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Jüdische Rundschau · 1930-02-14 · Heft 13 (14.2.1930) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 13 (14.2.1930)
Date
1930-02-14
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite SO JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 13, 14,!1. 1030 Preußischer Landesverband Jüdischer Gemeinden Am 9. Februar 1930 tagte der Rat unter dem Vorsitz des Präsidenten, Kammergerichtsrat Leo Wolff. Er beschäftigte sich im wesentlichen mit den Verfassungsänderungen, welche von der Verbandstagung des Jahres 1929 angeregt und alsdann von dem Rcchtsausschuö des Landesverbandes durchberaten worden sind. Der Rat ist gegen die von mehreren Seiten betörwortete Herabsetzung der Zahl der Abgeordneten zum Verbandstag. Ferner erschien es zweckmäßig, den hauptsächlichsten Grundsatz der bisherigen Verfassung insofern betzubehalten, als dem Rat nicht bloß, wie vorgeschlagcn worden ist, die Exekutive belassen werden soll, vielmehr soll der Rat nach wie vor ein gesetzgebendes Organ bleiben, so daß ein Vcrbandsbcschluß erst durch übereinstimmenden Willensakt des Rates und des Verbandstages zustande kommt. Die Sitzung beschäftigte sich im übrigen mit der Feststellung der Aenderangen, welche für die Ende dieses Jahres vorzunehmenden Wahlen die bisherigen für den Rat und den Verbandstag geltenden Wahlordnungen zu erfahren haben werden. Es wurde ferner über den Stand der Verhandlungen mit den! Ministerium wegen der Genehmigung der Verfassung des Landesverbandes und wegen des Gesetzentwurfs zur Regelung der Verhältnisse der Juden ln Preußen Bericht erstattet. Der Zionismus In Südafrika. Am 12. d. M. sprach Dr. W. Sachs, 2. Vorsitzender der Zionistischen Föderation Südafrikas, in Berlin über ״Zionismus in Südafrika“. Der Vortragende gab ein anschauliches Bild über die Struktur der {uden in Südafrika und über ihre Stellung zu den Fragen des 'alästinaaufbaus. Besonders ausführlich berichtete er über die Aktionen von Dr. Olschwangcr, Col. K i s c h und über die zionismusfreundliche Haltung der niehfjüdischen Oeffentlichkeit. Dr. Sachs schilderte ferner das Aufblühen der hebräischen Sprachbewegting durch die Neueinwanderung von hebräisch sprechenden jungen Menschen aus Litauen und Palästina. Der Zionismus hat auf alle jüdischen Kreise in Südafrika im jüdischen Sinne belebend gewirkt, so daß selbst dem Judentum fernstehende prominente jüdische Persönlichkeiten sich ihres Zusammenhanges mit dem Judentum bewußt wurden. Abträglich für die Sache des Zionismus wirkten in Südafrika die Aktionen von Dr. Bram son, der namens des ״Ort“, ״Ose“, ״Emigdirekt“ in Südafrika eine Aktion durchführte und vor allem die Tätigkeit Rüben B r a i n i n s, der als Zionist ganz im Sinae einer antizionistischen kleinen Gruppe in Südafrika wirkte. Zelre-MIsrachl Köln. Anläßlich des Gastspiels der Habimah in Köln veranstaltete die Zeire-Misrachi-Gruppe einen öffentliehen Begrüßungsabend für die Künstler im Anschluß an die Aufführung ״Der Schatz“. Etwa 350 Personen waren der Einladung gefolgt. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden Dr. J. Leibowitz begrüßte der Dramaturg der Kölner vereinigten Stadttheater Dr. S. Simchowitz die Truppe mit einer deutschen Ansprache und würdigte ihre künstlerische Leistung, insbesondere die hohe Kunst des Ensemblespiels, die dem europäischen Theater abhanden gekommen ist. An die mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Worte schloß sich eine hebräische Ansprache von Dr. leibowitz, der die jüdische Leistung der Habimah feierte: sie habe das Theater, ehemals für das Judentum ein Symbol der Entartung und der Assimilation, in ein Instrument der jüdischen Renaissance umgewandelt. Weiter hielten Begrüßungsansprachen Herr E.Remen namens der hebräischen Sprachschule und Chaim Ben Ascher (Palästina) vom Hechaluz, der die chaluzische Tat der Habimah mit dem Werk der palästinensischen Arbeiterschaft in Parallele setzte. Herr T s c h em eri n&k i dankte In» Namen der Hablmah und hob hervor, daß die Habimah einen wesentlichen Erfolg ihrer Arbeit darin sehen würde, wenn sie zur Hebraisierung der Jugend beitragen würde. Der Chor des J. J. W. B. trug durch den Vortrag einiger hebräischer Lieder wesentlich zum Erfolg des Abends bei, der durch Horra-Tanzen seinen Abschluß fand. Adolphe Cr&nieux’ 50. Todestag. Am 10. Februar waren 50 Jahre seitdem Tode Adolphe Cremieux verstrichen. Dieses Datum gibt Veranlassung, daran zu erinnern, daß Adolphe Crdmicux neben Moses Montefiorc Jahrzehnte hindurch der repräsentative Jude Europas war. Der Kampt Adolphe Cremieux für die jüdische Gleichberechtigung in allen Ländern und schließlich die Gründung der Alliance Isradlite, die der Verbundenheit aller Juden der Welt Ausdruck geben sollte, sichern Adolphe Cremieux, dem großen französischen Politiker, vor allem aber dem stolzen und bewußten Juden in der Geschichte des jüdischen Volkes, einen ehrenvollen Platz. Sfybel-Verlag Ubersiedelt nach Tel-Awiw. Die gesamte Tätigkeit des großen hebräischen Verlags Stybel soll nunmehr von Berlin nach Tel-Awiw verlegt werden. Herr Twersky, der gegenwärtig in Berlin weilt, wird die Geschäftsführung inne haben. In Palästina wird der Sfybel-Verlag seine Tätigkeit beträchtlich erweitern. Um die Peßachzeit wird in Tel-Awiw eine Doppelnummer (Nr. 26 und 27; der vom Sfybel-Verlag herausgegebenen großen Sammelschrift ״Hatekufa“ erscheinen. Diese Doppelnumraer wurde noch in Berlin unter der Redaktion Benzion Katz, Saul Tschernichowski und Dr. S. Rawidowicz vorbereitet. In literarischer Hinsicht wird dieses Heft alle bisherigen ״Hatekufa“-Nummern übertreffen; es wird u. a. Saul Tschernichowskys Drama ״Bar Kochba“, eine große Erzählung־ von Nahum Sokolow und einen Roman von A. Steinmann enthalten. Ehrung Max Wollsteiners. Im Hause des Ehrenvorsitzenden des Keren Kajemeth für Deutschland, Max Wollsteiner, der vor einigen Monaten das Jubiläum seiner 25jährigen Tätigkeit begehen konnte, fand dieser Tage eine längst geplante Feier aus diesem Anlaß statt. Herzliche Ansprachen bekundeten dem Jubilar den Dank der deutschen Zionisten für seine Tätigkeit. Wie die Jahreseinnahmen von 4500 M. im Gründungsjahre 1902 auf 108 000 M. im Jahre 1913 stiegen, wie die ersten Marken als Sammelmittel einsgeführt, die Büchse erfunden, das Spendenbuch zum erstenmal ausgegeben wurde und die Verwaltung in all den Jahren ehrenamtlich von diesem einen Manne allein gemacht wurde — dies Stück zionistischer Arbeit kann wirklich ein Vorbild für unsere Zeit sein. Der KKL hat seither Krieg und Inflation mitgemacht, die ihn stärker trafen als andere zionistische Arbeitszweige, aber wenn er heute doch wieder ein wichtiger Faktor des deutschen Zionismus ist, haben wir das dem gesunden Fundament zu verdanken, das Wollstciner gelegt hat. Die schönen neuen Lichtbilder vom Emek zum Schluß der Veranstaltung zeigten, was die rastlose Tätigkeit der KKL- Mitarbeiter zu schaffen imstande ist. Eine Tätigkeit, die Max Wollsteiner unvergessen bleiben soll, und für die eine Eintragung ins Goldene Buch nur ein kleiner Dank ist. Private Volksschule des Jüdischen Schulvcreins (Fasanenstraße 79/80), Die Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1930 erfolgt Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 121/4 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin. Es wird gebeten, die Kinder persönlich vorzustellen und Geburts- und Impfschein mitzubringen. Ein ärztliches Zeugnis ist nicht erforderlich. Einstein ־ Wald: Das Ziel erreicht! Nur noch Abrundung der Haine und Garten nötig Keren Kajemeth Lejisrael, Berlin W15, Meinekestraße 10 Postscheck - Konto: 38247 Ausweis Nr. 17 1.-8. Februar 1930: N. 8 447.79 Epstein-Hain ausgewiesene Baum gehört i. d. Robert Marcus- Garten. Lea Katz-Wohlgemuth-Garten Im Landau-Wald: Berlin: Dr. J. Tugendreich 3 Louis Fuchs, Dr. Samuel Grimberg je 1 B. Hamburg: Carl Michaelis 1 B., zus. 5 B. LANDSPENDE Berlin: 23,— Dapmstadt: Dr. Hugo Rothschild 10,—. Elberfeld: Dr. Curt Bamberger anl. s. Verlobg. mit Frl. Alice Guttmann 20,—, M. Banker anl. d. Verlobg. s. Tochter Frieda m. Herrn Heinr. Beyer 15,—. Gießen: dch. Bemh. Teitler Sammlg. i. Zion. Kreise 5,—. Königsberg: Krakowsky 20,—, N. N. 10,—, Z.-A. Dr. Levvien zurückgewiesenes Honorar v. Dr. Lauffer-Berlin 5,—, Dr. Daugileitzky Thorasp. 3,—, Prof. Dr. Perles 4 Telegramme 4,—. Leipzig: a cfo.-Zahlung v. Fest d. Zion. Ortsgruppe 150,—. Mannheim: A. D. 10,—. München: Thoraspend.; M. Lieber 50,—, Hauptlehrer Strauß- Uffenheim 5,—, Benschenversteigerg. anl d. Verlobg. Gittler- Herzog 40,—; dch. J.-R. Dr. E. Straus: Jelenko-New York 15,42, Jüd, Frauengemeinschaft grat. Frau Henriette Feuchtwanger z. Geburt d. Tochter 6,—, Fam. Feldherr grat Farn. Ooldberg z. Verlobg. i. Sohnes 5,—, Fam. E. Schafe grat. z. Verlobg. Kluger-Fröhlich 3,—, 8 Sp. unt 3,— 11,—. NDrnberg: Fritz Schwed u. Frau anl. d. Geburt i. Tochter 10,—, Couvertsammlg. anl. Oneg Schabbath d. Ostjüd. Sektion 6,63, Frau Frida Honig anl. i. Verlobg. 5,—, Salo Hirschen u. Frau anl. i. Silberhochz. 5,—. Plauen: Leo Kohn 3,—. GOLDENES BUCH Berlin: 6,—. Martha u. Adolf Koch: Benschen-Versteigcrung b. d. Hochz. Ley Michaeüs-Sammy Berlowitz 40,—, Brith Milah Herbert Lewin 35,—, Thoraspenden 10,—, zus. 85,—. Zionistische Ortsgruppe München: es kondol. Herrn Lustig: Dr. M. J. Gutmann u. Frau, J.-R. Dr. E. Straus, J. Lichtenauer, Dr. Albert Wcihl je 3,—, 10 Sp. unt. 3,— 14,—, zus. 26,—, Dr. A. WeihI u. Frau grat. Herrn u. Frau Grünbaum z. Barmizwah i. Sohnes 3,—, 6 div. Sp. unt. 3,— =10 ־־,—, zus. 39,—, בפר הזווב vo#1ri־a ■ ■ .;;JL x י -■1öiv••־״ BAUMSPENDE הי־וביוה ע-צ ים Berlin: 54,—.. Münchener Oelbaum-Hain: S. Gereon u. Frau grat. z. Verlobg. Gittler-Herzog 1 B. Eitingan-Hain: H. Schwadron 1 B. Leipziger Hain: Adolf Baron am. Verlobg. s. Tochter 2 B. Abraham u. Hannchen Wolff Aurlch-Haln: Dr. Millner grat. Herrn u. Frau Jac. Wolff z. silbernen Hochz. 1 B. Landau-Wald: ges. dch. Brauer a. d. Hochz. Parnes-Essen 40,— 6 ־=־ B. u. 4,-. Isaak Haas-Garten: Frau Ida Haas z. Jahrzeitstag i. sei. Mannes 5 B. Alfons Goldmann-Garten: Samuel Kornreich anl. s. Hochz. 1 B. Joachim u. Hanna Ruth Baer- Garten: Dr. Schwabacher anl. d. Brith Milah v. Joachim Baer 1 B. Hirsch Wolf Fuchs-Garten: Frau Recha Fuchs grat d. Fa. A. Bromberg z. Einzug L d. neue Geschäftslokal 2 B. Israel Katzenellenbogen-Ganen: 1. Katzenellenbogen anl. d. Hochz. s. Sohnes Max Katzenellenbogen m. Betty Feigelsohn 3 B., Dr. E. Chamizer u. Frau wünschen Herrn u. Fraiu Katzenellenbogen Glück 1 B., zus. 4 B. Salomon Preczep- Garten: H. Kreistmann grat. s. alten Freunde u. Mitarbeiter S. Preczep z. Verlobg. s. Sohnes 6,—, S. Preczep 18,—, L. Tumpowsky 5,—, W. Dubiner 3,—, Dr. Loebenstein 2,—, zus. 28,— 5>/2 B. Abraham Bromberg-Garten: Fa. Rafael Mohr grat. d. Fa. A. Bromberg z. Umzug i. d. neuen Geschäftsräume 1 B. Karl Stein u. Alisah Faß-Garten: Fritz Frankel dankt Dr. Mechner f. Besuch u. Vortrag % B. Richard Fränkel s. A.-Garten: Heinrich u. Nelli Frankel grat Frl. Edith Sachs z. Verlobg. 1 B. Jakob Driblnsky-Garten: S. Orljansky u. Frau grat. z. Verlobg. Kluger u. Frau Tuchmann z. 60. Geburtstag 1 B., Frau Orljansky an! d. Jahrzeit i. Vaters 1 B., zus. 2 B. Isaak Wittenberg-Hain: S. Wittenberg 2 B., Lotti Weintraub, Netti Lomnitz, Niko Wittenberg je 1 B., zus. 5 B. Robert Marcus-Garten, Essen: Rosenkranz (2. Rate) 25,— 4 B< u. 1,—; Berichtigung: d. v. Herrn Günsberg 1. A. 16 unter EINSTEIN-WALD VON CHANUKAH BIS ZUM 15. SCH׳NVA.TH ABSCHLUSS ״AKTION Hain der Jüdischen Gemeinden Im Einstein-Wald. Ausweis 13.!üdische Gemeinde Bruchsal 12,— Synagogengemeinde Hattingen 12,— Bisher haben 43 Gemeinden 345 Bäume gespendet. Ludwig Nachum s. A.־Garten im Einstein-Wald: Dr. Schwabacher grat Regina Nachum u. Edgar Heinemann z. Verlobg. 1 B., Regina Nachum u. Edgar Heinemann danken herzlichst f. alle Glückwünsche z. i. Verlobg. 3 B., zus. 4 B. Hain der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands: Neunkirchen 100,—, Oeynhausen 50,—, Rostock 5,—, zus. 155,— 26 B. Albert u. Adolf Jacobsohn-Garten im Einstein-Wald: Kommerzienrat M. Jacobsohn-Lüneburg zur Vollendung des Gartens 28 Bäume. Augsburg: Chanukahsp.: Eigner, Oberkantor Steinfeld je 5, —. Elberfeld: B. Blanket grat. nachträgl. Dr. Grüneberg z. 50. Geburtstag 1 B. Frankfurt a. M.: Jos. Springut ges. b. Hochz. Westreich-Rubinstein 26,50, D. Baranker ges. b. Verlbg. Minna Hauser-Isi Zeisel 45,—, Frau Koch z. Tode v. Louis Koch 10,—, Frau Beim 10,—, Dr. Jul. Jakobi grat. Herrn u. Frau Felsenstein-Leipzig z. Geb. i. Sohnes 6,—, Dr. Walter Fischei 6, —, Dr. Michel Grünebaum 6,—, Dr. Paul Leopold 6,—, Verlobg. Heß 5,—, Josef Kahan ges. b. Grombacher 5,—, dch. Heuberger 3,—. Neldenburg: Literaturverein 5,—. München: Geschwister Feder anl. d. 60. Geburtstg. i. 1. Mutter 6,—. BÜCHSEN Znr Enpemis dr.r l)rurksf>*jm worden mn rmn «n nur du1 B0Ahten*ErgrbniMae von fön/ Mark tmfwtrt* trasgewimm. Berlin: 633,02. Breslau: 2 B. 8 ־־־,—. Elberfeld: zum Andenken an Eva Cohn s, A. 24,40, N. Adlerstein 24,—, S. Adler 14AÖ, A. Trauring 10,—, 5 B. «nt 5,— 4,85 ־=־. Elbings 3 B. unt 5,— *=8 ־,—. Essen: Bieberstein 22,89, Schwecharftz 12,—, Rosenkranz 9,—, Geschw. Schmitz 5,85, 9 B. unt 5,— 16,87. Frankfurt a. M.: Pension Rosenberg 8,08, Willy Reis 8,—, Versammln. 7,77, Gunzenhäuser 7,—, Wolf-Kornreich 6,60, Lautmann 6,05j J. Kaiser 5,30, E. Kahn 5,20, A. Weil, F. SondheimeT je 5,—, 91 B. unt 5,— =156,38 ־־. Guben: Frau Dora Meyer 10,—, Frau Else Meyer 5,—. Haigerloch: N. N. 9,30, Spier 5,—, 3 B. unt. 5,— 8,47. Königsberg: Frl. stud. jur. Rosenbaum 6,83, Rudolf Herrmann 6,15, Frau Tscherniak, Josef Uilenberg je 4,—. Leipzig: 145,17. Uebstadt: Frl. Schulz, Dr. Lewinsky je 5,—. Mannheim: dch. Lilli Kahn: Karl Lewinski 33,94, Bär 17,—, Holzer 13.22, Louis Lewinsky 7,16, O. Simon 6.50, Seelig 6,21, W. Kahn 6,10, Wolf 6,09, Kauffmann, M. Kälbermann je 6,—, Frau Dr. Goithein, R. Marx ie 5,—, 12 B. unt 5,—, zus. 24 B. 146,23; d. Alex Kestetm: Bernfeld 6,50, Kissin 6,—, 19 B. unt. 5.—, zus. 21 B. 41,15 ־=־, d. Bertold Bernfeld: A. Ginger 6,40, Max Keller 5,62, 8 B. unt. 5,—, zus. 10 B. 27,49, d. Trudel Heß: Hch. Mayer 6,42, 7 B. unt. 5,—, zus. 8 B. =23,86 ־, d. Lilly Oppenheimer: 10 B. unt. 5,— 22,89 =־, d. Heinz Stahl: Stahl 8,50, Dr. Bernheim 5,-, 18 B. unt. 5-, zus. 20 B. 45,39. München: N. N. 53,83, Hans Ludwig Schulz 37,—, R. Wengralf 23,—, M. Eisenstätter 22,-, Dr. Gustav Böhm 19,66, J.-R. Dr. E. Franke! 16 21, Ludwig Haas 14,60, L. Spielmann 14,—, Benno Friedmann 13,—, C. Hohenberger 12,50, Oskar Läufer 11,50, J. Wien 10,—, E. Gutter 9,68, M. Hirsch 8,08, J.-R. Dr. E. Straus, S. Penzak je 8,—, Julius Eisen 7,23, R. Minikes 7,08, B. Zinn 6,16, Frau F. Silbermanm Artur Bensinger je 5,—, 13 B. unt 5,— =28,63 ־ Neldenburg: Frl. Wistinetzki 10,—, Frau Lena Hirsch, Dr. Friedl Ehrlich-Ledermann je 5,—, 1 B. 1,—. Nürnberg: Louis Joelsohn 45,45, 1 B. — 1,50. Die Puplm ■Aktion im März! Osborns 60. Geburtstag. Anläßlich seines 60. Geburtstages ist Max O s b o r n Gegenstand seltener Ehrungen gewesen. Reichskanzler, Reichsminister, Staatsregierung, angesehene Politiker, Künstervereinigungen und Vertreter geistiger Berufe beeilten sich, dem Jubilar, der im Kunstleben Berlins eine prominente, kaum wegzudenkende Rolle spielt, ihre Glückwünsche darzubringen. Diese Wünsche galten dem begeisterten Kunstfreund, aber auch dem vornehmen Menschen Max Osbom. An uns liegt es, des Juden Osbom zu gedenken, der für jede Regung original-jüdischer Kunst Herzensverständnis besitzt. Unzählig sind die Kritiken und Würdigungen, die Osbom Erscheinungen der jüdischen Kunst und dem Schaffen jüdischer Künstler gewidmet hat. Osborn steht der Tagespolitik und auch dem Streit der verschiedenen politischen Richtungen innerhalb des Judentums fern. Seine vornehme Künstlernatur jedoch hat für das moderne Schaffen mehr als Verständnis bewiesen. Mit Liebe und seltenem Einfühlungsvermögen folgte Osborn den Spuren jüdischen Schaffens, mag es woher immer gekommen sein. Was er gemeinsam mit Freunden über ostjüdische Kunst- 1er und die Kunst von Westjuden gesagt und geschrieben hat, fand in der künstlerischen Welt stärkste Beachtung. Denn diese Aeußerungen kamen von einem vorurteilslosen, reinen Diener der Kunst schlechthin. Gemeinsam mit allen Freunden wunsehen wir Osborn noch viele segensreiche Schaffensjahre. k• IC« Der Verein der Besaiten und Angestellten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (wirtschaftliche und berufliche Interessen- Vertretung) hat sich wie folgt konstituiert: 1. Vorsitzender: Eitel Rockmacher; 2. Vorsitzender: Dr. Ilja Goldmann; Kassierer; Siegmund Salberg; Rendant: Moritz Rath; Schriftführer: Willy Rosenthal; Beisitzer: Martin Goldstein, Georg Wittenberg, Dr. Erna Friedländer, Paul Lewin, Eugen Arndt, Paul Forstenzer. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N, Artilleriestr. 14. Montag, den 17. Februar 1930, abends 8 Uhr, hält Herr Direktor Dr. reist einen Vortrag über ״Das Probletn der jüdischen Rasse“ (mit Lichtbildern). Der Wohlfahrtsvereln Rodef Zedukoh e. V. hat in Neukölln eine Bezirksgnippe ins Leben gerufen, welche es sich in Anlehnung an den Berliner Verein zur Aufgabe gestellt hat, die Arbeit des Berliner Vereins zu unterstützen. Am Sonnabend, dem 15. d. M., abends 81/3 Uhr, findet in den Räumen des ״Schomre Hadass“, Neukölln, Jägerstr. 72, ein öffentlicher Vortrag statt über das Thema: ״Die Wirtschaftslage und soziale Fürsorge“. Referent: Herr Rabbiner Dr. Landau. Um zahlreiches Erscheinen bittet der Vorstand. Techeleth-Lavan. Die Anschrift der Bundesieitung des Techeleth-Lavan in der C. S. R. lautet ab 1. Februar: Hanhalath Techeletb-Uvan, Mahrisch-Ostrau, Parkst*. 3!.

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