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Jüdische Rundschau · 1930-06-27 · Heft 50 (27.6.1930) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 50 (27.6.1930)
Date
1930-06-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Kulturproblem und religiöse Frage in Palästina Einzelnummer 0*IS Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag u. Freitag. Bezugspreis bei dar Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Au8!ands«hottnernetm werden m Mt Wahrung dev *amelnen Länder berechnet- Anreicenprait: H gesp. Noopareülezefl® 0,50 G.-M. Stslleatesuch• 0,25 G.-M. Nummer 50 I Berlin, 27. VI. 1930 Redaktion Verlag und Anzeigen •Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinWlS, Meinekestr. 10 Telephon: J 1 Bismarck 7165 —70. Am«ig«asdh]11JL D i * ס «t g usd Freitag »acbmltcag• 4 Uhr Redakdonsschlufi Sonntag und Mittwoch nachmittag. 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Hexter, und James de Rothschild wohnten der ersten Sitzung die folgenden Mitglieder der Politischen Kommission bei: O. E. d’Avigdor Goldsmid, Dr. Nahum Gold mann, Dr. Berthold Feiwcl, Dr. Bernhard Kahn, Dr. Georg L a n - dauer, Kurt Blumenfeld, D. Ben Gurion, Sejmdeputierter H. Farbstein, Leo M o t z k i n. Als Gäste waren Adv. Cor cos (Paris), M. Dizengoff und B. Rem es (Palästina) anwesend. Lord M e 1 c 11 e 11 führte in seiner Eröffnungsansprache aus: Wir müssen es in das Bewußtsein der britischen Regierung einprägen, daß es unmöglich ist, das Jüdische Nationalheim ohne Menschen und ohne Boden aufz u b a u e n. Ohne diese wesentlichen Dinge ist das Mandat faktisch ein Widerspruch in sich. Die Judenheft aber darf in ihren Bemühungen keinen Stillstand eintreten lassen; im Gegenteil, sie muß alle ihre Energien einsetzen, damit die jetzigen Srhnkrlglteftem bald überwunden werden. Der Präsident der Jewish Agency, Dr. Wei z m ann, gab in längeren ASl'T-'lingen einen Ueberblick über die jetzige politische Lage, Er ׳ging מזי, Detail auf alles ein, was sich seit der letzten Sitzung dt;׳■ p«Kfeschen Kommission, im No* vember 1929, auf dem politLc hen Gebiete ereignet hat. Er erstattete ausführlich Bericht ütker die seitens der Jewish Agency mit der britischen Regierung geführten Unterhandlngen und über seine eigneten SchriRje während dieser Zeit. Er übte Kritik an der Haltuag der Rejgnrung im allgemeinen und verweilte insbesondere fei der Maßnahme der zeitweiligen Suspeiidierjipg . «r iü4J kch# *'1־mnrrr'«ng*hie1fJ Papsfina. " Dr. Hexter, Bcnfcurio'a und der Bürgermeister von Tel-Awiw Dizengoff spräche/t über die Lage in Palästina. Die zweite Sitzung fand Montag nachmittags unter dem Vorsitz von Leo Motzkin statt. Ing. Ka'plansky berichtete über verschiedene, von der Jewish Agency der britischen Rcgierung übermittelte Vorschläge. Dr. Victor Jacobson bcrichtete über die Situation jn Genf. Farbstein schilderte die starke Erregung, von der alle Schichten der Judenheit wegen der Einwanderungsmaßnahme der Regierung ergriffen sind. Die Juden erblicken in der Regierungsmaßnahme einen Versuch, hinsichtlich der jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung in Palästina zweierlei Recht walten zu lassen. Dr. Weizmann umriß die Linien der zu verfolgenden Politik. Mit Bezug auf die spontanen Protestkundgebungen der Judenheit gegen die Regierungsmaßnahmen sagte er, daß diese Proteste, obwohl sie durchaus gerechtfertigt sind, doch nicht antibritisch seien. An Weizmanns Darlegung schloß sich eine Diskussion an, an welcher Dr. Landauer, D’AvigdorGoldsmid und Dr.Ooldmann teilnahmen. Hierauf wurden zur Prüfung der verschiedenen Vorschläge und zur Abfassung von Resolutionen ein Subkomitee aus den Mitgliedern Motzkin, Bernhard Kahn, Ben Gurion, Binmenfeld, Farbstein und Goldmann eingesetzt. Die Sitzung wurde um 8 Uhr abends vertagt. Die dritte Sitzung fand Dienstag vormitfags unter dem Vorsitz von Leo Motzkin statt. An der Diskussion über die politische Lage beteiligten sich im weiteren Verlauf Dizengoff, Sokolow, Kahn, Remes, Hexter und Blumenfeld. Nach weiteren Darlegungen von Dr. Weizmann und von Harry Sacher wurde die Sitzung um 1 Uhr unterbrochen. Die Tagung der Politischen Kommission wurde, wie der J.T. A. aus London mitgeteilt wird, am Dienstag, dem 24. Juni, abends, geschlossen. Mittwoch fand eine Sitzung der Z i o - nistlschen Exekutive statt, in der der Beschluß gefaßt wurda, den .ZIonl«ti*ko,fgret «*§#11 ijtrtft?fe ״,fth;#*r /litt ,ifl*«Berufen.' Tagungsort und Datum der Eröffnung des Kongresses sollen vom Aktions- Comitd, welches am 24. August In B e r 1 i n zusammentreten wird, bestimmt werden. Klagemauer ~ Kommission an der Arbeit Jerusalem, 24. Juni. (J. T. A.) Am Montag, den 23. Juni, hielt die Internationale Klagemauer-Kommission ihre erste Sitzung ab. Der Vorsitzende, Herr Loefgren, leitete seine Eröffnungsrede mit dem Hinweis auf die Empfehlung der Shaw-Kommission ein, bald eine Kommission nach Palästina zu entsenden, die die Rechte und Ansprüche der verschiedenen Gemeinschaften auf die Klagemauer zu bestimmen haben soll. Er verlas dann die Resolution des Völkerbundsrates, die von der Ernennung einer Kommission zur Beilegung des Konfliktes an der Klagemauer handelt. Diese Kommission, fuhr Herr Loefgren fort, wurde von der britischen Regierung unter voller Zustimmung des Völkerbundsrates, dem gegenüber die Re* gierung in allen Angelegenheiten des Mandates die Verantwortung trägt, gebildet. Die Mitglieder der Kommission sind Bürger von Ländern,die in der strittigen Frage vollkommen unabhängig sind, und hierin keinerlei Partei-Interesse haben. Die englische Regierung und der Völkerbundsrat, die beide bereit sind, das Mandat durchzuführen, haben betont, daß sie von uns eine unparteiische und gründliche Untersuchung erwarten, die ein ausschließlich auf ehrlichem Begreifen des Rechtes und auf Unparteilichkeit sich gründendes Urteil zum Ergebnis haben soll. Wir hoffen, sagte Herr Loefgren weiter, daß die interessier* ten Parteien unserer Arbeit Wohlwollen entgegenbringen und uns alle nötige Unterstützung in der Auswahl ihrer bevollmächtigten Vertreter, im Verhör der Zeugen, in der Beschaffung und der Analyse des Dokumentenmaterials, im Kreuzverhör der Zeugen und in der Vertretung ihrer Sache angedeihen lassen werden. Dabei genießen die verschiedenen Interessenten die gleichen Rechte, und es bleibt ihnen Vorbehalten, De* klaratiönen, Resolutionen u. ä. m. vorzubringen. Pflicht der Kommission ist es nicht allein, eine Untersuchung durchzuführen, sondern auch ein Urteil abzugeben, und es ist deshalb nur;;echt und billig, hierbei soweit als nur möglich die üblichen Rechtsmethoden zur Anwendung zu bringen; infolgedessen ist beabsichtigt, Vertretern der Presse und der Oeffentlichkeit Zutritt zu den ■Sitzungen der Kommissionzu gewähren. Als der Vorsitzende seine Eröffnungsrede beendete, erhob sich David Yellin, um die Kommission zu begrüßen. In der Zusammensetzung der Kommission, sagte er, liege eine Gewähr für ihre Neutralität. Was die Juden verlangen, ist das Recht, vor der Klagemauer za beten, ein Recht, das wohl begründet und unbestreitbar ist. Als Vertreter der Araber erklärte A uni Bey, die moslemische Weit habe das Bestreben, die Kommission bei ihrer Arbeit zu unterstützen; die moslemische Vertretung sei aber nicht berechtigt, schon im voraus sich mit dem zukünftigen Verdikt der Kommission einverstanden zu erklären. Die Palästina-Regierung ist in den Sitzungen offiziell nicht vertreten; der ersten Sitzung wohnten Stewlrt Davis, Norman Bentwich und der Polizeikommandant Mavrogodato bei. An der Seite von Yellin haben Dr. Eliash und Rabbi Blau (Agudah) Platz genommen, neben Auni Bey saßen fünf Vertreter des Oberstem Moslemischen Rates, unter ihnen Dschemal Husseini. In der Sitzung vom Mittwoch, dem 25. Juni, hat Dr. Eliash die Sache der jüdischen Gemeinschaft dargelegt. Die Kornmission wird an vier Tagen in der Woche, und zwar zweimal täglich, Sitzungen abhalten. In Erwiderung auf ein Memorandum des Vereins der palästinensischen Presse, in welchem gefordert wird, daß entweder die Sitzungen geheim sein sollten, oder wenn sie öffentlich sind, den Vertretern der Presse weitgehende Erleichterungen geboten werden sollen, betonte Herr Loefgren die Wichtigkeit der Publizität besonders in einem Rechtsfall wie dem vorliegenden, und erklärte, er sei dafür, die Presse in ihrer Arbeit nicht zu beschränken. Herr Loefgren teilte in seinem Gespräch mit den Pressevertretern mit, daß die Araber die Zulassung von 14 Vertretern aus ihrer Mitte zu den Verbandlungen der Klagemauerkommission fordern, und daß die Juden wahrscheinlich eine gleiche Anzahl von Vertretern aus ihrer Mitte nominieren werden. Das Memorandum über die jüdischen Rechte an der Klagemauer, das der Internationalen Klagemauer- Kommission unterbreitet worden ist, gründet sich in der Hauptsacjie auf das von Dr. Cyrus Adler ausgearbeitete Memorandum; cs wurde in einer Sitzung bestätigt, in der Rabbi Meir Berlin den Vorsitz führte, und der Oberrabbiner Kook, Oberrabbiner Meir, Rabbi Sonnenfeld, David Yellin, Mevuchas, Rabbi Blau und Dr. M. Eliash beiwohnten. Dem palästinensischen Rabbinat sind von rabbinischet! Verbänden in der ganzen Welt Telegramme zugegangen, in welchen das Rabbinat ermächtigt .wird, die Sache der jüdischen Religion vor der .Klagemauerkommission zu vertreten. Solche Zustimmungskundgebungen langten u. a. von den Rabbinaten in New York, Motttreal, Antwerpen, Rom, Amsterdam, Bukarest, Paris, Johannisbürg und Kopenhagen ein. — Die Mitglieder der Internationalen Klagematierkommission haben der Jewish Agency mitgeteilt, daß sie beabsichtigen, die Hauptsynagogen in Jerusalem zu besuchen. Die moslemische J ugendvercinigung in Aegypten hat an die Internationale Klagemauerkommission ein Telegramm gerichtet, in welchem sie erklärt, sic sei, gleich den Moslems in der ganzen Welt, bereit zum heiligen Kriege, um ihr kostbares Heiligtum gegen alle Angriffe zu verteidigen. Die arabische Zeitung ״Al Hayat“ teilt mit, Bevollmächtigte aus Aegypten, dem Libanon und Syrien werden nach Jerusalem kommen, um die arabische Sache vor der Kommission zu vertreten. Aus Aegypten ist zu dem gleichen Zwecke der bekannte Gelehrte AhmcdZaki eingetroffen. Aus Damaskus traf Emir Said el Dschazairi ein, um vor der Kommission die Interessen der marokkanischen Moslems, die in der Nachbarschaft der Klagemauer leben, zu vertreten. Dschazairi ist ein Enkel des marokkanisches Häuptlings Abdul Kadir. Ein Memorandum des Komitees France-Palestine“ an England »# Das Komitee ״France-Palestinc‘־, von dem der Altstoß zur Gründung von Pro Palästina-Komitees in allen Ländern ausgegangen ist und dessen Präsident Senator Justin Godart, der frühere Minister, ist, hat dem Pariser Botschafter Großbritanniens ein Memorandum zur Weitergabe an die britische Regierung überreicht, in welchem 11. a. ausgeführt wird: Das Komitee ״France-Palestine“ fühlt das Bedürfnis, der britischen Regierung seine Ansichten über den gegenwärtigen Stand des Wiederaufbaus des jüdischen Nationalheims in Palästina zu übermitteln. Es liegt uns fern, die administrative Führung seitens der palästinensischen Organe der Mandatarmacht irgendeinem Kommentar zu unterziehen; aber können wir bei dem Schauspiel ״Revisions-Prozeß“, das sich gegenwärtig in Palästina und in London abspielt, und das gegen das eigentliche Prinzip des Jüdischen Nationalheims und die organischen Grundlagen des Palästina-Mandates gerichtet ist, gleichgültig bleiben? Die Shaw- Kommission befaßte sich in ihrem Bericht weit mehr mit den ״ersten Ursachen“, als mit den ״unmittelbaren Ursachen“ der Ereignisse und hat die britische Administration von jeder oder fast von jeder) Verantwortlichkeit freigesprochen. Ebenso wenig erkennt die1 Kommission die Verantwortung arabischer Persönlichkeiten,? besonders des Großmufti, als erwiesen an. Die Kommission hat festgestellt, daß die wirklichen Motive des Pogroms in der Furcht der Araber betreffend die folgenden Fragen begründet sind: 1. daß die Ansiedlung von Juden in Palästina ihren materiellen Wohlstand zu untergraben beginnt und das Leben der Fellachen erschwert; 2. daß die Weiteransiedlung von Juden int Lande nicht allein den totalen wirtschaftlichen Ruin des arabischen Elementes zur Folge haben wird, sondern auch die Gefahr mit sich bringt, die Araber unter die jüdische Souveränität zu bringen. — Nachdem in dem Memorandum, diese Befürchtungen der Araber widerlegt werden, wird darauf» hingewiesen, daß die Shaw-Kommission zwar die Notwendig‘׳’ keit' einer präzisen Definition der Maßnahmen zur Wahrung'׳, der arabischen .Intere^eit, anerkennt,, aber «jishts von der ■Not•« Wendigkeit verlauten läßt, daß auch die״in der Balfour- Deklaration und — wir dürfen‘hinzufügen — in der Deklaration Cambon und in den amerikanischen, italienischen, japanischen usw. Deklarationen — gegenüber ■de m j ü - dischcn Volke übernommenen V er p flieh tungen zu erfüllen seien. Die Shaw-Kommission vergißt oder ignoriert die Verpflichtung, dem Artikel 2 des ,Mandates, nach welchem ״der Mandatar die Verantwortung übernimmt, im Lande einen solchen politischen, administrativen und wirtschaftlichen Zustand zu schaffen, der die Schaffung eines Nationalheims für das jüdische Volk sichern kann“, eine ebenso klare wie präzise Definition zu geben. Aber hat die Kornmission sich denn auch bemüht, die ״Befürchtungen“ der Araber in ihren Quellen und ihren Beweisen einer tieferen Analyse zu unterziehen? Es wurde von Anfang an klar dargetan, daß das jüdische Volk ein Recht auf Wiederaufbau seines Nationalheims in Palästina hat, ein Recht, auf das es sich vor dem Tribunal des Weltgcwissens berufen kann, ein Recht, das sanktioniert ist durch die größte heute existierende internationale Rechtsinstitution: den Völkerbund. Es steht heute fest, daß dieses Recht des jüdischen Volkes durch die palästinensischen Tatsachen, durch die wirtschaftlichen und kulturellen Segnungen, die die jüdische Ko- Ionisation mit sich gebracht hat, durch den glänzenden Beitrag der Juden zur glücklichen Entwicklung des Landes, das nach der Darstellung von Sir Herbert Samuel vor Ankunft der Juden eine Wüste gewesen sei, bekräftigt ist. Indern wir die Massakers vom August 1929 in die Erinnerung zurückrufen, gedenken wir des Wortes, das der englische Premierminister vor der Vollversammlung des Völkerbundes gcsprochen hat: ״Der Gewalt weichen? Nie, nie, nie!“ Sollen w i r nun glauben, daß dieses vom Völkerbund einmütig begrüßte ״n i e“ des Vertreters Großbritanniens nicht länger als sechs Monate gilt? Aber es wird ein letztes Argument ins Treffen geführt: Man sagt «ns, daß man in Palästina vor einer ״p s y e h 0 l o g i - sehen Ta tsach e“' stellt, und daß — mögen auch das geschriebene Recht und die wirtschaftlichen Tatsachen zugunsten der unangetasteten Aufrechtcrhaituug der gegenüber dem jüdischen Volke cingegangenen Verpflichtungen sprechen — die Beziehungen zwischen den beiden ethnischen Elementen solcher Art sind, daß ernste, zuweilen blutige Konflikte nicht zu vermeiden sind, und daß infolgedessen eine normale administrative Leitung unmöglich ist. Wir fragen uns: Ist das auch wahr? Welches sind die Argumente für diese Annahme? Unsere allgemeine Kenntnis von den Beziehungen zwischen Völkerschaften, die sich nach Rasse, Religion, Lebens- Standard, geistigen und kulturellen Gewohnheiten voneinander unterscheiden, lehrt uns, daß sehr bald ein Prozeß gegenseitiger Anpassung vor sich geht. Ein solcher Prozeß ist zwar langsam, aber er führt stets zu einer allmählichen Befriedung, schließlich zu einem Bündnis; Voraussetzung ist natürlich, daß zivilisatorische Kräfte diesen Prozeß leiten und überwachen. Die Sicherheit im Lande muß natürlich durch polizeiliche Maßnahmen gefestigt sein; die Verwaltung aber muß Männern übertragen werden, die sich der Bedeutung und Heiligkeit der ihnen anvertrauten Aufgabe bewußt sind.

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