Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 18 (6.3.1931)
- Date
- 1931-03-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18, 6. ID. 1931 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 117 Ortsgruppen Beutheit, O.-S. (Zionisten-Revisionisten.) Die von der Ortsgruppe der Zionisten-Revisionisten, Beuthen O.-S., am 28. Februar veranstaltete Purim-Feier gestaltete sich zu einem vollen Erfolg. In seiner Begrüßungsansprache wies Herr Oold darauf hin, daß der Zionismus nicht nur eine Frage des jüdischen Volkes allein sei, sondern ein Problem, das sämtliche Kulturstaaten in gleicher weise interessiert Alsdann erfolgte der gemütliche Teil der Veranstaltung, der die Gäste in anbereitester Stimmung bis in die frönen Morgenstunden zusammenhiclt Der Reinertrag wurde zum Teil dem Jüdischen Nationalfonds (KKL) überwiesen. Dessau. Am 28. Februar sprach Herr Adolf Po Hak In efner gut besuchten Ortsgruppenversammlung über ״Personliehe Erinnerungen an Theodor Herzl“. Der Vortrag wirkte in der schlichten Form außerordentlich gut auf unsere Mitglieder, und es ist zu hoffen, daß die jetzt beginnende KKL-Aktion durch die Anwesenheit des Herrn Pollak einen besonders guten Erfolg zeitigen wird. — Am 7. März d. J. findet unter der Devise ״Eröffnung der Orient-Messe zu Tel-Awiw“ das diesjährige Purimfest der Zionistischen Ortsgruppe Dessau statt, von dem wir uns einen größeren Ueberschua für den KKL versprechen. Halle a. S. Am 26. Februar sprach Dr. Oeorg Lubtnski über ״Probleme des zionistischen Sozialismus“ und gab einen Ueberblick der Bestrebungen des arbeitenden Pall־tina, sowie der Tätigkeit der jüdischen Sozialisten, die in Erkenntnis der jüdischen Probleme den Weg zum Zionismus gefunden haben. An der Aussprache beteiligten sich der Redakteur des Hallischen Volksblattes, Lobe, Sternfeld und Dr. Fellxbrodt. Die Veranstaltung hinterließ bei den Anwesenden den besten Eindruck. Kassel. Der Brith-Haolim, die Zionistische Ortsgruppe und der Verband ostjüdischer Organisationen verans'alteten gemeinsam ein Konzert jüdischer Volksmusik, das ein großer Erfolg war. Wo solche Musik entstand und wie de sich entwickelte, berichtete Herr Lehrer Bacher in wohldurchdachtan Referat Aeiteste jüdische Melodien finden wir beim Vortrag der Thora. Schon im 15. Jahrhundert gab es eine Anzahl jüdischer Volkslieder. Seitdem finden wir das jüdische Lied überall da, wo jüdisches Leben herrscht. Daß es auch in unseren Tagen lebendig ist, bewiesen die Darbietungen des Chores. Gesprochenes und gesungenes Wort, jüdische Welsen, von begeisterten Musikern voll Hingabe an ihre Aufgabe zu Gehör gebracht, — das war der reiche Inhalt dieser Veranstaltung, ale einen Ueberschuß von 50 M. für den Keren Kajeraeth abwarf. Nürnberg. Am 18. Februar sprach Moses Waldmann, Berlin, in einer von Rechteanwalt Feilchenfeld geleiteten Ortsgruppenveraammlung über das Thema ״Judennot und Ostiudennot“. In der Diskussion behandelte der Referent auch die letzten politischen Ereignisse Im Zionismus. Besuch und VerlÄf der Versammlung waren äußerst zufriedenstellend. Saarbrücken. Die Generalversammlung der Ortsgruppe Saarbrücken vom 21. Februar erteilte dem Vorstand nach Erstattung des Tätigkeitsberichtes Entlastung. De Zahl der Ortegruppenmitglieder ist beträchtlich gestiegen, die im letzten Jahre verstärkte Jugendarbeit zeigt gute Erfolge, die Schekelaktion brachte ein ausgezeichnetes Ergebnis, in der Natlonalfondsarbeit wurde das vorgeschriebene Kontingent überschritten, die Keren Hajessod-Aktion brachte ein gutes, trotz der Wirtschaftskrise gegen die Vorjahre erheblich gesteigertes Resultat. Die Propagandaarbeü wurde erfreulich unterstützt durch einige ausgezeichnete Vorträge auswärtiger Redner. Als besonderer Erfolg waren zu verbuchen dl« öffentlichen Veranstaltungen anläßlich der Anwesenheit von Frau Anita Müller-Cohn und Herrn Kurt Blumenfeld. Der bisherige Vorstand, bestehend aus den Herren Georg Levy, Dr. Isserfin und R.-A. Dr. Benny Weiler, wurde wiedergewählt, desgleichen der Kassierer, Herr Max Löschner. Die Nationalfondsarbeit übernahm Frau Dr. S. Löschner, die Keren Hajessod-Arbeit Frau Selma Weiler. Besonderer Dank wurde dem langjährigen Leiter der Nationalfondsarbeit, Herrn Paul Schauder, ausgesprochen. — Die Oeneralversammlung ergänzte den Vorstand zur Erhöhung der Ortsgruppenaktivitlt durch einen Arbeitsausschuß, dem angehören: die Herren Irvin Eppstein und Dr. Emil Weiler (Jugendarbeit), Georg Wolf (Sport), Dr. S. Löschner und Dr. Leo Weiler (Propaganda), Studienrat Dr. Loewenherz und A. Horn (Kulturarbeif). Die Generalversammlung genehmigte ferner die Errichtung eines ehrenamtlich geführten Sekretariate der Zio nistischen Ortsgruppe im Saargebiet, dessen Leitung Herr Assessor Dr. Kurt Voß übernimmt. — Für den Anfang März sind Vorträge der Herren Dr, Emil Cohn bzw. Dr. Martin Buber angekündigt. Zionistischer Gruppenverband Recbtsrhcinland und Westfalen. Am Sonntag, dem 15. März, findet eine Treffahrt der nationaijüdischen Jugend Rheinlands und Westfalens in der Jugendburg Alpen, Kreis Mörs, statt Tagesprogramm: Vormittags Fahrt, nachmittags 2 Uhr Beginn der Tagung. Dr. frvin Fisher, Dortmund, spricht über ״Die Aufgaben aes Jugendamtes und die Notwendigkeit der Zusammenfassung der Einzelbünde“, Dr. Erwin Mansbach^ Essen, über ״Akute politische Fragen im Zionismus“, Vertreter der einzelnen nationaljüdischen Jugendbünde über die Aufgaben ihrer Organisationen. Anschließend Aussprache. Vcrml*d»tes Frau Eugenia Heübrunn singt am 9. März bei Herrn Kapellmeister Tomicich, Eisenacher Straße 121, abends 8 Uhr, wieder die Rolle des ״Zanetto“ in der gleichnamigen Oper Mascagnls. Außerdem Ensemble ״Cavalleria rusticana“. Gäste willkommen. Unkostenbeitrag 1,— M. Die Pianistin Mirra Fejgelsson, die kürzlich in Berlin ein Konzert gab, fand großes Interesse bei Publikum und Kritik. Die großen Fortschritte, die die jugendliche Künstlerin in tech- 01’scher und musikalischer Beziehung gemacht hat, werden allgemein gewürdigt. De Wied ergäbe von Klavierwerken von Bach, Chopin (B-moll-Sonate) und vor allem Liszt gaben den Beweis ihrer hohen künstlerischen Reife und brillanten Virtuosität. Die Konzertgeberin wurde stürmisch akklamiert, so daß sic noch einige Zugaben spenden mußte 1. ordentlicher Delegiertentag der Zionisten-Revisionisten Deutschlands, Sonntag, den 15. März, in Berlin. Programm: Sonntag, den 15• März 1931, pünktlich 9.30 Uhr vormittags: Eröffnung des Delegiertentages im Restaurant Pösator, Kurfurstendamm 16. Tagesordnung: 1. Wahl des Büros und der Kommissionen. 2. Referat Richard Lichtheim: ״De politische Lage und die Aufgabe der deutschen Revisionisten*. 3. Generaldebatte. 130 Uhr: Gemeinsames Mittagessen der Delegierten und Gäste im Pilsator. 2.30 Uhr: Nachmitta״s- Sitzung. 4. ״Revls’onistische Jugendarbeit in Deutschland.“ Reterenten: Dr. Hubert Pollack und Alexander Reiter. 5. Debatte. 6. ״Organisation und Finanzen.“ Referent: Dr. Boris Silbert Debatte. 7. Abstimmung ober die Anträge. 8. Wahl des Vorstandes. Schluß des Delegiertentages. — Nach der Tagung gemütliches Beisammensein der Delegierten und Gäste. Der Delegiertentag ist eine geschlossene Veranstaltung, zu der Parteimitglieder und geladene Gäste Zutritt haben. Legitimationen gibt das Büro der Berliner Ortsgruppe aus. Bei rechtzeitiger Anmeldung besorgt das Büro der Berliner Ortsgruppe: Berlin C, Burgstraße 29, Telephon: Weidendamm 6900, Quartiere. Vom Sonnabend, dein 14. Marz, ist ein stlndiger Dienst eingerichtet. Delegierte und Gäste wollen sich telephonisch oder persönlich melden. Berlin. Die Mlsrachi-F rauengruppe veranstaltete Sonntag, den 1. März, einen Tee mit Vorträgen des jüdischen Kabaretts ״Kaftan“. Wiederum hatten Herr und Frau Dr. Sulzberger ihr schönes Heim den Mlsrachl-Frauen gastlich zur Verfügung gestellt, die dort sehr viele Angehörige der am Aufbau Palästinas Interessierten Gesellschaft begrüßen durften. De Künstler, in erster Reihe Maxim Sakaschanki und Ruth Kiinger wie das Ehepaar Moschkowltz, erfreuten die zahlreich Ersch!en«ncn durch die schönen Proben ihrer dem jüdischen Volksleben entstammenden Kunst. Sie verstanden es ausgezeichnet, der besonderen Note der Veranstaltung Rechnung zu tragen. Die Misrachi-Frauengruppe kann mit dem Ergebnis dieser Veranstaltung durchaus zufrieden sein. K. Frankfurt a. M. Uraufführung der ersten jiddischen Oper ״Sula mith“ von Leo Rosenblütfi (nach A. Goldfaden), Sonntag, den 8. März 1931. 19V3 Uhr, im Volksbildungsheim am Eschenheimer Tor. Die gesamte musikalische Einstudierung der Chöre und des Ensembles liegt in den Händen des'Dirigenten des Hasomir. De Einstudierung der Volkstänze, sowie den Solotanz übernahm Aenne Grünwald. De Regie besorgt der bewährte jüdische Regisseur H. Frommer. Stellenvermittlung. Arzt (prakt.) sucht für März ca. 6 Tage Vertretung. Auskunft erteilt das K. J. V., Charlotten bürg 2. Bleibtreustraße 50. Für einen tüchtigen jüdischen Arzt bietet sich in Thüringen glänzende Existenzmöglichkeit. Auskunft erteilt die Z. V. f. D. Berlin, Meinekestraße 10._ Berliner Kniender Der Purlmbaü der Berliner Zionistischen Verelnijun“ am Sonntag. Das letzte Ereignis der jüdischen Ball aison, Purimball der B. Z. V. am Sonntag im Marmorsaal am Zoo, wird der größte, schönste und lustigste Ball der Saison werden. Ben Berlin wird mit seinen 16 Jazz-Solisten spielen. Ein Tanzturnier, zu dem bereite viele Meldungen vorliegen, verspricht eine ganz besondere Attraktion dieses Abends zu werden. Eine in ihrer Reichhaltigkeit noch nicht dagewesene Tombola bringt einzigartige Gewinnchancen. Märchenhafte Gewinne, mehrere Seereisen, Radio-Lautsprecher, Schrank- und Koffergrammophone, Abendcapes, seidene Damenwäsche, echt japanische Kimonos, Damen- und Herrenhüte erster Häuser, Kristallvasen, Steh- und Hängelampen, Bücher, Zigaretten, Parfümerien, Schokoladen, Spielwaren und viele, viele viele weitere Attraktionen. Nur noch wenige Karten sind erhältlich, Preis: M. 5,—, für Studenten und Mitglieder zionistischer Jugendorganisationen M. 3,—; Abendkasse M. 6,—. Letzter Vorverkauf und Tischreservierungen Sonnabend von 19—22 Uhr und Sonntag von 9-17 Uhr im Büro der B.Z.V., Meinekestr. 10 (Tel: Bismarck 7165—70). Herz Großbart. Einziger Rezitationsabend: Sonntag, den 15. März, abends 81/4 Uhr, im Meistersaal, Köthener Straße 38. Werke von Peretz, Schalom-Alechem, Nadir. Haigern, Lutzbi, Manger, Steinberg u. a. Karten zu 1—4 M. im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Tel.: Bismarck 7165), bei der hebräischen Buchhandlung Gonzer, Oranienburger Str. 26, und Grenadierstr. 34, und an der Abendkasse. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Sonntag, den 15. März, vorm. IDA Uhr, Vortrag des Kunithlstorfkei•* Herrn Dr. Ernst Cohn-Wietier in der Alhambra, Kurfürstendämm 68: ״Meine Reise ln Aegypten. Palästina und Syrien“ (mit Lichtbildern eigener Aufnahme, Filmen und Schallnlatten). Karten im Büro der F. A. P-, Meinekestr. 10, erhältlich. — Qruppe Grunewald: Dienstag, den 10. März, nachmittags 41/3 Uhr, Studienzirkel. Vortrag von Herrn Dr. M. G o 1 d - mann: ״Was hat der Islam aus dem Judentum übernommen?“ Bei Frau Weltzmann, Nestorstr. 4. — Gruppe Lichterfelde: Dienstag, den 10. März, nachm. 4(4 Uhr, Bibelkursus. Leitung Frau Boschwitz: ״Prophet Amos“. Bei Frau Lilly Goldschmidt, Drakestr. 40. — Gruppe Tetnpelhof: Montag, den 9. März, abends 8>4 Uhr, Arbeitsgemeinschaff unter Leitung von Frau Dr. Freier: ״Gegenwart im Gleichnis“. (Zeitgenössische hebräische Literatur.) Bei Frau Herrmann, Kaiserkorso 152. — Gruppe West: Dienstag, den 10. März, nachm. 4y» Uhr, Studiengruppe Hatikwah. Leitung Frau Jenny Blumenfeld, Referat von Frau Resi Sternberg über das Buch von Ada Fischmann: ״Die arbeitende Frau in Erez-Israel“. Bei Frau Frank, Düsseldorfer Straße 73. — Jugendgruppe: Leitung Frau Dr. Zadik, Montag, den 9. März, abends 8% Uhr, bei Grete Bloch, Eis-!ebener Str. 8, ,.Die Kwuzah“. Hanhalath Brlth Haollm. Hebräische Musik. Sonnabend, den 14. März, anläßlich des Abschieds von Schmuei Schapiro. Mitwirkende: Der Chor des Brith HaolJm (1. J. W. B.), Jehuda Schertok (Geige), Batla Schreier (Klavier). Eintritt für Jugendliche 40 Pf., für Erwachsene 75 Pf. Näheres wird noch bekanntgegeben. Poale Zion. Der für den 3. d. M. angesetzte Ausspracheabend mußte aus technischen Gründen um acht Tage verschoben werden. Die Aussprache über ״Wirtschaftskrise und Arbeiterklasse“ findet also am 10. d. M., abends 8<4 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, statt. Einleitendes Referat: Dr. Kurt Mendelsohn. Gäste willkommen. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Frau Dr. Rahel Wischnitzer spricht am Montag, dem 9. März, im Rahmen der Montags-Vorlesungen der Hochschule über: ,,D c r Ursprung der jüdischen Volkskunst“ finit Lichtbildern). Der Vortrag findet in der Aula der Hochschule, Artilleriestr. 14, abends 8 Uhr, statt. Freie Jüdische Volkshochschule Berlin. Freie Aussrache über religiöse Fragen, eingeleitet von Rabb. Dr. Max Wiener (Idee und Geschichte — Offenbarung und Entwicklung — Denken. Fühlen, Wollen). Abende der Freien Jüdischen Volkshochschule am Montag, dem 9. und 16. März, S>/3 Uhr abends, Svnagoge Fasanensträße. Schule der 'fltfischen Jugend (Geschäftsrtelle Berlin N 24, Oranienburger Str. 29, Weidendamm D 2, 5921). Dr. Simon Rawidowitsch spricht Im Zyklus ״Das jüdische Kultur׳־ erbe“ über Haskalah (Judentum und neue Welt) amDienstag, den 10. März, abends 8 Uhr, in der Aula der Mädchenschule, Auguststr. 11/13. Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes E. V. Denstag. den 10. März, abends «48 Uhr. im Roten Saal des Brüdervereinshause«, KurfÜrstenstr. 115/16, Mitgliederversammlung. Vortrag von Frau Margarete v. Bendemann-Sußmann, Frankfurt a. M.: ״Die Problematik des heutigen Frauendaseins“. Oäste willkommen. Der Vortrag beginnt nfmktlich 8V! Uhr. Bei Beginn des Vortrags werden die Saaltüren geschlossen. Russisch-Jüdischer Khib. Der für Dienstag, den 10. März, angekündigte Vortrag von J. Lestschinsky über ,.iüdi-ch-sozüuistische Bewegung*‘ wird auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Der neue Termin wird an dieser Stelle bekanntgegeben. Bund jüdischer Schüler. Wir veranstalten eine Arbeit*- Gemeinschaft über ״Die Jude.nfrage". Jeden Donnerstag, 7 Uhr, Meinekestr, 10, großer Sitzungssaal der Z. V. f. D. MAi WQLTV Rumänien• Der Vorsitzende der Kreisleitung, Dir. Friedrich Loswj, hat neulich Timisoara besucht, wo er mit den dortigen Führern des jüdischen Sport« dio Frage der Eingliederung Tran»- »ylvanian» in den rumänischen Makkahi-Kreis eingehend besprochen hat. Ilarr Ludwig Löbl wurde zum Vorsteher der Kreisleitung bestimmt. — Das am 27. Januar in Braila atattgefundene Makkabi-Feet hat viel Erfolg gehabt. Die Kreisleitung war durch Herrn Advokat Robert Weinberg-Veroa vertraten, dessen Ansprache großen Betfall gefunden hat. — In Targu-Ocna wurde ein Makkabi-Verein ge- S' ’ ' ' ־' ’ ־.־* ־־ Verein einen Saal für Turnen zur Verfügung gestellt. — Am 28. Februar fand in Suceava (Bukowina 1 eine Makkabi-Redoute unter Beteiligung des Ja «Orchesters des Makkabi-Vereines Botosani (Moldau) statt. — Dor Makkabi-Vorein in Bukarest entfaltet eine lebhafte Tätigkeit. Mit der Unterstützung eines Philanthropen, Herrn N. Miichonzniky, der ein Lokal und ein Klavier zur Verfügung gestallt hat, wurde eine Chor- und Musiklektion gegründet. — Di« Schwimm- Sektion unter der Leitung des Herrn Dr. Han* Heim hat die 1► samten Mitglieder der Sehwimmseklion de» Sportklub« ״Sparta“, der auf gelüst wurde, auf genommen. Die Sektion hat jetzt die batten Schwimmer Bukarests. —- Am 1. Februar fand mit großem Erfolg eine Tanzmatinee mit Turnvorführungen der Turn- und Rugby- Sektionen statt. Die Fußballsektion veranstalten einen Purim-Maskenball. — Am Sonntag, dem 22. Februar, fand die jährliche allgemeine Versammlung des Makkabi-Vereines Bukarest statt. Die neugewihlte Leitung besteht aus den Herren: Fr. Loewy, Zissu Haber. Robert Weinberg-Verea, Leonte Silbermann und Leon Moteoviri. Ein Sportrat wird außerdem aus den Führern der Sektionen gebildet. Kopenhagen. Am 15. März veranstaltet die Bos-Abteilung da• Jüdischen Sportvereins Hekoah-Kopenhagen einen Boxmatch gegen den Jüdischen Borklub ״Maccati ", Berlin. Besuche in Berlin. Im Verlauf dieser Woche kommen der Vorsitzende des Rumänischen Makkabi-Kreises, Direktor Friedrich Loewy «us Bukarest, und Arthur Herzog aus Prag. Vorsitzender des Tschechoslowakischen Makkabi-Kreises, nach Berlin, tim mit dem Präsidium des Wcllverbande* wichtige mit der Makkabiah zusammenhängende Fragen ihres Kreise« zu besprechen. Tschechoslowakei. Ara Sonntag, dem 15. Februar, fanden die Klubmeisterschaften der Schwimmsektion des ״Hagibor", Prag, statt, die in allen Disziplinen spannende Kämpfe und gut«! Sport brachten. Erfreulich war vor allem das sportliche Debüt der Damen- Sehwimmseition. Die beiden Damonwettbewerbe gewann Heller Bester. Sehr gut gefielen dio Wettbewerbe der Kinder, die mit großer Energie geschwommen wurden. Meister Balasi brillierte mit vollendeten Kunstsprüngen und erntete verdienten Beifall. Den Habepunkt jedoch bildete der Rekordversuch Getreuer• über 200 m Frei- Stil. Die ersten 100 m legte er in 1,06 Min. zurück, und als er in 2 : 23,2 Min. anscblug und somit den alten tschechoslowakischen Rekord um 0:3,6 Min. verbesserte, dröhnte die Halle vom Jubel der begeisterten Anhänger. Die Stimmung war eine äußerst gute und das Publikum war mit den Leistungen vollauf zufrieden. Zwei kombinierte Wasserballipiele beendeten die gelungene Veranstaltung. — Aus der Tschechoslowakei lieg«» bisher 156 Anmeldungen zur Makkabiah vor. Polen. Die Skisektion Makkabi in Biel •ko veranstaltete auf der Boracza bei Milawka die Durchführung der ersten Verbandstneis*0T*eh»f:en des Makkabi-Kreis«« Badweetpolen. 171 Läufer und Läuferinnen war« am Start al* Vertreter von 15 Vereinen. Die beste Zeit des Tages erzielte David Dattner, Makkabi Zywiee, der für die 12-km-Strecke 59,42 Min. brauchte. — Die Boxsektian des Makkabi Warschau schiag das Repräsentativ-Team von Lemberg 12 : 6 und besiegte die V. M. "C. A. Lemberg mit der gleichen Punktzahl. Der Makkabi in Warschau hat eino schöne 50 Seiten starke Propaganda-Broschöre in polnischer Sprache herausgegeben. Deutscher Kreis Bar Kochba-Hakoah, Berlin. Handball. 1, Minner gegen S. C. Armin 5! 5 (2:4). Dieses Wiederholungsspiel —- seinerzeit batten wir 4 :8 gewonnen» aber Armin hatte Protest eingelegt — zeigte zwei ganz verschiedene Halbzeit«. Die erst« 30 Minuten, in denen wir Wind und Sonne tra Rück« hatten, verlief« ausgeglichen; von den vier Tor«, die für Armin gezählt wurden, stellten drei krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters dar, der dem Spiel zu langsam folgte. Unser Sturm verstand es nicht, die Wirkung des heftig« Windes auszunützen. Erst als Lehmann statt Koppe m den Sturm gegangen war, wurden wir gefährlicher; allerding« auf Kosten der Hintermannschaft, wo sich Koppe als noch störender erwies als vom. In der Pause aufgeregter Disput mit dem Schiedsrichter wegen der drei zu Unrecht gegeben« Tore. Zu Beginn der zweit« Halbzeit drückte zunächst Armin stark infolge der Windunteritützung. Fünfmal landete der Ball zwischen unseren Torpfosten; aber der Schiedsrichter glaubte offenbar, etwas gutmach« zu müssen: er erkannte nur ein Tor an. Nach zehn Minuten hatte Armin sein Pulver verschossen. Unser Sturm zeigte auf einmal gegen Wind ausgezeichnete Kombination, die schließlich mit dem Ausgleich belohnt wurde. Unsere Torschützen waren Lehmann (3\ Frühmann und Laub. Dia Mannschaft steht nach diesem Unentschied« punktgleich mit Handelakursua und hat nun doch noch Hoffnung, sich in ihrer Klasse zu behaupten. •— 3. Männer gegen Reatia 6 : 5. Mit acht Mann nur (?) wurde nach hartem Kampf dieser knappe Sieg errungen. — Frauenschau turnen. Für alle unsere Mitglieder und Freunde ist es Ehrensache» zum Frauenschautumen am kommenden Sonntag zu kommen. Es findet, wie mehrfach «gekündigt, in der Turnhalle, Gormannstr. 4, statt. Bepinn um SJ/3 Uhr. — Purimfeier. Die Teilnehmer der von Führerarbeitagemeinschaft und Fratienkommission veranstalteten Purimfeier am Sonntag, dem 8■ März, 19)4 Uhr, im Logensaal, Joachimsthaler Str. 18, dürfen nicht vergessen, ihre Makkahi-T.iederbficher mitzubringen. Wir werden gemeinsam zahlreiche Lieder daraus singen, und daran sollen «ich alle beteilig«. Zu dem bereits angekündiglen Programm ist noch die Mitwirkung des Streichguartetts der Kammermuci {:Vereinigung gekommen. Einlrittskartan rum Preise von 0.50 M. sind noch an der Abendkasse zu haben. — Purimfeier der Jugend. Die Jugendtumabteilung voranstellet am 15. März, abends 8 Uhr, eine Purimfaier im Garde-Kasino, Sophiensir. 34. Unter anderem werden Kabarett, Theatervorführungen, Tumvorfflhrungm _ geboten ward«. Eintrittskarten, für Erwachs«® 1 M., Jug«dlic£e OßO M״ abad im Büro, Meinekestr. 10, zu haben. Makkabäer-FHm-Grappe. Die Filmpreue schreibt: Die Malkabger-Film-Gruppe zeigt* kürzlich vor einem Forum von mehr als 600 Personen nochmals ihren Film ״Makkabäer", in einer neubearbeiteten und gekürzten Form. Der Film, der schon vor mehr als Jahresfrist bei einer Vorführung in dem Lichtspieltheater ״Dio Kamera", Berlin, Unter den Lindon, durch seine interessanten Sportbi’dar und auch durch die damals unerhörte Projektionsgröße — das Bild füllte die ganze Kinoleinewand aus, der Schmalfilmprojektor stand in der Vorffihrk abine — Aufsehen erregte, hat durch die neue, straffer geführte Form noch gewonnen. Hervorragend gelung« sind einig« dor Zeitlup«sufnahm« von Springern und Läufern, sowie dio Filmreportagen von groß« Wettspiel«. Eine ganz besondere Anerkennung verdient die dramaturgisch wirksame Einleitung, die mit erstaunlicher Präzision auf das Thema hinleilet. Ganz neu ut der Film ״Antwerpen 1930", der von einem großen Sporttreffen beband CS9 A » 1 U/ \\רכ A3