Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 10 (6.2.1931)
- Date
- 1931-02-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2651273-2653252-2653262--22141-2680321- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 10, 6. n. 1031 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite SS Die neoe Uotersoehnogs - Kommission Reorganisation der Palästina-Verwaltung. In Nr. 8 der ״Jild. Rundschau“ berichtete unser palästineusischcr Korrespondent über die neue Untersuchungskommission, die vom Kolonialamt unter dem Vorsitz von Sir Samuel O’D o n n e 11 zur Ueberprüfung der Verwaltung nach Palästina entsandt wurde. Am 2. d. M. veröffentlichte in London der Staatssekretär für die Kolonien eine offizielle Verlautbarung, die die Richtlinien für diese Untersuchung enthält. Die Aufgaben der Kommission sind danach: 1. Ueberprüfung der Einnahmen und Ausgaben, sowie der allgemeinen Organisation der Palästina-Administration mit besonderer Berücksichtigung a) der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Zusammen- Setzung des Beamtenapparates der Palästina-Regierung, b) der auf Grund der in letzter Zelt vorgenommenen Untersuchungen in Palästina oder sonstwie erstatteten Vorschläge bezüglich Errichtung neuer Dienstzweige und Ein- Stellung der hierfür erforderlichen Beamtenschaft, c) der Vermeidung oder Ausschaltung jeglicher Notwendigkeit einer finanziellen Beihilfe seitens der britischen Regierung zu den Erfordernissen der Zivilverwaltung Paläsönas. 2. Ueberprüfung der Notwendigkeit der finanziellen Unter- Stützung der tränsjordanischen Verwaltung unter dem Gesichtswinkel von Rationalisierung und Sparsamkeit. Die Untersuchungen der Kommission sollen sofort in Angriff genommen werden. Dabei wird betont, daß die Ergebnisse dieser Untersuchung nicht die Beschlüsse bezüglich der geplanten Land-Erschlicßungs-Kommission (die nach den Vorschlägen Hope-Simpsons zur Regelung der Ansiedlung und zwecks Verwertung der 21/*-Millionen-Anleihe für Intensivierung der Wirtschaft gebildet werden soll — A. d. R.) präjudirieren sollen. Die Politik der Radikalen Wir erhalten folgendes Kommunique: Am 31. Januar und 1. Februar tagte in Berlin das Zentral- Komitee der Vereinigung radikaler Zionisten. An der Tagung beteiligten sich Vertreter aus Polen, Deutschland, Tschecho- Slowakei, Rumänien und Palästina. Nach einer sehr eingehenden Aussprache gelangte die nachfolgende Resolution zur Annahme, durch die die weitere Betätigung an der politischen Kommission beschlossen wurde: ״Das Zentralkomitee der Vereinigung radikaler Zionisten hat auf Grund des Berichtes seiner Vertreter im Aktions-Comitö die durch die Beschlüsse der A.-C.-Sitzung vom Januar 1931 geschaffene Lage eingehend geprüft. Die von der Zionistischen Exekutive beantragte und vom A.-C. gegen unseren Widerstand beschlossene Verschiebung des Kongresses und die dadurch bedingte Verschleppung der innerzionistischen Krise hat für unsere Gruppe die durch unsere Beteiligung an der politischen Kommission geschaffene Situation erschwert. Ais wir in der November-Sitzung des A.-C., nachdem wir den von uns geforderten Rücktritt der Exekutive nicht durchsetzen konnten, die Bildung einer politischen Kommission des A.-C. unter Beteiligung der Opposition forderten, haben wir dies getan, weil wir der jetzigen Exekutive, gegen die wir seit Jahren in Opposition stehen, und deren System im letzten Jahr, für alle sichtbar, zusammengebrochen ist, nicht die Führung der schicksafeentscheidenden gegenwärtigen Verhandlungen mit der Mandatarmacht überlassen Können. Unser Eintritt in die politische Kommission war daher nicht der Ausdruck irgendeiner Zustimmung zum politischen Kurs der Exekutive, sondern vielmehr Ausdruck unseres Mißtrauens und unseres durch unser zionistisches Verantwortlichkeitsgefühl diktierten Wunsches, den Gang der Verhandlungen mit der Mandatarmacht int Sinne unserer politischen Forderungen zu beeinflussen und vorzu- Existenz der politischen Kommission und unsere Teilnahme an ihr von Beaeutung gewesen ist An 1 dieser Sachlage hat sich durch die Verschiebung des Kongresses entscheidend nichts geändert. Ehe Verhandlungen über wichtigste Probleme der Politik der Mandatarmacht in Palästina stehen noch bevor, und das Ergebnis dieser Verhand- 1 ungen wird die Situation In Palästina airf Jahre hinaus bestimmen. Jetzt mehr denn je ist es notwendig, für unsere politische Konzeption des Zionismus zu kämpfen; die Gründe, die uns im November zur Teilnahme an der potitischen Kommission des A.-C bewogen haben, bestehen in unveränderter Stärke fort, um so mehr, aß die Existenz der politischen Kommission ohne unsere Teilnahme in Frage gestellt wäre und dann die Führung der Verhandlungen lediglich in den H.änden der Exekutive verbleiben würde. Unsere künftige Politik wird durch unsere bisherige Haitung bestimmt sein im Sinne einer Bekämpfung des durch Dr. Weizmann in all den Jahren repräsentierten politischen Systems und im Sinne der Forderung eines grundsätzlichen Wechsels dieses Systems und seiner Repräsentanten. Unsere Mitarbeit an künftigen innerzionistischen Koalitionen und der Neubildung der Exekutive auf dem Kongreß wird von der Erfüllung dieser, unsere politische Haltung seit Jahren bestimmenden Voraussetzungen abhängig sein.“ *,* im Hinblick auf die letzte Rede Dr. Goldmanns, über die wir in der vorigen Nummer berichtet haben, ist diese Stellungnahme der Radikalen, die offenbar eine Mittellinie zwischen den verschiedenen innerhalb der Radikalen Fraktion Vorhändenen Strömungen zieht, bemerkenswert. Wir werden daraut noch bei ariderer Gelegenheit zurückkommen. — Red. Weiter werden wir um Abdruck folgender Zeilen ersucht: Das Zentralbüro der Vereinigung Radikaler Zionisten stellt gegenüber entstellenden Berichten über die Haltung der Vertreter der radikalen Gruppe in der letzten Sitzung des Aktions-Comitö, Jizchak Grünbaum und Dr. Nachum Goldmann, fest, daß diese im A.-C. jetzige Exekutive einzutreten. Vielmehr erklärten sie sich ledig lieh bereit, im Falle des Gesamtrücktritts der Exekutive an der Bildung einer provisorischen neuen Exekutive bis zum Kongreß mitzuwirken Der Gesetzentwurf wegen der zaristischen Verordnungen in einer Senatskommission oegraben- Wir haben vor einiger Zeit berichtet, daß im polnischen Sejm ein Gesetzentwurf betreffend die Außerkraftsetzung der noch be stehenden Rechtsbeschrinkungen der Juden aus der zaristischen Zeit eingebracht wurde. Flach dem der Sejm diesen Entwurf angenommen hatte, gelangte er in den p<' nischen Senat, der in seiner Mehrheit den Entwurf guthSe jedoch mehrere Aenderungen vorschlug, was eine Verweisung an den Rechtsausschuß des Senate una eine Wiederzuleitung an den Sejm zur Folge hat. Auf diese Weise ist der Entwurf sozusagen begraben worden. Die polnisch-jüdischen Zeitungen stellen mit Verwunderung fest, daß diese verschleierte Ablehnung mit den Stimmen der Regierungspartei vorgenommen wurde. BERLINER KALENDER )tat für $<6räif4< Mrtett unier brr 3ug«16. ®onnabenb, ben 7. gebruar, abenbS 8>/* übt, im Setß Km, ®rolmanftr. 86, $»brüif<f)e ttii«* fpradte: ,®er ®hebet atS ®tsitfjungS» fattor, feine Sieht« unb ©ehaitenielten“. ®inlettung: $ert ®htenfranj Söffe »iüfommen, המועצה לעבודה עברית בץ הנוער עורכת במוצאי שבת״ 7 לפברואר״ בשעה 8!/s בערב, בבית־עם עברי" שיחח על הנושא; ,החדר בתור גורם חנוכי׳ אורו וצלו"" הפותח ערנקרנץ. אורחים רצויים. (Bruppt Ttelnidettöorf der 3.33• ©onnabenb, ben 7. geBtuar, abenb« 8J/a Uhr, int fKoffa TOaroIb, ®ünerfita&e 178, U«®ohnh. ©eeftra&e. ö. fRofenfranj: ״Stonifilfd)* ®emetnbe« arBeit“. freunde de« arbeitenden patöjtina. Im 8. gebruar 1981. in ben ©efamträumeu be« SrübernereinShaufed, ßurfürfienftr.!16/116: Sefeüfdmftdfeft mit anfchliefjenbem ® all. (IRöheteS reb. SJotij.) berliner 3i0nißi|#e :Bereinigung. ®iontaq, ben 9. gebruar, afienb« 8l/3 Uhr, Dr ®Jtaiael ®raub: ״SHtueÜe jübifefte 2Ban« bet. unb 2Birtfef>afi«ftagen״, im Stfeimg«• faal ber & 23 f. ®., ®feineleftra&e 10 «gruppe panfots ber 39.3.3$. ©loatag, ben 9. gebruar, abenoSSVaUfjr, in benTRtIa»gefifäfen, ®d)6nhaufer 8UIet 180. ©an« fllee: ״®ie Situation in ber Berliner 3»bifrf)en Semftnb« nach ben 2Baf)Ie1t\ ®temMag, ben 10. gebruar, abenb« 8 Uhr, in ber ©tngafabemie, Raftanienro&fbchen. Seo S ollanin: 3 ö b i f dE) e Solfdlteber (f. Sfnferat). deren ftajemcip Sejiarael, Sertiner 3ioniflif<ße ״Bereinigung, ®iendtag. ben 10. gebruar, abenb« 84י Uhr, tm Semeinbefjau«, «ofenftrage 2/4. 3. 230rtrag«a&enb im Nahmen be« ^aläftina« furfc«. Dr. @lifl« Suerbad): ,®ie ©tübte fßaläfiina« unb bie inbuftrielte ®nt« roidflung be« Sanbe«*׳. SUonaer ©träfe e 34. Dr. ffleriter Bloch: ״Sn jionifüfdher Steife ring« um bie Oftfee“, (©fanbinanien, ginnlanb, ffiftlanb, Seitlanb). Jtonjert im :8*1$ 8(1», ®rolmanfirafee 36. Sonn״ abenb,־.14 ״ gebruar,״'abenbi-81׳Ä־־üht, ftebrölfcheS Äongeti. grau Betig frupnif־ Canbau (Sefang), grau TOatf>ilbe ®oreggnet (Siauier). CintrütSfarten oon 3UR. 1.— Bi« 5R®t. 2.— im Beth Sm. TOltglieber be« ffleth Sm hoben Srmä&igung non 60%. גשף־קונצרם בבית־העם! בית העם עורך במוצאי שבת״ 14 לפברואר׳ בשעה 8 וחצי בערב" במעונו״ רחוב גרולמן 86״ נשף זמרה ונגינה מאת בתיה קרופניק־לנדוי(זמרה) ומתילדה טוסשינר (פסנתר). בתכנית שירה ונגינה עברית וכללית: אנגל" נדל" וולפזוץ" שוברם" וולף ועוד. כרטיסי מ 1-2 מרק בבית־העם. חברי בית־העם מקלים הנחה של % 50• Sfrbeüegememfcpafi junger ffiNf#er Oagiafiflen (poafe 3ion) ®tenötag, ben 10. gebruar, abenb« 8*/4 Uhr, Dr. SWtehael ®raub: ,®in halbe« Sfahthunbert jübifdfeet ®anberungen״, im ©emeinbehait«, 9tofenftrafee 2/4. Gesellschaftslest und Ball der Freunde des arbeitenden Palästina Sonntag, den 8. Februar 1931, abda. B'/eUhr, In dan Qeaamiräumen das Brüdarveralnshauset KurfQratenatr. 115/118 AUSERLESENE TOMBOLA Hauptgewinne: l**ll1tln«r*l•• 2. Kl(*•• 4 SmralSM 1. Kl*««« Teppich* K!ub*ra*al Grammophon• Phetoapparata und »ndora wertvoll• Qaganttlnd• TANZMUSIK MITJA NICKISCH (Eden-Hotel) The Ceder Rhythmic Band Mitwirkande: Dorothea Albu Ruth Albu Jdaef Gotland Ruth Kllnger Maxim Sakasehanaky Sara Wittenberg Karten 3, M a r k Büro N 24, Augusstraßa 17, Tat.: Weidendamm D 2 3985, Berliner Zionistische Vereinigung, W15, Meinekastraßa 10, Biamarok 7165, Frauen-Arbeltsgemelnschaft, W15. Mainalm• Straße 10, Bismarek 7155, K.J.V, Blelbtraustraßa 30, Steinplatz Ci 3284, Beth Am (wrl, Grolmanslr. 36, Bismarck 3284 Abendkasse 4Mark Briefe an die Redaktion Wo liegt Palästina? Frankfurt a. M., 3. Februar. Sehr geehrte Redaktion! Unsere Politik der versäumten Gelegenheiten ist anscheinend um ein weiteres Beispiel bereichert. Die JTA.-Nachrichten vom 2. Februar melden aus Jerusalem, daß die Jüdische Frauen-Organisation eingeladen wurde, an der Panasiatischen Frauenkonferenz in Lahm* teilzunehmen: man werde sich jedoch im Hinblick darauf, daß nur Delegierte, die in Asien geboren sind, zur Konferenz zugelassen werden, auf eine schriftliche Begrüßung beschränken. Wenn diese Meldung zutrifft, so wäre zunächst zu fragen, ob sich innerhalb der Jüdischen Frauenorganisation Palästinas keine einzige geeignete Frau findet, die in Palästina selbst, also ״in Asien geboren“ ist. Niemand, der die palästinensischen Verhältnisse einigermaßen kennt, wird bestreiten können, daß es solche Frauen in der Tat gibt. Es ist aber zu befürchten, daß das Motiv der Ablehnung gar nicht in dieser Frage des Personenstands liegt, sondern in mangelndem Verständnis für die Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit einer Einordnung Pallstinas in die asiatische Welt und ihre Probleme. So wichtig Europa für uns ist und bleiben wird, so wenig darf gerade jetzt die Gelegenheit versäumt werden, Verbindungen mit der asiatlsehen weit herzustellen. Es ist nun einmal nicht zu leugnen, daß Palästina in Asien liegt und daß dort sein Schicksal sich entscheidet. Hochachtungsvoll Dr. Eugen Mayer. Jüdische Rebeführer Bereits in der vorigen Nummer haben wir eines Briet des Herrn Dr. Karl F r e ttk e I, Frankfurt a. M-, wiedergegeben, worin mitgeteilt wurde, daß Herr Lehrer S. Lilienthai eine Arbeit dieser Art in Angriff genommen hat. Nunmehr erhalten wir von Herrn Lilienthal (Wiesbaden, Dotzheimer Str. 21) eine Zuschrift, worin er seine Arbeit darstellt Es handle sich einstweilen um einen Bezirk: Das Gebiet zwischen Koblenz im Norden, Heidelberg im Süden, Aschaffenburg und Trier. Der Einsender hat alle Statten von jüdischem Interesse in diesem Gebiet persönlich durchwandert, da nur auf diese Weise das Material wirklich zu beschaffen sei. Auch wird nur ein solcher auf eigener Kenntnis beruhender Führer eine lebendige Dar- Stellung geben und für die jüdische Jugend, die wandernd das Land durchzieht, brauchbar sein. Herr Lilienthal hofft, am Jahresende die Buchausgabe dieses Führers erscheinen zu lassen. Vermischtes Gesellschaftsfest mit anschließendem Ball der Freunde des arbeitenden Palästina am Sonntag, dem 8. Februar, abends 8Vs Uhr, in sämtlichen Räumen des Brüdervereinshauses. Kurfürstenstraßc 115/16. Mit ja Nikiseh mit seiner bekannten Kapelle aus dem Eden-Hotel und ״The Ceder Rhythmic Band“ werden zum Tanze spielen. Im Programm wirken mit: Dorothea Albu (Staatsoper), Ruth Albu, Josef Golland (Ohel, Tel-Awiw), Ruth Klinger (Kaftan), Maxim Sakaschansky (Kaftan), Sarah Wittenberg. Die außerordentlich reichhaltige Tombola wird von ersten Firmen beschickt. Unter den Hauptgewinnen befinden sich: eine Palästinareise 2. Klasse von Konstau?a »ich Jaffa, eine Reise 1. Klasse nach Boulognc sor Merund zurück. Weitere Gewinne sind: Reisen nach Antwerpen und Helgoland 1. Klasse und zurück, Teppiche, Grammophon, Photoapparate, Lucullus-Brat- und Backapparate, zahlreiche Theater- und Kinobillets, signierte Bücher und Aquarelle bekannter Künstler, Flügeldecken, Heizsonnen und andere wertvolle Gegenstände. Die Tombola-Lose für diese Gewinne werden nur M. 0,50 kosten. Eintrittskarten zum Ball zum Preise von M. 3,— durch das Büro, Berlin N 24, August- Straße 17, Tel.: D 2, Weidendamm 3985, durch die B. 4. V., Berlin W 15, Meinekestr. 10, Tel.: J 1, Btsm. 7165; Beth-Am Iwri, Chlbg., Grolmanstr. 36 (Bismarck 3284), K.J.V., Bleib* treustraße 50 (C l, Steinplatz 3284). Der Jung-Jüdische Wanderbund, sowie die anderen Jugendbünde wurden auf der großen Jugend-Treffahrt in Brieselang . ־ Biidamt der Stadt Berlin, Levetzowstr. 1/2, in neuer Bearbeitung vorgeführt wird. Der neue Makkabifilm: ״Antwerpen 1930״ §' Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Zentrale Veranstaltung für alle Gruppen: Donnerstag, den 12. Februar, abends 81/• Uhr, im Meistersaal, Berlin W, Köthener Straße 38. Es sprechen: Mrs. Rebecca D. S i e f f, London, Mitglied der Exekutive der Wizo, über ״Die Oegenwartsaufgaben der jüdischen Frauen“. Fräulein Dr. Lotte Hanemann, Jerusalem, Mitarbeiterin der palästinensischen Wizo-Zentrale, über ״Wizo-Arbeit in Palästina“. Gäste willkommen. — Bezirksgruppe Nord und Ost: Sonnabend, den 7. Februar, abends 814 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Vortrag von Herrn Moses Wald mann: ״Die Lage der Juden in der ganzen Weit“. Gäste willkommen. — Bezirksgruppe Tempelhof: Montag, den 9. Februar, abends 8Va Uhr: Arbeitsgemeinschaft, unter Leitung von Frau Dr. Freier: ״Gegenwart im Gleichnis“. (Zeitgenössische hebräische Literatur.) Bei Frau Herrmann, Kaiserkorso 152. — Jugendgruppe: Leitung Frau Dr. Zadik. Montag, den 9. Februar, abends 8Vs Uhr, bei Ruth Byk, Prager Str. 34. — Bezirksgruppe Lichterfelde: Die für den 10. Februar angesetzte Arbeitssitzung wird verschoben. Schule der jüdischen Jugend (Geschäftsstelle: Berlin N 24, Oranienburger Str. 29). Der für Mittwoch, den 11. Februar, angesetzte Vortrag von Herrn Professor Dr. Heinemann über Hellenismus im Zyklus ״Das jüdische Kulturerbe“ fällt aus. Der nächste Vortrag über Philosophie (Glaube und Wissen) von Herrn Professor Dr. Guttmann findet am Dienstag, dem 17. Februar, abends 8 Uhr, Auguststr. 11/13, statt. Jutta Klamt gibt am 6- Februar im Bachsaal mit ihren Ausbildungsseminaren einen Einblick in ihre gymnastische und tanzerische Arbeitsweise. Der Abend erfährt seine Einleitung durch einen Vortrag des Herrn Prof. Dr. Fritz G i e s e. Kinderfest am Chamischah-Assar. Der Ring Jüdischer Jugendbünde in Köln veranstaltet anläßlich Cliamischah- Assar am Sonntag, dem 8. Februar, nachmittags 3 Uhr, iin großen Saal der Rheinlandloge ein Kinderfest, auf dem u. a. neue Lichtbilder aus Palästina gezeigt werden. Ferner werden von den Kindern palästinensische Volkstänze, Schattenbilder usw. vorgeführt Auch findet eine Verteilung von Früchten an die Kinder statt. Vor kurzem konnte Herr Rechtsanwalt Dr. Roman Pretzel auf eine zehnjährige Tätigkeit in Berlin als Fachberater in polnischen Rechtsangelegenhelten zurückblicken. Herr Dr. Pretzel ist vereidigter Dolmetscher für die polnische Sprache in Leipzig und war Mitarbeiter des seit einigen Jahren einf '.• י׳