschaft für zionistische Realpolitik. Am Dienstag, dem 8. September, 201/2 Uhr, findet im Vereinszimmer des ״Berliner Kindl“, Kurfürstendamm 225, eine Ausspräche der Mitglieder zum Thema ״Was fordern wir von der neuen Exekutive?“ statt. Eingeführte Gäste willkommen. Klub junger Zionisten. Am Dienstag, dem 8. September, spricht Herr Kurt Blumenfeld um 3/40 Uhr, Meinekestr. 10, über: ״Der deutsche Jude im deutschen Staat“. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Nord und Ost: Gruppenversammlungs- und Diskussionsabend bei Frau Dr. Pulvermacher, Pankstr. 48, am Mittwoch, dem 16. Septemher, abends 8y» Uhr. Das einleitende Referat hält Frau Dr. Freier. Gäste willkommen. Brit Iwrit Olamlt (Hebräischer Weltverband) ruft alle Freunde der hebräischen Bewegung zu einer öffentlichen Volks- und Jugendbewegung am Mittwoch, dem 16. September, 81/2 Uhr abends, im großen Saal der Jüdischen Gemeinde, C 2, Rosenstr. 2/4, auf. Tagesordnung: 1. Bericht über die Hebräische Konferenz in Berlin; 2. ״Brit Iwrit Olamit“ und seine Aufgaben!; 3. Die Ssela-Aktion. Referenten: Dr. Heller, Dr. Pines, Dr, Soloweitschik, Dr. Rawidowicz u. a. Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi. _ Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hohen Feiertagen wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung, Meinekestraße 10, statt. Karten ä 15, 10 und 5 M. sind rechtzeitig im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Bismarck J 1, 7165), zu bestellen. ברית עברית עולמית! הברית העברית העולמית מסדרת ביום ד׳ 16 לספטמבר בהולם הגדול של הקהלה היהודית רחוב רוזן 4-2 ב 830 בערב אספת־עם ונוער גדולה. על סדר היום: א) דו״ח על הפנסיה העברית בברלין. ב) הברית העברית העולמית ותפקידיה• ג) מפעל ה״סלע". הנואמים: דיר הלר׳ ד״ר פינס• ד״ר סולובייציק׳ ד״ר רבידוביץ• כל חברי בית־העם• כל ארגוני״הנועד וכל העברים מוזמנום להשתתף באספת־עם זר! e> UND BLUMENSPENDEN löst man ah durch Nationalfonds - Telegramme und Baum» spenden für Pöiastinal Telegramme su 1 Mark hei allen Vertrauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mar h, toir senden ein« Benachrichtigung an. die auf gegebene Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJ1SRAEL BERLIN W 15, Meinekestraße IO. Tele [oai J2 Bismarck 7165- Postscheck-Konto: Berlin 26247 S** י" ' '....... Dr. Georg LnNiuld Hüde Lubinski geb. Kohn Vermahlte 11^ Berlin September 1931 Nürnberg J Dauerndes inserieren Dring! dauernd Benimm r V. Ihre Vermahlung׳ zeigen an Dr. »ed. Sam Wdis Margarete Welse geb. Wolff ץי und danken gleichzeitig für erwiesene Aufmerksamkeiten Hamburg, Am Weiher 23 j Zionistin 20 Jahre alt, im Haushalt voll• sündig erfahren, Kenntnisse im Nahen und Flicken, Erfahrungen in Kinderpflege• auch kauf»an• nisch ausg «bildet, sucht per sofort Stellung. Offerten unter E 83 an die ״Jüdische Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestraße 10• Zwei gut möblierte Wohn- und Schlaffxlmmer evtl. Kuchenbenutzung, Bad, per 1. Oktober zu trennieten. Direkt Wannsee - Bahnhof, Berlin - Lichterfeld© » West, Kneaebedcstr. 12. 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