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Jüdische Rundschau · 1931-05-08 · Heft 35 (8.5.1931) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 35 (8.5.1931)
Date
1931-05-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Die wMschaftttchc Krise des deutschen Juden Einzelnummer 0£5 Goldmerk JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint joden Dienstag *uFreitag.Be«1gspxei9 bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. AuskndsahomimjieMs w׳wdon io der Währung der einzelnen Lender berechnet. Anzeigenprei»: 8 gesp. Nonpareillereile 0*50 G.-M. Stellengesuch« 0,25 G.-M. Nummer 3S | Berlin, 8. V. 1931 Redaktion, Verlag und Anzeigen •Verwaltung: Jüdische RundschauG.tn.h.H., Berlin W15, Meinekeatr.10. Telephon: J 1 Bismarck 7165-70• AnrcigenscWuS: Dienstag und Freitag nachmittag« 4Uhr RedaktionMchluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Poitichack - Konen : Berlin 17392, B«*alV9355, Belgrud 66032, Brüne! 39433, Budapest 59693, Danti* 1973, Haag 140470, Prag 59410, Riga 4155, StraaaHur* 16430, Warschau 190708, Wien 156030. Bank -Konten: Daraaetidter- und Nationalbank, 0epoa1ten •Kaase Berlin, Knrfürstendamm 52: Huminiacha Kreditbank, Cernauti (Rumänien); Angln Palestin« Co. In Haifa, Teniaalotn. Tel -Aviv. פ א אי ר חרצ״א | xxxvi. jahrg. per *lonl»mu» twlwiM Wir Cm» lOdluhe Volk «H» Sthaflung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baieier Programm.“ Palästinensische Fünfjahresleistung Als Händler imerwünscM Gewaltsame Vertreibung jüdischer Händler in Mexiko Am 1. Mai wurden ln der Stadt M exiko auf Grund einer Regierungsverordnung alle ausländischen Händler und Budenbesitze!־, die ein Einreisevisum nach Mexiko als Lohnarbeiter erhalten hatten und sich dann dem Handel zuwandten, von der Polizei von dem Marktplatz vertrieben. Die meisten dieser Ausländer sind eingewanderte Juden. Auch solche jüdische Einwanderer, die als Kaufleute eine Einreiseerlaubnis erhalten hatten, wurden gleichfalls verjagt. Man hatte diesen jüdischen Kaufleuten ihre Handelslizenzen nicht erneuert, obwohl in der erwähnten Regierungsverordnung bestimmt war, daß nach einer Ueberprüfung der Lizenzen diese bis zum 2S. April aufs neue verliehen werden sollen. Merkwürdigerweise wurde jüdischen Markthändlem die Erneuerung der Handelserlaubnis nicht bewilligt. Soweit der Tatbestand. Man kann von hier aus nicht genau feststellen, in welchem Umfange dieses Regierungsdekret sich auch auf andere als jüdische Ausländer auswirkt. Es besteht jedoch die Vermutung, daß es sich in erster Linie gegen j ü d i - sehe Händler richtet, was schon daraus hervorgeht, daß man Juden, die als Kaufleute ins Land gekommen sind und bisher eine Handelserlaubnis besaßen, diese Lizenz nunmehr entzogen hat. Es scheint, daß bei diesem Vorgang eine gewisse Portion von Judenhaß eine Rolle gespielt hat. So bewahrliehet sich wieder einmal die Formulierung von Theodor H e r z 1, daß die Juden auf ihrem Rücken den Judenhaß in die Länder einschleppen, wohin sie, von Not getrieben, auswandern. Abgesehen von der antisemitischen Note hat das Vorkommnis in Mexiko aber auch eine, vom jüdischen Standpunkt aus betrachtet, prinzipielle Bedeutung. Leider ist die soziologisehe Struktur der Juden in den Massensiedhuigen Osteuropas unglückselig. Die Mehrheit der jüdischen Auswanderer gehört dem Handle!,־ undvKrimergtande.,w,.. Ke .erste« Auswanderer, großen Teile dem Handwerk zu oder fanden nach einer kurzen Ausbildungszeit einen Unterschlupf in der New Yorker Nadelimlustrie, die hauptsächlich־ von Juden beherrscht war und Neuankömmlingen den Zutritt zu diesem Arbeitsgebiet erleichterte. In Mexiko aber, wohin die Jüdische Einwanderung sich erst zu einer Zeit richtete, in der die Einreise infolge der gesetzliehen Beschränkungen nach den Vereinigten Staaten sehr ersduvert war, gab es keine jüdischen Unternehmer und jüdische Industrien, die jüdischen Neuankömmlingen die Möglichkeit gegeben hätten, mit der Einwanderung zugleich eine berufliehe Umschichtung vorzunehmen. Darum haben sich in Mexiko sogar auch solche Juden, die mit der Absicht ins Land gekommen waren, Lohnarbeiter zu werden, wieder dem Handel zugewandt. Nun sind Händler und Krämer in keinem Einwanderungsland erwünschte Elemente, weil die bodenständigen Vertretet dieser Berufszweige in den bescheidenen, sich mit jedem Verdienst begnügenden Immigranten eine mit allen Mitteln zu bekämpfende Konkurrenz erblicken. Dieser Prozeß hat jetzt in Mexiko dazu geführt, daß die Regierung dem Drängen der einheimischen Kaufleute nachgegeben und mit einem Federstrich, ohne eine Uebergangszeit zu bewilligen, zahlreiche Existenzen, darunter vorwiegend jüdische, vernichtet hat. Für die jüdische Öffentlichkeit ergibt sich aus den Vorgingen in Mexiko eine im übrigen seit langem evident gewordene Lehre. Es genügt nicht, wenn man den Juden aus den jüdischen Massensiedlungen die Möglichkeit zu einer Ueberfahrt nach Uebersee verschafft. Die Bemühungen der jüdischen Immigrationsgesellschaften, in exotischen Ländern eine Aufnähme jüdischer Einwanderer zu schaffen, gehen an dem soziologischen Problem der jüdischen Massen vorbei. Durch eine Ueberpflanzung von Händlern und Krämern aus Polen, Rumänien, Litauen usw. nach Mexiko, Bolivien, Paraguay und Uruguay ist nicht viel getan. Früher oder später, jedenfalls in absehbarer Zeit, richtet sich die Abneigung der eingeborenen Bevölkerung der Einvvanderungsländer gegen die jüdischen Händler und Krämer und neben den altbekannten Pogromländern hatman neuegeschaffen. So wie die Juden soziologisch in ihren Wohnländern in Osteuropa geschichtet sind, sind sie weder in der Heimat noch als Exportartikel zu gebrauchen. Eine rationelle jüdische Migrationspolitik müßte mit einer Hachscharah beginnen. Dadurch würde sie natürlich außerordentlich verteuert. Aber nur sie allein wäre imstande, grundlegend zu helfen. Da die jüdische Oeffentlichkcit aus vielen Gründen eine Wirtschaft nicht nur des armen, sondern des unvernünftigen Mannes treiben muß, so werden per Saldo mehr Mittel verzettelt, als eine konstruktive Arbeit auf diesem Gebiete kosten würde und die Lösung der Frage wird nur hinausgeschoben. Für den Augenblick ist es natürlich notwendig, alles zu unternehmen, um die Lage der jüdischen Markthändler in Mexiko zu erleichtern. Vielleicht wird es gelinge«, eijie Mildekariische Regierung zur Bewilligung einer angemessenen Uebergangszeit verstehen. Damit wird aber das wahre Problem nicht aus der,WeR geschafft sein. Ohne eine radikale Umschichtung wird man diesen unglückseligen Auswanderern und Auswanderungslustigen nicht zu helfen vermögen. s. n. Kapstadt, 3. Mai. (J.T. A.) Auf einem von der Maceabean-Guild am 29. April in Kapstadt veranstalteten Bankett hielt der Abg. Robinsohn, eines der fünf jüdischen Mitglieder des südafrikanischen Parlaments, eine Ansprache, in der er gegen die unvernünftigen Vorurteile Stellung nahm, die gegenwärtig in Südafrika gegenüber den Juden bestehen. Er wies auf den gesellschaftlichen Antiseniitismus hin, der u. a. darin zum Ausdruck komme, daß Juden bei der Aufnahme in di« gesellschaftlichen und Sportklubs große Schwierigkeiten gemacht werden. Wenn auch die Juden Südafrikas auf allen Gebieten die gleichen Rechte wie ihre christlichen Mitbürger genießen, werde doch das Gesetz der Einschränkung der Einwanderung aut Grund eines Quotengesetzes stets eine Quelle der Unzufriedenheit für die Juden bilden. Mandotarmacht und jüdisdies Nationalheim Eine Rede Dr. Shiels L o n d o n, 5. Mai. (J. T. A.) Auf einem Bankett des Anglo Palestine Club, das am 5. Mai in London stattfand, hielt Unter- Staatssekretär für die Kolonien Dr. Drummond Shiels eine Anspräche, in der er die Versicherung abgab, daß die britische Regierung den ihr im Palästina-Mandat auferlegten Pflichten n;|chkommen werde, und die Notwendigkeit der Herstellung fincs modus vivendi zwischen den beiden Teilen der Bevölke- ״l״" Palästinas betonte. Dr. Shiels führte aus: Die Mandatarmacht ist, vielleicht naturgemäß, die Zielscheibe der Kritik seitens beider Teile der Palästinensischen Bevölkerung und ihrer Ver- Peter hier und anderwärts. Wir sehen ein, daß Kritik unvermeidlich ist, was wir aber verlangen, Ist, daß die Kritik konjtr״ktiv und fördernd sei und daß sie verbunden sei •ןי," clem Glauben an den aufrichtigen Wunsch der Regierung, aiie Beteiligten gerecht und mit Sympathie zu behandeln. | D'tisere Instruktionsurkunde macht schwierige Ent- |5c« «idungen unvermeidlich und läßt sehr verschiedene An- - iiten darüber zu, worin unsere Pflicht in Wirklichkeit ber 11c; Wir sind mit den früheren britischen Regierungen in K.U i c 11 e r Richtung geblieben, indem wir die Art, wie I!!1, u״sere Mandatspflichten auffassen, möglichst klar gemacht ״■״nL Das Kolonialamt wurde mitunter beschuldigt, der Ent- I!jklung des Jüdischen Nationalheims ohne Sym- IMtiiie gegenüberzustehen. Ich glaube, daß diese Beschukii- |völlig ungerechtfertigt ist. Wir sind der AufkVr«• ^as von uns übernommene Mandat, das wir ehrenlv , un(j vollständig durchzuführen wünschen, dem Jüdischen |>- דל e'ra einen sehr bestimmten Platz bei der Gestaltung II ^,1״unft Palästinas anweist. Ebenso müssen wir unserer ן' ' Pnichtungen gegenüber den nicht jüdi- 1 'cn Einwohnern Palästinas eingedenk sein. Es!,-1ftdie sicherste Garantie dafür, daß wir unsere der Welt- Im,!€lt gegebenen Versprechungen halten werden, wenn wir ן unserer unzweifelhaften Verpflichtungen denen gegenüber, für die wir gleichfalls internationale Verantwortlichkeit tragen, nicht entziehen. Meiner Ansicht nach stellt die Herstellung besserer Be- Ziehungen zwischen der arabischen und jüdischen Bcvölkerung Palästinas die dringendste Notwendigkeit in der gegenwärtigen Situation dar. Ich begrüße die Erklärungen Dr. Weizmanns, daß es sein eigener aufrichtiger Wunsch ist, diese Beziehungen gebessert zu sehen, und es kann nur zu Gutem führen, wenn er in dieser Haltung von anderen jüdischen Führern hier und in Palästina gestützt wird. Die Einstellung der arabischen Führer gegenüber dem Mandat hat sich, soweit mir bekannt ist, nicht geändert, doch bin ich sidier, daß sie, sobald sie die Gewi ßheit er* langt haben,daß die Mandatarmachti 11 reu Verflichtungen auch ihnen gegenüber nachzuommen bestrebt ist, einsehen werden, daß die Her- Stellung eines modus vivendi in ihrem eigenen Interesse ungemein wünschenswert ist. Die Ehrfurcht vor Palästina, von der beide Teile der Bevölkerung beseelt sind, sowie die Ehrfurcht, die die ganze Welt dem Heiligen Lande gegenüber hegt, sollte gegenseitige natiomale Erbitterung und Hader, durch den seine friedliche und glückliche Entwicklung gehemmt wird, als ungeziemend erscheinen lassen. Ich bin sicher, daß die Mitglieder dieses Klubs teilnehmen werden an den Bemühungen, Palästina zu einem glücklichen und zufriedenen Land zu machen, in dem alle Teile seiner Bevölkerung tolerant und 1m Bewußtsein gerechter Behandlung Zusammenwirken werden, um zu dem alten Ruhme Palästinas neuen Glanz hinzuzufügen. (Bericht über das Bankett im Innern des Blattes.) Der High Commissioner Sir John Chancellor hat am 30. April an Bord der ״Carnaro“ seine Urlaubsreise nach England angetreten. Während seiner Abwesenheit wird der Chefsekretär Young ihn vertreten, während Mr. Mooäy das Amt des Chefsekretärs ausüben wird. Zugleich mit dem High Commissioner hat auch der Gouverneur von Jerusalem, Reith- Roach, eine viermonatige Urlaubsreise angetreten. Von Dr. h. c. Freiherr von Schoenaich, Generalmajor a. D. Wer Leistungen kritisch würdigen will, muß menschliehe Sympathien und Antipathien ausschalten und allein das fachmännische Auge entscheiden lassen. Bei meiner diesjährigen zweiten Palästinareise hatte ich mir die Aufgäbe gestellt, als landwirtschaftlicher Fachmann zu prüfen, was die jüdische Landwirtschaft in den fünf Jahren, die seit meiner ersten Reise verflossen waren, geleistet hat. Ich ging dabei von dem Gedanken aus, daß das Palästinawerk nur gelingen könne, wenn die Wirtschaft vorwärts geht. Bei der vorhergegangenen mehrhundertjährigen türkischen Mißwirtschaft ist das auf absehbare Zeit aber nur möglich, wenn ausländisches Kapital ins Land fließt. Der höchste Idealismus dieser ausländischen Kapitalgeber, denen ich bei meinen Vorträgen oft Rede und Antwort stehen muß, würde aber abflauen, wenn er nicht getragen würde von dem Bewußtsein, daß die jüdischen Landwirte in Palästina tatsächlich hervorragend gearbeitet haben, und zwar unter den allergrößten Schwierigkeiten. Um diese Leistungen auch relativ würdigen zu können, muß man sich immer daran erinnern, daß am wirtschaftlichen Aufbau des neuen Palästina nicht die Juden allein tätig gewesen sind, sondern auch die alteingesessenen christlichen Kolonisten, meist Templer, und auch viele wirtschaftlich fortgeschrittene Araber. Ich habe mich in dieser Hinsicht bemüht, um sachlich zu urteilen, mir Felder, Gärten und Pflanzungen erst anzusehen und dann erst zu fragen, wem sie gehören. Ganz allgemein sage ich, daß ich bei Orangenpflanzungen in der Güte keinen Unterschied bemerkt habe zwischen arabischen, jüdischen und christlichen. Bei der Getreidekultur sChfcinfcn Air die christlichen Felder an der Spitzte m stehen,, dann folgen die jüdischen und dann in weitem Abstand die arabischen. Der Vorsprung der christlichen erklärt sich einfach dadurch, daß diese Siedler, ich denke dabei an Saropa und Wilhelma, seit mehr als einem halben Jahrhundert dort sitzen und in unendlich fleißiger und sachverständiger Arbeit den Boden allmählich in bessere Kultur gebracht haben. Der Rückstand der arabischen Felder erklärt sich dadurch, daß die Araber hinsichtlich Feldkultur mit fast fanatischer Zähigkeit an ihren altüberlieferten Methoden festhalten. Ich wende mich dabei nicht einmal gegen den arabischen Pflughaken und die nur flache Bodenlocke־ rung. Gerade jn der modernsten Landwirtschaft tauchen Zweifel auf, ob unser bodenwendender Pflug wirklich das Ende der technischen Errungenschaften ist. Ich habe immer wieder beobachten können, daß, wenn ich ein total verunkrautetes Feld sah, es bestimmt einem Araber gehörte. Ob bei der Hakenarbeit, die für das im Sommer ganz regenlose Land überhaupt ihre Vorteile haben mag, das Unkraut nicht doch besser bekämpft werden könnte, könnte wohl erst ein praktischer Versuch zeigen. Diese kurze summarische Gegenüberstellung der drei Gruppenleistungen bekommt aber erst das wahre Gesicht, wenn man daran erinnert, daß die intensive Arbeit der neu eingewanderten Juden den beiden anderen Gruppen auch ein starker Ansporn gewesen ist. Ich sehe gerade in der Entfesselung der landwirtschaftlichen Konkurrenz eine Gewähr dafür, daß der leicht festzustellende Fortschritt auch von längerer Dauer sein wird. Bei der folgenden, allein der jüdischen Arbeit gevvidmeten Betrachtung ist sachlich zu unterscheiden: 1. die neue zionistische Arbeit, aufgebaut auf dem Keren Kajemeth (Landfonds) und dem Keren Hajessod (Siedlungsfonds); 2. die vorzionistische Arbeit, getragen hauptsächlieh von der Rothschildschen Pica und 3. die selbständige, privatkapitalistische Arbeit. Räumlich sind zu unterscheiden: 1. das Küstenland zwischen Haifa und Rechoboth, 2. das Emek Jesreel, das ist die Ebene zwischen Haifa und dem Jordan und 3, das Bergland. Das Emek unterteilt sich wieder in das westliehe, wasserarme, über Meeresniveau liegende und das östliche wasserreiche, das im Jordantal tief unter dem Meeresspiegel liegt. Ich will bei dieser Betrachtung besonders das hervorheben, was mir als Unterschied gegenüber meiner vorigen Reise aufgefallen ist. Ich hatte auf der Ueberf :,:rt einen jüdischen Landwirt kennengelernt, der sich in Rechoboth aus eigenen Mitteln einen größeren Landbesitz mit Orangen, Mandeln und sonstigen Obstkulturen angelegt hatte. Er hatte geschäfUch noch in Cairo zu tun, während ich direkt von Portsaid nach Jerusalem fuhr. Als ich am Morgen im Schlafwagen die Station Rechoboth ausrufen hörte, sprang ich ans Fenster und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Land, das ich als öde kannte, war eine einzige große Qrangenpflanzung geworden. 3®e ich später hörte, ge-

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