Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 21 (14.3.1930)
- Date
- 1930-03-14
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 21,14. ffl 1030 JUEDISCHi RUNDSCHAU Sehe 143 Kommissionen der Z. V. L D. Auf der Sitzung des Landesvorstandes der Z. V. f, D. am 23. Februar 1930 wurden nachstehende Kommissionen gewählt: Gemein dekotnmission: Alexander Adler. Dr. Martin Ascher, Etienne Basch, Alfred Berger, Dr, Hans Bloch, Kurt Blumenteld, R.-A. Benno Cohn, Dr. Ernst Ettisch, Benzion Fett, Dr. Herbert Foerder, Karl Glaser, Dr. Nahura Goldmann, Ministerialrat Hans Goslar, Dr. Salli Hirsch, Dir. Georg Kareski, Dr. Alfred Klee, J. Klinow, Dr. Max Koilenscher, Dr. Max Kreutzberger, Dr. Abraham Loeb, Kurt Loewenstein, Dr. Kurt Mendelsohn, Dr. Siegfried Moses, Else Nathan, Landgerichtsrat Arthur Rau, Dr. Julius Rosenfeld, Dr. Aron Sandler, Moses Waldmann, Dr. Oskar Wolfsberg, Frau Siddy Wronsky, sämtlich Berlin, Dr. J. Bamberger-N ürnberg, Dr. Deutschmann-Oppeln, Dr. Hugo Emmerich-Frankfurt a. M., Dr. Epstein-Duisburg, R.-A. Jacobsohn- Breslau, Dr. Walter Kahn-Wiesbaden, Dr. Ernst Kahnus-Hambürg, i>r. Bruno Nathan-Köln, Dr. Fritz Noack-Gotha, Dr. Meinhold NuBbaum-Nürnberg. Frau Else Rabin-Breslau, Dr. Hugo Schachtel-Breslau, Ram>. Dr. Schornstein Dresden, Dr. Sichel-Chemnitz, Dr. Elias Straus-München, Dr. Heinrich Strauß-Hamburg, Louis Tumpowsky-Leinzig, Arnold Wiener- Beuthen, Dr. Wolfheim-Erfurt. Oberste Vertrauenskommission: Dr. Salli Hirsch, Vorsitzender, ferner: Alexander Adler, J. Klinow, Dr. Erich Moses, Fritz Naphtali, Dr. Max Soloweitschik, Dr. Manfred Tuchler, sämtlich Berlin. Engere Keren Ha|essod-Komtnission: Dr. Erich Moses, Vorsitzender, ferner: Dr. J. Altschul, Dr. Martin Ascher, Kurt Battsek, Alfred Berger, Dr. Hans Bloch, Dr. Werner Bloch, Dr. Walter Czapski, Alfred Frank, Hugo Fränkel, Dr. Georg Gereon, Dr. Nahum Goldmann, R.-A. Hermann Hirsch, Josef Hirsch, Dr. Gerhard Holdheim, Dr. Erich Hurwitz, Dr. Walter Katschke, Dr. Gabriel Knoller, Dr. Alfred Lehmann, R.-A. Heinrich Levinsohn, Dr. Ernst Mandelbaum, Dr. Hans Nathan, Dr. Fritz Simon Neumann, Dr. Robert Nußbäum, Alfred Peltesohn, Dr. Martin Rosenb'üth, Kurt Ruppin, Dr. Werner Senator, Dr. Alfred Schwarz, Hermann Sternberg, Max Sternberg, Hugo Wolfermann, Frau Dr. Zadik, sämtlich Berlin. KKL-Komm Iss!on: Max Wonsteiner, Ehrenvorsitzender, ferner: Dr. Ludwig Aron, Dr. Albert Baer, Josef Blumberg, Dr. Walter Erhard, Alfred Frank, Heinz Grünwald, Fritz Lewinsohn, Frau Hertha Lewinsohn, Kurt London, Dr. Ernst Mandelbaum, Walter Roth, Kurt Ruppin, Frau Marga Sobereky, Frau Dr. Theilhaber, Hans Werner, Max Wolff, Dr. Georg Wollstein, sämtlich Berlin, Dr. Holzer-Chemnitz, Dr. Hugo Schachtel-Breslau. Hermann Schocken-Dresden, ferner; Vertreter der Poale Zion. Ans den Gemeinden Dortmund. Die Vertreter der ostj&dlschen Vereinigung, die mit den Liberalen ein von den Zionisten abgelehntes Wahlkompromiß abgeschlossen hatten, gaben in der 1, Reprisentanteitsitzutig nach den Wahlen folgende Erklärung ab: ״Zu dem Bericht in der ,Jüdisch-Liberalen Zeitung* vom 22. Januar 1930 Dortmund (Verlauf und Ergebnis der Geroeind «wählen. —׳ Schon wieder Zionistischer Wahlprotest) haben wir folgendes zu erklären: 1. Es ist unrichtig, daß die Zionisten unsinnige Bedingungen gestellt hätten, die die anderen Parteien , hätten ablehnen müssen. Richtig ist vielmehr, daß die Zionfsfen das Versprechen forderten, das Wahlrecht solle künftig nicht von einer Wartezeit und von der Steuerleistung abhängig sein und die jetzt fcwählten Gemeindevertreter sollten nacn Einführung des Verältriswahlrechts sich in drei Jahren mit der dann neu zu wählenden Hälfte der Gemeindevertretung einer gemeinsamen Neuwahl miterziehen. 2. Unrichtig ist die Behauptung, die Zionisten hätten sich an das Preußische Ministerium des Innern, das Kultusministerium und verschiedene andere Regierungsstellen gewandt, um' eine Verschiebung der Wahl zu erreichen. Richtig ist, daß die Zionistische Ortsgmppe zusammen mit dem Ostjudenverband bei der Stadt Dortmund gemäß dem Statut der Dortmunder Synagogengemeinde die Vervollständigung der Wählerliste gefordert haben. 3. Unrichtig ist, daß der Ministerialeriaß vom 13. Oktober 1919 nur eine Demobilmachungsmaßnahme darstelle. Richtig ist, daß er bis auf den heutigen Tag in zahlreichen Gemeinden Preußens Anwendung gefunden hat 4. Unrichtig ist, daß die hiesigen Zionisten sich als Be- Schützer des Ostjudentums aufgcspielt hätten. Richtig ist, daß die hiesigen Zionisten seit Jahrzehnten mit Selbstverständlichkeit für die Interessen der Ostjuden eingetreten sind und daß sie das auch bewiesen haben bei den Bedingungen, die sie für ihren Beitritt zu dem Kompromiß gestellt haben.“ Die alte Repräsentanz benutzt die Frist zwischen der Wahl und der Entscheidung der Regierung über ihre Gültigkeit, um eine früher bei ihr unbekannte Aktivität in der Sache der von ihr seit Jahren verschleppten Einführung eines neuen Wahlrechts zu entfalten und hat schon eine Statutenkommission ernannt, statt solche wichtigen Beschlüsse ihrer Nachfolgerin zu ״ überlassen. *f Gemeinde-Abende der Jüdischen Gemeinde Berlin. Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde veranstaltet nach den großen Erfolgen, den die bisherigen Gemeindeabende gefunden naben, eine Reihe Weiterer solcher Abende, am Montag, dem 17. März, abends 8 Uhr, in der Aula des Oberlyzeums zu Pankow, Gerschstr. 42/44, am Mittwoch, dem 19. März, abends 8 Uhr, in den Bürgersälen, Neukölln, Bergstraße 147, und am Sonnabend, dem 22. März, abends 8 Uhr, in der Aula der Mädchenmittelschule, Kaiserstr. 29. Es werden sprechen: Direktor Georg Kareski, Vorsitzender des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde und Dr. Karl Schwarz, der Leiter der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde, der Lichtbildervorträge über die Kunstsammlung hält. Der Eintritt zu den Gemeinde-Abenden ist frei. Vortrag im Betb-Am. Am Montag, dem 10. d. M., fand im Beth-Ara der 3. Vortrag im Rahmen des Vortragszyklus statt. Dr. Max Mayer sprach über I. Ch. Brenner und seine Werke. Der Referent schilderte lebhaft und schwungvoll das Werden der Persönlichkeit und des Schaffens Brenners. Der interessante Vortrag erfreute sich einer besonderen Aufmerksamkeit seitens der zahlreich versammelten Zuhörer. An der sehr lebhaften und anregenden Diskussion beteiligten sich in längeren Ausführungen Dr. S. Rawidowitz und Dr. M. Pines. Die Deutsche Wochenausgabe von ״Dawar‘* wird am 3״ April zum. ersten Male in die Hände der Abonnenten gelangen. Die Deutsche Wochenausgabe wird in Eiez-lsrael redi- Piert und gedruckt werden und wird ständig die wichtigsten ublikationen der letzten Nummern der hebräischen Tageszeitung bringen. Sic kostet 1 M. monatlich. Bestellungen sind zu richten an das Sekretariat: Berlin 24 א, Auguststr. 17, JDawar“ — Deutsche Woebenausgabe, BERLINER KALENDER 8er DU! |fir |t*riHf4e ttrtett unter her Jagen», Bonntag, btn 16. SMrj, um IS tt|t, Int »eil* Hm, ®lolmanfit. 86: purhnfejt für ®tttlere (12—16 jährige). — ®onnabenb, ben 15. Hör!, um 90 Uhr, im Sugenbßeim, ®lonbljoupL 10: 3a»jf<*e Joaenbeerfammtung. Sagcflorbmut(): 1. CrgantfaHon brr fjebräifdjm Hrbeii unter bet Sugenb im 3entrum unb Rorben ®erlin«. Sinleitcnbe« Referat: ®ha tuet ©utmtjj. 2. ®ie Jiiuujab au« ®eutfdjlanb ln Rediorootf) ®«rieh! non Sbaroer (Sfyanan grän fei. 8. ßebräijtye Siebet — gemeinfam mit hem SetHlm 3»ri. purimfeier See Sety-ttm, Johann ,®torg-Säle, yof)ann*®eorgftr. 19, $)aS Welf)• Hm unb ber Debrfiifdje 3ugenbrat ueranftalten am ®onntag. ben 16. Wärii, a&enb« 8 */* Ufjr, eine parimfeier. 3m Programm: bie flünftlet 'Betty Ät up n i 1• San bau un& Seo Ria langem (ffle(ang); Saul 2ftyernitf)0roäfp tutrb au« feinen 'ffletlen noriefen, ferner: Sanjoorfül)• rangen, Rezitation, Stanfoturen, ßumorifttföe tritung. Roftüme, ®JaSftn, abet fein Stoang. ie non ben Hnroefenben geroäfjlt* 3uty tnirb bie hefte fDlaSfe mit einem greife auSteidinen. ®intritt 1,60 mt Pr ftttgReber be« ®et|*Rm unb für ®tyüler 1 flf. im Büfett: $aman* taftyen, ®ety.lHra.3mri! Hm TOontag, ben 17. OTär*, 81/* Uhr abenb«, finbet tm ®eif!»Hrtt ein ®nt» trag über .®ie Berliner ©emeinbe unb ©ebrälftye Shittur” flatt Referenten: ®tub..Rat Hurt Kammer ft ein unb £anbgerityt«rat f! rtfiur Rau. ©äfte tnlfttommen. כבית־ העם! כיום השני, .17 לטרץ, תהיה בבית ־העם הרצאה על הנושא: #ה קהלה העברית בברלין והתרבות העברית" הטרצים: הא׳ קורט הטרשטיין ויועץ הדיו ארתור דאו ההתחלה בשמנה וחצי! אורחים רצויים! Sertiner Drtegruppe Ser (fibiftyen Matbmolre• tiftyca Strbeiterorganifation poale 3101» in ber 3übifd)tn ®emeinbe, Rofenftrafje 2/4. ®ten«* tag, ben 18. Rlärj, abenb« 8 V! 1%. Ghatntr 2 f dj e 110!. ״Hraberfrage unb feoblitpofittt״. 9tmS |ÜS1|tyer ©tyfller. ®tenetag, ben 18. SRärj, abenbs 7 Ufjr, tm ©ifeungSfaal ber 3• 8. f. ®.,!Weinefeftr. 10. Dr. «etrg ßu&itt8li: ״RattonaIi«mud unb ©ojialißmuf *. ©äfte er« roünfdji. — 3« ben barauf folgenben HJotyen, ®ttttraoty unb ®onn*r«tag, 7 Ußr, ®tyung«• faaf: Barallei laufenbe Hrbett«gemetnftyaften übet jübijtye ©tUrnüfiungen naty btm ©itner ftongreß.. M, ©rappe «es XII. Bejirf« ber 39. 3• ־מ int Safe Bohne, ®teglife, Htbretytftr. 127 (am Bahnhof Sfrglife), Dr. ffieorg 28 0II ft ein: »Hrabet־ frage unb Sobenpoltn!“. ®onnerötag, ben 20. äWärj, ZSertretenerfammfttttg Ser 3. 3. % im @ifeung«faal ber 3• 8• f ®., SReinefeftr. 10. fageSor&nung; 1. Hraberfrage unb BobenpoUHf, eine 2eben«frage be« fßaläfitnaaufbau«. 2. ®eftydftlidje Büttel• hingen be« fflorftanbe«. 3. ©tatuteuänberun« gen. ®ie Sifeung ift für bie SRitglieber btt fi. 3. B. öffentUd}. Canbeaoer&anb Ser 'BtoniflemJieoifionifen in ©eutltylanb. Büro ab 1. ®är) 1930: Berlin @ 14, ®taE« ftyretberftr. 44, tllntergrunbbahn ®ptttelmarft), Sürojeit 5—7 Uhr täglich, mit ®!!«nähme oon Sonnabenb unb Sonntag. 3ionifüf(her Jugenbbunb ,Vorbau". Sonntag, ben 16. iKärg, nachm, 3 Uhr, im 3ugenbhrim, Bionbijoupl. 10, HrbettSgemein» fdjaft, 3!berg 361*r: ®runblagen be« 3*0* niömu«. — ®onutag, ben 28. SRärj, pb« nach Srfner«RübetSborf, Zreffpunft 8 Uhr, Bahnhof Hlefanberplafe. — jleben ®ienStag §eimabenb, 9J?efeer ©tt. 1. Sehttr ®iontag unb ®onnetötag, Unterricht in ber hebräifdjen Sehr* anftait ber 3«hifd)en ®emeinbe, ©r. §ambur« get ®tr., »/s9—10 Uhr. ״Deutschtum und Zionismus“. Der zweite Aussprache- Abend des Vereins Jüdische Presse, der am Sonnabend, dem 8. März, abends, in den Räumen des Demokratischen Klubs stattfand, war dem Thema ״Deutschtum und Zionismus“ gewidmet. Außer den Mitgliedern des Vereins hatten mehrere Vertreter des jüdischen Berlin aus allen Lagern der Einladuug des Vorstandes Folge geleistet. Nach Begrüßung seitens des Vorsitzenden des Vereins, Herrn Kreindler, eröffnete die Aussprache Herr Ministerialdirektor Dr. Badt, der das Thema des Abends voir staatspolitischen und kulturpolitischen Gesichtspunkten sowie vom Standpunkt der reinen Empirie behandelte und sehr fesselnd die Position des Juden als Beamten umriß. Seiner Schlußfolgerung, daß zwischen Deutschtum und Zionismus keinerlei Gegensätzlichkeiten vorhanden sind und daß auch eine Möglichkeit innerer Konflikte ausgeschlossen ist, trat Dr. Heidemann Stern entgegen, der als Pädagoge das Thema kulturpolitisch betrachtete und eine Zweiheit des Volkstums nicht gelten lassen wollte. Dr. Friedrich Brodnltz kennzeichnet« den Unterschied zwischen zionlstischem und nichtzionistischem Judentum vom Standpunkt des deutschen nichtzionistischen Juden, Ministerialrat Hans Ooslar sah das Problem als religionstreuer Jude und Zionist an, für den ein Konfliktstoff hier nie vorhanden sein kann. Dr. Klee betonte, daß er als Zionist und Verfechter des Prinzips der Einheit des Gesamtjudentums, es nicht zulassen könne, daß sein Deutschtum angezweifelt wird. Herr Schweriner, der Vizevorsitzende des Vereins, der das Schlußwort hatte, kündigte an, daß ein zweiter Abend der Fortsetzung dieser auf so hohem Niveau stehenden Aussprache gewidmet werden sofi. Vermischtes Hebrlisch« Sprachschule ״fvriah“, Hamburg. Die Theater gruppe ״Cbowewc Habamah liaiwrith“ vcran.51.diet am Dienstag, dem 18. März, abends $'/• Uhr, im Curio-Haus, Rothenbaum-Chaussee, eine Aufführung von ״Mered Ha'issi“ (Aufstand des Essäcrs). Karten zu 1,— M., für Jugendliche 50 Pfg. im Büro, Hartungstr. 9,11, außerdem nur für Erwachsene bei Herrn Holtmann, Johnsallcc 51, und bei den Aufführenden. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge veranstaltet am Sonnabend, dem 15. d. Mts. eine Purim-Feier, Beginn 8 Uhr, Rosenstr. 2/4. Mitwirkencle sind: Herr Prof. Dr. Hermann Pick: Purim-Literatur; Frau Sofie Pick: Aus einem ungedruckten Palästina-Roman; Herr Oberkantor Pinkasowicz: Purim-Lieder. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. Bachurim-Verein am Rabbiner-Seminar. Rabb. Dr. Meier Hildesheimer, der vor 14 Tagen von seiner Südafrikarcise zurückgekelirt ist, wird zugunsten der Unterstützungskasse des Vereins zwei Vorträge (mit Lichtbildern) über seine Rciseeindrücke am Dienstag, dem 18. und 25. März, 20 Uhr, im großen Saale des Tiergartenhofs, Berliner Str. 1/2, halten. Unnum. Platz 3,— M., res. Platz 5,— M. Für einen Einzelvortrag: unnum. 2,— M., res. 3,— M. Karten irrt Büro des Rabbiner-Seminars, Artilleriestr. 31 und an der Abendkasse. Bund jüdischer Schüler. Sonderveranstaltung am 18. März. 19 Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. D. Referent Dr. G. L u - binsky: ״Nationalismus und Sozialismus“. Am 19. und 20. März, fortlaufend wöchentlich zwei parallele Arbeilsgememschäften über ״Die jüdische Entwicklung seit 1815“. Gäste herzliehst willkommen. Der Jüdische Sport-Club (J.S.C.) hn Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten veranstaltet am 23. März, abends 7 Uhr, im Schubert-Saal, Bülowstr. 104 (Nollendorfplatz) einen Elternabend. Das Programm enthält Bilder von Fahrten der Jugend, gymnastische Vorführungen u. a. m. Karten: Erwachsene 60 Pfg.; Jugendliche 30 Pfg., durch die Geschäftsstelle, Burg- Straße 2611, Zimmer 10, und an der Abendkasse. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Bezirksgruppe Nordwest: Kinder -Purimfest am Dienstag, dem 18. März, nachmittags 4 bis 7>/s U|1r, Cafd Gärtner, Holsteiner Ufer 27— 28. Kartenvorverkauf: F. A. P., Meineke- Straße 10 und Buchhandlung Ittmann, Flensburger Straße 30. Eintritt für Kinder inklusive Bewirtung 1,— M., Geschwister 0,75 M. Gäste willkommen. Bezirksgruppe Neuköiin: Dienstag, den 18. März, abends 8*/j Unr, bei Dr. Bertha Zaraory, Kaiser-Friedrich-Str. 38, Vortrag von Fräulein Gusta Strumpf aus Palästina: ״Die palästinensische Arbeiterin“ im Anschluß an das neu erschienene Sammelbuch: Iwrith Poaloth. Gäste willkommen. Bezirksgruppe Tempelhof: Dienstag, den 18. März, abends 8% Uhr, im Hause von Frau Dr. Saiomon, Kaiserkorso 4. Redner: Herr Dr. Wolfsberg. Thema: ״Probleme des kulturellen Auf* baus in Palästina.“ Gäste willkommen. Bezirksgruppe Nord und Ost: Mittwoch, den 19. März, abends 8!/« Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstrale 2—4. Vortrag von Herrn Dr. Lubrani: ״AUtag jüdischer Frauen in Palästina“, an Hand des von ihm in der ״Jüdischen Rundschau“ besprochenen Buches: ״Arbeiterinnen sprechen.“ Gäste willkommen. Bezirksgruppe West: KIu bnachmittag am Dienstag, dem 25. März, nachmittags 4>/s Uhr, im K. J. V., Bleibtreustr. 50. Vortrag von Herrn Dr. Max Mayer über J. Ch. Brenner. Da die Ankündigung des Klubnachmittags schon auf der Einladung zum Vortragsnachmittag am 11. März erfolgte, ergehen dieses Mal keine weiteren Einladungen hierfür. Der nächste Studienzirkcl der Gruppe Nord 1»«dTJst findet Montag, den 17. März, abends 8l/3 Uhr, Im Gemeindehaus, Rosenstr. 2—4, statt. Leitung: Frau Dr. Freier. Thema: ״Der jüdische Sozialismus.“ (Der Bund.) Besondere Einladungen hierzu ergehen nicht. Gäste willkommen. Studienzirkel Hatikwah: Nächste Zusammenkunft Montag, den 31. März, nachmittags 41/3 Uhr. Leitung: Frau Dr. Nadja Stein. Thema: ״Das Palästina-Mandat.“ Hebräischer Lehrerverein. Sonntag, den 9. März, fand unter verhältnismäßig großer Beteiligung (ca. 40 Personen waren erschienen) eine allgemeine Versammlung der hebraisehen Lehrer und Lehrerinnen in Berlin statt. Das einleitende Referat hielt Herr J. Gutmann, der in großen Zügen eine Schilderung der Situation des hebräischen Unterrichts und der Lage des hebräischen Lehrers in Deutschland gab und ein umfassendes Programm der Tätigkeit des zu gründenden Lehrer- Vereins entwarf. Die anschließende Aussprache, an der sich eine große Zahl der Anwesenden beteiligte, ergab eine vollkommene Uebereinstimmung in der Frage der Notwendigkeit eines Lehrervereins. Von fast allen Rednern wurde, wenn auch mit verschiedener Betonung, gefordert, daß der zukünftige Verein sowohl pädagogisch-kulturelle, als auch rein professionelle Aufgaben in den Bereich seiner Tätigkeit stelle. Eine provisorisch eingesetzte Kommission soll Vorschläge für das Statut des Vereins ausarbeiten und die Oründimgsver- Sammlung vorbereiten. בית מדרש לעברית של קהלת היהודים בברלין. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Große Hamburger Str. 27 und Charlottenburg, Grolmanstr. 36. Das Sommersemester beginnt Dienstag, den 1. April. — Neuaufnahmen für Anfänger: In Charlottenburg, Grolmanstr. 36, Dienstag, den 1. April, 19 Uhr. Im Norden, Große Hamburger Str. 27, Mittwoch, den 2. April, 19 Uhr. Anmeldungen in der Sprechstunde des Leiters der Anstalt oder schriftlich an seine Adresse: N. Berggrün, Berlin-Grunewald, Trabener Str. 2 (telephonische Auskunft: H 5, Brabant 501, nachm. 2—3 Unr). Fortgeschrittene können in allen in Betracht kommenden Klassen Aufnahme finden. Der Unterricht findet an zwei Wochentagen statt und umfaßt in der Regel 4—6 Wochenstunden. Außerdem bestehen für Schüler, die beruflich stark in Anspruch genommen sind, eine Anzahl von Kursen verschiedener Stufen, deren Unterrieht einmal wöchentlich zweistündig stattfindet Wir beabsichtigen für besonders Fortgeschrittene, die Interesse für ein Sondergebiet der hebräischen Literatur (wie Bibel, Mischna, Talmud, Bibelkommentare, mittelalterliche oder neue Literatur, Lektüre von Zeitschriften) haben, aut Wunsch Fachkurse je einmal wöchentlich 2—3stündig einzurichten. Sprechstunde: Im Beth-Am, Grolmanstr. 36: Dienstag, 19—20 Uhr; in der Schule, Große Hamburger Str. 27: Mittwoch, 19.30—20/30 Uhr, Donnerstag, 18—18.45 Uhr. SchneidemQhL Am. 9. März sprach Herr Dr. Sally Hirsch, Berlin, vor überfüllten Räumen in einer Na;h:niua״sveranstaltung der hiesigen Zionistischen Arbeitsgemeinschaft über das Thema: ״Der Palästinaaufbau als Gesamtaufgabe des deutsehen Judentums“. Zu dem oVrtrag, der im Bise Brith-Logenhaus stattfand, waren viele Teilnehmer au:h aus der Grenzmark und Neumark erschienen. Die Ausführungen, die bei den Zuhörern einen starken Eindruck hinterließen, entfesselten eine lebhafte Diskussion. Der Veranstaltung ging die konstituierende Sitzung des Zionistischen Bczirksvereins Grenzmark mit dem Sitz In Schönlanke voraus. Die vorläufige Leitung liegt ln den Händen des Herrn Fabrikbesitzers Sally Tobias- Scbönknke.