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Jüdische Rundschau · 1930-07-15 · Heft 55 (15.7.1930) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 55 (15.7.1930)
Date
1930-07-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 372 JUEDISCHE RUNDSCHAU 15. VII. 1930 Nr. 55, Vermischtes Ein jüdischer Gelehrter. Aus Wien wird uns geschrie- Der ordentliche Professor der neueren Geschichte an der Wiener Universität״ Dr. Alfred Francis Pribram, tritt naclr erreichter Altersgrenze in diesen Tagen in den Ruhestand. Mit ihm scheidet der letzte jüdische Ordinarius aus den Reihen der Fakultät. Sein Nachfolger wird ein völkischer Gelehrter, Um das Judentum hat sich Pribram durch seine zweihändige Ausgabe der ,,Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Wien 1326—1848“ (Wien 1<J18) mit ihrer wertvollen Einleitung ein bleibendes Verdienst erworben, zumal solche Publikationen, die strengen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen, bei uns noch immer zu den Seltenheiten gehören. Nach dem Kriege hat sich Pribram hauptsächlich triit der jüngsten Vergangenheit beschäftigt. Seit 1923 hat er über die Frage der Kriegsursachen fast alljährlich in eng-!!'scher Sprache an zahlreichen amerikanischen und englischen Universitäten Vorträge gehalten und dadurch dem jüdischen Wunsche nach Verständigung der Völker Dienste geleistet wie kaum ein zweiter Gelehrter deutscher Zunge. m. Arbeiterinnenvertreter In der Wizo. Am 2. Juli kam in London der Anschluß der Arbeiterinnen-Organisation Palästinas an die Weltorganisation zionistischer Frauen auf Grund einer Abmachung zustande, derzufolge die Arbeiterinnenschaft Palästinas eine Vertreterin in die Exekutive der Wizo entsenden und durch zwei Delegierte im Council, durch vier Delegierte in den zweijährlichen Konferenzen der Weltorganisation zionistischer Frauen vertreten sein soll. Dieses Abkommen unterliegt der Bestätigung durch die auswärtigen Mitglieder der Wizo-Exekntive, sowie durch die konstitutionellen Körperschaften der Wizo und der Moazath Hapoaloth. Die durch die Moazath Hapoaloth vertretene Organisation der Arbeiterinnen Palästinas umfaßt heute 11000 Mädchen und Frauen der städtischen und der ländlichen Berufsarbeit. Hilfsverein der Deutschen Juden. Der Geschäftsführende Ausschuß beschloß, angesichts der fürchterlichen Notlage, die Kinderfürsorgearbeit auch auf Polen auszudehnen unter Zugrundelegung von Vorschlägen von Herrn Dr. Bernhard Kahn. Die Hilfsarbeit sowohl in Litauen wie in Polen erfolgt im Einvernehmen mit dem American Joint Distribution Committee. In der Ukraine und in der Krim vollzieht sich die sanitäre Hilfsarbeit des Hilfsvereins in engstem Zusammenwirken mit der Ica und dem Agro Joint. Das Kulturwerk des Hilfsvereins in Rumänien wird in umfassendem Maße fortgeführt. Schule der jüdischen Jugend. Vor einem überaus zahlreichen Auditorium (es hatten sich ungefähr 300 Hörer und Freunde der Schule eingefunden) sprach am 1. Juli in der Aula der Mädchenschule der Jüdischen Gemeinde in der Kaiser- Straße Fritz Naphtali über das Thema: ״Hochkäpitalismus oder Spätkapitalismus?“ (Gegenwärtige Situation und Aussichten). Er behandelte das Thema in vorbildlich pädagogischer Weise vom Standpunkt eines reformistischen Sozialisten. Nach einer ausführlichen Darstellung der Haupterscheinungsformen des modernen Kapitalismus ging der Redner zur Beurteilung der Entwicklungstendenzen der kapitalistischen Wirtschaft über. Eine sozialistische Neugestaltung des Wirtschaftslebens könne nicht von einem rein automat.schen Entwicklungsprozeß erwartet werden. Nötig sind ethisch orientierte Kräfte und Erhöhung des sozialistischen Bewußtseins. Man müsse die Tat- Sache des Hochkapitalismus anerkennen, könne aber trotzdem bereits für die Gegenwart von dem Beginn einer spätkapitalistisehen Periode sprechen, für die es allerhand Anzeichen gebe. Naphtali sieht in der Ausbreitung der öffentlichen Wirtschaft, in der Genossenschaftsbewegung, der gewerkschaftlichen Eigen- Wirtschaft, der Vertragsfreiheit, dem Arbeitsrecht, der Sozial- Versicherungen usw. Keime zu einer neuen Entwicklung, Fremdkörper im Fleische der gegenwärtigen kapitalistischen Wirt- Schaftsordnung. Die prinzipielle Bedeutung aller dieser Einrichtungen liege in der Tatsache, daß durch sie die Arbeitersciiaft selbst die Wirtschaft zu führen lerne. Die Diskussionsrede von Dr. J. N. Steinberg, der die entscheidende Bedeutung sozialreformerischer Einrichtungen für die sozialistische Neugestaltung bezweifelte, gab dem Redner des Abends Gelegenheit, seine Anschauungen gegen radikalere Thesen abzugrenzen. Auch zahlreiche Fragen aus dem Kreise der Jugend- Rehen fanden ihre Beantwortung. Der ausgezeichnete Besuch des Abends und das große Interesse, das dem Thema und den Rednern entgegengebracht wurde, zeigen, welches Bedürfnis nach Aussprachen dieser Art in der jüdischen Jugend heute vorhanden ist. (Professor Georg Bernhard, der als Korreferent des Abends vorgesehen’ war, war leider verhindert,) M. Neue Musik Berlin 1930. Das Fest — eine Fortsetzung der Musikfeste in Donaueschingen und Baden-Baden — war wieder ausschließlich den verschiedenen Arten der Zweckmusik gewidmet: es gab Chöre für Liebhaber, Rundfunkhörspiele, Lehrstücke, Schallplattenmusik, elektrische Musik und Lieder und Spiele für Kinder. — An dieser Stelle sind Kompositionen von Ernst Toch zu erwähnen. Das Lehrstück: ״Das Wasser“, eine Kantate nach Worten von Alfred Döblin, ist als eine Art ״Singstück“ mit didaktischer Tendenz gedacht und mit einem Minimum von musikalischen Mitteln aufführbar. Von Toch hörte man ferner amüsante Originalmusik für Schallplatte« (״gesprochene Musik“). Der Effekt dieser Stücke liegt — ähnlieh wie beim Trickfilm und durch diesen angeregt — in gewissen technischen Tricks (Einkopieren, Mischen, Ueberblenden, Tonhöhewechsel, verschiedene Kombinationen von Sprechton und Gesangston usw.). Es ist durchaus wahrscheinlich, daß sich aus solchen Experimenten neue und materialgerechte Möglichkeiten für die künstlerische Verwendung der Schallplatte ergehen werden. Auch unter den Kinderliedern waren zwei Willielm-Busch-Gedichte von Toch vertont. Als besonders ״jüdi sch“ fällt bei Toch immer wieder seine auffallende Begabung für das musikalische ״Parlando“ auf. Eine-dgr interessantesten interpretatorischen Leistlingen des Festes war die Aufführung der ״Choretüden“ von Hugo Herrmann durch Michael Taube und seinen Kammerchor. Das Werk, das eine ganz neue und überaus aktuelle Art der Chorschulung darstellt und das an dieser Stelle noch ausführlich gewürdigt werden wird, sei insbesondere allen jüdischen Synagogenchören aufs dringendste ans Herz geiegt. Ais Solist zeichnete sich Leo Rjasanze w durch seine wunderschöne weiche Stimme und anspruchslose, volkstümliche Art des Singens aus. Alic e J a c 0 b- L o e w e n s 0 n. Vom russischen Judentum. Vor einigen Tagen hielt Dr. N. Gergel, vom Russisch-Jüdischen Klub aus, einen Vortrag ״Die Kollektivisierung, der neue Kurs der Sowjetrepublik und ihre Auswirkungen auf das jüdische Milieu“. Nachdem Dr. Gergel die allgemeinen Tendenzen der sovvjetistischen Wirtschaft, die Stalin gezwungen haben, den Weg der Kollek- Avisierung zu beschreiten, skizziert hatte, schilderte er aut Grund der neuesten authentischen Materialien die Zerstörungen, welche diese Politik für das jüdische Städtchen und die jüdische Kolonisation gebracht hatte. Der Gedanke der Kollektivisierung wurde von den jüdischen Kommunisten mit besonderem Eifer aufgegriffen, da sie in den neuen, durch öffentliche Hilfe aufgebauten jüdischen Kolonien, die über eine relativ bessere technische Einrichtung verfügten, ein besonders günstiges Feld für seine Durchführung zu finden glaubten. Auch bei der Durchführung der Kollektivisierung an Ort und Stelle wurde von jüdischen Kommunisten ein ganz besonderer Eifer an den Tag gelegt. Während im allgemeinen in der Südukraine 6 ״/»' aller Bauembetriebe der ״Kulakenenfeignung“ anheimgefalien waren, wurden in neuen jüdischen Kolonien, wo eigentlich wegen der kurzen Zeit noch gar keine soziale Differenzierung stattgefunden haben konnte, 9 °,'o, in manchen Gebieten sogar 17 ״ 0׳,״entkulakisiert“. Solche jüdisehe ״Kulaken“ wurden nachts aus den Wohnungen herausgeschmissen, ihres Eigentums beraubt und teilweise zu den Forstarbeiten in die Gouvernements des Nordens verschickt. Die Kollektivisierung selbst wurde mit Mitteln rohester Gewalt durchgeführt. Nicht weniger schlimm war die Periode der Kollektivisierung auch für das jüdische Städtchen gewesen. Endgültige Vernichtung des privaten Handels und Gewerbes, die die Bauern mit Waren versorgten, hat das jüdische Stadtchen seiner letzten Verdienstmöglichkeiten Beraubt. Das Schlagwort der ״Liquidation des Kulakentums“ wurde in dem Städtchen mit aller seiner Grausamkeit gegen die ehemaligen Kaufleute, Kleinhändler und sogar Handwerker angewendet Seit dem Umschwünge in der Politik, der durch den berühmten Brief Stalins vom 2. März eingeleitet wurde, ist die Lage etwas leichter geworden. Trotzdem wäre es verfehlt zu glauben, daß diese zeitweilige Erleichterung eine grundsätziiehe Wendung zur Besserung der Lage bedeute. Die Politik der Kollektivisierung und der Vernichtung aller Privatelemente der Wirtschaft sei nicht faßen gelassen, sondern nur zeitweilig unterbrochen und eine Rückkehr zu den Ereignlssen des vergangenen Winters sei durchaus wahrscheinr REISEABONNEMENT ר Wir machen darauf aufmerksam, daß zum rechtzeitigen Empfang der Jüdischen Rundschau am neuen Aufenthaltsort die Überweisung derselben mindestens 2 Tage vor der Abreise mündlich oder tunlichst schriftlich bei der Zustellpostanstalt, die die Zeitung zuletzt aus• gehändigt hat, zu beantragen ist. Es ist nicht angängig, in dem Überweisungsantrag einen Zeitpunkt anzugeben, bia zu dem die Überweisung erfolgen soll. Für jede Weiter- oder Rücküberweisung ist vielmehr ein neuer Antrag bei der gerade zuständigen Zustellnost&nstalt erforderlich. Durch Beachtung dieser Bestimmung wird die pünktliche Lieferung der Jüdischen Rundschau am Reiseziel gewährleistet und damit den Beziehern Ärger und Verdruß erspart. Bel Reisen ins Ansland treten die obigen Be- Stimmungen der Post nicht in Kraft, sondern muß die Nachsendung direkt bei uns beantragt werden Expedition der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestraße 10 lieh. Trotz solcher pessimistischen Prognosen hält Dr. Gergel es für unmöglich, der Einstellung der Arbeit jüdischer örganisationen in Rußland das Wort zu reden. Man muß das Erreichte konsolidieren und der am Rande eines physischen Unterganges stehenden jüdischen Bevölkerung der Städtchen Rettung bringen. L. B. An dem dritten Weltkongreß des liberalen Judentums, der vom 19. bis 22. Juli in London stattfindet, werden aus Deutschland teilnehmen: Vom Präsidium des Weltverbandes die beiden deutschen Vizepräsidenten Rechtsanwalt Heinrich Stern-Berlin und Rabbiner Dr. Cäsar Seligmann-Frankfurt a. M.; vom Vorstand des Weltverbandes: Rabbiner Dr. Leo Baeck-Berlin, Rahbiner Dr. Joseph Lehmann-Berlin, Frau Paula Ollendorff-Brcslau, Rabbiner Dr. Hermann Vogelstein-Breslau; von der Vereinigung für das liberale Judentum: Oberkantor Bernhard Alt- Aachen, Dr. Max Gach-Berlin, Dr. phil. Georg Goldstein-Wiesbaden, Frau Prof. Margarete Goldstein-Darmstadt, George Goetz-Berlin, Bankier Wilhelm Graetz-Berlin, Frau Bianka Hamburger-Berlin, Frau Annie Heinrichsdorff-Berlin, Max Hirsch-Stettin, Zahnarzt Dr. Hirsch-Halie/Saale, Schulreferent Robert Hirschfeld-Berlin, Rechtsanwalt Dr. Hugo Hoffmann- Frankfurt a. M., R.-A. Dr. Willy Katzenstein-Bielefeld, Hans Lachmann-Mosse-Berlin, Betty Marcus-Berlin, Dr. Hermann Schildberger-Berlin, Ilse WcAff-Berlin, Kammergerichtsrat Leo Wolff-Berlin; von der Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands: Rabbiner Dr. Appel - Dortmund, David- Bochum, Dienemann-Offenbach, Elsaß-Landsberg a. W., Goldmann-Leipzig, Halpersohn-Breslau, Lubasch-Barmen, Nellhaus- Hirscbberg/Schles., Norden-Elberfeld, Samuel-Essen, Wiener- Berlin und WolftDresden. Frankfurt a. M. In der Nacht von Sonnabend, den 19. auf Sonntag, den 20. Juli, findet auf dem großen Feldberg im Taunus die Herzl-Feier der Revisionisten Frankfurt a. M. statt. Die Feier wird in Form einer Trefffahrt der drei revisionistischen Gruppen: Hazahar (Histadruth _ Zionim Harevisionistim), Zemer (Zeire Misrachi Revisionistim), Bethar (Brith Trumpeldor) durchgeführt und beginnt um 1/23 Uhr nachts bei Sonnenaufgang■ auf dem Feldberg. Bei einem gemeinsamen Lager werden hebräische Lieder gesungen und folgende Ansprachen gehalten: S. Wigodsky (hebräisch), Dr. Arnsberg (deutsch), Henrik Lisauer (hebräisch), Dr. Harry (deutsch), Marcus Schimmel (hebräisch). Im Anschluß werden sportliche Kämpfe stattfinden. Treffpunkt: Am 19. Juli, Haupteingang vom Hauptbahnhof. Abfahrt: Nach Cronberg 23,33 Uhr, Königstein 23,28 Uhr. Alle Zionisten Südwestdeutschlands sind nerzlichst eingeladen! Jüd. sozialdemokratische Arb.-Org. Poale Zion. Mitglieder- Versammlung am Mittwoch, dem 16. Juli, abends 81/2 Uhr, im großen Saal des Gemeindehauses, Rosenstr. 2/4. Thema: Die politische Lage im Zionismus. Referenten: Salman Rubaschow, Tel-Awiw; Meilech Neustadt, Tel-Awiw. Der Russisch-Jüdische Klub veranstaltet am Mittwoch, dem 16. Juli, um 8 Uhr abends, im Cafe Jagenburg, am Nollendorfplatz, einen Vortrag in russischer Sprache von Herrn J. Klinoff über ״Zionismus und Bolschewismus“. Anschließend freie Ausspräche. Eintritt frei. Aas dem Lager der radikalen Zionisten Lentberg, 9. Juü. (J. T. A.) Das Organisationskomitee für die Weltkonferenz der Radikalen Zionisten, die demnächst in Lemberg Zusammentritt, lud zu einer Pressekonferenz ein, in der Abg. J. Grünbaum über Taktik, Aufgaben und Ziele der Radikalen Zionisten referierte. Grünbaum erklärte, es werde demnächst zu einem Meinungsaustausch der radikal-zionistischen Gruppen in Warschau und Wien zwecks Vereinheitlichung der Kanrpfmethoden kömmen. Die von Grünbäum geführte polnische Gruppe ist für einen Kampf zur Eriteuerung der Zionistischen Organisation von innen heraus, während die von Robert Stricker geführten Wiener Radikalen das Schwergewicht darauf legen, daß gemeinsam mit den Revisionisten der Rücktritt Dr. Weizmanns erzwungen werden soll. Bekanntmachung der B. Z. V. Zu den Wahlen für die Vertreter-Versammlung der B. Z. V. ist nur _ ein Wahlvorschfag eingereicht wordep. Hierdurch entfällt jede Wahlhandlung. Die Namen der gewählten Vertreter und Ersatzvertreter werden noch veröffentlicht. Der Hauptvorstand der B. Z. V. Max Baer, Wahlkommissar. Warnang! Unsere Berliner Freunde werden darauf aufmerksam gemacht, daß Herr Karl F r ä n k e I nicht Mitarbeiter der zionistischen Institutionen und daher nicht berechtigt ist, Geldheträge ‘einzukassieren. Wir bitten bei Büchsenleerungen, Inkassobesuchen usw. stets nach Legitimation zu fragen und in Zweifeisfällen unser Büro, Bismarck 7165, anzurufen. Keren Kajemeth Lej Israel und Berliner Zionistische Vereinigung. Leerzimmer FESTDICHTVNGEN *"«.מ! Tsastt ׳ TaMMtr / wrtrto# m!- Fistzeltungti ✓ MflnnaiM viduell verfaßt Efiftltfftak BERLIN - CHARLOTTENBURG 4 StUlUaa Waitssir&ß« 20. Tel.-. BUibtreu 2318. eventuell möbliert oder Uilmobliert (hochparter?e) T1 מזנז. August zu vermieten Bad, Wsrmwuser, Telefon, eiektr. Licht. Telefon! Ohl an d 5697. 1n11m1111111111111]11m1111mNmm1m11111111u11!n1i11111n11111u111!n1111״m1m1111m111111!m1111!11 Doktor •Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Vervielfältigungen jeder Art Aushilfen auch aufier dem Hause. Vrav Clara U11 m t» a» tt (firiiher Wöllstein) Flotowstraße 5 unmittelbar am Bahnbof Tiergarten Tel.; Hansa 5305. Anmeld.: bis ll<ß Uhr morg■. od. 3-7 nachm. Reslauranl M. Schlank unter Aufsicht der Isr. Synajogeo- Gemeinde ״Adaü-Jisroel“ zu Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5. Eingang Dircksenstraße. Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher: Amt Weidend&mm 8353. Ausrichten von Hochreiten und Festlichkeiten חיים ארלוזורוב׳ הדק והשנון של וערה החקירה(סוף)— י• בן־ צבי. הממשלה וחוקי העבודה• - דיר א• דופי ן ׳ היהודים בחקלאות העולם (H). — דן פינס׳ המצג הכלכלי של היהודים בכרית הסוביטית• — ק ר ל ר נ ר, משק העולם יאחר המלחמה והסוציאליזם• — מיכאל אסף. תקופת שלטון הערבים בא-י (סוף)• — לרשימות החודש• — דוד שמעונוביץ. אהבת שלמת. (פואימה דרמטית) n - ת. הוו׳ אשמנו(סיפור)• — השקפות וסקירות: בארצות המזרח - מ• א• / ,חוקות סוריה• — בתנועת הנוער החלוצית• — ג• חנוך / סקירה כללית! ״החלו׳ך. השנלח וחינוך — י• ונדבנק / דו*ה הליגה העילמיה של הנועד! ועידה הברית העולמית להשכלה לגדולים ■ בקמבריג׳• — ספרים: זיגמונד פרויד, אץ נהת בחרבות (י׳ר רפאל זליגמן). תנאי החתימה: בארץ-ישראל —1 לא״י לשנה׳ בחו״ל 1.250 לא״י לשגה מחיר החוברת הבודדת בארץ -.100 מא׳־י׳ בהו *ל —.60 «מ¬ תכתבת של המערכת וההנהלה: ירחץ מפלגת פועלי ארן ־ ישראל (יצאה לאור חוברת ג׳ אחדות העבודה Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Täglich 2 Vorstellungen 5 und 81/g Uhr. Unsere neuen Preise; Wochentags 5 Uhr 50 Pf. bis 3 Mark Täglich 8*?2 u. Sonnt. 5 Uh! 1 Mark bis 6 Mark Lldilsplel-Tlicafer Spielpläne ab 15. Juli 1930 fl.mOlllch.s zweizimmerneim m&bUftrt, vermietet billig ROSENBAUM, Stagllti, Albrechtstr. 58, nähe Stadtpark. Als Klaulerstimmer empfiehlt sich Pere* Steglitz, jeverstr. 1. Telefon: Steglitz 1920. Dniversan Scbahpaleal Piakaa. 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