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Jüdische Rundschau · 1930-12-23 · Heft 101 (23.12.1930) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 101 (23.12.1930)
Date
1930-12-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 101, 23. XII. 1030 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 685 Die Kongreß ־ Schekelsammlunq! Die Zionistische Exekutive hat auf unseren Antrag hin den Schlußtermin ilir die Schekelsammlung bis zum 7. Januar ver• fingert! Wir bitten alle Gruppen und Schekelvertrauensleute dringend darum, die nun noch für die Schekelsammlung zur Verfügung stehenden 14 Tage für die Sammlung auszunutzen! Eine weitere Verlängerung des Ablieferungstermins kommt keinesfalls in Frage! Die Landesschemmommistion der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Berlin W15, Meinekestraße 10. Postscheckkonto: Berlin Nr. 8091. Bankkonto: Votksbank Ivria, Berlin W 8, Französische Str. 8. s11nn)n1111111111111111n1111uu111[11unutHMn1n1111111u1n111111111111111111111[111n1111n111in1[11n1nn111nn1u11tu11111111u11u111n1uM1 Antwort der rumänischen Reglernng Bukarest, 20. Dezember. (J. T. A.) In der rumlnisehen Kammer erklärte Minister Madgeara im Namen der Regierung, ein sofortiges Eingreifen der Regierung gegenüber der antisemitischen Bewegung sei angesichts der Tatsache, daß es sich vorläufig bloß um eine ideologische Propaganda (!) handelt, nicht möglieh; erst wenn die Studenten oder ihre Führer sich tatsächlich aggressiven Antisemitismus zuschulden kommen lassen würden, werde die Regierung Gegenmaßnahmen ergreifen können. Ueber Cuzas Anschauungen hier weiter zu debattieren habe keinen Zweck; Cuza habe sich durch seine Theorien selbst außerhalb der Nation gestellt Abg. Michael Landau richtete an die Regierung die Frage, ob Reden, wie die Professor Cuzas, die noch in derselben Nacht zu ״Taten“ geführt haben, als bloß ״ideologische“ Aeußerungen des Antisemitismus zu werten sei. Die jüdische Bevölkerung habe zur Regiening kein Vertrauen. Die jüdischen Abgeordneten seien daher nicht in der Lage, für die Antwort auf die Thronrede zu stimmen. Jewish Agency-Veransfaltangen Aschaffenburg. Am 9. Dezember sprach Herr Kurt Blumenfeld In einer Veranstaltung der Jewish Agencj׳, die von Herrn Direktor Behrend geleitet wurde, über ״Die Lage der deutschen Juden und ihre Beziehungen zum Palästinaaufbau“. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für eine neue Werbeaktion für den Palästinagedanken und das jüdische Palästina werk. Karlsruhe. In einer Veranstaltung des ״Ueberparteilichen Keren Haiessod-Komitees“ am 6. Dezember, die von Herrn Dr. Moch geleitet wurde, sprach Dr. Alfred Landsberg (Wiesbaden) über die politische Situation der Juden. In der Diskussion ergriff Herr Rabbiner Dr. Schiff das Wort, der im Sinne des Referenten die Notwendigkeit der moralischen und materiellen Förderung des Palästinawerkes betonte. Am folgenden Tage referierte Dr. Landsberg auf einem Ausspracbeabend mit der Jugend, an dem die zionistischen und mchtzionistischen Jugendvereiue geschlossen Teilnahmen. Mainz. Unter dem Vorsitz von Herrn Rechtsanwalt Dr. Paul Simon veranstaltete die Jewish Agency am 10. Dezember einen Vortragsabend, bei dem die Herren Dr. Eduard Strauß (Frankfurt a. M.) und Kurt Blumenfeld referierten. Der Abend hinterließ einen tiefen und nachhaltigen Eindruck, und die in der! folgenden Tagen durchgeführte Werbeaktion zugunsten des Keren Hajessod erbrachte befriedigende Resultate. Mannheim. Die Herren Dr. Franz Wolf (Frankfurt/M.) und Kurt Blumcnfeld referierten in einer Jewish Agency- Veranstaltung am 11. Dezember, die von Dr. Arnold Hiidesheimer geleitet wurde. Die im Anschluß an den Vortragsabend eingeleitete Aktion für das jüdische Palästinawerk ist zurzeit noch im Gange. München. Die Arbeitsgemeinschaft der Jewish Agency veranstaltete am 11. Dezember eine Kundgebung, bei der Herr Rechtsanwalt Dr. Ernst Wilmersdoerffer den Vorsitz führte. Referenten des Abends waren die Herren Justizrat Eugen Strauß (Augsburg) und der geschäftsführende Direktor des Keren Hajessod, Dr. Arthur Hantke (Jerusalem). An den folgenden Tagen wurde in Anwesenheit und unter Teilnahme von Dr. Hantke eine Werbeaktion für den Keren Hajessod durchgeführt. Wiesbaden. Unter Vorsitz von Herrn Rabbiner Dr. L a - zarus fand am 23. November eine Veranstaltung der Jewish Agency statt, bei der Herr Dr. Eduard Strauß (Frankfurt am Main) das Referat erstattete. Judentum und Krieg. Am 18. Dezember fand im Plenarsaale des Reichswirtschaftsrates zu Berlin ein von der deutschen Liga für Menschenrechte veranstalteter Vortragsabend über das Thema ״Kirche und Krieg“ statt. Der Vorsitzende Dr. Kawerau erklärte, es seien heute innerhalb aller Kirchen und Konfessionen Kräfte zu bemerken die sich für die modernen demokratischen und pazifistischen Bestrebungen einsetzen. Wenn es auch verständlich sei, daß sich die Juden, denen von manchen Seiten Feigheit und Mangel an Patriotismus vorgeworfen wird, bemühen, den Nachweis zu erbringen, daß sie dieselben Kriegsleistungen aufzuweisen haben wie ihre nichtjüdischen Mitbürger, und daß die Zahl der jüdischen Kriegsgefallenen, verglichen mit der allgemeinen Kriegsgefallenen-Zahl, dem Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung entspricht oder ihn sogar übersteigt, müsse doch gesagt werden, daß die energische Forderung nach dem Frieden oft mehr Mut erfordert a 1 s die höchste Kriegsleis t u n g. — Rabbiner Dr. Leo B a e c k erklärte, die Kriegsbegeisterung der Jugend habe sicher mit dem Gedanken an Mord und Vernichtung nichts zu tun, sondern sei als die Sehnsucht nach einem Hinausziehen aus dem Alltäglichen zu etwas Großem und Außerordentlichem aufzufassen. Nur durch ein echtes Ideal könne das falsche Kriegsideal ersetzt werden. Dieses echte Ideal sei das Ideal des wahren Friedens, nicht jenes Friedens der Saturierten, der nur Wahrung erworbenen Besitzes־ meint, sondern des echten Friedens, dessen Inhalt Streben nach sozialer Gerechtigkeit auf allen Gebieten des Lebens ist. Mit der Arbeit für den Frieden dürfe nicht gewartet werden, bis die Kanonen donnern, sie sei vielmehr eine Forderung des Heute, die wir Tag für Tag dadurch erfüllen können, daß wir niemanden ausnützen, niemanden bedrücken, sondern jedem helfen und zur Seite stehen. — Für die katholische Kirche sprach Pater Straatmann, für die Protestanten Pfarrer Dittmann, der u. a. auch erklärte, gegenüber dem A nti s emi ־ tismus, der als absolut unchristlich abzulehnen sei, gebe es für den gläubigen evangelischen Christen nur cm absolutes Nein.!s « e s' ivj, 7 mC-M OrtsSJ2SS 4■ j *ייV3LW\T/»V3X&%• ■ —V^-rxr *mmn a־tl• Kostümfest BAR KOCHBA-HAKOAH Daß die Sportabteilung des Bar Kochba-Hakoah ihr Kostümfest, das, wie ule gesellschaftlichen Veranatal• tragen der Sportabteilrag׳, wie stets gut, und nach den besonders hierfür gemachten Vorbereitungen zu urteilen, ganz besonders amüsant zu werden verspricht, in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar in den von ersten Künstlern hierfür ansgestatteten Räumen des FlUgVCI bandshaUMS Blumtshof 17 CSeM1wb*1־B«־ Ul«־) veranstaltet, dürfte inzwischen bekannt geworden sein. Wir bitten unsere Freunde, nach Möglichkeit in entsprechenden Kostümen zu kommen, doch besteht keinerlei Kostümzwang. Da nur noch eine Anzahl Karten ausgegeben wird, empfehlen wir dringend, diese im Vorverkauf: Bar Kochba ־ Hakoah - Büro, Meinekestraße 10, Tel. J 1 Bismarck 7165, Eli Kirschenbaum, NO 13, 1 inienstraße 247, TeL E 4 Alexander 3825 und in sämtlichen Abteilungen des Bar Kochba- Hakoah zu besorgen. Feier für Schalom Asch. Die jüdischen Schriftsteller Polens veranstalteten zu Ehren des Dichters Schalom Asch, der vor kurzem das 50. Lebensjahr vollendet hat, in einem der größten Warschauer Theater eine öffentliche Feier. Der Theatersaal war überfüllt, außer jüdischen Schriftstellern hatten sich Vertreter aller jüdischen Organisationen und Institutionen einfefunden. Die polnische Literatur war aut der Präsidiumsestrade urch den Dichter Kasimierz Wedzinski vertreten. Al* Schalom Asch den Saal betrat, wurde ihm eine lan?dauernde Ovation bereitet. Nach einer großen Zahl von Begrüßungsansprachen hielt Dr. J. S z y p e r die Festrede. Zum Schluß dankte Asch selbst Georg Kareski in Litauen, ln litauischen jüdischen Kreisen sieht man dem Besuch von Direktor Georg Kareski, Vorsitzendem der Jüdischen Gemeinde Berlin, der zur Teilnahme an der Konferenz des litauischen Makkabi in Kowno erwartet wird, mit großem Interesse entgegen. Die Tageszeitung ״Ydisehe Stirne“ widmet Kareski einen Begrüßungsartikel. Ortsgruppen Gelsenkirchen. In einer, von fast allen Mitgliedern der Ortsgruppe und von vielen Gästen besuchten Versammlung sprach Herr Dr. G o 111 i e b, Düsseldorf, über die politische Situation des Zionismus. Er referierte eingehend über das Weißbuch der englischen Regierung und seine Folgerungen für die zionistische Politik. In seinem Schlußwort setzte er sich besonders mit einem kommunistischen Sprecher auseinander, der den Zionisten Mißachtung proletarischer Interessen vorwarf. Hindenburg, O.-S. In einer von Herrn L. Gold geleiteten Versammlung sprach am 17. d. M. Dr. Sch echt mann (Paris) über aktuelle Kongreßfragen. Die Diskussion brachte eine eingehende Auseinandersetzung mit Gegnern des revisionistischen Standpunktes. Als Erfolg des Vortages konnte man den Schekelkauf durch fast alle zahlreich Anwesenden, die den Schekel bisher noch nicht gezahlt hatten, buchen. Des ferneren wurde eine revisionistische Initiativgruppe, der sofort 51 Schekelzahler beitraten, gegründet. Mainz. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltet eine Reihe von Aussprache-Abenden, geleitet von Herrn Dr. Pommeranz, Frankfurt a. M., im Heim Gabelsberger Straße. Mittwoch, den 7. Januar: Wandlungen und Entwick- Jungen im Zionismus, a) Die Entwicklung der zionistischen Politik seit Herzl. — Mittwoch, den 14. Januar: Wandlungen und Entwicklungen im Zionismus. (Fortsetzung.) b) Wandlungen und Streitfragen der Ideologie. — JSIittwoch, den 21. Januar: Verständigungsgedanke als Inhalt einer nationalen Politik. — Mittwoch, den 28. Januar: Der Zionismus im Spiegel der Kritik (Hellpach- Brunner, Sowjetrußland). — Mittwoch, den 4. Februar: Zur Soziologie des Judenhasses. Saarbrücken. In einer von der Zionistischen Ortsgruppe einberufenen großen öffentllichen Versammlung vom 13. Dezember, die von Herrn Dr. I s s e r I i n geleitet wurde, sprach der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Blumenfeld, über ״Der Zionismus und die deutsche Judenheit“. ln der darauf folgenden Aussprache wurden eine Reihe von Fragen gestellt, die der Referent in einem außerordentlich wirkungsvollen Schlußwort beantwortete. Die im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung eineleitete Schekelaktion hat ein ausgezeichnetes Resultat errächt Sehr befriedigende Resultate ergab auch die an den folgenden Tagen durchgeführte Zeichnungsaktion für den Keren Hajessod. Schönlanke. Am 11. Dezember sprach Herr Karml-Jerusalem in einer von der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe ver* anstalteten Versammlung über Palästina-Aufbau. Der Vortrag machte auf Freunde und Gegner tiefen Eindruck und brachte auch einen guten materiellen Erfolg für den K. K. L. Am nachsten Abend widmete sich Herr K. in liebenswürdiger Weise dem hiesigen Jugendbunde, der sich im Hause des Rabbiners Berlinger zur Frei tagabendfeier eingefunden hatte, Audi diese Veraastaltung war sehr gelungen. Vermischtes VI. Retchskonferenz des Verbandes ostjüdlscher Organisatfonen ln Deutschland. Sonntag, den 4״ und Montag, den 5. Januar 1931, findet in Hannover (Hofbräuhaus, Hinüberstraße 8) die VI. Reichskonferenz des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland statt. Für die Konferenz wurde folgende Tagesordnung festgesetzt: I. Sonntag, 10 Uhr: 1. Er- Öffnung und Begrüßung (Samuel Haarpuder); 2. Wahl des Konferenzpräsidiums und Permanenzausschusses; 3. Rechenschaftsbericht (liegt gedruckt vor). Einleitendes Referat: (Benzion Fett). II. Sonntag, 15 Uhr: 4. Generaldebatte. HL Montag, 10 Uhr: 5. Unsere wirtschaftliche Lage und das Genossenschaftswesen. (Referenten: Dr. Israel Taubes, Dr. David Büschel); 6. Organisation und Presse (Josef Holländer); 7■ Jugend- und Kulturarbeit (Dr. Alexander Rosenfeld). IV. Montag, 15 Uhr: 8. Diskussion; 9. Bericht des Permanetizaussenusses; 10. Entlastung und Neuwahl. Die Zentralstelle für jüdisches Pflegestellenwesen und jüdische Adoptionsvermittlung, Elberfeld, hatte die rheinischwestfälischen Vcrmittlungs- und Vertrauensstellen für den 13. November nach Düsseldorf zu einem Schulungsnachmittag ein* geladen. Nach der Begrüßungsansprache von Frau Samuel nahm zuerst die Fürsorgerin der Zentrale, Frl. Schiff das Wort zu ihrem Referat ״Einzelerfahrungen im jüdischen Pflegestellenwesen“. Ferner sprachen FrL Kattenbusch, Leiterin der Adoptionsabteilung des Vereins für Säugüngsfürsorge und Wohlfahrtspflege im Regierungsbezirk Düsseldorf über die 18jährige Erfahrung in der Adoptionsarbeit des Vereins und Frl. Prof. Dr. Meyer über ״Aerztliche Gesichtspunkte bei Adoptionsvermitt- Jungen“, An die Referate schloß sich eine lebhafte Diskussion. Es wurde eine von Frl. Pappenheim eingebrachte Resolution angenommen, in der zum Ausdruck kommt, daß es Pflicht aller jüdischen Landesverbände und Synagogengemeinden ist, die Versorgung eines jeden jüdischen Kindes, ganz gleich, ob in- oder ausländischer Staatsangehörigkeit, im Falle der Hilfsbedürftigkeit in dem Maße zu gewähren, daß Gesundheit und jüdische Er- Ziehung nicht gefährdet werden. Ferner wurde beschlossen, einen Aufruf zu verbreiten, in dem auf die Notwendigkeit hingewiesen werden soll, jüdische Kinder nur in jüdischen Pflegestellen, die in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, unterzubringen. Neue Forschungen über das früheste Vorkommen der Juden in Deutschland. In einem Vortrag der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier sprach der Trierer Oberrabbiner Dr. Adolf Altmann über seine neuen Forschungen, die sich auf die noch sehr in Dunkel gehüllte Frage des frühesten Vorkommens der Juden in Deutschland beziehen. In erster Linie war es die neuartige Beleuchtung der bekannten Constantinsclien Verordnungen für Köln über die Heranziehung der Juden zum Dekurionenamt (aus den Jahren 321—331), eines römischen Gesetzes zum Schutz der Juden in Gallien, neue Kombinationen aus dem gleichzeitigen Auftreten von Juden in Köln und Christen in Trier für das Vorkommen von Juden in Trier, endlich die Auswertung von Trierer Keramik- Funden aus dem 3. und 4. Jahrhundert (jüdische Tonlampe, Töpferei-Karikaturen auf Juden; im Römischen Provinzialmuseum zu Trier befindlich), die Altmann darauf schließen ließen, daß in Trier eine Judensiedlung bestanden hat, die keinesfalls jünger sein soll als die bisher als älteste angesehene Kölner Judensiedlung. Die Geschichtsforschung wird sich mit diesen Ergebnissen der Altmannschen Arbeiten auseinander- *usetzen haben. Private Volksschule des Jüdischen Schulvereins, Fasanenstraße 79/80. Die Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1931 erfolgt Montag, Mittwoch und Freitag, van 12 bis 1 Uhr, bei der Schulleiterin Frau Nathan, Es wira gebeten, die Kinder bei der Anmeldung vorzustellen und Geburts- und Impfschein mitzubringen. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Palästina-Handarbeiten, Jafforange. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet — und ausgezeichneter Jafforange (Orangeade aus frischen Palästinafrüchtcn) jeden Donnerstag nachmittag bei Frau Rechtsanwalt Cohn, Potsdamer Straße 99 (Lützow 6428). Das Hebräische Lehrerseminar in Jerusalem wird einen einjährigen Kursus für auswärtige Abiturienten und Hochschüler veranstalten. In diesem Kursus soll den Hörern eine Ausbildüng im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der hebräischen Sprache, in der historischen und geographischen Landeskunde Erez-lsraels und in der Kenntnis des Zionismus und seiner Schöpfungen erteilt werden. Interessenten erhalten auf Wunsch gegen Portoeinsendung — 20 Pf. — eine uns von dem Lehrerseminar zur Verfügung gestellte Broschüre zugesandt. — Z. V. f. D., Berlin W15, Meinekestr. 10. Kindergärtnerin. Wir suchen eine Stelle für eine hebräische Kindergärtnerin, die das Hebräische Pädagogium in Wien besucht hat und über eine langjährige Praxis in Palästina verfügt. Die Betreffende spricht ausgezeichnet deutsch und möchte entweder einen Kindergarten in Berlin oder in der Provinz leiten oder auch eine Hausstelle, aber nur in Berlin, annehmen. Auskunft erteilt: Hebräische Beratungsstelle, Berlin W15, Meinekestr. 10. Das englische Weißbuch in deutscher Sprache. Die Exekutive der Jewish Agency hat eine deutsche Uebersetzung des jüngsten Weißbuches der englischen Regierung herausgcg'ebeii. Die 24 Seiten starke Broschüre kann vom Archiv der Zionistisehen Organisation, Berlin W15, Meinekestr. 10, zum Preise von 0,50 RM. pro Exemplar bezogen werden. Koscherer Mittagstisch im Beth-Am kostet für Mitglieder 1 M., für Nichtmitglieder 1,10 M. י■" ...— —e F. M. Feiler: Antisemitismus Eine psychoanalytische Losung des Problems. Ausdetn Inhalt: Zivilisation, Kultur und Triebleben Arische und jüdische Zivilisation Der Konflikt des Ariers mit detn Juda! Die jüdischen Gebräuche Das ״Lächerliche“ am Juden Die ״jüdische Schlauheit“ Der unheimliche Jude Jude — Vater Der gekreuzigte Christus, Jude und Vaterkomplex Das erotische Verhältnis zum Juden Die jüdische Gebärde Der jüdische Witz Asket, Künstler und Antisemitismus usw׳. usw. Das Buch ist erschienen im ,Archiv fflr angewandte Psychologie“, F. M. Feiler, Berlin - Wilmersdorf, Nassauische Straße 42. Preis M. 4. — Lieferung durch Nachnahme. *■™—■—■—■י™ ..■■■■...———wmmmmmmmmä

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