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Jüdische Rundschau · 1930-11-21 · Heft 92 (21.11.1930) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 92 (21.11.1930)
Date
1930-11-21
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 620 JÜEDISCHI RUNDSCHAU Nr. 92, 21. XL 1030 der Mandatarmacht beschreiben; weitere Abende werden sich mit den Beziehungen zwischen jüdischer und arabischer Wirt* Schaft in Erez-Jisracl und mit den wirtschaftlichen Aussichten, besonders auch im Lichte des Simpsonschen ״Landentwicklungsplanes״, beschäftigen. — Durch diesen Vortragszyklus, der im wesentlichen ohne Hilfe auswärtiger Referenten bestritten werden soll, wird der Arbeit der Hamburger zionistischen Einzeigruppen, insbesondere der Jugendbünde, wertvolles Tatsachenmaterial zur Verfügung gestellt werden. Die Hamburger Zionistische Ver* einigung glaubt, daß ein solcher über das ganze Winterhalb* jahr ausgedehnter Kursus die Hamburger zionistische Jugendarbeit aufs stärkste beeinflussen kann. Dieses Seminar dient aber, abgesehen von seinem Wert für die ״Jugendarbeit“ der Hamburger Ortsgruppe — über deren Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt zu Berichten sein wird vor allem auch der Interessierung weiter Kreise unserer hiesigen Gesinnungsgenossen und der Heranziehung wertvoller Kräfte, die heute zum Teil noch an der Peripherie der Gruppenarbeit stehen. Der propagandistische Wert einer derartigen Vor* tragsfolge, die die wissensmäßige Voraussetzung für Anteil* nähme und Mitarbeit möglichst vieler Zionisten liefern soll, schien der Gruppenführung gerade jetzt, nach den letzten politischen Ereignissen, zu denen nur nach sachlich-klarer Durchdringung des komplizierten Tatsachenmaterials richtige Stellung genommen werden kann, besonders naheliegend. Die Arbeit des Vorstandes der Hamburger Zionistischen Vereinigung erfaßt des weiteren systematische Förderung der Hebräischen Sprachschule Ivriah, deren Schülerbestand immer weiter zu verstärken dringende Notwendigkeit ist, ferner verstärkte Agitation für Keren Hajessod und den Keren Kajemeth, für den anläßlich der kürzlichen Aktion zum Jahrestag der Balfour-Erklärung über 800 M. gesammelt wurden; schließlich erscheint zu ständiger Orientierung der Hamburger Zionisten über die Arbeit der Ortsgruppe das Mitteilungsblatt, das bereits in früheren Jahren herausgegeben war, in regelmäßigen Abständen erneut Dient dieses Blatt der Unterrichtung unserer Gesinnungsgenossen, so bemühten wir uns zugleich mit Erfolg, auch die weite Hamburger Oeffentlichkeit auf dem Wege über die Tagespresse mit unserer Stellung zur letzten englischen Regierungserklärung vertraut zu machen. Der Vorstand der Hamburger Zionistischen Vereinigung hofft auf ein arbeits- und ertragsreiches Winterhalbjahr, da er sich aktiver Mitarbeit der verschiedenen in Hamburg tätigen Einzelgruppen versiehert halten kann. Die Gruppen, die durch ihre Vertreter im erweiterten Vorstand der H. Z. V. an ihrer Arbeit offiziell Anteil nehmen und auch inoffiziell in vielfacher Berührung mit ihr stehen, sind samt und sonders an die Durchführung eines geregelten Winterprogramms bereits herangetreten. (lieber die Tätigkeit des Misrachi und Zeire Misrachi, die für die Stärkung des zionistischen Lebens in Hamburg von jeher von wesentlicher Bedeutung sind, wird in der ״J. R.“ gesondert berichtet werden.) Zionistische Groppenverbands -Tagungen Sonntag,den23. November 1930, findet InHindenbu rg (O.-S■), Stadlers Restaurant, Marmorsaal, Kronprinzenstr. 325, ein oberschlesischer Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung: Vormittags: Beginn 10Va Uhr pünktlich. 1. ״Die Lage des deutschen Judentums nach den Reichstagswahlen“, Referent: Rl-A. Dr. Georg Weißmann, Beuthen (O.-S.). 2 Aussnrache. Nachmittags: Beginn 3 Uhr pünktlich. 1. ״Nach der Sitzung des Aktions-Comites und der Politischen Kommission der Jewish Agency“, Referent: Herr Kurt Blumenfeld, Berlin. 2. Ausspräche. 3. Verschiedenes. Im Anschluß an den Gruppenverbandstag findet in Beuthen (CL-.S•), Kaiserhofsaal, abends 81/4 Uhr, eine öffentliche Ver- Sammlung statt, in welcher Herr Blumenfeld über ״Zloaistische Tagesfragen“ sprechen wird. Zionistischer Gruppenverband Freistaat Sachsen. Bezirkstagung: Sonntag, den 23. November, in Chemnitz, in den Räumen der Einigkeit, Reitbahnstr. 40. Beginn vormittags 1014 Uhr. Tagesordnung: 1. Zur Wirtschaftslage der deutschen Juden, Referent: Dr. Pietrkowsky, Leipzig; 2. Die zionistische Situation, Referent: Dr. Kanowitz, Berlin. Mittagspause. 3. Nachmittags 2 Uhr: Aussprache; 4. Bericht der Ortsgruppendelegierten; 5. Verschiedenes. Gruppenverband Nordwestdeutschland. Gruppenverbandstagung. Sonntag, den 23. November 1930, in Hannover, Hansahaus, Festsäle, Am Aegidientorplatz, Eingang Marienstraße. Beginn: vormittags 11 Uhr. Tagesordnung: 1. Die politische Situation und die fetzte Sitzung des Aktions-Comitös. Referent: Dr. Martin Rosenblüth-Berlin. 2. Aussprache. Mittagspause. 3. 3,15 Uhr: Die Arbeit im Bezirksverband; a) allgemein Organisatorisches; b) Keren Kajemeth Lejisrael; c) Keren Hajessod. Abendveranstaltung: 8 Uhr abends: Oeffentliche Ver- Sammlung, ebenfalls Hansahaus. Referent: Dr. Martin Rosenblüth-Beriin. Gruppenverband Sachsen-Anhalt. Gruppenverbandstagung. Sonntag, den 23. November 1930, in Dessau, Anhalt-Loge, Stelnstr. 14/16, Gemeindehaus. Beginn: 10,30 Uhr. Tages- Ordnung: 1. Die politische Situation und die Sitzung des Aktions-Comites. Referent: Dr. Oskar Wolfsberg-Berlin. 2. Aussprache. Mittagspause. 3. Nachmittags 3 Uhr: Die Arbeit im Gruppenverband. Berichte der Ortsgruppen; Die Arbeit der Fonds; Die Kongreß-Schekelaktion. Zionistischer Gruppenverband Rechtsrheinland und Westfalen. Gruppenverbandstag: Sonntag, den 23. Novetnber (nicht wie in der vorigen Nummer irrtüml. angegeben Sonnabend), pünktlich 10 Uhr, in Dortmund, Jüdisches Gemeindehaus, Märkische Str. 11, Straßenbahn N\. 1 vom Hauptbahnhot bis Gymnasium, 1. Jugendarbeit Referent: Dr. Irwin Fisher, Dortmund 10—10,45 Uhr, Diskussion 10,45—11,45 Uhr. Redezeit 5 Minuten. 2. Scliekelarbeit. Referentin: Frau Anna Levy (Duisburg), 11,45—12,15 Uhr, Diskussion 12,15—12,45 Uhr. 3. Wahl einef Gruppenausschusses. 12,45—1 Uhr. 4. Dr. Bileski (Berlin). Bericht über die Sitzungen des Aktions-Comites und der Politischen Kommission der Jewish Agency 3—4,30 Uhr. Diskussion 4,30—6 Uhr. Redezeit 10 Minuten. 5. Abendveranstaltung. Abends 8,30 Uhr im Saal des Gewerbevereins, Kuh- Straße, öffentliche Versammlung. Dr. Bileski (Berlin) spricht über ״Die Aussichten des Zionismus“. — Wir erwarten zu diesem Gruppenverbandstag alle organisierten Zionisten, vor allem die Jugend. Wir verfassen uns aut das Pflichtgefühl der Zionisten in Rheinland und Westfalen. Achwa-Loge. Sonntag, den 23. November, abends 8 Uhr, im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4, große Versammlung. Tagesordnung: Die Wahlen am 30.' November. Redner: Prof. Heinr. Loewe, Rechtsanwalt Gronemann u. a. Das Komitee. I. A.: Hoff mann. BERLINER KALENDER 3ety*&tt!l ®onnabenb, ben 22. 9100., fprid)i tm ©etfpSlm, ®rolmanftr. 86, ber befannle ®chriftfieHet #err ®10f<f)e StnilattGfg (®fjo־ toabja fflluffa\ über ba« SJjtma: ״©te Sogt tn $ a I & ft i 1t a בבית־עגוו במוצאי שבת״ 22 בנובמבר- בשעה 8 וחצי בערב, ירצה בבית־העם הסופר והעמקן הנבורי הידוע מר משה סמילנסקי(חוג״ר.מוסד4על הנושא: .המצב בארץ ישראל". אורחים רצויים! @ro&e« CMnulfafefl ber Jugenb, am ®onnafcfitb, ben 14. ®ejember, 15,SO Uhr, in ben 30hann*®eora*3efffäI»n, fmfenfee, 30• bann»®eorß.$tra§e. Hub betn :Programm: 3uba ®lattabi (tßuppenfpiel). £onj bet ftt£»©üd)fen. Dr. ©ring: Jüoijdie ®cftfjidjlen. Sonftlm ber ©en Uri ©robuftion. ©ajar, SBürfelbuben, orientalifdje ffaffeeffube. Rarien für Rin ber «Ulf. 0.50, ®rmathfene ®f. 1.—. beim großen paläjlina&a« de* KKL. flrofffäfe, den 2. Oejemler 1030. Aas den Gemeinden ״Liberaler Gimpelfang“. Unter diesem Stichwort erhalten wir von einem Leser unseres Blattes in Berlin nachstehende Zuschrift: Die Liberalen haben, in einem Ueberschwang von Humor, der zum Ernst der Stunde nicht paßt, ein Flugblatt versandt, in dem sie Hugo Preuß, Abraham Geiger und Moses Mendelssohn zitieren. Wie armselig mag es um das geistige Arsenal der Liberalen stehen, wenn Hugo Preuß herhalten muß, dessen jüdische Interessen recht unbekannt geblieben sind (Wahlverwandtschaft?); und auf Mendelssohns vielfältige Jüdlschkeit berufen sich, mit dem gleichen Recht, Konservative, Positiv- und Negativliberale und Nationaljuden! Abraham Geiger aber, dessen Worte doch nicht Ewigkeit«- wert haben, hätte, lebte er noch, mit seinem warmen Herzen und kühlen Verstände aus dem letzten halben Jahrhundert jüdischer Weltgeschichte mehr gelernt, als die Geister, die er nicht mehr los wird. — Was sonst an Verdrehungen das Flugbl&ttchen enthält, ist gewiß nicht im Sinne jener prophetischen Wahrhaftigkeit und Sittlichkeit, die ja die Liberalen gepachtet haben. Niemand hat bisher für die Juden in Deutschland nationale Minderheitsrechte verlangt (wohl aber kulturelle), niemand vindiziert die Gemeindesteuern für zionistische ״Experi* mente“ (höchstens einen kleinen Beitrag für palästinensische ״Tatsachen“), niemand fordert Aufgabe der Neutralität der jüdischen Gemeinde in politischen Fragen (außer natürlich, wenn es sich um jüdische Interessen handelt), niemand ein geistiges Ghetto und was dergleichen Märchen mehr sind. Und diese Wahrheitsfanatiker sollen uns regieren? Nein! B. K. Vorbereitung der Kongreßwahlen Die Exekutive der Zionistischen Organisation hat an sämtliehe zionistischen Verbände die Aufforderung gerichtet, bis zum 24. November die Hauptrwahlkommission zu bilden, denen die Durchführung der Wahlen in den einzelnen Ländern obliegt. Für die Ausarbeitung der Wahlinstruktionen wurde als Endtermin der 10. Dezember 1930 bestimmt. Der Stichtag für die Kongreßwahlen ist auf den 31. Dezember 1930 festgelegt worden. Die Zahl der auf jedes Land entfallenden Delegiertenmandate wird laut der Zahl der Schekolim bemessen werden, die bis zum 31. Dezember 1930 bei der Exekutive eingezahlt sein werden. _ Russisch-Jüdischer Klub veranstaltet am Dienstag, dem 25. November, 81/2 Uhr abends, im Cafö Kersten (Kurfürstendämm 90), einen Vortrag in russischer Sprache von Herrn J. K i i n 0 f f über ״Berliner Jüdische Gemeinde, ihre Bedeutung und Aufgaben (im Zusammenhänge mit den bevorstehenden Wahlen)“. Anschließend freie Aussprache. Gäste willkommen. Erfolgreicher Beginn der Legats-Kampagne des Keren Kajemeth. Die 500 MO Mark-Kampagne, die bekanntlich als eine von den Antworten der deutschen Zionisten auf den Regierungsangriff gegen die Grundidee des Jüdischen Nationalfonds vor knapp vier Wochen eröffnet wurde, hat die ersten hunderttausend Mark überschritten. Durch ein Abkommen mit der Versicherungs-Gesellschaft ״Phönix“ soll in diesem Jahre eine halbe Million Mark auf dem Wege der ״Legats-Versicherungen zugunsten des KKL“ gesichert werden. ״Es ist ein in der Geschichte der nationalen Bewegungen einzig dastehender Versuch“, schreibt Dr. Georg Wollstein, der ehrenamtliche Leiter der Kampagne, ״den Vermächtniswillen einer ganzen Generation für die Idee der Erlösung des Bodens zu organisieren“. Dem glänzenden Beispiel Deutschlands wird in der allernächsten Zeit eine Reihe von anderen Ländern folgen, die bereits Vorbereitungen für die Durchführung dieser Aktion treffen, und zwar Amerika, England, Holland, Tschechoslowakei, Jugoslawien, Rumänien, Lettland. Für den Jüdischen Nationalfonds werden auf diese Weise nicht nur gewaltige Summen für die Zukunft gesichert, sondern es wird ihm schon in nächster Zeit durch die An- Sammlung des Prämienbestandes die Möglichkeit zu einer neuen Anleihe-Operation gegeben. Die Legats-Versicherung, mit welcher das erste Hunderttausend überschritten wurde, ist in der Zionistischen Ortsgruppe Chemnitz abgegeben worden, der als Anerkennung von der Deutschen Landeskommission ein Exemplar des neuen Werkes ״Jüdische Geschichte“ von Rabbiner Dr. Joachim Prinz gestiftet wurde. NAIgiADI WELTV^pQQAND Deutscher Kreis Treffahrt des Deutschen Makkabikrelses in Wurzelsdorf/ Pollaun. Dia Vorarbeiten für dio Tref fahrt sind in vollem Gange, Wir bitten nochmals alle Mitglieder des Makkabi, die an dieser Fahrt Interesse haben, ihre Anmeldung unverzüglich an das Büro, Minnekestraßo 10, einzusenden. Bei der Anmeldung die Anmeldegebühr nicht vergessen. Bar Kochba-Hakoah Berlin. Handball. Bar Koehla-Hakoah Damen I — Frankoma am 16.11. 6; 4 (5: 2). Die B. K. Damen fanden sich mit dem Anpfiff und legten in flottem Tempo 5 Tore vor. Nach der Halbzeit war Frankonia stärker, doch konnte B. K. das Spiel mit obigam Ergebnis siegreich beendigen. — Am Sonntag, dem 28. November, spielt die 1. Damon-Ilandbal!-Mannschaft gegen Neu-Secklin auf unserem Sportplatz in Karow. Beginn dos Spiels: 11 Uhr. Fahrt ab Stettiner Bahnhof, alle 15 Minuten. Die IL Damen- Handball-Mannschaft spielt am Sonntag, dem 23. November, um 9 Uhr, in Karow gegen Karstadt IL — Vorbandsspiolo am 16. No- '״״ber 1930. I. Männer — Köpenick 4:12 (2: 7). III. Männer gegen Gedevag II 2: 10. IV. Männer — Jüterbog IV 0: 10. I. Junioren — V. £. K. 3:3 (3: 1). I. Damen — Frankonia I 6:4 (5:2). II. Damen kampflos gewonnen, Gegner nicht angelroten. Die I. Damcnmannschaft konnto den bisherigen Spitzenkandidaten sicher sclilagen, und rangiert jetzt mit an 1. Stelle. Die I. Männermannschaft konnte sich keine weiteren Punkto erringen, da einige Posten schwach besetzt waren. Die I. Junioren mußte trotz überlegenem Spiel einen wichtigen Punkt einbüßen, der zur Meisterschaft am Ende fehlen kann. — Am Sonntag, dem 23. November, finden folgende Verbandsspiele statt: I. Damen — Neu-Wedding, 11 Uhr in Karow. I. Jugend gegen B. S. V. 92, 10 Uhr in Karow. I. Knaben — Nauen, 10,30 Uhr in Nauen. II. Männer —׳ I. Sp. H. C-, 10 Uhr in Spandau. III. Manner, l. Junioren und IV. Männer haben Gesellschaftsspiele, die Gegner haben noch nicht die Zeit bekanntgegeben. Bar Kocbba Frankfurt a. M. Handball. Unter einem unglücklichen Stern spielte am Sonntag, dem 16. November, die Jugend des B. K. gegen V, F. R. Schwanheim und verlor knapp 0: 1. Auf dem fremden und stark aufgeweichten Boden voUführten die Blau-Weißen ein hartes, von Pech verfolgtes Spiel, das aber auch gorado so gut zu ihren Gunsten entschieden werden konnte, Herren. Nachmittags spielte die I. Herrenmannschaft des B. K. 3:3 in ihrem Rückspiel gegen V. F. L. Dieses dritte Spie! der neuen Mannschaft bestätigte den Aufschwung derselben. Die B. K. F. Dämon gegen V. F. L. (Helro) 3: 2. Auf einheimischem aber kaum bespielbaren Boden hatten die Blau- Weißen ihr schwerstes und somit das entscheidendste Spiel zu bestreiten, um den Meistertitel ihrer Gruppe zu erringen. Zu dem Spiet wäre zu sagen, daß die Bar Kochbanorinnon in der fünften Minute in Führung gingen. Nach dem Wechsel drängten die Gegner stark und es schien, als ob es ihnen gelingen werdo, den Sieg davonzutragen. Aber das Drängen erwirkte nur ein Tor, denn die Bar Kocliba-forhüterin hielt trotz des schlammigen Bodens sehr gut. Die Verteidigung konnte sich mit dem Boden nicht abfinden. Dagegen konnte die Läuferreihe gefallen. Den Starm hatte man noch nie so schön kombinieren gosehen. Aber vor dem Tore war er zu schwach. Mit diesem Sieg steht den Bar Kochbanorinnon der Weg zur Meisterschaft frei, und kann man sie schon jetzt als Meister der Gruppo B. des Frankfurter Bezirks ansehen. — Die neu eröffnet« Knaben-Tum- und Sport-Abteilung hat großen Zuspruch, doch können noch einzelne Anmeldungen entgegengenommen werden, und zwar im Bar Kochba-Heim oder auf dem Turnboden, Dienstag von 4—6 Uhr, in der Ostend-Mittelschule. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auf den wieder neu eingerichteten Ski- Trockenkurs hinweisen, der Dienstag, von 8—10 Uhr, ui der Deutsch- 1 he|pp-Mjttels^hple.״ Fzaokensteiner ,.Pkt*, unter, Leitung von Franz Ehrraann ataftfindet. Die Teilnehmer dieses Kurses werden gebeten, Skis, Stöcke und Stiefel mitzubringen. iiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinmiiiiiiiHiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiHiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinmiiiminiii Me direkte Palästina •Linie Der Lloyd Triestino teilt uns mit, daß beginnend mit dem 31. Dezember d. J. die Dampfer der direkten Palästina-Linie in wöchentlichen Abständen von Trieste ausfahren werden. Der Anlauf von Alexandrien wird gänzlich ausfallen, während Jaffa auf der Rückreise nicht angelaufen wird. Hingegen wird sowohl auf der Hin-, als auch auf der Rückfahrt der Hafen von ״larnaca“ (Cypern) angelaufen. Nachfolgend geben wir den genauen Fahrplan an, aus dem zu entnehmen ist, daß die Ausreise von Trieste von nun an anstatt am Donnerstagstets Mittwochs erfolgen wird. Hinreise: ab Trieste, jeden Mittwoch . , » . 13.00 an Brindisi, jeden Donnerstag , , . 16.00 ab Brindisi, jeden Donnerstag , , . 17.00 an Lamaca, jeden Sonntag . , . . 13.00 ab Lamaca, jeden Sonntag.16.00 an Jaffa, jeden Montag. 5.30 ab Jaffa, jeden Montag ...... 11.00 an Haifa, jeden Montag ...... 15.30 ab Haifa, jeden Montag.24.00 an Beyrouth, jeden Dienstag .... 6.00 Uhr יי יי ז♦ יי יי Rückreise: ab Beyrouth, jeden Dienstag . . an Haifa, jeden Mittwoch . . . ab Haifa, jeden Mittwoch . . . an Lamaca, jeden Donnerstag . ab Lamaca, jeden Donnerstag . an Brindisi, jeden Sonntag . . . ab Brindisi, jeden Sonntag . , . an Trieste, jeden Montag . . . 24.00 Uhr ״ 6.00 22.00 ״ 9.00 ,. 12.00 ״ 6.00 .. 7.00 11.00 Der zionistische Repräsentationsball bei Kroll. Das Ball- Büro macht dringend darauf aufmerksam, daß Tischreservierungen für den am 7. Dezember in den Kroll-Sälen stattfindenden Palästinaball infolge des großen Andranges nur noch in den nächsten Tagen berücksichtigt werden können. (Telephon: Bismarck 7165 Apparat 54.) Als Ball-Orchester wurde eine der ersten Kapellen Berlins, Ef im Soha c h - m e i $ t e r , die sonst im Hotel Exelsior konzertiert, gewonnen. Fast 1000 Geschenke sind bereits für die Tombola eingelaufen, darunter eine Mittelmeerreise, eine Helgolandfahrt, photographische und Grammophon-Koffer-Apparate, ein herrliches ״TecIa־״PerIenkoIlier, eine Nähmaschine u. a. m. Ein besondere Ueberraschung wird der Hauptgewinn der Tombola bieten. Eine kleine Palästina-Ausstellung und eine in mehreren Folgen während des Balles erscheinende Ball-Zeitung sind im Programm vorgesehen. Adilef auf Eure Wahlleghhnaflonen; sie erieidiiern die Wahlhandlung!

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