Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 25 (28.3.1930)
- Date
- 1930-03-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 25. 28 HL 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite!73 Ortsgrnppen Leipzig. Ara 15. März sprach in einem von der Zlonistisehen Ortsgruppe veranstalteten Vortragsabend Herr Dr. Alexander Go Idstein. London, über das Thema; ״Palästinaaulbau und Wdtjitdenbeit“. Im Plaudertone schilderte Dr. Goldstern sein Zusammentreffen mit jenem Teil der Judenheit, der Palästina bereits vor der Zerstörung des ersten Tempels verließ und andere Wege ging als der Großteil der Juden. Ueberreste Israels, die wir in Indien wiederfinden, assimiliert an dortige Vcrhlltnisse, mit dem Schma Jisrael als einzige hebräische Worte, die sie durch Jahrtausende herüberretteten; und ob es sich um persische luden, die aus Meshet vertrieben in Indien wohnen, handelt, ob cs jene ״schokoladebraunen“ Nachkommen Israels sind, ob Herr Goldstein uns von den jüdischen Familien Penangs oder von den Juden in Uganda erzählt; überall waren diese Menschen begeistert und gerührt, als sie von dem Aufbau ihres Heimatlandes erfuhren. Man begreift die ungeheure Kraft, die der Palästinagedanke in der Seele des jüdischen Volkes besitzt. Alles in allem: Ein Vortrag, der in seiner scharfen Tatsachenbelcuchtung und in seiner Konsequenzziehung eklatant die Wesentlichkeit und Dringlichkeit des Palästinaaufbaus vor Augen führte. L. G. Nordhausen. In einer von Zionisten und Nichtzionisten gut besuchten Veranstaltung sprach Herr Kurt Blumenfeld über ״Das Erbe im Blut. Ein Beitrag zur aktuellen Judenfrage.“ Blumenfeld sprach im Anschluß an den Roman von Ludwig Lewisohn über die Entwicklung im amerikanischen Judentum. Er wies nach, daß im Assimilationsprozeß der Juden in allen Ländern ähnliche äußere und seelische Zustände entstehen, die als Voraussetzung der notwendigen Entscheidung zum Zionismus anerkannt werden müssen. In der Diskussion wurde anerkannt, daß die Ausführungen des Referenten auch auf Gegner des Zionismus großen Eindruck gemacht haben. Allgemein war der starke Beifall, mit dem die Versammlung dem Redner dankte. München. Es ist sehr bedauerlich, daß wir so selten Vorträge über die Bodenpolitik zu hören bekommen. Ein Referat von Dr. Qeorg Landauer im Jungzionistischen Arbeitskreis zeigte, daß es sich hier um wichtige Probleme des Aufbaus handelt. Die arabischen Aussagen vor der Untersuchungskommission haben erneut gezeigt, daß die Bodenfrage eine entscheidende Rolle für die Gestaltung der jüdisch-arabischen Be- Ziehungen■ spielt. Wir wollen keine Beschränkung unserer Bodenkaufsmöglichkeiten. Andererseits müssen wir durch geeignete Maßnahmen verhüten, daß ein wurzelloses arabisches städtisches Proletar.1t durch die von ihren Böden fortziehenden Fellachen entsteht. Wir müssen ihnen in der Landwirtschaft einen Aufstieg ermöglichen und können damit zu einer Vcrbesserung unserer Beziehungen im allgemeinen beitragen, wie dies auch schon jetzt an vielen Stellen zu beobachten ist. Die soziale Entwicklung, die eine großzügige Bodenreform möglich macht, ist in Palästina erst in Anfängen vorhanden. Die Bedeutung des Keren Kajemeth liegt vor allem in seinen Verwaltungsprinzipien und in seinem Einfluß auf die Gestaltung der Bodenpreise, wenn er in großem Maßstabe Bodenpolitik betreibt. Gegenwärtig ist das Angebot an Boden groß; wir müssen diese Situation ausnützen, so daß der gegenwärtigen Aktion erhöhte Bedeutung zukommt. Vermischtes Persönliches. Unser Gesinnungsgenosse Herr Prof. Carl ~ewin ist durch den Tod seiner Gattin, in der wir eine intcressierte und aktive Gesinnungsgenossen verlieren, in Trauer versetzt worden. Wir sprechen ihm und seinen. Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. — Der Verband Jüdischer Frauen für Palästinaarbeit hat durch den leider so frühzeitigen Tod von Frau Wally Lcwin einen großen Verlust erlitten. Frau Wally Lewin hat den Kulturverbana mitbegründen helfen, sie hat jahrelang in mustergültiger Weise seine Kasse verwaltet und gehörte bis zuletzt seinem Vorstande an. Wer ihren Rat und ihre Arbeit kannte, wußte sie und ihre stete Hilfsbereitschaft besonders zu schätzen. Jüdische Gemeinde. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Versammlung findet am Dienstag, dem 1. April, abends 8 Uhr präzise, im Sitzungssaal, Oranienburger Str. 30, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. die erste und zweite Lesung des Etats für 1930, verbunden mit den hierzu eingelaufenen Anträgen. Landeskonferenz des Hapoöl-Haza'fr. Auf Anfragen von verschiedenen Seiten teilt der Zentrale Waad des Hapoel-Hazair mit, daß alle Mitglieder der Partei zu der Tagung am 6. April, die vormittags um 10 Uhr im Beth-Am Fwri, Charlottenburg, Grolmanstr. 36, beginnt, zugelassen sind. Der Vormittagssitzung (politische Referate Arlosoroff, Laudauer) können auch Nichtmitgiieder der Partei als Gä«tc beiwohnen. Die Nachmittagssitzung ist für Nichtmitglieder der Partei geschlossen. Die öffentliche Eröffnungsversammiung der Konferenz, die dem Zehnjahrestag der Prager Konferenz gewidmet ist, findet am 5. April, abends 8(4 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10, statt. Alle Anfragen betr. Landeskonferenz sind zu richten an Max Nathan, Charlottenburg 4, Dahlmannstr. 23. Bund jüdischer Schüler. An jedem Mittwoch und Donnerstag laufen unsere parallelen Arbeitsgemeinschaften über ״Jüdische Entwicklung seit 1915“ im Sitzungssaal der Z.V.f.D. Meinekestr. 10, um 19 Uhr. Es können noch weitere Teilnehmer hinzutreten. — Am 28. März findet der erste Klubnachmittag im im K.J.V.-Heim, Bieibtreustr. 50, statt. Die Daten der nächsten Veranstaltungen werden noch an dieser Stelle bekanntgegeben. Sonstige Auskünfte sind schriftlich einzufordern bei G. Hantke, W62, Kurfürstenstr. 83. -ke. Bar Kochba. Die Frauenturnabteilung des Bar Kochba-Hakoah veranstaltet am Sonntag, dem 6. Aprii 1930, im Flugverbandhaus, Blumeshof 17 (Schöneberger Ufer) einen Gesellschaftsabend anläßlich ihres 30jährigen Bestehens. Aus dem Programm erwähnen wir: Festrede, gehalten von dem Mitbegründer der 1. Frauenabteilung Herrn Dr. Richard Blum, Mitwirkung der Kammermusikvereinigung im B. K., Vorträge der 1. Frauenabteilung. Die Veranstaltung beginnt um 8 Uhr präz., anschließend Tanz. Eintritt 1,50 M. einschl. Steuer. Wir bitten alle Bar Kochbaner, ehemaligen Mitglieder und Freunde, sich diesen Tag freizuhalten. «miHER KALENDER I :Rat für («ftrdfkge WrNit unter Nr .Jugenb. 8 Bottröge mit ötdjtbilbmi. Sonna&enb, beit 20. mn, abenbS 8«/st Ufir.!. {m Betfi.fm 3rori, ®fiarl, fitolmanfh. 86. Referent: 91a» pm ß e ro t n. 2. im 3übtfcfien gugenbfieim, ®lonbfjoupL IO. {Referent: ®efimueffiut« roife. ®fienta: ״®ie jübifge 3ugenb unb bet Seren Äajemetfj*'. 8. Sonntag, ben 80. ®lärj, im iBetfi»2lm, 8fu«fpradje*2lbenb für ®liftlere übet ben Seren SajemetE) unb baS Sehen im Sttmg, ®nlettung:!Radium ßewtn, 3e* fdfiajafiu SRaber. 3ionifti|cfier 3ugenbb1mb ״Verbau״. Sonntag, ben 80. ®?ar!, uormittag. SUtion bt» Seren Sajenutfi, nachmittag 8 UN, ÄrbeitS* gemeinfdjaft tm §etm ®lonbijouplaft 10. Iilengtag, ben 1. «peil, abettb« 8 Ufir, £eim« abenb ®lebet ©tra&e 1. Sonntag, ben 6. Wpril, ftafirt nach Dtanunbutg-Sidjtengrunb. Ireff» punft pünltfidj 8 Uhr Stettiner Borort&afinhof. geben ®lotitag unb ©onneratag 1/»8-10 Ufjr in ber ®praefijefiule bet Sübtfcfien ®emeinbe, @ro§e Hamburger Straße, fiebrätfefier Unter* riefit. Srauenarteftegemeittf^a« für patäfKna, 3Be$irf#• gruppe Uc&terfelbe. ®lontag, ben 31. ®lärj, »aefim. 4 Ufir, ffiortrag oon fiertn Dr. 2ut>* r a n i: ״SWtafl jüöifcfjer grauen in ®aläfiina“, an £>an& beg non ihm in ber 3״übifcfiert IRttnb• fefiatt“ befproefienen SutfieB: ״Arbeiterinnen fpreefien" tm fjanfe non ftrau @eftp Gofin, fiichierfel&e, SRingftr. 65. ®äffe loiUtomnten. —®ejirhjgmppt Tlorb unb DS: Uläcfifter ®tu* öterutrfel ®lontag, ben 81. ®lärj, abenb« 8>/a Uhr, im ©emeinbefiauB ®ojenftr. 2/4. Bei* tung: grau Dr. freier. ®fietua: ״®er jübt* (che SojialigJmig“. Sefonbere ©nlabmtgen ergeben nicht. @äfte toiflfommen. Stubienjitfel!)atilroafi: ®lontag, ben 81. ®lärj, ttacfjm. 4V* Ufir, ßething: Dr. Ülabja Stein, bet grau ®rete SuntboroSft), ßanbfiauBftr. 25a. ׳ CStjnagogenbcreinigung peffalojjiffr. ®onnerstag, ben 8. ilprtl, abenbg 8 Ufir, fpridjt tm ®tfimtgd* faal ber Snnagoge gafanenftr., ©ett ®ireftor ©eorg Sa re0!i 1. Borfifeenber ber Sübi» fefien ®emeinbe ®erlitt über: .®rqebniffe unb Siel* ber ©emeinbepolittf‘׳. Sfnfcfilie&eitb freie Sfiigfpratfie, ®äße toiBlommen, Eintritt frei. ®erbanb jSbiföer grauen für paIäjtina׳SJfr6cU. ®in regelmäßiger ®erlauf paläfiinenfifefier fianb» arbeiten, (Sinberlletber, ®amenlleiber unb *Binfen, Seegebede, ®untfitdfereien, Spffcenarbeifeni finbet an jebem ®lontag unb ®onnerStag oon 3—6 Ufir in ber SBofinung oon grau SRecbtg* anroatt ©ofin, $ot«bamer Sfr. 89 ($toifcfie!t Rurfürfienftr unb ®üloroftr.) ftait. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge beendet die Winterveranstaltungen am Montag, dem 31. d, M., abends 8 Uhr Rosenstr. 2/4, mit einem Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Warschauer: ״Predigt und Gemeinde“. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. Hilfsverein der Deutschen Juden. Die achtundzwanzigste Jahresversammlung des Hilfsvereins der Deutschen Juden findet in Berlin, Sonntag, den 30. März 1930, vormittags 11 Uhr, im ״Hotel Kaiserhof״, statt. Ueber die Tätigkeit des Hilfsvereins im Jahre 1929 werden die Herren Dr. James Simon, Direktor M. Joachimssohn und Generalsekretär Dr. M. Wischnitzer berichten. Im Anschluß an die Jahresversammlung wird Herr Dr. Ernst Feder, Berlin, über ״Politik und Humanität“ sprechen. Das jüdische Volks- und Kunstlied. Am 30. März findet im Meistersaale ein Kompositionsabend von Janot S. Roskin statt. Zum Vortrage gelangen jüdische Volks- und Kunstlieder im Solo- und Chorgesang unter Mitwirkung von Paula Lindberg, Eugen Transky. Ferner werden nach jüdischen Melodien Tänze durch Sterne und Alexander Roskin gezeigt werden. Hebräische Vorträge über den K. K. L. Im Rahmen der grollen Aufklärungs-Aktion des K. K. L. veranstaltet der Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend drei Vorträge mit Lichtbildern. Sonnabend, den 29. März, abends 8! » Uhr. I. Im Beth Am Ivvri, Charlottenburg, Grolmanstr. 36. Referent: Nahum Lewin. H. Im Jüdischen Jugendheim, N, Monbijouplatz 10. Referent: Schmuei H u r w i t z. Thema: ״Die jüdische Jugend und der Keren Kajemeth“. III. Sonntag, den 30. März, im Bctli Am, Aussprache-Abend für Mittlere über den Keren Kajemeth und das Leben im Kibuz. Einleitung: Nahum Lewin , Jeschajahu Raber. Verband Jü׳’!scher Ingenieure und Chemiker in Deutschland E. V., Berlin N 24, Auguststr. 17, ladet zu einem Diskussionsabend mij dem Thema:;,Die jüdischen Ingenieure und Chemiker und die sozial-politische Lage der deutschen Juden“ ein. Datum: Montag, den 31. März, Zeit: 20(4 Uhr, Ort: Fasanenstraße 79/80. Interessenten wollen die Satzungen des Verbandes im Büro anfordern, schriftlich oder in den Sprechstunden Montags und Donnerstags von 18—19(4 Uhr. Reichsausschuß der Jüdischen Jugendverbände (E. V.). Der Landesausschuß Berlin der Jüdischen Jugendverbände veranstaltet am Montag, dem 7. April, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, einen Ausspracheabend über das Thema ״Die Wirtschaftssituation der deutschen Juden". Das Referat hält Adler-Rudel, Leiter des Arbeiterfürsorgeamtes der jüdisehen Organisationen Deutschlands. Einige führende Wirtschaftspolitiker werden in der Diskussion sprechen. Gäste sind willkommen. ‘ ״Orangenfest in Tel-Awiw“. Für das kürzlich veranstaltete Purimfest der Akiba-Eger-Logc ״Orangenfest in Tel-Awiw•־ malte der Berliner Maler Julius Rosen bau m die Dekora tionen: ein 6 m langes Bild der lllcnby-Straße; den Hauptsaal schmückten große dekorative Darstellungen von Ohaluziin bei der Ernte, palästinensische Landschaften und lustige Szenen vervollständigten das im vornehm-künstlerischen Rahmen übermutige Fest. Schule der jüdischen Jugend. Am Sonnabend, 29. Mär/, 1/29 Uhr gbends, wird in der Schule der Jüdischen Jugend die Versammlung ihrer Schulgemeinde abgehalten (Lfttzowstraße 16). Bei dieser Versammlung der Schulgemeinde werden Fragen der Schule und ihres weiteren Aufbaues, besonders die Gestaltung des Arbeitsplans für das nächste Trimester (Mai-Juli) besprochen. Ferner wird vor der Schulgemeinde Milek Goldschein (Beth Alpha) über die Jugendbewegung in Palästina sprechen. Alle Angehörigen der Schule werden auch noch auf diesem Wege eingeladen, an der Schulgemeinde teilzunehmen. — Gäste sind nach Maßgabe des vorhandenen Raumes willkommen; doch sind zur Abstimmung nur Angehörige der Schule, die im Besitze eines Ausweises sind, berechtigt. Der Schulgemeinde geht um (47 Uhr die Fortsetzung einer Aussprache zwischen den aktiven Führern aller jüdischen Jugendbünde Berlins voraus, die mit dem Thema ״Er- Ziehung und Politik“ vor 14 Tagen begonnen wurde. Das einleitende Referat hält diesmal Hermann Gerson (Kameraden) zu dem Thema ״Primat der Idee in einer Erncucrungsbewegung?“ Diese Aussprache ist mir für aktive Führer der Jugendbünde zugänglich. Hebräischer Lehrerverein in Berlin. Am Sonntag, dem 30. März, 7 Uhr abends, findet im Bcth-Am, Grolmanstr. 36, eine Allgemeine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung: 1. Der zukünftige Arbeitsplan; 2. Errichtung eines Informationsbüros; 3. Vorstands wähl. Konzert Stephan Kovacs. Dienstag, den 1. April, tritt Stephan Kovacs im Beethovensaal erneut vor das Berliner Publikum. Das erste Auftreten des jungen, erst 20jährigen, bis dahin hier völlig unbekannten Künstlers, bedeutete selbst für Berlin eine Sensation. Aus der Fülle der sämtlich auf den gleichen Ton gestimmten Kritiken seien die folgenden hervorgehoben: Allgemeine Musikzeitung: ״DieserPianist offenbart bereits nach dem Anhören einiger Takte außergewöhnliche Befähigung.“ — Deutsche Allgemeine Zeitung: ״K. gehört zu jenen Künstlern, deren Anziehungskraft mit jeder Nummer wächst.“ — Berliner Börsenzeitung: ״Technische Exaktitude, rhythmische Genauigkeit, starkes Temperament, geistige Konzentration, das alles sprach aus seiner Durchführung dieser beiden schwierigen Klavierwerke überzeugend zum Hörer und stempelte seinen Vortrag zu einer hochbedeutenden Glanzleistung." — B. Z. am Mittag: ״Auch einer von den Berufenen, ja Auserwählten.“ Mirra Feigelson. Das Konzert der jugendlichen Pianistin Mirra Fcigelson im vollen Schwcchtensaale hat die Hoffnungen, welche sie im vorigen Jahre erweckt hat, vollständig erfüllt. Man merkt die liebevolle Arbeit ihres Meisters, des bekannten Klavierpädagogen Alexander Schwarzmann. Alle Merkmale seiner Schule sind da: sicherer Anschlag, feiner Ton, unfehlbare Technik. Wenn man dazu noch sagt, daß sie von Natur aus sehr musikalisch ist, so wird man verstehen, daß sie den Anforderungen des schwierigen Programms völlig gerecht wurde. Die große F-moll-Sonate von Brahms gelang ihr ganz vortrefflich. In Etüden von Chopin hat sie viel Brillance gezeigt. Vortrefflich sind ihr die modernen Franzosen gelungen: Debussy und der schwierige Ravel. Die Pianistin hat viel Beifall gehabt und mußte mehrere Zugaben spenden. H.S. Vortrag im Beth-Am. Am Montag, dem 24. d. M., fand im Beth-Am der 5. Vortrag im Rahmen des Vortragszyklus statt. Dr. H. Torczyner eröffnete in seinem Vortrag neue Perepektiven der Bibelauffassnng in der Beleuchtung des Problems über die Autorschaft und Echtheitsfrage in der biblischen Literatur. Er analysierte besonders scharf und treffend die Autorschaftsfrage der Psalmen, ging aber auch auf die Probleme des Buches Hiob ein. Der Referent regte ebenfalls eine neue Auffassung der Propheten an. Der anregende Vortrag machte auf die zahlreiche Versammlung einen starken Eindruck. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion, an der sich mehrere Zuhöhrer beteiligten. Das interessante Thema und die lehrreichen Ausführungen des Referenten veranlaßten die Leitung des Beth-Am den nächsten Vortrag, am Montag, dem 31. März, demselben Thema zu widmen. An der Diskussion beteiligen sich zunächst die Herren: I. Braslawski, Jehoschua Gutmann und Baruch K r u p n I k. Frauen-Arbeitsgemelnschait für Palästina. Bezirksgruppe Lichterfelde: Montag, den 31. März, nachm. 4 Uhr, Vortrag von Herrn Dr. Lubrani: ״Alltag jüdischer Frauen in Palästina“, an Hand des von ihm in der Jüdischen Rundschau“ besprochenen Buches: ״Arbeiterinnen sprechen“, im Hause von Frau Betty Cohn, Lichterfelde, Ringstr. 05. Gäste willkommen. — Bezirksgruppc Nord undöst: Nachster Studienzirkel Montag, den 31. März, abends 8Va Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Leitung: Frau Dr. Freier, Thema: ״Der jüdische Sozialismus“. Besondere Einladungen ergehen nicht. Gäste willkommen. — Studienzirkel Hatikwah: Montag, den 31. März, nachm. 4(4 Uhr. Leitung: Dr. Nadja Stein, bei Frau Grete Turabowsky, Landhausstr. 25a. K.J. V.-Stellenvermittlung. Niederlassungsmögiichkeit für sozialistischen Rechtsanwalt in Sachsen kann nachgewiesen werden. — Internist, mit Kassenzulassung, kann Praxis in Berlin übernehmen. — Niederlassungsmöfdichkeit für Arzt, besonders Internisten, in ostpreußischer Kleinstadt kann nachgewiesen werden. — Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Bleibtreustr. 50. מצות השער,: הרקע, קרקעי... המועצה לעבודה עברית ביו הנער עורכת במוצאי שבת, 29. למרע, בשמונה וחצ־ בערב אספות עבריות בלוית חמומת אור: א. בבית־העם העברי. הנואש: נחום לוין. ב. בבית הנער. הנואם: שמואל הורביץ. נושא האספות: הנער העברי ללדן הקיטת. ביום הראשון, 30. למרץ, בשבע בערב שיחה עברית לגיל הבינוני. תבן השיחה: א, הקרי הפימת. הפותח: נחום לויי. ב. חיי הקבוץ. הפותח: ישעיהו רבר* אגודת הטורים לעברית בברלין. היום הראשון,30. למרץ, בשבע שעות בערב חתקים ב״בית העם״ רחוב גרו מן 36. אספה. כללית של חברי האגודה סדר היום. א) תכנית העבודה, להבאי ב> סדור לשכת המודיעין. u בחירת ועד תמידי. fall 6* Die fiar*ker>der Tangermündei* Schokoladenfabrik Neu aufgenommen Alleinvertrieb durch die Firma Neu aufgenommen 1» כשר ייל פסח■ Anton Alexander, Berlin N018. Landsberger Straße 91. כשר על פסח