Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 48 (23.6.1931)
- Date
- 1931-06-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2651273-2653252-2653296--22410-2680624- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 300 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 48, 23. VI1031 Ans den Gemeinden Agudah-Herrechaft in Warschau. Warschau, 19. Juni. (J.T.A.) Die neugewählte Repräsentantenversammlung der Warschauer Jüdischen Oemeinde hielt ihre erste Sitzung ab. Zum Präsidenten der Repräsentanz wurde der Agudah-Führer Itsche-Meer Lewin gewählt. Der Agudah ist es gelungen, durch Vereinigung mit den kleineren Gruppen eine Mchrheitskoalitbn in dieser größten jüdischen Gemeinde des europäischen Kontinents ni schaffen, in der bisher die Zionisten tonangebend waren. Der bisherige Präsident der Warschauer Jüdischen Gemeinde war der Misrachist 11. Farbstein. Herr Dr. Szyper gab im Namen der Zionistischen Fraktion eine Erklärung ab, daß der Sieg der Agudah in der Gemeinde nur durch den undemokratischen § 20 der Wahlordnung ermöglicht wurde und daß die Zionisten darum die Verantwortung für die weiteren Wahlen nicht tragen wollen. Nach dieser Erklärung verließen die Zionisten und Misrachisten die Sitzung. Sie werden sich an der Wahl des neuen Gemeindepräsidiums nicht beteiligen. Ortsgruppen Nürnberg-Fürth. Die letzte Veranstaltung unserer Ortsgruppe vor der Sommerpause war in erster Linie der Vorführung eines Films gewidmet, den Herr Dr. Kurt Dankwerth gelegentlich der von ihm und seiner Frau im Frühjahr dieses Jahres unternommenen Palästina-Reise selbst gedreht hat. Die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste verfolgten mif größter Anteilnahme die ganz ausgezeichnet gelungenen Aufnahmen, die im ihrer Lebendigkeit und Ursprunglichkeit sehr vorteilhaft von den bisher gezeigten ״offiziellen“ Palästinafilmen abstachen. Es wäre sehr zu wünschen, daß der schöne, mit großen Opfern aufgenommenc Film weitesten Kreisen zugänglich gemacht werden könnte. Ungewohnlich starker Beifall dankte Herrn Dr. Dankwerth für die Mühe, der er sich durch die Herstellung des Films unterzogen hatte. Ein glücklicher Zufall fügte es, daß die Vorführung des Films von einer musikalischen Darbietung 11mrahmt werden konnte. Bei dieser zeigte Herr Dr, Amira, Zahnarzt aus Tel-Awiw, was man als self-made-man ohne eine eigentliehe Singstimme, aber mit musikalischer und kompositorischer Begabung leisten kann. Die besondere, durch eine ehrwürdigpatriarchalische Erscheinung unterstützte Fähigkeit, sich rasch mit den Zuhörern in Rapport zu setzen, ließ die von der Nafür versagte schöne Sinnlichkeit der stimmlichen Gaben nach anfänglicher Reserviertheit so sehr vergessen, daß man, zumal im zweiten Teile, den prachtvollen Humor auf sich wirken ließ. Nicht nur im Vortrag, auch im Tonsatz der von ihm verfaßten Gesänge, besonders in der musikalischen Utiterhaltung durch Klavier und Geige, trat die Einfühlfähigkeit des Sängers, der durch Frau Benjamin und Herrn Dr. Levi in ausdrucksstarker und dabei anschmiegsamer Weise unterstützt wurde, klar zu Tage. H. G. Schönlanke. Am 4. Juni wurde hier der Film ״Frühling in Palästina“ vorgeführt. Die Veranstaltung war gut besucht. Herr Karmi-Jerusalem sprach mit viel Schwung und Tcmperament begleitende Worte. Die am nächsten Tage eingeleitete Legatsaktion war sehr ergebnisreich. Vermischte» Zionistischer Gruppenverband Thüringen. Sonntag, den 28. Juni, vormittags 10 Uhr, findet in Neudietendorf, Gasthaf der Brüdergemeinde, die ״Gerichtsverhandlung über den deutsehen Zionismus“ statt. Ankläger: Ch. Poteschmann, Verteidier: Dr. Kaufmann, Dr. Peritz, Vorsitzender: Dr. Harry Stern, eisitzer: A. Kaufmann, Dr. Klein, B. Malawer, Dr. Noack. Das Programm des Sommerfestes, das vom KKL am 28. Juni (Sonntag) auf den Terrassen Rennbahn Granewald veranstaltet wird, betont die jüdische und palästinensische Note. Zwei junge Tänzerinnen, ״Schoschanah und Jehudith“, die Schwestern Ornstein aus Tel-Awiw, die gegenwärtig für kurze Zeit in Berlin weilen, haben sich liebenswürdigerweise bereit erklärt, mitzuwirken. Gollanin wird einige seiner besten ostjüdischen Lieder zum Vortrag bringen, Annemarie Haase, die ausgezeichnete Kabarettkünstlerin, bringt einige der heiteren Nummern, die sie so rasch zu einer der beliebtesten Vortragskünstierinnen Berlins gemacht haben. Die Lautsprecheranlage sorgt dafür, daß die Vorträge an allen Plätzen gut hörbar sein werden. Der Kartenverkauf geht sehr gut, es werden hauptsächlich gruppenweise Tische bestellt, wie von den einzelnen Korporationen des K. J. V., Riegen des Bar Kochba usw. Eine Neuerung gegenüber den KKL-Bällen bringt die Tombola: ebenso schöne Gewinne, aber niedriger Preis der Lose (50 Pfennige). Eintrittskarten ä 2,50 M. beim K.J.V., im Bar Kochba-Heim und im KKL, Bismarck 7165, Apparat 45. Brith Trumjaeldor Berlin. Arbeitsprogramm der Darga Gimmel. (ISjährige und älter.) Assefath: Plugah Galil: Dienstag, 21 Uhr, Oranienburger Str. 29 (Zimmer 32). Plugah Herzl: Sonnabend nachmittag bei Chawer Feiwel, Neue Königstr. 38. Plugah M a k k a b i: Mittwoch, 20,30 Uhr, Jugendheim, Monbijouplatz 10. Plugah Westen: Mittwoch, 21 Uhr, Beth Am Iwri, Ktirfütsfendamm 61. Kursus Erste Hilfe für Betariot: Sonntag, 19 Uhr, im Jugendheim, Monbijouplatz 10. Sportplatztraining: Donnerstag, 18 Uhr, Sportplatz Schönhauser Allee. Ros ch ha Darga Gimmel: Alexander Reiter, Charlottenburg 4, Leibnizstr. 59 (Bismarck 7521). Metaked ha Ken: Hans Eger, NW40, Thomasiusstr, 14 (Moabit 2518). Ostjüdischer Verband e. V. Die Büros des Ostjüdischen Verbandes e. V. befinden sich nunmehr Kaiser-Wilhelm-Str. 13/11 (Ecke Neue Friedrichstraße), Tel.: Kupfergraben 3077, und sind täglich, außer Sonnabend, von 9—3 Uhr nachm, geöffnet. Sprechstunden für Petenten von 11 bis 13 Uhr. Das Büro der Reichsexekutive des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland, sowie Redaktion und Administration des Verbandsorgans ״Jüdische Welt“ befinden sich gleichfalls, in der Kaiser-Wilhelm-Str. 13/11. Herzl-Nacht 1931: 30. August. Die diesjährige Herzl-Nacht des Bar Köchba-Hakoah findet am 30. August auf dem Sportplatz Westend statt. Dieser Tag ist von allen sonstigen Vera 11staltungcn freizuhalten, da die Beteiligung sämtlicher zionistischer Jugendbünde Berlins vorgesehen ist. Auskunft erteilt das Büro des Bar Kochba-Hakoah, N 24, Oranienburger Str. 60/63. ״Bedenkliche Erziehung“. Zu dem in der vorigen Nummer veröffentlichten Flugblatt des Brith Tnimpe Idor ״Sich Prügeln״ teilt uns die Leitung des Brith Trumpeldor mit, daß der betreffende Artikel nicht ״in Form eines Flugblattes erschienen“ ist und nicht ״zur Verteilung an jüdische Schüler bestimmt war“, es handle sich vielmehr um ein ״Konzept in Schreibmaschinenschrift, welches sich ein Unbefugter angeeignet hat und welches im Rahmen eines lustigen Abends innerhalb eines Sketches vorgetragen werden sollte.“ — Wir glauben, dieser Richtigstellung■ entnehmen zu können, daß, obwohl es nicht ausdrücklich gesagt wird, die Leitung des Brüll Trumpeldor die Weitergabe des Blattes mißbilligt. Tat- Sache ist jedoch, wie unser völlig einwandsfreier Vertrauensmann bestätigt, daß das Blatt tatsächlich an junge jüdische Schüler gegeben wurde. Falls dieses Blatt nur für den internen Gebrauch des Brith Trumpeldor bestimmt war, also nur dessen Mitgliedern, die zum Teil aus II)- oder 12-jährigen Kindern rekrutiert werden, Anweisungen über das Verhalten eines ״richtigen Betari“ geben sollte, so scheint uns der Fall immer noch bedenklich genug. Grundsteinlegung in Groß-Gaglow. Auf dem jüdischen Siedlungsgute Groß-Gaglow bei Kottbus fand am 21. Juni die feierliche Grundsteinlegung zum ersten Siedlerhause statt. Mehr als 200 Personen hatten sich dazu eingefunden. Obergärtner Gerson, der technische Leiter der Gartenbau-Siedlung, gab zunächst an Hand des Siedlungsjilanes einen Ueberblick über die Gestaltung der Siedlerstellen, die sich an eine bereits cingertchtetc Zentralgärtnerei als Grundlage und Ausbildungsstätte anschließen. Dr. Elkeles, Berlin, begrüßte sodann die zahlreichen Vertreter der Behörden und Organisationen. Landrat Dr. Eichler, Kottbus, erwähnte in einer längeren Rede die Schwierigkeiten einer Siedlung, die trotz Unterstützung seitens des Siediungsgesetzes und der Behörden sich einstellen können. Bei der Feier am Orte der neu erstehenden Häuser sprach nach dem ״Ma tamvu“ von Kantor Friedmann Rabbiner Dr. Ba.eck, Berlin. Er zeichnete den Weg der Juden nach der Emanzipation, der aus der Enge des Ghetto herausgeführt hat zum Daseinskämpfe in der weltlichen Umgebung. Die Verbindung des Mensehen mit der Erde, die er in der hebräischen Anlehnung von ״adam“ an ״adamah“ verwurzelt sieht, soll auch in Deutschland durch das neue Werk wiedererweckt werden. Nach ihm gab Rabbiner Dr. Posner, Kottbus, der Feier die religiöse weihe. Als Vorsitzender des R. j. F. und für den Reichst und für jüdische Siedlung, die beiden Träger des Unternehmens, sprach Hptm. d. R. Löwenstein. Er sagte, daß dieser Grundstein, der einen neuen Anfang bedeute, die zwölfjährige Arbeit des Frontbundes und einen seiner wesentlichsten Programmpunkte verwirkliche. Dann erfolgte mit den üblichen Hammerschlagen die Grundsteinlegung, an der sich nach den Behörden alle namhaften jüdischen Organisationen beteiligten. Eine kleine herzliche Bewirtung bildete den Rahmen zu der eindrucksvollen Feier, an der auch von zionistischer Seite lebhafter Anteil genommen wurde. Herbert F riedländer. Aufruf an jüdische Autoren. Wir erhalten folgende Mitteilung: Der Selbstverlag junger Autoren, von dem soeben eine soziale Lyrikanthologie als 5. Band erschienen ist, bereitet als nächsten Band eine Anthologie jüdischer Lyrik vor. Es werden Gedichte gesucht, die jüdische Dinge, Ereignisse, Motive zum Vorwand haben. Bei Annahme der Arbeiten ist ein Druckkostenzuschuß von 40 RM. zu entrichten. Der Band erscheint zum Verkaufspreis von 2,50 RM. Mitarbeiter erhalten Exeinplare für 1,65 RM. und Honorar von jedem verkauften Exemplar. Manuskripteinsendungen bis zum 27. Juni an den Joachim Goldstein-Verlag, Berlin-Niederschöneweide, Hainstraße 11. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Palästina- Handarbeiten. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet — für Berlin nur noch bei Portz ft Co., Pariser Str. 31 (Nähe Olivaer Platz, Laden). J 2, Oliva 3987. Verkauf täglich während der Geschäftsstunden. Konzert im Beth-Am. Der lyrisch-dramatische Tenor Josef G oll and, Mitglied des ״Ohel״-Palästina, jüngerer Bruder des wohlbekannten Iso Golland von der Staatsoper Berlin, gab ein Konzert im neuen Befh-Am. Auch Golland junior hat eine prachtvolle, frische, junge Naturstiturne mit teils orientalischem, teil italienischem Timbre. Daß er Musik im Leibe hat, bewies er bei der Gestaltung der einzig interessierenden Programmnummer, einem sehr schönen und begabten Lied von Oorochow, dem Hauskomponisten des Oliel-Theaters, Im übrigen hoffen wir, daß Golland in 2 -3 Jahren die Reife für das europäische Konzertpodium haben ward. Daß er sich heute schon der Berliner Kritik vorstellt, hätte der Bruder Iso — ein Meister seüies Faches — nicht erlauben dürfen. Stimme, Phonetik, Technik und Gestaltung sind noch in den Anfangsstadien. Wir sind cs leider gewöhnt, von Palästina mit unfertigen künstlerischen Krähen beschickt zu werden, die hier mit ganz ungerechtfertigter Anmaßung ein überverwöhntes Publikum erobern wollen und letzten Endes nur den peinlichen Eindruck eines hochgeschraubten Di'etlantismus und mangelnder Selbstkritik hinterlassen. Das Programm war ein banal-geschmackloses Durcheinander von üblichen italienischen Opernarien und den drei bekanntesten Liedern von Engel, die von dem obenerwähnten Werkchcn von Oorochow weit überragt wurden. Das Bcth-Am sollte sich die Pflege guter jüdischer Musik endlich etwas angelegen sein lassen. Es ist geradezu lächerlich, daß rnan das erste Konzert in den neuen Räumen mit ״klassischer Musik“ — wie es in den Inseraten wörtlich angekündigt war — einweihte: das klingt nach den bürgerlichen Backfischpensionaten unserer Großeltern, ~- Die Begleitung Gotlands versah Sarah Schapiro, die wohl auf derartiges nicht eingestellt ist, jedoch zwischendurch talentvoll Bagatellen von Beethoven und die As-dur-Ballade von Chopin spielte. Alice jacob-Loewenson. Bcth-Am. Am 11. Juni wurde das neue Heim des hebräischen Klubs Beth-Am im Hause Kurfürstendamm 61 eingeweiht. Beth-Am verfügt jetzt über eine Reihe sehr schöner, großer und zweckentsprechender Raume, die z. B. gleich am Eröffnungsabend mehrere hundert Festgäste aufnehmen konnten. Die Eröffnungsrede hielt Dr. Simon R a vv i d o w i t s c h , der an die Anwesenden appellierte, das Beth-Am materiell und moralisch zu fördern. Als nun der bekannte hebräische Gelehrte und Schriftsteller Dr. Simon Bernfeld, der Nestor der Hebraisten in Berlin, das Wort ergriff, bereitete ihm die Festversammlung■ eine begeisterte Ovation. Dr. Bernfeld gab einen Ueberblick über die Entwicklung der Bewegung für die Verlebendigung der hebräischen Sprache. Es folgten Ansprachen von Dr. Torczyner, Dr. Soloweitschik, Dr. Pines, Vertretern der Hebraisten-Jugend u. a. m. Dr. Soloweitschik erklärte es als Aufgabe des Beth-Am, sich in erhöhtem Maße der Propaganda für den Hebraismus unter den deutschen und den westeuropäischen Zionisten zu widmen. — Den Ansprachen schloß sich ein literarisch-musikalischer Teil an, in welchem Fräulein Wittenberg und Frau Torczyner besonders hervortraten. Berliner Kalender Beth-Am Iwri. Am Mittwoch, dem 24. Juni, abends 8(4 Uhr, spricht im Beth-Am Dr. Biram , Leiter des Hebräischen Realgymnasiums in Haifa, über das Thema: ״Erziehungsfragen in Palästina“. Gäste willkommen. Der HebrSische Lehrerverein Berlin veranstaltet am Donnerstag, dem 25. Juni, 9 Uhr abends, im Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, eine Lehrerversammlung, auf der technische und Organisationsfragen zur Sprache gelangen sollen. Der Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend veranstaltet am Sonnabend, dem 27. Juni 1931, 2(4 Uhr, in den Räumen des Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, eine hebräische Aussprache über: ״Die hebräische Weltkonferenz in Berlin“. Die Ausspräche wird durch ein Referat von Nachum L e v i n eingeleitet werden. Gäste willkommen. — Der Jugendrat veranstaltet am Sonntag, dem 5. Juli, eine große Herzf-Feier. Näheres Programm wird noch bekannt gegeben werden. Hapoöl-HazaYr. Mittwoch, den 24. Juni, abends 8(4 Uhr, in der Meinekestr. 10. Mitgliederversammlung: ״Nach den Wahlen — vor dem Kongreß“. Gäste willkommen. Poale Zion• Donnerstag, den 25. Juni, um 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4: Mitgliederversammlung der Gruppe Berlin der Poale Zion. Aussprache über Probleme der Weltkonferenz. Einleitung: H. Berger. Die Anwesenheit aller Chawerim ist äußerst wichtig. בבית־העם! ביום הרביעי׳ 24?1יוני׳ בשעה 8 וחצי בערב• ירצה בית־ העם הדיר בירם• מנהל בית־הםסר הראלי בחיפה׳ על הנושה: ,מתוך שאלות החנוך באיץ־ישראל". אורחים רצויים ו אגודת המורים העבריים׳ ברלין׳ עורכת ביום החמישי׳ 25 ליוני׳ ב 9 שעות בערב׳ ב,בית העם העברי״(קורפירססנדם 61)׳ אספת מורים׳ שתדון בענינים מעשיים• כל החברים מתבקשים לבוא• המועצה לעבודה עברית בין הנער עורכת במוצאי שבת 27 ביוני בשעה 9ys בערב׳ בדירת בית־העם(קורפירסטנדם 61) שיחה על הנושא: ,הפנסיה העברית בברלין״. הפותח הה׳ נחום לוין. אורחים רצויים 1 ביום הראשון׳ ב׳ תמת המועצה עורכת נשף הרצל. הפרטים עוד יבואו• Die Geburt eines S o h 0 e 8 zeigen an Dr. Stefan Loewengari und Frau Irma geb. Heymann Rothenbruck, Post Neubeus a. Pegmt*, 2(X Juni 1931 t. Et. Furth 1. B., Nathanatift ץ־ Park-Haus Ober-Sch2*eiberl1au i.Rsgb. empfiehlt gut eingeri&tete Sommerwohnungen mit und ohne Küche tu soliden Preisen. Elektrisches Licht und W. * C. im Hause. Gelegen im schönsten Teile voa Marießtal am Marienweg, 5 Minuten vom Zentrum und Kurpark entfernt» ganz!uhig und staubfrei. Großer Garten mit 30- bis 60jährigem Waldbestand. Große Liejewiese. Besitzer: OskaiT W011n1׳lch. Fernsprecher 38 mmmmmmwwmmmmmmmmmwmmmmmmwmmnmn FESTDICHTUNGEN Tonte ׳׳ lateiiioder ׳׳ vortrage w,. Festzettuagan ׳׳ outtoiiningen ״»״**י verfaßt ffianiiAl( BERLIN - CHARLOTTKNBURG 4 SallUUII Waitzstra&e 20 Tot: Bleibtreu 2318 11111111111u111nu1t1)111m11111uuuuui1wauu11HwaHtmm1u1m1m1muuumH1unw1mu bl■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ KindeMandhelm Kaulsdorf-Berlin Röntgenstraß• 4 nimmt schwer erziehbare Kiöder für M. 80.- monatlich auf• Tel.? Kaulsdorf 0122 Aufwartung stundenweise, Gegend Zoo - Bahnhof Ch&ilottenburg, übernimmt Frau Panschen Charlottenburg, Pestalozzistraße 80. Beste Referenzen MBbllertas Zimmer ruhig; gelegen, evtl, mit ritueller Pension, an Dame od. Herrn zum 1. oder fS. Juli abzugebei). Günstige Fabrtverbindungen (nahe Kurfursienclaram -Bahnhof Charlotten bürg). Jeremias, Halen.ee, Jo«bim Friedrich . StreBe 40 Telefon: Ihlond 5007. Einfamilienhaus am Grunewrid, zwei Min. von U-Bahn» zwölf Min. von der Krummes Lanke (Badetnöfi lichkeit), Garten,?«deckte Terrasse, Splelplan der Berliner Theater vom 23. bis 26■ Juni 1931 Theater des Westens Dar raaende Sperling 5 Zimmer, Bederiramer, Küche, Telefon, aut vier Wochen billig >u vermieten. ׳ י Anruf: Zehlendorf ■49X2. Staatsoper (Platz der Republik) 23. Juni Puricbolo 24. Juni Aas •iaett» Sddller'Theater 23. Juni LiaboanidainLaade — 33 Mlaatsa io Grtaabarg 24. Juni Dia JonraaJlelea Neironol-Theater DX• Toni an« Wien Kemisdie Oper Vegetarischer Mittaastisch 25. Juni Rlgoletto 26. Juni Madame Bnttorfly 25. Juni Dar lUchtai von Zalauaa 26. Juni Liebe anidemLande - 33 Hinatoa lesslnd-Theater Zaat goldenen Anker (nach Dr. Bircher - Benner) Frau Dr.Simonson Berlin * Hatensee, Georg-Wilhelm-Straße 2 vis ä vis dem Bahnhof. Tel.: Pfalzburg 4775 9ll1ai3t9|lvz (Unter den linden) 23. Juni Intormesso 24. Juni Elfi• Niehl Ui Venedig 25. Juni Das Rheingold 26. Juni Dl« Walküre Städtische Oper 23. Juni HoilntanaB Deulsdies Theater Der Implaua non Köpenick Komödie Dian»! am Banden Harfürstendamm• Theater Di« echSae Helena Lusfspleihaas ummunmmuwmiHimiuimiuuHimuuimnmiumiiHunmHiwiinmiiimwmniiinii Theater in der Din goldene Motte Erslhlnagen Sfresemann-Sirafte sexretsrin perfekte Stenotypistin mit besten Referenzen, sprachemkundig, Eigenm a s c h i n e, übernimmt speziell wissenschaftliche, journalistische Arbeiten in und außer dem Hause, Auch Vervielfältigungen. Tel.: U*\land67ss Gutgehendes rli. Restaurant im Zentrum Berlins mit Inventar sehr preiswert abzugeben. Offerten unter 164 an die ״Jüdische Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestraße 10. 25. Ikrni Carmen 26. Juni Da« Spitsentncb der Königin Staatliches Schauspielhaus 23. Juni Die porlagalcslache Schlacht 24. Juni Ncra 25. Juni Prinz Friedrich von Homburg 26. Juni Das Nüraborglseli Bi Gestern and honte Deutsches HQnstlertheater Iatimitktem Homödlenhaus Schwengels Theater am Bfliowplatz Lampasl vagabaadn* Verantwortlicher Redlkteiir: Dr. Werter K©d», BerKn ■WUmeredort Verleg Jüdiache RundKfceu&«.k H, Berlin15 «־. Verantwortlich für den ineer.tra.feil־ R. Segel. Berlin •Wilmersdorf, An*.-Verw. Jüdische Rundschau G. m. b. H. Berlin W 15, M.in.v״,, •lü Drude m Siegfried Schale», Berlin Schöneber?.