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Jüdische Rundschau · 1930-04-29 · Heft 33 (29.4.1930) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 33 (29.4.1930)
Date
1930-04-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 230 wollen einen Weg finden, der diese Bearbeiter auf dem Boden beläßt, aber durch Intensivierung der Wirtschaft gleichzeitig auch Boden für Jüdische Kolonisation freisetzt. Wir haben kürzlich durch eine spezielle Kommission festgcstcllt, daß in der Küsten ebene, wenn die arabisehen Bearbeiter von ihrem bisher unbewässerten Boden nur 5 bis 10 0׳״ bewässern, noch für mehr als 30000 neue Siedler Platz geschaffen werden kann. Wenn man außerdem in Betracht zieht, daß die Pächter auf den Beisanböden nicht entfernt imstande sind, ihre Böden richtig zu bewirtschaften, weil ihnen dazu das nötige Kapital fehlt, und daß sie bei einer einheitlichen Bewässerungsanlage aus der Hälfte ihres Bodens viel höhere Erträge erzielen würden als jetzt aus dem ganzen Boden, wenn man ferner in Betracht zieht, daß die Hule h -Sümpfe noch 50000 Dunum Boden enthalten, die jetzt fast gar nicht bearbeitet sind und durch eine systematische Be- Wässerung für die Landwirtschaft sehr wertvoll werden können, so ergibt sich, daß in Palästina ohne Schwierigkeit noch für 50 000 landwirtschaftliche Siedler-Familien Platz ist, ohne daß dadurch die bisherigen Bearbeiter des Bodens aus der Landwirtschaft herausgedrängt zu werden brauchen. 50000 neue jüdische Sicdlerfamilien auf dem Lande bedeuten jedoch einen sehr beträchtlichen Bevöl* kerungszuwachs auch in anderen Berufskategorien. Freilich hat dieses ganze Programm zwei Voraussetz ungen: Erstens muß die Regierung, die ja nach Art. 6 des Mandates zur Förderung der dichten Besiedlung des Landes und zur Erleichterung der jüdischen Einwanderung verpflichtet ist, unsern Plan mit voller Sympa* t hie und aktiv unterstützen. Auf Grund des Berichtes der Shaw-Kommission, der die Notwendigkeit intensiver Methoden als Vorbedingung der Erfüllung des Mandats- Zweckes unterstreicht, können wir dieses Verständnis von der Regierung verlangen. Ganz abgesehen davon, daß ein solches System des Aufbaus Palästinas Juden und Arabern in gleicher Weise Nutzen und Wohlstand bringen könnte, würden auch die Steuereinnahmen der Regierung mit der Zeit ganz erheblich wachsen. Die Regierung könnte sogar den Fortschritt noch beschleunigen, indem sie selbst in geeigneter Form für Agrarkredit sorgt, was insbesondere für die Fellachen beim Uebergang zu einer höheren Wirtschaftsmethode wichtig ist, um sie nicht von neuem in die Hände arabischer Wucherer fallen zu lassen. Das zweite Erfordernis aber ist die Bereitstellung großer Mittel seitens der Jewish Agency. Die Durchführung der hier skizzierten Bewässerungs- Projekte, die eine Vorbedingung der dichteren Besiedlung sifcdj .erfordifrt große Kapitalien. Hier zeigt sich der ztonistischen Oeffentlichkeit und dem jüdischen Volk der Weg, um in dem Lande des Jüdischen Nationalheims ein Programm jüdischer Siedlung zu verwirklichen, das vielleicht die Kräfte einer ganzen Generation in Anspruch nehmen wird. Aber es ist ein gangbarer Weg, dessen Grundlage auch durch den Bericht der Shaw- Kommission nicht erschüttert wurde. Es ist unsere Sache, dafür zu sorgen, daß die Fonds der Jewish Agency das hierfür erforderliche Geld zur Verfügung haben. Die Wadi Havarit-Baaerii Jerusalem, 21. April. (J. T. A.) Das palästinensische Oberste Gericht befaßte sich mit dem Einspruch der früheren arabischen Pächter der Wadi H a v a r i t-B öd e n im Tale Scharon gegen den Erwerb dieses Bodens durch den Jüdischen Nationalfonds. Das Oberste Gericht wird ersucht, die Order der Regierung an die Pächter, ihre Böden zu verlassen, zu annullieren und die Verordnung von 1920, wonach der Verkäufer des Bodens verpflichtet ist, den Pächtern ein Jahr vorher zu kündigen, in Anwendung zu bringen. Das Urteil ist noch nicht ergangen. — Bekanntlich wurden die Wadi Havarit-Pächter durch den Nationalfonds abgefunden und hatten die Transaktion bcreits anerkannt, sie hatten sich aber im Hinblick auf die Tagung der britischen Untersuchungskommission in Palästina und der damit zusammenhängenden arabischen nationalistischen Agitatiori nachträglich eines anderen besonnen und Klage beim Obersten Gericht eingereicht. Protest der indischen Moslems L 0 n d o n , 24. April. (J. T. A.) Die allindische moslemische Konferenz, von deren Beschlüssen wir in der vorigen Nummer Mitteilung gemacht haben, sprach sich in einer Resolution für Aufrechterhaltung des Status quo an der Klagemauer in Jerusalem aus und erklärte, daß die Entsendung einer Klagemauerkommission gemäß Beschluß des Völkerbundes unnötig und gefährlich sei. Es soll ein ständiges Komitee der indischen Moslenis für Palästina zur Führung der Propaganda in islamischen Ländern gebildet werden. Die Konteren?, beschloß endlich, den 16. Mai als einen Palästina-Tag für ganz Indien, Burma und Ceylon zu proklamieren. Einweihung des Masaryk• und des König Peter •Waldes Jerusalem, 22. April. (J. T. A.) Am Montag, dem 21. April, fand im Tale Jesreel auf dem Boden des Jüdischeu Nationalfonds in von einander getrennten Zeremonien die feierliche Einweihung von zwei neuen Wäldern statt, von denen der eine von tschechoslowakischen Zionisten zu Ehren des Präsidenten Thomas Masaryk in Sarid bei Ginegar und der zweite von jugoslawischen Juden zu Ehren des verstorbenen Königs Peter, ״des Befreiers", in Ginegar gcstiftet wurde. Unter den zahlreichen Gästen, die sich zu den Zeremonien eingefunden hatten, bemerkte man auch den Sohn des Oberkommissars Chancellor. Ansprachen hielten der Leiter des Jüdischen Nationalfonds M. M. Ussischkin, der iugoslawische und der tschechoslowakische Konsul, Colonel r. H. Kisch, der Präsident der Jugoslawischen Zionisten-Vereinigung Dr. Alkalay, der zu der Einweihung nach Palästina gekommen war, und ein Vertreter der jüdischen Arbeiterschaft. Viele Begrüßungskundgebungen aus Jugoslawien und der Tschechoslowakei wurden verlesen. Der König Peter-Wald wird 13050, der Masaryk-Wald 10000 Bäume haben. Beide Wälder grenzen an den Balfour-Wald. JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 33, 29. IV. 1930 An die Zionisten! Mit diesem Aufruf wendet sich die Exekutive an alle Zionisten, an. jeden, der sich unserer Organisation angeschtossen und damit die Verpflichtung übernommen hat, für ihre Förderung seine Kräfte cinzusctzen. Dieser Aufruf brauchte eigentlich nur einen Satz zu enthalten: verbreitet den Sdiekel! Doch die Bedeutung des Schekels scheint noch nicht in allen Kreisen der Organisation gewürdigt zu werden. V! j deshalb muß wiederholt werden, warum die unverzügliche Aufnahme einer großzügigen Schekelpropaganda in diese ׳! Jahre notwendiger ist als je. Politische und nationale Bewegungen werden nicht nur nach ihrer inneren Wahrheit m 1׳ der Größe ihrer Ziele gewertet. Ihr Geschick ist nicht zuletzt abhängig von der Zahl und dem Geist derer, die von ii r ergriffen sind. Wenn wir heule unsere alle Forderung einer nationalen Wiedergeburt des jüdischen Volkes in und dun h Palästina nochmals vor der Welt vertreten vtüssen, so müssen wir darauf hinweisen können, daß eine große Zain w 1׳ Juden hinter uns steht. Auch nach der Erweiterung der Jewish Agency hat die Zionistische Organisation an de י Palästina-Werke mitschaffend und beispielgebend in führender Weise zu wirken, die Massen des jüdischen Volkes für den zionistischen Gedanken zu erziehen, den Prozeß der kulturellen Erneuerung zu fördern, im Kampfe um die nationale Sclbsterhaltmg des jüdischen Volkes führend voranzugehen, die jüdische Jugend mit Idealismus zu erfüllet:, den Geist der Chaluz i u t h zu wecken und di c M enschen zu stellen , die das Nationale Heim mit eigenen Hat - den bauen. Die Zionistische Organisation muß stark bleiben und sich vom Vertrauen des nationalen Judentums getn ■ gen fühlen, uni ihre Aufgaben erfüllen zu können. Deshalb wenden wir uns an alle Zionisten, nicht nur an die, die die Zentrale der Landes- und Sonderverbärule bilden, sondern an jeden Einzelnen. Jeder Einzelne erfülle die einfachste Pflicht jedes Zionister^, er gehe mi dem Sehekelblock von einem Haus zum anderen, von einem Juden zum anderen und sorge dafür, daß er sich einreihe, in unsere Organisation und als Zeichen seines Bekenntnisses zum Zionismus den Schekel zahle. Unverzüglich soll dies geschehen, damit unsere kostbare Zeit nicht verstreicht. Intensiv soll es geschehen, damit eine imposante Zahl von Juden erfaßt wird. Jeder Zionist werde ein Schckclsammlcr, fordere von seiner Zentrale seinen Schekelblock und gehe an die Arbeit! London, April 1930. Exekutive der Zionistisdien Organisation IIIMIIIIIIIIIIIIIIII'llllllllillllllll[imillllMIIIIIIIIHIIIIIIIIllllllllllllMIII'llllllllllinillllllltlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll[|lll!lllllllllllllllllllllllllllllll»lll!Mlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllll»IIIIIIII‘llli Die Regierangsenfschädlpngen J crusalem, 23■ April. (J.T. A) Es werden weitere Tatsachen über die Entschädigungspraxis der Palästina-Regieru!1g bekannt, die die Empörung der jüdischen Oeffentlichkeit erregen. Die sephardische Gemeinde in Hebron, die für die Zerstörung ihrer drei Synagogen und mehrerer Gemeinde- Institutionen einen Schadenersatz von 6423 Pfund beanspruchte, erhielt im ganzen 176 Pfund ausbczahlt. Nissim Castcl, der 250 Pfund Schadenersatz beanspruchte, erhielt 8 Pfund. Elchanan Roch, dem in den Augusttagen eine Hand abgeschlagen und dessen Hans vollkommen ausgeplündert wurde, beanspruchte einen Schadenersatz von 1537 Pfund, erhielt aber nur 84 Pfund. Dem in Mekor Chajim lebenden Juden Schnurman, der 550 Pfund als Schadenersatz für die Ausplünderung und Niederhrennung. seines., Hauses verlangte, wurden 32 Pfund bewilligt. Der Safeder Jude Kl inger, der einen erlittenen Schaden von 11000 Pfund nachweisen konnte, erhielt 140 Pfund ausbezahlt. Das Safeder jüdische Waisenhaus, das 3000 Pfund als Schadenersatz beanspruchte, erhielt 14! Pfund. Ein Jerusalemer Jude erhielt 17 Pfund, statt der beanspruchten 640 Pfund. Die Familie des in Hebron ermordeten Jeschiwah-Studenten Krasncr, deren Haus vollkommen ausgeplündert wurde, erhielt statt der beanspruchten 5000 Pfund nur 114 Pfund ausbezahlt. Von denjenigen, die nur Verletzungen erhielten, haben die meisten überhaupt keine Entschädigungen erhalten. Die Schwester von Rabbi Dvorctz, der eine Hand abgehauen und deren Haus in Hebron geplündert wurde, erhielt insgesamt 2 Pfund und 10 Schilling Schadenersatz. Eine andere jüdische Frau aus Hebron, deren Schaden offiziell auf 560 Pfund geschätzt wurde, erhielt 5 Pfund ausbezahlt. Die Empörung wird verstärkt durch das Bekanntwerden der Tatsache, daß der Jerüsalcmer arabische Anwalt Hassan Al Budeiri, dem in den Unruhetagen, als seine Wohnung in Brand geriet,, einige Gegenstände aus derselben entwendet wurden, 340 Pfund Schadenersatz erhielt. Wie erinnerlich, wurden die Mitglieder der Untersuchungskommission in das Haus dieses Anwalts geführt, um ihnen zu beweisen, daß auch Juden während der Unruhen arabisches Eigentum zerstört haben. Zertifikate and politische Einstellung Jerusalem, 23• April. (J. T. A.) Die Shaw-Kornmission hat in ihrem Bericht die Feststellung gemacht, daß die jüdische Arbeiterföderation Palästinas auf die Verteilung der Zertifikate Einfluß genommen hat in dem Sinne, daß die Zertifikate nicht nach der Eignung des Einwanderers in Anpassung an die Aufnahmefähigkeit des Landes, sondern nach der politischen Einstellung des Einwanderers verteilt worden sind. Diese Feststellung wurde auf Grund einer Erklärung des britischen Einwanderungskommissars Hy amson an die Untersuchungskommission gemacht. Die Exekutive der Histadruth richtet nunmehr einen Brief an Hvamson, in welchem sie feststellt, daß die Erklärung Hyamsons an die Untersuchungskommission jeder Grundlage entbehrt. Niemals, so wird in dem Brief gesagt, hat die Histadruth Einwanderungszertifikate zur Verteilung erhalten; solche Zertifikatc standen einzig und allein der Zionistischen Exekutive zur Verfügung, die das Einwanderungsdepartement darüber informiert hat, welchen britischen Konsuln im Ausland Zertifikate zur Verteilung an Einwanderer zu senden seien. Die Verteilung der Zertifikate nach Ländern und Einwandererkategorien geschah durch die Zionistische Exekutive, die sieh hierüber mit ihrer Alijah-Kommission ins Einvernehmen gesetzt hat. Die Auswahl der Kandidaten für die Palästina- Einreise geschah durch die lokalen Palästina-Aemter, die sich aus Vertretern aller zionistischen Parteien zusammensetzen. Die Exekutive der Histadruth ersucht Herrn Hvainson, seine gegenüber der Untersuchungskommission abgegebene falsche Erklärung richtigzustellen. Die Heuschrecken •Plage Jerusalem, 23. April. (J. T. A.) Offiziell wird mitgeteilt, daß die Heuschreckengefahr, von der Palästina seit einigen Wochen bedroht ist, sich entschieden verringert hat. In den letzten 20 Tagen sind keine größeren Schwärme mehr in das Land gekommen, auch sind weitere Invasionen von jenseits der Grenze kaum noch zu befürchten. 8000 Menschen sind gegenwärtig in Palästina mit der Heuschreckenbekämpfung oeschäftigt. Die in den letzten Tagen in das Jericho- Gebiet eingedrungenen Heuschreckenschwärme sind durch Gift zum größten Teil vertilgt worden, die völlige Vertilgung dieser Schwärme wird in .wenigen Tagen durchgeführt sein. Die Araber lehnen Errichtung einer Arab Agency ab London, 13. April. (J.T.A.) Der Herausgeber des arabischen ״Felestin“, Azmi ei Nashashibi, der als Sekretär der arabischen Delegation in London fungiert, berichtete an arabische Führer in Palästina über die Unterredung der Delc• gation mit dem Premierminister MacDonald und Kolonien minister Lord Pa ssf i eld, daß den palästinensischen Arabern von neuem die Errichtung einer Arab Agency »«geboten worden sei und ferner ein Legislative Council for Palestine, der sich aus zehn arabischen, fünf jüdischen und fünf britischen Mitgliedern unter dem Vorsitz des High Com• missioners zusammensetzen solle. Beide Angebote seien nach der Mitteilung Nashashibis durch die Delegation abelehnt worden. Die Delegation habe die Einstellung . jüdischen .Immigration, das Verbot weiterer lodpaverkiti'c an Juden, ferner aie Errichtung eines palästinensischen* Par Iamentes und einen Status für Palästina gefordert, der dem Irak und Transjordanien gewährten ähnlich ist. Dieser Meldung gegenüber erfährt die J T. A. aus autoritativer Quelle; Der Premierminister und der Kolonialminister besprachen mit der Delegation ausführlich verschiedene Maß• nahmen, die getroffen werden könnten. Es lag an der arabi• sehen Delegation, die in der Vergangenheit alle Angebote ab• gelehnt hatte, von sich aus Vorschläge zu unterbreiten. La; Angebot einer Arab Agency wurde zwar nicht a! drücklich gemacht, aber angedeutet. Die Dclcgauon wurde ersucht, Vorschläge auszuarbeiten, z. B. für eine Arab Agency. Das ist durch die Delegation bisher nicht ge• schchen. Es wurde ihr gesagt, daß die von ihr zu untc breitenden Vorschläge sich im Rahmen der Best! nt mungen des Mandates halten und von der Art sei müssen, daß sie die Fortführung des Mandates ermögliche!, Die Forderung nach einem Parlament würde den Bestim• mungen des Mandates widersprechen. Das ist, wie die j. T. A. unterrichtet wird, alles, was bei der Unterredung in Wirk• lichkeit vorgefallen ist. ' ' Jerusalem, 24. April. (J. T. A.) ״Al J a ni e a a 1 Arab i a“, das Organ des obersten moslemischen Rates, erklärt, es werde in London nicht zu einer Zusammenkunft zwischen den zionistischen Führern und der arabischen Delegation kommen, weil die Araber das Recht der Zionisten, über Pafästina zu verhandeln, welches ein arabisches Land ist, nicht anerkennen. Jerusalem, 23. April. (J.T. A.) ״El Ahram“, die große in Kairo erscheinende arabische Zeitung, teilt mit, daß Frau Rosita Farbe s, die bekannte englische Redeschrift stellerin, während ihres letzten Aufenthaltes in Palästina arabi sehen Persönlichkeiten gegenüber erklärt hat, Sir John Chan cellor habe ihr gesagt, daß er von seinem Posten als High Commissioner für Palästina zurücktreten wird, weil er |ler Meinung ist, daß ״die Arbeit in Palästina sinn• los“ sei. Der Keren Heehaloz Warschau, 25. April. (J. T. A.) In der letzten Sitzun;: des Komitees für ״Keren H e c h a lu z“ berichtete der Führer des Hechaluz, Do bk in, daß das polnische Judentum den; Hechaluz nicht nur materielle Mittel, sondern auch da!״, beste Menschenmaterial zuführt, l'n den letzten sieben MonaA;sind nach Palästina 5300 Olim abgereist, unter ihnen war־|f, 3000 Chaluzim, davon 90 o/a aus Polen. Im letzten Jahre stieg die Zahl der Mitglieder des Hechaluz von 12 000 auf 240(», Für das laufende Jahr wurde ein Budget von 761 000 Zloty zur Vorbereitung^von weiteren 4000 Chaluzim für die Alijah festgesetzt, davon kamen 300000 Zloty aus dem Ausland, etwa eine halbe Million Zloty muß das polnische Judentum aufbringen. In London wurden letztens Resolutionen über Schaffung eines spe• ziellen Fonds von 10000 Pfund für Chaluz-Vorbercitung und eines Fonds von 9000 Pfund für Deckung der Reisespesen für 3000 Chaluzim (3 Pfund pro Kopf) angenommen. Nach Reden von Minkowsky, Senator Dr. Davidsohn, Stadtrat Elenberg, Pod! lyszewsky, Rabbiner Professor Schor. Ing. Landstock, A. ,')oldberg u. a. m. stellte Dobkin den Antrag, Vorbereitunge'l?i«1r Beteiligung an dem Weltkongreß des Keren HtP’*uälüz, der Ende August 1930 in Berlin stattfindet, zu treffen ■ , -iS In der So w j e t-Ukr ai n e haben die Behörden .! ־ laßt, daß die rituelle Schichtung der Juden durch die!0. n Sowjets nicht mehr gestört werde, Nr. 33, < Von Anges }aß die I iciisivi 'jandwirh ikel, der iflanzum Es Ist der Orang und wird Die Unruh Umfange es wurden den Pflug Entwickhir lieh, daß v Siedlung z rangen vc den, sond! die im Au Der sicher Eignung! ni investi werfen, V wo die P von im 1 Aufträge Zügle lungswirtJ abhängt,; Rothschild strialis der Bearl hatte unr auf Hand und einfa billige ar Verfüganj ausgiebig! T endenz sebinen ai Palästinas System d! sowohl « strengend Untei vollzogen, räumen 2 neller Bc, rungssyst alten ein neben de Aus cinei billiger 1 Betriebst( trägt unc sierung י einheitlicl pitalien i fördert, den aral in den 1 kann hei Wirtscha: deres Ch geber bt Wir jüdisc sierung < werden, Bedeutu« tionen a Arbeitsm anständig werden 1 wie sie < daß der sitzt, sor Heu! listen, C sich ein! Plantage im Land Gesellscl schäften, stehen ז Erfahrt»! die sie Eine z t heute ei mit der führung die allg! sondere eine Ko die Uel De factc pF am ״Jachin" sollte e des Un ״Jachin" derartig! eine fäh Umfang ersten J im dritt letzten wlnn ge: häft £' ״׳־ l Inneren timg w beiter <

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