Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 22 (20.3.1931)
- Date
- 1931-03-20
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ortsgruppen JUEDISCHE RUNDSCHAU Vermisdites Seite 141 Berliner Kalender Bonn. Bericht über die Arbeit im 1, Quartal 1931.1m Januar nrach Oberregierungsrat Marcus (Düsseldorf) bei uns über Wirtschaftliche und politische Fragen des Palästina-Aufbaus per Redner erzählte fesselnd von der Arbeit in London, vom Araberproblem und von den finanziellen Nöten. Eine mtcr- ,.spante Diskussion schloß sich an. Herr Dr. Marcus sprach -1'uch in der Arbeitsgemeinschaft Bonner Jüdischer Verbände über ״,Nationalismus und Internationalismus im Judentum“. Sem Bekenntnis zum Zionismus und Sozialismus, seine begeisternflen Ausführungen verfehlten bei dem zahlreichen, hauptsächlieh niclitzionistischen Publikum nicht ihren Eindruck. — Der zweite Abend des Jahres führte uns einmal fort vom nolitisehen Tagesgetriebe, ließ uns eine weihevolle Stunde erleben. Herr Rabbiner Dr. Philipp (Elberfeld) schilderte uns Franz Rosenzweig in meisterhafter Art, führte um nahe an diese schon legendäre Figur der Gegenwart heran und ließ uns in Achtung vor dem Menschen, vor dem Juden Franz Rosenzweig, erschauern. — Die Winterarbeit schloß mit einem Referat von Fräulein Orete Winter über ״Ideologie und Politik im Zionistnus“. Die Rednerin betonte die Wichtigkeit eines ideologischen Unterhaus für eine praktisch-politische Bewegung. Die Diskussion zeigte große Gegensätze auf und machte uns auf die Notwendigkeit aufmerksam, im Sommer die wichtigsten ideologischen Grundbegriffe zu klären: Abende anzusetzen mit Themen wie Volk, Staat, Nation, Rasse usw. —- Leider muß festgestellt werden, daß das in Bonn ansässige zionistische Bürgertum die Ortsgruppe in immer weiterem Maße im Stich läßt. Der Schwerpunkt der Ortsgruppe verschiebt sicii immer mehr zugunsten der studentischen Jugend. P. D. Plauen. Zu einem besonderen Erfolg gestaltete sich ein Vortrag, den Frau Esther Warschauer aus Berlin auf Einladung des ״Israelitischen Frauenvereins“ im hiesigen Gcmeindehause hielt. Es war in Plauen zum erstenmal der Fall, daß die westjüdischen, mit der Zionistischen Ortsgruppe sonst in gar keinem Zusammenhang stehenden Kreise zu einem Palästina-Vortrag erschienen. Zudem verstand es die Rednerin dadurch, daß sie in politikfreier Weise von Palästina, vom Leben in der Kwuzah und im Moschaw, von den Schulen und der Arbeit auf dem Boden des Nationalfonds einfach und charinant erzählte, das Publikum so zu fesseln, daß ihr von den Anwesenden, die zumeist alle diese Dinge zum erstenmal hörten, mit großem Beifall gedankt wurde. Die Sitzung wurde von Herrn Rovinsky eröffnet und geschlossen. Im Namen des Frauenvereins dankte der Rednerin Frau Hermine Loevventhal. Wiesbaden. Sonntag, den 22. März, spricht im Gemeindesaal, Michelsberg 28, abends 8'/e Uhr pünktlich, der Delegierte des Hauptbüros des Jüdischen Nationalfonds in Deutschland, Herr Adolf Pollak aus Berlin, über das Thema: ״Theodor Herz! und die Gegenwart“, zugleich über persönliche Erinnerungen an den Schöpfer des politischen Zionismus. (Herr Pollak stand in engen persönlichen Beziehungen zu Theodor Herzl und ist, wie kaum einer, berufen, über die heroische Epoche im Zionismus zu berichten. Mit diesem Vortrag wird der Werbemonat der Zionistischen Weltorganisation eingeieitet) Köln. (Verband Jiid. Frauen für Palästina-Arbeit.) Am 21. Februar 1931 fand in Köln die Bezirkstagung des Verbandes Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit statt, an der Vertreterinnen verschiedener Ortsgruppen Rheinlands und Westfalens teilnahmen. Die Tagung stand im Zeichen der Anwesenheit von Frau Jenny Biumenfeld (Berlin) und Fräulein Dr. Htnemann (Palästina). Letztere entwickelte ein lebendiges Bild jüdischer Frauenarbeit in Palästina. Frau Blutnenfeld gab in ihrem Berieht über die Arbeit der Bezirksgruppen in Berlin wertvolle Anregungen zur Ausgestaltung der Arbeit in den Gruppen Rheinlands und Westfalens, Der Nachmittag vereinigte die Mitglieder der Bezirkstagung zu einer gemeinsamen Veranstalhmg mit der Ortsgruppe des Jüdischen Frauenhundes, wo ebenfalls Fräulein Dr. Hanemann vor einem größeren Kreis auch interessierter Nichtzionistinnen die Entwicklung der Frauenarbeit in Palästina packend und eindrucksvoll darstellte. Es bildete sich in Köln eine Arbeitsgemeinschaft vorwiegend zionistischer Mitglieder unter Vorsitz von Frau Dr. Adler-Golddein mit der Aufgabe, durch Werbetätigkeit und zionistische Impulse die Arbeit der Kölner Ortsgruppe des V. J. F. f. P. zu erweitern und zu vertiefen. Frankfurt a. M. Der Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit empfiehlt zu den kommenden Festtagen und zur lierannahenden wärmeren Jahreszeit seine hervorragend schöne Auswahl in Palästina-Handarbeiten, wie handgestickte Damen- und Kinderkleider, Blusen und Seidenwäsche. Ferner Geschenkartikel für Herren und Damen in handgeschmiedeten Silberarbeiten; Mesusoth-Hülsen, Manschettenknöpfe,Schmucknadeln für Hüte und Kleider, Ringe und Ketten. Endlich gestickte Decken, Kissenplatten, Korbwaren, Spitzenarbeiten und vieles andere. Verkaufsstelle bei Frau Cläre Ettinger, Langestr. 31. Die Jüdische Jugendgemeinschaft Westen teilt mit: Die J. J. G. W. will jungen Menschen, die sich nicht den bestehenden Jugendbünden angeschlosscn haben, Gelegenheit zur Zusammenkunft und Aussprache mit Gleichaltrigen geben; sie will eine Form zwangloser Gemeinschaft finden, die Jungen und Mädchen mit verschiedensten Interessen etwas bietet. In der Jüdischen Jugendgemeinschaft Westen veranstalten wir Diskussionen über aktuelle Themen, lesen gemeinsam lustige und ernste Bücher und unterhalten uns über die verschiedensten Fragen. Wöchentlick einmal (Mittwoch, im Saal der Synagoge Fasanenstraße, S'/i Uhr) veranstalten wir Abende ohne festes Programm: an anderen Tagen finden Referate und Diskussionen statt. Zum innerjüdischen Kampf nehmen wir keine Stellung. Wir bemühen uns, durch Hinzuziehung von Anhängern möglichst vieler Parteirichtungen ein klares Bild von den heutigen Verliältnissen im Judentum zu geben. Als Vertreter der jungen Generation sind wir uns bewußt, daß das deutsche Judentum durch wirtschaftliche und politische Gefahren, sowie teilweise durch mangelndes Interesse an seinen Lebensfragen in seinem Bestand für die Zukunft schwer gefährdet ist. Anschrift: Berlin W30, Barbarossastr. 63, Tel.: B 7, Pallas 6339. Der Synagogenverein ״Mögen Dovid“־ Berlin hielt am L .März seine Siumfeier ab, an der etwa 60 Personen teil- »ahmen. Halachische Vorträge hielten die Herren Dr, Wohlgemutli, Dr. Weinberg, Dr. Grünberg und Rabbiner Flascher. An der Universität Bern ist der Privatdozent Dr. Artur St ei n , ein Sohn des verstorbenen Philosophen Ludwig Stein, zum außerordentlichen Professor für Philosophie ernannt worden. Die diesjährige Verbandstagung des Preußischen Landesverbandet jüdischer Gemeinden findet am Sonntag, dem 22. und Montag, dem 23. März d. J-, im ehemaligen Preußischen Herrenhaus, Berlin, Leipziger Str, 3, statt. Die Sitzung beginnt am Sonntag nach 12 Uhr mittags. Die Verhandlungen sind öffentlieh. Zuhörerkarten sind itn Büro des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Berlin * Charlottenburg, Kant- Straße 158, erhältlich. Parza eröffnet am Sonntag, dem 22. März, in ihrem Hause, Budapcster Str. 3, um 111/a Uhr, ihre 12. Ausstellung: Rudolf Carl v. Rlpper, und am gleichen Tage um 12 Uhr ihre 13. Ausstellung: Sezession Graz. Auskunft: Porzabüro, Budapcster Str. 3; Tel.: B. 4, Bavaria 1627—28. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Bezirksgruppe West: Sonnabend} den 21. März, abends 8 Uhr, findet tm Hause von Dr. Fritz Kahn, Hardenbergstr. 14, die Aufführung des Stückes ״Die Juden“ von Lessing, von einer Gruppe Berliner Schauspieler statt. Vorher ein dramatischer Akt von Sclmlom Asch ״Mit dem Strom“. Karten zum Preise von 5 M. im Büro der F. A. P., Meinekestr. 10 (Bistn. 7165). Zionistische Zusammenkünfte. Wir bitten hierdurch dringend alle zionistischen Ortsgruppen und Sondergruppen, uns die Lokale aufzugeben, in denen regelmäßige Zusammenkünfte stattfinden. Wir gebrauchen diese Angaben für Gesinnungsgenossen, die eine Reisetätigkeit ausüben und den Wunsch haben, ihre freien Abende im Kreise von Gesinnimgsgenossen verbringen zu können. Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Die Gesellschaft ״ORT“ veranstaltete kürzlich einen Vortragsabend im Hause von Herrn M. Eitingon, auf den! die Herren Prof. Dr. Dubnow, Dr, Bramson, Dr. Nicolai Soloweitschik und Dr. Singalowski über die Wirtschaftslage der osteuropäischen Judenheiten und die Tätigkeit der Gesellschaft ״ORT“ sprachen. An die Referate knüpfte sich eine lebhafte Aussprache, an der sich mehrere Mitglieder der russisch-jüdischen Kolonie in Berlin beteiligten. Berichtigung. In Nr. 21 der ״J. R.“ vom 17. März d. J. wird gemäß der JTA.-Meldung von Binjamin Segel gesagt, er sei ״einige Jahre lang Redakteur der Berliner Monatsschrift ,Ost und West‘ gewesen“. Hierzu wird uns von Herrn Leo Winz, seinerzeitigem Herausgeber der Zeitschrift ״Ost und West“ mitgeteilt, daß Binjamin Segel zwar Mitarbeiter, nietnals aber, auch nur vorübergehend, Redakteur von ״Ost und West“ gewesen ist. Wir suchen für Familie in Berlin (nachmittags 3—7 Uhr) junges Mädchen für zweijähriges Kind, das nur hebräisch spricht. Meldungen an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Meinekestr. 10. Stellenvermittlung. Für Religionslehrer und Schächter wird Stelle als Kultusbeamter, evtl, auch als hebräischer Lehrer gesucht. — Zionistin sucht Stellung im Büro, bei Kindern oder bei Arzt als Sprechstundenhilfe in Berlin. — In Vorort von Breslau findet Gynäkologe oder Kinderarzt Niederlassungsmöglichkeit. — Arzt sucht zur weiteren Ausbildung eine Anstellung in einem Lungen*anatorium. — Vertreter für Augenarzt in Berlin gesucht: desgleichen für Monat Juli in Altona. — Verkauf einer Anwaltspraxis kann in Ostpreußen nachgewiesen werden. — Bbr., Rechtsanwalt, sticht Niederlassungs- oder Assoziationsmöglichkeit in größerer Stadt Deutschlands. — Niederlassungsmöglichkeit für Zahnarzt und Ohren- und Augenarzt kann in der Nähe von Hannover nachgewiesen werden. — Bundesbruder sucht Vertretung von chemisch-pharmazeutischen Fabrike». — Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Berlin W15, Bleibtreustr. 50. Rezitationsabend Herz Großbart. Wer Herz Großbart in den letzten Jahren nicht gehört hat, konnte mit Genugtuung־ feststellen, daß seine Kunst gewachsen, reifer und gleichsam uni neue Nuancen 'reicher geworden ist. Der weitabgewandte, in stiller Innigkeit auf die Erlösung harrende Jude — jener nach innen gekehrte ekstatische Sabbatjude, der mit erschütternder, ins Herz sich ergießenden Stimme seine Hymnen singt — das ist die eine Facette der Kunst Großbarts, des Sängers der jüdisehen Erlösungssehnsucht.... Besonders eindrucksvoll die Pointierung, die bis ins Kleinste durchdacht und verarbeitet ist — ein virtuoses Wortmosaik, das sich bis zur Raserei steigern kann und den Zuhörer mit einer Wortkaskade wie mit einem Sturzhach überschüttet. Dazu eine sparsame Mimik, karge Handbewegungen und die Schöpfung steht in plastischer Gestalt da. Aufwühlend ist Großbarts Humor. Er hat sich in den letzten Jahren zum Woehentagsmenschen, zum Fuhrmann und Hühnerkandier, zum Mann von der Straße in seinem sozialen, kleinbürgerlichen und kleinmenschlichen Dasein durchgetastet Der jenseitige Mensch in Großbart wurde etwas gedämpft und dem Juden des Alltags angepaßt. Dies die dritte neue Facette seiner Kunst. Zweifellos ist es Großbarts großes Verdienst, eine neue Kunstart in der jüdischen Welt, den Rezitations- und Vorleseabend, kultiviert zu haben. Diese Kunstgattung hat er zur Meisterschaft und europäischen Höhe gebracht. Bedauerlich ist, daß diese große reife Kunst nicht die genügende Zahl Zuhörer fand — die sie verdient hat ׳—. Soll das vielleicht an der Organisation des Abends gelegen haben? M. Liebe r. ft# jsmifalsfe 1*11 aa a Hfl pP ■ 1 €1■ €1111 ci s!1מ ■ in I Palästina Informationen über günstige Möglich, keiten von Kapitalinvestitionen durch Neugründungen oder Beteiligungen erteilt die Zentralstelle türme Organisierung des Ansatzes palästinensischer Anlagswerte Mdsr zionistischen Vereinigung farDeutscliland Berlin W19, MelnekestraBe 10 _ Fernsprecher: Bismarck 71••.סי Gruppe Reinickendorf der B. Z. V. Montag, den 23. Mär?, abends 8V» Uhr, im Restaurant Tuskulum, Tegel , 1 lauptstr. 17a, Dr. Werner Block: ״Die gegenwärtige zionistische Lage‘‘ (nach dem MacDonald-Brief). Gruppe Pankow der B. Z. V. Montag, den 23. März, abends 84י Uhr, in den Mila-Fcstsälen, Schönhauser Allee 139, Marcel Lew: ״Weißbuch, MacDonald-Brief und zionistische Situation“. Keren Kajemeth, Berliner'Zionistische Vereinigung. Dienstag, den 24. März, abends 8!, l ihr, Meinekestr. 10, P a l ä s t i ת kurs, letzter Abend. Dr. Werner Bloch: ״Erez-lsracl und wir“ — Die jüdische Zukunft der jüdischen Jugend. — Gaste willkommen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina, Bezirksgruppe West: Dienstag, den 21. März, nachm. 4!׳* Uhr, Vortrag von Frau Dr. Liebeck-Kirschner: ״Erzichungsschwicrigkeiten, unter besonderer Berücksichtigung des jüd. Milieus“. 1n1 K. J. V., Bleibtreustr. 50. Gäste willkommen. — Bc/irksgruppe Lichterfelde: Dienstag, den 24. März, abends Sy״ Uhr (nicht nachmittags), Vortrag von Herrn Alfred Berg e r: ״Gefährdete jüdische Jugend“, Bei Frau Dr. Neustiitter, Zehlendorf-West, Seestr. 47. — Bczirksgruppe Gruncwald: Dienstag, den 21. März, nachm. 4»;׳. Uhr. S t u <1 i e n z i r k e I unter Leitung von Frau Prof. K o i g e n , ,,Die Juden in Arabien und Spanien“, bei Frau Cläre Hirsch, Landshutcr Str. 1. — Bezirksgruppe Tempelhof: Montag, den 23. März, abends 8'4 Uhr, Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Frau Recha Freier, ״Gegenwart im Gleichnis“ (zeitgenössische hebräische Literatur), bei Frau Dr. Salomon, Kaiserkorso 4. — Bezirksgruppe Nord und Ost: Mittwoch, den 25. März, abends 81/8 Uhr, Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Frau Recha Freier, ,.Der erste, zweite und drifte Jischuw“, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Gäste willkommen. — Jugendgruppe: Montag, den 23, März, abends 8'/י Uhr, bei Ruth Byk, Prager Str. 31. Beth-Am Iwri, Sonnabend, den 21. März, abends 8/4 Uhr, Grolmanstr. 36: Aussprache über das Thema ,,Die nationalsozialistische Bewegung“. Einleitungswort: Dr. J. Heller. Gäste willkommen. Arbeitsgemeinschaft junger jüdischer Sozialisten (Poaie Zion). Montag, den 23. März, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4: Informations- und Aussprache-Abend für die organisierie und unorganisierte zionistisch-sozialistische fugend Berlins. 1. Zionistisches Pressereferat. 2. Sozialistisches Fressereferat. 3. Aussprache über die Aufgaben der sozialistischzionistischen Jugend. Brith Haolim. Hebräischer M u s i k ab e n d anläßlich des Abschieds von Schmtiel Schapiro am Sonnabend, dem 21. März, abends 8 Uhr, in der Aula der Knabenschule, Or. Hamburger Str. 27. Mitwirkende: Der Chor des Brith Haolim (J.J.W. B.), Jehuda Schertok (Geige), Raja Chawiwl (Klavier). Eintritt für Jugendliche 40 Pf., für Erwachsene 75 Pf. Bund jüdischer Schüler. Wir veranstalten eine Arbeit«- Gemeinschaft über ״Die Judenfrage“. Jeden Donnerstag, 7 Uhr, Meinekestr. 10, großer Sitzungssaal der Z. V. f. D. Im Rahmen der Porza spricht am Sonntag, dem 22. März (Tag des Buches), 20 Uhr, im Porzahause, Budapcster Str. 3, vor geladenem Publikum Manfred Geis aus Werken des Paul List-Verlages, und zwar aus Herriot, Valeriu Marcu, Franz Blei usw. Auskunft: Porzabüro, Budapcster Sir. 3, Tel. B 4, Bavaria 1627/28. Synagogen-Koumt. Am Sonntag, dem 22. März, 7,30 Uhr, findet in der Synagoge Lindenstraße zum Besten der Wohlfahrt des Bezirks ein Festkonzert statt. Mitwirkende: Irene Trieseh, Irene EI s i n g e r (Staatsoper), Hermann Schey, Manfred Lewandowski, Fel. Rob. Mendelssohn, Alfr. Mai. Die Festansprache hält Rabb. Dr. Warschauer. Preise der Plätze: 5, 3, 2, 1 M. in den Warenhäusern der Firma Hermann Tietz, Leipziger Str., Alexanderplatz, Belle-Alliance-Str., Kottbusser Damm, im K. d. W., im Plätzebüro der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Str., und in der Synagoge Linden- Straße 48/50, Zimmer 8. Verein der Tarnower e. V. Nächste Diskussionsabendc am Sonnabend, dem 21. März und 18. April, im großen Saal der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2—4, S1,3 Uhr. Um zahlreiches ־und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Eintritt frei. Jüdischer Jugendbund ״Esra“. Montag, den 6. April (Ostermontag) Film-Matinee im Admirals-Kasino (am Bahnhot Friedrichstraße) zugunsten des Ferienheimes des Esra. Zur Aufführung gelangen der Günther-Plüsehöw-Film ״Silberkondor über Feuerland“ und mehrere Kurz-Tonfilme. Karten zu 1,—, 1,50 und 2,—* M. sind bei allen Esraern erhältlich, sowie in den Buchhandlungen M. Gonzer, Oranienburger Straße 26, Louis Lamm, Neue Frledrichstr. 61/63, und in dem Restaurant von M. Schlank, An der Spandauer Brücke 4/5. Postscheckkonto: Heinz Weichselbaum, Berlin NW7, Nr. 136667. Arbeitsnachweis. Wir geben bekannt, daß für noch nicht schulentlassene Kinder nachmittags, von 14/׳ bis 5 Uhr, unsere Beratungsstutiden sind. Es ist zweckmäßig, sich rechtzeitig vor der Schulentlassung zu melden. Beim ersten Besuch unserer Beratungsstelle sind die letzten Schulzen״- nisse, sowie Handfertigkeits- und Bastelarbeiten mifzubriiigeii. Unsere Sprechstunden: Auguststr. 17 (Tel.: D 2, Weidendamm 5936): Knaben: Dienstag und Freitag von 10 bis 1 Uhr, Mädchen: Montag und Donnerstag von 16 bis 1 Uhr; Fasanenstr. 79, Synagogengebäude (Tel.: J 1, Bismarck 714), für die Bewohner des Westens: Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3 bis 6 Uhr; für Schüler (Auguststr. 17): Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag und Mittwoch, nachm, von 1/24 bis 5 Uhr. — Wir suchen noch Handwcrkerlehrstellen! Jüdische Arbeitgeber! meldet jede freiwerdende Lehrstelle der Jüdischen Berufsberatung. Arbeitsgemeinschaft jüdischer Arbcitsnaehweise. Abteilung: Berufsberatung, Berlin N 21, Augustr. 17 (Weidendanim D 2, 5936). Stellenvermittlung. Für Apotheke in Mittelstadt Ostpreußens wird zum 1. 4pril d. J. Abiturient (mit Latein) als Praktikant esucht. Meldungen an die Zion. Vereinigung für Deutschland, erlin W 15, Meinekestr. 10. במוצאי שבת״ 21 למרץ- בשעה 8 וחצי בערב תהיה בנית־העם" רחוב גרולמן 88״ שיחה על הנושא: "התנועה הגציונלסוציאליםטית". הפותח בשיחה: הדייר יוסף ה ל ר. אורחים רצויים! // י■ ■ ^ייוי׳ w wmm m «rvvwv f wvvv• יי■ « יי w wwvwtp1 q Sk GEWÄHRT DEN FREUNDEN OES KEREN KAJEMETH &ERSpARtf/$SE UND VßkGÜNSTIQUNQEN