Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 14 (20.2.1931)
- Date
- 1931-02-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite A4 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 14, 20. IL 1931 Dortmund. Der Einladung der Zionistischen Ortsgruppe für den 15. Februar zu einer Aussprache über das Thema ״Deutschtum und Judentum“ hatten so viele Folge geleistet, daß der Saal des Gemeindehauses nicht alle fassen konnte. Der Vorsitzende Dr. B e r 1 eröffnete den Abend, indem er in Herrn Studienrat Dr. L ü t g e n a u einen aufrichtigen Freund der zionistischen Bewegung begrüßte und für die freundliche Uebernähme des Referates dankte. Dr. L. gab in seiner Einleitung eine historisch und kritisch würdigende Darstellung des Völkerkundlichen Begriffs Nation und zog dann die Nutzanwendung für die beiden zum Thema gesteiften Volkstümer. Indem er die Fallgrube der wissenschaftlich höchst fragwürdigen Rassentheorie umging und sich scharf von den Rassenpolitikern abgrenzte, zeichnete er in großen Zügen die historische Entstehung und Entwicklung des jüdischen Volkes, dem er trotz mancher verloren gegangener Merkmale auf Grund seiner jüngsten Renaissancebewegung ein Recht auf eigenes Volkstum anerkannte und eine gute Prognose stellte. Er erkannte die Zwiespältigkeit der heutigen Situation an und überließ die letzte Entschetdüng über die Wahl des Volkstums dem Einzelnen. In der Debatte wurde demzufolge auch von der einen Seite aus auch die Meinung vertreten, daß das deutsche Judentum bereits seine Wahl getroffen hätte. Dr. Lütgenau wandte hingegen in seinem Schlußwort ein, daß die Antwort wohl nicht so eindeutig erfolgt sei, da nach den Ergebnissen der verschiedenen Gemeindewählen die angeblich unbedeutende zionistische Minderheit über einen sehr erheblichen Bruchteil der Gesamtst!mmenzahl verfüge und die vorwärtstreibende Tendenz dieser verhältnismäßig jungen Bewegung nicht verkannt werden dürfe. — Von zionistischer Seite aus wurden die Ausführungen des Referenten nur dahingehend ergänzt, daß die Entscheidung zwar dem Einzelnen überlassen bleibe, daß die Geschicke des Gesamtvolkes davon aber kaum betroffen würden, denn die objektive Situation der Galuth sei mächtiger als die subjektive Tendenz der Individuen. Im übrigen werde die Spannung Deutschtum-Judentum erst ein gütliches Ende finden, wenn man die Ueberspitzung des Nationalbegriffs fallengelassen und damit einem friedlichen Beieinander volksechter Juden und Deutschen die Wege geebnet habe. — Von weiteren Veranstaltungen der Ortsgruppe seien hier noch nachgeholt: Kongreßdebatte, nach einem Referat des Herrn Referendar Stattmann am 31. Januar, sowie die Vorführung des Films ״Neujahrsfest der Bäume“ am 7. Februar, das die Ortsgruppe zusammen mit der nationaljüdischen Jugend Dortmunds feierte. Vermlsdites Hebräisch im Rundfunk. Am Sonnabend, dem 21. Februar, abends 9.35 Uhr, hält Leib Jaffe im Warschauer Rundfunk einen Vortrag in hebräischer Sprache über Palästina. Der letzte große Ball. Die glänzende Reihe zionistischer gesellschaftlicher Veranstaltungen dieses Jahres findet ihren Höhepunkt und Abschluß in dem großen Gesellschaftsball der Berliner Zionistischen Vereinigung, der am 8. März im Marmorsaal des Zoo stattfindet. Erstklassige Kapellen (Ben Berlin und sein Funkorchester), zahlreiche originelle Ueberraschungen, Koscher• Buffets und die schönste Tombola der Saison werden diesen Gesellschaftsabend zu einem besonders schönen Abend gestalten — im Zeichen der frohen Stimmung nach den letzten politischen Erfolgen unserer Palästina-Politik. Der Karten- Vorverkauf hat bereits eingesetzt (RM. 5,—), wenige noch verfügbare Tische können reserviert werden im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, W 15, Meinekestr. 10, Tel.: Bismarck 7165. Der Bar Kochba-Ball. la den Kroll-Festsälen veranstaltete 81%, 15. d. M, der Bar Kochba seinen Ball, der die Mitglieder und "die,zahlreich'erschienenen Gäste ־bis in die frühen Morgenstunden in guter Laune beisammen sah. Den ersten Schönheitspreis, eine vom Palestine and Orientlloyd gespendete Palästinareise, errang Frl. Werkwald. Den zweiten und dritten Preis gewannen Frl. Smiliansky (Palästina) und Frl. Appel. Die Tanzmusik besorgten Dajos Bela und Romanow-Balalaika. Der Erfolg der Veranstaltung war unbestritten. Wi. Bundeshauptversammlung des RjF. Am 15. Februar 1931 fand in Berlin die diesjährige Bundeshauptversammlung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten E. V. statt. Es wurde beschlossen, weite Kreise des deutschen Judentums für die Frage der Berufs Umschichtung und der ländliehen Siedlung zu interessieren. Der Bundesvorsitzende Dr. Leo Löwenstein kennzeichnete eindeutig das politisch neutrale Programm und die Arbeit des Bundes, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, zu einer Befriedung der politischen und geistigen Atmosphäre Deutschlands beizutragen. Das Referat von Dr. Urias (Hamburg) schilderte eingehend die Gefahren, denen angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse das ganze deutsche Volk augenblicklich ausgesetzt ist. Die Neuwahl des engeren Bundesvorstandes ergab die eiartimmige Wiederwahl des Bundesvorsitzenden. An jdie Stelle des stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Dr. Heinrich Elkeles (Berlin), trat Justizrat Max Chodziesner (Berlin). Zum 2. Stellvertreter wurde Arnold Stein (Berlin) gewählt. Der übrige (engere) Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Walter Callmann, Max Eisenkraemer, Albert Grünpeter, Direktor Siegmund Hirsch, Dr. S. London, R.-A. Dr. Kurt Jacob, Jakob Ledermann, R.-A. Bruno Kleyff, Prof. Dr. Paul Rosenstein. Die Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina teilt uns mit: Der Besuch von Frau Rebecca D. Sieff, Mitglied der Exekutive in London, und Frl. Dr. Lotte Hanemann aus Jerusalem hat die Arbeit der Frauenarbeitsgemeinschaft sehr gefördert. Eine gelungene öffentliche Versammlung, bei der außer den beiden Damen noch Dr. Sch mar j a Le will die Zuhörer begeisterte, und eine glänzende gesellschaftliche Veranstaltung im schönen Hause von Frau Berthold Israel — bei der Frau Sieff vor den zahlreich erschienenen Gästen in sehr reizvoller und lebendiger Art über den Zionismus als Lösung der Judenfrage sprach — haben der Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina eine große Anzahl neuer Mitglieder gebracht und sicher darüber hinaus bei Vielen Interesse und Sympathie für die Frauenarbeit in Palästina erweckt. Wir sind Frau Sieff und Frl. Dr. Hanemann und auch ganz besonders Frau Berthold Israel, die in liebenswürdigster Weise uns ihr Haus zur Verfügung gestellt hat, sehr dankbar. Die erfreuliche Entwicklung der Allgemeinen Hypothekenbank für Palästina, über die wir bereits berichtet haben, hat für dieses Institut weiteres Interesse geweckt. Hat doch die Allgemeine Hypothekenbank auch im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der allgemein ungünstigen wirtschaftlichen Lage einen recht guten Abschluß zu verzeichnen. Dementsprechend wurde aus einem Reingewinn von £Pal. 4860 eine Dividendenausschüttung von 5 <0/י (gegenüber 4 0/0 im Vorjahre) auf das eingezahlte Aktienkapital von £ 50 000 vorgenommen, (£PaI. 2564/) Von dem Rest wurden £ 1000 dem Reservefonds überwiesen, ein gegenüber dem Vorjahre verdoppelter Betrag. Dem Keren Hajessod wurde eine Zuwendung von £PaL 500 gemacht, ferner dem Beamtenversicherungsfonds eine solche von £Pal. 290, während die restlichen £ 506 auf neue Rech* nung vorgetragen wurden. — Die Vertretung der Hypothekenbank liegt für Deutschland in den Händen von Herrn Herbert Rosenthal, Berlin NW, Brückenallee 21 (Hansa 5966). Interessenten für die Pfandbriefe wollen sich gefl. an diese Adresse wenden. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt die Anmeldung der vom 1. April 1931 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quartalsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Märztagen zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, dab diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Zustellung der ״Jüdischen Rundschau״ nicht zu vermeiden sein dürften. Berlin, im Februar 1931. Verlas ,Jüdische Rundschau" Berlin W15, MelnekestraBe 10 Palästina-Reisen. Palästina -Reise des K. J. V. am 17. März ab Marseille. Der Anmelde-Termin für diese Reise läuft in wenigen ’ Tagen ab und es stehen auch nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Zionistische Gesellschaftsreise. Das Gleiche gilt für die Zionistische Gesellschaftsreise, die am selben Tage beginnt und an der sich eine Reihe von Gesinnungsgenossen hauptsächlich aus mittleren und kleineren Ortsgruppen beteiligen. Preis 850 M. Für eitlen späteren Termin kommt noch die Reise der Hamburg-Süd in Frage, die am 19. April beginnt und am 11. Mai endigt und Gelegenheit zu einem zirka 9tägigen Aufenthalt in Palästina bietet Preis für die Seereise hin und zurück von 260 M. an. Weitere Informationen und Prospekte durch den Palestine & Orient Lloyd, Berlin N, Friedrichstr. 121. ״Purimfest unterwegs“ der Jugend Frankfurt a. M. Am Sonntag, dem 22. Februar, veranstalten die Frankfurter zionistischen Jugendbünde gemeinsam das ״Purimfest unterwegs“ im Haus der Jugend, Eschersheimer Landstraße (Trambahnlinien 13, 23, 24, 25). Ein reichhaltiges Programm bürgt für eine angenehme Ausgestaltung des Abends. Eintrittspreis 0,60 M. (Beginn: 19 Uhr.) Die ORT-Gesellschaft, Abt. Deutschland, veranstaltete in Aachen, Mülheim (Ruhr) und in M.-Gladbach Vortragsabende, an denen Herr Dr. Michael Traub (Berlin) über ״Aktuelle Fragen jüdischer Wirtschaftspolitik“ sprach. In allen drei Städten fanden im Anschluß an die Vortragsabende Sammelaktionen mit gutem Erfolge statt. Zahlreiche Tageszeitungen widmeten anläßlich dieser Vorträge den aktueilen Problemen des jüdischen Wirtschaftslebens spaltenlange Berichte. Druckfehler-Berichtigung. In dem Aufsatz ״Hebräische Frauenlyrik“ in Nr. 8 (vom 30. 1.) sind folgende sinnstörende Druckfehler unterlaufen. Es muß heißen: Spalte 2 Zeile 8 v. u.: ״Gelüstets mich (nicht: euch), zu nehmen?“ Spalte 3 Zeile 9: ״Das ihr (nicht: sehr) verhaßte Stadtleben...“ Spalte 3 Zeile 13: ״In ihr stößt (nicht: stöhnt) das erhöhte Lebensgefühl.. Jüdische Schule im Grunewald. Die Errichtung einer Zweigklasse ״Grunewald“ (Nähe Roseneck) der jüdischen Schule Fasanenstraße wird bei genügender Beteiligung für Ostern geplant. Interessenten werden gebeten, sich baldigst an Frau Feuerring, Teplitzer Str. 25, zu wenden. Telephon: Uhland 8482. Private Volksschule des Jüdischen Schulvereins, Fasanenstraße 79/80. Die Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1931 erfolgt Montag, Mittwoch und Freitag, von 12 bis 1 Uhr, bei der Schulleiterin Frau Nathan. Es wird gebeten, die Kinder bei der Anmeldung vorzustellen und Oeburts- und Impfschein jnitzubringen. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Aachen. Es finden alle 14 Tage am Donnerstag im Jugendheim (neben der Synagoge) um 20(4 Uhr eine Veranstaltung der Zionistischen Ortsgruppe statt. — Durchreisende Gesinnungsgenossen, die an den Veranstaltungen teilnehmen wollen, erhalten nähere Auskunft bei: Meyer, Mittelstr. 7, Tel. 34 080. Bamberg. Wir bitten alle hier vorübergehend sich aufhaltenden Gesinnungsgenossen um Meldung bei Alfred Katz, Bamberg, Langestr. 3, Tel. Nr. 245. Frankfurt a. M. Der Jüdische Mannergesangverein ״Hasomir“ weist auf die jüdisch-musikalische Bedeutung der Uraufführung der Oper ״Sulamith“ von L. Rosenblüth hin. Es ist dies die erste jiddische abendfüllende Oper überhaupt, die die einschlägige Literatur kennt. Unter schweren Opfern ist es dem ״Hasomir“ gelungen, den zu diesem Unternehmen nötigen vielgestaltigen künstlerischen Apparat zusammenzustellen. Die Eintrittspreise sind auf niedrigster Stufe gehalten. Der Vorverkauf hat bereits eingesetzt. Lübeck. Im 46. Lebensjahre ist hier Frau Nathan Blumenthal gestorben. Die Verstorbene war lange Jahre Nationalfonds-Kommissärin und ihr ganzes Denken und Sinnen gehörte unserer Bewegung. Stellenvermittlung. Einem Arzt (prakt.) kann für vier Wochen in Berlin O eine Vertretung nachgewiesen werden. — Einem Assessor, möglichst Bundesbruder, kann eine gute Hilfsarbeiterstelle für einige Monate in Mitteldeutschland nachewiesen werden. Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., erlin-Charlottenburg 2, Bleibtreustr. 50. Die Hebräische Lehranstalt Berlin gibt bekannt, daß der Unterricht am Mittwoch, dem 25. Februar, ausfällt. Die Lehrer und die Schüler nehmen an dem Feste des Rates für hebräische Arbeit unter der Jugend in den Spichernsäten teil. Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, E. V. Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 25. Februar d. J., 20 Uhr pünktlich, im Logenhaus, Berlin W 62, Kleiststr. 10. Im Anschluß an die Mitgliederversammlung spricht Herr Dozent Dr. Harry Torczyner - Berlin über ״Die Bibel und die Literaturen des alten Orients“. Spielnachmittag und Spielabend des KKL (Bridge, Skat, Romme, Schach). Interessenten werden gebeten, sich mit dem Berliner Büro des KKL, Bismarck 7156 (Apparat 45), in Verbindung zu setzen. ״Jalag“-Fe!er im Beth-Am, am Sonnabend, dem 21. Februar. Dr. Simon Bernfeld hält den Festvortrag über Jalag, der Künstler J. Goland (״Ohel“) liest aus den Werken Jalags, der Dichter Meir M o 11 r liest ein Gedicht zum Andenken Jalags. Unkostenbeitrag. Wir bitten um pünktliches Erscheinen. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, ln Verfolg eines Abkommens über Gastvorlesungen zwischen der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und der theologisehen Fakultät der Universität Gießen wird Herr Professor Dr. Bertra m am 23. und 24. Februar an der Hochschule eine Gastvorlesung über ״Die Probleme der Religionsgeschichte der Zeit der Entstehung des Christentums“ halten. Schule der jüdischen Jugend (Geschäftsstelle: Berlin N 24, Oranienburger Str. 29, D 2, weidendamm 5921). Rabbiner Dr. L. B a e c k spricht im Zyklus ״Das jüdische Kulturerbe“ über Kabbala (Wissen um Verborgenes) am Dienstag, dem 24. Februar, abends 8 Uhr, in der Aula der Mädchenschule, Auguststr. 11/13. Die Chewra Kadischa Groß-Berlin begeht Dienstag, den 24. Februar, um 101/3 Uhr, die religiöse Feier des 7. Adar auf dem Friedhof Weißensee (Treffpunkt: Alte HalleJ. Um 121/3 Uhr findet ein Gottesdienst in der Alten Synagoge, Heidereutergasse, statt. Berliner Ortsgruppe des Hechaluz. Sonntag, den 22. Februar, abends 7 Uhr, im Sitzungssaal, Meinekestr. 10, Zusammenkunft. Tagesordnung: 1. Waad-Bericht, 2. Referat E. Liebenstein.• ״Der jüdische Arbeiter in den Kolonien“, 3. Palästina-Umschati. Alle Chawerim und Interessierte sind eingeladen. Keren Kajemeth Lejisrael, Berliner Zionistische Verein!- gung. Dienstag, den 24. Februar, abends 81/3 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4: 5. Abend des Palästinakurses. Hugo Rosenthal: ״Die jüdische Jugend Palästinas“. Zion. Jugendbund Nordau. Alle Chawerim treffen sich am 25. Februar beim Fest der Jugend für den KKL. — Zeire Misrachi. Alle Heimabende fallen am 25. Februar aus. Wir beteiligen uns geschlossen am Jugendfest für den KKL. — Brith Haolitn. Am Mittwoch, dem 25. Februar, keine Heimabende. Alle kommen zum Jugendfest des Hebräischen Jugendrates. — Kadimah. Alle Züge beteiligen sich am 25. Februar geschlossen am Feste der Jugend für den KKL. — Zophim. Am 25. Februar allgemeine Beteiligung an dem Feste der Jugend für den KKL. - Brith Trumpeldor. Alle Chawerim und Chaweroth erscheinen Mittwoch, den 25. Februar, beim Jugendfest in den Spichernsälen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Bezirksgruppe Nord und Ost: Montag, den 23. Februar, abends 8(4 Uhr. im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Vortrag von Frau Dr. Tilly Pulverinacher: ״Gibt es eine Möglichkeit, hier ein jüdisches Leben zu gestalten? Die Aufgaben jüdischer Frauen und Mütter.“ Gäste willkommen. — Bezirksgruppe West: Dienstag, den 24. Februar, nachm. 41/3 Uhr, Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Nobel: ״Hiob und Faust“. Im K. J. V., Bleibtreustraße 50. — Bezirksgruppe Nord west: Dienstag, den 24. Februar, nachm. 4y״ Uhr, Vortrag von Frau Dr. Marie Mayer: ״Das jüdische Kind und seine Umwelt“. Bei Frau Frieda Mittwoch, Brückenallee 11. Gäste willkommen. — Bezirksgruppe Grunewald: Mittwoch, den 25. Februar, nachm. 41,4 Uhr, Vortrag von Herrn stud. med. N. Gins bürg: ״Jüdische Jugendbewegung“. Bei Frau Grüngard, Freiherr v. Stein- Straße 12a. Angemeldete Gäste willkommen. (Stephan 9073.) — Jugendgruppe: Montag, den 23. Februar, abends 8(4 Uhr, bei Ruth Byk, Prager Str. 34. Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend. 25. Februar, in den Spichernsälen, Spichernstr. 2/4: Großes Jugendfest zugunsten des Keren Kajemeth. Programm: Einakter, Satyre, Tanz usw. Karten für Jugendliche 50 Pf., für Erwachsene 1 M. Die Jugendkarten werden nur im Vorveikauf im Büro des KKL und im Beth-Am abgegeben. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 20. Februar 1931, abends: In allen Synagogen und Alterversorgungsanstalten: 5.30 Uhr. Synagoge Prinrmgentcnstr.t II. Gottesdienst: 7.15 Uhr; Predigt: Dr. Galliner. Predigten: Neun Synagoge: Dr. Blumenthal; Syn. Lindenstr.: Dr. Warschauer; Syn. Liitzowstraße: Dr. Salomonski; Syn. Fasanenstraße: Dr. Wiener; Syn. Levctzowstraße: Dr. Prinz: Syn. Friedenstempel: Dr. Bergmann. In der Synagoge Kaiserstraße findet 1m An- Schluß an den Hauptgottesdienst Jugendfeier statt. Sonnabend, den 21. Februar 1931, morgens: In den Synagogen mit. altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr. Frühgottesdient: Synagogen Byk. - straße und Kottbusser Ufer, Ahawas Reim: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel) 7.30 Uhr. Hauptgottesdienst 10 Uhr. Syn. Friedenstempel: 9.30 Uhr. Schrifterklärung: Svn. Münchener Str.: Dr. A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 4 Uhr; Syn. Rykestraße: Rabbiner Nobel; Syn. Levctzowstraße: Dr. Lewkowitr: Syn. Kottbusser Ufer, Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy. Sabbat- Ausgang: 6.13 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 5.30 Uhr; morgens in den Synagogen mit altem Ritus: ■7 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Kapitalanlage in Palästina Informationen über günstige Möglichkeiten von Kapitalinvestitionen durch Neugründungen oder Beteiligungen erteilt die Zentralstelle türdieorganisierung des Absatzes palästinensischer Anlagauerfe &ei der zionlstischenvereinigungtor Deutschland Berlin W IS, MelnekestraBe 10 Fernsprecher: I Bismarck TMS-70 Verkauf von Palästina-Handarbeiten. Spitzenarbeiten, Stickereien, Kinderkleider, Silberarbeiten usw. und Orangeade bei Frau Rechtsanwalt Cohn, Berlin W, Potsdamer Str. 99, Lützow 6428 (nur Donnerstag Nachmittag); ferner im Laden der Firma Portz & Co., Berlin W, Pariser Str. 31, Nähe Olivaer Platz. Der Verband jüd. Frauen für Palästina-Arbeit in Frankfurt a. M. empfiehlt zum. Einkauf von Geschenken seine Verkaufstelle schöner Palästina-Handarbeiten, Damen- und Kinderkleider, Blusen, Decken, Kissenplatten, Spitzenarbeiten, Schmucksaeheh und Korbwaren bei Frau Cläre Ettinger, Lange Straße 31, I. __ בית המדרש לעברית מודיע שמורי המוסד ותלמידיו משתתפים בנשף הגדול של מועצת הנעה שיהיה ביום הרביעי 25 בפברואר באלמי שפיכרן בשמונה ותצי בערב. נשף־יל״ג בבית־העם. במוצאי שבת ״21 לפברואה בשעה 8 וחצי בערב• הד״ר שמעון בדנפלדירצה על הנושה: "יל״ג יצירתו ותקופתו". האמן יוסף ג ו לנד יקריא משירי יל״ג׳ מאיר מוהר - לזבד יל״ג• הכניסה 50 פ. לחברי בית־העם חפשית. לחברי הסתדריות נוער 25 פ• מועצת הנוער משתתפת בנשף. הנוער מתבקש לבוא!