Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 61 (5.8.1930)
- Date
- 1930-08-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 400 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 61, 5. VIII. 1930 Theodor Herzls Studentenzeit Za den in der ״Jüdischen Rundschau“ abgedruckten Erinncrangen Hermann Bahrs über Theodor Herzls Studentenzeit erlaube ich mir zu bemerken, daß in den Erinnerungen Hermann Bahrs aus jener Zeit eine historische Ungenauigkeit enthalten ist, die wohl dadurch zu erklären ist, daß die deutsche Burschenschaft ״Albia“, deren Mitglieder Bahr und Herzl waren, nach außen hin sich den Schein geben wollte, als wäre sie es, die Herzl entlassen hätte. In Wirklichkeit verhielt sich die Sache umgekehrt. Das bezügliche Material findet sich in Leon Kellners Herzl-Buch. Ein Brief Herzls aus jener Zeit sei hier wiedergegeben. UM. B.C. der W.A.B. Albia. Jus den Tagcsblättern habe, ich mit großem Bedauern entnommen, daß der Richard-Wagner-Kommers, unter dessen Veranstaltern auch die. Couleur sich befand, der ah inaktives Mitglied anzugehören ich die Ehre habe, daß dieser Kommers sich in seinem. Verlaufe, zu einer antisemitischen Demonstratian gestaltete. Es fällt mir nicht ein, hier gegen diese rückschrittliche Mode des Tages za polemisiere 11, ich will nur beiläufig erwähnen, daß ich vom, Standpunkte der Freiheitüiebc selbst als Nicht jade diese Bewegung verurteilen müßte, der sich allem Anscheine nach auch meine Burschenschaft angeschlossen hat. Allem Anscheine nach, denn wenn man gegen Vorgänge solcher Art nicht vernehmlich protestiert, so haftet man solidarisch mit. Qui tacct, consenlire videtur! Ich habe in den Zeitungen, die das Faktum brachten, seitens der W.A. B. A. keine wie immer geartete Erklärung gefunden, die die Teilhaberschaft entrüstet zurückwiese, leider glaube ich nicht, daß dies infolge meines vorliegenden Schreibens geschehen werde. Es ist ziemlich einleuchtend, daß ich, ,behaftet mit dem •Hindernis des Semitismus‘ (zur Zeit meines Einsprungs war das Wort noch unbekannt), heute nicht um Aufnahme in die B.A. ansuchen würde, die mir höchstwahrscheinlich aus dem angegebenen Grunde auch verweigert würde, und daß ich dort nicht bleiben will, wo ich dies voraussetze, das ist jedem anständigen Menschen klar. Wäre ich Aller Herr, so müßte ich heule freiwillig auf meine Rechte verzichten — als inaktiver Bursch komme ich um Auflösung meines Verhältnisses zur Couleur ein. Da gegen meine Person, soviel ich glaube, nichts Unhonoriges vorliegt, rechne ich auf honorige Entlassung. Achtungsvoll ergeben cand. iur Theodor Herzl als Bursch Tancred. Dieser‘ charakteristische Brief trägt das Datum 7. 3. 1883. Der Couleur paßte ״der Ton der Respektlosigkeit“ Herzls nicht, der es wagte, aus ״Zeitungen Nachrichten“ über die Burschenschaft zu schöpfen und erteilte Herzt eine schnoddrige Antwort. Die Albia wollte sich, wie es scheint, nicht gefallen lassen, daß ein jüdischer Bursch es unter seiner Würde gefunden hat, sich als Mitglied der Burschenschaft zu bezeichnen Das' Verhalten des 23jährigen Herzl beweist zur Oenüge seine stolze jüdische Gesinnung־. Dr. T. Nossen Matt. Dr. Ludwig Baas Am 2. August starb nach längerer Krankheit an Gehirnschlag der demokratische Reichstagsabgeordnete Dr. Ludwig Haas, ein repräsentativer Führer der älteren Generation des deutschen Judentums. Dr. Ludwig Haas war im Parlament zwar nicht Vertreter der Juden, ist aber häufig unerschrocken gegen antisemitische Uebergriffe aufgetreten. Er war ein führendes Mitglied des C.-V., im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und Fraktionsvorsitzender der ehemaligen deutsch-demokratischen Partei im Reichstag. Der Verstorbene, ein Mann von großen Gaben des Geistes und Charakters, erfreute sich allgemeiner Wertschätzung. Seine Auffassung vom Judentum und seinen Problemen deckte sich nicht mit der unsrigen. In seiner Stellungnähme zu den neuen Strömungen im jüdischen Leben befleißigte er sich jedoch durchaus sachlicher und vornehmer Methoden. Im Kampfe für die Durchsetzung jüdischer Gleichberechtigung in Deutschland setzte er die Traditionen Gabriel Rießers fort. Seine Partei, seine Gesinnungsfreunde und auch die gesamte deutsche ludenheit verlieren in Ludwig Haas einen wertvollen Vorkämpfer. Die palästinensische Regierung machte dem Museum in Tel-Awiw ein Bild des Malers Reuben zum Geschenk. Die Regierung hat dieses Bild in der letzten Ausstellung erworben. Eine jüdisdie grofje Dame der Renaissance Neben den Medaillen von Isabella d’Eate und Luerezia de Medici, wahrscheinlich auch von Pastorino, findet sich im Cabinet des Medaille» der Nationalbibliothek in Paris ein wunderschönes Frauenbildnis in reichster Zeittracht, das die hebräische Inschrift trägt: Donna Gracia Nasi. Ueber diese außergewöhnliche Frau berichtete kürzlich Alice Ferand-Halphen in der ״Revue de Paris“. Donna Gracia stammte aus der Marranenfamilie Benvcniste; sie wurde 1510 in Lissabon geboren und trug den Christliehen Namen Beatrice da Luna. 1528 verheiratete sie sich mit Nasi, christlich Francesco Mendez. Donna Gracia wurde früh Witwe. Da sie sich absolut als Jüdin ihrem Volk und ihrem Glauben zugehörig empfand, fühlte sie sich in Spanien nicht sicher und wandert« mit ihrer Familie, Schwester, Brüder, Neffen nach Antwerpen aus, wo die Juden Niederlassungsrecht hatten. Sie war persönlich sehr reich, leitete die ausgedehntesten Geschäfte, beteiligte sich an den Unternehmungen ihrer Verwandten — ein Neffe hatte ein Bankhaus in Lyon gegründet, dem der König von Frankreich, Heinrich II., große Summen schuldete —, versammelte die wesentlichsten Personlichkeiten ihrer Zeit um sich, denn ihre Anmut, ihr Geist und ihre Herzensgüte machten sie zum Mittelpunkt alles dessen, was als höchster Adel galt. Sie war auch mit der Regentin der Niederlande eng befreundet. Ihre Verwandten, der Lyoner Bankier Juan Miguez besonders, wurden gleichfalls überall als gesuchte Gäste willkommen geheißen, der letztere war sogar der Intimus von Maximilian, dem Bruder Karls V., in seinen mehr oder weniger ritterlichen Kriegs- und Liebes• handeln. Der Neid ruhte natürlich nicht, es kam das Gerücht au#, daß die ganze Familie im geheimen den jüdischen Kult be|» behalten habe und sie wurden alle ins Gefängnis geworfen. Denunziert hatte sie das Haupt der Familie, Don Diego, Donna Gracias Schwager. In einem interessanten Schreiben lehnt sich der Magistrat von Antwerpen gegen diese Verhaftung auf, denn: die Juden haben nicht nur Geld ins Land gebracht, Handel und Wandel beweglicher gestaltet, sondern auch der Stadt bei der Belagerung 1540 tapfere Leute gestellt. So wurde sie dann wieder aus der Haft entlassen und als Diego bald darauf starb, übergab er Donna Gracia die Oberleitung über sämtliche der Familie gehörenden Banken und Filialen. Das Leben in Antwerpen wurde aber immer schwieriger, Karl V. hätte gerne das ungeheure Vermögen des Hauses konfisziert und ließ sie ständig überwachen. Durch ein großes, zinsfreies Darlehen konnte dann Karl V. wieder besänftigt werden, aber Donna Gracia suchte Mittel und Wege, um aus Antwerpen fortzukommen und sie selber soll das Gerücht veranlaßt haben, daß ihr Neffe, Juan Miguez, ihre wunderschöne einzige Tochter verführt und nach Venedig entführt habe, womit sie ihr Begehren um die Bewilligung der Uebersiedlung nach Italien rechtfertigte. Endlich erhielt sie die Erlaubnis zur Ausreise, vorerst an einen Badeort, dann zur definitiven Uebersiedlung nach Venedig, die 1547 stattfand. Dort ließ sie sich unter ihrem christlichen Namen Da Luna nieder. Nochmals wurde sie das Opfer eines Verrats; ihre jüngere Schwester, die sich gerne ihrer Vormundschaft entzogen hätte, denunzierte sie, sie huldige im geheimen dem jüdischen Kult. Daraufhin wurde Donna Gracia in den Kerkern der Signoria festgehalten und der König von Frankreich, dem gleichfalls eine Denunziation zuging, konfiszierte alle der Familie in Frankreich gehörenden Güter, anullierte seine Schulden bei der Lyoner Bank, unter dem Vorwand, er habe geglaubt, mit christlichen Geschäftsleuten zu tun zu haben, da ja den Juden jederlei Handel in Frankreich ifttenägt war. Donna Gracias Freunde riefen die Hilfe des allmächtigen Sultans Soliinan I. an, auf dessen Ultimatum an Venedig nin man Donna Gracia freiließ. Sie floh 1549 nach Ferrara, wohin dann bald auch eine Schwester und Nichte folgten, die ausgewiesen worden waren, weil sie erklärt hatten, ihrem Glauben treu bleiben zu wollen- Herkules von Este gewährte den Juden freie Niederlassung, er gestattete ihnen auch den Bau eines eigenen Gebethauses, da er den Vorteil erkannte, den das jüdische EJemenf nicht nur den Finanzen des Herzogtums, sondern dem ganzen geistigen Leben brachte. Nun folgte für die Familie ein« Periode der Ruhe und friedlichen Entfaltung und wieder war Donna Gracia der Mittelpunkt der erlesensten Kreise. Ein Zeitgenosse sagt von ihr: sie ist fromm wie Miriam, klug wie Deborah, aufopfernd wie Esther und mutig wie Juditb. Doch genügte es ihr nicht, daß sie und ihre Familie gesichert sind, ihre Sorge galt vor allem den Glaubensgenossen in den Ländern, in denen sie ganz von den Launen der Fürsten abhingen. Nur in der Türkei ist die Toleranz auch in das Bewußtsein des Volkes eingedrungen und eine wirkliehe Sicherheit. Sie schiffte sich darum 1525 mit großem Gefolge, mit ihrem Lieblingsneffen und Schwiegersohn Juan Miguez nach der Türkei ein und wurde von Soliinan wie eine Fürstin empfangen. In Konstantinopel trat die ganze Familie wieder öffentlich zum Judentum über, Miguez nahm auch seinen eigentlichen Namen, Joseph Nasi, wieder an und wurde Schatzmeister von Soliman I. Nach dessen Tod machte ihn der Sohn, Soliman II., zum Fürsten von Naxos und verlieh ihm die Souveränität über zwölf Zykladen im Aegäischen Meer. Er besaß nun einen ungeheuren Einfluß, und wer immer mit der Hohen Pforte zu verhandeln hatte, wendete sich an ihn, sogar Philipp II. Donna Gracia bewohnte einen prachtvollen Palast Belvedere am Bosporus, hielt Hof wie eine Fürstin und versamweite die jüdische und christliche Geistesaristokratie um sich. Noch heute tragen in Konstantinopel eine Synagoge und eine Rabbiner-Akademie ihren Namen. 1§56 ließ Papst Paul IV. in Ancona alle Juden, die sich weigerten, überzutreten, in den Kerker werfen und gefesselt nach Malta auf die Galeere verschicken. Ihre Güter wurden selbstverständlich konfisziert. Nun nahm Donna Gracia persönlich den Kamp! mit dem Papst auf, auch Soliman versuchte, durch ein persönliches Schreiben das Los der Juden zu mildern, es gelang aber nur, die Befreiung «einer eigenen Untertanen zu erwirken. Von nun an boykottierten die Juden den Hafen von Ancona und der Handel ging über Pescara. Donna Gracia kolonisierte auch in Palästina. Soliman II. hatte Joseph Nasi die Ruinen von Tiberias und sieben Städte in Palästina geschenkt. Als man mit dem Wiederaufbau von Tiberias begann, erhoben sich die Araber, weil nach einer alten Prophezeiung der Islam untergehen sollte, wenn Tiberias aus den Trümmern auferstebe. Doch konnte dieser Aufstand niedergeschlagen werden und Donna Gracia erließ dann einen Aufruf an die bedrückten Juden aller Länder, damit sie ihr altes Land besiedeln. Donna Gracia starb 1568, im Alter von 58 Jahren, in Konstantinopel, wo sie sich trotz aller Vorteile, die sie genoß, doch nie so recht heimisch gefühlt hatte, da sie zu tief mit westlicher Kultur verbunden war. I-y. Das Problem der 1Minderheiten Präsident M a s a r y k gewährte dem Prager Korrespondenten des Madrider ״El Sol“ ein Interview, in welchem eru. a. erklärte: ״Eine Assimilation der Minderheiten an das Staatsvolk ist unmöglich und mit den modernen und humanen Tendenzen des Staates unvereinbar. Für den Staat genügt es, wenn alle seine Bürger loyal sind und dies bei den verschiedenen Gelegenheiten beweisen. Den Staat kann man nicht als nationale Einheit arischen, sondern als ein wirtsc haftliches Ganzes, worin die Bürger gemäß ihren Interessen vereinigt werden.“ Ortsgruppen Chemnitz. Am 24. Juli veranstaltete unsere Ortsgruppe eine gut besuchte Herzlfeier, bei der Herr Dr. Sichel einleitend das Verhalten der englischen Regierung gegenüber Palästina kurz darlegte. Er leitete dann zu dem Vortrag von Herrn Dr. Loehenstein, Leipzig, über. Der Redner verstand es in meisterhafter Weise, das Bild Herzls uns gegenwärtig zu machen, und zeigte die große Gestalt des Führers, der aus seiner Zeit heraus alle Schwierigkeiten und Mißerfolge überwand. Im Anschluß an seine begeistert aufgenommenen Ausführungen wurde eine Protestresolution an die englische Regierung verlesen und einstimmig angenommen. Diese Resolution wurde an den hiesigen Vizekonsul zur Weitergabe an das Leipziger Konsulat übermittelt. Frankfurt. Am 31. Juli fand eine von der Frankfurter Zion. Vereinigung einberufene Kundgebung gegen die Ein wänderungssperre in Erez-Israel statt. Die Versammlung war jtark besucht. Es sprachen Redner aller zionistischen Richtungen. Dr. Grünewal'd (Mannheim) konnte mit Recht darauf hinweisen, daß es nicht möglich ist, eine so spontane Bewegung wie das Streben des jüdischen Volkes nach nationaler Wiedergebürt durch ungerechte Verwaltungsmaßnahmcn.rijm Stillstand zu bringen. Gleichviel wie die verschiedenen Richtungen über das Endziel des Zionismus dächten, in einem Punkte sind sie alle einig, nämlich in der Forderung nach freier Einwanderung. A. Abrami, Jerusalem (hebräisch), sagte, daß der eigentliche Protest sich gegen die Passivität der englischen Regierung gegenüber den nationalen Bestrebungen der Juden richte. Dr, Arnsberg führte aus, die Gesamtlage des jüdischen Volkes sei tragischer denn je. Ueberall Judennot, politisch, Wirtschaftlieh, sozial. Wenn in irgendeinem Moment Palästina als Nationale Heimstätte notwendig gewesen ist und wenn irgendwie erade der Zionismus für das jüdische Volk Lebensnotwendigeit darstellt, so in diesem Augenblick. Vermischtes Hebräische Sprachschule ״Klrjath-Sepher“, Breslau. Der Unterricht findet wieder von Donnerstag, den 7. August, an zu den festgesetzten Zeiten Wallstr. 14, pt., Zimmer 4, statt. Es werden zwei neue Anfängerkurse — für Kinder und Erwachsene — gegründet. Anmeldungen für alle Kurse von Donnerstag, den 7. August, an stets Montag bis Donnerstag, 19—20 Uhr, Wallstr. 14, pt., Zimmer 4. Der Landesverband der Zionisten-Revisionlsten in Deutschfand ersucht uns um Abdruck folgender Mitteilung: Allen Mitgliedern der revisionistischen Organisation teilen wir mit, daß das Büro der revisionistischen Union sich ab 1. August 1930 bis auf weiteres Berlin-Charlottenburg, Philippistr. 11, am Bahnhof Witzleben und Untergrundbahnhof Kaiserdamm, befindet. Unsere neue Telephonnummer ist: Westend 5114. r L r Rechtsanwalt Alfred Oster Grete Oster geb. Schweizer Vermahlte Euskirchen, den 6. August 1930 Trauung findet statt? Weinbaus Schwerz, Bonn, Kaiserstraß* Die Geburt ihres Sohnes Raiatl zeigen an ץ־ j 'S Rechtsanwalt Dr. Julius Levinsohn und Frau Mirjam geh. Solkow Braunsberg I. Ostpr. J Rabdinersemlnar zu Benin Die Eröffnung de» Wintersemester» 1930/31 ,. , , r\ , , 1. March eschurau findet Donnerstag, den — ■y.;—־- 23. Oktober 17 Uhr statt, die Aufnahmeprüfung am 23. Oktober, 9 Uhr. Aufnahmegesuche, denen ein Lebenslauf, beglaub. Abschrift des Abiturienten- Zeugnisses einer höheren Lehranstalt und der Nachweis streng religiöser Lebensführung beizulegen ist, sind zu richten an Dr. Josef Wohlgemut!! Berlin N 24, Linienstraße 147 piiiiiitmuuiiimniiiiiiiiimiiiiiiiiiimiiiiHiiiiHiiiiiiiiiiiitiiiiimmqg (״H AO L A M“1 S das hebräisch« ZeutrsLOrgan der Zionistischen Organisation » S erscheint wöchentlich is London g g unter der ständigen Mitarbeit von Nakata Sokolow g s und der Redaktion von ML Klalniii abn, g HAOLAIYI s »HimuMmmmium» HAOLAIYI g imtmiimtiiiimnmuim HAOLAIYI )minmmiiminiminmi umfaßt die jüdischen Interessen und die Probleme jüdischen Lebens in der ganzen Weit. behandelt auch die Völker Problame und ihre Beziehung zu unseren Interessen und Bedürfnissen, vereinigt um sich die besten hebri-!sehen Schriftsteller und Gelehrten, die jüdischen Denker und Pbiioiophen. 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