Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 53 (8.7.1930)
- Date
- 1930-07-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 360 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 53, 8. VII. 1930 Aus den Gemeinden Tagung des Bayerischen Gemeindeverbandes. Am 29. Juni trat in München der Verband Bayerischer Isjütischer Gemeinden zu der diesjährigen Tagung zusammen. Den Vorsitz der Tagung führte Geheimer Rat Professor Dr. S i I b e r s c h m i d t - München. Namens der Israelitischen Kultusgemeinde München entbot Justizrat Dr. Oe st re ich der Versammlung herzliches Willkommen. U. a. wies er auf das peinliche Unrecht hin, das uns Juden in der Gegenwart in Deutschland zugefügt werde. Im Aufträge des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus dankte Ministerialrat M e z g c r, der mit dem Geheimen Rat Ministerialdirektor Dr. H e z n e r erschienen war, für die Einladung zur Tagung. Es folgte ein Vortrag von Rabbiner Dr. R a c r w a 1 d - München mit dem Thema ,,Jüdische Bildung, eine Aufgabe der Zeit1'. Den Schluß der Eröffnungssitzung bildete der Bericht des Präsidenten des Verbandes Dr. Neumeyers, München. Wie vor acht Jahren, als der Verband in München zusammengetreten sei, befindet man sich wiederum in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Der Verband müsse mit einem starken Rückgang der Steuereinnahmen rechnen. Diese Tatsache habe dem neuen Etat ihren Stempel aufgedrückt. Was das Vorjahr betreffe, so seien gegenüber einer Einnahme von 635 000 M. 1m Jahre 1928 und einem Voranschlag von 626 000 M. nur 596 000 M. an Umlagen eingegangen. Der’Ausfall von 30 000 M. habe aus den Reserven früherer Jahre gedeckt werden können. Der Umlageeingang, auf den Kopf der jüdischen Bevölkerung umgerechnet, ergebe einen Betrag von 12,13 M. Von dem gesamten Umlageeingang entfielen auf die Gemeinden München 42,26 0/0, Nürnberg 25,98 0״. Fürth 8,30 0/0, Augsburg 4,05 0/0, Würzburg 3,86 «,'0, Bamberg 2,25 0׳״ und Aschaffenburg 1,64 0/0. Auf die sieben Gemeinden zusammen also 88,34 °'o. Der Staatszuschuß habe wiederum 70 00;) M. betragen. Der Verband behalte sich vor, auf eine Erhöhung dieses Zuschusses zurückzukommen, wenn die Finanzverhältnisse des Staates wieder geordnet seien. Die Jahresrechnung 1929 schließe ab mit einem Betrag von 725 000 M. Der Etat des laufenden Jahres (Vorlage der Verbandsleitung) bilanziere mit 593 000 M. Dr. Neumeyer wendet sich dann in längeren Ausführungen dem am 1. Oktober d. J. in Kraft tretenden Gesetz zu, das ein Schachtverbot in sich schließe. Dann wies er auf die zunehmende judenfeindliche Bewegung insbesondere in Franken hin, die den Frieden in der Bevölkerung ernstlich zu gefährden drohe. In der Aussprache wurde der Verbandsleitung von allen Parteien unterschiedlos der Dank für die geleistete Arbeit und das Vertrauen in der Führung der Geschäfte ausgesprochen. Rechtsanwalt Jung- Nürnberg wünschte für die Zukunft, mehr als es bisner geschehen, eine Beschränkung der Ausgaben auf den Gebieten, die bei der herrschenden Not zurücktreten müßten. Rechtsanwalt Feilchenfeld - Nürnberg bat um stärkere Berücksichtigung der sozialen, Hauptlehrer Dr. Barnb e rg er-Nürnberg um stärkere Förderung der kulturellen Aufgaben, insbesondere der Volksschulen. Er richtete einen Appell an die dem Verband angehörenden Mitglieder des C e n - tral-Vereins, daß in diesem Verein eine Plattform geschaffen werden möchte, auf dersich alle ohne Unterschied der Parteirichtung in der Abwehr gegen die immer stärkere antisemitische Welle finden könnten. Der Central-Verein möge seine Polemik in inner-jüdi sehen Dingen zu rück stellen und damit die Möglichkeit der Mitarbeit aller schaffen. — Sanitätsrat Dr. B a r o n - München betonte demgegenüber, daß die Angriffe gegen den Central-Verein von außenstehender Seite begonnen worden seien, durch die erst die Stellungnahme des Central- Vereins veranlaßt worden wäre. Wenn auch von der Gegenseite eine Entgiftung der Atmosphäre herbeigeführt werde, würden er und seine Freunde sich gerne dafür einsetzen, daß innerjüdische Streitfragen im Central-Verein zurück-gestellt würden. Der zweite Tag war im wesentlichen durch die Beratungen über eine Rabbinatsbezirksordnung ausgefüllt. Berichterstatter war Justizrat Dr. H o m m e 1 - Schweinfurth. Der Sonntag Abend vereinigte die Teilnehmer zu einem Festabend, auf dem vor allem Ministerialrat M e z g e r als Vertreter des Kultusministeriums einen geschichtlichen Ueberblick über die Tätigkeit des Verbandes gab. Recklinghausen. Der Regierungspräsident zu Münster wies die gegen die Repräsentanten wall len, die den Liberalen mit vier Stimmen Mehrheit alle Mandate verschafften, eingelegte Beschwerde aus formellen Gründen zurück. Für die Liberalen beschämend aber ist es, daß der Regierungspräsident anläßlich dieser Wahl aus eigenem Antrieb gegen die Gemeinde vorgegangen ist, um sie zur Einführung des Verhältniswahlrechts zu bringen. Sportanlage der Jüdischen Gemeinde. Dicht am Bahnhof Grunewald entsteht auf einem Gelände von 40000 qm die Sportanlage der Jüdischen Gemeinde, die zweckmäßig, sparsam und dabei doch allen Anforderungen entsprechend jetzt gebaut werden soll. Damit die Arbeiten sofort beginnen können, um schon im Winter den Spielbetrieb eröffnen zu können, hat der Vorstand der Jüdischen Gemeinde die Kosten mit 50000 M. bevorschußt, in der sicheren Erwartung, daß aus den Reihen der Gemeindemitglieder, unter besonderer Mitarbeit der gesamten jüdischen Jugend die Gelder aufgebracht werden. Jedem Juden in Berlin ist Gelegenheit gegeben, durch Kauf von Bausteinen (1 M.) sich an dem Ausbau der gesamten Anlage zu beteiligen. Kein jüdischer Vater und keine jüdische Mutter wird sich dem Rufe der Jugend verschließen, sondern gern ihr Scherflein für das körperliche Wohl der eigenen Kinder beifragen. Die Bausteine sind bei allen Mitgliedern der jüdischen Sport- und Jugendvereine zu haben. Juda Bornstein Am 30. Juni d. J. verschied plötzlich in seinem Wohnort Wiesbaden im Alter von 42 Jahren Juda Bornstein. Der Verstorbene, einer der eifrigsten Mitglieder unserer Organisation, war weit über den Kreis der Zionisten hinaus geschätzt und beliebt. Juda Bornstein zeichnete sich durch eine faszinierende Rednergabe aus und pflegte in zahlreichen Vorträgen seine Zuhörer durch die Leidenschaft seiner Rede fortzureißen. Ursprünglich Jurist, widmete er sich, nachdem er nach Deutschland gekommen war, dem kaufmännischen Beruf, in welchem er zunächst erfolgreich war. Im Grunde seines Wesens war Juda Bomstein jedoch für das Geschäftsleben ungeeignet. Sein fnteresse konzentrierte sich ausschließlich auf die Propagierung des zionistischen Gedankens. Am 13. Juli wird in Wiesbaden im Gemeindesaal, Michelsberg 28, für Juda Bomstein eine Gedenkfeier stattfinden. Den Familienangehörigen Juda Bornsteins wendet sich das Mitgefühl des großen Freundes- und Verehrerkreises des Verstorbenen zu. K. 24 junge Zionisten nach Sibirien deportiert Moskau, 5. Juli. (J. T. A.) Unter der Beschuldigung, eine illegale zionistische Tätigkeit entwickelt zu haben, wurden 24 Mitglieder der Organisation Zeire Zion der Sowjet- Union, unter ihnen sieben Mädchen, nach Sibirien deportiert. Die aus Moskau Verbannten sind: Israel Glusman, Maibl Wischnewski, Lipa Rojsman, Mosche Belfer, Jizchak Kaznelson, Abraham Selman, Jankei Lipschitz, Baruch Beilin, Abraham Beilin, Abraham Barski, Babii Levitat und Mendei Gerwiz. Die aus Leningrad Verbannten sind: Abraham Raduzki, Boris Lerer, Manja Wolower, Panje Juchtman, Frume Lerer, Chinja Kaplan, Saul Leikin. Jizchak Chutorski, Leiser Goldstein, Sara Kanterman, Salman Weißberg und Jakob Wosinski. Das Hiltswerk der Fonndattoo Am 29. Juni fand in Berlin die Generalversammlung der Foundation sowie die Sitzung des Rates der Foundation statt. Den Vorsitz in der Generalversammlung führte d’Avigdor G 01 ds m id, London, in der Versammlung des Rates Justizrat Dr. Blau, Frankfurt. Die Managing Directors, Dr. Bernhard Kahn und Dr. Louis O u n g r e , erstatteten ausführlich Bericht über die Tätigkeit der von der Foundation in den verschiedenen Ländern unterstützten Kassen. Aus ihrem Bericht ging hervor, daß die Foundation in 13 Ländern bzw. Provinzen ihre Tätigkeit ausübt. Die Gesamtzahl der Kassen, die in diesen Ländern oder Distrikten von der Foundation unterstützt werden, betrug am 31. März 1930 — 747 (nicht eingerechnet die Arbeiter-, Konsum- und Produktions־ genossenschaften in Polen und der verschiedenen Zentralen in den einzelnen Ländern). Die Mitgliederzahl in diesen Kassen bezifferte sich am 31. März 1930 auf 322 982. In manchen Ländern, in denen die kooperative Bewegung schon seit längerer Zeit besteht, sind in den von der Foundation unterstützten Genossenschaften etwa 50 °0׳ der jüdischen Bevölkerung kooperlert. Die eigenen Mittel in Form von Anteil- und Reservekapital in all diesen Institutionen betrugen zum 31. März 1930 .1 3224230 gegenüber i 2762362 zum 1.Oktober 1929. Samtliehe Einlagen in den Kassen, d. h. die befristeten, unbefristet ten und gebundenen Spareinlagen, betrugen zum 31. März 1930 insgesamt S 10 741 561 gegenüber $ 8 325 453 zum!.Oktober 1929. Die außenstehenden Darlehen aller Kassen bezifferten sich zum 31. März 1930 auf 8 15647579. Im Jahre 1929 wurden 562 490 Darlehen in einem Gesamtbeträge von 8 61 260 000 von sämtlichen Kassen herausgegeben. Dabei muß hervorgehoben werden, daß in Polen allein 335 000 Darlehen in einem Gesamtbetrage von $ 47 000 000 gewährt worden sind. Der Council drückte den Herren Dr. Bernhard Kahn und Dr. Louis Oungre seine aufrichtige Anerkennung für ihre aufopfernde Mitarbeit aus. Auf Vorschlag der Managing Directors hat der Council für die Arbeit in den einzelnen Landern (für Lettland, Litauen, Beßarabien, Bukowina, Alt-Rumänien, Siebenbürgen, Tschechoslowakei, Bulgarien und Oesterreich) Kredite in einem Gesamtbeträge von $ 400 000 bewilligt. Diese Kredite sind je nach der Situation in den einzelnen Ländern vor allem für die Konsolidierung und Stärkung des jüdischen Genossenschaftswesens bestimmt. Besonderes Augenmerk soll auf die Zinssenkung für Darlehen in den einzelnen Kassen gelegt werden (was bereits in den letzten Jahren das Hauptziel der Arbeit war). Diese Kredite sollen des weiteren die Kassen — soweit eine solche Notwendigkeit besteht — in die Lage versetzen, neue Mitglieder aufnehmen zu können, die Kredite zu erhöhen und das Genossenschaftswesen im allgemeinen zu erweitern. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Tätigkeit in den einzelnen Ländern beauftragte der Council die Managing Directors, mit aller Energie darauf bedacht zu sein, daß die von der Foundation unterstützten Genossenschaften auch weiterhin ihren Charakter als Leih- und Sparkassen bzw. Kleinkrcditgenossenschaften wahren. In bezug auf einige Gesuche, die dem Council unterbreitet wurden, faßte der Council folgende Resolution: ״Der Council bestätigt die bereits in der Sitzung vom 15. Dezember 1930 abgegebene Erklärung und beschließt, daß separate Verbände neben dem allein von uns anerkannten nicht kreditiert werden können. Dagegen sollen alle einzelnen Kassen, die sich um Kredit bewerben, unparteiisch untersucht werden. Wenn sie den von uns allgemein aufgestellten Bedingungen entsprechen, können ihnen Kredite gewährt werden, aber immer nur in einer solchen Form, die die Einheit der kooperativen Bewegung nicht stört.“ Vermischtes Todesfall. Der am 1. d. Mverstorbene Industrielle Maurice G f og a u spielte in der jüdischen Gesellschaft Berlins eine sehr angesehene Rolle. F.r war seinerzeit Vorsitzender der Chewrn Kadischa. zuletzt Mitglied des Zentralkomitees des Hilfsvereins der Deutschen Juden" und Vorsitzender sämtlicher Berliner Bezirkskomitees dieser Gesellschaft. Außerdem interessierte sich der Verstorbene (Schwiegervater unseres Gesinnungsgenossen Dr. Fritz Kahn) für alle Zweige der jüdischen Wohltätigkeit. Dem Palästinawerk brachte er Interesse entgegen. 17. Zionisten-Kongreß. Die Exekutive der Zionistischen Organisation hat Herrn Dr. Franz Kahn, M.-Ostrau, zum Leiter des Büros des 17. Zionisten-Kongresses ernannt. ״Hablmah“ hat mit der Einstudierung des zweiten Werkes ״U r i e 1 Acost a“ von G utzkow begonnen. Die Uebcr- Setzung ist von Saul Tschernichowsky, die Regie führt Alexander Granowsky, die Bühnenausstattung wird R. F a 1 k vorbereiten. Die Musik schreibt Dr. Karol Rathaus. ־— Die Aufführung von Shakespeares ״Was Ihr Wollt“ unter der Regie von M. Tschechoff wird in diesen Tagen beendet. Die geschlossene Generalprobe vor geladenen Freunden findet am 15. Juli um 8)4 Uhr im Berliner Theater statt. Anfragen an das Habimah-Sekretariat, Hardenbergstr. 19. Gruppe der Zionlsten-Revisionlsten, Berlin. Geschlossene Mitgüeder-Versammlung am Mittwoch, dem 9. Juli, abends V29 Uhr präzise, in den Räumen der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Die Tagesordnung lautet: 1. Vor unserer Weltkonferenz und vor *der A.-C.-Sitzung. Redner: die Herren Klinow und Lichtheim. 2. Aussprache über unsere Arbeit in Deutschland. (Einleitend ein kurzer Bericht von Herrn Dr. Ettisch.) 3. Wahl der Berliner Delegierten zur IV. Weltkonferenz. 4. Eventualia. Nur solche Mitglieder haben aktives Wahlrecht, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und im Besitze des Schekels für das laufende Jahr sind. Schekel kann noch am Wahlabend erworben werden. Unkostenbeitrag: Erwachsene M. 0,30, Jugendliche M. 0,15. Jüdischer Studentenverband. Vom Generalsekretariat des Weltverbandes der jüdischen Studenten erhalten wir folgende Mitteilung: Der zweite Kongreß des Weltverbandes findet am 2. September 1930 in Antwerpen statt. Sämtliche dem Weltverband angegliederten Landesorganisationen werden auf diesem Wege nochmals aufgefordert, alle ihre den Kongreß betreffenden Wünsche an das Generalsekretariat in Wien VIII, Daungasse 1, zu leiten. Gleichzeitig werden auch sämtliche dem Weltverbande angegliederten jüdischen Studentenorganisationen aufgefordert, sich mit dem Generalsekretariate in Verbindung zu setzen. Dr. Eduard Pachtmann, Wien Vf ff, Daungasse 1, Generalsekretär. Hindenburg, O.-S. Am 30. Juni sprach hier im Rahmen eines Ortsgruppenabends Herr Leopold Gold über ״Zionismus und Mandatarmacht“. Herr Gold schilderte eingehend die politische Administration der Palästina-Regierung seit 1922, befaßte sich mit den jüngsten Ereignissen in Palästina und konstatierte, daß nur die Aenderung unserer jetzigen politischen Methode eine Besserung der momentanen Situation herbeiführen kann. In der Diskussion widersprachen Herr Rabbiner Dr. Viktor, sowie Herr Rechtsanwalt Müller den Ausführungen des Referenten. Der Abend als solcher jedoch hinterließ bei den zahlreich Erschienenen einen nachhaltigen Eindruck und bedeutete eine besondere Belebung der Ortsgruppe. Gedenkschrift für Franz Rosenzweig. Soeben erschien die im Auftrag des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde Frankfurt a. M. von Dr. Eugen Mayer herausgegebene GedenkschriftfürFranz Rosenzweig. Neben einem Lebensabriß und einem Verzeichnis der Werke und Aufsätze Rosenzweigs enthält die mit drei Bildnissen versehene Schrift zahlreiche Einzelbeiträge, u. a. von Martin Buber, Richard Koch, Eduard Strauß, Ernst Simon, Viktor v. Weizsäcker, Karl Wolfskehl, sowie die große Gedenkrede von Rabbiner Leo Baeck. Der Preis beträgt 3 M. für das kartonierte Exemplar, zu beziehen durch den Buchhandel oder den Gemeindevorstand Frankfurt a. M., Fahrgasse 146. Der Prager Oberrabbiner Dr. Heinrich Brody wird nach Berlin übersiedeln, und sich hier ganz wissenschaftlichen Arbeiten, in erster Linie der Herausgabe der mittelalterlichen spanischen, poetischen und philosophischen Literatur widmen. Arbeitsnachweis. Wir weisen darauf hin, daß unsere Berufsberatungsstelle und Lehrstellenvermittlung im Monat Juli geschlossen bleibt. Die Sprechstunden finden ab!.August wie bisher statt: Für Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr. Für Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr. Für die Bewohner des Westens und der westlichen Vororte: Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3—6 Uhr nachmittags im Synagogengebäude, Fasanenstr. 79. Wir suchen noch handwerkliehe Lehrstellen. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeite;- nachweise, Abtlg. Berufsberatung, Berlin N 21, Auguststr. 17: Telephon Weidendamm 5936. r Grete Londner Dipl.-Ing. Paul Steinweg Verlobte ץ■ Hannover Goetbestraße 29 Juli 1930 Nowawes Goetbestrafie 34 J *r NOHEI ~*s Oberkantor Gustav Susamann, Elberfeld Weststraße 8. — temnif 3486). Langjlhrlge Erfahrung! Basta Referenzen! Restaurant M. Schlank unter Aufsicht der Isr. Synagogen * Gemeinde ״Adaß-Jisroel“ zu Beriio Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5. Eingang Dircksenstraße. Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher: Amt Weidendamm 83 53, Ausrichten von Hochzeiten and Festlichkeiten in und eußer dam Hansa. Zwei zusammenhängende, komfortabel mcibl. JR» %JL JL dflEef B. JLIlJR JRJb.«■L sonnig:, geräumig, mit Schreibtisch und Tischtelefon, elektr. Licht, Zentral-Heizung■, Wannwasser, nahe Kurfürstendamm, beste Verbindungen, sofort oder später zu vermieten, auch für Ehepaar. Evtl, auch einzeln abzugeben. Telefon: Oliva 3739. FESTDICHTUNGEN Aktuell! 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