Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 40-41 (20.5.1931)
- Date
- 1931-05-20
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 40/41, 29. V. 1931 JUEDISCHE RUNDSCHAU Sette 255 N4 NX/ELTV QAND Europa-Tournee der Palästinensischen Makkablm. Am 19. Mai trafen in den Schiff ״Patris 11“ von Jaffa zwölf Mitclioder de» Palästinensischen Makkabi in Saloniki ein, wo sie ihre Europa-Tournee auf sieben Motorrädern und mit einem Automobil mit der Abfahrt nach Sofia begonnen haben. In Saloniki wurde ihnen eine begeisterter Empfang durch die jüdische Bevölkerung zuteil, und durch die Vorarbeiten, die der Makkabi in Saloniki geleistet hatte, gestaltete sich die Anwesenheit der Palästinenser zu einem großen Triumph für di« Ideo der Makkalnah. Luxemburg. In Luxemburg hat sich unter der Führung des früheren Kölner Bar Kochbanera Heinrich Rothkopf eine Gruppe von jungen jüdischen Sportlern zusammengetan und dort eine Makkabi-Gruppe ins Loben gerufen. Polen. An dir Tagung des Polnischen Kreises am 31, Mai in Warschau wird vom Präsidium des Weltverbandes Dr. Rosenfeld teilnehmen. Deutscher Kreis Dresden. Am 3. Mai sprach im Rahmen einer Sitiung des erweiterten Vorstände* unsere» Vereins Turnbruder Hermann Kruh vorn Bar Kochba-Hakoah Berlin, im Auftrags des Deutschen Kreises im Makkahi-Weltvcrband über ״Ozar-Hamakkabi“, In klaren und überzeugenden Worten klärte er uns über dis Bedeutung und Notwendigkeit der Ozar-Ifamakkabi-Ak11'on auf. Seine Ausführungen hintarließen auf alle Anwesenden tiefe Eindrücke und fanden großen Beifall. Unsere Mitglieder Fanny Friedmann, Sali Singer und Salo Weiner wurden sofort mit der Durchführung der Ozar-IIamakkabi- Sammlung innerhalb unseres Vereins betraut und widmen sich dem guten Zweck bereits mit größtem Eifer. — Beim Abend-Sportfest des Dresdener Sport-Clubs am 8. Mai gelang es unserem Turnbruder Rubinstein, beim 20O-m־Lauf unter 24 Konkurrenten den dritten Platz zu belegen. Frankfurt a. M. Die 1. Fußballmannschaft weilte am letzten Sonntag beim Kreisliga verein ״Viktoria Eckenheim“ und verlor, stark ersatzgeschwächt, gegen deren Reserve mit 6:2, nachdem Mitte der zweiten Halbzeit das Treffen noch unentschieden stand. Von mehr Glück begünstigt war die 2. Mannschaft, die der 3. Eckenheims weit überlegen war und verdient mit 2:1 gewann. — Handball. Dia Damenmannschaft weilte bei ״Rot-Weiß“ zu Gast Und konnte dieselbe, obwohl diese eine Spielklasse höher steht, ütwlegen mit 4:1 abfertigen. Die Jugondmaimschaft hatte die 1. Jugendmann- Schaft des Fußballsportvereins zu Gast und mußte sich mit einer hohen 6:1-Niederlage geschlagen bekennen. Die hohe Niederlage rührt daher, daß die Jugendmannschaft infolge Spielerabgänge in di« Ilerrenklasso neu fundiert werden mußte und der Sturm sehr zerfahren spielte. — Wandern. Ap den beiden Pfingsttagen veranstalteten sämtliche Abteilungen des Vereins einen Ausflug in den Odenwald. — Leichtathletik. An dem am letzten Sonntag veranstalteten G. D. A.-Sportfest nahmen wir mit guten Erfolgen teil. Heinz Henninger konnte die 100 m (Kl. II, III und IV) in 11,8 Sek. überlegen gewinnen. Die 4 X 100-m-Staffel für Herren konnte einen schönen zweiten Platz belegen. Im Kugelstoßen errang Roram I mit 11,23 m den zweiten Platz. Im Etreikampf für Damen wurde Grete Gans mit 1785 Punkten Dritte. Die neugegründete 3 X 1000-m-Staffel kam als fünfte ein. —• A k t i v e n - Ver s a m mlun g. Am letzten Scantag fand eine Aktives»- Versammlung im Heim statt, <Ba sehr gut besucht war. Nachdem Vorstandsmitglied Bodmer über die getane und noch zu tuend« Arbeit des Vereins gesprochen! hatte, ergriff der l. Voreitwode.'As-Äiftrjr kurz das Wort. Unser Mitglied J. Biener, Süddeutscher Meister im Tischtennis, zeigte Schauvorführungeai, Cosi Brünell ließ einen selbstgedrehten, schönen Sportfilm laufen. Gelsenkirchen. Auf einer Monatsversammlung des Bar Kochba am 7. Mai sprach Herr Kurt Gerne« über die Aufgaben und die Bedeutung des KKL. Der Vortrag fand interessierte Zuhörer unter den Jugendlichen. — Am Mittwoch, dom 20. Mai, gelang es um, Herrn Jehuda Karmi für einen Vortrag im Bar Kochba zu gewinnen. Trotzdem er erst in der letzten Stunde angesagt wurde, konnte durch die Disziplin der Mitglieder noch eine Zahl von über 50 Leuten zusammengebracht werden. Für die KKL-Arbeit meldeten sich noch mehrere Jugendlich dazu. In einem anschließenden Vortrag sprach Chawer Karmi über die Legats Versicherungen und konnten an dem Abend noch RM. 4000 aufgebracht werden, insgesamt 5500 RM. in Gelsenkirchen, trotzdem die Ortsgruppe es für unmöglich hielt. Wir sprechen hierdurch Chawer Karmi nochmals unseren Dank aus für seine Ausführungen und werden gern in seinem Sinne den Bar Kochba ausbauen. I. Fl. Hamburg. Bei dem traditionellen Sportfest der ״Polizei“ nahm auch der Bar Kochba mit einer großen Zahl Aktiver teil. Die Wettkämpfe begannen mit der 10 X 100-m-Staffel für Knaben. Vom Start an führte der Bar Kochba, erat dann wurde der vorletzte Läufer von St. Georg geholt. Barr Kochbas tapfere Jungen wurden Zweite vor Polizei und den anderen Groß vereinen. Auch die folgende 10 X 200-m-Staffel für Schüler wurde bis zum siebenten Läufer von Bar Kochba geführt, erst dam» rückten der II. S. V, und Polizei zu den Blau-Weißen auf. Bar Kochba wurde Dritter vor St. Georg und Victoria. Die Ueberraschung des Tages war der 100-m-Lauf in Klasse II. Theo L«vy wurde in der aus gereichneten Zeit von 11 Sek. (neuer Vereinsrekord) Dritter hinter Paascben (Lübeck) und mit Brustbreite hinter Schäfer (II. S.V.). Auch die 4X 100-m-Staffel für B-Vereine in der Aufstellung:_Flatow, Rothschild, Salomon und Theo Levy sah Bar Kochba als sicheren Sieger. Zeit 48 Sek. Bei dem Slraßonlauf ״Rund um Barmbeck“ nahm auch der Bar Kochba mit einer Jugend- und Schüiennannachaft teil. Die Jugendmannschaft wurde Erste in der B-Klamo, während die Schülormannschaft den zweiten Platz in ihrer Klasse belegte. — F a u s t b a 11. Resultate: Bar Kochba — Sperber I 43:27. Bar Kochba — Paloma I 89:29, Bar Kochba — Uetersen I 5:0!'kampflos'). Bar Kochba Res. —- Sperber Res. 26:25. Bar Kochba Ros. — Paloma Res. 41:35. Bar Kochba Res. — Uetersen Res. 5:0. '׳• G. »BR XVII. KONGRESS Wie bei den letzten Kongresse« wird auch dieses Mal wieder ein vollständiger Verhandlung« - Bericht in der offiziellen Kongreß - lei ton 9 erscheinen. Wir legen den grüßten Wert darauf, daß möglichst alle Leser der ״Jüdischen Rundschau“ die KongreSzeltung bestellen und dadurch, auch wenn sie nicht persönlich am Kongreß teilnehmen können, eingehend über den Verlauf der wichtigen Tagung Informiert werden. Wir werden demnächst eine direkte Abonnementsaufforderung an alle unsere Abonnenten richten und die Einziehung der Bezugsgebühren ln Höhe von RM. 3,25 für die vorgesehenen 12 Kongreß-Nummern durch Nachnahme ankündigen. Wir rechnen mit Bestimmtheit darauf, daß unserer Abonnementseinladung Folge geleistet werden wird und bitten unsere Leser, uns darüber hinaus ln den Ihnen nahestehenden Kreisen bei der Propagierung der Kongreßzeitung za unterstützen und uns Abonnements aufzugeben. Ferner werden folgende Publikationen des Kongrosses erscheinen: Berichte der Exekutive, des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth an den Kongreß (in hebräischer, deutscher und englischer Sprache), kurz nach dem Kongreß das stenographische Protokoll des Kongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency (in deutscher Sprache). Ein Generalabonnement auf die Kongreß-Zeitung und die obigen Publikationen kostet zusammen 13,80 M. (statt 17,— M. bei Einzelbezug) and ist ebenfalls direkt bei unserer Expedition za bestellen. VERLAG ״JÜDISCHE RUNDSCHAU*‘ BERLIN W15, M«ln*k«straßtt 10 Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Der Bar Kochba Königsberg I. Pr. hielt am 18. Mai seine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Herr Dr. Motulsky, erstattete Bericht über das vergangene Winter-Halbjahr, in dom von den verschiedenen Damen-, Herren- und Jugend-Abteilungen rege geturnt wurde. Besonders gut war auch die Beteiligung an den für die Mitglieder des Jüdischen Ruderklubs eingerichteten. Sonder• Abteilungen. Im Frühjahr wurden noch besondere Kleinkinder- Abteilungen in der Mädcht»gewerbesehule, Boethovenstraße, und in der Tribukaitschule aufgezogen, in denen unsere Kleinen mit Begeisterung ihre ersten Turnübung« ausführten. Die Versammlung nahm den Bericht mit Beifall entgegen und erteilte dem Vorstand Entlastung. Da Herr Dr. Motulsky wegen beruflicher Ueberlastung ablehnte, mußt« leider von seiner Wiederwahl Abstand genommen werden. Für das kommende Sommerfaalbjahr ist es dem Verein gelungen, einen bekannten Königsberger Sportlehrer zur Ausbildung seiner sämtlichen Mitglieder zu gewinne®. Die Damen-, Herren- und Jugend-Abteilungen turnen ab 1. Juni auf den städtisehen Sportplätzen am Friedländertor, und zwar an jedem Montag und Donnerstag von 18 Uhr an und an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat. Eine Altherren-Riege ist in der Bildung begriffen und werden Anmeldungen für dieselbe umgehend erbeten. An größeren Fahrten ist zunächst eine Fahrt geplant zum Sommerlager bei Stettin, das vom Kreispräsidium vom 6. bis 20. Juli veranstaltet wird. Für den 20. September ist außerdem auch aus Anlaß des 21. Goburtstages des Vereins ein Sportfest vorgesehen. München. De r 1 ei chla tble ti sehe Erstlingsneunkampf, der vorigen Sonntag vom Vorband ausgetragen wurde, sah Bar Kochba siegreich und mit 3496 Punkten an der Spitze der C-Klasse. Die gezeigt« Leistungen waren zum Teil recht bofriedigend, in manchen Konkurrenzen wurde sogar die B-Klasse überholt, insbesondere Kraus sAeftcte sich mit seinem fabelhaften lloclupriing (1,53 m) an die Spitzenklasse heran. — Handball. Bar Kochba schlägt D, S.V.-Itos. 5:1 (3:1). Nach langer Zoll war Bar Kochba wieder in der Lago, mit seiner komplolten Elf anzutreten und zeigte gleich vom Anwurf weg ein flüssiges Kornbinationsipinl, das schließlich Torerfolge bringen mußte. Die Ausbeut« wäre mx.11 eine größere geworden, wenn nicht schon in den ersten Minuten Schneller verletzt worden wir« und deshalb zeitweise nur mit zehn Mann gespielt werden mußte. — Fußball (Jugendabteilung). Am 10. Mai fand das letzte Verbandsspie! statl. Bar Kochba (Jugend) gewann dasselbe ganz überlegen gegen 1360 (Jugond) mit 10:1 Toren. Besonders zeichneten sieh Diamand, Lewy und Wolf aus, von welchen jeder drei Tore schoß, ferner Schapira mit einem Tor. Wirtschaftskrise und jüdische Sozialarbeit. Zur Eröffnung des Sommersemesters der von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und dem Wohlfahrts- und Jugendfürsorgeamt der jüdischen Gemeinde Berlin veranstalteten Lehrgänge für iüdisch-soziale Ausbildung und Fortbildung hielt Fritz Naphtali am 11. Mai im Vortragssaale der Synagoge Fasanen- Straße einen überaus interessanten, stark besuchten Vortrag über Wirtschaftskrise und jüdische Sozialarbeit. Der Vortragende ging von dem Gedanken aus, daß zwar die freie Wohlfahrtspflege stets nur ergänzend neben die öffentliche Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik treten könne, daß diese Ergänzung aber immer notwendiger werde, je stärker die Auswirkung der Krise fühlbar wird. Insbesondere sei die freie Wohlfahrtspflege zur Hilfe in Sonderfällen berufen. Die uden stellen aber insgesamt einen solchen Sonder• all dar. Zwar werden die Juden von der allgemeinen Arbeitslosigkeit, wie sie statistisch gezählt wird, wahrschehv lieh unterproportional betroffen, weil sie an der Arbeiterschaft relativ nicht sehr stark und an der Agrarkrise nicht unmittelbar beteiligt seien. Das Schwergewicht der jüdischen Notläge liege aber in der außerordentlich starken Erschütterung selbständiger Existenzen im Handel und in den akademischen Berufen. Der Redner führte weiter aus, daß es andererseits für die Juden gewisse Kompensationsgebiete gibt Er wies auf moderne Entwicklungsformen im Einzelhandel (Warenhäuser, Spezialgeschäfte, Kettenläden), auf neue Industrien wie Film, Radio hin. Die Behauptung, daß die Juden in ihrer Gesamtheit proletarisiert würden, sei eine arge Uebertreibung. Für die jüdische Wohlfahrtspflege ergeben sich aus den aargestellten allgemeinen Tatsachen Aufgaben, vor allem aus der Besonderheit des Altersaufbaus der Juden (Ueberalterung), aus dem starken und schnellen Wechsel zwischen Auf- und Abstieg der Generationen, hinsichtlich der selbständigen Existenzen, die der Zerstörung anheimfalkn. Hinzu kämen die Sonderausgaben, die sich aus der notwendigen Fürsorge für die Juden auf der Wanderschaft ergeben. Schließlieh ging der Redner noch auf die die jüdische Wohlfahrtsarbeit tragenden Kräfte ein und wies besondere auf die erade in der schweren Krisenzeit entscheidend wichtige Beeutung der jüdischen Gemeinden als Träger der sozialen Bestrebungen hin. Alle jüdische soziale Arbeit müsse sich der doppelten Verflochtenheit mit dem wirtschaftlichen Gesamtschicksal und dem Schicksal des einzelnen Menschen, dem sie gilt, bewußt bleiben. Der Vortrag fand als eine wirklidte Grundlegung und Einführung in die einzelnen Arbeiten der Lehrgänge stärksten Beifall. Jüdische Gemeinde. Freitag, Um 29. ,Mai 1931. ibwuls: in den Synagogen mit altem Rite und AltereenorgurigsanzUlteOi: 7.30 Uhr; Syn. Priniregentenstraße: 7,15 Uhr, in den übrige« Syn. mit neuem Rite: 7 Uhr. In den Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 30. Mai, morgen»: Alte Syn.: 8.30 Uhr, alle anderen Syn. mit altem Ritus und Alterversorgungs» amtalten: 9 Uhr; Früligottesdienst: Syn. Kottbusser Ufer (Ahavvaa Reim): 6,30 Uhr, Syn. Rykestr.: 6,45 Uhr. In den Syn. mit neuen» Rite: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel) 7,30 Uhr, Ilauptgoltesdienst 10 Uhr; Syn. Friedenstempel: 9,36 Uhr. Predigt: Syn. Kaiserstr.: Rabbiner Nobel. Sehrif terklärung; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Gnmewald: Dr. Colin. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Kaiserstr.: Kalischor; 4 Uhr; Syn. Kottbusser Ufer (Ahawas Reim): Dr. Bleichrode; 4,30 Uhr: Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 9,14 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Sy.: 7,80 Uhr; morgens: Alto Synagoge, Syn. Kaiserstr., Rykestr. und Kottbusser Ufer (Ahawas Reim): 6,30 Uhr, Syn. Münchener Str., Peatalozxistr., Grunewald und Syn. mit neuem Ritus: 7 Uhr. Geschäftliche Mitteilungen Das Hofei Parkhaus In Bad Harzburg erfreut sich seit Jahrzehnten des besten Rufes, hauptsächlich weg« seiner guten Küche und reichlichen Verpflegung. Während der letzt*« zwei Jahre ist das Hotel vollständig renoviert und modernisiert worden, so daß das Hotel Parkhaus jetzt mit Sio'z den Ruf dos führenden rituellen Hotels im Harz trägt. Die Preise sind sehr mäßig gehalten, und jeder Gast kann seiner Erholung in diesem Hotel voll und ganz nachgehen. ^CujduaunicAi, UND BLUMENSPENDEN löst man ah durch ftatümalfonds - Telegramms mul Baum- Sb*ndm für Paldstinal Tclagramma an 1 Math M altet Vtrtratunskuian. 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Juni d• J. ab Ina Pllisobftrs, Berlin N 24, Oranienburger Sir. 29, täglich (autlsr Sonnabend) von 9—1 Uhr, an Sonntagen und «esetslM&aa Feiertagen von 9—12 Ufer statt Die im Vorjahr (ntreUic• benea SynagogeapUtze gelangen, rasnTeu na ermSsigten Preisen, voc Montag, dem l.Juni d. J. ab rar Vermietung. Alle Einie&eiten sind aas der B^canntsadmog ns er-!eben, die in den GeraeindMynagogen und io den unter Geraeindeaufsicht stehenden Geschiftet» ausgehingt ist. Berlin, im Mai 1931 Vorstand der jüdischen Gemeinde VHMTT T1־^aTg#1wTWTr«tfW Ml dAbisMHaJL JuJL«Cb nL9mj JLJL w JL Ju GEMEINNÜTZIGER VEREIN bietet seinen Mitgliedern außerordentliche Vergünstigungen bei der Sicherstellung der Familie für einen Monatsbeitrag von Reichsmark Z.— Gemeinden, Logen, Chewras, Synagogenvereine und sonstige jüdische Organisationen erhalten durch den Erwerb der Mitgliedschaft besondere Vergünstigungen Haupt- und nebenberufliche Vertrauensleute an allen Orten gesucht. T- _ .... »1 » __ _ .s .. . Vawil« HerHlatetiiHiliaaaata». F auillienschutz / sorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e.V. Berlin W9, Friedrich-Ebert-Straße 2—3 / Tel,־. Bl Kurfürst 8464