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Jüdische Rundschau · 1931-07-07 · Heft 52 (7.7.1931) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 52 (7.7.1931)
Date
1931-07-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 324 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 52, 7. VII. 1931 Bodcnlieimer: Wir stecken das Licht an. Blumenfeld: Aber das tun Sie. ja schon seit Jahrzehnten, Herr Justizrat.) Sie sagen, die englische Regierung hat uns 1917 viele Versprechungen gemacht. Aber_ warum fragen Sie sich nicht, warum es uns nicht geglückt ist, in die Balfour-Deklaration das Wort: ,,Palcstine as a national home“ einzufügen.!Man hat es abgekhnf, und unser Freund Balfotir war cs, der Trans- Jordanien von Palästina ahgetremit hat (Zwischenruf: Leider! Blumenfeld: selbstverständlich leider!) Man hat uns damals sicher Großes geben wollen. Aber es ist bekannt, daß England immer mar Chancen gibt, und nur so lange, als der andere die Kraft hat, etwas in die Wirklichkeit umzusetzen. Unser Recht und unsere Zukunft beruht nicht allein aut der Balfour-Deklaration, sondern auf dem, was wir daraus, machen. Jetzt ist die Frage, auf welchem Wege sollen wir vorwarts kommen? Auf der einen Seite sagt man; Jetzt werden wir die letzten Anstrengungen machen, und zwar unabhängig von der politischen Konstellation, und auf der anderen Seife: Der Zionismus ist nur zu verwirklichen, wem! bestimmte ii u ß cre Voraussctzn 11 g e!1 vorhanden sind. Was aber geschieht, wenn sie nicht vorhanden sind? Ich glaube, das wäre ein sehr bedingter Zionismus. Eine der Möglichkeiten, unsere Arbeit zu erweitern, war die Heran- Ziehung der Kräfte des jüdischen Volkes, und ein Mittel dazu war die jeivish Agency. Wer Realpolitik macht, muß wissen» daß die Kraft der Bewegung in dem elementaren Drang des jüdischen Volkes liegt, unabhängig von all ihrer Beschlüssen. Die nationale Bewegung ist immer uferlos, findet niemals ihre letzte Erfüllung, sondern lebt durch die ungeheure, u»meßbare Kraft des Volkes. Die große nationale Bewegung, die die Kraft hat, gegen Kompromisse sich zu wehren, und die auch im Galuth ihren Mann stellt, beruht auf ganz anderen Grundlagen. Wäre der Zionismus nichts anderes als das was der Kongreß in einen Satz gießen kann, wird er nicht viel bedeuten können. Er ist aber mehr als ״der Judenstaat unterwegs“, er ist die letzte Kraft des jüdisehen Volkes, das selbst noch nicht weiß, — und darum braucht es uns , warum der Zionismus die Antwort auf die Judenfrage ist. Und so erstreben wir: In Palästina eine Siedlung zu schaffen, gekennzeichnet mit freiem jüdischen Leben, wobei Sie wissen müssen, daß Freiheit und Sicherheit nicht dieselben Begriffe sind. Das eine ist garantiert durch Polizei und Gesetz, das andere erobert, nicht garantiert. Die Frage ist, wie erhöhen wir die Quantität unserer Sache? Und deshalb ein offenes Wort dazu, daß Sie bei jeder Gelegenheit das Wort Brith Schalom in die Debatte werfen. Ich habe immer Meinungen abgelehnt, die mit einem Verzicht auf Mehrheitswerdung verbunden sind. Aber ich weiß, daß ein großer Teil der heute kursierenden Ansichten über unsere aktuelle Politik aus diesem Kreise stammt. Der Gedanke des binationalen Staates hat sich von dort aus durchgeseizt. Die produktiven Elemente sind nicht Elemente des Verzichtes. Ich glaube, daß ein Zionismus, der Menschen und Mittel für Palästina produziert, mehr für sich spricht und für die Ernsthaftigkeit einer Sache als eine Formulierung, zu der nichts gehört, am allerwenigsten aber Mut. Wenn Sie Proklamationen abgeben, dann zwingen Sie die englische Regierung dazu, wie es immer geschehen ist, sich schützend vor die anderen zu stellen. Das können Sie erreichen, wenn Sie eine Mehrheit verlangen und dahei das Wort beherzigen: Immer davon redet!, aber nichts dazu tun. Sie treiben eine Welt, die keinen Grund hat, sich zu fürchten, mit Ihren Reden in eine Angstpsychose hinein. Unter Berufung auf das, was Sie hier sagen, wird die Spannung zwischen Juden und Arabern zum Siedegrade gebrachf. Wir brauchen und wollen Ruhe für das Wachsen eines großen J ischuw, wir glauben an die Kraft des Volkes, das sich in Erez Israel offenbart, aber nur dann, wenn es uns gelingt, durch Zusammenfassung der Kräfte jedes Jahr Zehntausende in das Land zu bringen, auch unter den schlechten Verhältnissen. Und Ihre Mittel sind es, die unsern Gegnern die Handhabe gibt, uns in unserer Arbeit zu erdrosseln. Sie diskreditieren den Mehrheitsgedanken, indem Sie nämlich ein leeres Wort aus einer Sache machen, die erarbeitet werden muß. Und wenn einer der Vorredner sagte, Zionismus wird heute zu einer Art von assimilatorischem Liberalismus, so irrt er sich, denn dieser Liberalismus ist nicht mehr modern. Die neue Assimilation vollzieht sich mit Hilfe ganz anderer Geistesrieht u n ין c 11. Und ich sehe mit Schrecken, daß der Zionismus in der Tat Elemente und Embleme aufnimmt, die im Gegensatz stehen zu dem Gedanken der Erneuerung jüdischen Lebens. (Beifall.) Und ich gestatte mir hinzuzufügen, daß das Schlimmste dabei die Helfershelfer sind. Ich verstehe, daß man heute klare Entscheidung fordert. Ich anerkenne, daß die Revisionisten mit Recht eine klare und eindeutige Entscheidung verlangen. Das ist die einzige Forderung. Ob die Parole einer Politik gelten soll, daß wir das Basler Programm heilig halten und zugleich jetzt in einer schweren Zeit, in einer Zeit, wo unser Weg bedroht ist, mit allen Kräften für das Werk arbeiten, und ich möchte dabei eines bemerken, das vielleicht außerhalb dieser Diskussion, aber ein Wort, das notwendig ist: das Werk, das wir heute führen unter der Führung des größten Mannes in der jüdischen Welt, eines der genialsten Staatsmänner, die heute leben, von Dr. Weizmann. (Lang anhaltender Beifall bei den Arbeitern und einem Teil der Allgemeinen Zionisten.) Er hat den Mut gehabt, auf billige Popularität zu verzichten, obwohl gerade er imstande ist, allen Sehnsüchten unseres Volkes Ausdruck zu geben. Er hat die Kraft gehabt, auch unter den ungünstigsten Bedingungen der allgemeinen Meinung die Stirn zu bieten. Vielleicht nicht immer mit genug Kraft, aber es war schon ungeheuer, was er im Interesse der Sache getan hat, ohne auf Popularität zu achten. ־ Wir glauben, der Zionismus kann nur leben, wenn er als politische Bewegung sich selbst ernst nimmt, eintritt in die ganze Welt der gegenwärtigen Dinge, dem arabisch e n Problem ernstlich zu Leibe rückt, nicht mit Redensarten sich begnügt, wirklich ein Vertrauensverhältnis zur Mandatarmacht herzustellen versucht und wenn er die Kraft hat, die sittlich überwältigende Kraft int jüdischen Volke zu werden. Ich glaube, daß der Weg, den Sie (wendet sich zu den Revisionisten) gehen, den Untergang und Tod für die Bewegung bedeutet. Es wird hier ein neuer Pseudo nirssia nismus geschaffen. Wir werden keiner Mischmasch-Exekutive unsere Zustimmung geben. Entweder soll klar Dr. Weizmanns Programm akzeptiert werden oder es soll etwas anderes kommen. Gegen jede andere Sache weiden wir kämpfen. Ich schließe mit dem zionistischen Bekenntnis, daß wir in wahrer Freiheit das neue Leben aufrichten, in Verbundenheit mit unserem ganzen Volke, dem Volke der Zionisten, dein Volke des arbeitenden Judentums, dem Volke aller Elemente, denen die Erneuerung ernst ist. Und Sie werden erleben, daß hier ein Kampf geführt wird von Leuten, die nicht Redensarten machen, sondern die zugleich alles tun, um unmittelbar in unseren Tagen die Verwirklichung herbeizuführen. (Lang andauernder und immer sich erneuernder Beifall bei den Arbeitern und einem Teil der Allgemeinen Zionisten. Pfuirufe bei den Revisionisten.) * Ueber die bemerkenswerten Aeußerungen der weiteren Debatte folgt der Bericht in der nächsten Nummer. * Sonntag wurde die Debatte weitergeführt. Das Interesse beginnt zu erlahmen, da viele Gedanken sich wiederholen. Vielleicht wirkt auch die drückende Hitze ermüdend. Lediglich Nahum Goldmann, der für die politische Kommission des A.-C. sprach, fand Aufmerksamkeit. Der Leiter des Internationalen Arbeitsamtes Albert Thomas ist zum Kongreß gekommen und spricht in einer temperamentvollen Rede seine Sympathien für den Zionismus aus. Es wird ihm eine lebhafte Ovation bereitet. Die Nachmittags-Sitzung des Sonntag ist der Gedenkfeier für die Toten und der» Gedächtnis des 27. Todestags Theodor Herzls gewidmet. Letzte Nachrichten Basel, 6. Juli. (Telephonisch.) Heute, Montag Vormittag, finden keine Plenarsitzungen statt. Die Kommissionen haben sich noch nicht konstituiert, da seit zwei Tagen über die Besetzung der wichtigsten Posten verhandelt wird, ohne daß eine Einigung erzielt wurde. Die Linke als stärkste Gruppe erhebt Anspruch auf das P r ä s i ■ dium des Permanenz-Ausschusses, ein Verlangen, das von den Allgemeinen, Gruppe A, unterstützt wird. Die Revisionisten erklären, sie wären damit einverstanden, erheben aber Einwendungen gegen den Kandidaten der Linken, Locker. Ob die Linke die Unterstützung der anderen Grappen finden wird, hängt davon ab, wie über das Präsidium der Politischen Kommission verfügt wird. Hier wird man wahrscheinlich Zuflucht zu einem Doppelpräsidium nehmen, einen Anhänger und einen Gegner der Weizmannschen Politik. Auch an Sensationen rund um den Kongreß fehlt es nicht. Wenn auch, die von polnisch-jüdischen Zeitungen in großen Mttern veröffentlichten Nachrichten über 20 Verwundete bei den Tumultszenen am Donnerstag Abend vollständig frei erfunden sind, so gab es doch gestern Abend eine Veranstaltung besonderer Art, die die Aufmerksamkeit der Schaulustigen auf sich zog. Der revisionistische Delegierte Meier Großmann hatte sich vor dem zionistischen Ehrengericht wegen Disziplinbraches, begangen durch vorzeitige Veröffentlichung von vertraulich erhaltenen Geheimnachrichten anläßlich des Erscheinens des Passfieldschen Weißbuches zu verantworten. Jabot i n s k y fungiert als Advokat Großmanns und baut seine Verteidigung des Angeklagten auf dem Gedanken auf, die Revisionisten seien damals zum selbständigen politischen Einschreiten berechtigt gewesen, weil die Exekutive versagt habe- Außerdem gebe es Disziplin für die nach faschistischer Art organisierten Revisionisten, nicht aber für gewöhnliche Zionisten. Es ist unbegreiflich, daß die Exekutive und das Kongreßgericht diese Angelegenheit zu einem derartigen öffentlichen Schauspiel machten und vor einem Publikum, das zum größten Teil aus halbwüchsigen Jugendlichen bestand, in Anwesenheit der Presse und jedes anderen beliebigen Zuhörers die heikelsten Einzelheiten der politischen Verhandlungen zur Sprache brachten: sogar Dr. Weizmann wurde als Zeuge verhört. Der Ver» such des Anwaltes Jabotinsky, die Sache zu einer großen revisionistischen Agitation auszunützen, ist zwar nicht gelungen, aber es bleibt immer noch des Peinlichen genugim ganzen hat man übrigens den Eindruck, daß die Revisionisten im Kongreß zusehends an Einfluß verlieren. Besonders bei der Gruppe B, die zuerst durchaus mit ihnen zusammenging, mehren sich die Stimmen, die von einer unter revisionistischer Führung stehenden Leitung nichts wissen wollen. Die Frage selbst aber, wie eine Leitung gebildet werden soll, steht angesichts der Mehrheitsverhältnisse noch immer an demselben Fleck. Gestern Abend hat die Exekutive mit dem Präsidium des Kongresses und anderen Kongreßmitgliedern eine dringende Sitzung wegen der drohenden Finanzlage abgehalten. Ein Weizmann - Interview Dr. Chiiim W e i / m a 11 n hat in einem Interview, da«, er einem Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur gewahrte, seine feste Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, eine W i e d e r k a n d i d a t ti r a b r. u 1 e h n e n. Fr be/eichnete im Verlauf seiner Ausführungen Jabotinsky als einen Mann ,.von großer Geschicklichkeit und hervorragenden Qualitäten“, der ebenso wie seine Anhänger den Mut habe, zu seiner Ueberzeugung ׳m stehen. Es gibt noch viele andere aut dem Kongrell, fuhr Dr. Weizmann fort, die revisionistischen Anschauungen zuneigen, aber nicht den Mut haben, sich offen zum Revisionismus zu bekennen. Wenn irgend etwas meinen Ent- Schluß, den Vorsitz der Organisation nicht wieder zu übernehmen, stärken konnte, so hat es die bisherige Entwicklung der Kongreßverhandlungen getan. Ich habe das Empfinden, daß ich nicht den Standpunkt eines großen Teiles des Kongresses vertrete und deshalb erschiene es mir töricht, die Verantworten# für die Führung angesichts einer so großen entschlossenen Opposition zu übernehmen. Außerdem fühle ich mich wirklich ermüdet und erschöpft. Meiner aufrichtigen Ueberzeugung nach wird der Kongreß am vernünftigsten handeln, wenn er den M a c D o na Id - Bri ef als Basis" für eine Kooperation mit der Mandatar macht ak- /, optiert. Was soll die neue Exekutive zunächst nach Ab- Schluß des Kongresses tun, wenn dieser den Brief ablehnt? Ich bin der festen Ueberzeugung, daß auf Grundlage der Parität eine Verständigung mit den Arabern zu erzielen ist. Wenn ein Legislative Council mit einer gleich starken jüdischen und arabischen Vertretung eingesetzt werden sollte, würde dadurch die Möglichkeit zu einer beidedigenden Kooperation gegeben sein. Wir fordern auch eine gleichmäßige Aufteilung der im Rahmen des Palästina-Landentwicklungsplans zur Verfügung gestellten Mittel für Zwecke der arabischen und der jüdischen Landwirtschaft. Ich sehe keine Möglichkeit, wie wir mehr verlangen können. Parität bedeutet nicht den binationalen Staat, der einen vagen, den Grundsatz der Parität nicht notwendigerweise in sich schließenden Begriff darstellt. Ich habe weder Sympathie noch Verständnis für die Forderung nach einer jüdischen Majorität. Die Majorität garantiert nicht notwendigerweise auch die Sicherheit. Wir mögen die Majorität besitzen und könnten trotzdem noch immer in Unsicherheit leben. Jüdische Mehrheit ist für die Entwicklung einer jüdischen Zivilisation und Kultur im Lande nicht erforderlieh. Die Welt wird diese Forderung nur in dem Sinne auffassen, daß wir die Majorität zu erlangen wünschen, um die Araber zu verdrängen. Warum sollten wir eine Forderung erheben, die bloß einen provokatorischen Eindruck erwecken kann. Unsere Bewegung steht gegenwärtig vor zwei wichtigen Aufgaben: 1. die J e wis h Agency in den Vereinigten Staaten auszubauen und 2. eine a r a b i s c h - j ii - disclie Verständigung herbeizuführen. Außerdem müssen wir uns bemühen, unsere Stellung in London aufrechtzucrhalten. Berliner Kalender Beth-Am Iwri. Am Mittwoch, dem 15. Juli, abends 81/5 Uhr, findet im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, eine Aussprache über: ״Die hebräische Weltkonferenz: in Berlin“ statt. Einleitung: Dr. Heller, Dr. Pines u. a. Gäste willkommen. Hebräischer Studentenklub ״Massad“. Sonnabend, den 11. Juli, Ausflug nach Wolzig. Treffpunkt: 20,30 Uhr, Bahnhof Savignyplatz (Eingang Schlüterstraße). Uebernachtet wird in der Jugendherberge Wolzig. Rückfahrt: Sonntag abends. Ef empfiehlt sich mitzubringen: Essen für die ganze Fahrt, Schlafdecke, Feldflasche, Bade- und Sportanzug. Russisch-Jüdischer Klub. Mittwoch, den 8. Juli, 8 ״/י Uhr abends, findet in den Räumen des ״Schalom-Aleichem-Kiubs“ (Lutherstr. 48) ein Vortrag in russischer Sprache des Herrn M. W o 1 p e r t über ״Die Wirtschaftsdemokratie als ein Weg zum Sozialismus“ statt. Gäste willkommen. קלוב הבחרות העברית ״מסד״ עורך במוצאי שבת- 11 ביולי- טיול חברים לוולציג• מקום הפגישה! Bhf. savignyplatz (על יד הכנימה מצד שליטרשטר•)? זמן הפגישה: יי20 בדיוק נמרץ• מקום הלינה: אכסניה לנער בוולציג. חוזרים ביום א׳ לפנות ערב- על החברים להביא צידה לערב וליום- שמיכה- מימיה- בגד רחצה- תלבשת ספורט. בת־עם! ביום הרביעי- 15 ליולי- בשעה 8 וחצי בערב׳ תהיה בבית־ העם שיחה על הנושא: "הכנסיה העברית בברלין". הפותחים בשיחה: הד״ר הלר- ד״ר שיבם ועוד. אורחים רצויים! Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Mlsrachi. Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi־ an den hohen Feiertagen wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung, Meinekestraße 10, statt. Karten ä 15, 10 und 5 M. sind rechtzeitig im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Bismarck J 1, 7165), zu bestellen. Damensdiirm gefunden. In der Sitzung der Hauptwahlkonunission am 7. Juni ist ein Damenschirm stehen geblieben. Abzuholen bei der Kasse der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10, Gartenh. hpt, Zimmer 9. Kolberg ✓ Ostseebad Motel Max Moses Erstes rituelles Haus am Platze. Vorzügliche Verpflegung zu zeitgemäßer* Preisen־ Aufsicht: Kaschruth ־ Kommission der Jüd. Gemeinde Berlin• Telefon 2292. Verlangen Sie Prospekt. Adolf Veil Kinder-Landiielin Kaulsdorf - Merlin Röntgen&traö« 4 nimmt Kinder, auch schwer erziehbare, für M. 80.־—* monatlich auf. Tel.: Kaulsdorr 9122 ADMIRAIS-KINO Friedrichstraße 101 (am Bahnhof) Im Admiralspalast Ab Montag, dem 6. Juli, und folgende Tage: ״im Men nichts neues“ GeschlosseneVorskelluogen: 1, 9 und 11 Uhr. 1 Mitglieder jüdischer Vereine erhalten Karten 1 gegen Ausweis. — Näheres: Merkur 389. 1 1 G0pr. Säuglingsscuüuestei* bisher in jüd. Hausern tätig gew., sucht gleiche Stellung* bei Neu* geborenem in Berlin. Gefl, Off. an Margarete Peschtnch Hadtaiz oder, B.hnkohir. 42. Restaurant 1||P? M. Schlank unter Aufsicht der hr. Synagogen - Gemeinde ״Adaß-Jiiroel“ zu Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5 Eingang Dircksenstraße. Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher: Amt Weidendamm 83ST Großer Preisabbaul Menü (4 Gänge) 1,65 MIc. Stammassen (4 Glinge) 1.33 Mk, Ausrichten von HocHr!!•ד und Festlichkeiten FESTDICHTUNeEN Aid״»״• Toaste / Taieiiieiier / üorirage mi- Festigungen ✓ suitusirimgen verfaßt K ClKtlllAb BERLIN - CHARLOTTENBURG 4 Jm• WUllfll Waitzstrafk 20 Tehi Bieibtreu 2318 ■■BIBBiaillllllBiaiHlPIIIIIIBB Junge Pariserin Lehrerin,sucht für Berliner Aufenthalt August bis September Aufnahme in Familie gegen Erteilung von Unterricht Näheres: Tel. Uh land 60S8. io und a u ft» r <ויי ■׳׳ Hause Spielplan der Berliner Theater vom 7. bis 10. Juli 1931 Deutsches Theater Der Battptmann tob Köpenick Komödie Dienst am Kunden Karfirslendamm* Theater Dl« schöne Helene Theater In der Stresemami'Strafte Der Krele Deutsches Kttnstlertheater Abgemacht — Kuß Theater am Bhloaplatz Der Mann des Schicksals - Komödie der Itrsagte Theater ln der Behrenstrafte Mein Vetter Eduard HetroDol-Theafer Die Toni ans Wien Komische Oper Fronen haben des gern Rose •Theater Unlfr der Mfibeoden Linde Theater ln der Klosterstrafte 7, bis 9. Jul! Die Boas 10. Juli Das Mädchen aus der Fttrserge Sdcloftparh ־ Theater Das Ekel Casino Theater Oral Coke EIW INSERAT IN DIESEM BLATT BRINGT IHNEN ERFOLG Verantwortlicher Redakteur; Dr. Werner Bloch, Berlin•Wümorsdorf. Verlag Jüdische Rumdtchau G. in. b FL, Berlin W15. Verantwortlich für den inM״ cttr;teU: R, Segel, Berlin-Wilmersdorf, Anz.*Vorwe Jüdische Rundschau G» m. b* FL, Berlin -W 15, Meinekestr. 10 Drude eon Siegfried Scfcoleaa, Berlin •Schöaeberg,

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