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Jüdische Rundschau · 1931-07-03 · Heft 51 (3.7.1931) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 51 (3.7.1931)
Date
1931-07-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Islam und Christentum im Orient Einzelnummer 0£S Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jed®nDieas tag u-Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. AosUncbabannmnenta werden in d« Währung der eiwclMn Länder!»rechnet. Anzeigenpreis: 8 geap. Nonpareillezeile 030 G־־M. Stellengesuche 0,25 G-M. Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung5 Jüdische Rundschau G. m. b. H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telephon: J 1 Bismarck 716570־. Anxeigenschluß: Di« d•tag und Freitag oicboi trag• 4Uhr RedaktionsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. Pomcheck - Konten : Berlin 17392, Bettel V 9355. Belgrad 68032, Brüssel 39433, Budspest 59693, Damig 1973, Haag 140470, Prag 59410, Riga 4155» $tra#*׳burg 16430, Warschau 190708, Wien 156030. Bank .Konten; Dartnstadter - und Nationalhank, Depositen > Kasse Berlin, Kurfürstendamm 52: Rumänische Kreditbank, Gcmauti (Rumänien); Auglo Palestin« Co. in Haifa,!©msalem, Tel-Aviv. י״ח תמוז תתנ״א | xxxvi. Jahrg. Oer Zionismus erstrebt für das indische Volle die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.** Weizmanns ״Abschiedsrede״ Sokolow eröffnet den Kongreß ־־־ Mofzkin Präsident — Großes politisches Exposö Weizmanns — Unklare Situation Basel, 1. Juli 1931. Die üblichen Eröffnungszeremonien sind vorüber. Sie haben bereits ihr Gepräge: Der überfüllte, festliche Saal mit dem großen Herzl-Bild auf dem Hintergrund der Tribüne, die tanzende und singende Chaluzjugend vor dem Gebäude, die Begrüßungsreden der Behörden, Akklamafion der eintrefenden Führer, und hinter all dem äußeren Schauspiel, mühsam zurückgedrängt, die Erregung von Delegierten und Gästen, die bereits mitten in ihren Debatten stecken und sich kaum die paar Stunden absparen, um in Festkleidung an dem mehr formellen Eröffnungsakt teilzunehmen. Die Basler Mustermesse mit ihren weiten Räumen bewährt sich wieder glänzend als Kongreßhaus, die blau-weiße Fahne weht von den Zinnen des prächtigen Gebäudes und von den Säulenkandelabern künden zwei riesige Fackeln durch die Nacht von dem hier beginnenden Ereignis. Sokolow, der zum ersten Male den Kongreß eröffnet, stimmt seine Rede auf einen mehr gefühlsmäßigen Ton und weiß im übrigen die meisten Vorkommnisse der letzten zwei Jahre einzuflechten, ohne noch eine politische Bewertung zu geben. Maneher würde freilich gewünscht haben, daß gerade bei diesem Kongreß die Eröffnungsrede den Charakter einer politischen Kundgebung erhält, aber die Unklarheit der Lage und die Doppelfrcnt nach innen und nach außen erschweren natürlich dem offiziellen Redner seine Aufgabe. Die Tagesordnung der Eröffnung mußte geändert w*r^ den, an Stelle von Bialik und Motzkin sprach R u p p i n irT großen Zügen über die Möglichkeiten des Jüdischen Nationalheims. - Die Parteien halten dauernd Beratungen ab. Es sind vorläufig noch getrennte Lager und man kennt nicht die taktischen Absichten der einzelnen Gruppen. Der M i s ־ r a c h i hat seine eigene Krise, entstanden durch den Rücktritt des Merkas, noch nicht überwunden, man bemüht sich dort um einen Ausgleich, der auch die Opposition zufriedenstellt. Die Linke, als stärkste Partei, fühlt ihre Verantwortung und wird wohl, trotz der auch in ihrer Mitte bestehenden Nuancen, nach außen einheitlich auftreten. Am schwersten liegt der Fall der Allgemeinen Zionisten. Die von Dr. Schwarzbart (Krakau) organisierte Konferenz der allgemein-zionistischen Delegierten nimmt in den politischen Fragen einen Standpunkt ein, der einem Teil der Allgemeinen Zionisten unannehmbar scheint. Darum haben sich diese, zu denen vor allem die Engländer, Deutschen, Tschechoslowakei Jugoslaven gehören, zu einer eigenen Gruppe zusammengefunden. Was die Amerikaner betrifft, so kooperiert ein Teil von ihnen, wohl die Mehrheit, mit der Schwarzbart-Gruppe; es sind dies die alten Weizmann-Gegner aus der Brandeis- Gruppe, Mack, Wise, de Haas, und einige Neophyten wie Emanuel Newman, während die kleine Lipsky-Gruppe sich bemüht zu vermitteln. Der ״rechte“ Block der Allg. Zionisten besteht vorläufig auf einer scharfen Mißtrauens« kundgebung gegen die Mandatarmacht, was die ״linke“ Gruppe des Zentrums in dieser Form für falsche Politik hält. Die Dinge sind jedoch noch im Fluß und lassen sich schwer beurteilen. Was die Stellung zuWeizmann betrifft, so scheint nach der bisherigen Konstellation seine neuerliche Kandidatur so gut wie ausgeschlossen. Ueber die Pläne einer neuen Exekutive verlautet noch nichts. Weizmann selbst, sichtlich gesundheitlich angegriffen, hat trotz seines Halsleidens in einer fast dreistündigen, nur von einer kurzen Erholungspause unterbrochenen Rede eine Art politisches Testament gegeben. Er hat diesmal weit ausgeholt, ein Bild der ganzen dreizehnjährigen Entwicklung zu zeichnen versucht. Man merkte stellenweise die gewollte Zurückhaltung, aber im ganzen ist es eine klare Darstellung eines politischen Systems, über das der Kongreß zu urteilen hat. Die Rede selbst, die eindringliche und ernste Art ihres Vortrags, hatte staatsmännische Größe und Würde. Die Generaldebatte wird erst morgen beginnen; der heutige Nachmittag ist weiteren Referaten gewidmet. * Wir geben nachstehend einen Bericht über den Verlauf der Verhandlungen. Der volle Text der Reden ist in der offiziellen Kongreßzeitune enthalten. Dienstag, 30. Juni, 8.30 Uhr, wurde der Kongreß von Sokolow eröffnet. Sokolows Eröffnungsrede Hochverehrter Kongreß! Fast zwei Jahre sind verstrichen, seitdem wir in Zürich den XVI. Zionistenkongreß abgehalten haben. Sie wissen alle, welche zwei Jahre hinter uns liegen. In den vierunddreißig J3hren des Bestehens unserer Zionistischen Organisation war noch keine einzige Kongreßperiode so dramatisch und so Schicksalsschwer wie die letzte. Dieser Kongreß ist vorzugsweise ein Kongreß der Realität. Schärfer denn je müssen wir der Wirklichkeit ins Gesicht schauen. Nur so können wir erfahren, wo wir stehen und wie wir imstande sind, vorwärts zu kommen. Die Verfinsterung unserer Lage begann mit dem plötzliehen Ueberfali eines fanatisierten Pöbels auf unseren Jischuw in den Augusttagen 1929. Wir konnten diese Ereignisse nicht voraussehen. Die Tatsache, daß gewisse arabische Kreise gegen die Balfour-Deklaration auftreten, war nie ein Geheimnis. Wohl steht nach unserer tiefen Ueberzeugung eine solche Taktik im Gegensatz zu internationalen Verpflichtungen und zu den wohlverstandenen Interessen der Araber selbst; darüber wollen wir hier nicht streiten. Aber wenn es schon eine politische Ausein־ andersetzung geben muß, so muß sie auf jeden Fall auf dem Boden der Gesetzlichkeit geführt werden. Meinungs- Verschiedenheiten, Zwistigkeiten, Spaltungen muß man sich bemühen, durch Verhandlungen zu beseitigen. Durch physische Vergewaltigung löst man keine politischen oder ökonomischen Probleme. In Ruhe muß man einander nähertreten. Das hat auch der vorige Zionistenkongreß mit unzweideutiger Klarheit zum Ausdruck gebracht. Nach Schluß des Kongresses hatten wir die denkwürdige erst* Versammlung der erweiterten Jewisb Agency. Da# war ein Fest eines Jüdischen Idealismus und edler Menschenliebe. War es nicht der Gipfel des Wahnsinns unserer Gegner, in dieser friedlichen Kundgebung auch nur einep Schäften aggressiver Tendenz erblicken zu wollen?. Diese Kundgebung war ein Würdiger, ruhiger Akt innerer Versöhnung und harmonischer Stimmungen zugunsten einer selbstlosen, hilfsbereiten Mitarbeiterschaft an einem zivilisatorischen Friedenswerk. Und kurz darauf der Versuch eines gegen den Jischuw gerichteten Pogroms! Das war eine boshafte Ironie, wie sie auch eine ganz zügellose Phantasie im Fiebertraume nicht auszudenken vermocht hätte. Wir glauben aber auch nicht, daß der Pogrom in Wirklichkeit eine logische Folge des letzten Kongresses oder der Jewish Agency war. Das war eher eine chronologische Aufeinanderfolge, die nachträglich tendenziös ausgebeutet worden ist. Wir glauben auch nicht, daß die blutigen Augusttage 1929 in einem wirklichen Zusammenhang stehen mit Mandatsbestimmun gen, Balfour-Deklaration, Nationalheim u. dgl. Diese Begriffe wären für den Mob unbegreiflich. Die Anstifter mußten deshalb zu einer alten Waffe greifen: — die alte bewährte Waffe aus der Rüstkammer des wildesten Fanat i s m u s hervorholen. Ein törichtes Gerücht wurde verbreitet, die Juden hätten ,beschlossen, die Omarmoschee zu erobern oder zu zerstören. Eine Anklage, wie sie schauriger nicht die hirnverbrannte Phantasie und der rohe Fanatismus der finstersten Zeiten der Menschengeschichte ausbrüten konnte. Hoher Kongreß! Unsere Organisation hat mehrfach die absolute Unantastbarkeit der heiligen Stätten und religiösen Denkmäler des Christentums und des Is- 1 a m s als einen unserer kardinalsten Grundsätze erklärt. Unser unsterblicher Führer, Theodor Herzl, hat mehrfach erklärt, daß der Wiederaufbau der Heimstätte sich räumlich außerhalb der geheiligten Sphäre (״hors de Ia sphere sacree“) vollziehen werde. Das Gesamfgebiet von religiösen Institutionen, Einrichfangen und Inhalten ln Palästina wird von uns unter demselben Gesichtspunkt der Heiligkeit betrachtet, wie unsere eigenen, für die wir von den anderen dieselbe Verhalfangsweise des Respekts beanspruchen. All das ist bekannt und selbstverständlich. Aber die Hetzer kümmern sich sehr wenig um die Wahrheit und Wirklichkeit. Der Zweck wurde erreicht: der Pöbel wurde aufgehetzt. Wohl gehörten zu diesem Pöbel nicht die achtbaren, friedliebenden Schichten der arabischen Bevölkerung. Die Ueberrumpelung und der offensichtliche Plan einer totalen Zerstörung kosfeen viele teure Menschenleben und viel kostbares Gut. Sie scheiterten hauptsächlich an der beidenmittigen Selbstwehr unserer Arbeiterschaft und unserer Jugend. Die ruhige, sichere, würdige Haltung des ganzen Jischuw zeugte von einer großen moralischen Kraft. Was ist seit jenen Ereignissen als unmittelbare Folge und als mittelbare spätere Folgenreihe geschehen? AU das Geschehene zerfällt zunächst in zwei Kategorien: 1. wie wir reagiert und 2. wie die äußeren Machtfaktoren reagiert haben. Zur Kategorie 1 gehören auf unserer Seite als Hauptmomente: a) Die Schaffung eines Hilfsfonds; b) die Protestbewegung und c) Beweisführung über die uns zustehenden Rechte. Zur Kategorie 2 hingegen sind auf Seiten der äußeren Machtfaktoren folgende wesentliche Momente zu verzeichnen: a) Schutzmaßregeln der Mandatsregierang; b) Erklärungen der Mandatsregierung und des Völkerbundes und c) Untersuchungskommissionen und deren Projekte. Der Redner bespricht dann die Bedeutung dieser Punkte im Einzelnen. Zunächst verweilt er bei der großen Leistung des Hilfsfonds, der ein Beweis der engen Zusammengehörigkeit des ganzen Judentums mit Palästina war. Gleichzeitig aber mit dem Hilfswerk setzte die Protestbewegung ein. Sie war selbstverständlich nicht gegen das arabische Volk gerichtet. In mehreren Reden wurde wiederholt, was wir schon seit lange erklärt haben, daß das sicherste Fundament für den Frieden eine Politik sei, die von gegenseitigem Verstehen und gegenseitiger Achtung des jüdischen und des arabischen Volkes getragen wäre. Die allgemeine Ansicht kam zum Ausdruck, daß trotz augenblicklicher Vorurteile, Engherzigkeit und Unduldsamkeit, Spannungsverhältnisse und antagonistischer Tendenzen, das arabische Volk unser natürlicher Bundesgenosse sei und durch die Logik der Verhältnisse werden wird. Wir vertraten die Meinung, daß wir in wirtschaftlicher Beziehung den Fortschritt und den Wohlstand der Araber nicht weniger als unseren eigenen benötigen. In kultureller Beziehung wiesen wir immer daraut hin, daß wir in ferner, aber klarer Perspektive die große Linie einer semitischen Synthese sehen, der eine bedeutende Mission in der Zivilisation der Menschheit beschieden ist. Mißverstand und eine seichte, politisch ungebildete Denkart versuchten in den Protestkundgebungen auch Zeichen einer spezifischen anti-englischen Tendenz zu entdecken. Nichts ist oberflächlicher und verkehrter, als ein solcher Trug- Schluß. Ein großer englischer Schriftsteller, Charles Dickens, nennt die Juden ״das dankbarste Volk auf Erden“ und ein weitberühmter englischer Jude, Sir Moses Montefiore, der einer der Herolde des zionistischen Gedankens war, hatte in seinem Wappen den Wahlspruch: ״Think and thank,“ Ja, wir sind ein dankbares Volk und zollen jedem Volke den Tribut der Anerkennung, wenn wir das Gefühl haben, daß es Anerktjumng verdient. Aber ׳wir sind 'kein« Schuizjud« aus dem Gfcettcs die gezwungen waren, ihre wirklichen Gefühle zu unterSüeken und in ohnmächtiger Unterwerfung und Rat- Iosigkeit eine falsche Loyalität zu heucheln. Das erwartet das große. Volk der Briten von uns nicht! Wir sind seinerzeit vor die Friedenskonferenz getreten und haben das Jüdische Nationalheim und ■das Mandat für Großbritannien im Namen unseres Volkes respektvoll und ehrerbietig verlangt. Daran halten wir unerschütterlich fest! Aber wo und wann immer uns Unrecht widerfährt, beschweren wir uns, bemühen wir uns mit allen Mitteln der Argumentation, von Mann zu Mann oder in der großen Oeffentuchkeit, im Parlament oder in der Presse, zu Delehren, aufzukiären, Vorurteile zu zerstreuen, falsche Ansichten zu widerlegen. Das ist kein blumenbestreuter Weg, aber es ist der einzige. Nun zur Äbeit von außen. Sowohl die Mandatsregierung, wie der Völkerbund haben, von Gerechtigkeitsgefühl beseelt, die gegen uns gerichteten Exzesse aufs schärfste verurteilt. Außerdem wurde das Festhalten am Mandat sowohl bei dieser feierlichen Gelegenheit, wie auch bei anderen Gelegenheiten mehrfach proklamiert und beteuert. Dann kam die Tat. Kom- Missionen, Untersuchungskommissionen. Dem Anscheine nach eine einfache Maßnahme. Exzesse hatten stattgefunden; man wollte also genau untersuchen, was geschehen ist —- was ist natürlicher? So war es auch ursprünglich gemeint. Trotzdem kam der Stein ins Rollen. Redner analysiert dann die Mentalität der Kommissäre, die dem jüdischen Renaissance-ideal fernstehen. Das Jüdische Nationalheim und seine Begünstigung hätte logischerweise für eine parlamentarische Kommission ein ״a priori Prinzip“ sein sollen. Dann kam das Weißbuch; hierauf eine neue Protestiewegung. Offiziellerseits wurde erklärt, das Publikum irre sich, aas Weißbuch sei nicht gegen die Balfour-Deklaration gerichtet. Dann kam die Einstellung der Chaluzim-Einwanderung, dann die neue Enquete, neue Berichterstattung, Verhandlung mit der englischen Regierung, ein neues wichtiges Dokument — ein Lichtstrahl: der letzte Brief des englischen Premierministers an Dr. Weizmann, Verhandlungen über ein Entwicklungsprojekt. In Zusammenhang mit diesem Projekt und in einem ehrlichen Kampf für unsere legitimen Interessen stehen wir noch vor großen, bedeutungsvollen Arbeitsaufgaben, ln dieser Beziehung bücken wir offenen Auges, aber auch zuversichtlich in die Zukunft. Hoher Kongreß! Wir stehen auf der Höhe einer historischen Aufgabe, die uns zuteil geworden ist. Wir kämpfen für das, was wir schon auf dem Wege internationaler Verhandlungen erreicht und was wir aufzubauen entschlossen sind: die ״Heimstätte für das jüdische Volk“, wie es in unserem Baseler Programm, oder ״Jüdisches Nationalheim“, wie es im Mandat genannt wird. In letzter Zeit hat mau in manchen Kreisen begonnen, Fragen zu stellen: Weshalb, wofür und wozu wurde dem jüdischen Volke das nationale Heim in Palästina zuerkannt? Im Namen aller derjenigen, die an diesem historischen Werk gearbeitet haben, ist es unsere Pflicht, diese Fragen klar und deutlich zu beantworten: die Welt hat uns das Nationalheim auf Grund unserer Bibel, auf Grund der Geschichte unseres Volkes, auf Grund der Gerechtigkeit, auf Grund des nationalen Rechtes kleiner leidender Völker zuerkannt. Dieser Akt ist mit dem Tiefsten und Wertvollsten des Menschheitswesens verbunden. Das ist nicht allein unsere Auffassung. Das war das wirkliche Motiv der großen Führer Großbritanniens, der Regierung Frankreichs und anderer Regierungen und Völker. Uns sind doch die Deklarationen gegeben worden — für die Zionistische Organisation! Diese Organisation bat ja 20 Jahre vorher existiert und war allgemein bekannt.

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