Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 49 (24.6.1930)
- Date
- 1930-06-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 336 JUEDISCHE RUNDSCHAU » Nr. 49, 24. VI. 1930 dtmg von Seelischem und Grob-Sinnlichem an, besonders da die sonst gute Regie an derartigen Stellen oft in geschmacklicher Hinsicht versagte. Diese Dichtung wird nun von einer Musik überzogen, die den geborenen Tiieatermusiker zeigt: sie ist spirituell und vivide; sie paßt sich im Stil den schauspielerischen Situationen an; sie behält Form, ohne starr zu werden; sie ist tänzerisch und graziös; sie nutzt Orientalismen und sehr viel Jazz; sie verwendet Altes und Modernes. Besonders suggestiv ist sie im ersten Akt. Im weiteren Verlauf verliert sie trotz der Fülle von melodischen Erfindungen und rliytbmisclren Im• pulsen an Tragfähigkeit. Sie ist immer und überall so verbluffend geschickt, daß es am Schluß schon fast den lntellekt des Zuhörers ermüdet. Eine der gelungensten Steilen ist die Kondolationsszcnc: die Freunde des Chinesen Wang sprechen der Witwe ihr Beileid aus, während sie jedem von ihnen mit derselben eingelernten Formel - die sie immer in dem gleichen desolaten Terzenfall psalmodiert — dankt. Außer diesem hat Ernst Toch noch zwei Biihncnwerke komponiert: ״Die Prinzessin auf der Erbse“ und ,,Egon und Emilie“. ״Der Fächer“ (Weltpremiere) wurde mit außerordent* lieliem Beifall aufgenommen. Wir haben nach diesem Werke alle Ursache, auf Tochs Habimah-Musik gespannt zu sein. Die Werke der jüdischen Autoren, die man auf dem Fest hörte, (— das groß angelegt war, und das trotz der 1m ganzen wenig erschütternden Einzelproduktionen doch den Eindruck einer monumentalen und vielseitigen Gesamtleistung bot —) hinterließen keinen durchweg erfreulichen oder gar einheitliehen Eindruck. Musik ist heute auch sonst in einem vielfach durch Intellektualismen, Utilitarismen und Ziellosigkeit gehemmten Liebergangszustand; bei dem jüdischen Komponisten unserer Tage wirkt sich das naturgemäß noch viel stärker und oftmals negativer aus. Seltener als etwa bei dem bodenständigen Musiker anderer Nationalitäten begegnen wir bei einem jüdischen Autoren einem Werk, das so gesund und gerade gewachsen ist wie z. B. das Streichquartett des jungen Wolfgang Fortner, das übrigens vom Berliner Streichquartett, das aus vier jüdischen Musikern besteht (Blumberg, Ortenburg, Feinland und Novogrudsky) außergewöhnlich gut, klar und stark interpretiert wurde Alice Jacob-Loewenson. Die Zahl der füdischen Studierenden in Deutschland a) Universitäten. Die soeben im Verlag von Struppe und Winckler, Berlin, erschienene ״Deutsche Hochschulstatistik“ für das Winterhalb- Jahr 1929/30 enthält besondere Tabellen über die in» Winter- Semester 1929/30 immatrikulierten Studierenden der einzelnen Universitäten und Technischen' Hochschulen nach Geschlecht und Gruppen von Studienfächern in Verbindung mit der religiösen Zugehörigkeit. Den Tabellen ist zu entnehmen, daß in dem erwähnten Semester an den Universitäten des Deutschen Reiches 3824 Juden (4,21 »ö der Gesamtzahl von 90 743 Studie-!enden) immatrikuliert waren. Von den jüdischen Studierenden waren 2767 männlich, davon 655 Reichsausländer, und 1057 weihlieh, davon 199 Reichsausländer. Von der allgemeinen Zahl der Studierenden (90 743) waren 75788 männlich, davon 729 Reichsausländer, und 14955 weiblich, davon 149 Reichsausländer. Von den jüdischen Studierenden studierten Rechtswissenschaft 997 m., 167 sv.; Volkswirtschaftslehre 141 m., 60 w.; Betriebswirtschaftslehre 58 m., 14 w.; allgemeine Medizin und Zahnheilkunde 967 ni., 418 w.; Tierheilkunde 1 m.; Philosophie und Pädagogik 90 m,, 36 w.; alte und neue Sprachen und Germanistik 154 m., 182 w.; Geschichte und Geographie 75 m., 37 w.; Mathematik und Physik 86 m., 42 w.; Chemie 90 m., 31 w.; Landwirtschaft 16 m.; sonstige Studienfächer 92 m., 70 vv. An den "Preußischen Universitäten ist das Verhältnis das folgende: An der Universität Berlin studierten unter 14126 Studierenden 1517 (10,74 0/#) Juden, davon 1068 m., 449 w.; Bonn unter 5257 Studierenden 133 (2,53 0/0) Juden, 96 m., 37 w.; Breslau unter 4251 Studierenden 300 (7,06 %> Juden, 231 m., 69 w.; Frankfurt a. M. unter 3665 Studierenden 329 (8,98 °/0) Juden, 242 m., 87 w.; Göttingen unter 3715 Studierenden 32 (0,86 0/0) Juden, 23 m., 9 w.; Greifswald unter 1536 Studierenden 4 (0,26 0/0) Juden, 3 m., 1 w.; Halle unter 2243 Studierenden 18 (0,80 0/0) Juden, 12 m., 6 w.; Kiel unter 2120 Studierenden 9 (0,42 0/0) Juden, 8 m., 1 w.; Köln unter 5515 Studierenden 193 (3,50 0/0) Juden, 157 m., 36 w.; Medizinische Akademie Düsseidorf unter 230 Studierenden 12 (5,22 0/0), m. Juden. Königsherg unter 2681 Studierenden 83 (3,10 0/0) Juden, 55 m., 28 w.; Marburg unter 3315 Studierenden 29 (0,87 °/0) Juden, 22 m.. 7 w.; Münster unter 3993 Studierenden 16 (0,40 0/0) Juden, 9 m., 7 vv.; an allen preußischen Universitäten studieren demnach unter 52 883 Studierenden 2675 (5,08 0/0) Juden. Bayern: Erlangen unter 1692 Studierenden 26 (1,54 0/0) Juden, 20 m., 6 w.; München unter 8400 Studierenden 244 (2,84 0/0) Juden, 174 m., 68 w.; Würzburg unter 2713 Studierenden 116 (4,28 «/«) Juden, 92 m., 21 vv.; in ganz Bayern also unter 12 905 Studierenden 384 (2,98 0/0) Juden; in Sachsen (Universität Leipzig) waren unter 6387 Studierenden 208 (3,26 °/0) Juden, 166 m., 42 nt.; in Württemberg (Tübingen) unter 3086 Studierenden 18 (0,58״/#) Juden, 14 m., 4 vv.; Baden: Freiburg unter 3470 Studierenden 131 (3,78 0■״) Juden, 78 m., 53 vv.; Heidelberg unter 2999 Studierenden 182 (6,07 ״>) Juden, 119 m., 63 w.; Thüringen (Jena) unter 2789 Studierenden 27 (0,97 ׳,״#) Juden, 23 m., 4 vv.; Hessen (Gießen) unter 1686 Studierenden 42 (2,49 ׳,״#) Juden, 35 m., 7 vv.; Hamburg unter 3364 Studierenden 145 (4,31 ״#) Juden, 99 m., 46 w.; Mecklenburg-Schwerin (Rostock) unter 1374 Studierenden 12 (0,87 ״/#) Juden, 9 m., 3 w. b) Technische Hochschulen. An den Technischen Hochschulen des Deutschen Reiches studierten insgesamt 22 650 Personen (21 992 m., 65S vv.), unter ihnen 547 (2,42 *,ö) Juden (520 m., 27 w.). Auf Preußen entfielen unter 8595 Studierenden 350 (4,07 «,׳#) Juden, 338 m., 12 w.; davon Aachen unter 1027 Studierenden 16 in. (1,6 ס/י׳) Juden; Berlin unter 5041 Studierenden 300 (5,95 ״/<׳) Juden, 291 m., 9 w.; Breslau unter 622 Studierenden 23 (3,70 ״/#) Juden, 20 nt., 3 w.; Hannover unter 1905 Studierenden 11 m. (0,58 «/#) Juden» Bayern (München) unter 4019 Studierenden 35 (0,87 0׳,״) Juden, 32 m., 3 w,; Sachsen (Dresden) unter 3407 Studierenden 40 (1,17 0/0) Juden, 35 m., 5 w.; Württemberg (Stuttgart) unter 2039 Studierenden 23 (1,13 <>/0) Juden, 20 m., 3 w.; Baden (Karlsruhe) unter 1287 Studierenden 41 (3,42״/#) Juden, 43 m., 1 vv.; Hessen (Darmstadt) unter 2323 Studierenden 44 (1,89 ״/») Juden, 42 m., 2 w.; Braunschweig unter 980 Studierenden 11 (1,12 ״/#) Juden, 10 nt., 1 w. Der ״Bund“ in der Zweiten Internationale. Der ״Bund“ in Polen hat auf seiner letzten Konferenz mit 60 gegen 42 Stimmen beschlossen, in die Zweite Internationale einzutreten. Dieser Beschluß bedeutet eine Abkehr des ״Bundes“ von einer extrem linken Einstellung, die diese Organisation zwischen Zweiter Internationale und Komintern schwanken ließ. Es wird berichtet, daß die Führer des ״Bundes“ hauptsächlich aus i n n e r j ü d i s c h e n Gründen sich zur Zweiten Internationale bekehrt hätten. Es heißt, daß der Generalsekretär der Zweiten Internationale, Dr. Fritz Adler, dem ״Bunde“ nahe legte, die Vertretung der jüdischen Arbeiterschaft in der Internationale nicht allein der Poale Zion zu überlassen. Wenn der ״Bund“ erfolgreich gegen die zionistische Auffassung kämpfen wolle, so könne er das innerhalb der Zweiten Internationale mit größerem Nachdruck betreiben als durch Abstinenz. Man kann sich also gefaßt machen, daß außer den jüdisch-assimilatorischen Gegnern des Zionismus innerhalb der Zweiten Internationale, wie Dr. Bauer und Dr. Fritz Adler (Oesterreich), Dr. Diamant (Polen) und Dr. Pistlner (Rumänien) nunmehr auch die auf nationaler Plattform stehenden Vertreter des ״Bund“ den Zionismus in der Zweiten Internationale bekämpfen werden. Wahlen Mr die Vertreterversammlnng der B. Z. V. Der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung hat beschlossen, die Neuwahl der Vertreterversammlung auszuschreiben. Der Wahltermin wird noch bekanntgegeben. Wahlberechtigt sind alle männlichen und weiblichen Mitglieder der B. Z. V., die mindestens 18 Jahre alt sind, soweit die Rechte der Mitgliedschaft nicht ruhen, d. h., wenn ein Mitglied trotz dreimaliger Mahnung mit mehr als einem Quartalsbeitrag im Rückstände bleibt. Das passive Wahlrecht ist an die Vollendung des 20. Lebensjahres gebunden. Es sind 42 Mandate zu vergeben* Die Wahlen erfolgen geheim nach dem Proportionalsystem und dem Prinzip der gebundenen Listen. Die Wahlvorschläge sind spätestens ryn Dienstag, dem 1. Juli, vormittags 10 Uhr, im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10, einzureichen. Der Wahlvorschlag muß mindestens von 30 wahlberechtigten Mitgliedern der B. Z. V. eigenhändig (mit Ruf- und Familiennamen) unterzeichnet sein, von denen einer als für weitere Verhandlungen bevollmächtigter Vertreter zu bezeichnen ist. Kein Wähler darf mehr als einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Von jedem Vorgeschlagenen muß die schriftliche Zu- Stimmung zur Aufnahme in den Wahlvorschlag und ein schriftliches Versprechen der pflichtmäßigen Ausübung des Amtes beigefügt werden. Bewerber dürfen auf mehr als einem Wahl- Vorschlag kandidieren, jedoch nur auf einem an erster Stelle. Die Bewerber sind mit Ruf- und Familiennamen und in erkennbarer Reihenfolge aufzuführen. Ein Wahlvorschlag darf auch mehr oder weniger Bewerber enthalten als Delegierte zu wählen sind. Mehrere Wahlvorschläge können miteinander verbunden werden. Die Verbindung muß von den Vertretern der betreffenden Wahl Vorschläge ebenfalls spätestens am Dienstag, dem 1. Juli, vormittags 10 Uhr, dem Büro der B. Z. V. gegenüber übereinstimmend schriftlich erklärt werden. Wir fordern hierdurch zur Einreichung von Wahlvorschlagen auf. Der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung. Max B a e r, Wahlkommissar. Hebr. Unierridiisbereiungsstelle Wir suchen für eine jüdische Mittelschule in Heising fors möglichst einen akademisch gebildeten Lehrer für den hebräischen Unterricht, der in Iwrith be Iwrith erteilt wird. Antritt 1. September 1930. Angebote mit Zeugnisabschriften und Referenzen sind zu richten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. 0 Orlspuppen Duisburg. Unser alter Freund, Eduard Gelber, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Seit Gründung der Ortsgruppe 1902 war er stets emsig für unsere Sache tätig, viele Jahre auch im Vorstand der Ortsgruppe und für den Keren Kajemeth Lcjisrach Gelber fehlte bis kurz vor seinem Tode in keiner zionistischen Zusammenkunft lind auf keinem Gruppenverbandstag. Er war auch Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gcmeinde und ist auch in der Ckrneindevertretung stets mit Nachdruck für unsere Aufgaben eingetreten. Das Hinscheiden dieser beliebten Persönlichkeit wird in allen Kreisen, besonders aber unter seinen Gesinnungsgenossen ,als Lücke empfunden werden. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. Am Donnerstag, dem 12. Juni, hat die Ortsgruppe ihre zweiwöchentlich stattfindenden Vortragsabende mit einem Pressereferat von Herrn R.-A. Ernst Feilcncnfeld geschlossen und ist in die Sommerpause eingetreten. Herr R.-A. Feilehenfeld gab einen allgemeinen Ueberblick über die Situation der Juden in aller Welt und charakterisierte treffend die besonderen Verhältnisse . in den einzelnen Ländern. An der regen Diskussion beteiligten sich die Herren Landau, Nathan Nußbaum, Dr. Liebstaedter, Dr. Strauß-Reich und Sch. Schalom. — Am 7. Juni verschied in Badenweiler, wohin er sich zum Kuraufenthalt begeben hatte, nach längerer Krankheit, eines der ältesten Mitglieder unserer Ortsgruppe, Herr Albert Ellern. Der Verewigte gehörte zu den tätigsten und treuesten Besuchern unserer Veranstaltungen; sein Heimgang wird deshalb von allen Mitgliedern unserer Ortsgruppe besonders schwer empfunden werden. Seiner Gattin und seinen Kindern, die sämtlich Zionisten sind, wendet sich das allgemeine Beileid unserer Freunde zu. Vermischtes Bund jüdischer Schüler. Der letzte Vortrag im Rahmen des Palästinakurses findet am Donnerstag, dem 26. Juni, um 7 Uhr (sehr pünktlich!) im Sitzungssaal der Z.V.f. D., Meinekestr. 10, statt. Herr Dr. Georg Wollstein wird über ״Die Araberfrage und die politischen Aussichten des Palästina-Aufbaus“ sprechen. — Während der großen Ferien finden keine Arbeitsgemeinschaften statt. Wir werden die Wiederaufnahme unserer Arbeit an dieser Stelle bekanntgeben. Der hebräische Lehrerverein veranstaltet am Sonnabend, dem 28. Juni, 9 Uhr abends, im Beth-Am, einen Vortrag von Herrn Dr. Ernst Simon, Jerusalem, über das Thema: ״Erziehungs- und Kulturprobleme ie Palästina“. Gäste willkommen. Vereinigung radikaler Zionisten. Am Montag, dem 30. Juni» findet in der Jüdischen Gemeinde, Berlin N, Rosenstr. 2/4, ein Vortrag statt: ״Bericht über die augenblickliche politische Lage“._ Referenten: Dr. Nachutn Goldmanj^jmd Dr. Max Soloweitschik, Eintritt .frei. Gäste willkom»**״, Hebräische Beratungsstelle. Wir suchen eine hebräische Kindergärtnerin für drei Kinder im Alter von 2—6 Jahren für einen rituellen Berliner Haushalt. Gehalt 60—75 M. Bewerbungen zunächst schriftlich erbeten an die Hebräische Beratungsstelle der Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Musikabend des Ose. Frau Franz von Mendelssohn, Herr Staatsminister a. D. Dernburg und Prof. Einstein luden zu einem Wohltätigkeitskonzert ein, für das Franz von Mendelssohn seinen prächtigen Musiksalon zur Verfügung stellte. Der Erlös des reich besuchten Abends floß der ״Ose“ zu. Zur Aufführung gelangten: ״Eine kleine Nachtmusik“ sowie das Singspiel ״Bastien und Bastienne“ von Mozart. Die Veranstaltung stand unter der ausgezeichneten Leitung von Michael Taube, dessen frische, lebendige und ״sprechende“ Mozart- Interpretation ebenso starken Beifall fand, wie die Mitwirkung seines famosen Kammer-Orchesters, der Damen Elsa Jülich (Stadt. Oper), TillyGedarmo (Staatsoper U. d. L.) und desSängers Wilhelm Guttmann (Stadt. Oper). —- Die Regie des Singspiels lag in den Händen des Oberregisseurs Kraus von der Städtischen Oper und des Architekten Hugo Renyi. Unter den Gästen befanden sich u. a.: Arthur Schnabei, Arnold Zweig, Georg Bertram, Emanuel Feuermann. A. J.-L. Die offizielle Statistik teilt mit, daß an den ukrainischen Hochschulen und technischen Anstalten gegenwärtig 14 468 Juden, d. s. 25 ס/יי der allgemeinen Studentenzahl, studieren. Di« Geburt ihrer Tochter Raih zeigen an LandgerfchUrat Dr. Alfred Fretatann und Frau Nelly geb. Batdi Braumberjf, Ostpr. Juni 1930 J r ץ ~ י j Dr. Leo und Frau Sophia Lauierbadt I zeigen die Geburt einer zweiten Tochter an London, 15. Juni 1930 V... r j Die glückliche Geburt ihres Sohnes Herbert reifen hocherfreut an Rechtsanwalt Dr. Max Goldscbmidi und Frau Hanna geb. Blumenthal Wesermünde - G.t de.18 ו. Juni 1930 r—" ׳ ־ -ץ Unser Urtel Jtzdiak ist da! Fritz Marnbach und Frau Lina geb. Borger Karlsruhe, Philippstr. 16 Am 18. Juni entschlief sanft nach schwerem Leiden mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Iduarcl Gelber im 78. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen trna Oelber?ob. Sperling sidonle sondermann?<•'!>. Gelb•!• Arthur und Lisel Oelber nebst Kindern Erich und Meta Oelber Duisburg, Rotterdam, Ede be) Arnheim Mit tiefer Trauer geben wir Kenntnis von dem Ableben unseres Heben Gesinnungsgenossen Eduard Gelber Duisburg Seit Gründung unserer Ortsgruppe hat er jahrzehntelang sich stets mit gleicher Treue und Aufopferung in den Dienst unserer Ziele gestellt. Durch seine hingebungsvolle Arbeit am Aufbau von Erez - Israel wurde er uns zum Vorbild, das in unserer Erinnerung stets fortleben wird. Zionistische Vereinigung Duisburg Max Simon Duisburg, den 19. Juni 1930 Lederwarenfabrik sucht für Kundenbediemmg־ Jungen Mann, zirka 25 Jahr«. BiicbffeHten erbeten unter D 31 an die Jüdische Rundschau» Berlin W 15» MemekeatraSo 10. Grotes Homiortzlmmer mit iratetelon gediegen möbliert, in gepflegtem Haushalt, Kurfürstendamm — Bhf. Charlottenburg-Nähe, *um 1. Juli, evtl, auch für 2 Personen, zu vermieten. 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