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Jüdische Rundschau · 1930-12-19 · Heft 100 (19.12.1930) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 100 (19.12.1930)
Date
1930-12-19
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Sette P80 JUCD1SCHE RUNDSCHAU Nr.!00, 10. XIL!930 Die ״Jüdische Altershilfe Groß-Berlin“ — bekanntlich «Ine Institution für individuelle Fürsorge, sie hilft unter sorg- Schonung der Persönlichkeit Verarmten, die durch den Wirtschaftsumschwung vermögenslos geworden und durch ihr Alter nicht mehr in der Lage sind, sich ihren Unterhalt zu verdienen, aber von der öffentlichen Wohlfahrt nicht erfaßt werden — veranstaltete am 13. d. M. einen Festabend in der Kroll-Oper. Die Fe6tvorsfellung in der Staatsoper brachte eine zündende Aufführung von Beethovens ״Fidelio“ unter Leitung יז°ץ Qeneralmusikdirektoi־ Otto Klemperer mit der bekannten trefflichen Besetzung. Nach Schluß der Festvorstellung begab sich die Gesellschaft in die Kroll-Festsäle, wo ״Die Tombola der tausend Bücher“, zu der die bekanntesten Dichter, Schriftsteiler und Gelehrten vieler Nationen Exemplare ihrer bekanntesten Werke mit handschriftlichen Widmungen beigesteuert f״*״en, einen starken Anziehungspunkt bildete. Nach einer Beüßung Dr. Fritz Kahns bestieg Innenminister Dr. Carl e v e r i n g die Tribüne und führte ungefähr aus: Als wir uns vor 12 Jahren für das Weihnachtsfest rüsteten, hofften wir, daß der ersten Friedensweihnacht eine Dauerepoche des echten Friedens folgen wird. Aber wir haben uns getäuscht, es herrscht noch kein wirklicher Friedenszustand. Severing gab einen ueberblick über die letzten zwölf Jahre deutscher Geschichte, verharrte bei den Epochen der Ruhrbesetzung und des Währungsverfalls, der auch große jüdische Schichten wirtschaftlich vernichtet hat. Jetzt leben wir in einer Weltwirtschaftskrise, deren Tiefpunkt noch nicht erreicht ist. Es ist kein großes Verdienst, sich in guten Zeiten des Nächsten zu erinnern, aber ein Verdienst ist es, in den jetzigen bösen Zeiten an die Armen und Abgekämpften zu denken. Private Hilfe ist heute notwendiger denn je. Möge Ihr Werk der Solidarität beispielgebend sein unserem ganzen deutschen Volke, welches in den nächsten Monaten einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt sein wird! Wenn wir diese Belastungsprobe bestehen, dann wird das deutsche Volk einer besseren Zukunft entgegengehen. Hilfsverein der Deutschen Juden. In dem großen Saal im Schlesischen Bahnhof in Berlin, den die Bahnbehorde dem Hilfsverein der Deutschen Juden zur Verfügung gestellt hat, fand ein Presseabend zur Information über den Fürsorgedienst des Hilfsvereins für Durchwanderer an diesem Bahnhof statt. Herr Arthur. Goldschmidt vom Hilfsverein der Deutschen Juden fab eine Schilderung des Bahnhofsdienstes. Der Bahnofsdienst wurde im Juli 1921 vom Hilfsverein übernommen. Der Schlesische Bahnhof wird von Auswanderern aus osteuropäischen Staaten passiert, die nach deutschen, belgischen, französische^ holländischen, englischen, italienischen und anderen europäischen Häfen zwecks Auswanderung nach Uebersee gehen bzw. zurückwandern oder aber kontinentale Reiseziele erreichen wollen, in dem Durchwanderersaal wird den Passanten, die eine lange Bahnfahrt hinter sich und noch vor sich haben, vorübergehend Aufenthalt gewährt; sie erhalten dort auch Erfrischungen. Der Hilfsverein trägt die Kosten für Heizung und Beleuchtung, beteiligt sich an Renovierungskosten, sorgt für Ausstattung mit dem nötigen Mobiliar und sanitäre Einrichtungen. Die Durcliwanderer erhalten Informationen bezüglich der Reise, sowie zuständiger Stellen — Behörden, Organisationen, Konsulate — in Berlin, an die sie sich eventuell 1ת wenden haben. Es erfolgt ihre Ueberfühnmg nach anderen Berliner Bahnhöfen; Depeschen werden für sie abgesandt; Geplckangelegenheiten werden erledigt, insbesondere auch wo es «eh um uepäckrecherchen, liegengebliebenes und verlorenfegangenes Gepäck handelt. Für die ärztliche Behandlung Kraner wird nach Möglichkeit gesorgt In den letzten neun Jahren passierten den Schlesischen Bahnhof 292 000 Aus- und Rückwanderer, darunter sehr viel Frauen und Kinder. **rmischfes Jüdische sozialdemokratische Arbeiterorganisation Poale Hon. Am Montag, dem 21 d. M., abends 8% Uhr, findet im Gemeindehaus, Rosenstr. 2—4, eine Borochow-Gedenk* fei er statt. Ansprachen von: M eilech Neustadt, T. Chetez, Dr. S. Kaldko. Gaste willkommen! Poale Zion. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Wahlen zum XVIL Zionistenkongreß bitten wir alle Freunde unser«• Bewegung, die uns organisatorisch nicht angeschlossen sind, um Aufgabe ihrer Adresse an das Unterzeichnete Büro, damit alle am sozialistischen Zionismus interessierten Kreise für die Wahl Zusammenarbeiten und ihm so zu einem Erfolg verhelfen. Sekretariat: Berlin N 24, Auguststr. 17 (Tel. Weidendämm D2 3985). Hapo&t-Hazair. Wir bitten alle Chawerim des Hapoel- Hazair, die nicht regelmäßig Einladungen zu den Veranstaltungen der Berliner Gruppe erhalten, ihre Adresse an Julius Stern, Berlin SO36, Wildenbruchstr. 74, mitzuteilen. Die gleiche Bitte ergeht an alle Nichtchawerim, die daran interessiert sind, zu unseren Veranstaltungen Einladungen zu erhalten. — Ebenso werden alle Chawerim, die noch keinen Schekelblock erhalten haben, dringend aufgefordert, sich sofort Sehekelblocks bei Chawer Max Nathan, Charlottenburg 4, Dahlmannstr. 23 (Tel.: Bleibtreu 2532), zu bestellen. Beth-Am Iwri — Hebräischer Jugendrat veranstalten am Sonnabend, dem 20. Dezember, 9 Uhr abends, im Logenhaus, Joachimsthaler Straße 13, eine große Chanukkah-Feier unter Mitwirkung von Iso Goiand (Staatsoper Kroll), I. Goland (״Ohel“, P-na), D. Lewin, E. Ettinger. Der Dichter Saul Tschemichowsky wird aus seinen Gedichten vorlesen. Im reichhaltigen Programm: Gesang, Rezitationen, Parodien, Karikaturen, Humoresken, Tanz, Clior des J. J. W. B. usw. Verlosung wertvoller Gegenstände. Eintrittskarten von 1—3 M. Mitglieder des Beth-Am erhalten Ermäßigung von 25 ״/o. Schalom Asch-Feier. Anläßlich des 50. Geburtstags von Schaiom Asch findet am Sonntag, dem 11. Januar, abends 8 Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderplatz, eine grolle Schalom Asch-Feier statt. Programm: 1. ״Mit dem Strom“ von Schalom Asch, 2. Ansprache über Schalom Asch, 3. ״Die Juden“ von Gotthold Ephraim Lessing. Ihre Mitwirkung haben zugesagt: Pilz aus dem Intimen Theater in Jena, Dr. Bierbaum, Frank Mendelsohn, Morgan, Kiel, Rosen, Baron von Schwind, Gad Schelaso und andere mehr. Das Komitee. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge veranstaltet am Sonnabend, den 20. d. M. abends 8 Uhr, Rosen- Straße 2—4, eine Chanukka-Feier. Die Festrede hält Herr Rabbiner Dr. Freier. Jüdische Volkslieder singt Herr Kantor Frankel. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Berlin, Bezirk Nord: Silvesterball in den Gesamträumen des Landesausstellungsparks, Alt-Moabit 4/10. Schnorrbriefe aus London, die von einem Sekretariat 158 Portsdown Road, London W 9, an verschiedene Zionisten In Berlin gelangen, haben nichts mit der zionistischen Arbeit zu tun, sondern bedeuten offenbar einen Mißbrauch von Adressen. Die Angelegenheit ist der English Zionist Federation In London zur Behandlung weitergegeben worden. Kostümfest Bar Kochba-Hakoah, Sportabteilung. Wie bereits angekündigt, findet das Kostümfest der Sporlabteilung am Mittwoch, dem 31. Dezember, in den von ersten Künstlern ausgestatteten Räumen des Flugverbandhauses, Blumeshof 17 (ScH&ncberger Ufer), statt. Um dem orientalischen Gepräge Vor Schluß des I. Quartals Nützet die Winterferien rar KKL - Arbeit I Ausweis Nr. 11 S.—IS. Deiunber 1MO: H.1.1S1.40 LANDSPENDE Berlin: Anteil am Ueberschuß des Kinderfestes am 14. 12 : 230, Sammlung bei Kundgebung des K.J.V. 18, Zucker Thoraspende 10; Imitaschen: V. J. St. Maccabaea 15. Bischof stein: Horst Victor 10״/# seines Lotteriegewinnes 1,75. Breslau: Kurt Schlesinger anl. d. Geburt s. Tochter 3, 1 Sp. «= 2, RHA.: 3. Dortmund: ges. a. d. מלוה מלכה d. Ostüd. Verbandes 12, Nedarim ״Beth Jakob“ dch. G. Läufer 25. Dresden: Leo Maerzon 31, M. Schmerzier anl. d. Vermählg. s. Tochter 20, ges. dch. Paul Lcvicn Ablösg. f. Fahrtkosten z. Chemnitzer Bezirkstagung 11, Sühne-Sp. einges. dch. Oberstaatsanwalt Dr. Seile 10, RHA.: H. Hirschfeld 50, L. ikenberg 20, Dr. M. Schornstein Thorasp. 18, S. Führer Thorasp., W, G. Posniak Thorasp. je 10, Leo Löwenkopf 6, E. Rosenbaum 5, 6/5 — 13. Düsseldorf: Sammlg. anl. a. Brith Milah Lagstein 43, Haftel anl. d. Geburt e. Tochter 15, Seligmann 5. Essen: RHA.: ges. v. Zeire Misrachi Essen 6. Gotha: Dr. Noßbaum-Waltershausen anl. d. Oeburt s. Tochter 20. Hamburg: Dr. S. Strelm anl. d. Geburt s. Sohnes 20. Hlndenburg: Amtsger.-Rat Bergmann anl. d. Oeburtstages v. H. Mandowski 3. Krefeld: M. Kronenberg Thorasp. 3, RHA.: R.-A. Wilczek 25, E. Gutmann, Max Gompertz, Julius Gompertz, O. Hessenthaler je 10, Kadden, Reicher, Ludw. Leven, Idstein je 5. Mannheim: Thorasp. dch. Richard Marx 10, dch. Frl Landauer 10, R.-A. Dr. Weißmann grat. s. 1. Dr. Mock-Karlsruhe z. Tochter 3. Pforzheim: RHA.: dch. Frl. Süßmann: 7/5 10, dch. Dr. Freundlich: jfakob Wolf, Dr. Freundlich je 5, 1/5 3 =־. Plauen: Dawid Rowinsky anl. s. Wahl in den Gemeinderat 25. Freie Stadt Danzig: ausgew. i. D. GL: M. Nachmannsohn Jahrzeit 3, Synagogensp.: N. Frommer 5, O. Stemfeld 3; Oliva: L. Merkin 5; Langfuhr: Tagrin 9; Zoppot: J. Schulubski 20, Kanerow 15, Scheclitmann, Genei, Sch. Lifschitz je 10, S. Lewin, J. Lifschitz, S. Fried, J. Fried mann je 5. GOLDENES BUCH Judith Ida Felsenthal 8. A.: Selma u. Grete Winter-Köln 20, Hanna Weingarten-Breslau dch. Grete Winter 10, Frau van Cleef-Köln 6, zus. 36. geb. Bloch 6. Wolf Hildesheimer-Garten: z. 6. Geburtstag dch. K. Marx u. L Kahn 6. Einstein-Wald: Hain d. Jüdischen Jugendvereine Deutschlands: Düsseldorf: Dr. Weil 6, Rahe! Schwarzschild 3. Herzl-Wald: Beuthen: Dr. Schornstein u. Frau-Dresden kondol. Fam. Stadtrat Wiener 12. Danzig: Ani u. Meer Berger grat. Dr. med. Jonathan Friedmann-Basel z. Niederlassung 6. Hlndenburg: M. Grlschmann anl. d. Oeburt d. Kindes v. Dr. Victor 6. Köln: d. Gäste, d. am Dr. Rosen* blüth-Abend b. Herrn Amtsger.-Rat Otto May anwesend waren, dank. d. Hausherrn 12. k■ '•/**•{£ BÜCHSEN lur Er$parni$ der Druektpeten werden von wan an mir mehr die ftümhgen Krpebnimm ven. fünf ktmrk eufw&rt» etueewienm Berlin: S. Posner 36, Dr. Felix A. Theilhaber 16, R.-A. Gronemann, Gottesmann, Ing. Locker je 12, Dr. Fiegel 10, I. Leibowitz 9, L. Sabbat 8, Dr. E. Mandelbaum, L. Nagler, Fritz Naphtalie I 7, Fr. Dr. Engel, Frau Dr. Leschnitzer, Sch. Weinberger, F. Schweitzer, Schwarzwald je 6, Dr. L. Alterthum, R.-A. Aron, Dr. E. Aschner, Fritz Bernhard, D. Oolomb, J. Hirsch, Frau H. Jacobinski, Lesser, Frau Mendelsohn, Dr. Michel, J. Molling, Frau Dr. Moszytz, Dr. H. Platz, J.-R. Schachtel, Franz Schlesinger, Frau Struck, Prof. O. Warburg je 5, 197/5 ־=* 800,15. Breslau: 391. Dresden: Schw. L. Wittenberg 17, M. Hermann 15, Iram 5, 28/5 35. Duisburg: 25 +. Düsseldorf: Haftel 5, 6/5 18 =־. Gotha: Dr. Schramm 7, Z.O.G. 6, Dr. Noack, Betty Heilbrunn je 5, div./5 40 =־. Haigerioch: Leerg. i. Mühringen 23. Hamburg: Dr. Stiebei-Auto 21, Dr. Stiebel-Praxis 5, Dr. Stiebel-Haus 5, M. Aberbach 12, Zion. Akad. Klub, J. Gabel je 10, Eisek Getzler, Aron Lanzkron, Dr. Leonh. Levy, Julius Schindler je 8, Sandberg, J. Ascher, A. Klahr, Edith Knopp je 7, Landr. Leopold, Dr. Becher, Jacob Hertz, Dr. Gottgetreu, M. Goldtree, Frank je 6, Dr. Schwabacher, Saly Fränkel, G. Wittkower, A. Weis, W. Emmerich, Herrn. Feuer, Dr. Kurt Freundlich, Kaplan, Iwan Grüner, J. Wurzweiler, Gerhard Nathan, Dr. Bachrach je 5, 165/5 280. Hanau: Beni Rosenberg 8, Hilde Nußbaum 6, Dr. Otto Schwabe, Alfred Stern, Karl Schwabe je 5, 10/5 ■25 ־־. Hlndenburg: Raphae! 11, Stapler, Rabb. Dr. Kaatz je 10. Versammlg. Blumenfeld 9, Kocnmann, Lewin ie 8, Dr. Weinstein 5, 15/5 *=38 ־. Ilmenau: 1/5 — 1. Jauer: Hartmann 7, Jaraczewer 6, Gaßmann, Sittenfeld je 5, 7/5 13. Köln: 63. Krefeld! Buchbinder 21. R.-A. Wilczek 12, Kari Cohn 5, 2/5 6 =־. Limburg: Alfred Sternberg 22, Adolf Leopold 16, R.-A. Dr. Kanter, Julius Rosenthal je 10, Lichtenstein 9, Eisenthal 8, Julius Levy, Albert Rilca je 5, 8/5 =16 ־. Mannheim: 19 4־. München: 100 4-. Waldenburg; Holzer 37, Dr. Leo Cohn 12, Wieser 7, Künstlinger, Dr. Peritz je 5,2/5 =3 ־. Freie Stadt Danzig: Büchsenieerg. 900 Danz. Ould. BALFOUR-PROTEST-AKTION Breslau: 7/5 «=13 ־. Karlsruhe: 215+. Köln: Dr. Julius Adler dkt. d. Qetneindekonnnissjon jf. zustandegek. Kompromiß 20. BAUM SPENDE ■הרוטוה־ ׳■•“ij-VS.V;:. Frau Dr. Hirsch Hildesheimer-Hain: Dr. Rudolf und Else Jacoby kondolieren Fam. Hildesheimer 5. Jakob Oppler-Garten: Trude u. Salo Juliusburger z. 1. Geburtstag i. Sohnes Stefan 6. Saiomon Wiener-Garten: Frieda Daniel u. Dr. Therese Oppler 3, Trude u. Salo Juliusburger 3, Frau Stadtrat Julie Jitty Wiener dkt d. Z.O. G., d. Frauengruppe, d. KKL-Kommission, d. Misrachi-Ortsgruppe u. d. Misrachi-Frauengruppe 12, zus.!8. Resl Krakauer-Garten: Breslau: Hann! Horovitz 12. Osnabrück: Dr. Prag u. Fii. Bentheim, Wertheim u. Stein je 6, Gittelsohn, Dr. Netheim, Trepp, H. Katzauer je 3, 7/3 *=12 ־, zus. 35, insges. 48. Judith Levy s. A.-Garten: Anna u. Edmund Levy z. Chanukkah 6. Ida Judith Felsenthal s. A.-Garten: A. Rosenbaum-Kaiserslautern 160, Karl Reiß-Mannhelm 20, zus. 180. Robert Marcus- Garten: Mayer-Frankenstein 15. Imanuel Joseph Wilk-Garten: Rosa Wilk geb. Klein anl. d. Jahrzeit I. Mutter Therese Klein Abkürzungen, die Im Ausweis verwendet werden: a) Pfennigbetrüge fallen fort, sind aber im Gesamtresultat enthalten, b) Ziffern bedeuten Markbetrüge, e) 8/5»• 14 bedeutet 8״ Spcnden oder Büchsen unter 5 Mark zusammen 14,—״. d) 4heißt ״ohne Spezifikation überwiesen״. inmnmfiiimununmnmmitmminimiiHmiBiii i11n1n11!t1!!1111m!ffl11!!!ii1 711 f UAkilllf AU mm u ■ n n N U B A Ni überall Abschluß der 1. Büchsenleerung! Keren Kaiemeth Leiisrael Barirn uns. mainskastr.10 mkmcu. 21217 ... Rechnung zu tragen, bitten wir möglichst alle, in entsprechenden Kostümen zu erscheinen, um so zum Gelingen des gut vorbereiteten Festes mitzuhelfen. Kostümzwang besteht jedoch nicht. Es empfiehlt sich, die Karten im Vorverkauf im Büro des Bar Kochba-Hakoah, Meinekestr. 10, Bismarck 7165, bei Eli Kirschenbaum, Linienstr. 247, Alexander 3825, und in allen Abteilungen des Bar Kochba-Hakoah zu entnehmen, da wir, nach den bereits zahlreich eingegangenen Bestellungen zu urteilen, den Vorverkauf früh schließen müssen, um den Saal nicht zu sehr zu überfüllen. Also — sofort bei obigen Verkaufsstellen die Karten besorgen! Bar Kochba-Hakoah. Die Männer- und Damensportabteilung veranstaltet ihre diesjährige Chanukkah-Feier am Sonntag, dem 21. Dezember 1930 um a/48 Uhr abends in der Ressource, Oranienburger Str. (Bhf. Börse). Für erstklassiges Programm ist gesorgt. Der Eintritt kostet für Mitglieder der Abteilung M. —,50, für Gäste aus anderen Abteilungen M. 1,—. Bar Kochba-Hakoah. Allen, die sich in diesem Jahre an keiner Winterreise beteiligen, ist Gelegenheit gegeben, durch den Besuch der Großen Gcsellschaftsveranstaltung des Bar Kochba-Hakoah am 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag) im Esplanade einen ausgezeichneten Abend zu verbringen. Für die Tanzmusik ist die rühmlichst bekannte Kapelle Marek Weber verpflichtet worden, in Originalbesetzung. Darbietungen erster Künstler werden auch in den Tanzpausen für «ine angeregte Stimmung sorgen. Eine wertvolle Tombola, von ersten Firmen gespendet, wird im Mittelpunkt des Abends stehen. Diese Veranstaltung entspricht dem traditionellen Gesellschaftsbau des bisherigen S. C. Hakoah und zeichnet sich stets durch ein hohes gesellschaftliches Niveau aus. Es ist daher zu erwarten, daß dieser erste große Gesellschaftsabend des vereinigten Bar Kochba-Hakoah eine überaus starke Teilnahme finden wird. Es empfiehlt sich, rechtzeitig Karten im Vorverkauf zu erwerben, zumal eine Abendkasse nkht eröffnet wird. Beginn 9 Uhr abends. Preis M. 3,-. Orient-Reisen. Unter den Teilnehmern der Aegypten- Reise, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Ernst Cohn-Wiener von dem Palestine und Orient-Lloyd organisiert wurde, befinden sich die Herren Kommerzienrat Zilenziger und Frau, Direktor J. Stern, R.-A. Dr. Kallmann and Frau, Herr N e u m a n n und Frau, Frau von Bismarck, Frau Jacobsohn a. a. Die Einschiffung erfolgte am 16. Dezember in Marseille. Im Frühjahr wild die Humboldt-HochschuIe unter Leitung von Herrn Dr. Ernst Cohn-Wiener eine eigene Aegypten-, Palästina- und Syrien-Reise veranstalten, die im volkstümlichen Rahmen gehalten sein wird. Ueber diese Reise erteilt Auskunft der Palestine und Orient- Lloyd, Berlin N, Friedrichstr. 121. Koscherer Mittagstisch im Beth-Am kostet für Mitglieder 1 M., für Nichtmitglieder 1,10 M. Warnung. Wir erhalten folgende Zuschrift: Aus mehrfachen Anfragen ersehe ich, daß Geflügelhandiungen unter Berufung aut eine angeblich von mir erteilte Kabbolo An- Kascfiruth die VeranFwortung übernehme. Rabbiner Dr. Freimann. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 19. Dezember, abends, in allen Synagogen und AHerversorgur.gwmsfa.Uen4 .־ Uhr; Synagoge Prinzregentenstr: II. Gottesdienst: 7,15 Uhr; Predigt: Dr. Salomonski. Predigten: Neue Syn.: Dr. Blumenlhal; Syn. Lindenair.: Dr. Weyl; Syn. Fasanenatr.: Dr. Galliner; Syn. Levelzowstr.: Dr. Bergmann; Syn. Friedenstempel: Dr. Prinz. Syn. Lülzowstr.: Anspräche. In der Syn. Kaiseratr. findet im Anschluß an den Hauptgottesdienst Jugendgottesdienst statt. Sonnabend, den 20. Dezember, morgens (Rosch Chodesch, Sabbat Chanukkah): Syn. mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgoücsdienat Syn. Rykestr. und Kottbusser Ufer: 7 Uhr. Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7,30 Uhr, Hauptgoltesdienst; 10 Uhr; Syn. Friedenstempel: 9,30 Uhr. Predigt: Syn. Lützowstr.: Dr. Wiener. Schrifterklftrung: Syn. Münchener Str.: Dr, A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Alte Syn.: Rabbiner Nobel; Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bloichrode; Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 4,14 Uhr. Chanukkahfeiern: Sonntag, den 21. Dezember: Syn. Fasanenslr.: nachm. 4 Uhr; Syn. Prinzregentensir.: nachm. 3V4 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Syn.: 4 Uhr; morgens: in den Syn, mit ailea Ritas: 7 Uhr, in de» Syn. mit neuea Ritas: 7,30 Wir. \

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