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Jüdische Rundschau · 1930-08-19 · Heft 65 (19.8.1930) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 65 (19.8.1930)
Date
1930-08-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 430 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. es,!9. vra. 1930 denden Volksgemeinschaft etwas ganz Schlichtes, Menschliches herausbildet: das Klagen über das schwere, schwere Leben, Ist damit nicht schon ein Stück unseres zionistischen Ideals verwirklicht? Wiederum befinden wir uns am Rande der Politik. Dafür aber mitten im menschlichen, allzu menschlichen Alltagsleben dieser Erde, die nun mal ein Jammertal ist. Und cs bleibt, wenn man einmal von aller Politik, Außen- und Innen- und auch Kulturpolitik, abrückt, als stärkster Eindruck Tel-Awiw, Gewiß ist das Stadtbild architektonisch nicht schön. Gewiß ist fast in jedem Haus eine kleine Wechselstube, deren Besitzer mit allem zu handeln bereit ist. Gewiß ist es kein Erez-lsrael, weil alles diesseitig, weltlich, alltäglich ist. Aber, aber -- nun, hier stocke ich. Geht selbst durch die Straßen dieser Stadt, und plötzlich werdet Ihr Euch so frei fühlen wie noch nie und nirgendwo. Jüdische* Geschäfte, jüdische Chauffeure, Briefträger, Polizisten, Feuerwehrleute, Zeitungsverkäufer. Jüdische Passanten ohne Hetz und Nervositat, dabei aber lebendig, frisch. Am Strand die kleinen Restaurants, in denen man abends mit Freunden plaudert und die Jugend (alles ist jung in Tcl-Awiw) an sich vorbeiziehen läßt, Und das alles so anspruchslos, selbstverständlich, städtisch, bürgerlich, beruflich, fleißig, nach der Arbeit feierabendlich, gelöst, vergnügt, geschwätzig. In diesen Tagen politischer Hochspannung, in denen hinter den Kulissen Londons und Genfs wichtige Entscheidungen fallen, bleibt die Gewißheit: hier ist etwas schon erreicht, das nicht mehr vergehen kann. Offizielle Anerkennung der erweiterten Agency In einem Interview mit einem Mitarbeiter der ״Selbstwehr“ teilte das Mitglied der Exekutive, Prof. Brodetsky, hierüber folgendes mit: ״Wir haben in den letzten Tagen einen Brief bekommen, in welchem uns die formelle Anerkennung der erweiterten Jewish Agency durch die englische Regierung zur Kenntnis gebracht wird, und zwar genau in der Weise, wie sie seinerzeit in einem Briefe des Colonial Office an die Exekutive, der beim letzten Kongreß zur Verlesung gelangt ist, formuliert worden war. Dieses Schreiben hat den folgenden Wortlaut: ״Im Falle der Auflösung der erweiterten Jewish Agency wird die britische Regierung, nachdem ihr die Auflösung durch die Zionistische Organisation zur Kenntnis gebracht wurde, die Zionistische Organisation als Jewish Agency im Sinne des Artikels 4 des Mandates für Palästina anerkennen, vorausgesetzt, daß ihre Organisation und Verfassung zu dieser Zeit angemessen sind. Die Organisation soll in diesem Falle in allen Beziehungen als in den Stand zurückversetzt gelten, den sie vor der Erweiterung der Agency eingenommen hatte.“ Kongreß für das arbeitende Palästina Der französische Deputierte Jean L o n g u e t wird dem Kongreß für das arbeitende Palästina, der am 27. September in Berlin eröffnet wird, die Grüße der französischen Arbeiterschaft überbringen. Longuet ist ein Enkel von Karl Marx. Der Delegierte des internationalen sozialistischen Komitees für das arbeitende Palästina, der belgische sozialistische Deputierte, Louis P i e r a r d , hat sich bereit erklärt, auf dem Kongrell ein Referat über das Thema ״Palästina-Mandat und Völkerbund“ zu halten. Ein Teil der amerikanischen Delegation zum Kongreß für da$ arbeitende Palästina, die Herren A• ShipIIacöff, M. Fi nstone und A. H amlin, sind in Paris eingetroffen, von wo sie sich nach Palästina begeben, um von dort nach Berlin zur Teilnahme am Kongresse zu reisen. In Paris wurden die Gäste von Filippo Tirati, Modiliani und Jean Longuet in sehr herzlich gehaltenen Ansprachen begrüßt. Was die Nationalsozialisten erstreben Die ״C.-V.-Zeitung“ teilt mit: Herr Kasche aus Sorau, stellvertretender Gauleiter des Gaues Ostmark der NSDAP., hat sich am 6. August in Landsberg (Warthe) vor KM) Personen, Beamten, Akademikern und vielen Mittelständlern, hören lassen. Er hat versichert, daß die Nationalsozialisten am 14. September einen großen Wahlsieg erringen würden. Dann bekämen sie das Reich sinnen- und das Reichswehrminister iu m. Das bedeute eine reale Macht (diese Ansprüche werden von der Partei, wenigstens in der Agitation, schon jetzt angemeldet). Sie würden dann einen Parteitag in Berlin veranstalten, bei dem die Polizei sie zu schützen hätte und die Reichswehr vor ihren Führern in der Wilhelmstraße präsentieren müsse. Bei dieser Gelegenheit würden dann 500 ausgesuchte S. A.-Leute in den Reichstag geschickt; diese hätten ein Gesetz vorzulegen, wonach der Reichstag Adolf Hitler zum Reichskanzler mit Diktaturvollmacht ernennt. So käme man legal zur Macht. Wenn der Reichstag sich weigere, würde man erklären: ״Ihr habt Erfüllungspolitik getrieben, weil angeblich die Franzosen marschieren. Wenn Ihr jetzt nicht erfüllt, dann marschiert die S. A., die es ja viel näher hat als die Franzosen. Nach der Machtübernahme wird mit Reich sw eh rund Polizei regiert. Die S. A. wird auf dem Land und in den kleinen Städten eingesetzt, um dort die vielen demokratischen und jüdischen Misthaufen auszu miste n.“ Gemeindennd Verbandswahlen Sehet die Wählerlisten ein! Für Euch, Eure Familie, Eure Bekannten. Die Wählerlisten liegen bis zum 15. September aus: Gemeindebil ro, Oranienburger Str. 29, Montag bis Donnerstag 8—4 Uhr, Freitag 8—3 Uhr, Sonntag 8—1 Uhr. iiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiniwiiiMiiiiiiiiimiiiiiiiiiHiiiiniiimiiiiiiimimuiiiiiiHiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiniiii Handel mit Thora-Rollen Nachdem die Sowjetregierung jahrelang Juwelen, Heiligenbilder, Kunstgegenstände aller Art nach dem Ausland exportiert hatte, um ihre Zahlungsbilanz zu verbessern, warf sie in der letzten Zeit Thora-Rollen, jüdische Ritualgegenstände und seltene hebräische Bücher auf den Auslandsmarkt. Und ähnlich wie es früher christliche Händler gab, die sich kein Gewissen daraus machten, mit Ikonen Handel zu treiben, obwohl die Herkunft dieser Heiligenbilder nicht immer durch gesetzliche Enteignung, sondern auf dem Wege der Plünderang zu erklären war, gibt es jetzt auch jüdische Krämerseelen, die den Sowjetshandelsvertretungen ihre guten Dienste beim Vertrieb der aus Rußland stammenden hebräischen Bücher zur Verfügung stellen. Vor einigen Monaten belegte eine unter dem Vorsitz von Chofez Chaim in Wilna zusammengetretene Rabbinerkonferenz die aus Rußland stammenden Thora-Rollen und hebräischen Bücher mit einem religiösen Verbot (Issur), wodurch der Sowjethandel mit Thora-Rollen usw. eine •mpfindliche Einbuße erlitt Die in Wien erscheinende agudistlsche ״Jüdische Presse“ veröffentlichte nun, als auch auf dem Wiener Markte Thora-Rollen und hebräische Werke aus Rußland auftauchten, unter Zitierung des vom Chofez Chaim erlassenen Issurs eine Warnung an die jüdische Oeffentlichkeit, indem sie hervorhob, daß an diesen Bachern Blut und Fluch kleben. Die Wiener Firma Ziegelheim & Co., welche den Vertrieb der aus Rußland stammenden hebräischen Bücher übernommen hatte, schickte an die ״Jüdische Presse“ eine Berichtigung des Inhaltes, daß die von ihr vertriebenen hebräischen Werke aus Rußland mit Ursprungszertifikaten ausgestattet seien. Da sich die Zeitung weigerte, dieser Berichtigung Raum zu geben, kam es zu einer Berichtigungsklage vor einem Wiener Gerichtshof. Der Richter sprach nach Anhörung des beklagten Redakteurs diesen frei, trug ihm jedoch auf, aus prozeßgesetzlichen Gründen die Berichtigung verkürzt wiederzugeben, wobei jedoch das Gericht der Meinung Ausdruck gab, daß durch die Veröffentlichung der Berichtigung die Behauptung in der Zeitung nicht entkräftet sei. —! Weser Prozeß hat in der Oeffentlichkeit ziemliches Aufsehen hervorgerufen. Es ist kein Zweifel, daß man den Ursprungszertifikaten der Sowjetregierung das größte Mißtrauen entgegenbringen muß. Andererseits ist jedoch der Handel mit Thora-Rollen und hebräischen Werken die Fort- Setzung eines alten sowjetistisehen Systems, das von Menschen mit natürlichem Ehrfurchtsempfinden verdammenswert ist. Offenbar geht es den Sowjetfinanzen so schlecht, daß sie zu derartigen Methoden greifen müssen, um ihre Kassenlage zu verbessern. Wir können unsererseits uns der Warnung der ״Jüdischen Presse“ nur anschließen. Eine deutsche Ansgabe des Shaw-Berichtes Die Zionistische Vereinigung für Deutschland hat soeben im Verlag der ״Jüdischen Rundschau“ eine neue Broschüre von 116 Seiten Umfang herausgegeben unter dem Titel ״Dokumente zur Palästinapolitik 1929/30“. Die Broschüre enthält zunächst eine Uebersicht über die Ereignisse in Palästina seit September 1928, sodann einen Auszug aus dem Bericht der Shaw-Kommission, wobei die politisch und praktisch wichtigen Kapitel des Berichtes, nämlieh Kapitel 6 Immigration, Kapitel 8 Bodenproblem, Kapitel 9 Arabische Beschwerden betreffend die Verfassung, Kapitel 11 Die dem Mandat innewohnenden Schwierigkeiten, Kapitel 13 Analyse und Ursachen des Ausbruches im August 1929, Kapitel 14 Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen, Kapitel 15 Schlußfolgerung, sowie schließlich die Vorbehalte von Harry Snell vollständig in deutscher Sprache wiedergegeben werden. Es folgt dann ein deutscher Auszug aus der von Leonhard Stein verfaßten Antwortder Jewish Agency auf den Bericht der Untersuchungskommission. Schließlich enthält die Broschüre noch eine Reihe politischer Dokumente, beginnend mit der Resolution des XII. Zionistenkongresses über das Verhältnis zu den Arabern bis zur Resolution der Politischen Kommission der Jewish Agency vom 24. Juni 1930. Die Broschüre wird eingeleitet durch ein vom Vorsitzenden der Z. V. f. D. Kurt Blumenfeld verfaßtes Geleitwort, das wir an anderer Steile des Blattes wiedergeben. Be- Stellungen sind zu richten an das Büro der Z. V. f. D., Meinekestraße 10. Preis der Broschüre 1,— M. (bei größeren Sammelbestellungen Rabatt). Jlddtsdiisttsehe Umtriebe? Zu den Wahlen In die Berliner Jüdische Gemeinde Im Warschauer ״Hajo t“ vom 17. d. M. behandelt der Berliner Korrespondent (j. Klinoff) die Vorgänge innerhai'b der Berliner Ostjudenheit mit Bezug auf die bevorstehenden Wahlen in die Berliner Jüdische Gemeinde. Klinoff behauptet, daß eine Gruppe von ״Jiddischisten, gewesenen russischen Radikalen“, sich bestrebe, den Verband der Ostjuden, der die Volkspartei unterstützt, von der Verbindung mit der Jüdischen Volkspartei zu lösen, weil der Ostjudenverband neutral sei, während in der Jüdischen Volkspartei Zionisten den Ton angeben. Klinoff fragt: ״Haben diese radikalen Jiddischisten Anlaß, mit der Volkspartei unzufrieden zu sein?“ In all Ihren Angelegenheiten pflegten sich die Jiddischisten an die Zionisten in der Volkspartei zu wenden und fanden stets weitestgehende Unterstützung. Der Grund, warum diese Jiddischisten gegen die Volkspartei auftreten, ist ihr Anti- Zionismus. Der Bericht stellt ferner fest: ״Zwischen einem bestimmten Kreis von ehemals russischen Juden und nationalen Jiddischisten und den antinationalen Liberalen besteht schon seit langer Zeit eine unbegreifliche Verwandtschaft.“ Klinoff schließt mit der Feststellung, daß den Jiddischisten ihre Pläne nicht gelingen werden. Der Sabbat-Wellkongreß Die Tagesordnung des Kongresses des Weltverbandes für Sabbatschutz ״Schomre Schabbos“ lautet: Sonntag, den 24. August 1930, vorm. 10 Uhr, in der Singakademie Eröffnung des Kongresses, a) Ansprache des Vorsitzenden, Doz. Dr. Samuel ü r ii n b e r g, Berlin. b) Begrüßungen, c) Der Sabbat als heiligende Kraft in Israel (Chief-Rabbi des Freistaats Irland, Dr. J. Herzog, Dublin), d) Sabbat und Wirtschaft (Rechtsanwalt Dr. jur. Paul Sulzberger, Vizevorsitzender des Weltverbandes Schomre Schabbos, Berlin). II. Sitzung: Sonntag, den 24. August, nachm. 16 Uhr im Brüdervereinshaus, a) Sabbatidee und Zeitgeist (Rabb. Dr. Ansbacher, Wiesbaden), b) Zur Frage der Kalenderreform (Gemeinderabbiner Dr. L. Rosenthal, Köln a. Rh., Dr. T. Lewenstei n, Zürich, Generalsekretär des internat. jüd. Komitees betr. Kalenderreform). c) Organisationstätigkeit der Schomre Schabbos in Holland (E. Ascher, Vorsitzender des Sabbat-Komitees, Amsterdam). III. Sitzung: Montag, den 25. August, vorm. 9 Uhr, im Brüdervereinshaus, a) Die Fünf-Tage-Arbcitswoche als Lösung des Sabbatproblems (Rev. Dr. Berraard Drachman, New York, Präsident der Jewish Sabbat Alliance of America), b) Arbeiten und Aufgaben der Stellenvermittlungen Schomre Schabbos in Deutschland (Jakob Rosenhelm, Frankfurt a. M,). c) Sonntagsruhe, Kirchen- oder Sozialpolitik (Stadtrepräsentant Deszö K o r e i n, Budapest, Präsident der ungarischen Schomre Schabbos-Landesorganisation). _ IV. Sitzung: Montag, den 25. August, nachm. 16 Uhr, im Brüdervereinshaus, a) Die medizinische Bedeutung der Fünf- Tage-Arbeitswoche (Dr. med. Henry H. Keller, New York), b) Sabbatnot und Sabbatschutz als Arbeitnehmerproblem (ein Vertreter der sabbattreuen Arbeitnehmerschaft in Polen), c) Der Versicherungsgedanke und seine Bedeutung für die Schomre Schabbos-Organisation (Direktor Richard Licht heim, Berlin). d) Jugend und Sabbatproblem (E. A. G e n a c h 0 w s k y, Journalist, Antwerpen). _ V. Sitzung: Dienstag, den 26. August, vorm. 9 Uhr, im Brüdervereinshaus« a) Die wirtschaftliche Situation des Sabbat- Problems In Dänemark (Oberrabbincr Dr. M. Friediger, Kopenhagen), in Frankreich (Rabb. Dr. S. Langer, Paris), in Holland (Fabrikant Henry Guggenheim, Amsterdam), in der Schweiz und anderen Ländern. _ VI. Sitzung: Dienstag, den 26. August, nachm. 16 Uhr, im Brüdervereinshaus. Anträge und Abstimmungen, Resolutionen und Wahlen. * Der Waad Leumi bringt dem am 24. August in Berlin beginnenden Sabbat-Weltkongreß ein lebhaftes Interesse entgegen. Er hat mit seiner Vertretung die Herren Rabbiner Meir Berlin (Präsident des Weltmisrachi) und David Yellin betraut. Vermischtes Beth-Am. S. D. Lewontin aus Jerusalem, der bekannte Bi!u und ehemalige Direktor der A. P. C, wird am Mittwoch, dem 20. August, im Beth-Am, Grolmanstraße, einen Vortrag über das Thema: ״Die Geschichte der Ansiedlung in Palästina und die gegenwärtige Lage“ halten. Gäste willkommen. Herzl-Nacht. Am Sonntag, dem 31. August, dem Tage, an dem vor 33 Jahren der I. Zionisten-Kongreß eröffnet wurde findet im Rahmen einer Herzl-Nacht des Bar Kochba-Hakoah auf dem Sportplatz Westend, hinter dem städtischen Krankenhaus, Gedächtnis - Wettkämpfe zwischen Männern und |ugendlichen statt, denen die Aufführung einer dramatischen Bearbeitung der Unterredung zwischen HerzI und Baron Hirsch folgt. Außerdem tritt der Bar Kochba-Bewegungschor in Erscheinung. Alle Zionisten sind herzlich eingeladen. Statt Karten!!ב״י Ernst Loewenthal Ro Loewenthal, *•י™ •יי sP>»r Köln Amsterdam Trauung Bad Harzburg, Hotel Parkbaus 25. 8. 30 יום ב׳ ור*ח *לול J Am 9. August verschied in Andrychöw nach schwerem Leiden unsere geliebte Mutter Frau Regine Felix geb. Syrop im 66. Lebensjahre. Mala SOsskind grob. Fall», Kraköw Dr. Arthur Felix, London Ing. Max Felix, Andrychöw Großes, gal möbl. Zimmer evtl, mit Pension, nahe Kurfürstendamm, zum 1. September zu vermieten. Tel.: Bismarck *137. Kinder Sräulein mit hebriisdbenSprachkenntnisscn zu 2i!i\ahr. Mädchen für vier Wochen;«sacht. Off. unter 0 46 an die Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10, צו empfiehlt sieb rur Anfertigung eleganter and einfacher Dunen - Garderoben «a •oliden Preiaen Berlin CT 62 Luther,treSe 47 Garth. UI Feraaprechar: (B5) Barbara»« 7838 ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■□■■ FESTDICHTUNGEN Tom• / Tsisilidir / uortrage Fesizaltungsn ✓ Aumumgio verfaßt E Sandale »erlin -charlotoenburg 4 9IKI!11!KH Waitzaira&e201 Tel.: Bleibtreu 231$, ■■SB■■■■■■■■■■■HU■■■■■■■■■■■■■ Aktuell! Individuelt Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Täglich 2 Vorstellungen 5 und 8 V* Ukr. Unsere neuen Preise: Wochentags 5 Uhr 50 Pf. bis 3 Maii Täglieh 8 5/ג o• Sonnt. 5 Uhr 1 Merk bis 6 Mark Lldilfplrl-Tiieafer SpielplSne eb 19. August 1930 Universum Die rw Ramatelplala ■mmrstendamn Zweimal Hochseil Oie-Palast am Zoe HaiDiagsDescfiailiguno sucht junge Palästinenserin, Deutsch, Hebräisch u. 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H., Berlin W15, Meinektjtr. 10 Drude von Siegfried Schalem, Berlin .Schöneberg,

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