Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 54 (14.7.1931)
- Date
- 1931-07-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 338 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 54, 14. VH. 1931 Jerusalem vor 80 Jahren .,Rfimirtisccncesaf M rs. F i n n", London und Edinbmirgh 132V; vgl. auch Sa recht imlruhtinen Konmlarbcrkhte: die Mr.Pinn unter dem Titel ״S lir ring Times" (1853—1856) in zwei Bänden geschrieben hat. (London 1878.) Neben den ״Sichronoth l’ben Jeruschalajim“ des alten Veil in kenne ich kein Buch, das einen solch lebendigen Einblick in die sozialen und kulturellen Verhältnisse Jerusalems der Mitte des Id. Jahrhunderts gewährt, als die eben erschienenen Aufzeichnungen der Mrs. Finn. Unter dem sehr bescheidenen Titel ״Reminiscenccs“ verbirgt sich eine äußerst aulschlulireiche Geschichte Jerusalems jener Jahrzehnte, geschrieben von einer seilen geistreichen und klugen Frau, die über 15 Jahre an der Seite ihres Mannes, des englischen Konsuls, in Jena• salem gelebt und gewirkt hat (1846 —1863). Was das Vorwort zu diesem Buche aus der Feder des Marquis of Aberdeen verspricht, daß nämlich diese Erinnerungen sicherlich von ״cxceptional and attractive interest“ sein werden, wird bei der Lektüre des Werkes vollauf bestätigt. Die Persönlichkeit der Verfasserin an sich ist schon bemerkenswert. Tochter eines in der englischen Judenmission tätigen Gelehrten, lernte sie in Polen früh das jüdische Volk in seinen Gewohnheiten und religiösen Auffassungen kennen, und als sie dann als Frau des ihr kongenialen Konsuls Finn nach Jerusalem übersiedelte, konnte sie die in ihrem Vaterhaus crw'orbenen Kenntnisse von Sprache und Kultur der Juden ebenso gut anwenden, wie ihre Liebe zum jüdischen Volk betätigen. Und sie tat das in einem menschlich oft ergreifenden Ausmaß. Die im Jahre 1839 bereits an den britisehen Konsul in Jerusalem erlassene Verfügung von l,ord Palmerston, den Juden in Palästina jede Unterstützung zuteil werden zu lassen, fand in Mr. und Mrs. Finri ihre willkommene sind bereite Unterstützung und Ausführung. Der Gedanke einer Wiederherstellung des jüdischen Reiches in Palästina hatte damals eine starke Bewegung in allen Kreisen Englands ansgelöst, die besonders in Lord Sliaftesburg einen eifrigen Vorkämpfer gefunden hatte; und wenn auch in diesen Be- Strebungen politische und religiös-missionarische Motive mitgespielt haben mögen, für die 7000 Juden Jerusalems bedeutete die Unterstützung• und Milte des englischen Vertreters einfach die Rettung. Kein Wunder also, wenn die Juden für die Familie Finn an die Klagemauer beten gingen und eine Petition an die Königin Viktoria einreichten, ihren Freund und Gönner, den Konsul Finn, nicht abzuberufen. Von den vielen Einzelheiten dieser ״Erinnerungen“ seien erwähnt die Schilderung der Besuche von Sir Moses Montefiore, die Darstellung der Gefahr eines Aufstands in Jerusalem, verhütet durch die Ankunft eines englischen Kriegsschiffes, das Schreiben der russiselten Juden in Safed an die Königin im Jahre 1849, die Registricrung aller neuankommenden Europäer, die später zum Teil wichtige Persönlichkeiten wurden, Empfänge und sonstige gesellschaftliche Ereignisse aller Art. Es wird auch von einer Verschwörung gegen den Konsul berichtet, an deren Spitze — der damalige'Mufti von Jerusalem stand. Manche Schlaglichter werden auch auf die damaligen Beziehungen zwischen Juden und Arabern geworfen; die Stelle in bezug auf die Klagemauer und den status quo erweckt unser besonderes Interesse. Palästincnsisch und aktuell sind die vielen Hinweise auf Wassernot und Regenmangel, Skorpionen und Schlangen, Malaria und Erdbeben, Beduinenüberfälle und Steinwürfe auf Juden, archäologische Funde, herrliche Mondnächte und vieles mehr. Interessant, daß Mrs. Finn schon damals den Eindruck erhalten hat, daß die hebräische Sprache wieder lebendig geworden und ״of every day utility“ sei. Mit größter Anteilnähme verfolgt sie die Entwicklung des hebräischen Schul- Wesens und mit Sympathie steht sie dem jüdischen Aufbauwerk gegenüber. Das sind die Worte, mit denen die Verfasserin ihre in jeder Beziehung lesenswerten Erinnerungen abschließt: ,,Daß dieses Aufbauwerk . . . fortschreiten und daß das Heilige Land wieder von seinen rechtmäßigen Besitzern, der Hebräischen Nation, besiedelt werden möge und wieder, wie die Rose blühen‘ möge, wenn Israel die göttlichen Bedingungen erfüllt haben wird — das glauben wir völlig und harren darauf.“ Jerusalem. Dr. Walter Fischet Die Tätigkeit der Israelitischen Alliance in Wien Wien, 3. Juli. (J. T. A.) Der eben erschienene XLVI1I. Bericht über die Tätigkeit der Israelitischen Alliance in Wien für die Jahre 1929 und 1930 enthält eine Darstellung über die Entwicklung des Antisemitismus in allen Ländern, ln erster Reihe wird die Verschärfung der antisemitischen Bewegung in Oesterreich und der nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland besprochen, sodann werden die rumänischen Verhältnisse skizziert. Am furchtbarsten erscheint die jüdische Not in Rußland. Instruktiv sind die Daten über Emigration und Wanderfürsorge. Die Broschüre enthält auch eine Bibliographie der Schriften Moritz Güdemanns von Dr. B. Wachstein. Vor kurzem erschien in italienischer Sprache ein Buch von S. Kruglikow unter dem Titel ״II Rimpatrio Ebrafco“ (Milano [106], Stab. Tipo-l.itografico G. Tenconi). In diesem über 500 Seiten starken Werke gibt der Verfasser eine umfassende Darstellung über die Entwicklung der zionistischen Bewegung und des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. Das vom Preußischen Staatsministerium für das Jahr 1931 (137. Jahrg.) herausgegebene ״Handbuch über den Preußischen Staat“ bringt in der Abteilung ״Kirchliehe Behörden“ (auch als Teilausgabe erschienen) Mitteilungen über den rechtlichen Status und die Organisation der jüdischen Gemeinden, des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden und der Provinzialverbände (S. 1122—1124). Vermischtes Persönliches. Herr Dr. Leiewer, Berlin, Vorsitzender des Makkabi-Weltverbandes, hat den Verlust seines Vaters zu beklagen. Wir sprechen Herrn Dr, Leiewer und seinen Angehörigen auf diesem Wege unsere Anteilnahme aus. Kartell Jüdischer Verbindungen. Das Präsidium des Karteils Jüdischer Verbindungen veranstaltet sein diesjähriges Camp vom 1. bis 3. August einschließlich, in Groß- Gaglow bei Cottbus. Programm: Offizielle Er- Öffnung am Sonnabend, dem 1. August, abends 8 Uhr: Polirisches Referat über ״Die Lage nach dem Kongreß“ (Redner wird noch bekannfgegeben). Die Tagung selbst steht unter der Parole: ״Zionistische Werbung in Deutschland“. Sonntag, den 2. August, vormittag 10 Uhr: 1• ״Zionismus im Angriff“, Referat von Bbr. Ernst Marcus, Berlin; anschließend Diskussion. 2. ״Propagandamethoden unserer Umwelt“, Referat von Bbr. Heinz Wydra, Leipzig. 3. ״Unsere praktischen Aufgaben“, Referat von Bbr. Hans Anton Woffr, Frankfurt; anschließend Diskussion. Nachmittag 4 Uhr: I. Keilarbeit (Referat Bbr. Franz Brüll, Berlin). II. Gruppenbesprechungen über die nächsten praktischen Aufgaben. Sonntag abend 1/,9 Lf h r: Gemeinsamer Neshef. Montag, den 2. August, früh S bis 10 Uhr: Ueberweisungsbesprechung. Vormittag, 103/י b i s 12% Uhr: Im Freibad in der Spree Schwimmkonkurrenzen. Nachmittag, (43 bis 6 Uhr: Sportwettkämpfe. Abends, 7 Uhr: Schluß des Camps. Misrachi, Ortsgruppe Berlin. Am Dienstag, dem 30. Juni, abends 8 Uhr, fand in den Musiker-Festsälen, C 25, Kaiser- Wilhclm-Str. 31, eine Versammlung der Berliner Misrachigruppe statt, in der der ostgalizische Misrachiführcr Raev Schmuei Zwi W e j ß au/Lemberg sprach. In sehr interessanten Ausführungen suchte der Referent unter Heranziehung zahlreicher agadtscher Stellen nachzuweisen, daß gerade im jetzigen Moment schwerster politischer und wirtschaftlicher Krise des Palästina- Aufbaues der Misrachi eine besonders wichtige Aufgabe zu erfüllen hat. Noch immer steht ein Teil der thorafreuen Judenheit der Misrachi-Organisation fern. Nur durch Anschluß an diese wird es möglich sein, eine wahrhafte Synthese zwischen nationalem und religiösem Judentum herbeizuführen. Der starke Besuch des überfüllten Saales gab dem Vorsitzenden der Ver- Sammlung Veranlassung, den Wunsch auszusprechen, Raw Weiß öfters Gelegenheit zu geben, seine organisatorischen Fälligkeiten für den Misrachi-Gedanken zu nutzen. Das Zentralbüro des Misrachi teilt mit: Bei der letzten Kongreßwahl hat unsere Liste aus vielen Mittel- und Kleinstädten viele Stimmen erhalten. Uns liegt daran, mit diesen, uns großenteils unbekannten Wählern Verbindung aufzunehmen und ihnen vor allem unsere Monatsschrift ״Zion“ zuzüieiten. Wie bitten daher alle diejenigen, die uns gewählt haben und bisher noch nicht unseren ״Zion“ kennen, uns ihre Adresse mitzuteilen, damit wir ihnen den ״Zion“ zusenden können. (Zuschriften sind zu richten an das Zentralbüro des Misrachi in Deutschland, Berlin N 24, Monbijouplatz 10.) Kissingen. Zionistischer Stammtisch: Donnerstag, abends 8.15 Uhr, im Restaurant Ruckenstein, Promenaden- Straße. Alle zur Kur weilenden Gesinnungsgenossen werden dringend darum gebeten, an den regelmäßigen Zusammenkünften teilzunehmen. Niederlassungsmöglichkeiten. In Thüringen sind Badearzt-Praxis, ferner ein bis zwei weitere Stellen mit Zulassung als Kassenärzte zu besetzen. — In einer mittleren Stadt Ostpreußens bietet sich eine glänzende Niederlassungsmöglichkeit für einen gut ausgebildeten Internisten. — Auskunft durch die Z. V. f. D., Berlin w 15, Meinekestr. 10. Stellenvermittlung. In Berlin ist zum 1. September in chirurgisch-gynäkologischer Privatklinik Assistentenstelle zu besetzen. — Praktischem Arzt kann gute Niederlassungsmöglichkeit als Badearzt nachgewiesen werden. — In Berlin ist gute Privatpraxis eines verstorbenen Arztes zu übernehmen. ■— ln einer volkswirtschaftlichen Zeitung in Berlin kann Stellung als Volontärredakteur mit späterer Aussicht auf Stellung als Redakteur nachgewiesen werden. Verlangt werden nationalökonomische Kenntnisse. — Wir suchen für zwei Bundesbrüder bezahlte Medizinalpraktikantenstellen an interner Station. — Bundesbruder sucht gute Niederlassungsmöglichkeit als Frauenarzt oder Assoziation. — Sehr gute Niederlassungsmögiichkeiten für einen Hais-, Nasen- und Ohrenarzt und für einen Augenarzt können nachgewiesen werden. - - Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Berlin, Bleibtrqustr. 50. Kapitalanlage Palästina x Informationen über günstige Möglichkeiten von Kapitalinvestitionen durch Neugründungen oder Beteiligungen erteilt die Zentralstelle forme Organisierung des Absatzes palästinensischer AMageuisrte m ner zionistischen Vereinigung rar Deutschland Berlin W19, Melnekestrade 10 F ernspreeh er: W₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪K₪H₪₪t Bismarck 7MS - 70 Herzl-Feier des Hebräischen Jugendrates. Trotz der großen Hitze und trotz der Ferien war die vom Hebräischen Jugendrat veranstaltete Herzl-Feicr sehr gut besucht. Leider mußte das vorgesehene Programm in letzter Minute umgestoßen werden, der Verlauf des Abends hat aber darunter wenig gelitten. Es lag das nicht so sehr am Programm, wie in der ausgezeichneten Stimmung, die diese Feier beherrscht hat. Besonderer Dank gebührt dabei Ch. Samburski. Die Feier wurde durch kurze Ansprachen von Ch. Barasch und G 0 1 d s c 11 c i n eröffnet. Es folgte Rezitation von Margolith Blum. Gesang und Musik schloß mit dem Absingen des ״Hatikwah“-Liedes, 1. H. Herzl-Feier des Brith Haolim, Nürnberg. Am Sonntag, dem 5. Juli, veranstaltete der Zionistisch-Sozialistische Jugendbund Brith Haolim eine Herzl-Feier. Zu der Feier waren sämtliche Jugendbünde Nürnbergs und Fürths eingeladen, von welchen auch ein großer Teil erschienen war, so daß der Saal des Jugendheims in der Treustraße überfüllt war. Leo Wi ß - mann hielt eine kurze Gedächtnisrede, in welcher er die Jugend anspornte, zur Verwirklichung der Herzischen Ideen beizutragen. Hieran anschließend zeigte Herr Dr. Dankwerth seinen selbstgedrehten Palästina-Film, dem sämtliche Anwesenden reichen Beifall zollten. Der Brith Haolim hatte diese Feier gleichzeitig als Anlaß genommen, mit den anderen Jugendbünden in Fühlung zu treten zwecks Schaffung eines Ringes der Nürnberg-Fürth« Jugendbünde. L. W, Die Zentralverwaltung des Verbandes ״Ort“ hat die VI. Allgemeine Konferenz des ״Ort“-Verbandcs für den 16. bis 18. August d. J. festgesetzt. Diese Konferenz ist eine Jubi- Iäumskonferenz anläßlich des 50jährigen Bestehens der Ge- Seilschaft ״Ort“. Ein Zionist erstochen. In Mazowiecki be! Tomaszow kam es während einer in der Stadtsynagoge veranstalteten Herz! Gedenkfeier zu einer Straßenschlacht zwischen Kommunisten und Jung Zionisten, als die Kommunisten versuchten, die zionistische Fahne von der Synagoge herunterzuholen und die rote Fahne anzubringen. Der junge Revisionist Jizchak Fischhof wurde durch Messerstiche getötet. Die Polizei verhaftete einige Kommunisten. Lesser-Ury-Ausstellung der Nationalgalerie, Der Direktor der, Nationalgalerie in Berlin, Geheimrat Dr. Ludwig Justi, bereitet eine große Ausstellung des Lebenswerkes von l-csscr Ury vor. Die Ausstellung wird zum siebzigsten Geburtstage des Meisters, zum 7. November 1931, in der Nationalgalerie eröffnet werden und die Bilder IJrys aus allen Phasen seines Schaffens umfassen. Justi beabsichtigt, die in privatem Besitz befindlichen Hauptwerke von Ury für die Ausstellung zu leihen, um eine richtige Uebersicht über das Werk des großen Malers zu ermöglichen, der in der Geschichte der Entwicklung der modernen deutschen Malerei seine besondere Rolle hat. — Der in Birnbaum (Provinz Posen) geborene große Maler und Graphiker Lesser Ury wurde außer durch seine Großstadt- und Landschaftsbilder auch durch seine jüdischen Gemälde berühmt. Von diesen sind u. a. zu nennen ״Jerusalem“, ״Adam und Eva“, ״Jeremias“, ״Sintflut“, ״Moses beschwort die Finsternis“, ״David im Gebet“, ״Rahel am Brunnen“, ״Ruth und Boas“, ״Der scheidende Moses“. Htckls Illustrierter Jüdischer Volkskalender, 31. Jahrgang, für das Jahr 1931/32. Herausgegeben von Hugo Gold (Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn, Rennergasse 20). Aus dem Inhalt: Prof. Dr. S. Kraus (Wien): Steine und Gräber sprechen. — Dr. A. Posner (Kiel): Persönlichstes aus den Briefen Moses Mendelssohns. —* Dr. G. Treixler (Graslitz); Rechtsbräuche in der alten Jadenstadt. — B. Briiling (Breslau): Der Präger Schammes ln Breslau. — Dr. Leo Goldhammer (Wien): Alarmsignal. — Dr. Th. Haas (Brünn): Von den Aufenthaltsverhältnissen der Juden in Mähren in älterer Zeit. — G. Haß (Brün): Die Juden in der Literatur der Gegenwart. — Esriel Carlebach (Hamburg): Stille Nacht usw. — Preis kartonniert 2,50 M. Beth-Am Iwrl. Das hebräische Publikum Berlins wird zum erstenmal Gelegenheit haben, in hebräischer Sprache einen Vortrag über die Lage der Juden und des Judentums in Aegvpten zu hören. Ueber dieses Thema spricht im Beth-Am am Mittwoch, dem 15. Juli, abends 8(4 Uhr, der Privatdozent der arabischen Universität in Kairo, Herr Dr. Israel Ben See m■ , der sich augenblicklich in Deutschland aufhält. Gäste willkommen. (Die Aussprache über die hebräische Konferenz mußte verschoben werden.) Herzl-Nacht 1931: 30. August. Die diesjährige Herzl-Nacht des Bar Kochba-Hakoah findet am 30. August auf dem Sportplatz Westend statt. Dieser Tag Ist von allen sonstigen Veranstaltungen freizuhalten, da die Beteiligung sämtlicher zionistischer Jugendbünde Berlins vorgesehen ist. Auskunft erteilt das Büro des Bar Kochba-Hakoah, N 24, Oranienburger Str. 60/63. Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi. Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hohen Feiertagen wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung, Mejnekestraße 10, statt. Karten ä 15, 10 und 5 M. sind rechtzeitig im Büro der B. Z. V-, Meinekestr. 10 (Bismarck J 1, 7165), zu bestellen. וחני בערב׳ ירצה g כביודהעם! ביום הרביעי, 15 ליולי׳ בשעה כבית־ העם הפריבטדוצנט באיגיברסיטה הערבית בקהיר (מצרים) הד״ר ישראל בן ואב על הנושא: #מצב היהודים והיהדות במצרים". אורחים רצויים! QCfo&utunlcfo UNDBU7MENSPENDEN läst man ab dm ch Nctbnalfcmds - Tckgramme und Baum• spenden für Palästinaf Telegramme su I Mark bei altert Vertrauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mark, utt itndm eine Benachrichtigung an rite aufgegthen* Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W15, Meinekestrai® JO. T«l«fon: )1 Biemarck 716S Postscheck •Kootoi Berlin 28247 zweifenstriges, sonniges uomerzimmer vollständig neu renoviert, gut möbliert, mit ZentralHeijrting, WarmwssserveTRorgnng, Bad!, clektr. Lieht,Telefon ותו Zimmer, auch für 2 Personen, nabe Kurfürstendamm, inmitten vorziisj־ üdher Verbindungen, SCH “VCSKlTlIdCJO. eb ti jju ng jeder?,eit. Telefon t 01I־v®1 37 30 Kinder-Lananeim Kaulsdorf-Berlin Röntgen*tPaß« 4 nimmt Kinder, «och schwer erziehbare, für M. 90•— monatlich auf. Tel.: Kaulsdorf 9192 EIN INSERAT IN DIESEM BLATT BRINGT IHNEN ERFOLG Pension Rosenthal Pragar Stf31/32 •־ hptrgibt Zimmer mit oder ohne Pension, evtl, auch Halbpension, ab. Aller Komfort Telefon: BavaHa 5371 QlRIBIIIMIIIIlRlBBBIMlIRBigaa FESTDICHTUNGEN Toast• / TaiBliieüer / Uortrüge 1״a,: Festzeitungen ✓ aunohrengan visuell verfallt EfiAltflfllC BERLIN-CHARLOTTENBURG 4 SullUdll WaitzstraS« 20 Tel.־ Bl.ibtreo 2318 ■*■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Spielplan der Berliner Theater mm 14. bi« 17. Juli 1931 Deatsdies Theater Der Batpfanans von Kdpealclc ifoitfffdlc 0i*n*t mm ■Und,• H«HrsteMann> Theater Di« *eh«■• 8•!««■ Deulidies Kftnstlertheajer LoBiilaa* Theater am Bfliowplafa Der Mus 4*1 Schicksale KonnSdH• dar Itraagea Theater ln der Behreniirafte HalaVttlw Ednird MehroDol'Theater 01• Toni ms Wl*a itomtsdie Oper Fr*••■ btkn du gmrm Rose ״Theater Unt.r der blühend•!! 11■ d• Theater in Oer Klosterstrafte Da« Mtdch#■ au dar FSroarga SdilofjparK ־ Theater Da* Ekal »b 16. Juli Da* Geseh&It mit Amerika Casino * Theater Gral Coka Verantwortlicher Kadakt^ir• Dr. Weraar Bloch, Berlin *Wilmersdorf. Verlag Jüdische Ruodsdua■G* ■* b H«, Berlin W15. Verantwortlich für den fasere ten teil: R. RnnHarhan Cr■ n K Hm Bofka W 15ל Mfif+Wf+r-10 "«NP Dfadc aao Siegfried Scbokrn, Berlin * Sc&bocberg.