Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 56 (21.7.1931)
- Date
- 1931-07-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 348 JÜÖISCHE RUNDSCHAU Nr. 56, 21. Vit. 1931 Der Exodus der Revisionisten Wir bringen nachstehend noch eine Schilderung der dramatischsten Scene des Kongresses, Mer deren sachliche Einzelheiten wir schon berichtet haben. Red. f.W. Basel, 15. Juli. Es ist wohl /um ersten Male in der Geschichte der zio- Tiistischen Bewegung, daß sich der Berichterstatter, wenn er einen richtigen Bericht geben will, in einen ״Augen* zeugen“ verwandeln muß. Denn die Nacht vom 12. auf den 13. ließ nicht nur Reden hören, sondern auch manche Taten sehen, Taten freilich, welche trotz alter Heldenregie keine Heldenstreiche waren. Der Abend bot von allem Anfang an das Bild eines großen Ereignisses. Der Kongreß-Saal, der in den letzten Tagen sich merklich geleert hatte, war von Beginn der Sitzung an gefüllt und man spurte jene Stimmung im Saal, die entsteht, wenn man sich auf das Theater eines historisehen Ereignisses vorbereitet. Es handelt sich um das große Problem der zionistischen Zielsetzung und der damit verbundenen ״Erledigung“ Wcizmattns. Sie gelang durch Verbindung der Revisionisten, Misrachi und Zentrum B; was aber nicht gelungen war, ist die Durchsetzung der Zielsetzung der Revisionisten, welche in einer Resolution als Ziel des Zionismus den Judenstaat zu beiden Seiten des Jordan proklamierten. Der Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung über diesen revisionistischen Antrag wurde mit überwiegender Mehrheit des Kongresses angenommen. Die Revisionisten quittierten diese Niederlage mit lauten Pfui-Rufen, wie sie auch schon während der namentlichen Abstimmung Ussischkin, Mossinson u. a., welche für den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung gestimmt hatten, mit höhnischen Pfui- und ״Bus“-Rt1fen bedacht hatten. Der Reiz- und Spannungszustand zwischen den feindlichen Gruppen wurde infolge der Wutausbrüche der Revisionisten zur Siedehitze gesteigert, als Großmann, der Führer der Revisionisten, zu einer Erklärung sich das Wort erbat. Als er bei dieser Gelegenheit den Linken zurief, was für Ueber- Windung es den Revisionisten gekostet hätte, acht Tage lang mit der Linken in einer Kommission zusammen zu sitzen, brach der Krawall los. Die Linke ließ Großmann seine Erklärung nicht beenden, und benützte die H a t i k w a 11 als Obstruktionsmittel; den vielstimmigen Gesang konnte selbst die schrille Stimme Großmamis nicht durchdringen; und so bald er anfing, wurde immer wieder die Hatikwah intoniert; es ist kein Wurider, daß dadurch nicht nur die Wut des Redners, sondern auch die Aufregung der Revisionisten aufs höchste stieg. Jabotinsky sprang auf einen Sessel und schrie in den Saal: ״Das ist kein Zionisten kongreß.“ Das Wort hatte im übrigen der neben ihm stehende tschechoslowakische revisionistische Delegierte Rabinowicz-Kwasnik vor ihm ausgerufen, aber erst Jabotinsky gab ihm die große pathetische Geste. Er zerriß di• ^Delegiertenkarte zum Zionistenkongreß in viele Stücke und warf die Stücke gegen die Linke. Dann zog er ein Zehn-Centime-Stück aus der Tasche und warf es — als ״Takziv“ — der Linken zu. Indessen machten andere Revisionisten schnell um Jabotinsky eine Kette, sprangen auf die Sessel,^ nahmen ihn in die Mitte und es entstand in der Mitte des Saales eine schön abgestuftc Menschenpyramide. Zu dieser Szene begannen die Revisionisten die Hatikwah zu singen, die Linke sang sic auch und so erstarrte die Szene zu einem lebenden Bilde: ״Der Führer, geschützt von seinen Mannen“, ln diesem Moment wechselte die Szene und die Handlung wurde in den Hintergrund des Saales verlegt. Dort hing eine blau-weiße Fahne von der Galerie in den Saal herab. Ein Baseler Revisionist — Lang heißt der Mann •- ergriff einen Stuhl, stieg darauf und begann die Fahne herunterzuzerren; oben hielt man die Fahne, fest; der Revisionist hing sich an die Fahne, bis er sie endlich herunterriß und sich mit der Eähne auf dem Boden wälzte. Indessen waren Ordner, Studenfen und Gäste hingelaufen und es begann im Hintergrund des Saales eine Rauferei um die Fahne. Schließlich blieben, nachdem der Kampf eine Zeitlang iiin und hergetobt hatte, die Hüter der Ordnung Sieger und die Fahne wurde wieder unter großem Beifall an ihren Ort gebracht. Der Tumult dauerte weiter, das Präsidium sah der ganzen Szene ohnmächtig zu; da sich die Aufregung nicht legte und es Großmann nicht möglieh war, seine Erklärungen zu Ende zu führen, rief er aus: ״Die Revisionisten verlassen den Kongreß!" und es folgte der Exodus der Revis io nisten, den sie unter Pfeifen und Johlen und mit wutverzerrten Gesichtern vollzogen. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Die Aufregung legte sich aber lange nicht; es war schon gegen 3 LJhr, als die Sitzung ihr wüstes Ende fand, aber der Kongreß ging nicht nach Hause. Die Delegierten verteilten sich in den Couloirs und Restauration»־ räumen der Mustermesse und machten ihrer Aufregung noch lange Luft. Es wird berichtet, daß Jabotinsky draußen den heldenhaften Fahnenstürmer geküßt habe; die ganze Szene, verständlich nur aus dem Gesichtspunkte politischer Hysterie, entbehrt nicht einer Pointe. Ute Fahne war Eigentum des Fahnenstürmers, welche er dem Kongreß zur Verfügung gestellt hatte. Am nächsten Tage war bereits eine Sitzung des Ehrengerichtes gegen Herrn Lang, in welcher dieser jede Verteidigung, daß es sich um eine Affekthandlung oder daß es sich um seine eigene Fahne gehandelt hat, ablehnte; er erklärte das Herabreißen der Fahne nicht fiir eine Affekthandlung, sondern fiir ״eine wohlüberlegte Tat“, da er die zionistische Fahne vor der ״Besudelung durch die Knebelung des Judenstaat-Antrages“ habe schützen wollen. Das ganze Ereignis, sowohl die große Szene Jabofinskvs, als auch der Fahnentumult sind sehr belehrend; sie zeigen uns, wie weif in gewissen zionistischen Kreisen sich echter Wille mit Theatralik vermischt hat; es ist wirklich unerträglieh, wenn die revisionistische Erziehung ihre Anhänger dahin führt, daß sie eine nichtrevisionistische Ansicht als eine Besudelung der zionistischen Fahne empfindet; und es ist ebenso unerträglich, annehmen zu müssen, daß diese ganze Szene von den Revisionisten arrangiert war, um sich nach der Niederläge einen berauschenden Abgang zu sichern. Es ist weder das eine noch das andere für sich allein wahr; es ist eben eine Vermischung von Wille und Theater eingetreten und das ist ja das Wesen des Proklamations- Zionismus. Bei den anderen Völkern ist es nicht anders; auch sie haben ihre Revisionisten; und ähnliche Szenen in ihren Pariamenten; ja ich glaube, es wäre sogar in anderen Parlamenten zu viel ausgiebigeren Prügeleien gekommen, als bei uns. Dennoch — und das ist die drohende Lehre dieses Kongresses — ist diese politische Assimilation entschieden weiter gediehen, als wir uns in unserer Lage leisten dürfen. Tischoii beaw meiner Kindheit Von Ruth Gernoi Ich habe nie in Jerusalem an der Klagemauer gesessen, um der verlorenen Herrlichkeit nachzutrauern. Aber ich habe den brennenden Schmerz darum so körperlich empfunden, das Heimweh danach in seiner ganzen Schärfe so stark gefühlt — am Tischoh beaw, als ich noch ein Kind war —, daß es der sehnsüchtige Unterton meines Gefühlslebens geworden und gcblieben ist. -- auch jetzt noch in meinem Alter. Wir waren Großstadtkinder und fuhren in den großen Ferien jedes Jahr nach der Geburtsstadt meiner Eitert, einem kleinen Ort in der Provinz Posen. Das ganze Jahr über zählten wir die Tage, die uns von unserer Reise trennten und strichen sie im Kalender ab. Denn für uns gab es nichts Schöneres. Im Hause meiner väterlichen Großeltern gab cs alles, was sich Kinder wünschen. Es war ein kleiner Häuserkomplex mit Garten, Höfen, Remisen voll Spielzeug und Süßigkeiten, einer Druckerei, Porzellan, Lebensmitteln und Kurzwaren. Es war das ״große Geschäft“ des Ortes, und wir hatten überall freien Zutritt. Außerdem aber waren zur selben Zeit noch andere Enkel zu Besuch, so daß wir manchmal 20 Kinder im Hause waren. Dann waren da der Hund, die Hühner und die Katzen. Alles spielte zusammen und freute sich seines Lebens. Aber dann, mitten in diese Herrlichkeit hinein, fiel ein Tag! -- Er wurde schon durch die vorhergehenden Tage angekündigt. Da war zuerst das milchige Essen, das wir Kinder sehr liebten, denn es gab in den 9״ Tagen“ süße Suppen, Omeletts und sonstige schöne Dinge. — Dann kam der Scnabbös Chason. — Da gab es zwar wieder Fleisch, aber es war keine richtige Schabbosfreude, es lag ein gedämpfes Tun über allem. Man zog eine zwejte Garnitur Kleider an, neue Sachen durften nicht getragen werden. Ich erinnere mich noch eines ganz großen neuen Kragens, den ich so glühend gern umgetan hätte — aber ihn am Schabbos Chason zum erstenmal anzuziehen wäre mir als Frevel erschienen, und so ließ ich ihn schweren Herzens in seiner Schublade liegen. So nahte allmählich der Tischoh beaw. — In dem Ort wohnten fast ausschließlich Juden. Man kann sich heute keinen Begriff mehr machen von der Stimmung, die schon am Vorabend über dem Städtchen lastete. Man sprach nur flüsternd und ernst. Ein Onkel von mir verfiel schon am Nachmittag in völliges Schweigen, aus dem ihn kein Mensch und kein Ereignis herauslocken konnte. Die Männer schlichen in die Synagoge in alten, schlechten Sachen, mit Filzpantoffeln an den Füßen, vor sich hinstarrend, kein Wort redend. Und die, die nicht in die Synagoge gingen, sammelten sich im Hause meiner Großeltern. — Für uns Kinder hatte man ein Brett über kleine Fässer ׳gelegt, damit wir ״niedrig“ saßen. Die Männer hockten auf der Erde *— stumm, lautlos, mit gesenkten Köpfen — bis sich alle versammelt hatten. — Imd dann aus dem Schweigen heraus wuchs klanglos, von Tränen erstickt, die Stimme eines alten Mannes. Die Eichoth, die Klagelieder: ״Ach wie liegt sie so einsam die Stadt, die einst volkreich!“ Und eine schwere Bürde legte,sich auf unser Kinderherz. -- der Schmerz und die tränenvolle Sehnsucht eines ganzen Volkes - unseres Volkes. Und die alten Mariner weinten, und ihre Tränen fielen in unsere Kinderseefen und blieben dort liegen als Samenkörner für künftige Leiden und Sehnsüchte. Und wenn der Tischoh beaw vorüber war, und die Freuden unseres Kinderparadieses uns längst wieder erfaßt hatten, blieb eine leise Wehmut zurück, die nie verging, die wir auch gar nicht hätten entbehren mögen, und die mit hineingehörte in unser fröhliches Erleben. — Das ist unser ewiges Erbteil: ״Wenn ich dein vergäße, Jerusalem! —“ Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die für Montag, den 20. Juli, anberaumte Sitzung der Repräsentantenversammlung ist auf Anfang August verschoben worden. Jüdische Gemeinschaft ״Auhel Jehudoh“. Diese unter reger Beteiligung der Bewohner der im Nordosten Berlins neu erbauten Siedlung ״Wohnstadt Carl Legion“ und näherer Umgebung jüngst gegründete Vereinigung nat sich inzwischen gut entwickelt. Zweck derselben ist: Pflege und Förderung jüdischer Interessen geistiger, kultureller und sozialer Art, sowie Veranstaltung von Sabbat'n- und Feiertagsgottesdiensfert. Auhel Jehudoh erstrebt den Zusammenschluß aller Juden ihres Bezirks, gleichviel welcher Richtung sie auch angehören mögen. Nächster Gottesdienst: Freitag, den 24. Juli, abends 71/2־ Uhr, Aula der Schinckelschen Oberrealschulc, Carmen-Sylva- Straße 25 26, Hof 1, fl. Ftage (zw. Prenzlauer Allee und Humannplatz). Als Vorbeter fungiert wieder liebenswürdigerweise Herr Oberkantor Lasowski aus Lübeck. Kartell Jüdischer Verbindungen. Das Präsidium des Karteils Jüdischer Verbindungen veranstaltet sein diesjähriges Camp vom 1. bis 3. August einschließlich, in Groß- Gaglow bei Cottbus. Programm: Offizielle Er- Öffnung am Sonnabend, dem 1. August, abends 8 Uhr: Politisch es Referat über ״Die Lage nach dem Kongreß“ (Redner wird noch bekanntgegeben). Die Tagung selbst stelvt unter der Parole: ״Zionistische Werbung in Deutschland“. Sonntag, den 2. August, vormittag 10 Uhr: 1. ״Zionismus im Angriff“, Referat von Bbr. Ernst Marc u s, Berlin; anschließend Diskussion. 2. ״Propagandamethodcii unserer Umwelt“, Referat von Bbr. Heinz Wydra , Leipzig. 3. ״Unsere praktischen Aufgaben“, Referat von Bbr. Hans Anton Wo!ff, Frankfurt; anschließend Diskussion. Nachmittag 4 Uhr:!. Keilarbeit (Referat Bbr. Franz Brüll, Berlin). U. Gruppenbesprechungen über die nächsten praktischen Aufgaben. Sonntagabend >/59 Uhr: Gemeinsamer Neshef. Montag, den 2. August, früh 8 bis 10 U h r: Ifeberweisungsbesprechung. Vormittag, IfMA bis 124י Uhr: Im Freibad in der Spree Schwimmkonkurrenzen. Nachmittag, bis 6 Uhr: Sportwettkämpfe. Abends, 7 Uhr: Schluß des Camps. Kissingen. Zionistischer Stammtisch: Donnerstag, abends 8.15 Uhr, im Restaurant Ruckenstein, Promenadenstraße. Alle zur Kur weilenden Gesinnungsgenossen werden dringend darum gebeten, an den regelmäßigen Zusammenkünften teilzunehmen. Aas den Gemeinden Hamburg. In zwei längeren Sitzungen beriet das Reprasentantenkollegium der Hamburger Deutsch-Israelitischen Ciemeinde den Etat für das Rechnungsjahr März 1931/32. Vom Vorstand war ihm vorgeschlagen worden, ein Budget mit RM. 922 864 Einnahmen und RM. 1 081 462 Ausgaben anzunehmen. An Einnahmen rechnete man mit RM. 620 150 Eingang aus Steuern, 48 495 aus Grundstücken, 97 100 aus Schulgeldern, 126 005 aus Begräbniswesen und 3! 150 aus kleineren Posten. Es hätte sich dann ein Defizit von RM. 150 000 ergeben, für dessen Deckung der Vorstand in geheimer Sitzung Vorschläge zu unterbreiten sich verpflichtete. Das Repräsentantenkollegium akzeptierte den ihm vorgelegten Entwurf in seinen Grundzügen. Es versuchte lediglich bei allen Positionen, bei denen ihm das möglich erschien, Einsparungen zu machen, die nicht das Defizit verkleinern, sondern der Wohlfahrtskasse zugute kommen sollten, die von 110 000 Mark im Vorjahre auf 86 000 M. gekürzt worden war. Nach Vorschlägen der volksparteilichen Vertreter wurden die Einsparungen in der Hauptsache bei Verwaltungsposten gemacht. Der Jerusalemer Universitat, dem Lehrgut Rodges usw. wurden Subventionen zugewandt. Danach sieht der Etat der Hamburger Jüdischen Gemeinde folgende Ausgaben vor: Grundstücksverwaltung 39 063, Büro 79 004, Mädchenschulen 185 000, Knabenschulen 72 000, Heimerziehungswesen 27 515, Jugendamt 106 855, Religionsunterricht an Staatsschulen 5600, Genieindebibliothek 13 380, lokale kulturelle Institutionen 41 675, überlokale Vereinigungen und Institute 8000, Abgaben an die beiden Kultusverbände (denen nach dem ״Hamburger System“ die Synagogen und Rabbinate übertragen sind) ■33 000, außerdem an Pensionen und Darlehen fiir einen Tempelbau 26 900, schließlich für Gefangenen-Seelsorge 2200, Altenhaus, Pflegeheim, Kindererholungsheim und Wohltätigkeitsvereine 49 125, die Wohltätigkeitskasse der Gemeinde 126 500, Nachbargemeinden und Verbände 10 500, Steuerverwaltung und Depositenkasse 75 000'M. ״Massad“. Am Sonnabend, dem 25. Juli, um 9.30 LJhr abends, findet in den Räumen des Beth-Ani ein zwangloses Beisammensein der Chawerim des ״Massad“ aus Anlaß des Semesterschlusses statt. Alle Chawerim sind herzlich eingeladen. Beth-Ani. Die erste Berliner Versammlung, die den Fragen des soeben abgeschlossenen Zionistischen Kongresses in Basel gewidmet ist, findet am Mittwoch, dem 29. Juli, abends 9 Uhr pünktlich, im Beth-Am, Kurfürstendamfn 61, statt. An der Ausspräche nehmen u. a. teil: Dr. N. Goldmann, Dr. M. Soloweitschik, Dr. M. Pines, Gäste willkommen. Herzt-Nacht 1931: 30. August. Die diesjährige Herzi-Nacht des Bar Kochba-Hakoah findet am 30. August auf dem Sportplatz Westend statt. Dieser Tag ist von allen sonstigen Veranstaltungen freizuhalten, da die Beteiligung sämtlicher zionistischer Jugendbünde Berlins vorgesehen ist. Auskunft erteilt das Büro des Bar Kochba-Hakoah, N 24, Oranienburger Str. 60/63. Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi. Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hohen Feiertagen wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung, Meinekestraße 10, statt. Karten ä 15, 10 und 5 M. sind rechtzeitig im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Bismarck J 1, 7165), zu bestellen. בבית־העם! ביום הרביעי׳ 29 ליולי׳ בשעה 9 בערב בדיוק׳ תתקיים בבית־,־,עם שיחה על הנושא: "הקונגרס הציוני הי״ז בבזל" בין הנואמים: דיר נ• גולדמן׳ ד״ר מ• סולובייטשיק ד״ר מ• פינת ועוד׳ אורחים רצויים! ״מסדי׳ במוצאי שבת׳ 25 ביולי׳ בתשע שעות ומחצה בערב׳ תתקיים באולם בית* העם (קורפירסטגדם 61) מסיבת־ חברים לסיום שנת תלמודים• בתכנית - "מכל הבא בידי. כל החברים מוזמנים• QCajrfuötMitkt, UND BLUMENSPENDEN tgst man &h durch Natioualfands ־ Telegramm« und 8aum׳ spenden 1ür Palästina! Telegramm« su 1 Mark b«{ allen Vertrauensleuten. Et n Baum kostet 6 Mark, wir senden eine Benachrichtigung an die aufgegebena Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ah KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, Meinekestraße IO. Telefon! J1 Bismarck 7165׳ Poatsch «ck - Konto* Berlin 28247 illliillltillillllllllllilllllllilliililliillllillillilllllillllllilllllliillliilllilllillllllilililllllllülHIlfll zweifenstriges, sonniges vorderzimmer vollständig neu renoviert, gut möbliert, mit Zentralheizung׳, I Warmwasserversorgung, Bad, elektr. Licht, Telefon im Zimmer, I auch für 2 Personen, nahe Kurfür&tendamm, inmitten vor2"g- I lieber Verbindungen. ,Vermleleim. I Besiehti gu ng jederzeit. Telefon: ÖHvä 37 39 | 1i11t1!u11M11!u11uu111u!1!11111111u111!!1111111)1u11u!11i1111!11!1n1111!u11111)g111n!1(1111!u! Pension Rosenthal Prager str« 31/38 hptr. gibt Zimmer mit oder ohne Pension, evtl, auch Halbpension, ab. Aller Komfort Telefon: BaVAfia S371 Knrarzf Dr. meti. H. 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