Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 17 (28.2.1930)
- Date
- 1930-02-28
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2653156-2653173--21404-2679497- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Einzelnummer 0qs GoMmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienste« u. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldtnark, vierteljährlich 5.75 Goldmart Au9l»nrl־M*honaem«mt* «au#rd«J3 io 4er Wahrunß dm einzelnes Länder berechnet. A.n7et»«npr«13-. H «c*p. Nenpereillezell# 0,50 G.-M. Stelienteetiche 0,25 <X־M. Nummer 17 I Berlin, 28. II. 1930 Redaktion Verlag und Anzeigen ־Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b. FL, Berlind 15, Meinekestr. 10 lelephom J 1 Bismarck 7165 -70. Anzeif«mschlal« Di«n«t a * and Freitag nachmittag« 4 Uhr RecUktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. PoKiehtrk Konten: Berlin 17392, Baaei V 9355» Beigrad 60038 Brtad 39433, BecUpw* 59693. Dia«* 1973, Hm« 140470, Pm* 99414, SeeaMburg 164 30, Wirachea 190 708, Wie« 159 030 Baak ״Konten: Uirmstidtor and Natimialbank, D*po*st«a1 K«no Berlin. Kurfumteadamtn 52; Benca de Eat, Carnaao (Ramteien); An*lo Palaetu»• C*. in Haffe, Teru■*!«*, Tal Aviv 3»ל׳ שבכי* תר | xxxv. Jabrg. Der Zionismus erstrebt iOr da» Jüdische Volk dl« Schaltung elnor Öffentlich - rechtlich gaalctiartan Heimstatt« In Palästina, ״Baseler Programm.“ Paläsllna-Ausspradie im Unterhaus £ 124000 Nachtragskredit für Palästina James Rothschild gegen den Antizionisten Howard Bury In der Unterhausdebatte atn 24. d. M. über die von der Regierung verlangte Nachtragsbewilligung für Senderausgaben im Mittleren Osten kam der Unterstaatssekrelär für die Kolonien Dr. Drummond Shiels auch auf die Arbeit der parlamentarischen Untersuchungskommission für Palästina zu sprechen und sagte, die Kommission habe mehrere Gegenden Palästinas besucht, darunter Oebiete, ln denen die Unrunen heftig gewesen waren, schließlich auch Transjordanien. Die Kommission ist noch mitten in ihrer Arbeit und sie macht ihre Arbeit gut. Es ist noch nicht an der Zeit, eine Politik im Zusammenhang mit dieser Arbeit zu erwägen. Es läßt sich noch kein Zeitpunkt angeben, wann der Bericht fertig vorliegen wird. Colonel Howard Bury rühmte die Leistung der Shaw• Kommission, die in einer ausgezeichneten Art ihre Pflicht getan hat, indem sie 66 Tage in Palästina zubrachte und die meisten größeren Städte besucht hat. Zum ersten Male seien die Araber in die Lage gekommen, ihre Sache vorzutragen. Er möchte nicht nur wissen, wann der Bericht der Kommission veröffentlicht werden wird, sondern er möchte auch gern die Versicherung haben, daß die Protokolle der Aussagen in möglichster Ausführlichkeit veröffentlicht werden würden. Die in der Presse erschienenen Berichte seien irreführend und parteiisch gewesen, worüber man sich nicht wundern dürfe, wenn man sich z. B. vergegenwärtigt, daß der Korrespondent der ״Times“ einer der Leiter der zionistischen Propaganda ist. Die Kommission fungierte in Palästina sozusagen als Sicherheitsventil, indem beide Parteien ihre Meinungen vor einer unparteiischen Körperschaft darlegen konnten. Nun müsse der Bericht bald kommen; je mehr er hinausgeschoben wird, um so schlimmer. Dr. Sh iels sagte, es sei ihm nicht möglich, das Datum der Veröffentlichung des Kommissionsberidites anzugeben. Die Veröffentlichung werde in tunlicher Ausüihrlichkeit gcschehen, es sei aber für eine Regierung unmöglich, ein versprechen über etwas, das noch nicht fertig ist, zu geben. Ein Te.il des Ausjtggenmateriafa werde sich wahrsche.n ich *41.r Veröffentlichung nicht eignen. Die Frage der Veröffentlichung der anderen Teile des Bewelsmafcrials wird ip angemessener Weise erwogen werden; er, Shiels, wäre dafür, daß die Empfehlungen der Kommission veröffentlicht werden. Dr. Shiels brachte sodann den Antrag auf die Nachtragsbewilligung von £ 140000 für den Mittel-Öst-Dienst, und zwar £16 000 für den Irak und 124 000 Pfund für Palästina und Transjordanien■ Im Zusammenhang mit den jüngsten Unruhen in Palast in a wurde der Etat um folgende Beträge übers;hätten: für die Admiralität £ 1000, für das Kriegsministerium £ 33 003, für das Luftfahrtministeriura £53 000, zusammen also uro £ 90 000. Die Frage, ob diese Kostenüberschreitung von der Palästinareg-ierung gedeckt werden soll, wird zu einem späteren Zeitpunkt erörtert werden. Eine Summe von £ 13 000 sei an das Luitfahrtministerium im Zusammenhang mit den außerordentlich hohen Ausgaben in Transjordanien zu leisten, da die transjordanische Reg.erung gegenwärtig diese Kosten nicht tragen kann. Eine weitere Summe von £ 10000 ist als Hillsbewilligung für die transjordanische Grenzmacht ira Zusammenhang mit den Unruhen in Palästina erforderlich. Colonel Howard Bury stellte den Antrag, die Bewflligung um £ 100 zu kürzen. Ich bin entschieden dagegen, sagte er, daß eine hohe Summe ausgegeben wird, um eine fremde Rasse in ein fremdes Land zu bringen. Diese Ausgaben seien ja nur ein Anfang, im kommenden Jahre könnten noch größere Summen angefordert werden. Hat der Herr Unterstaatssekrelär die Rück wirkungen auf die Palästina benachbarten Länder in Betracht gezogen? Heute sind diese Länder noch unsere Alliierten, aben wenn die jetzige Politik in Palästina fortgesetzt werde, so werden sie uns als Feinde gegenüberstehen. Marcus (ein jüdischen Mitglied der Arbeiterpartei) protestierte gegen die Rede Howard Burys, die er ״ungeheuerlieh“ nennt. Bei den letzten Wahlen, fuhr er fort, haben minclestens 13 Millionen Wähler für die Palästina-Politik gestimmt. Das Geld, das nun angefordert wird, soll dazu dienen, eine Politik durchzuführen, zu der die Regierung gesetzlich verpflichtet ist. Im August 1920 waren die jü tischen Einwohner Palästinas einem der brutalsten Angriffe in der Geschichte der menschlichen Grausamkeiten ausgesetzt; schutzlose Frauen und Kinder wurden von nichtjüdischen Einwohnern des Landes in der grausamsten Welse angegriffen. Es müssen Schritte ergriffen werden, um den Schutz der jüdischen Bevölkerung Palästinas gegen weitere Angriffe von Huligans zu sichern. Das Unterhaus hat bei vielen Anlässen die in dem Palästina-Mandat vor■geschriebene Politik gebilligt. An der jüdischen Bevölkerung Palästinas sei ein Verbrechen begangen worden. Er wolle als Jude nochmals dagegen Protest erheben, und der Hoffnung Ausdruck geben, daß das zu bewilligende Geld in einer Weise verwendet wird, daß das Vertrauen zu Palästina wicderhergestellt werde. James de Rothschild (Liberaler) trat für die Nachtragsbewilligung ein and führte aus, wenn eine solche Nachtragsbewilligung heute nötig geworden sei, so gibt cs hier eine Person, die daran die Schuld trägt: das ist Colonel Howard Bury Seine ganze Karriere hier im Hause diente dazu, die imaginären Ansprüche eines Teiles der Bevölkerung zu unterstützen. (Beifall bei der Arbeiterpartei.) Er habe auf jeden!Wind gehört, der von der Wüste her geblasen kam, und er habe — ohne Wahrheit von Unwahrheit zu scheiden — Gefühle der Unzu'tndenheit geweckt, die schließlich zu Unruhen geführt habe. Hütte es mehr Polizei in Palästina gegeben, die bedauerten Unruhen hätten sich dort nicht ereignet. Als Vorsitzender einer Gesellschaft, fuhr Rothschild fort, die vor allem 15 (WO Juden in Palästina auf dem Lande angcsiedelt hat (Pica), danke ich der britischen Regierung für ihr schnelles und entschiedenes Handeln bei der Unterdrückung dieser Unruhen. Hätte die Regierung nicht Truppen nach Palästina gesandt, es würden viel mehr Menschenleben verloren gegangen sein. Die Bevölkerung Palästinas und die Bevölkerung Großbritanniens sind der Regierung für diese Aktion d a n k b a r. Der frühere Staatssekretär für die Kolonien Amery führte aus: Wenn wir auch noch so verschiedener Meinung bezüglich der Weisheit der Balfou'-Deklaration wären, so müßten Sie alle doch zugeben, daß keine britische Regierung es zulassen könne, daß ihre Politik durch Pöbelgewalt umgestoßen werde oder daß eine in einem Lande gemäß einem internationalen Mandat angefiedelte Bevölkerung durch einen anderen Bevölkerungsteil verfolgt werde. Der konservative Abgeordnete Captaln Cazelet erklärte, er wünsche ausdrücklich von der von C0L Howard Bury eingenommenen Haltung abzurücken. Df, Shiels führte zum Abschluß der Debatte aus: Wir müssen fortfahren, den Schutz aller Bewohner eines I. a n d e s zu sichern, in welchem wir die Verantwortung für Recht und Ordnung tragen. Was wir hinsichtlich Palästina wünschen, sei das Wirken von Kräften, die eine Bewilligung dieser Art in der Zukunft überflüssig machen würden. Das Unterhaus nahm den Nachtragskredit mit 229:116 Stimmen an. . ■ " '••• ׳ . Die Eisenbahnverbindung Palästina — Indien Im Verlaufe derselben Debatte führte Amery aus, es bestehe eine große Möglichkeit, eine Eisenbahnverbindung zwischen Palästina und Indien über den Irak, zu schaffen. Obwohl gcgenwär'jg ein solches Unternehmen nach normalen kommerziel'en Richtün'on nicht begonnen werden könne, so komme doch diesem Plan eine immense Bedeutung im Zusammenhang mit den OeI- Interessen zu. Das Projekt würde natürlicherweise erst dann eine Aktualität werden, wenn es wissenschaftlich überprüft wird. Amery forderte dringend eine baldige Prüfung des Planes. Er ersuchte die Regierung, ihre Aufmerksamkeit der Möglichkeit garantierter A n 1 e i h e n für drei, vier oder fünf Jahre nach den Rieh "inien der osta'rlkanischen Anleihen zuzuwenden, so daß Unternehmungen, die zunächst auf eine zahlungskräftige Basis nicht gebracht werden könnten, durchgeführt werden können. Die Purim-Aktion des KKL Der Landasvorstand hat In seiner Sitzung am 23. d. M. beschlossen, die diesjährige Purlm-Aktlon des KKL als Aktion der Z.V.LD. zu proklamieren. Dieser Ent.chluß beweist zur Genüge, daß der Arbeit des KKL in diesem Augenblick eine ganz besondere Bedeutung beizumessen Ist. Die Bodenfrage ist plötzlich in den Mittel- Punkt des politischen und wirtschaftlichen Interesses gerückt. Die Erwerbung großer zusammenhängender Bodenflächen, die Schaffung einer Bodenreserve, ist das dringendste Gebot unserer zionistischen Sied’unßspolitik. Durch einen großen Neuerwerb von Böden, durch einen sichtbaren kolonisatorischen Vorstoß wird der jüdischen und nichtjüdischen Welt bewiesen werden, daß der Kolonlsatlonswille des jüdischen Volkes nicht gebrochen Ist, daß wir im Gegenteil mit neuen großen Kräften an die Fortsetzung unseres Werkes gehen. So gesehen, ist die Erwerbung neuer Böden gleichzeitig eine Wirtschaftliehe und politische Forderung. Das bedeutsamste Ins'rumcnt unserer Bodenpolitik ist der Keren Kajemeth. Seine Arbeit zu unterstützen, ist in diesem Augcnfc’i'ck die unabwelsliche Pflicht aller Zionisten in Deutsch- (and. Der Landesvorstand wendet sich an die leitenden Persönlichkeiten des deutschen Zionismus und ruft sie zur verantwortlichen Mitarbeit bei der Purimaktion auf. Unsere Vorsitzenden und Führer der Ortsgruppen sind für die Durchführung der Aktion der Leitung der Z. V. f. D. verantwortlich. Die zionistische Bewegung ist er'ü'lt von ernsten Sorgen um die Zukunft unseres Werkes. Die einzige würdige Antwort, die wir als Zionisten immer wieder zu geben haben, ist die unbeirrte Fortsetzung der Aufbauarbeit in allen Ländern der Welt rüstet die Zionistische Organisation jetzt zu einer mächtigen Boden-Aktion. Wenn auch die Ges!nnung<=״enossen ln Deutschland von unbeirrbarem Aufbauwillen erfüllt sind, kann der Erfolg nicht ausbleiben. Geschäftsführender Ausschuß and Landesvorstand der Z. V. f. D. Kurt Blumenfeld. Das Wesen des Antisemitismus Heinrich Reichsgraf von Coudenhove entstammte väterlicherseits dem nordbrabantischen Uradel, mutterlicherseits der griechischen Familie Kalergis. Darüber hinaus fand sich noch deutsches, deutsch-russisches und polnisches Blut in den Adern dieser Familie. Heinrich seinerseits zu allem Ueberfluß heiratete eine Japanerin. Er begann als Antisemit, und er setzte sich hin, um Erkenntnis in diesen Dingen seines Gefühls zu gewinnen. Seine Erkennntnis wurde ein Buch und dies Buch eine glühende Apologie des Judentums. Es erschien erstmalig 1901 und hieß ״Das Wesen des Antisemitismus“. Der Sohn dieses Vaters und der japanischen Mutter,, der bekannte Vorkämpfer des Faneuropa-Gedankens, läßt dies Buch jetzt wieder neu erscheinen (im Paneuropa-Verlag zu Wien) und versieht es seinerseits mit einer neuen Einieitung: ״Antisemitismus nach dem Weltkrieg“. Es ist — um das gleich vorweg zu sagen —> beide Male die Bekämpfung des Antisemitismus durch die Ratio der humanen Gesinnung. Soviel also scheint nötig: Internationalität des Hochadels, Internationalität des Blutes und innerhalb solchen Kreises noch die ganze Vor- Urteilslosigkeit zweier auch geistig besonders hochstehender Individuen, um heutzutage nach zehn unerhörten Jahren antisemitischer Verwilderung auch aus christlichem Lager einen Ruf gegen diese fortschreitende Barbarei erstehen zu lassen. Was das Gedankliche des Buches anbetrifft, so scheint mir allerdings, daß die Kenner der Materie nicht viel Erkenntnis daraus werden gewinnen können und daß es auch auf die Nichtkenner, also die große Masse der antisemitisch Verhetzten, selbst wenn sie es lesen sollten, trotz aller Wärme seines guten Gefühls nicht viel Eindruck machen wird. ■ Coudenhove Vater nämlich gründet seine.■iß10$ualk•׳ gen a»f de». Site» daß 4a* Antfsemitisiaii*■ WÄgM» mit' religiösem Fanatismus basiert sei, und er bemüht sich, diese These zu beweisen, indem er den Judenhaß von den ältesten Zelten bis auf die Gegenwart und durch alle Linder verfolgt Seine Absicht ist dabei, den Rassentheoretikern die Grundlage zu entziehen, um dann am Ende den drei großen monotheistischen Religionen Duldsamkeit zu predigen, ihre Entwicklung zu einer gemeinsamen freidenkerischen Religion, die er den Henochismus nennt, zu fördern und auf diesem Wege auch den Antisemitismus endgültig aufzuheben. Leider ist seine Grundthese verfehlt und die Gelehrsamkeit, die er zu ihrem Beweise aufwendet, auch!m einzelnen (heute nach drei Jahrzehnten) überholt Und selbst die menschliche Wärme seines Willens strahlt vergeblich, weil noch der willige Leser bloß durch Anleitung zu religiöser Toleranz von seinem antisemitischen Instinkt nicht geheilt werden kann. Die Einleitung von Coudenhove Sohn, der eigene Erkenntnis mit der These des Vaters von dem religiösen Grundphänomen in Einklang zu bringen sucht, ist infoldessen ein sonderbares Gemisch. Solange er die Entwicklung des Antisemitismus nach dem Kriege historisch schildert, handelt es sich um eine klare und verständnisvolle Darstellung, die dem nationalen und politischen Moment der Bewegung durchaus gerecht wird. Sowie er dann aber zu allgemeinen Betrachtungen übergeht, versucht er trotzdem wieder, auf die religiöse Grundlage zurückzukommcn und durch sie den antisemitischen Instinkt als einen erworbenen, nicht angeborenen, also durch entsprechende Gegenmaßnahmen aufhebbaren nachzuweisen. Er beruft sich dazu auf Freuds Entdeckung von der Kindcrseele als einer Retorte, in der ein wesentlicher Teil der späteren Gefühle und Instinkte entsteht. Dadurch nun, daß man dem Kinde in der Jugend die Juden als Christusmörder dargestellt habe, sei die Basis einer Antipathie entstanden, die später wurzellos wird, dann nach neuer Rechtfertigung sucht und sie schließlich im Rassen-Antisemitismus findet. Schade, daß die Dinge wohl doch ehvas kompikierter liegen. Zufällig erscheint gleichzeitig mit diesem Buch eine neue Schrift von Freud: ״Das Unbehagen in der Kultur“. Darin ist von der ״Agressionsneigung“ als einem angeborenen menschlichen Triebe die Rede, auf deren Verzicht der Mensch nur unter größten Schwierigkeiten gebracht werden könne. Es wird dort dargelegt, wie die innere Befriedung eines bestimmten Kulturkreises immer nur dadurch möglich wurde, daß der Agressionstrieb seinen Ausweg an der Befeindung Außenstehender fand, durch die den Mitgliedern einer Gemeinschaft das Zusammenhalten erleichtert wurde. Und dann wärtlieh: ״Das überallhin versprengte Volk der Juden hat sich in dieser Weise anerkennenswerte Verdienste um die Kulturen seiner Wirtsvölker erworben“, Nun, diese