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Jüdische Rundschau · 1931-07-31 · Heft 59 (31.7.1931) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 59 (31.7.1931)
Date
1931-07-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Sokolows Programm Einzelnummer 0g5 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDiens tag u-Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Auislandsabormstnenis werden in der Währung cf«®־ einzelnen Länder!»©rechnet Anzeigenpreis: 8 gmp. Nonpareillezeü® 0,50 G.-M Steflengesuch« 0,25 G-M. Nummer 59 | Berlin, 3t, V1L 193t Redaktion, Verlag and Anzeigen -Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.lö. Telephon: J 1 Bismarck 7165-70. Amelftenschluft: Dienstag and Freitag nachmittag* 4Uhr Redaktionsschltiß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Po«tseh«ck - Konten 1 B«riin 17392, Basel V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 39433, Budapest 596 93, Danzig 1973, Haag 140470, Prag 59410, fUg» 4155, Straasburg 16430, Warschau 190־W, Wien 15603a Bank -Konten: Danastädterand Nationalbaak, Depositen. Berlin, Kurfürsteodatntn 52; Rumänische Kreditbank, Oraatiti (Rumänien); Angk» Palestine Co. in Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv. י״ז אב תרצ״א | xxxvLJahrg. Der Zlonicmi» erstrebt lOr das Jüdische Volk die Schaffung einer dffentllch rechMIch geslcharlen HelmetStte ln Palästina. ״Baseler Programm.“ Der Landentwicklungsplan Neue Erklärungen Unterhaus London, 29. Juli. (J.T.A.) Auf mehrere Anfragen des Arbeiterführers Abg. Ben Titlet gab Dr. Drummond ShieIs im Unterhaus drei wichtige Erklärungen Uber die Durchführung des Landentwickiungs- Elans in Palästina ab. Erstens gab Dr. shiels bekannt, daß der andentwicklungsdirektor bei der Wiederbesiedlung von Arabern, deren Boden in jüdische Hände übergegangen ist, keinen Unterschied zwischen Arabern, die ihren Boden dadurch verloren haben, daß er von den Großgrundbesitzern verkauft wurde, und solchen, die Ihr Land aus freiem Willen an Juden verkauft haben, machen werde. Zweitem erklärte Dr. Shiels, es werde dem Landentwicklungsdirektor Uberlassen bleiben, die Frage in Erwägung zu ziehen, ob verschiedene Organisationen von der Regierung in fhren Ver. suchen, kollektiven Kauf und Kultivierung von Boden durchzu führen, fernerhin ermutigt werden sollen. Drittens stellte Dr. Shiels fest, daß alle EntscheldungenuberBodentransaktionen in Palästina dem High Commisslo n er Vorbehalten bleiben sollen. In jüdischen Kreisen wird befürchtet, daß diese von Dr. Shiels im Unterhaus angekündigten Maßnahmen den jüdischen Bodenkauf in Palästina wesentlich beeinträchtigen konnten. Man nimmt an, daß auf Grund solcher Verfügungen den jüdischen Organisationen Hindernisse beim Bodenerwerb in den Weg gelegt werden könnten. Auch die Bestimmung, daß in Zukunft ohne Einverständnis des High Cotnmissioner Bodenbesitz weder veräußert noch erworben werden kann, Shiels kflndigf weitere PersoiatverSsdernsgen ln der PalSstiiaverwaltaiig an London, 29. Juli. (J.T.A.) ln der am Mittwoch, den 29. Juli, nachmittags, abgehaltenen Sitzung des Unterhauses kündigte Dr. Oruatmönd 5 hIe I* weitere Veränderungen Int Personalstand der palästinensischen Verwaltungs- und Gerichtsbehörden an. Dr. Shiels erklärte, diese Veränderungen hätten sich auf Grund der Untersuchungen der unter der Leitung von Sir Samuel Perry O’Donnell gestandenen äußerordentlichen Finanzkommission als notwendig erwiesen. * Jerusalem, 28. Juli. (J.T.A.) in Jaffa sind mit dem Dampfer ״Providence“ 150 amerikanische Juden, unter ihnen mehrere Rückkehrer, angekommen. Die von dieser Gruppe zu Investitionszwecken nach Palästina gebrachten Gelder werden auf U/s Millionen Dollar geschätzt. # Es verlautet, daß die Palästina-Regierung die gesetzlichen Bestimmungen für die Einwanderung nach Palästina in der Weise abzuändern gedenkt, daß künftighin Angehörige des jüdischen Mittelstandes, die auch weniger als 1000 Pfund besitzen, zur Einwanderung in der Kategorie der Immigranten mit eigenem Kapital zugelassen werden sollen. * Wie verlautet, sollen alle seit der letzten palästinensischen Volkszählung illegal nach Palästina eingewanderten Juden, deren Zahl auf fast 10 000 geschätzt wird, im Wege einer allgemeinen Amnestie anläßlich der bevorstehenden Volkszählung die gesetzliche Aufenthaltsbewilligung und das Recht zur Eintragung in die Volkszählungslisten erlangen. Lord Melehetts Testament London, 29. Juli. (J.T.A.) Am 29. Juli wurdi das Testament Lord Melehetts veröffentlicht. Aus dem Testament, dessen Inhalt bereits vor einigen Monaten auszugsweise mitgeteilt werden konnte, geht hervor, daß Lord Melchett, der an der Spitze großer Gesellschaften mit einem Gesamtkapital von über 120 Millionen Pfund gestanden hatte, und dessen Eigenvermögen seinerzeit auf 10 Millionen Pfund geschätzt wurde, bloß eine Million Ptund hinterlassen hat. In diesem Betrage sind allerdings nicht seine Besitzungen in Palästina und seine berühmte Kunstsammlung, die aut über 200000 Pfund geschätzt werden, inbegriffen. Ein Fünftel seines Nachlasses fällt in Form von Erbschaftssteuer dem Staate zu. Seiner Witwe hat Lord Melchett 50000 Ptund, seinem Sohn Heinrich 100000 Pfund, seiner Tochter, der Viscountess Erleigh, seine palästinensischen Besitzungen hinterlassen; der Rest des Nachlasses wird unter seine übngen Kinder verteilt. Wie bereits gemeldet, sind im Testament Lord Melehetts Wohlfahrtsinstitutionen nicht bedacht worden. Im Testament wird darauf hingewiesen, daß Lord Melchett bereits zu Leb- Zeiten humanitäre Institutionen in reichem Maße bedacht hat. :* London, 28. Juli. (J.T.A.) ln einer Versammlung der Anglo-Zionist Federation wurde beschlossen, der neugewählten Exekutive der Zionistischen Weltorganisation vollste UnterStützung zu gewähren, in .einer Resolution gab die Versammlung ihrer Ueherzeugung Ausdruck, daß Dr. W e i zmann, der der Bewegung unvergleichliche Dienste geleistet hat, ״in naher Zukunft wieder seine Rolle als Gestalter des Schicksals des Jüdischen Nationalheims in Erez-Israel übern ehmen werde“. Schließlich fordert die Federation auf, sich an der Sammlung für das ״Notopfer״ des Keren Hajessod zu beteiligen, der bis Ende September 100 000 Pfund zur Deckung der wichtigsten Verpflichtungen aufbringen muß. wird als Erschwerung des jüdischen Bodenkaufs in Palästina aufgefaßt. Jerusalem, 28. Juli. (J. T. A.) Um die Besetzung der Stelle des arabischen Beraters des Landentwicklungsdirektors ist zwischen den beiden einflußreichsten arabischen Notabeinfamilien Palästinas, den Husseinis und den Nashashi- bis, ein lebhafter Wettstreit entbrannt. Als Kandidaten werden u. a. Jamal Husseini und Moghanan Etfendi genannt. Ein Teil der arabischen Presse fordert zum Boykott des Landentwicklungsplans mit der Begründung aut, daß der Plan darauf abziele, Land für die jüdische Einwanderung nutzbar zu machen. * Beim allgemeinen Presseempfang durch Mac Donald in Berlin stellte der Berliner Vertreter des Warschauer ״Moment“ an MacDonald drei Fragen: 1. Was die Juden von dem neuen Landentwicklungsplan zu erwarten hätten, 2. warum keine Fühlungnahme mit der Jewish Agency vor der Ernennung des neuen High Commissioner erfolgt sei und 3. was die englische Regierung über den letzten Zionistenkongreß und dessen Beschlüsse denke. MacDonald antwortete, er sei nach Berlin im Dienste allgemein europäischer Angelegenheiten gekommen und daher außerstande, diese Spezialfragen zu beantworten. MacDonald versprach jedoch, aus London dem Korrespondenten schriftlich Antwort zu geben. Trauer um Lee K. Frankel Paris, 27. Juli. (J.T.A.) Anläßlich des Hinscheidens von Dr. Lee K. Frankel sind zahlreiche Beileidskundgebungen von Führern der jüdischen Gemeinschaften in verschiedenen Lindern Europas «ingetroffen, Der neugewählte Vorsitzende des Council der Jewish Agency, O. E. d'Avlgdor Goldsmid, hat den Hinterbliebenen folgendes Beileidstelegramm übermitteln lassen: ״Ich beklage׳ tief den Verlust meines hochgeschätzten Mitarbeiters, der sein Leben lang der amerikanischen und der Weltjudenheit große und unvergeßliehe Dienste geleistet hat.“ Der ״Daily Herald“ Ober Weidmanns Rücktritt London, 26. Juli. (J.T.A.) Harold Lasky veröffentlicht im ״Daily Herald“ einen Artikel, in dem Weizmann als Führer mit Lenin verglichen wird. Es wird vorausgesagt, Dr. Weizmann werde nur kurze Zeit im Hintergrund bleiben, da die Juden seine Mitarbeit nicht lange werden entbehren können. Der Kampf gegen Weizmann sei nur der Ausdruck der Ver- Stimmung in jüdischen Kreisen über Passfields klägliche Behandlang des Palästinaproblems. Weizmann sei zur Demission gedrängt worden, weil die Juden England nicht direkt treffen konnten. Der Artikel bringt die Meinung zum Ausdruck, daß Weizmann trotz aller seiner Fehler der beste Führer sei: «r sei zwar eigenwillig, verschlossen, unnachgiebig, vertrage neben sich keine Mitarbeiter gleichen Kalibers, aber er habe doch eine großzügige Auffassung und Genialität im Planen, Geschicklichkeit im Durchführen, Kombinationsgabe und diplomatischen Mut, Anpassungsfähigkeit und vor allem einen persönlichen Magnetismus, der ihn zum geborenen Führer stempelt. Die Verfolgung der J&discben Sozialisten Wien, 29. Juli. (J. T. A.) Auf dem in Wien tagenden Kongreß der sozialistischen Arbeiterinternationale schilderten am 29. Juli Vertreter der Auslandsdelegation der Zionisten- Sozialisten Sowjetrußlands die Verfolgungen, denen die Z10nisten-Sozialisten in diesem Lande ausgesetzt sind. Es wurde berichtet, daß gegenwärtig neuerdings in allen Teilen Rußlands zahlreiche Verhaftungen von Zionisten-Sozialisfen erfolgen, wobei auch solche Parteimitglieder nicht verschont werden, die bereits fünf bis zehn Jahre Gefängnis und Verbannung in den entferntesten Gegenden Sibiriens, des Urals und Solowki-Inseln hinter sich haben. Die Gefängnisse seien überfüllt. In Zellen, die für vier Menschen bestimmt sind, seien 20 oder mehr Gefangene zusammengedrängt, die eine demütigende Behandlung erfahren. Moralische und physische Mißhandlungen seien an der Tagesordnung. Die verhafteten Zionisten nehmen, um eine Armierung dieses Zustandes herbeizuführen, zu verzweifelten Mitteln, zu Hungerstreiks, die bis zu 20 Tagen ausgedehnt werden, ihre Zuflucht, ohne indes auch nur die geringste Erleichterung durchsetzen zu können. Die Vertreter der zionistisch-sozialistischen Auslandsdelegation richteten an den Kongreß den Appell, eine machtvolle Protestbewegung gegen die von den Sowjetbehörden gegenüber den zionistisch-sozialistischen Gefangenen angewandten Methoden einzuleiten und zu versuchen, diesen Gefangenen durch eine Spezialaktion Hilfe zu bringen. * Zürich,'28. Juli. (J.T.A.) Der vor kurzem in Zürich abgehalteneu Sitzung des Kuratoriums des akademischen Rates der Hebräischen Universität in Jerusalem wurde ein Etat in der Höhe von 175000 Dolla r vorgelegt. Dies bedeutet gegenüber dem letzten Etat eine Verminderung um 40000 Dollar. Die Stiftung des englisch-jüdischen Philanthropen Sir Montague Bur ton zur Errichtung des Weizmann-Lehr- Stuhls für Internationales Friedensrecht beträgt 75 000 Dollar. Die Bedeutung des Planes Von Dr. Hugo Herrmann. Der XVII. Zionistenkongreß in Basel erörterte mit größ ter Ausführlichkeit und Gründlichkeit die Frage des zionistisehen Endziele«, wandte jedoch den Fragen der unmittelbaren Aufbauarbeit in Palästina so gut wie gar keine Aufmerk&amkeit zu; der Bericht der Budget-Kommission z. B. wurde im großen Kongreßsaal vor vollständig leeren Bänken erstattet, während gleichzeitig Hunderte von Delegierten und Gästen sieh zu der Verhandlung des Kongreßgerichtes gegen einen jungen Revisionisten drängten, der Tags zuvor eine blauweiße Fahne im Kongreßsaal herabgerissen hatte, um sie vor der ״Besudlung“ dadurch, daß in ihrer Gegenwart über den revisionistischen Endzielantrag zur Tagesordnung übergegangen wurde, zu schützen. Um Mißverständnisse zu vermeiden: meine Bemerkung macht keinen Unterschied zwischen den Revisionisten und anderen Gruppen im Kongreß. Alle Delegierten des zionistischen Volkes, mit ganz verschwindend wenigen Ausnahmen, waren darin einig, die schweren fast unlösbaren Probleme der Realität zu ״verdrängen“ und sich zur größeren Sicherheit dieser Verdrängung desto heftiger mit den selbst geschaffenen Problemen der ideologischen Sphäre herumzuschlagen. Zur gleichen Zeit publizierte die Regierung der Mandatarmacht die einleitenden Maßnahmen für die Durchführung de» Landentwicklungsplanes für Palästina, ein Ereignis, dem melner bescheidenen Ansicht nach eine säkuläre Bedeutung für die Geschichte Palästinas zukommt. Es wäre höchst wünsehenswert, daß die zionistische Welt diesen Anlaß benützte, um den Rückweg zur Realität zu finden. Der Plan beruht auf dem Berichte von Sir John Hope Simpson, jenem Dokumente, welches in entscheidend« W'eise von Unverständnis für das jüdische PalSstinawerk be-. einflußt wurde. Gerechtigkeit gebietet aber anzuerkennen, daß Simpson eben doch ein hervorragender Kenner der Aufbauprobleme im allgemeinen ist und überall dort, wo sich sein Berjcht •auf den Boden der Objektivität stellt, Wichtiges und Wertvolles zu sagen hat» Seine These, daß jüdische Kolonisation in Palästina in großem Maßstab nur möglich ist innerhalb einer großangelegten Kolonisation und Entwicklung des Landes in seiner Gesamtheit, ist fundamental richtig. Und hier muß darauf hingewiesen werden, daß es eine bewunderungswürdige Leistung der jetzt vom Amte geschiedenen zionistischen Exekutive war, den Kampf gegen die Gefahren dea Simpson-Berichtes und Passfield-Weißbuches so zu führen, daß der größte Teil dieser Gefahren beseitigt wurde, daß gleichzeitig aber das Wertvolle, der Plan einer durch die Regierung einzuleitenden und durchzuführenden Entwicklung der Land- Wirtschaft ganz Palästinas, erhalten blieb. Ich bin geneigt, diese Leistung höher einzuschätzen als selbst die großen pol*- tischen Errungenschaften der Jahre 1917 bis 1920, die doch Jahre revolutionärer Bewegung in der Weltpolitik waren, Jahre voll günstiger Konstellationen für neue Ideen und für die Forderungen historischer Gerechtigkeit Ich übersehe nicht, daß so manche der Gefahren der Simpson-Passfield’sehen Zusammenarbeit noch bestehen; aber die Arbeit auf dem Bo• den der Realität ist nie frei von Gefahren und eine realistische Politik kann nie hundertprozentige Siege erringen. Der nunmehr eingeleitete Entwicklungsplan hat ein inter• essantes Vorstadium. Die erste Aufgabe dea neuernannten Landentwicklungsdirektors ist eine rein deskriptive, staa• tistische. Er hat festzustellen, wieviele ״landlose Araber“ es gibt, die nach weisen können, daß sie durch jüdische Boden• käufe landlos geworden sind. Man erinnert sich, daß Simpsoa durch eine sehr merkwürdige Methode ״feststellte“, daß 29,4 % der arabischen Fellachen Palästinas ״landlos“ und daß daher kein Platz für jüdische Ansiedlung sei, ehe nicht diese verdrängten Opfer des jüdischen Bodenerwerbs angesiedelt wären. Und da er 130 Dun am für jede Familie als nötig ansieht, hätte das in der Praxis bedeutet, daß die Regierung zunächst Millionen und Millionen für die Ansiedlung ״landloser Araber“ hätte verwenden müssen und dann auch nicht ein Dunam mehr für jüdische Zwecke freigeblieben wäre, ja daß Palästina nicht einmal für die Unterbringung dieser ״landlosen Araber“ ausgereicht hätte. Natürlich beruht das ganze auf einer Selbsttäuschung, die so lächerlich ist, daß sie wirklich nur durch politische Verblendung erklärt werden kann. Wer ein selbständiger Bauer ist, der hat Land; jeder andere, jeder Knecht bei einem Bauern, jeder landwirtschaftliche Arbejter, jeder Handwerker im Dorfe ist ״landlos“, genau so wie das in jedem anderen Land der Welt der Fall ist, und alle diese ״Landlosen“ ansiedeln hieße, die allein, ohne Knechte, Arbeiter und Handwerker zurückbleibenden Bauern dem Untergang ausliefern. Aber das Wort von den ״landlosen Arabern“, das die Shaw-Kommission erfunden und dem Simpson und Passfield seine besondere Bedeutung gegeben haben, dieses Wort Ist heute ein wichtiger politischer Faktor, der nicht nur in Palästina selbst seine Rolle spielt, sondern insbesondere auch in der öffentlichen Meinung Englands und im Bereiche des Völkerbundes. Und darum müssen wir es aufs lebhafteste begrüßen, daß jetzt unverzüglich eine genaue Prüfung des Sach- ■|lllllllllllllllllllllllllllllll»lllllllllllllllllllillllUm11l)lllllllllllllllll[|[|lllllllllllll:lllllllllllll|[|lllllllll:1llllllllllllll1m1IIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIINIIIIIIilllllllllllllllllllllllllllll[l)IIIIIIIHIIIIIIIIIi!l[ll[ill[|[lllllil|[l1m1llilllHII|[im1li»IMI1»IIIIHHIIH[|MMm1l!l»llml»lm

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