Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 2 (9.1.1931)
- Date
- 1931-01-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Reidtsfsonferenz des Ostfudenverbanäes Einzelnummer 0£3 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag u.Fre1tag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldmark. wardaa ta d«r Wikraa* 4» #in»lnea tjmttar kwecJm«. Anadgenpre&i 8 pap. Nanpareill«efle 0,50 G -M. Steflenfwueh« 0255 G.-M. Redaktion, Verlag and Anzeigen -Verwaltung: Jüdische Rund*chaüG.tn.b.1־L, Berlin W15. MeinekestrJO. Telephon« J 1 Bismarck 716570־. AnwriganadbJuÄ: Dienstag and Freitag nachmittag# 4XJhr Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Pöitichick - Konten: Berlin 17392. Baad V 9355. Ba%rs<f C Bröaad 39433, Bndapeut 59693, Daaaig 1973. Hat! 140470, Prag Ri« 4155, Straa&hurg 16430. Wanchati 190704, Wien 156030. Bank •Kontent Darmstidter- und Nadonalbank* Depoaitan - Kts■« BarHn. Karfümendanun 52; Bsnca de Est, CeraauU (Rumini«©)*, Angl» Pdantin* Ce In Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv. Nummer 2 § Berlin, 9,1.1931 כ׳ טבח תחנ״א | xxxvi. j&hrg. Der Zionismus erstrebt Wr das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherte! 1 Heimstätte In Palflstlna. ״Baselar Programm." Me Wahlen nr Assdafli NhMwha Kongreß ״ Probleme Von * . * Nachstehend der zweite von besonderer Seite stammende Artikel über Kongreß - Probleme. Der erste erschien hier am, 19. Dezember 1930, der dritte, die politischen Probleme be~ handelnde, folgt demnächst Red. II. Das wichtigste und schwierigste Problem, vor dem dieser Kongreß stehen wird, ist nicht, wie die öffentliche Diskussion glauben machen könnte, die Außenpolitik, auch nicht die Leitungsfrage, sondern das ganze System der. zionistischen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Denn der Aufbau eines Jüdischen Nationalheims als einer lebendigen Realität ist vor allem eine Aufgabe der Wirtschaft, der gegenüber Politik und alles andere nur eine Art Hilfsstellung haben. Ein sich selbst physisch erhaltendes Leben der jüdischen Gemeinschaft ist die Vor- Bedingung der Erreichung aller anderen Zwecke, die mit der Vorstellung des Jüdischen Nationalheims verbunden werden. Demgemäß müßte auch bei jeder Betrachtung das Wirtschaftsproblem am Anfang stehen, denn aus seiner Beurteilung ergeben sich Konsequenzen weitgehender Art auch für Politik und Ideologie. In der Wirtschaft gilt zwar vielleicht mehr als überall der Grundsatz, daß Tüchtigkeit und Weitblick Voraus- Setzungen des Erfolges sind; zugleich aber besteht hier mehr als anderswo die Tatsache, daß man von einer ganzen Reihe Faktoren und Umständen abhängig ist, über die man selbst keine Kontrolle hat. Die Hauptaufgabe besteht also darin, die Entwicklungen und Verändertengen in den für die eigenen Aufgaben relevanten Verhältnissen zu beobachten und zu begreifen, so daß rechtzeitig eine jeweilige Anpassungund Umstellung erfolgen kann. Geschieht dies nicht, dann läuft man Gefahr, in eine Situation verwickelt zu werden, aus der nicht so leicht eis Ausweg zu finden ist. Die zionistische Finanz- und Wirtschaftspolitik steht jetzt an einem Wendepunkte. Vielleicht ist dies sogar schonipptijnistisch äusgedrückt, denn vielleicht ist der entscheidende Moment bereits vorüber, aber auch späte Erkenntnis »st besser als gar keine. Der Zionismus braucht die öffentliche Erörterung dieser Fragen nicht zu scheuen, denn er befindet sich hier in vornehmer Gesellschaft: die meisten Staaten Europas und die Vereinigten Staaten Amerikas, auch so große und produktive überseeische Gemeinwesen wie Australien u. a., leiden an einer akuten Wirtschafts־ und Finanzkrise und fühlen, daß einschneidende Maßnahmen und Umstellungen erforderlich sind, wenn nicht der Zustand immer ruinöser werden soll. Sie alle versuchen es mit immer neuen Expertisen, mit Finanzplänen und Ersparnisprogrammen, die meist im Moment ihrer Annahme bereits überholt sind, sie alle haben auch mit den heftigen Widerständen der von etwaigen Aenderungen betroffenen Volksschichten zp kämpfen, und dieses Ringen verursacht gewöhnlich zumindest die Ver- Zögerungen, die Reformprogramme weitgehend entwerten. Es wäre eine verderbliche Scheu, wenn der Zionisinus bzw. die Jewish Agency aus Gründen einer mißverstandenen Propaganda der Erörterung der Finanzkrise aus dem Wege gehen wollte. Die fundamentale Aenderung der Sachlage, vor der wir heute stehen, hängt in keiner Weise mit speziellen Angelegenheiten Palästinas oder des Zionismus zusammen, vielmehr ist sie zurückzuführen auf eine Welt-Erscheinung, die von uns gänzlich unabhängig ist und unter der alle Länder heute leiden. Während aber andere Volkswirtschaften ihre Schwierig• keiten gewissermaßen im Innern austragen, ist der Zionismus in der ungewöhnlichen Situation, ein Wirtschaftsgebilde zu tragen, das, von der wirtschaftlichen Sphäre des. einzelnen Zionisten aus gesehen, ex ter n ist, in einem anderen Raume liegt, auf die Zufuhr von Kapital von außen angewiesen ist. Das ganze System der zionistischen Wirtschafts־ und Finanzpolitik seit mehr als zehn Jahren ist auf der Anschauung aufgebaut, daß seitens der Judenschaft der ganzen Welt in wachsendem Maße Gelder, die unter rein philantropischen Gesichtspunkten gespendet sind, für Palästina zur Verfügung gestellt werden. Schon die Erfahrungen der ersten sechs oder acht Jahre bewiesen, daß diese Rechnung nicht richtig war; aber man konnte dies immer noch auf die Kleinheit des erfaßten Menschenkreises zurückführen und von einer verstärkten Propaganda sowie Erweiterung der für die Geldaufbringung verantwortlichen Kreise (Erweiterung der Jewish Agency) Remedur erwarten. Die Erweiterung der Jewish Agency, ein jüdisch-politisch gesehen großartiges Ereignis, stand unter keinem glücklichen Stern. Unmittelbar auf die Einigungskonferenz folgten die Unruhen in Palästina, in deren Gefolge die bekannten politischen Rückschlage, es folgte der Tod der Führer MarshaU und Melchett, und vor allem die folgenschwerste Wandlung: Der große amerikanische Börsenkrach, der die Depression in Jerusalem, 6. Januar. (J.T. A.) Nach Ablehnung der von den Sephardim und den Revisionisten eingebrachten Ver- Schiebungsanträge durch den Waad Leumi haben Montag, den 5. Januar, die wahren zur jüdischen Nationalversammlung in Palästina (Assefath Haniwcharim) stattgefunden. Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Arbeiterpartei 31, Revisionisten 16, Sephardim 6, Misrachi 5, Allgemeine Zionisten 4, Jemeniten 3, Linke Poale Zion 3, Frauen 2. Die proletarische Liste (Kommunisten) konnten kein Mandat erringen. (Gesamtzahl der Mandate: 70.) In Jerusalem wurden für die Arbeiterpartei einschließ• lieh der sephardischen Arbeiterliste 3580, für die Revisionisten einschließlich der sephardischen Anhänger Jabolinskys 2573, für die sephardische Liste 1131, für den Misraehi 550, für die Allgemeinen Zionisten +59, für die Fraueniiste 357, für die Jemeniten 225, für die Unke Poale Zion 109 und für die Kommunisten 126 Stimmen abgegeben. In Tiberias entfielen auf die Liste der sephardischen Arbeiter 191, auf die allgemeine sephardische Liste 129, auf die Arbeiterpartei 135, auf die Revisionisten 53 und auf die Frauenliste 50 Stimmen. In Sichron Jacob wurden 158 für die Arbeiterliste, 24 für die Revisionisten, 53 für den Misraehi und 50 Stimmen für die Jemeniten abgegeben. Die landwirtschaftlichen Kooperativen und die meisten übrigen Arbeitersiedlungen stimmten fast geschlossen für die Arbeiterpartei. ln N a h a 11 a 1 wurden 260 Stimmen abgegeben, davon entfielen auf die Arbeiterpartei 234, auf die Revisionisten 2, auf die Misrachisten 17 Stimmen. In Petach Tikwah erhielten die Arbeiterpartei 130, die Revisionisten 95, der Misraehi 56 Stimmen, ln S a f e d wurden für die Revisionisten 209, für die Arbeiterpartei 62, für den Misraehi 64 und für die Allgemeinen Zionisten 25 Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung betrug im Durchschnitt 60 0/0, in Jerusalem, wo insgesamt 9376 Stimmen abgegeben wurden, nur 53 ״/#. Stärker war die Wahlbeteiligung in T e I - A w I w, wo von 22000 Wahlberechtigten 17162 zur wähl gingen. In Haifa übten von den 10000 Wahlberechtigten 6773 ihr Wahlrecht aus. Ke Mitglieder des Kolonistenverbandes haben sich an den Wahlen nicht beteiligt, ebenso die agudistische Orthodoxie, die der ״Knessetli Jferael“ nicht angehört Die Kommunisten haben für die Wahl eine eigene ״proletarische Liste“ eingereicht Ihre Wahlpropaganda stand unter scharfer polizeilicher Bewachung, eine Anzahl kommunistischer Kandidaten und Agitatoren, darunter die Jerusalemer Kandidaten Abraham Schwarz und Mirjam Eliash . wurden verhaftet. Vier Agitatoren wurden wegen Verbreitung kommunisti- Amerika einleitete und die große Wirtschaftskrise in der ganzen Welt, die natürlich auch die Juden in schwere Mitleidenschaft zog. Am auffälligsten waren die Folgen des wirtschaftlichen Zusammenbruches in Amerika. Hatte man doch seit dem Kriege mit dem amerikanischen Reichtum als einer fast unveränderlichen Größe gerechnet! Jetzt zeigte sich, daß sehr große Schichten amerikanischer Juden, an die früher die öffentlichen Sammlungen (sowohl Joint als auch Palästina-Kampagne) hauptsächlich appelliert haben, offenbar zum Teil ihre Gebemöglichkeit oder auch nur ihre Gebefreudigkeit in Anbetracht des ernster gewordenen eigenen Wirtschaftskampfes eingebüßt haben. Die Folge war ein vollständiges Versiegen der Geld- Unterstützungen aus Amerika, mit Ausnahme einiger großer Spenden reicher Einzelpersonen. In dem vergangenen Budget-Jahr ist der Anteil Amerikas an dem Palästina-Budget so gut wie ausgefallen. Aber auch die Eingänge aus den anderen Ländern haben sich begreiflicherweise verringert. Das für das Finanzjahr 5690 in Zürich vom Council der Agency aufgestellte Budget betrug, nach Abrechnung der bereits als sekundär charakterisjerten Posten, £ 481 825. Dieses Budget wurde freilieh von der Exekutive bereits nach kurzer Zeit um etwa 50000 gekürzt und mußte später noch weLer eingeschränkt werden, die tatsächlichen Ausgaben betrugen 5690 nach einem Bericht der Jewish Agency £ 344 931. Hierauf wurden jedoch insgesamt nur £ 280 765 eingenommen, so daß sich trotz der gewaltigen Budget-Kürzung ein Defizit von £ 64 166 ergibt. Auf die in Zürich für 5690 veranschlagten Keren Hajessod-Einnahmen von £ 427 825 sind tatsächlich nur £ 242182 eingegangen..Dies war die Lage im vergangenen Jahre. Für das Jahr 5691 kann selbstverständlich noch kein endgültiges Urteil abgegeben werden), aber Herr Simon Marks, der Vize- Präsident des Finanzkomitees der Jewish Agency, hat nach seiner Rückkehr von der Berliner Tagung dieses Komitees bei der Konferenz d 'r English Zionist Federation erklärt, man rechne gegenüber dem gekürzten Minimal-Budget von £ 340 000 mit einer hierfür verfügbaren wahrscheinlichen Einnahme von £ 145 000; selbst wenn man also noch den relativ gewaltigen Betrag von £60000 einsparen kann, bliebe immer noch ein erwartetes Defizit von £ 140000, sagte Herr Marks. Es bedarf wohl nicht vieler Worte, um darzutun, daß auf solchen Füßen das Jüdische Nationalheim nicht marschieren kann. Es ist heute eine billige Ironie, wenn die Gegner der Erweiterung der Jewish Agency darauf hinweisen, daß die scher Literatur in Jerusalem, zwei Kommunisten und drei Korn* munistinnen wegen Verteilung von Wahlaufrufen in Haifa verhaftet Trotz lebhaftester Bewegung kam es zu keinerlei Ruhestörungen, und die für den Wahltag verstärkte־ Polizei hatte nirgends Gelegenheit, einzugreifen. Wie der Waad Leumi mitteilt,« wurden im ganzen Lände 85 000 Wahllegitimationen verteilt. Etwa 10 000 Wahlberechtigte konnten aus verschiedenen technischen Gründen nicht ■mehr in die Wählerlisten aufgenommen werden. Die Wlhlerkarten wurden allen jenen jüdischen Einwohnern Palästinas zugestellt, die im Jahre 1927 als Mitglieder der Knesstth Israel, des auf Grund des palästinensisch-jüdischen Gemeindegesetzes geschaffenen jüdischen Landesverbandes, eingetragen waren. Zur Knesseth Israel gehören 114 Wahigemeinlen, wobei die Einzelbezirke in den großen Städten nicht miteingerechnet sind. Die Frage des Kongre^termins Die in Palästina ansässigen Mitglieder des Zionistischen Aktlons-Comites haben am 2. Januar in Jerusalem eine Vorbesprechung abgehalten, in der die Frage einer eventuellen Verschiebung desKongreßtermins erörtert wurde Dieses Problem fand verschiedene Beurteilung. Während die Vertreter der Arbeiterpartei sich gegen die Abhaltung des Kongresses im Februar aussprächen, traten die A i 1 g e - meinen Zionisten, allerdings nicht mit besonderem Nachdruck, für die Einhaltung des festgesetzten Termins ein. Die Meinung innerhalb der Reihen des Misraehi war geteilt. Der linke Flügel schlug eine Verschiebung der Aktions- Comitd-Sitzung bis zum Abschluß der Verhandlungen zwischen Regierung und Jewish Agency und des Kongreßtermins bis nach Peßach vor, damit die Kampagne für den Palästina-Fonds nicht unterbrochen werde. Auch die Gruppe der amerikanischen Nichtzionisten um Felix M. War borg ist der Ansicht, eine Tagung des Councils det Jewish Agency im Februar würde die SamnduaggB für Palästina ungünstig beeinflussen. Gegen die Abhaltung des Kongresses im Februar haben sich ferner die amerikanischen, Mitglieder der Exekutive der Zionistischen Organisation rletta Szold und Louis Lipsky ausgesprochen, Während die Zionistische Organisation Amerikas als splche bisher zu der Frage noch nicht Stellung genommen hat. Erweiterung dem jüdischen Aufbauwerk keine größeren materiellen Zuschüsse gebracht und die wirtschaftlichen Expansionsmöglichkeiten in Palästina nicht vergrößert hat, daß wir im Gegenteil nach der Erweiterung der Agency mit einem Palästina-Budget arbeiten müssen, das kleiner ist als je zuvor in den letzten Jahren. Gewiß hat die Agency noch lange nicht alle in sie gesetzten Hoffnungen erfüllt, in mancher Beziehung sogar direkt versagt, aber gerechterweise muß gesagt werden, daß nicht die Agency schuld trägt an der Aenderung der Wirtschaftliehen Verhältnisse in der Welt. Man kann sogar annehmen, daß ohne die Agency, die doch wenigstens wichtige Kreditmöglichkeiten zur Deckung der dringendsten Ausgaben erschlossen hat, die Gefahr eines finanziellen Zusammenbruches viel drohender gewesen wäre. Was aber vom zionistischen Gesichtspunkt besonders bedauerlich und bedenklich ist, ist die Tatsache, daß den Budget- Kürzungen stets in erster Linie diejenigen Posten zum Opfer fallen, die wirkliche konstruktive Aufbauarbei t, Erweiterung der jüdischen Wirtschaft und damit Vergrößerung des Jüdischen Nationalheims bedeuten. Die gesamten öffentlichen Gelder der Agency sind im vorhinein durch feste Verpflichtungen bereits mehr als in Anspruch genommen. Dabei bringt das Stocken der Einnahmen immer wieder Verluste mit sich, da man dringendste momentane Bedürfnisse durch provisorische Maßnahmen decken muß. Auf die Unhaltbarkeit dieses Systems wurde bereits während der Wirtschaftskrise 1926 hingewiesen. Aber der fundamentale Unterschied zwischen damals und jetzt besteht darin, daß damals der Grund der Finanzschwierigkeiten in den — vor allem durch die Arbeitslosen-Unterstützung verursachten —- übermäßigen Ausgaben lag, während heute die Verkleinerung der Einnahmen die Hauptursache ist. Man darf also wohl behaupten, daß die heutige Lage noch ernster ist als die von 1926, da der Grund der Stockung weniger leicht zu beheben, weil von unserem Willen weniger abhängig ist. Gewiß müssen alle Anstrengungen gemacht werden, die Einnahmen zu steigern, gewiß werden vor allem alle von der Wirtschaftskrise verschont gebliebenen Zionisten und Palästina-Freunde gerade jetzt ein Aeußerstes tun müssen, aber niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wann die Wirtschaftslage vor allem in Amerika sich bessern wird und eine sichere allgemeine Steigerung der, Einnahmen für den Keren Hajessod zu erwarten ist. Und die Schwierigkeit liegt darin, daß das Leben Palästinas ja nicht still steht, die Kontinui-