Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 63 (12.8.1930)
- Date
- 1930-08-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 418 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63, 12. VIII. 1930 Zum Besuche Felsals in Deutschland ן Der Besuch König Feisals in Berlin erinnert wieder daran, daß dieser Mann auch im Zionismus eine Rolle gespielt hat. Feisal war schon während des Krieges ein Hauptrepräsentant der Araber. Ihn machte Co!. Lawrence, nachdem er den Scherifen Hussein zum Aufstand gegen die Türken überredet hatte, zum Oberbefehlshaber der arabischen Legion. Als Dr. Weizmann im Frühjahr 1918 mit der Zionist. Commission nach Palästina kam, begab er sich durch die Wüste zu Feisal, und es wurde ein Abkommen der Freundschaft getroffen, wonach Juden und Araber gegenseitig ihre nationalen Aspirationen zu respektieren versprachen. Später' vertrat Feisal seinen Vater bei der Friedenskonferenz in Versailles. Er war das Haupt der arabischen Delegation, in der sich damals auch Auni Bey befand, (der bekannte palästinensische Rechtsanwalt). Die Delegation der amerikanischen Zionisten trat mit Feisal in Verbindung, und er schrieb damals den berühmten Brief an Prof. Frankfurter, worin er seiner Sympathie für den Zionismus Ausdruck gab. Später hat er freilich diesen Brief widerrufen, und im Jahre 1920 hat er sich selbst zum König des ״Vereinigten Syrisch-Palästinensischen Reiches“ proklamiert. Feisal ist heute König des Irak, desjenigen arabischen Reiches, das als erstes der Mandatsländer seinen Sitz im yölkerbund bekommen soll. Vorläufig freilich hat er Schwierigkeiten, da die arabischen Nationalisten des Irak den Vertrag mit England nicht akzeptieren wollen, aber es ist anzunehmen, daß die Regelung doch zustande kommen wird. Mit Palästina ist Irak durch enge wirtschaftliche Bande und Zukunfts- Perspektiven verbunden (Rohöl-Röhrenleitung), Heute nimmt Feisal Palästina gegenüber eine wenig interessierte Stellung ein und reagiert höchstens auf direkte Aufforderungen palästlnensisch-arabischer Nationalisten. So z. B. hat er gegen die Voll- Streckung der Todesurteile interveniert. Feisal ist heute zusammen mit Ibn-Saud vielleicht die markanteste Gestalt der arabischen Welt. Die Aussöhnung der beiden Könige, die auf englischer Initiative vor einiger Zeit zustande kam, kann eine wichtige Etappe der Entwicklung des ganzen Vorderen Orients bedeuten. Alle Kreise, die in Berlin Gelegenheit hatten, mit König Feisal zusammenzutrelfen, empfingen den Eindruck eines aufrichtig um das Wohl seines Landes besorgten Mannes. Seine Berliner Unterhaltungen sollen in Zusammenhang mit der Beteiligung deutscher Finanziers an der Erschließung der Oelschätze in der Mossulgegend stehen. Hoffentlich wird es dem König Feisal auf seiner europäischen Tournee gelingen, seine Pläne zu fördern. Dies wird nicht nur seinem Lande, sondern auch Palästina nützen. Wir Zionisten haben das selbstverständliche Interesse an guten Beziehungen zum Irak und seinem König. _ Eine Bilanz der Bestrafungen Jerusalem, 8. August (J. T. A.) ״Pa lest ine Bulletin“ veröffentlicht eine Statistik, aus der hervorgeht, daß von den im Zusammenhang mit den Palästina-Unruhen im August 1929 angeklagten 724 Arabern 55 wegen Mordes, 50 wegen versuchten Mordes, 130 wegen Aufreizung und Plünderung, 7 wegen Aufreizung und 212 wegen verschiedener anderer Vergehen während der Unruhen verurteilt wurden. Demgegenüber wurden von den im Zusammenhang mit den Unruhen angeklagten 161 Juden nur 19 verurteilt, und zwaT zwei wegen Mordes, einer wegen versuchten Mordes, 7 wegen Plünderung und Brandstiftung und 9 wegen verschiedener anderer Vergehen. Somit wurden von den angeklagten Arabem 58 0/t, von den angeklagten Juden hingegen nur 12 °/<5 für schuldig befunden und verurteilt. Kollektivgeldbußen wurden Hebron und einer Anzahl Dörfer in der Oesamthöhe von 14 (WO Pfund auferlegt. Die Dörfer, die sich an der Pitinderung der Kolonie Beer Tuwiah beteiligt haben, wurden mit einer Geldbuße von 4700 Pfund, die Bewohner der Dörfer, die Artuff zerstörten, mit einer Geldbuße von 2800 Pfund und die Zerstörer von Moza mit einer Geldbuße von 1500 Pfund belegt. Arbeitskonflikt in Tel -Awiw T el-Awiw, 8. August. (J. T. A.) Zwischen der Stadtverwaltung von Tel-Awiw und der Histadruth bestehen schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Erteilung der Aufträge für die Errichtung des Schlachthauses in Tel-Awiw. Die Histadruth wendet sich dagegen, daß der Hauptteil der Arbeiten privaten Unternehmen! zugewiesen wurde und daß die Arbeiterföderation dabei leer ausging. Beide Streitparteien wenden sich mit Kundgebungen an die Oeffentlichkeit. Die Stadtverwaltung ermahnt die Arbeiter, sich nicht unbefugterweise auf dem Bauplatze aufzuhalten, während die Histadruth die Arbeiter auf* fordert, bis zur Beilegung des Konfliktes die Arbeit für das Schlachthaus einzustellen. Wellverband der Jfldischen Jagend . Genf, 6. August. (J. T. A.) Am 4. August, vormittags, begann die erste Arbeitssitzung des Kongresses des Weltverbandes der jüdischen Jugend. Es wurden gewählt: Präsident: Dr. Mantchik (Schweiz), Vizepräsidenten: Schramek (Straßbourg) und Dr. Bloom (Buenos-Aires), Sekretäre: Mlle. Feldmann (Cairo) und Setbon (Sfax). Es wurden verschiedene Kommissionen eingesetzt, woraufhin der Präsident des Verbandes, Falliere, den Geschäftsbericht erstattete. Referate erstatteten sodann der Generalsekretär der Union Nehama, der Chefredakteur der Zeitschrift ,,Chalom“, der Schatzmeister und der Vertreter der Pa’ästina-Kommission. Es folgte eine allgemeine Aussprache, ln der Nachmittagssitzung erstatteten die Delegierten der Sektionen Alexandria, Port-Said, Cairo, Teheran, Sfax, Paris, Straßbourg, Genf usw. die Länderberichte, denen sich ebenfalls eine Aussprache anschloß. Presse-Konferenz des WeNverbandes Schomre Schabbos Der Weltverband der Schomre Schabbos lud die Vertreter der jüdischen Presse zu einer Konferenz in das Haus seines Vizepräsidenten, Dr. Paul Sulzbcrger, ein, um sie im Zusammenhang mit dem vom 24. bis 27. August in Berlin stattfindenden ersten Weltkongreß der Schomre Schabbos mit den aktuellen Problemen der Sabbath-Schutzbewegung bekanntzumachen.. Der Präsident des Welt/erbandes, Dozent Dr. Grünberg, legte die Beweggründe der Gründung eines Weltverbandes der Schomre Schabbos dar und setzte dessen Ziele und Aufaben auseinander. Der Weltverhand, führte er aus, war eine orderung, die aus der Not der Zeit entstanden ist. Der Sabbath, die altgeheiligte Einrichtung der jüdischen Religion, ist in Gefahr, im Tempo unserer Zeit und ihrer wirtschaftlichen Probleme und in der parteiischen Zerklüftung des Judentums von heute für eine große Zahl Juden verloren zu gehen. Um diese Gefahr zu bannen, wurde der Weltverband zum Schutz des Sabbath auf einer vollkommen unparteiischen Grundlage begründet. Führende Männer des jüdischen Geistes- und Wirt- Schaftslebens aus allen politischen Schattierungen haben sich dem Verbände angeschlossen; aus allen Teilen Europas, aus Amerika und aus anderen Weltteilen sind bereits wärmste Zu- Stimmungskundgebungen und Beitrittserklärungen von großen Verbänden und Gemeinden zugegangen. Sehr populär ist die Idee der Sabbath-Bewegung in Palästina, wo nicht allein religiöse Gemeinden, sondern sogar die Stadtverwaltungen von Tel-Awiw und PetachTikwah sich der Bewegung anschlossen. Der kommende Weltkongreß wird eine große Reihe von Führern des Weltjudentums in Berlin vereinigen. Der Redner setzte auseinander, wie notwendig es sei, daß ein Sabbath-Schutzverband auf interterritorialer Grundlage bestehe, und setzte die Aufgaben des Verbandes auseinander, die in folgendem bestehen: Die Forderung der Sabbath-Ruhe als Grundidee jüdischer Lehre und jüdischen- Lebens soll allen jüdischen Kreisen ins Gedächtnis zurückgerufen werden; die Schomre Schabbos-Vereine aller Länder und gleichgerichtete Vereinigungen sollen zusammengefaßt werden; der Weltverband will die Gesetzgebung der Länder, soweit sie sich auf Arbeitsruhe (Sonntagsruhe, Arbeitszeit, Angestelltenschutz, Lohn- Zahlung usw.) bezieht, zu beeinflussen suchen, auch sollen sabbathtreue Beamte angestellt werden, die Sonntagsdienst verrichten; selbständige Sabbath haltende Personen sollen gestützt werden; Betriebe, die am Sabbath arbeiten, sollen dahin beeinflußt werden, einen Prozentsatz sabbathtreuer Angestellter und Arbeiter, eventuell bei verlängerter täglicher Arbeitszeit, zu beschäftigen; der günstige Abschluß von Versicherungen sabbathtreuer Kreise gegen Arbeits- und Stellenlosigkeit soll gefördert werden; der Weltverband will Kreditinstitute zur Förderung der Sabbathhaltenden auf streng kaufmännischer Grundlage schaffen, ein solches Institut besteht bereits in Lettland; sabbathtreue Kaufleute und Handwerker werden zu Genossenschaften zum Zwecke der Selbsthilfe zusammengeschlossen; der Weltverband führt den Kampf gegen jede den Sabbath und die jüdischen Feste bedrohende Ka 1 e n d erreform; der Verband will jüdische Organisationen, wie Agro- Joint, ORT usw. zur Gründung von Schomre Schabbos-Siedlungen anregen; der Verband fördert die Wochenend- und äbnliehe auf eine Fünftagearbeitswoche zielenden Bestrebungen, damit auch der Sabbath neben dem Sonntag arbeitsfrei ist; durch Tätigkeiten geistiger Art, wie Predigten, Herausgabe einer Zeitschrift, einer Sabbath-Encyklopädie, für die Ch. M. B i a 1 i k und andere Schriftsteller ihre Mitarbeit zugesagt haben, will der Weltverband zur Vertiefung der Sabbathidee beitragen. Die Vorstände der Gemeinden Hamburg, Altona, Wandsbek, haben eine Kundgebung veranstaltet, die unter der Devise ״Rettet den Sabbath“ stand. Der Vorsitzende des Vorstandes der Gemeinde, Alfred Levy, eröffnete di« Veranstaltung mit einer kurzen aber eindringlichen Ansprache, woraufhin Rabbiner Julius Samuel (Berlin), Generalsekretär des Weltverbandes Schomre Schabbos, über den Stand der Kalenderreformbewegung referierte. Der Redner legte das Wirken des internationalen jüdischen Komitees und das des Weltverbandes Schomre Schabbos auf dem Gebiete der Abwehrbewegung gegen die Bedrohung des Sabbath und seiner unverrückbaren Festigkeit durch die Blankotage der verschiedenen Kalenderreformvorschläge dar. Nach weiteren Ansprachen wurde eine an die Kalenderkommission des Völkerbundes gerichtete Resolution gefaßt. Nach Schluß der Versammlung wurde in einem engeren Kreise nach Ausführungen von Herrn Bankier Jakob Heckscher und des Herrn Rabbiner Samuel beschlossen, ein Initiativkomitee des Weltverbandes für die Dreigemeinden zu gründen. Ablehnung jüdischer Richter In den letzten Tagen sind in Hindenburg (Ober- Schlesien) und in Hamburg nationalsozialistische Ablehnungen jüdischer Richter berücksichtigt worden, ln Hindenburg handelte es sich um einen jüdischen Assessor Weißenberg, den der nationalsozialistische Angeklagte als befangen ablehnte und in Hamburg um einen Schöffen jüdischer Abstammung. Es ist zum ersten Male, daß deutsche Gerichte derartigen nationalsozialistischen Anträgen stattgegeben haben. Von juristischer Seite werden gegen diese Stellungnahme des Hindenburger und Hamburger Gerichtes die stärksten Bedenken geäußert; es wird der Meinung Ausdruck gegeben, daß diese Entscheidungen vom Standpunkte der Strafprozeßordnung unzulässig sind. Eine Ablehnung kommt nur dann in Frage, wenn Befangenheit oder Voreingenommenheit eines Richters als ״offenkundig" vorausgesetzt werden können. Diese Befangenheit ist aber nicht ״offen“kundig, wenn sie nur durch eine Rassenzugehörigkeit motiviert wird. Direktor Arttinr Nathan Im Alter von 48 Jahren verunglückte Direktor Arthur N a - than auf einer Fahrt zwischen Berlin und Hamburg tödlich. Der Verstorbene war Vorsitzender des Beth-Am Iwri und Vor- Standsmitglied des Jüdischen Schulvereins. Als eifriger Zionist beteiligte er sich an zahlreichen Palästina-Aktionen und gehörte auch zu den eifrigsten Förderern der Blau-Weiß-Werkstätten in Palästina. Der plötzliche Tod Arthur Nathans hat im Kreise seiner zahlreichen Freunde Bestürzung hervorgerufen. Wir werden das Wirken dieses verdienstvollen Mannes noch ausführlicher würdigen und beschränken uns heute darauf, seinen Angehörigen unser tiefgefühltes Beileid zum Ausdruck zu bringen. Vermischtes Die nächste Sitzung der Repräsentant«n-Ver- Sammlung findet am Mittwoch, dem 13. August 1930, abends 8 Uhr pünktlich, im Sitzungssaal, Oranienburger Str. 30, statt. Chemnitz. Die Zionistische Ortsgruppe Chemnitz spricht Herrn Dr. Frankel zum 60. Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche aus, und hofft, daß er noch viele Jahre in gleicher Frische und Stetigkeit an -unserem Werke mitarbeitet. Herr Dr. Frankel gründete die hiesige Ortsgruppe und stellte sich damit in den Gegensatz zu allen lokalen Notabein. Bis zum Jahre 1910 leitete er die hiesige Ortsgruppe mit großem Geschick und vertrat lange Zeit In der Loge und Gemeinde als einziger die Interessen der Zionisten und Ostjuden, ln den späteren Jahren zeigte er ein großes Interesse durch eifrige Mitarbeiter in der Ortsgruppe, an deren Veranstaltungen er sehr regelmäßig teilnahm. Mit ungeheurer Zähigkeit verfolgte er das Studium der hebräischen Sprache und ist wohl in unserer Ortsgruppe einer der wenigen ״Deutschen“, die Hebräisch in Wort und Schrift beherrschen. Wir hoffen, daß er auch weiterhin uns mit Rat und Tat in der Ortsgruppe helfen wird. Dr. Holzer. Dieser Tage feierte in Wien Prof. Jehuda Epstein, der bekannte Maler, seinen 60 Geburtstag und war aus diesem Anlaß Gegenstand herzlicher Sympathiekundgebungen. Epstein hat bekanntlich in einem (kürzlich in der ״J. R.“ von Gorelik besprochenen) Buche ״Mein Weg von Osten nach Westen“ seine Lebensgeschichte geschrieben. Sterbefall. Dieser Tage verstarb in Antwerpen der Vize- Präsident der Zionistischen Organisation Belgiens, Henri Gretzer, im 56. Lebensjahr. Der Verstorbene gehörte 30 Jahre lang der zionistischen Bewegung an und hat sich große Verdienste um die Ausbreitung des Zionismus in Belgien erworben. Er war auch Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde. Die außerordentliche Beteiligung beim Leichenbegängnis zeigte die große Wertschätzung, die der Verstorbene bei der ganzen jüdischen Bevölkerung genoß. Wir sprechen unseren belgischen Gesinnungsgenossen unser herzliches Beileid aus. Ein Kreis junger jüdischer Akademiker beabsichtigt, sich ab 1. November zu einer A r bei t s ge m ei n sc h a f t für jüdische Musik unter Leitung von Alice Jacob-Loewenson zusammenzuschließen. Ziel ist die theoretische und praktische Beschäftigung mit den Problemen und Grundlagen der jüdischen Volks-, Kunst- und Ritualmusik aller Zeiten. — Der Kursus soll einmal wöchentlich stattfinden. Organisationen und Einzelpersonen ohne und mit musikalischen Vorkenntnissen, die sich aktiv oder passiv beteiligen wollen, werden gebeten, sich bei der Kursleiterin, Frau Alice Jacob-Loewenson, Berlin- Scböneberg, Merauer Str. 7 (Tel. Stephan 902), schon jetzt anzumelden. Frankfurt a. M. Die Jugendorganisationen ״Saxonia“ im KJV, Kadimah-Aelterenbund, Zeire Misrachi und Poale-Zion- Jugend_ versuchen durch eine gemeinsame Aktion zum Zwecke des Wiederaufbaus der hiesigen zionistischen Arbeit die Mitarbeit des in großen Teilen Deutschlands geschätzten Zionisten Jakob Herzberg zu gewinnen. Sie erhoffen sich hiervon eine wesentliche Hebung und Gesundung der Frankfurter zionistischen Verhältnisse. Es steht zu hoffen, daß Herr Herzberg dem Ansuchen Folge leisten wird. Berlin. Der Jugendpflegeausschuß der Jüdischen Gemeinde zu Berlin veranstaltet am Mittwoch, dem 20. August, im ״Ulap“ am Lehrter Bahnhof ein großes Garten-Sommerfest zugunsten des neu zu errichtenden Sportplatzes am Bahnhof Grunewald. An der Veranstaltung beteiligen sich fast alle jüdischen Jugend- und Sportvereine Berlins. Das Programm weist auf: Gartenkonzert, Kinderspiele, Tanz im Freien und in den Sälen, Sportfilm, gymnastische und sportliche Vorführungen der teilnehmenden Vereine. Bad Ems. Sonntag, den 17. August, vormittags 11 Uhr und nachmittags 3 Uhr, werden die 2. Schüler- und Jugendregatta sowie die 8. Herbstregatta des Mittelrheinischen Kegattaverbandes hier auf der historischen Rennstrecke, die im Juni d.J. die 50. Jubiläums-Regatta sah, abgehalten. Arbeitsnachweis. Wir weisen darauf hin, daß unsere Berufsberatungssteile ab 4. August wieder geöffnet ist. Unsere Sprechstunden: Für Schüler: Knaben u. Mädchen: Montag, Dienstag, Mittwoch von 3Vs bis 5 Uhr nachmittags. Für Schulentlassene; Mädchen: Montag und Donnerstag von 10 bis 1 Uhr; Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr. Für die Bewohner des Westens und der westlichen Vororte Berlins: Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3 bis 6 Uhr im Synagogengebäude, Charlottenburg, Fasanenstr. 79. Es ist zweckmäßig, beim ersten Besuch unserer Berufsberatungsstelle die letzten Schulzeugnisse sowie etwaige Handfertigkeitsarbeiten mitzubringen. Wir suchen noch Handwerker- Lehrstellen. Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbeitsnachweise. 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