Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 8 (30.1.1931)
- Date
- 1931-01-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2651273-2653252-2653260--22123-2680301- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nette hcbr&ischc Dichtung Einzelnummer 0,23 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHA Erscheint jedetüDienstag uJFreitag. Bezugspreis bei dar Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldmark. AmlAsdasbontketneais wtsrtkm fo der Wahrung der ebu!ela«a Linder berechn**- Anraigtuiprebii 8 geap- Nnnpsreillereile 0,50 G.-M. Std0e1tga*«3db« 0,25 G^M Redaktion, Verlag und Anzeigen -Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m.b. FL, Berlin W15, Meinekestr.10. Telephon: J I Bismarck 716570־. Postscheck - Kosten 1 Berlia 373 92, Heed V 9355, Ba%red 68032. Brüssel 39433. Bndapoet 59693, Dari®* 1973. Hu! 140470, Prag 59410, Ri» 4155י StnsfcbuTR 16430, ־WWhnti 190708, Wia» 156030, Bank ״Kesten : DaJ־m@£ldk«rumd Nationalbank, Depositen - Ksaae Berlin. Kurfümtendsmra 521 Btmca de Eet» Gero««!] (Rumlni«3)» Anjglo Paieetjne Co. 10 Half•, Jerusalem״ Tel-Aviv. Nummer 8 | Berlin, 30.1.1931 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. י״ב שבם תרצ״א | xxxvi. jahrg. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.** IHfPmuni fMiiwfnr Hi Inmllfa Ein Drive zur Aufbringung von 2V, Millionen Dollar Die Erdünnagskonlerenz 1■lew York, 27. Januar. (J.T.A.) Am Sonntag, dem 25. Januar, wurde Im Baltimore-Hotel in New York die amerikanlsche Pallstina-Konferenz in Anwesenheit von etwa 500 Delegierten aus allen Tellen der Vereinigten Staaten eröffnet. Den Vorsitz führte der Präsident des American Jewish Committee, Dr. Cyrus Adler. Eine Reihe von Führern der Jewish Agency hielten Ansprachen, in denen sie auf die kritische Lage des Palästina-Werkes und die dringende Notwendigkeit einer sofortigen kräftigen materiellen Förderung der Aufbauarbelt hinwiesen. Es wurde beschlossen, durch einen Drive die Summe von 21/3 Millionen Dollar als amerikanische Quote für die Aufbaufonds der Jewish Agency aufzubringen. Zum Leiter der Kampagne wurde Morris Rothenberg gewählt, der der Hoffnung Ausdruck gab, daß das Ziel der Kampagne im Juni erreicht sein werde. Die neue amerikanische Palästina-Kampagne wird die erste sein, die in Amerika von der Jewish Agency seit ihrer Bildung auf der Züricher Konferenz im August 1929 selbständig durchgeführt ward.. Im Jahre 1930 wurde die Sammelaktion in Amerika gemeinsam mit dem Joint Distribution Committee durchgeführt. Das Ziel des gemeinsamen Drives war die Aufbringung von 6 Millionen Dollar, von denen 2y* Millionen ״ ■-!j\ י H■ ■ Dr. Cyr«» Adler, im Nachfolger HarsKtlls «b VertittemrUrr <fas American Jewish Committee, ist eine weil aber die Grauen Amerikes in jüdischen wmmschajllifhen Und politischen Kreisen bekannte Persönlichkeit. Noch vor einigen Jahren galt er als entschiedener Antizionisl. Inzwischen hat. er Palästina besucht und ist im Verlaufe der Verhandlungen über die Erweiterung der Agency mit dm Prohlernen Palästinas vertraut geworden. Die nachfolgenden Worte, die einem Artikel entnommen sind, den Adler anläßlich der Palästina- Konferenz in ,New Palestine“ veröffentlicht, sind charakteristisch für die Art und Weise, wie sich heute jedem unbefangenen Juden, der nicht durch einseitige Parteiinteressen oder veraltete Ideologien 1!erbindet ist, das Paläslinaproblem darstellen muß. — Red. Als ich in die Jewish Agency eintrat, gehörte ich von der ersten Sitzung an zu denen, die sieh dagegen wehrten, als ״Nichtzionisten“ bezeichnet zu werden, weil es mir nicht paßt, irgend etwas Negatives zu sein. Für mich gilt vielmehr das Positive: Ich bin ein Jude und ich will für jede jüdische Sache, die es verdient, überall arbeiten. In diesem Geist müssen wir uns heute möglichst geschlossen organisieren, um die ernste Gefahr, die Palästina droht, wirksam abzuwehren. Wir stehen vor einer bezeichnenden Situation, die in hohem Maße für das Judentum der ganzen Welt gefährlich ist. Ich kümmere mich nicht viel um Fragen des Prestige. Mehr Interessiert mich die Moral des jüdischen Volkes selbst Mag sein, daß der Jischuw in Palästina nur aus 160000 Menschen besteht, aber ich glaube fest, wenn unser Werk in Palästina zu schaden kommt, wird dies ein schwerer Schlag für vier Millionen Juden in Polen, für Millionen von Juden in der Tschechoslowakei, in Rumänien, auf dem Balkan und für Millionen in allen anderen Teilen der Weltkugel zerstreute Juden sein. Es wäre ein größerer Schlag als ein Dutzend Pogrome. Sogar in diesem unserem selbstzufriedenen Amerika müßten wir, glaube ich, mit vor Scham gesenkten Köpfen einhergehen. Oie Finanzen der Palästina-Regierung (Von unserem palästinensischen Korrespondenten.) AG, Tel-Awiw, 22. Januar. In der letzten Woche des Januar trifft im Lande eine Kommission des Colonial Office unter Vorsitz von O’Donell ein, die die Aufgabe hat, die Arbeit der Administration in ihren verschiedenen Departements nachzuprüfen und zugleich die Finanzlage der Palästina- Regierung zu untersuchen. Es sind danach Vorschläge für «ne Reorganisierung der administrativen Arbeit vorzulegen. Der Grund für die Entsendung einer solchen Kommission Nt ein doppelter: erstens befindet sich die Palästina-Administration finanziell in einer bedrängten Lage, und zweitens ist ihre Arbeit in letzter Zeit ertister Kritik unterworfen worden, so daß Aenderungen sich als notwendig erweisen. Der Niedergang der Finanzen hängt mit der schwferigen ökonomischen Situation im Lande zusammen, dem Mangel neuer wirtschaftlicher Unternehmungen, der katastrophalen Lage der arabischen Landwirtschaft, dem Mangel neuer Ein- Wanderung und neuer Investitionen, kurz der allgemeinen Stagnation der Wirtschaft, die *ich notwendig für Palästina-Zwecke und 31/3 Millionen für die Arbeit des Joint Distribution Committee hätten verwendet werden sollen. Infolge der Wirtschaftskrise konnte dieses Ziel nicht erreicht werden, es wurden insgesamt 2V3 Millionen Dollar gezeichnet. Kurz vor Abschluß der Kampagne des Jahres 1930 wurde in einer Konferenz von Vertretern der Jewish Agency und des Joint Distribution Committee beschlossen, im Jahre 1931 getrennte Aktionen durchzuführen; dabei wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, daß es für jede der beiden Organisationen auf diese Weise möglich sein werde, in den mit ihren Zielen sympathisierenden Kreisen größere Erfolge zu erzielen. Der Aufruf für den neuen Palästina-Drive in Amerika wurde u. a. von folgenden Persönlichkeiten unterzeichnet: Felis M. Warburg, Dr. Cyrus Adler, Dr. Lee K. Frankel, Vizegouverneur des Staates New York Herbert H. Lehman,, Ehrenpräsident der Zionistischen Organisation von Amerika Richter Julian W. Mack, Vorsitzender des Administrative Committee der Zionistischen Organisation von Amerika Robert Szold, Präsident des United Palestine Appeal Richter William M. Lewis, Morris Rothenberg, Präsidentin der Hadassah Frau Edward Jacobs, früherer Präsident der Zionistischen Organisation von Amerika Louis Li p s k y und Rabbi Dr. Stephen S. W i s e. Alk äife Jewfsh Afcfcrieiy W29 gegründet wurde, sahen wir alle einer großen, vereinigten Anstrengung für den Aufbau Palästinas entgegen. Jeder von uns fühlte sieh glücklich. Alleswar günstig, wir sahen keine Schwierigkeiten in unserem Wege Wenn es Schwierigkeiten gab, so konnten sie durch unsere vereinigten Bemühungen gelöst werden — vielleicht nicht sofort, aber in einer Reihe von Jahren. Dann kamen die Unruhen ln Palästina und die wirtschaftlichen Störungen in Amerika. Das Ergebnis war, daß während des vergangen«! Jahres unsere Arbeit in Palästina statt vorwärtszuschreiten, zurückzugehen drohte. Statt die Bedingungen, die wir bei Gründung der Jewish Agency vorfanden, zu erleichtern, haben wir neue Schulden angehäuft. Die finanzielle Situation wurde kritisch. Die Gelder aus den Vereinigten Staaten, die wir erwartet hatten, kamen nicht Die Versammlung in New York am 25. Januar bedarf der Mitarbeit jedes an Palästina interessierten Juden, Ke Juden Amerikas müssen das Bild Palästinas in seiner wahren Gestalt sehen. Das in Zürich beschlossene Budget konnte nicht eingehaiten werden. Nur außerordentliche Anstrengungen können die Lage ändern. Jeder muß sein Aeußerstes dazu beitragen. Niemals in den letzten hundert oder mehr Jahren gab es eine Zeit, wo die Juden so hart von allen Seiten bedrängt wurden wie heute. Nicht nur in Palästina haben wir Schwierigkeiten, sondern überall. Es scheint, daß in dieser oder jener Weise die Welt sich gegen uns abschließt Und was tun wir? Jeder Jude muß diese Frage nach seinem Gewissen beantworten. Nach meiner Meinung ist wahres Judentum tätiges Judentum. Vergessen wir die schattenhaften Differenzen, vereinigen wir uns zur Uebemahme der Verantwortung, die unser Judentum uns auf erlegt. Palästina ist in Gefahr! Es zu retten, müssen wir zusammenstehen und gemeinsam handeln. in den Staatseinkünften bemerkbar machen muß. Es ist also nötig, eine Balancierung der Budgets zu versuchen. Kr übliche Weg der Kürzungen wird aber dieses Mal schwerer gangbar sein als je, weil nach den Intentionen der Londoner Regierung die Administration jetzt sogar neue Aufgaben auf sich nehmen soll und man alles andere von ihr erwartet als eine Sanierung der Finanzen durch Kürzung öffentlicher Dienste. Dennoch befürchtet man Einschränkungen gerade auf dem Gebiet der öffentlichen Arbeiten. Ke Kritik, die von verschiedenen Seiten, besonders von Simpson in seinem Bericht, an der Administration geübt wurde, verlangt eine energische Reorganisation verschiedener Departements, die einen bestimmenden Einfluß auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes nehmen sollen. In diesem Zusammenhang kommt der Kommission des Colonial Office eine besondere Bedeutung zu. Eine Produkt!vierung der Verwaltung isl von lebenswichtiger Bedeutung für, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Sie würde zugleich das Vertrauen der Bevölkerung zu den Behörden stärken und manchen berechtigten Beschwerden abhelfen, die zurzeit gegen die Verwaltung «hoben werden. Felix Warburgs Appell Ein politischer Rückblick Anläßlich der Palästina-Konferenz vom 25. Januar veröffentlicht das Organ der amerikanischen Zionisten ״The New Palestine“ eine Reihe von Kundgebungen zionistischer und nichtzionistischer Führer. Die betreffende Nummer der Zeit- Schrift ist wieder eine charakteristische Bestätigung des Agency- Gedankens, denn in der sachlichen Stellungnahme, in der Liebe zum Palästinawerke und in der dringenden Mahnung der Juden- Schaft an ihre Pflichten finden wir keinen Unterschied zwischen den Führern der beiden Gruppen. Felix Warburg gibt in seinem Beitrag einen Rückblick über die politischen Ereignisse des letzten Halbjahrcs. Er schildert zunächst seinen Weg zur Palästina-Idee, seine Besuche in Palästina und persönlichen Erlebnisse. Dann die Entwicklung bis zu den Unruhen vom August 1929.' Er fährt fort: Was damals die Panik zwischen Arabern und Juden hervorgerufen hat, ist auch jetzt noch schwer, genau festzustellen. Niemand von uns konnte, als wir die Agency in Zürich gründeten, diesen mörderischen Aufstand vorhersehen. Aber wir würden uns selbst täuschen, wenn wir die Ueberlegung völlig ausschalteten, ob nicht auch auf unserer Seite Fehler vorgekommen sind. Sicherlich glaubt nicht jeder Araber, daß die Juden das ganze Land besetzen und die Araber vertreiben wollen. Aber cs gibt manche Erklärungen von unverantwortlicher und sogar von verantwortlicher Seite, in welchen die Bestrebungen der Juden in so grellen Farben gemalt werden, daß sie die Befürchtungen mancher Araber hervorrufen und den arabischen Fülirern, welche an nationalistischer Hetze interessiert sind, die Gelegenheit geben, übertriebene Auslassungen unserer eigenen Leute zu unserem Schaden auszuschlachten. Als der Bericht der Shaw-Kommission in London einlangte, haben der verstorbene Lord Melchett, Dr. Weizmann, Lord Reading und ich die Gefahr erörtert, die die unrichtigen und ungerechten Schlußfolgerungen dieses Berichtes heraufbeschwören. Ministerpräsident Mac Donald gab im Verlauf einer in ungemein freundschaftlichem Geiste geführten Unterredung mit uns die Erklärung ab, es sei nicht nötig, daß wir ihm gegenüber unsere Enttäuschung über 'den Shaw-Beriebt zum Acj«Äf11ak bringe«, er tu durch den Inhalt diese* ■Berichte» noch weit unangenehmer berührt als wir und er wünsche Unseren Rat darüber zu hören,׳ was geschehen tonne, um den durch diesen Bericht hervorgerufenen un gü n s t i ge n' Ein druck zu verwischen. Einige von uns schlugen vor, daß keine neue Kommission nach Palästina entsandt werden solle, sondern bloß eine einzelne Persönlichkeit von autoritativem Ansehen, die• die Aufgabe haben solle, die Lage zu prüfen und, ohne sich zu sehr mit der Vergangenheit zu befassen, die Grundsätze für einen modus vivendi auszuarbeiten. Einige Tage später teilte mir der Ministerpräsident mit, er habe einen Mann gefunden, der den von uns gestellten Anforderungen entspräche. Es sei dies Sir John Hope Simpson. Dieser habe auch schon den Auftrag erhalten, nach Palästina zu gehen. Ke Resultate der Arbeit Sir John Hope Simpson beweisen, daß niemand gründ- Weitere Arbeit hätte leisten und sich hingebungsvoller dem Studi um dieser komplizierten Verhältnisse hätte widmen können, als er getan hat. Sein Bericht ist ein bedeutsames Dokument,. wenn es auch feststeht, daß wir nicht mit allen darin enthaltenen Untersuchungsergebnissen einverstanden sein können. Er selbst erklärt auf fast jeder Seite, daß er sich nicht als Autorität betrachte, und daß er seine Informationen in großer Eile und aus jeweils ihm gerade zur Verfügung stehenden Quellen einholen mußte, so daß er die Tatsachen, auf denen er seine Schlüsse aufgebaut habe, keineswegs als endgültig feststehend betrachten könne. Auf Grand der Nachrichten, die uns während seiner .Untersuchungstätigkeit in Palästina erreichten, hatten wir guten Grund zur Annahme, daß wir günstige und konstruktive Vorschläge zu erwarten hätten. Bevor wir Gelegenheit hatten, den Bericht zu lesen, nahm ich eine Einladung Lord Passfields, nach London zu kommen und mit ihm die Lage ztt besprechen, an, Lord Passfield sprach über die Schwierigkeiten, die sich ihm bei der Verwaltung des Mandats in den Weg stellten. Ich erklärte, ich sei überzeugt, daß er mich nicht bloß nach London gerufen habe, damit ich diese Klagen anhöre; ich sei gekommen in der Hoffnung, von ihm eine Botschaft konstruktiven Inhalts zu erhalten, die ich der Konferenz der Jewish Agency in Berlin vorlegen könnte. Daraufhin übergab Lord Passfield dem Mitglied der Leitung der Jewish Agency Dr. Maurice B. Hexter und mir jene Botschaft, die ich in Berlin verlas und die das Versprechen enthielt, daß für die Sicherheit der Juden in Palästina gesorgt werden würde, weiter das Versprechen baldiger Wiedergestattungder jüdischen Einwanderung und Einleitung einer Regierungshilfe in Form einer Regierungsanleihe zur Beschaffung von Land für landlose Araber und für die Konsolidierung der jüdischen Kolonien. Was ln der Zeit zwischen dieser Konferenz und der endgültigen Ausgabe des Simpson-Berichtes geschehen ist, ist bis heute ein Rätsel geblieben. Der unfreundliche und unkonstruktive Ton des Weißbuches vom 20. Oktober war für uns ein grausamer Schlag. Dr. Weizmann, Lord Melchett und ich haben resigniert. Dr. Weizmann führt dennoch mit größter Energie, Geduld und Mut die Ver- Handlungen mit der Regierung weiter, ich selbst wurde durch kein Ereignis in meinem Leben physisch und moralisch tiefer betroffen als durch den Rückschlag, den der Palästina-Aufbau durch das Weißbuch erlitten hat Doch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, daß unsere Proteste von Erfolg gekrönt sein werden. Wir wallen und müssen glauben, daß Zusammenstehen! Von Dr• Cyrus Adler 11111!M1111i1H׳1111111111111M1111׳1111;111111111111111111111111111111111111111111111111111]11111]n11111)1111111111n111111)111111111))1111i11111111;111»111i11111i11111111111111i1111111,׳1»11111r11n111H11n11i11111i1w111111׳1i11111ni1111,11111.׳11nr1iH11n1Hn1nu111»1V1n1H1rl11.׳1"!"inM1i1r/4rl111H111n11;