Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1930-02-25 · Heft 16 (25.2.1930) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 16 (25.2.1930)
Date
1930-02-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2653156-2653172--21402-2679494
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

Seite 110 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 16, 25. II. 1P3Ö Berliner Vorträge Zionismus und Kommunistische Partei. Im Rahmen der Berliner Zionistischen Vereinigung sprach am 17. Februar J. Kliiiow über das Thema: ״Gibt es?rücken zwischen dem Zionismus und der kommunistischen Partei?“ vor einem zahlreichen und sehr interessierten Zuhörerkreis. Klinow bemühte sich in dem ersten Teil seines Referates die Begriffe Zionismus und Kommunismus zu klären und arbeitete dabei den Gedanken heraus, daß es grundsätzlich sehr wohl eine Verbindungsmöglichkeit zwischen Zionismus und dem Kominunismus gebe. Ein kommunistischer Zionist sei an sich ohne weiteres möglich. Wenn heute ein Gegensatz zwischen der kommunistischen Partei und der zionistischen Bewegung bestände, so sei er durch die politische Konstellation bedingt, wobei festzustellen sei, daß der Angreifer und Verfolger die Zentrale der kommunistischen Partei sei. Aus seiner reichen Kenntnis des Tatsachenmaterials gab Klinow ein anschauliches Bild von der Entwicklung des Antizionismus in Rußland und von den grausamen Zionisten Verfolgungen. Er schilderte die psychologische Situation de;׳! ־fischen antizionistischen Kommunisten, die sich bis zur Atn.ösung der ״Jewsekzja“ insbesondere um diese gruppierten. Dann schilderte Klinow die Situation des Zionismus in der Weltpolitik und die kulturelle Renaissancebestrehung der zionistischen Bewegung, die ihrem Endziel nach eine Äuswandererbewegung sei. Der Kampf der kommunistischen Partei richte sich nicht nur gegen die selbständigen politischen Aspirationen, die dem modernen Zionisraus sein Gesicht geben. Mit dieser politischen Selbständigkeit sei auch verbunden das Paktieren mit England als unserem Bundesgenossen. Diese letzte Tatsache bildet den Schlußstein für die feindselige Haltung der kommunistischen Partei zur zionistischen Bewegung, weil wir mit dem wichtigsten Gegenspieler Rußlands ein Bündnis geschlossen haben. Das klar aufgebaute Referat und die nüchternen Tatsachen ließen die Frage verneinen, daß es heutigen Tages Brücken zwischen dem Zionismus und der kommunistischen Partei gäbe. — An das Referat schloß sich eine ausführliche Diskussion, an der auch Kommunisten teilnahmen. Zum Vortrag Dr. v. Wcisl. Der geräumige Logensaal war dicht gefüllt, für einen palästinensischen Beobachter ein erfreulieh es Zeichen für ein starkes Interesse am Schicksal Erez-Israels. Weisl erzählte im allgemeinen von der Stimmung, die er im Lande anfangs August antraf, von dem unmittelbaren Beginn der Unruhen, bei denen er als einer der ersten verwundet wurde. (Er ist übrigens von dem gefährlichen Messerstich sichtlich noch nicht vollkommen erholt.) Dann beleuchtete er durch die Schilderung seiner eigenen Einvernahme vor der Untersuchungskommission die Methode des Regierungsanwalts, die charakteristisch für die feindselige Haltung der palästinensischen Administration den Jude»! gegenüber war. Und schließlich berichtete er von der optimistischen Stimmung im jüdischen Jischuw, der die schwere Prüfung der letzten Monate standhaft und energisch bestanden hat. Weisls Ausführungen waren natürlich reich an Ausfällen gegen Weizmannsche Politik, ״Meinekestraße“ und die ״deutschen Zionisten“. Ich habe mich freilich vergeblich bemüht, Richtlinien für eine praktisch mögliche Politik für Palästina zu erkennen. Die bloße Aufforderung — vom Publikum mit einem Ansatz zur Begeisterung aufgenommen —, mit allen Mitteln gegen ein Parlament in Palästina zu protestieren, selbst wenn es vielleicht schon auf dem Wege sein sollte, kann man doch nicht als eine Direktive für eine Politik erkennen, welche, von naturgegebenen Bedingungen ausgehend, eine positive jüdische Zukunft in Palästina zu schaffen vermag. Was Weisls Darstellung betrifft, so fand Referent, selbst Teilnebmer an den Augustvorgängen, sie — gelinde gesagt —• sehr einseitig. Andere Leute, die die Palästinaunruhen miterlebt haben, sahen viele Dinge anders und sahen auch Dinge, von denen im Logensaal diesmal nicht berichtet wurde. Solange die Damen und Herren, denen Dr. Weisl mit seinen Schilderungen von unseren blutrünstigen ״Todfeinden“ ein angenehmes Grusein bereitet hat, nicht aufstehen, um das härtere Los des palästinensischen Einwohners auf sich zu nehmen, beneide ich ihn nicht um einen Erfolg, der den Berliner Zionisten als erfreuliche Aufputschung gegen die Ideologen von der ״Meinekestraße“ sensationell gewesen sein mag. k. s. Dresden, ln einer Mitgliederversammlung der Zionistischen Ortsgruppe sprach am 15. Februar Dr. Franz Meyer, Breslau. Sein Vortrag über ״Gegenwartsaufgaben des Zionismus“ behandelte insbesondere die Entwicklung der Dinge in Palästina seit dem Delegiertentage in Jena und befaßte sich dann eiagehender mit der Jewish Agency. Hierauf wandte sich Dr. Meyer der Besprechung von Gegenwartsfragen zu und wies auf die wichtigste, den Kampf gegen den Antisemitismus hin. An unsere AbonnentenI Die Post verlangt von uns die Anmeldung der vom t. April 1930 an zu liefernden Exemplare bis zum 15. März. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgeböhren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Mfirztagen zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, da& diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst UnregelmS&igkeiten in der Zustellung der ״jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften. Berlin, im Februar 1930. Verlas ,Jüdische Rundschau" Berlin W15, Melnekestra&e 10 Selbstverständlich muß dieser Kampf unter vollständiger Wahrung zionistischer Vorbehalte geschehen. In der darauffolgenden Aussprache gingen auf diesen Punkt die Herren Schocken und Bochner ein. Erstprer schloß sich den Ausführungen des Redners an, während der andere eine gegenteilige Ansicht bekundete. Dr. Meyer empfahl noch den einzelnen Ortsgruppen, sich mit den Erfordernissen der zionistisehen Arbeit näher zu befassen. Auf dem Delegiertentage in Jena mußte deren Erörterung aus Zeitmangel zurückgestellt werden. Er hofft aber, daß dies auf der für den 23. ds. Mts. einberufenen Landesvorstandssitzung nachgeholt wird. Vermischtes Private Volksschule des Jüdischen Schulvereins (Fasanen- Straße 70/80). Die Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1930 erfolgt Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 12'4׳ bis 13 Uhr bei der Schulleiterin. Es wird gebeten, die Kinder persönlich vorzustellen und Geburts- und Impfschein mitzubringen. Ein ärztliches Zeugnis ist nicht erforderlich. Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Re- Präsentantenversammlung findet am Donnerstag, den 27. Febr. 1930, abends 7 Uhr pünktl, im Sitzungssaal, Oranienburger Straße 3011, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. Fort- Setzung der Generaldebatte über den Etat 1930. Berliner Zionistische Vereinigung. Mittwoch, den 26. Februar, abends 81/2 Uhr, Gruppe Süd der B. Z. V. im Deutsehen Hof, Luckauer Str. 15. Dr. Georg Landauer: ״Der Kampf um Brith Schalom“. — Mittwoch, den 26. Februar, abends 81/2 Uhr, Gruppe der Jungradikalen Zionisten in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Dr. Max Soloweitschik: ,,Die nationalen Grundlagen des Zionismus“, mit Diskussion. — Donnerstag, den 27. Februar, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Allgemeine J un gzionisten. ״Literarisches Gericht“. — Donnerstag, den 27. Februar, abends 8(4 Uhr, Vertreter-Versammlung der B. Z. V. im Sitzungssaal der Z. V.f. D., Meinekestr. 10. Tages- Ordnung: 1. ״Der Zionismus in der Meinung der Welf‘. Einleitend; I. Klinow. 2. Geschäftliche Mitteilungen des Vor- Standes. Die Sitzung ist für die Mitglieder der B. Z. V. öffentlieh. — Mittwoch, den 5. März, abends 8',4 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Dr. Nachum Go Id mann: ״Die politischen Ziele des Zionismus“ (Politischer Zionismus und Achad Haamismus), mit Diskussion. Gäste willkommen. Eintritt frei. Max Koninski vom Frankfurter Schauspielhaus spricht am Mittwoch, dem 5. März, abends S'j Uhr, im Grotian-Steinweg- Saal, W 9, Bellevuestr. 14, über Dichtung der Gegenwart, u. a. Becher, Brecht, Frank, Horvath, Kästner, Tucholski, Weinert, Uiitz, A. T. Wegner. Karten zu M. 1 s50 und 2,— an der Abendkasse. Verein der Przemysler zu Berlin. Die Generalversammlung des Vereins (Geschäftsstelle: Berlin S14, Inselstr. 10) findet am Sonntag, dem 2. März d. J., Uli Uhr vormittags, im großen Saal, Rosenstr. 2/4, statt. Vortragszyklus im Beth-Am Iwri. Die Leitung des Beth-Am geht daran, einen Zyklus hebräischer Vorträge zu veranstalten, die regelmäßig jeden Montag stattfinden sollen. Der Prospekt gewährt einen Ueberblick über die Themen, die behandelt werden sollen. Es werden sprechen: Dr. Schaul T schernic h o w s k i über die hebräisene Dichtung, Dr. H. T o r c z y n e r über die Namen der Verfasser in der Bibel, Dr. S. Ra vvidow i t z , Mitarbeiter an der Jubiläumsausgabe der Mendelssohnwerke, über Mendelssohn als Philosophen und Juden, Dr. R. S e I i g m a n n über Judentum und Toieranz, Z. W o y s - lawski über Jud Süß, Jehoschua Gut mann über ״Soziale Strömungen bei den Juden“, Dr. Z. Rudi über Freud und Adler, der Dichter M. Mohr und Woyslawskt über die jüngste hebräische Literatur, Dr. A. R o s e n f e 1 d über den Arbeitsgedanken im Judentum. Besonders hervorzuheben ist die recht rege Beteiligung westjüdischer Referenten. So sprechen u. a. die Herren: Studienrat K. Hammerstein, Direktor Arthur Nathan, Landgerichtsrat A. R a u über die Jüdische Gemeinde Berlin und die hebräische Kultur, Dr. Max Mayer über das Werk I. Ch. Brenners, Dr. Georg L a n - d a u e r über die Rechtsverhältnisse der deutschen Juden vor der Emanzipation. Auch aktuelle zionistische Themen werden von Dr. M. Solo weitschik (die Parlamentsfrage in Ercz- Israel) und Dr. M. P i n n e s (die Lehre Achad Haams und der gegenwärtige Zionismus) erörtert werden. Die Probleme der jüdischen Jugend werden Gegenstand einer Behandlung sein, in die sich die Referenten Barasch, N. Lew in und S. H u r w i t z teilen. Allen, die der hebräischen Sprache machtig sind, sei der Besuch dieser Vorträge empfohlen. Dr. A. R. Duisburg. Der Bar Kochba veranstaltet am Sonnabend, dem 8. März, in den Festsälen des Duisburger Hofes, abends 8(4 Uhr, ein Purim-Kostümfest, zu dem alle Gesinnungsgenossen und Freunde aus Rheinland und Westfalen herzlichst cingeladen s|nd. Frauen-Arbeitsgemeinsehaft für Palästina. Arbeitskreis Else Nathan; Mittwoch, den 26. März, abends 8(4 Uhr, Vor .'rag von Herrn Dr. Rudolf Schay: ״Karl Marx und das Judentum“. Bezirksgruppe Nord und Ost: Der Studienzirkel findet Montag, den 3. März, abends 8(4 Uhr pünkt• lieh, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, statt Leitung: Frau Dr. Freier. Thema: ״Der jüdische Sozialismus“. Gäste willkommen. Besondere Einladungen ergehen nicht. Bezirksgruppe West: Dienstag, den 11. März, nachm. 4(4 Uhr, im K. J. V., Bleibtreustr. 50. Vortrag von FrL Gusta Strumpf: ״Die Arbeiterin in Erez-Israel“. Gäste willkommen. Assessor gesucht.. Wir sind in der Lage, einem tüchtigen Assessor, Gg., eine Stelle als Hilfsarbeiter in einem großen Anwaltsbüro in einer kleineren Stadt in Norddeutschland zunächst für einige Monate, eventuell auch länger, nachzuweisen. Angebote sind zu richten an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10. ״Im Zwischendeck nach Palästina“. Am letzten Donnerstag veranstalteten im Flugverbandshaus die Verbindungen Kadiraah und Hasmonaea im K. J. V. ein Kostümfest mit der Devise: ״Im Zwischendeck nach Palästina“. Dieses Fest gehört zu den gelungensten, die seit langer Zeit in zionistischen Kreisen gefeiert wurden. Die gut funktionierende Organisation des Balles, die eleganten Räume, mit großen Reisebildern dekoriert, die in lustiger Weise die Ueberfahrt nach Palästina illustrieren, die ausgezeichnete Stimmung, welche in begeistertem Horrahtanz ihren Höhepunkt fand, trugen dazu bei, daß man bis in die frühen Morgenstunden in bester Stimmung beisammenblieb. Aber auch in zionistischer-propagandistischer Hinsicht ist dieses Fest als voller Erfolg zu buchen, da auch Nichtzionisten zahlreich erschienen waren, die man mit Palästinensern in Beruhrung brachte, und diel ist mau erst gesellschaftlich in engeren Kontakt mit ihnen gekommen, bekanntermaßen viel leichter zu gewinnen sind, als wenn man ihnen fremd gegenübersteht, t. Hilfsverein der Deutschen Juden. Am 13. Februar 1930 fand eine Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses des Hiits- Vereins der Deutschen Juden statt, an der teilgenommen haben: Dr. James Simon, Generalkonsul Eugen Landau, Willy Dreyfus, Obersfudienrat i. R. Professor Dr. Moritz Schaefer, Frau Alice Weil, Dr. Moritz Bileski, Sei mar Fehr, Dr. Bernhard Kahn, Justizrat Dr. Mann (Stettin), Professor Dr. Eugen Mittwoch, Kammergerichtsrat Dr. Jacques Stern und Generalsekretär Dr, Mark Wischnitzer. Es wurde über die Verhältnisse in Rumänien und über die weitere Ausgestaltung des dort eingeleiteten sozialen und kulturellen Hilfswerks beraten. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, eine besondere Hilfsaktion für das notleidende jüdische Kind in Litauen zu unternehmen. Arbeitsnachweis. Wir suchen Stellung für qualifizierte Sekretäre, Sekretärinnen und Stenotypistinnen mit Fremdsprachen, ferner für Facharbeiter aller Art und ungelernte Arbeitskräfte. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N, Auguststr. 17. Telephon: Norden 7085—7087 und 9130. Statt Karten Dr. Walier Jacobsohn Thea Jacobsohn gt.b. Bronner Vermählte danken für erwiesene Aufmerksamkeiten Berlin NW 6 Luisenstraße 67 צו empfiehlt eich zur Anfertigung eleganter and einfacher Damen ־ Garderoben zn soliden Preisen Berlin W 62 Lutherstraße 47 Garth.Ill Fernsprecher: (B5) Barbarossa 7838 Doktor •Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Vor v i e 1 f ä 1H g u ם ם ieder Art Aushilfen auch außer dem Hause. Frau Clara V11 m a n n (früher Wöllstein) Flotowstraße 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel«! Hansa 5305. Anmeid, t bis V?9 Uhr morg. od. nachm. mmmmmmmmmmmmmmmmmumummmmmmmom* FESTDICHTUNGEN < Toaste / Tafellieder / uortrage m- Festzeitunsen / fiuininrungen viduell verfaßt ECaitdJlk BERLIN ״ CHARLOTTENBURG 4 «llillllnll Wsitzslraße 20. Tel.; Bieibtreu 2318. a*mm ■!«*N■■ *aa*aaaa**ll 11 »aיי וי-• Große fremdsprachige Buchhandlung SUChl GeschüffsfUhrer mit deutscher Buchhändlerpraxia und englischen und hebräischen Sprachkenntnissen. Gutes Gehalt. Offerten unter C. 4533 an die Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Akademiker, 29 lahre alt, such! Bekanntschaft eines netten, ge• bildeten junges! Mädchens zwecks Sonntagswanderungen. Offerten mit Bild «ater C. 4533 an d:e JüdL Rundschau, Berlin W 15, Meinekesiraße 10, Pensionärin (auch Schülerin) findet besond. preiswerte Aufnahme in gutem Hause. Nahe Bahnhof Bellevue. Offerten unter CJ. •4.5341־ an die Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekesiraße 10. Gr.Vorderzimmer Balkon, aller Komfort, U-Bahn- Nähe, zum 1. Marz zu vermieten. Goldschmidt, Nassauische Str.57Wh Fahrstuhl• lYlöbl. Zimmer sonnig, Zentralheizung, Warm wasser, Bad, nahe Bhf. Charlotten• bürg, per sofort od. rum I. März an Dame za vermieten. Offerten unter C. 4532 an die Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekesiraße lö. HeüP. unterricht erteilt stud. phil.,Hörer der Hochschule für die Wissen- Schaft des Judentums. Gatrlei sagflrskl, Benin n 54, Rosenthaier Straße 19IV bei Miete. Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Täglich 2 Vorstellungen 5 und 8 */* Uhr. Unsere neuen Preise: Wochentags 5 Uhr 50 Pf. bis 3 Mark TägHch 8*/* u. Sonnt. 5 Uhr 1 Mark bis 6 Mark eigene Maschine, übernimmt Doktorarbeiten, Maschinen-Diktate, auch englisch u. französisch, auch Halbtags Stellung Telefon: Stephan 8387 Dauerndes inserieren bringt dauernd gewinn HAON E N Treuhandstelle Haifa (Palästina) Mount CarmeL — Telefon: 478 Verwaltung von Kapital!«!, Häusern, Boden Interessenvertretung bei jeder Art Investierungen Bel Neuanlagen Beratung u«d auf Wunsch selbständige Durchführung AbteilungI0r Bodenverwertang; Vermittlung von Bodenverkäufen und anderweitiger Verwertung .—. Dr. ERNST WÖLLSTEIN Spielplan Her Berliner Theater vom 25. bis 28. Februar 1930 Staatsouer (Unter den linden) 2?. Fehr. La Travlata 26. Fehr. Paleatriaa 27. Pehr. Tose« 28. Febr. Der Troubadour Staatsoper (Platz dm־ Republik) 25. Fehr. D׳• verkautto Braut 26. Fehr. Salome 27. Febr, Dto Fledermaus 28. Fehr. Helmltcbo Ehe Städtische Oper 25. Fehr. Mlnoa 26. Fehr. Flau• Dam« 27. Fehr. Di• Hochs•!! des Figaro 28. Febr. Simon• Boccauogra Staatiidies Schauspielhaus 25. Febr. 5td,e!«s,,dlUea d», Kapitän, Senil 26. Febr. Candida 7, Febr. Nathan dar Wal«, 23. Febr. Walionstelna Tod ScMller• Theater 25. Fehr. Bourbouraeko — Georg# Daudta 26. Febe, F-oriaa Geyer 27. Fehr. Bourbottrocrk• — Georg• Dasdin 28. Febr. Haas iat Schaakealocb Deutsches Theater Dar Kniaar von Amarika Kammerspiele Der Kandidat Theater ln der KOnlggr&tzer strafte Proi. Bnrahard! liomOdle Viktoria Homßdtenhaus Dar LSgaar und dtp Nonne Groftes Schauspielhaus Dia drai Muakatiara Volksbühne Hs 27. Fehr. Das Gerücht «h 28. Fehr. Amnestie Lessind-Theater D20 Ailftr• Dreyfae Berliner Theater Dt• Straß« Theater amüoliendorfplatz Menschen im Hotoi Tribüne Fraaanapfar Mefropoi-Ifieaier Das Land dos Liebeln• meines Theater Dar Walnar von beata nackt Deutsches Hünstiertheater Eins, zwei, drai — Soupe« Theater des Westens Hotoi Stadt Lemberg Theater am Sdiltfbanerdamm Die Gartenlaube Theater in der Behrenstrafte .. .Vataraaladagageasehs Lnstrpleihaus Liebe aal den zweiten Blick Deutsches VoUtslhtater Dar Qadanke Thalia •Theater Dank na mich Verantwortlicher Redakteur: Dr. Siegfried Ksnowits, Beriia N. Verla* Jfidiicke Rundschau G.m.b.H. Berlin WiS. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Se״al, Berlin -Wilmersdorf, Am. •Vcrw. Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Meinekestr. 10 Druck von Siegfried Seholera, Berlin• Schönbarg,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.