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Jüdische Rundschau · 1930-07-11 · Heft 54 (11.7.1930) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 54 (11.7.1930)
Date
1930-07-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 54, 11. VII. 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 307 WELTV QAND Die palästinensischen Motorradfahrer auf der Rückreise. Din zi'lm Motorradfahrer dos Makkabi Palästina haben ihre Riickroiso nach Beendigung der Tagung in Antwerpen angetreten. Ihr Rückweg führt sie (Iber Frankreich, Süddeutschland, Polen, Jugoslawien, Bulgarlen. In allen diesen Ländern werden sie auf ihrem Wege die Makkabl-Vereine besuchen. Saloniki. Auf ehr Tagung in Antwerpen langte ein Begrüßung•!- schreiben des Makkabi in Saloniki ein, welcher nach jahrelanger In* aktiv!tät sich neu konstituiert hat und seine Arbeit mit Energie bpgönnen hat. Das Präsidium hat die Verbindung mit dem Makkabi in Saloniki aufgenommen. Eine Kundgebung von Professor Einstein für den Makkabi. Prof. Albert Einstein bat für den Werbefeldzug des Makkabi-Wcltverb,indes in Amerika folgende Erklärung zur Verfügung gestellt: ״Zweifellos trägt der Weltverband ,Makkabi' nicht wenig bei zur Hebimg des Solidaxiliitagcfühls, des gesunden Selb.stbowußtseins und der gesellschaftlichen Selbständigkeit dir Juden. Er verdient daher die Förderung aller jüdischen Kreise, auch solcher, denen sportlich© Interessen ferner Regen.“ Deutscher Kreis Das Makkabl-LIederbuch kostet für Mitglieder des Deutschen Makkabikreises geheftet 1,50 M., gebunden 3,35 M. bei sofortiger Bestellung durch den Verein. An Jugendbünde, Vereine und jüdische Organisationen erfolgt auf Wunsch der soeben erschienene ausführliehe Prospekt mit Probeabdruck und genauem Inhaltsverzeichnis. Deutscher Makkabikreis, Berlin W 15, Meinekestr. 6. Internes Sportfest der Turner. Zum ersten Male fanden am 3p. Juni 1g30 auf dem Tiergartensportplatz die leichtathletischen Meisterschaften sämtlicher Tumabteilungen statt. Das Meldeergebnis war befriedigend, und mit großem Eifer waren die Erschienenen bei der Sache. Zirka 1 jo Teilnehmer lieferten sich äußerst spannende Kämpfe, so daß zum Teil recht ansehnliche Leistungen erzielt wurden. Dies war der Anfang, derartige Meisterschaften durchzuführen, und wir werden alles daransetzen, die Turnmeisterschaften alljährlich zu wiederholen. Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse: Jugend: joo m: 1. Dattner 12,5, 2. Ramcr 12,8, 3. Fränkel 13 Sek. «800 m: t. Spatz 2,38,2, 2. Mardyrs 2,30,4, 3. Fränkel 2,31,5 Min. Drei- Kampf: 1. Dattner, Ramer 5j, 2. Sobol 471/». 3. Tiktin 46<4 P. Weitsprung: 1. Dattner 5,20, 3. Ramer 5,06, 3. Rosenfaid 4,44 ni. Speerwerfen: 1. Spatz 32,50, 3. Ramer 27,60, 3. Mar* tlvrs 37,25 m. Kugelstoßen: 1. Dattner 0,35, 2. Rosenbaum 8,go, 3. Blaustein 8,46 m. Schüler: 50 m: 1. Schlank 8,6, 2. Tauborg 9, 3. Pappelbaum 9,4 Sek. Mädchen: 75 m: 1. Medan, Lena 11,2, 2. Kurnick, Liddy 11,4, 3. Sommerfeld, Marg. 11,6 Sek. Schlagballweitwerfen: J- Medan, Lena, 42 ,ל, Kurnick, Liddv 37, 3. Sommerfeld, Marg. 33,20 m. 4X ioom-S t a f f 0 1 für' Damen, Mädchen, Schüler: r. Jungmädchen 5p,4, 2. Frauentum 61,4, 3. Damengymnastik 62,3 Sek. 4 X 100 m- Staffel für Männer. Jugend: 1. I. Männer III (20 m Vorg.), 2. I. Männer II (v. Mal), 3. Jugendturn I (10m Vorg.). Männer: 100 m: 1. M. Leimann 13,1, 3. L. Kalb 12,4, 3• D• Neumann■ 13,6 Sek. 400 m: 1. M. Leimann 56,9, s• I- Kalb 67,9, 3. Kaplan 60,7, Sok. 1500 m: 1. M. Pauker 4,51, 2. V. Selinger 4,54, 3. Medan III 5,10 Min. Drei-Kampf: j. Adler 481/2, 3. Weid 48, 3. Leimann,Kjaplan^KinleiwwnnAS.P«. W;e il*|trup.g:.Jt,S|«äau9IL 5,34, 3. H. KaiÄiann i,*0, 3, Kaplan 5,10«». Hoehsprung: 1. Hirschfeld 1,40, 2. Epstein 1,35 m, 3. Medan II. Speerwerfen: I. H. Ginsberg 32,35, 3. A. Epstein 30,70, 3. H. Adler 29,30 m. Diskuswerfen: 1. Kaplan 34,40, 2. Blumenkranz 2 3,65, 3. Ginsberg 23 m. Kugelstoßen: 1. Groß 8,97נ ׳• Ginsborg 8,80, 3. Sack 8,05 m. Damen: 100 m: 1. Bengen, Anni 15,1, 2. Simon, Alice 15,5, 3. Bergmann, Rose 15,6 Sak. Schlagballweit werfen: 1. Mager, Lotte 39,40, 3. Wittoer, Lotte 34,50, 3. Simon, Alice 29,70 m. Bar Kochba Danzig. Am 6. Juli fanden in Danzig die leichtathletischen Meisterschaften de* Bezirks Grenzmark statt. Erstmalig beteiligte sich auch der Bar Kochba an diesen Meisterschaften und konnte in Anbetracht der guten Konkurrenz verhältnismäßig gut abschneiden. Außer den namhaften Danziger Vereinen waren u. a. vertreten: Germania Stolp, Sturm Lauenburg, Polizei Schneidemühl, Marienburg 05 und Elbing 05. Dis besten Ergebnisse für uns erzielten wiederum unsere Damen. In der 4 X 1°° ״!-Staffel liefen sie, nach außerordentlich scharfem Kampfe, mit Brustbreite hinter Elbing ein. Die Zeit für beide war 57,2 Sek. Weiterhin konnte Anni Smajewicz im Weitsprung den 3. Platz mit 4,59 m und im 100 m-Lauf den 4- Platz mit 4 Sek. (Vorkampf 13,8 Sek.) belegen. Im 800-m-Lauf konnte sich Martha Rosenzweig mit 3,08 Min. plazieren. Bei den Herren startet© für uns nur E. Tobias im Weitsprung und aoo-m-Lauf. Pie im Vorkampf erzielte Zeit von 34,8 Sek. für 300 m qualir fizierte ihn für den Endkampf. Trotz verbesserter Zeit (3/1,7 Sek.) mußte er sich im Endkampf mit dem 4• Platz begnügen.. Auch irn Weitsprung gelang es ihm gegen gute und zahlreiche Konkurrenten in den Endkämpf zu kommen, um dort den 6. Platz mit einer Sprungweite von 5,89 n! zu erreichen. Bar Kochba Oberhausen (Rhld.). Anläßlich der Platzweihe eines Obcrhausener Vereins entsandte Bar Kochba zu den lniehtathletischen Wettkämpfen am 6. d. M.: M. Bitkower, R. Wolff und H. Schleimer. Trotz scharfer Konkurrenz bliebon wir fast auf der ganzen Linie erfolgreich. Für den 100-m-Endlauf qualifizierten sich: Bitkower und Schleimer. Bitkower siegte in der für die mäßigen Bahnverhältnisse guten Zeit von 12 Sek. Das Speerwerfen war eine Anplogpnheit Wolffs, der mit einem Wurf von 39 m den Sieg an sich reißen konnte. Zweiter wurde Schleimer. Auch das Kugelstoßen sicherte sich Wolff: er stieß die Kugel g.gä m, während Bitkower BERLINER KALENDER TQtrbonb 3flWf<$er Ingenieure und dentiler ln Deutf$f(tnft. SRontag, b, 14.311m, abetibS 8V3Ufjr im @emetttbef!au6׳ ®erlitt 62, SRofenftrafte 2/4. Otbentlidbe ®Htgliebtroetfantmlung. Sltjfcf)Ite־ ftenb (um 9 UI)t1 ft&lt §ert Äulturirtgeninir Seiner, £>aifa, einen ßicftt&ilbeTöoritag über: ״Oie Oefieblung btt ßme! unb feine ted&nlföe örWlieftun«״. 3tonifWf«|er Juqtnöbunb ,Vorbau". ®ienStog, ben 15. 3uni, abenbä 8 */« Uhr im §eim, ®Setter Strafte 1. ßer8l«@ebenffeler. cs diesmal nur auf 0,50 m brachte. Der Weitsprung brachte une ebenfalls einen Sieg; Schleimer siegte knapp vor Bitkower mit. einem Sprung von 5,60 m. Im 400-m-Lauf belegten wir durch Wolff einen guten 3. Platz. Zeit: 57,2 Sek. Das Diskuswerfen wurde cino Beute von Wolff, der die Scheibe 28,10 m warf. In geringem Abstande folgte Schleimer mit 27,50 m. Vermischtes ״Judentum und Hygiene“. Die große Internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden lenkt die Aufmerksamkeit wieder einmal auf den ganzen Komplex der volksgesundheitlichen Fragen. Das Judentum hat zu diesen Dingen außerordentlich viel zu sagen, enthält doch das Religionsgesetz eine sehr große Anzahl von Bestimmungen, deren Durchführung dem jüdischen Volke Lebenskraft und -dauer gegeben hat. Es ist deshalb zu begrüßen, daß, wie wir hören, ein Sammelwerk unter der Mitarbeit von etwa 20 namhaften rabbinischen, ärztlichen und anderen wissenschaftlich geschulten Autoren erscheint, das in populärer Darstellung alle Sektoren der jüdisch-hygienischen Gesetzgebung in ihrer Auswirkung auf den Einzelnen lind die Volksgesamtheit behandelt. Auch die großen bevölkerungspolitischen Fragen der deutschen Juden finden selbstverständlieh Berücksichtigung. Von aktueller politischer Bedeutung dürfte u. a. ein ausführlicher Beitrag über aas Schächten und seine hygienisdien Auswirkungen sein, der auch die von antisemitischer Seite erhobenen Vorwürfe widerlegt. Die jüdischen Ehegesetze, die Beschneidung, die Reinheitsgesetze, Speise^esetze, die historische Rolle der jüdischen Frau für die geistige und leibliche Hygiene des jüdischen Hauses, die sanitären Einrichtungen der deutschen Juden, der Ose und des modernen Palästina und vieles andere mehr werden in dem schönen illustrierten Werke, das zu 3 M. auf den Büchermarkt kommen wird, behandelt. Als Verleger zeichnet Herr Jac. Sternlicht, Abteilung ״Verlag Judentum und Hygiene“, Dresden-A., Zeughausstr. 3. Der Russisch-Jüdische Klub veranstaltet am Mittwoch, dem 16. Juli, um 8 Uhr abends, im Cafe Jagenburg, am Nollendorfplatz, einen Vortrag in russischer Sprache von Herrn J. Klinoff über ,,Zionismus und Bolschewismus“. Anschließend freie Ausspräche. Eintritt frei. Die Aufführung von Shakespeares ״Was Ihr wollt“ unter Regie von M. Tschechow (Uebersetzungf von Dr. Saul Tscher- י iiichowsky, Musik von Dr. ©וי# Tod», Bühnenausstattung vom Herrn Masjutin) wird in diesen Tagen beendet. Die geschlossene Generalprobe vor geladenen Freunden findet am 15. Juli, um 8(4 Uhr, im Berliner Theater, statt. Anfragen an das Habimah-Sekretariat, Hardenbergstr. 19, Tel. Steinplatz 7138. Für Kursunterricht und Selbststudium empfehlen wir allen, die gründlich Hebräisch erlernen wollen, die von Wissenschaft« liehen und p&dagogf- * sehen Autoritäten als aufierordentllche Leistung beurteilte Einführung In das Hebräisch der Gegenwart von DAVID JOSEF BORNSTEIN Broachiart RM, 7,50, ln Ganzleinen 0eb. RM. , zuzüglich RM,0,30 für Porto und Verpackung. Ausland RM. 0,70« Lieferung erfolgt gegen Vorauszahlung oder per Nachnahme. Verlag und Alleinvertrieb! JÜDISCHE RUNDSCHAU G. M. B. H. Berlin W iS, MelnekeatraBo 10. Postscheck - Konto: 173 •*. Sollen Juden thüringische Badeorte besuchen? Man schreibt uns: Es ist in der letzten Zeit wiederhol( von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen worden, daß das Treiben der Antisemiten dazu führen würdig den Juden den Aufenthalt in thüringischen Kurorten 211 verleiden. Von nationalsozialistischer Seite ist sogar im Landtag erklärt worden, daß Juden fortbleiben könnten. Demgegenüber haben die Verbände der Thüringer Verkehrs- und Fremdenindustrie (Verkehrsverband, Bäderverband, Hotelbesitzerverband) gegen die antisemitische Hetze protestiert. Auch die wichtigsten Fremdenstädte und Kurorte wie Weimar, Eisenach, Oberhof, Friedrichroda haben Beschlüsse gefaßt und verbreiten lassen, die sich gegen die nationalsozialistische Judenhetze richten und erklären, daß jüdische Gäste überall willkommen sind. Wir glauben unsererseits, daß die Juden sich keineswegs durch die Bedrohung mit antisemitischen Terrormaßnahmen einschüchtern lassen sollten. Sie sollten im Gegenteil die thüringischen Bäder eifrig besuchen. Erstens verdienen diese den Besuch wegen ihrer Schönheit und zweitens wäre weder den thüringischen Juden noch der bisher vom Antisemitismus noch nicht verseuchten nichtjüdischen Bevölkerung mit dem Fernbleiben der luden aus den thüringischen Bädern gedient. Den größten Schaden hätten zunächst gerade die jüdischen und judenfreundlichen Unternehmungen. Forschungsinstitut Iflr Geschichte und Quellenstudium der hebräischen Dichtnng Wie wir erfahren, hat Herr Salman Schocken — im Zusammenhang mit einer dem Andenken des im Oktober 1929 verstorbenen Herrn Simon Schocken gewidmeten Familienstiftung — ein ״Forschungsinstitut für Geschichte und Quellen- Studium der hebräischen Dichtung“ in Berlin errichtet. Als wissenschaftlicher Leiter dieses Instituts Ist bereits vor Monaten Herr Dr. Brody, der bisherige Oberrabbiner in Prag, berufen worden. Dr. Brody gilt als unbestrittene wissenschaftliche Autorität auf dem Gebiete des neu gegründeten Forschungsinstituts. Geplant sind grundlegende textkritische Ausgaben der Hauptdichter der hebräischen Dichtung, sowie die Veröffentlichung von Quellenmaterialien und Forschungen. Das Forschungsinstitut soll jungen Gelehrten, die sich mit dem Spezialgebiete bereits beschäftigt haben, die Möglichkeit zur Fortbildüng und selbständigen Forschung gewähren. Für den wissenschaftlichen Rat des Instituts sind die Herren Professor Dr. Isrnar El bogen und Professor Dr. Gotthold Weil gewonnen worden. Als Assistent steht dem Institut Herr Dr. Schirmann zur Verfügung. Der wissenschaftliche Leiter des Instituts, Herr Dr. Brody, wird neben der Arbeit als Hauptherausgeber der Schriften auch seminaristische Uebungen im Gebiete "des Forschungsinstituts abhalten. Eine besonders wertvolle Grundlage für die Arbeiten des Instituts bilden die Handschriften der Bibliothek Schocken, die sich in den letzten Jahren in Vorbereitung des jetzt gegründeten Forschungsinstituts au! die Sammlung von Quellenmaterialien aus dem Gebiete der hebräischen Dichtung mit großem Erfolge betätigt hat. Mit der Akademie für die Wissenschaft des Judentums sind Vereinbarungen in die Wege geleitet, die eine Zusammenarbeit des Instituts und namentlich auch des Verlages, der für die Publikationen des Instituts errichtet werden soll, mit der Akademie gewährleisten. Voraussichtlich wird die Akademie tdftjfc tig auch in dem wissenschaftlichen Rat des Instituts , vertreten sein. Der zionistische Studentenverein ״Haschachar“ überreichte in feierlicher Weise dem Rektor der Genfer Universität Prof. Werner das Diplom über die Eintragung der Universität in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds. Die lettländische Regierung ernannte Louis Segalowitsch, einen Juden, zu ihrem Konsul in Breslau. Jüdische Gemeinde. Freilag, den 1 ו. Juli, abends: Synagogen mit altem Ritus und Allersversorgungsanstalten: 7,30 Uhr: Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. In den Synagogen mit neuem Ritus: Ansprachen des Rabbiner*. Sonnabend, den 13. Juli, morgens: Alte Synagoge: 8,30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus und Altersversorgungsanstalten.• g Uhr; Frühgottesdienst Synagoge Rykestraße: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus; Frühgottesdienit (außer Syn. Friedenstempel); 7,80 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr; Syn. Friedenstempel; 9,30 Uhr. Predigten: Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Emil Cohn; Neue Synagoge: Dr. Blumenthal; Syn. Lützow- Straße: Dr. Salomonski; Syn. Fasanenstraße: Dr. Bergmann; Syn. Levetzowstraßo: Dr. Prinz. Sabbat-Ausgang: 9.24 Uhr. Die Syn. Kaiserstraße lat vom 6. Juli 1g30 ab bis auf weiteres wegen baulicher Veränderungen geschlossen. Die Wochentags- und Freitagsabend• gottesdienste finden während dieser Zeit in der Mädchenschule Kaiser- Straße ag/30, Hof parterre, statt. Die Gottesdienste an don Sabbat- Vormittagen in der Aula der Mädchenschule. Gottesdienst an den Wochentagen, abends in allen Synagogen: 7,30 Uhr; morgen»: Alte Synagoge, Synagogen Kaiserstraße, Rykestraße, Kottbusser Ufer; 6,30 Uhr; Synagogen Münchener Straße, Grunewald und Synagogen mit neuem Ritus; 7 Uhr. GeschätlUche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafö Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillerthcater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Zwecks Heirat sucht gebild. Dame, Ende 20, berufst., gute Farn.» Bescheid, erzog., monatliche Rente aus Besitz, Bekanntschaft mit gebild• Herrn in gesicherter Position. Off. unter Cb. K, 3297 bef* Rudolf Moese, Berlin - Charlottenburg, Kantetrmße 34 Zwei zusammenhängende, komfortabel möbl. Vorderzlmmer sonnig, geräumig, mit Schreibtisch und Tischtelefon, elektr. 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Weinberg Lessing-Theater Der Faun Theater des Westens Dae Land de* LKch.Int Metropol-Theater Mit Dir allein aal einer einsamen Insel Theater in der Behrenstra&e Mein Vetter Eduard Renaissance-Theater Die Wender.Bar Komische Oper Lieb• und TrompetenbUaen FESTDICHTUNGEN AH׳! ־״ Toaste / Tatenloser / uortrige!־״!;. Fesuoitunsen / mnruagen vidueli verfaßt

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