Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 98 (12.12.1930)
- Date
- 1930-12-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 98, 12. XII. 1030 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite MS Orisgrappeo Elberfeld. Bel einer Zirkelveranstaltung im Hause von Herrn Dr. Walter Fischer, die der Aussprache über die politische Situation und die Stellung der deutschen Juden rum I’alästinawerk gewidmet war, referierte Herr Oberregierungs• rat Dr. Marcus (Düsseldorf). An .sein Referat schloß sich eine lebhafte Aussprache an, die Herrn Dr. Martin Rosen* b I ü t h Gelegenheit bot, in ergänzenden Ausführungen besonders die Situation des deutschen Judentums zu beleuchten. Frankfurt/O. In einer von der Jewish Agency ein berufenen und von Herrn Rechtsanwalt Hirschberg geleiteten Ver* Sammlung am 27. November referierte Dr. Martin Rosenbliith über ״Unser Anspruch auf die Jüdische Heimstätte in Palästina“. An den Vortrag schloß sich eine Aussprache an, in der u, a. die Herren R.-A. Ahronheitn, Rabbiner Dr. Maybäum und R.-A. Hirschberg das Wort ergriffen. Hfldesheim. In einer von Frau Schönenberger geleiteten Veranstaltung am 21, November sprach Dr. Martin Rosenblüth über ״Englands Palästina-Politik und das jüdische Aufbauwerk“. Im Anschluß an den Vortrag wurden einige Fragen gestellt, die der Referent in seinem Schlußwort beantwortete. M.-GIadbach. Am 2. Dezember veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe einen Vortragsabend, bei dem Dr. Martin Rosenb lüth über ״Zionismus in der Weltpolitik“ sprach. Den Vorsitz führte Dr. Saily Loeb; erfreulich war, daß die jüdischen Jugendvereine geschlossen an der Veranstaltung teilnahmen und durch eine Reihe von Fragen, die aus ihrer Mitte gestellt wurden, ihr Interesse bekundeten. An der Diskussion beteiligten sich ferner die Herren Rabb. Dr. Gelles, Dr. Kretzmar und Herr Eichengrün, deren Einwände der Referent In seinem Schlußwort zu entkräften suchte. Die Veranstaltung hat das Interesse an den Fragen des Zionismus und des Palästina- Werkes neu belebt, so daß seitens der Ortsgruppe einige weitere Vortragsabende in Aussicht genommen wurden. Nürnberg-Fürth. Am Donnerstag, dem 4. Dezember, sprach in unserer Ortsgruppe Frau Martha Farntrog über: ״Die Lektüre der jüdischen Jugend“, ein, gerade vor dem Chanukkah-Fest, für unsere Eitern und Erzieher wichtiges Thema. Frau Farntrog, die aus dem reichen Schatz ihrer Erziehungspraxis schöpfte, und die vorhandene, besonders die jüdische Jugendliteratur einer kritischen Würdigung unterzog, konnte den Anwesenden wertvolle Anregungen hinsichtlich der Lektüre für unsere Jugend übermitteln. Herr Dr. J. B a m b e r g e r ergäilzte die Ausführungen Frau Farntrogs und sprach sich, im Gegensatz zur Referentin, dahingehend aus, daß man den Kindern nicht nur ausgewählte Lektüre in die Hand geben dürfe, da man Kinder nicht hermetisch von der Außenwelt abschließen könne. Es gelte vielmehr, unseren Kindern durch vernünftige Erziehung frühzeitig das Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, das sie befähige, auch Bücher, die negative Wirklingen ausüben, ohne Schaden zu nehmen, lesen zu können. Frl. [da Dornutzer hatte die Freundlichkeit, aus ihrem Buchladen die besten und schönsten Werke der jüdischen Jugendliteratur auszustellen. Die Leitung der Veranstaltung lag in den Händen des Herrn R.-A. Feilchenfeld. Es sei auch an dieser Stelle allen Beteiligten nochmals gedankt. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin בית מדרש לעברית של קהלת היהודים בברלין. 1. N 24, Gr. Hamburger Str. 27. 2. Charlottenburg, Grolmanstr. 36 (Beth-Am), .XXV^Semester. Im Wintersemester 1930 %t gliedert ‘sich der Unterricht an” der Hebräischen Lehranstalt im Zentrum und im Westen in acht resp. sechs Stufen. Für viele von ihnen bestehen Parallel- Massen, insgesamt 42 Gruppen, so daß allen berechtigten Wünsehen in bezug auf Ort, Zeit, Maß der Vorlfikhug, innere Zusammensetzung der Gruppe und Wahl der Lehrgegenstände Rechnung getragen werden kann. Als Sonderklassen bestehen Lehrgänge für Mitglieder des Bar Kochba und Studenten des K. J.V. Das Schulgeld beträgt 2 M. monatlich, für Studenten, Schüler und Lehrlinge 1 M. Zum Zwecke der Anschaffung von Lehr- und Lesematerial wird ein Bibliotheksbeitrag von monatlieh 50 Pf. erhoben. Auf Antrag kann das Schulgeld erlassen werden. Die Schülerzahl beträgt gegenwärtig 490. Das Lehrerkollegium setzt sich im Wintersemester aus folgenden Herren zusammen: Alexander Barasch, Nissan Berggrün, David J. Bornstein, Josef Braslawski, Dr. A. Dörfler, Dr. Moses Goldmann, Walter Heilbrunn, M. E. Jemensky, Nachum Lewin, Meier Mohr, Moses Schlanger-Mohr, Dr. Alexander Rosenfeld und W. Werba. Es wird eine Vortragsreihe veranstaltet, in deren Rahmen der Dozent Herr Dr. Harry Torczyner am 12. Oktober über ״Aufgaben und Ziele einer neuen Bibelübersetzung“ gesprochen hat. , Auskünfte erteilt der Leiter der Anstalt, Herr N. Berggrün in seiner Sprechzeit: Montag, 17—18 Uhr, im Beth-Am, Grolmanstr. 36, und Donnerstag, 18—19 Uhr, in der Schule, Große Hamburger Str. 27. (Die Sprechzeit am Montag, dem 22. Dezember, fällt aus.) Adresse für schriftliche Anfragen: N. Berggrün, Grunevvald, Trabener Str. 2. Die Winterferien dauern von Mittwoch, den 24. Dezember, bis Montag, den 5. Januar. Neuanmeldungen für den Eintritt in die Kurse nach den Winterferien werden entgegengenommen: a) im Beth-Am: Montag, den 15. Dezember, 17 bis 18 Uhr; b) in der Schule, Gr. Hamburger Str. 36: Donnerstag, den 18. Dezember, 17!/s bis 18(4 Uhr. Vermischtes Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Versammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde findet am Sonntag, dem 14. Dezember, vormittags 11 Uhr, statt Auf der Tagesordnung stehen u. a. eine Anfrage der Fraktion der Jüdischen Volkspartei, wie weit die Vorbereitungen zur• Schaffung eines jüdischen Zentrums im Osten Berlins gediehen sind. Der Palestine & Orlent-Uoyd legt Wert auf dieFeststellung, daß die Schiffskarte nach Palästina als Tombolagewinn des Palästina-Balles von der Direktion des Lloyd Triestino freundlieh erweise zur Verfügung gestellt wurde, Bar Kochba-Hakoab Berlin. Am Sonntag, dem 21. Dez., findet die diesjährige Makkabäe r-Feierder Damen- und Männersport-Abteilung in der Ressource, Oranienburger Str. 18, um %8 Uhr statt. Zur Abwehr der Kalenderreform, die die Stetigkeit des Sabbats bedroht, hatte das Präsidium des Weltverbandes für Sabbatschutt ״Schomre Schabbos״ zu einer Besprechung auf Sonntag, den 7. Dezember, eingeladen. Die führenden Berliner Organisationen waren vertreten. Nach Eröffnung durch Dr. Grunberg als Vorsitzender des Weltverbandes hielt Dr. Adolf Jacobus ein Referat, das einen klaren Ueberblick über die Ent- Wicklung der Kalenderreformfrage gab. Die Diskussion befaßte sich nur mit der Frage, welche Maßnahmen zur Abwehr jener Gefahren ergriffen werden müssen. Es soll eine Petition an den Völkerbund gerichtet werden, die von allen jüdischen Gemelnden und Organisationen der Welt ohne Unterschied unterzeichnet werden soll. BERLINER KALENDER Sonnabenb, ben 13. ©ejember, oBetib® 8 ttfjr, gübijefje ©dffSpattet: 3übifcf!e ®taffenfunbge&uitg i« bet ®tabtfjafle Älufterftra&e ״®er neue SB e g n ad! bet SB a b l!Referenten: Dr• Stffreb fllee, ©ir. @eorg fioteöfi, ©hn.-©tt. ©abt, SRin.«Wat ©oölat, ©wf.®einrtcf) fioeroe, Sllfreb Serger. ®intritt frei! 3nben enfcljelnt in TOaffenl SonnaBcnb, bert 13. ©ejember, abenbS 8 Uhr, ©etf) Mm yrort. ®ortrag beS ®errn Dr. ®eilet über baö Sffetna: ,!Religion unb 3>oni8miiS*. ©adj Bern SJoritag freie IitSfpradje. @äfte roinfommenl בבית־העם! במוצאי שבת׳ 13 בדצמבר׳ בשעה 8 והצי בערב׳ ירצה בבית־העם הד״ר יוסף ה לר* על הנושה: ,דת וציונות". אחרי ההרצאה ובוהים. אורחים רצויים 1 ©tenStag, (en 16. ©ejember, abenbS 8>/a UI)t, ®apocl ®a$air Berlin, im ©enteinbefjauä, SRofenftr,2*4. (Stienne ©afd): ״©ie ©oben« frage“. ©äffe wiEfommen! ®onnabenb, ben 20. ©ejember, 9 ttfjr abenbS, Betb äm 3mti — ®ebrdifdiet 3ugenbrat, im fiogenfjau«, 30ad)im8tf|alerfir. 13, grofte f) a n u l a Ij * fl 0 n j e 11 A e t e r, unter 2nit• roirfung non 3f0 ©olanb (StaafSoper SfroO), 3. ©olanb, ©. ßeroin, ffi. ffilünger. 3m reichhaltigen ©rogramm: ©efang, Sleuiation, ©arobien, ftarifaturen, ©utnoteSfm, inuenterie Sieber, San», Sftot be« 3.3.2B-». ufro. <SefeU. fcbaftötdnje bi« 8 ttf)t nadjt«. 8tntrttt«farten non 1 — 3 ©larl. SDlUgliebet beS Seth flm er• halten Qrmööigung non 25%. בית־עם עברי - מועת הנוער עורכים׳ נשף חנכה גדול׳ במוצאי שבת׳ 20בדצמבר׳ בשעה 0 בערב׳ באולם בני ברית׳ רחוב יואכימס־ טלר 13. בהשתתפות א י 1 ו ג ו ל נ ד ׳ ומר האוסירה המלכתית קרול׳ י. נולנד׳ ד• לוץ׳ א. אטינגר. בתכנית העשירה: שירה- דקלום- סרדיות׳ קרי¬ קטורות¬ מחול מקהלה של י• י. ו• ב. ועוד• כרטיסי־כניסה מ 1 — 3 לחברי בית־העם הנהה של 25%. רקודים עד 8 שעות בלילה! ©ienbiag, ben 16. ©ejember, abenbä 8 Uhr, türftin-23iSmafd*€d)uIe, ®tjbelfirahe 27, abimaf), ©unb Sübifaje 3 u g e n b. (?banufa^fcicr. ®ebr, ©fjeater, 8prec$df)0r, flammerorchefler, ©hör. Hebräisches Theater. Ein Chanukkah-Stück von Scholem Alechem wird auf der Chanukkah-Feier des Kadimah, ־“ r'~;zember, in der F&rstin-Bjsmarck-Schule, Sybelstr. 2- Außerdem "sieben auf dem räfchhäligen Programm' chor aus den ״Maschinenstürmern“, ein Kammerorchester, ein hebräischer Chor und viele andere Nummern. Die Feier beginnt um 8 Uhr. Karten zu 2 und l M., für Angehörige der Jugend- Bünde zu 30 Pf. an der Abendkasse. Bar Kocbba-Hakoah. Die Sportabteilung veranstaltet in der Nacht vom 31. Dezember 1930 zum l. Januar 1931 im Flugverbandshaus, Blumeshof 17 (Schöneberger Ufer), ihr Kostümfest unter der Devise: ״Beim Großmufti von jerusalem“. Nach den Vorbereitungen zu urteilen, verspricht es, eine amüsante Nacht zu werden und es empfiehlt sich, da nur eine beschränkte Anzahl Karten ausgegeben werden dürfen, diese im Vorverkauf zu 3 M. im Bar Kochba-Hakoah-Büro oder bei Eli Kirschenbaum, Linienstr. 217, Alexander 3825, und in allen Abteilungen des Bar Kochba-Hakoah zu besorgen. Hapobl-Hazair. Am 2. Dezember fand eine gut besuchte Generalversammlung der Berliner Ortsgruppe des Hapoei- Hazair statt. Chawer Franz Lichtenstein erstattete den Rechenschaftsbericht. Im Anschluß daran wurde ein neuer lokaler Waad gewählt, der folgende Ressort-Einieilung vorsieht: Organisation: Etienne Basch, Franz Lichtenstein, Julius Stern; Veranstaltungen: Georg Brumm, Max Nathan, Kurt Winter; Finanzen: Paul Steinweg, Ruth Weiß; Keren Kajemeth: Kurt Winter; Keren Hajessod: Abraham Mendelsohn, ln den Motraten Dezember 1930 und Januar 1931 veranstaltet der Berliner Hapoel-Hazalr eine aktuelle Vortragsreihe über Politik und Wirtschaft, die am 2. Dezember durch ein Referat von Chawer Elieser Ascher: ״Bemerkungen zu einer Palästinareise“ eingeleitet wurde. An den nächsten Abenden, deren Daten aus den! Veranstaltungskalender der B. Z. V. zu ersehen sind, werden die Chawerim Etienne Basch, Georg Brumm, Joseph B1 umberg und Georg Landauer über die Bodenfrage, die jüdische und arabische Wirtschaft, über Kibusch Awodah und über konstitutionelle Fragen sprechen. An diesen Vortragsabenden sind Gäste willkommen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Bezirksgruppe NordundOst Montag, den 15. Dezember, abends 81/2 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Studienzirkel unter Leitung von Frau Dr. Recha Freier ״Der erste, zweite und dritte lischuw“. Besondere Einladungen ergehen nicht. Gäste willkommen. Private Volksschule des Jüdischen Schulvereins, Fasanenstraße 79/80. Die Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1931 erfolgt Montag, Mittwoch und Freitag, von 12 bis 1 Uhr, bei der Schulleiterin Frau Nathan, Es wird gebeten, die Kinder bei der Anmeldung vorzustellen und Geburts- und Impfschein mitzubringen. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Die Arbeitsgemeinschaft junger Jüdischer Sozialisten (Poala Zion) veranstaltet ihren ersten Vortragsabend am Dienstag, dem 16. Dezember, abends 8% Uhr pünktlich, im Heim des Jüdischen Studentenvereins, Berlin N 24, Artilleriestraße 6. S. Adler-Rudel spricht über das Thema: ״Die Wirtschaftliehe Entwicklung des jüdischen Volkes und die Aufgaben des jüdischen Sozialismus“. Gäste willkommen. Kindergärtnerin. Wir suchen eine Stelle für eine hebräische Kindergärtnerin, die das Hebräische Pädagogium in Wien besucht hat und über eine langjährige Praxis in Palästina verfügt Die Betreffende spricht ausgezeichnet deutsch und möchte entweder einen Kindergarten in Berlin oder in der Provinz leiten oder auch eine Hausstelle, aber nur in Berlin, annehmen. Auskunft erteilt: Hebräische Beratungsstelle, Ber- , lin W15, Meinekestr. 10. Akademische Kundgebung. Am Dienstag, dem 16. Dezember, findet im Herrenhaus, Leipziger Str. 3, eine akadcmische Kundgebung des Kartells Jüdischer Verbindungen statt. Es sprechen: Herr Dr. S. Kanawitz über ״Die Entwichlungstendenzen im deutschen Judentum“, Herr Rabb. Dr. Prinz über ״Der jüdische Student in Deutschland“. Zefre-Mlsrachi Berlin. Am Sonnabend, dem 13. Dezember, abends 81/4 Uhr, findet in unserem Heim, Monbijouplatz 10, ein Vortrag über ideologische und organisatorische Fragen des Bundes statt. Redner: Herr Alexander Adler. Anschließend Wahlen zum Bundestag. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Koscherer Mittagstisch im Beth-Am kostet für Mitglieder 1 M,, für Nichtmitglieder 1,10 M. Minister Severing spricht für die ״Jüdische Altershilfe“. Auf dem Gesellschaftstee der ״Jüdischen Altershilfe“ am 13. Dezember bei Kroll, der sich an die Festoper ״Fidel io“ anschließt, wird Herr Innenminister Severing eine Ansprache halten. Für die ״Tombola der 1000 Bücher“ sind noch mehrere Beiträge gespendet worden (Einstein, Lesser-Ury, Orlik, Struck, Hans Thoma usw.). Zu den künstlerischen Darbietungen haben ihre Mitwirkung zugesagt: Irene Armbruss, die japanische Sangerin Hatsue Yasua, Paul Grätz, Willi Kollo, Rudolf Nelson, Hans Sommer, Otto Wallburg. Karten zur Oper 5 bis 15 M., zum Gesellschaftstee (auch ohne Oper) inkl. Gedeck 5 M. durch die Jüdische Altershilfe, Kantstr. 160, Tel.: Bism. 1221, Bote & Bock, Wertheim. Der Bund Jüdischer Beamten und Angestellten, Berlin N 24, Oranienburger Str. 29, veranstaltet am Sonntag, dem 14. Dezember, in der Aula Auguststr. 11/13, eine Chanuk kahfeiet. Ihre Mitwirkung haben freundlichst zugesagt: Oberkantor John, die Pianistin Mina Fejgelson, A. Spektor XVioline), am Flügel begleitet von Ella Spektor, der Chor des Brith- H a oli m- J. J. W. B. Die Ansprache hält der Vorsitzende, Rabbiner Dr. M. Salomonski. Arbeitsgemeinschaft zionistischer Jugendverbinde. Die Im Juni 1930 in Budapest gegründete ״Arbeitsgemeinschaft zionistischer Jugendverbände“, die die allgemein zionistischen Jugendverbände Europas umfaßt, tritt mit den ersten ״Mitteilungen“ an die Oeffentlichkeit. (Sekretariat: Frau Dr. E. Isaac-Edersheim, Bavoylaan 14, Den Haag, Holland.) Die ״Mitteilungen“ enthalten drei grundsätzliche Aufsätze zu den Zielen der Arbeitsgemeinschaft und einen Auszug aus dem Protokoll der Tagung in Budapest. Es ist der erste Versuch der Zusammenfassung der allgemein zionistischen Jugend, und die Leitgedanken sind begrüßenswert, geht doch aus den Aufsätzen von Bernstein, Ehrenteld und Lantos hervor, daß die Leitung der Arbeitsgemeinschaft um eine Verlebendigung der Zionistisehen Organisation und um eine ernste Erfassung und Erziehung der parteipolitisch nicht festgelegten zionistischen Jugend bemüht ist. Es wird abzuwarten bleiben, ob die der Arbeitsgemeinschaft angeschlossenen Verbände eine lebendige Beeinflussung der Zionistischen Weltorganisation herbeiführen werden. Das Hebräische Lehrerseminar in Jerusalem wird einen einjährigen Kursus für auswärtige Abiturienten und Hochschüler veranstalten. In diesem Kursus soll den Hörern eine Ausbildüng im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der hebräischen Sprache, in der historischen und geographischen Landeskunde Erez-Israels und in der Kenntnis des Zionismus und seiner Schöpfungen erteilt werden. Interessenten erhalten auf Wunsch gegen Portoeinsendung — 20 Pf. — eine uns von dem Lehrerseminar zur Verfügung gestellte Broschüre zugesandt. — Z. V. f. D., Berlin W15, Meinekestr. 10. Der* Verband Jüd. Frauen für Palästina-Arbeit In Frankderkleider, Blusen, Decken, Kissenplatten, Spitzenarbeiten, Schmucksachen und Korbwaren bei Frau Cläre Ettlnger, Lange Straße 31, I. Palästina-Handarbeiten, Jafforange. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet —- und ausgezeichneter Jafforange (Orangeade aus frischen Palästinafrüchten) jeden Donnerstag nachmittag bei Frau Rechtsanwalt Cohn, Potsdamer Straße 99 (Lützow 6128). Die Europäische Tribüne (Leitung Mary Schneider- Braillard) veranstaltet am Montag, dem 15. Dezember, abends 8 Uhr, im Plenarsaal des Herrenhauses, Leipziger Str. 3, einen Abend unter dem Titel ״Manifeste zu dieser Zeit“; es sprechen Arthur Holitscher, Alfons Goldschmidt, Kurt HiUer, Werner Hegemann, Henri Guilbeaux. Arbeitsnachweis. Wir geben bekannt, daß ab 1. Dezember er. für noch nicht schulentlassene Kinder wieder nach mittags von 1/a4 bis 5 Uhr unsere Beratungsstunden sind. Es ist zweckmäßig, sich rechtzeitig vor der Schulentlassung zu melden. Beim ersten Besuch unserer Beratungsstelle sind die letzten Schulzeugnisse sowie Handfcrtigkeits- und Bastelarbeiten mitzubringen. Unsere Sprechstunden: Auguststr. 17 (Tel.: D 2, Weidend. 5936): Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr; Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr. Fasanenstr. 79 (Tel.: I 1, Bismarck 714): Svnagogengebäude, für die Bewohner des Westens, Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3—6 Uhr. Auguststr. 17: Für Schüler: Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag, Mittwoch, nachm, von 1/24—5 Uhr. Wir suchen nach Handwerkerlehrstellen! |üdische Arbeitgeber! meldet jede freiwerdende Lehrstelle der Jüdischen Berufsberatung. Arbeitsgemeinschaft Jüdischer Arbeitsnachweise, Abt. Berufsberatung, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: D 2, Weidend. 5936. K. J. V.-Stellenvermittlung. Sehr gute Niederlassungsmöglichkeit für Larvngologen kann nachgewiesen werden. — In der Nähe von Kassel bestellt günstige Niederlassungsinögliclikeit für praktischen Arzt mit sofortiger Kassetrailassung. -- Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V. Jüdische Gemeinde. I'V'ita״, den 12. Dezember 19,30: abends in allen Synagogen und AHeravm-sorgungsanslalten: 4 Uhr Predigt: Syn. Rjkestraße: Dr. Golm. II. Gottesdienst Syn. Prinzregentenstr.: 7.15 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Ansprache des Rabbiners. In der Syn. Kaiserstr, findet im Anschluß an den llauplgoltesdieust Jugendgoltesdieiwt statt. Sonnabend, den 13. Dezember, morgens dS'euinondweihc'l: Synagogen mit altem Ritus und Alters- Versorgungsanstalten: 9 Uhr. Frühgottesdionst: Syn. Rykestr. und Koltb. Ufer: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Friihgnttesdiomt (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Uhr: Hauptgotfesdionst: 10 Uhr: Syn. Friedenstempel: 9.30 Uhr. Predigten: Alte Syna״oge: Dr. Freier: Syn. Kaiserstr.: Dr. W. Lewy; Syn. Kotlb. Ufer: Dr. Frankfurter. Schrifterklärung: Syn. Münchener Straße: Dr. A. I.evy. Sabbat-Ausgang: 4.43 Uhr. Gottesdienst am ChamikkahfeM : Sonntag, den 14. Dezember, abends in allen Synagogen: 4 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserstr.: Ratv biner Nobel; Syn. Rykestr.: Dr. Freier; Syn. Pestalozzistr.: Dr. E. Levy; Syn. Kottb. Ufer: Dr. Bleichrodo; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Grunevvald: Dr. Odin; Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Syn. Lindenslr.: Dr. Blumonthal: Syn. Lützowstr.: Dr. Teißo; Syn. Fasanenstr.: Dr. Baeck; Syn. Lovetzovvstr.: Dr. Lewkowitz; Syn. Friedenstempel: Dr. Freund: Syn. Prin?regentenstr.: Dr. Galliner. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens in den Synagogen mit altem Ritus: 7 .Utir; in den Synagogen mit neuem Etua: 7J30 Uhr.