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Jüdische Rundschau · 1930-02-21 · Heft 15 (21.2.1930) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 15 (21.2.1930)
Date
1930-02-21
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 104 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 15, 21. fl. 1930 Der Boden wartet nicht! Verbesserung der Februar - Eingänge dringend notwendig! Keren Kajemeth Leiisrael, Berlin W15, Meinekestraße 10 Postscheck - Konto: 28247 Ausweis Nr. 18 8.-1 B. Februar 1930: M. S602.19 LANDSPENDE Duisburg: Mizzi u. Regi Hirnholz anl. d. 50. Geburtstag i. lieben Vaters 25,—. Frankfurt/O.: Teller- Sammlung Vortrag Dr. Mechner 28,—. Hamburg: Dr. Schnur ges. b. d. Hochz. Gele-Klein 250,—. Karlsruhe: Ortsgruppe Misrachi als Beitrag f. d. Delegiertenzuschuß an Herrn Dr. Littmann 10,—. Kassel: Leonhard Tietz A.-G. z. 50jähr. Gcschäftsjubiläum 20,—, Verlobung Löwenstein 5—, Max Stein anl. d. Geburt e. Tochter 5,—. Kiel: Prof. Dr. Otto Opet 50,—. Köln: V. J. St. Hatikwah Köln grat. i. Bbr. Hochfeld u. Waller z. best. Diplom-Kaufmann-Examen 3,—. Konstanz: Salo Schärf an!, s. Vermählg. m. Frl. Erna Befgel 25,—. Lüneburg: Sammlg. Hilfe d. Aufbau 20,—. Ratibor: Stundenfeld Pinczower f. Dr. Krengel 20,—. Pforzheim: 25 Roschaschanahspend. 105,50. Ratibor: L. Aschner anl. d. 1. Geburtstg. s. Sohnes Michael 10,—, Max Böhm anl. 70. Geburtstg. 5,—, H. Linzer 5,—. Wiesbaden: Mischliborski (Neder) 5,—, R.-A. Arnold Kahn, Dr. Riesenfeld je 3,—. Freie Stadt Danzig: ausgew. i. D. GL: Akadem. Verein ״Kadimah“ 5—, christliche Zionistin 3,—. Synagogenspenden: Turbowitz-Zoppot, Roeßler je 18,—, Dircktorowitz-Zoppot 5,—, div. kl. Spend. aus Zoppot 11,50, N. N. 2-. BAUM SPENDE Hugo Weinberg-Garten: Jul. Weinberg-Emmerieh grat. L. Markus-Rees 1 B., Jul. Weinberg-Emmerich grat. Dr. ■alter Jacobsohn-Berlin 1 B., Jul. Weinberg-Emmerich grat. Erna Einstein-Mannheim 1 B. Ariel Jizchak Stiebel-Garten: Dr. Stiebei u. Frau grat. Dr. Hans Neumann u. Frau z. Geburt d. kl. Judith 1 B., Ariel u. Rut Stiebei pflanzen zu Chamischah Assar 2 B., zus. 3 B. Richard Seligsohn s. A.- Garten: Bettina u. Heinrich Strauß dem Andenken d. Bruders u. Onkels 5 B. Jizchak Schärf-Garten: Frau Thekla Meinrath a. d. N. <1. Herrn Salo Schärf anl. s. Vermählg. 1 B. Dr. Lisel הד, ו ביוה ״י<צים ■ u. Felix Harry-Garten: Dr. Leo Harry grat. s. Bruder Felix z. Geburtstag 1 B, Dr. Felix Harry z. Andenken a. Julius Rotmann s. A. 1 B., zus. 2 B. Alisah Faß-Garten: Verlobg. Kugel 20,—, Verlobg. Weingarten 5,—, zus. 25,— 4 B. Lotte Hauptmann-Dr. Alfred Bach-Garten, Breslau: anl^d. Verlobg. Kleczewski u. Frau-Glelwitz 20,- nowitz 12,—, zus. 122,— — 20 B. Hirschmann u. Fraü-Tar- EINSTE IN-WALD VON CHANUKAH BIS ZUM 15- SCfTWATH ABSCHLUSS-AKTION Hain der Jüdischen Gemeinden im Einstein-Wald. Ausweis 14. Synagogengemeinde Liegnitz 30,— Synagogengemeinde Bleicherode 18,— Synagogengemeinde Eisleben 12,— Bisher haben 46 Gemeinden 355 Bäume gespendet. Hain der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Robert Marcim-Garten, Essen: Erich Mendelsohn 2 B. Chemnitz: Otto Herz a. d. N. Frau Bertha Herz 2 B. Friedberg: Sammlg. dch. Leo Wiesenfeld 2 B. Wiesbaden: Dr. Landsberg z. Andenken an Julius Rothmann s, A. 1 B., Dr. Robert Rosenthal 1 B., Fam. Orczech anL d. 3. Geburtstages i. Kindes 1 B., Fam. Rottenberg a. d. N. i. Erstgeborenen Max 1 משה B., ges. v. Löwenhof a. d. Geburtstagsfeier v. Frl. Fanny Gutgiück 3 B. Freie Stadt Danzig: Pidjen Haben b. Simson Levithal 2 B. BÜCHSEN Zur Ersparnis der Drackspeten werden von mm an nur mehr die Büchsen * ErgebnJme wo« fünf Mark aufwärts ausgerwieten. Darmstadt: J. Enoch 9,—, M. Enoch, M. Posner je 5,—, 20 B. unt. 5,— 39,50. Duisburg: Dr. Epstein 20,—, R.-A. Cohn 7,70, Haber 5,—, 6 B. unt. 5,— =11,85 ־־. Essen: Perlmann 19,78, Fr. Lewin 8,30, 4 B. unt. 5,— 8,68. Frankfurt O.: Leo Herzig 10,—, Nemerowski 7,—, Jankelewitz, Hirschberg, Aronheim je 5,—, 11 B. unt. 5,— 23,—. Gotha: Noack 10,01, Weiser 7,—, Pick 6,50, Röder 6,30, Blau 6,—, Löwengart, Abr. Heilbrunn je 5,—, 17 B. unt. 5,— 33,50. Haigerloch: 11 B. unt. 5,— 19,10. Hamburg: Fr. Dr. Magnus 7,80, Veranstaltung d. Zion. Akadem. Klubs 7,80, S. Schaffer 6,—, Nathan Lcvy 5,80, L. Blatt, H. Löwenberg je 5,—, 21 B. unt. 5,— 36,69. Karlsruhe: Stern 86,—, Dr. L. Friedberg 33,—, Wilk 24,—, Siegfr. Ettlinger 20.50, Dr. J. Rosenfeld 16,23, Billig 14,50, E. Baumann 13,—, Herrn. Ellern 11,—, Dr. M. Wolf, Roßmann je 10,—, M. Wagner 8,62, Jost, J. Kopilowitz, Fritz Simon, Stern je 5,—, 44 B. unt. 5,— =85,78 ־. Kassel: div. B. unt. 5,— 29,22 .=־. Pforzheim: Ostjüd. Bethaus 9,06, M. Tannhauser 5,03, S. Fischmann, S. Puder je 5,—, 13 B. unt. 5,— 13,61. Ratibor: Süßkind 10,—, Badrian 8,—, M. Pinczower 7,50, Schockner 7,30, Weißkopf 7,25, L. Rosenthal 5,80, J. Pinczower 5,40, Dr. Block 5,20, H. Aschner, Dr. Breslauer, Silbermann je 5,—, 25 B. unt. 5,— ==> 72,60. Wiesbaden: dch. Frau Kanel: Lurje 5,—, 8 B. unt. 5,— 15,47, dch. Rosenberg: Falk 8,50, Tauber 5,80, A. Blumenthal 5.50, Brandes, Dr. A. Landsberg, Frau Weinhausen je 5,—, 12 B. unt. 5,— 19,90. Freie Stadt Danzig: Nachleerg. 2 B. 3,50 ־=־ D. Gl. Auf einen Blick: Das Jahreskontingent. . . . Das Halbjahrskontingent. . . Bis 31. Januar aufgebracht . . Das Febrnarkontingent . . Februar bisher erst . . . 300 000 Mark 200000 n 134 726 n. 25000 יי 7050 ft BIS 31. MARZ AUFZUBRINOEN RUND 60000 MARK Bereitet die Purim - ARtion vor! Reisen nach Palästina. Die Gesellschaftsreise des Palestine & Orient Lloyd nach Palästina, Aegypten und Syrien hat am 21. Februar mit der programmäßigen Einschiffung der Teilneilraer in Marseille begonnen. Für die vielen Interessenten, die sich an dieser Reise nicht beteiligen konnten, bieten sich noch folgende günstige Reisegelegenheiten: 1. Die Reise des Rudolf Masse-v erlags vom 13. April bis 9. Mai. Der Preis dieser Reise die auch nach Aegypten, Syrien, der Türkei und Griechenland führt, beträgt 1330 M. ab und an Berlin. 2. Eine besonders billige Reisegelegenheit bietet der Anschluß an die Reise des Kartells Jüdischer Verbindungen, die am 25. März in Marseiile beginnt und am 28. April in Triest endet. Der Fahrpreis für die gesamte Seereise-Hinfahrt Marseille—Beyrouth—Haifa und Rückfahrt Jaffa—Triest beträgt nur 280 M. Auskünfte über diese Reisen beim Palestine Bi Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121, wo auch alle Informationen über Einzelrcisen nach dem Orient erhältlich sind. An den beiden Festen des 15. Schevvat, die der Rat für hebrä ische Arbeit unter der Jugend am 15. Fcbruar für die Aelteren, am 16. Februar für die Jüngeren veranstaltete, nahmen ca. 200 bzw. ca. 50 Chawerim und Chaweroth teil. Chawer Barasch sprach einleitend über die Bedeutung des 15. Schewat. Zum Schluß zeigte Chawer Ettinger sehr gelungene Karikaturen und Nachum Levin las eine Satire vor. Das Fest der Jüngeren eröffnete Nachum Levin; einige Chawerim von dem Kadimah machten Musik, fünf Jungen und Mädel führten eine reizende Szene auf. Ein Kind aus Palästina kommt nach Berlin, niemand versteht es; dann wird jemand geholt, deT angeblich hebräisch kann. Dieser kann aber nur: ״Schalom-Ken“. Verzweiflung, die sich in Gelächter auflöst. Dann wurde gesungen und gespielt. Am Schluß tanzte man eine gedämpfte Horra. Keren Hajessod in Jugoslawien. Auf Wunsch des Direktoriums des Keren Hajessod in Jerusalem hat Dr. Hugo Herrmann» Generalsekretär des Keren Hajessod in der Tschecho- Slowakei, eine Einladung der Keren Hajessod-Zentrale für Jugoslawien in Belgrad angenommen und sich für eine Aktion in Jugoslawien zur Verfügung gestellt, welche Anfang März beginnt und zirka sechs Wochen dauern soll. Konzert der Vereinigung Berliner Synagogenchöre (Dirigent: Alexander W ei n ba um). Das Konzert mit seinem überaus reichhaltigen Programm jüdischer Werke auch nichtjüdischer Komponisten konnte leider wegen der Erkrankung Gollanins und Wilhelm Guttmanns nicht ohne erhebliche Aenderungen in der Vortragsfolge durchgeführt werden. Immerhin blieb allerhand Interessantes. Der Gewinn des Abends war die Vertonung des 1. Psalms (für Chor. Orgel und Harfe) durch Arno Nadel, eine originell und moaem anmutende, inhaltgesättigte Komposition — vielleicht als eine Art Präludium- Phantasie über das Wort ״Aschre“ gedacht. Das einzig störende Moment ist die Harfe, die stellenweise banalisierend wirkt. Sehr starke Wirkung hatte ein mit recht konventionellen Mitteln prunkvoll aufgebautes Werk von Heinrich Schalit: ein Hymnus des Jehuda Halevi. Außer diesen beiden Erstaufführungen interessierte noch der 137. Psalm von Sulzer: ein schönes deutsches geistliches Chorwerk. Einige wesentliche Parfien gab es noch im ״Haschkiwenu“ von Goldberg und im ״Moses“ von Max Bruch. Von den drei kleinen jüdischen Geigenkonipositionen, die Alfred Wittenberg zwischendurch spielte, verdient eine ganz entzückende ״Kleine Rhasodie über zwei jüdische Volksthemen“ von Lazare Saminsky esondere Erwähnung. Der Chor wurde von Alexander Weinbäum mit bekannter Disziplin hervorragend geleitet. Seine Stärke ist der europäische polyphone Chorsatz, auf den wir nur leider ״nach neuesten Forschungen“ für die vom Orient stammende und ganz anderen Gesetzen unterworfene jüdische Musik nicht allzu viel Wert legen können. An Stelle Leo Gollanins sang Manfred Lewandowsky. Er baut die synagogalen Gesänge groß und einfach auf. Manchmal versagt allerdings die stimmliche Oekonomie (vielleicht vor Besitzübermut?). Am Gelingen des Abends waren noch in hohem Maße beteiligt: die Mezzosopranistin Hilda Lind, der Organist Arthur Z e p k e , die Harfenistin Ursula Berger sovvie der Sänger Bestimmt. Alice Jacob-Loewenson. Israelitisches Waisenhaus Stettin. Zum April 1930 werden 12 Plätze im hiesigen israelitischen Waisenhause für geistig und körperlich gesunde Knaben iin Alter von 6—11 Jahren frei. Anfragen sind zu richten an de« Vorsitzenden, Herrn A. Perl, Stettin, Breite Str. 19, NI AI wqltv □AND Bar Kochba Berlin. Hallenfest. In der großen Turnhalle in dar Prinzen: traße fand die alljährliche große Heerschau des Bar Kochba statt, joe Teilnehmer und Teilnehmerinnen, von den ältesten ״Alten Herren an gefangen bis ru den kleinsten ״Dreikäsehochs“, den Vierjährigen, führten einem zahlreich erschienenen Publikum einen interessanten Querschnitt aus dom Uebungsbetrieb dos dreißigjährigen Bar Kochba vor. Dia engen freundschaftlichen Beziehungen zum S. C. Hakoah wurden durch eine Sondervorführung seiner 1. Mannschaft dokumentiert. Es gab ein schönes buntes Bild mit dauernd wechselnden Momenten, pausenlos und glatt rollten die 17 Nummern des Programms in 3 stunden ab. Der Höhepunkt der Veranstaltung: Der imposante Aufmarsch der 700 Teilnehmer mit dem Bar Kochba- Banner an der Spitze: die Damen in ihrem kleidsamen lichtblauen Dreß, umrahmt von dem Weiß der Männer, die mustergültige Ordnung der aufmarschierenden jüdischen Jugend; es war ein stolzes, farbenfrohes Schauspiel, das spontanen Beifall auslöste. Dr. Klee, der Vorsitzende der Jüdischen Volkspartei, hielt die Festansprache, in der er die Verdienste des Bar Kochba um die Erziehung der jüdisehen Jugend hervorhob. In schneller Reihenfolge folgten nun die verschiedenen Vorführungen, Gymnastik der Männer und Frauen (eines der besten und schönsten Bilder des Festes war dia ausgezeichnete Frauengymnastik unter Lotto Gabriels Leitung), Geräteturnen, Spiele verschiedener Art, darunter ein flottes Handballspiel, Runden- und Pendelstaffeln brachten heiße Kampfstimmung, die dem Fest einen gelungenen Ausklang gaben. Doch bleibt für die folgen* den Jahre zu überlegen, ob nicht Vorführungen anderer Art gebracht werden könnten, die von dem üblichen. Hergebrachten abweichen und einmal etwas ganz anderes bringen; es könnte sonst das Interesse an solchen Veranstaltungen erlahmen. Tschemichowski-Abend in Berlin. Anläßlich des 30 jährigen Schriftsteller-Jubiläums des Dichters des ״Bar Kochba“, Saul Tschcrnichowski, veranstaltet der Bar Kochba Berlin eine große Tscherniehowski-F eier. Der Bar Kochba-Chor unter Leitung des Herrn Winawer, die dramatische Studie unter Leitung des Herrn Ettinger und der Bewegungschor unter Leitung von Fräulein Susi Swoboda werden an diesem Abend erstmalig vor einem größeren Publikum in Erscheinung treten. Der Dichter selbst wird aus eigenen Werken lesen. Die Begrüßungsansprache hält der Vorsitzende des Bar Kochba und Präsident des Makkabi-Welt-Verbandes, R.-A. Dr. Hermann Leiewer, die Festrede über das Schaffen des Dichters und seine Bedeutung Dr. A. Rosenfeld. Der jungo Filmkünstler und Bar Kochbaner Mara Spiegel wird u. a. einige Gedichte Tschernichowskis in hebräischer . Sprache rezitieren. — Der Abend findet am 13. März im Schubert-Saal, Bülowstr. 104, statt. Makkabi-Konferenz in Warschau. Di* Makkabi-Konferent für Polen, die seinerzeit verschoben wurde, ist nun endgültig auf den; 16. März in Warschau feslgesetzt. Vom Präsidium des Weltverbandes wird Dr. Rosenfeld an dieser Tagung teilnehmen. Vorbereitung der Makkablah. Zur Vorbereitung der Makkabiah, dio 11)33 in Palästina stattfinden soll, wird Dr. Rosenfeld Ende März nach Palästina reisen. Auf seiner Reise wird Dr. Rosenfeld eine große Anzahl von Slakkahivereinen in Europa, Syrien und Aegypten besuchen. Makkabl Oesterreich. In Mödling hei Wien hat sich ein Makkabiverein gebildet, der um Aufnahme in den österreichischen. Kreis ersucht hat. Makkabi Prag. Am 1. März veranstaltet der Prager Makkabi im Festsaale d®* aeuerbauten Beth-Am eine Tumakademia, *u£ welcher der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Dir. Kareski, di» Festrede halten wird. Makkabi Buenos-Air es. Mitte April veranstaltet der Makkabi in Buenos Aires in Verbindung mit der Fedaracion Sionista und der Union Sionista de la Capital ein großes Makkahifest, daß unter Anteilnahroe der ganzen jüdischen Bevölkerung ein großes Ereignis zu werden verspricht. Makkabi Dorpat. Anläßlich seines IO jährigen Jubiläums veranstaltet der Makkabi in Doiyat ein Turnfest, das mit einer Konferenz der Makkabivereine in Estland verbunden ist. Makkabi Wien. Das große Schauturnen des Makkabi Wien, verbunden mit einem internationalen Wetturnen um die Makkabi- Meisterschaft, findet am Sonntag, dem 23. März, in den Sophien- Sälen statt. Für den Abend ist ein Festball angesetzt worden. Das Präsidium des Weltverbandes wird veirtreten sein. Vom Präsidium. Das Präsidium des Wellverbandes hat Fritz Lewinsohn, bisheriges Hauptvorstandsmitelied des Bar Kochba Berlin, kooptiert, der die Aufgabe der Organisation des Keren Hamakkabi übernommen hat. Zur Tagung in Antwerpen. Nachdem in Kölu e'ne Besprechung des Sporttechnikers des Präsidiums und des Makkabi Antwerpen stattgegangen. Deutscher Kreis Das Makkabi-Liederbuch, das vom Präsidium des Deutschen Kreises herausgegeben wird, liegt bereits seit einiger Zeit redaktionell fertig vor. Das Buch wird eine Reihe hebräischer Lieder enthalten, die erstmalig erscheinen, jedoch bereits seit vielen Jahren im Lancia gesungen werden. Auch eine Anzahl von Horrah-Niggunim werden hier erstmalig veröffentlicht. Das Liederbuch stellt somit eine neue Sammlung hebräischer Lieder dar, die als W'ander- und Rastlieder gesungen werden können. Ein kurzer Teil mit jiddischen Liedern ist an gefügt, der allgemeine Teil enthält u. a. eine Reihe der üblichen Kanons. Im übrigen lehnt sich das Buch in seinem deutschen Teil sehr an die zweite Auflage des Blau-Weiß-Liederbuches an, die seit Jahren restlos vergriffen ist. Vereine und Verbände, die an dem Buch Interesse haben, werden gebeten, der Redaktion z. Hd. Herrn Dipl .-Ing. Nathan Kaminski, Berlin NW, Thomasiusstr. 22, dies mitruteilen für eine Subskription. Neugründung in Gladbeck. Am Samstag, dem 15. Februar, fand in Gladbeck ein Werbeabend des Bar Kochba Oberhausen mit anschließender Gründung einer ״Bar Kochba "-Gruppe Gladbeck statt. Kaufmann (Gladbeck) begrüßte die Anwesenden, A. Burin (Oberhausen) sprach über ״Gedanken und Idee des Bar Kochba". Die Bezirksleiiung vertrat Hans Baum (Oberhauson), der den neuen Bar Kochba als jüngste Gruppe des Rheinisch-Westfälischen Bezirkes begrüßt® und die Anwesenden aufforderte, durch rege Mitarbeit den neu gegründeten Verein zu unterstützen. Zirka 100 Leute folgten mit regem Interesse den Ausführungen. Gladbeck besteht vorläufig noch als Untergruppe Oberhausens. Die Anschrift des Vereins ist: S. Kaufmann, Gladbeck, Kaiserstr. 54. — Am \ך. Schewat (15. Februar) fand hier die Gründung des jüdischen Tum- und Sport-Vereins Bar Kochba statt. Das Gründungsfest, an dem auch einige Nachbargruppen teilgenommen haben, kann als verheißungsvoller Auftakt bezeichnet werden. Auffallend war, daß trotz erfolgter Einladung die berufenen Vertreter der Gemeinde es nicht für richtig fanden, an dem Fest weder durch einen Vertreter noch schriftlich, zu mindestens der formalen Höflichkeit halber, ihre Wünsche zu übermitteln. Josef Silber. Außerordentliche Generalversammlung des Bar Kochba Berlin. Ara Montag, dem 3• März, findet eine außerordentliche

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