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Jüdische Rundschau · 1930-02-07 · Heft 11 (7.2.1930) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 11 (7.2.1930)
Date
1930-02-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 76 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 11, 7. II. 1930 MAimÄDT WELTV m □AND Aufruf fflr den ״Keren Hamakkabi״ an alle Makkabi Landesverbände and «Vereine Liebe Freunde! Dem Makkabl-Weltverband, der weltumspannenden Organisation jüdischer Turner und Sportler, fällt in der Gegenwart eine entscheidende Aufgabe zu. Wie überall ln der Welt der Sportgedanke einen triumphalen Siegeszug angetreten hat, muß auch in der jüdischen Oeffentlichkeit die Uebcrzeugung geweckt und verbreitet werden, daß eine planmäßige und systematische körperliche Erziehungsarbeit an der heranwachsenden jüdischen Jugend eine dringende Notwendigkeit ist. KBrperbildung bedeutet Menschenformung. Das unvergeßliehe Wort Herzls ״Laßt aus Judenjungen junge Juden werden“ forderte mit der Umstellung des Begriffes die Umstellung des ganzen Menschen. Der Makkabl-Weltverband ist der Träger dieser jungjüdischen Bewegung. Mit seinen Organisationen in Amerika, Argentinien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Deutschland, England, Erez-Israel, Estland, Finnland, Frankreich, Jugoslawien, Lettland, Litauen, Oesterreich, Polen. Rumänien, Schweiz, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Tunis, Ungarn stellt er die einzige allweltliche Turn- und Sportorganisation der Juden dar. Große Pläne harren der Erledigung durch ihn. Wie in allen Ländern müssen insbesondere in den Territorien der jüdischen Massensiedlungen Instruktoren für Turnen und Sport ausgebildet und den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Ueberall müssen Turnhallen und Sportplätze geschaffen werden, auf denen die jüdische Jugend Ihren Körper bildet und stählt. Turn- und Sportgeräte müssen angeschafft und der Jugend zur Benutzung übergeben werden. Besondere Aufgaben sind irt Palästina durchzuführen. Eine Ausbildungsschule für Turnen und Sport muß für die gesamte Jugend Palästinas geschaffen werden. Die Vorbereitungen für die erste jüdische Olympiade in Erez-Israel im Jahre 1932, die eine große Treffahrt aller Makkabi-Vereine der Welt werden soll, müssen in Angriff genommen werden. Der Bau eines Stadions In Palästina muß verwirklicht werden. Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, hat das Präsidiutn des Alakkabi-Weltverbandes ^schlossen, einen ״Keren Hamakkabi“ zu gründen und alle Kreise, Vereine, Mitglieder und Förderer aufzufordern, diesem Fonds in reichstem Mäße Beiträge zu leisten. Sammelt überall und zu jeder Gelegenheit für diesen ״Keren Hamakkabi“! Je stärker seine Mittel sind, um so größer werden die Leistungen des Makkabitums sein. Der ״Keren Hamakkabi“ muß zu einem großartigen Instrument des Makkabitums aller Länder ausgebaut werden. Darum schafft und fördert den ״Keren Hamakkabi“! Das Präsidium des Makkabi ■ Weltverbandes t Dr. Hermann Leiewer. Bernstein. Dr. Blum. Burin. Friedenthal. Kaminski. Kiewe. Dr. Michel. Dr. Rosenfeld. Sobersky. , Deutscher Kreis Schekelaktion 1930 Der Deutsche Makkabikreis führt ln diesem Jahre wieder die Schekelaktion gesondert durch. Die Schekalim kommen jetzt zum Versand und wir rufen alle Vertrauensleute für die Schekelaktion und die Vereinsleitungen hierdurch nochmals auf, sich dem Vertrieb der Schekalim im energischsten Maße zu widmen. Auch -die Bar Kochbaner bitten wir, den Schekel nicht bei der Ortsgruppe, sondern bei den Vertrauensleuten des Bar Kochba zu erwerben. Bar Kochba Berlin beim Tumhallensportfest. Wenn von vielen Seiten der sportliche Wert der Pendelstalfein bestritten wurde, konnte man dem mit dem Hinweis entgegentreten, daß in den letzten Jahren die Endlaufteilnehmer fast immer ohne Stabverlust über die Strecke! kamen. Dem diesjährigen Hallensportfest der Turner blieb es Vorbehalten zu beweisen, daß zur Pendelstaffel nicht nur eifriges Training und Können, sondern in erster Linie Glück notwendig ist, womit ihr sportlicher Wert unbedingt in Frage gestellt ist. Gleich zwei Teilnehmer des Endlaufs, und zsvar die Sieger des letzten V. B. A. V, - Hallcnfestos, Bar Kochba, und des letzten Tumerhallensporlfcstcs, B.T. S.V., verloren den Stab und kamen so au* den! Rennen. Bar Kochba, sicherlich die läuferisch Beete Mannschaft, kam so nur auf den 4• Platz, Die guten Sprinterqualitäten der Bar Kochbaner wurden im 60-m-Lauf erwiesen. 103 Teilnehmer (!) waren am Start: die 4 Zwischenläufe sahen dreimal Bar Kochba in Front, im 4. Lauf, dem leichtesten, blieb Lewin ara Start sitzen und kam so um seine Endlaufleilnahme. Kurz I schlug in seinem Lauf ,Tonath (! ), Gerber den Turnermeister Nobel und ICurz II Scheibe!. Im Endlauf waren von 6 Teilnehmern 3 Bar Kochbaner. Nach dom Start lag Kurz I klar in Führung, die er bi« 50 m behielt, doch Jonath war frischer, hatte nicht wie Kurz drei scharfe Pendelsiaffelläufe. hinter sich, und konnte in den letzten Metern Vorbeigehen und mit Bfusthreite gewinnen. Dritter wurde, einen halben Meter zurück, Gerber. E. A. Hallenfest des Bar Kochba Berlin. Am 16. Februar, pünktlieh 161/2 L'hr, findet in der Zenlraltumhallc, Prinzenstraßo 70, das traditionelle Hallendest des Bar Kochba statt, in bunter Reihenfolge wird diese ״Turn- und Sportschau" die Leibesübungen in ihren mannigfaltigen Formen zeigen. Natürliches Turnen und Kunstturnen, Gymnastik und freie Spiele, sportliche Einzel- und Staffel- Wettkämpfe werden für Kurzweil der Zuschauer «argen. Zum ersten Male finden Vorführungen unserer Kleinsten, der neugegriindeten Kleinkinderabteihingen, die muntere Spiele vorführen werden, statt. Der Verkauf der Karten findet nur an der Tageskasse statt. Preise: Erwachsene ז,— M., Jugendliche 0,50 M. Minnersportabteilung. Der bereits angekündigte Vortrag des Herrn Ch. Z. Klötzel (dem Mitarbeiter des,,Berliner Tageblatts"), ״Eindrücke eines jüdischen Journalisten'‘, findet am Donnerstag, dem 37. Februar, im Sitzungssaal der Jüdischen Gemeinde, Rosen- Straße 2—4, statt. Bar Kttchba-Chor. Din Hebungen des Chors finden regelmäßig jeden Sonntag um l/;5 Uhr im Both-Arn, Grolmanstraße 36, statt. Die Leitung hat der bokannto Chordirigent Herr Winawer inno. Alle stimm,begabten Bar Kochbaner werden gebeten, daran teilzunehmen. Dramatische Sektion. Brim Bar Kochba hat sich unter der Leitung des Herrn Ettinger aus Jerusalem eine dramatische Sektion gebildet, die mit den Proben einiger Auszüge aus dem Drama Tschernichowskis ״Bar Kochba" bereits begonnen hat. Bar Kochba Breslau Meister der A-KIasse (Landkreis). Die I. Fußballmannschaft des Bar Kochba Breslau spielte gegen ״Falko“ Schwoitsch das entscheidende Ppb! um d:e Meisterschaft des Landkreise«. Bar Kochba gewann 7:6 und!eilte sich damit den Meistertitel. Es herrschte Hochspannung auf dem Bar Kochba- Platz, als das Spiel um die Meisterschaft begann. Die Blau-Weißen hatten mit Kempinski, Ehrlich, Heymann, Brtun, Kaiser, H. Rosen- BERLINER KALENDER Ser 3tai für Wrteii unter her Jugenb oemnftolfet orn Conna&enb, beit 8. gebruar, abtrtbS8 30Ufjr, einen ®benb über baä Ebtnto: ״Öfigje 6er <frrj*.3«ra<(׳prefle". (Sinleiienbe SBorte: ©harnet $ erlmann. 8tm Sonntag, btn 9. gebruat, ftnbet im ®elf! Sm ber erfte tjebrötfebe fieimabenb für Die 3üngeten oon 12—16 3al)ren flalt, Setlnaßme ift auch ohne gro|e bebräifdje Senntniffe möglich. המועצה הכללית לעבודה עברית בין הנ1!ר עורכת במוצאי שבת, 8. לפברואר״ ב »8 שיחה. הנושא: סקירה על העתונות הארץ ישראלית. הפוחח: החבר פרלמן. ביום הראשון 9. לפברואר״ בשעה4k תהיה פגישת הנ|ןר מגיל 12-16 היודעים במדצת עברית. Tiiltmoch, ben 12. Rebruar, abenbS 8>/» Uhr, Berliner 3I0nijiifd)e!Bereinigung im tSifcungbfaal ber 3 ® f. ®!einefeftroße 10. Dr. 2S Sach«, 2. Borfifeenber ber Roniftijcben Organisation in 30i)anne8burg: ,,©er 3ioni«mu« in ©Ü6״«frifa". Tonneröiag, ben 18. Rebruar, abenbS 8'/3 Uhr, ®ruppe Ojl ber 3.3• 8׳• in ber SogeSlgubab Sidüm, 30ftnflra&e 4. Ra rI ©Hafer: ,,©a« arabifebe Problem". 'Ifiontng, ben 17. gebrnar, abenbS 8'/* Uhr, berliner 3ionijtiföe Bereinigung im SifeungS» faal ber3• 2Lf.$>., ®leinefeftr. 10. 3■ Rltnoro: ״®ibt e0 ©riirfen gtoifepen bem 3ioni«mu0 unb ber tommuniilifehen Partei?" Ikontag, ben 19. ftebruar, abenbS 8'/s Uhr,!Berliner 3>0nijlif(he Bereinigung im Sogen hau«, 30a<himSthaIer ©fr. 18. Dr. 2B 01 f g a n g 0 מ tt 2ße iS l, Tlitglieb beb ffiaabSennn: ״paläflina feil 8fuguÜ". blum, Ifoffmann, Faß, Luft, Schüftan und Gm-ö dio stärkste! Mannschaft zur Stelle. In der Mannschaft gab es diesmal keinen schwachen Punkt. Jeder spielte mit gesteigertem Eifer und das hohe Halbzeitresultat besagt, daß sich jeder Spieler, ganz besonders der Sturm, der Situation gewachsen zeigte. Bar Kochba Hamburg. Handball-Rericbt. Bar Kochba Erste Schüler — Blankenese I. Schiller: 6:4 (5:1). Das erste Bezirksspiel in der zweiten Serie konnte Bar Kochba für sich siegreich gestalten, und zwar fiel das Resultat sehr knapp aus, trotzdem B. K. seinem Gegner jederzeit überlegen war. Es war ein fairer und schneller Kampf, den R. K. dank seiner guten Läuferreihe gewinnen konnte. Vermischtes Fraueu-Arbeitsgemeinschaft für Palästina• Am Donnerstag, dem 20. Februar, abends 8*/» Uhr, spricht Kurt Blumenf e 1 d in einer gemeinsamen Veranstaltung aller Gruppen über ״Das Erbe im Blut“ im Saal des Demokratischen Klubs, Viktoriastr. 24. Jehuda Ehrenkranr wieder in Deutschland. Der junge Rezitator, dessen erstes Auftreten in Berlin vor wenigen Wochen einen stürmischen Erfolg bedeutete, hält gegenwärtig Vorlesungen in mehreren Orten Sachsens, und zwar spricht er am 5. Februar in Chemnitz, am 8. Februar in Zwickau und am 9. Februar in Plauen. Die nächsten Vorlesungen dürften in Leipzig, Dresden, Magdeburg, Halle und wieder in Berlin stattfinden. Wir freuen uns, den ausgezeichneten Interpreten hebräischer und jüdischer Dichtung wieder in 'Deutschland begrüßen zu Freie Jüdische Volkshochschule. In der zweiten Matinee des Zyklus über Ostjuden in östlicher und westlicher Dichtung wird Herr Dr. Emil Bernhard Cohn ara kommenden Sonntag (9. Februar, 111» Uhr, Synagoge Fasanenstraße 79/80) über Scholem Alechem sprechen und wird eine Analyse nicht nur des Dichters, sondern auch des jüdischen Witzes und Humors im allgemeinen geben. Frau Edith Herrnstadt-Oettingen wird aus Scholem Alechem und aus Zangwill rezitieren. Der Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend veranstaitete am 2. Februar einen Abend über das Thema: ״Pazifismus im Zionismus“. Besonders erfreulich war es zu hören, wie gut die beiden jungen Chawerim, die erst verhältnismäßig kurz Hebräisch lernen, bei ihrer Aufgabe — der Eröffnung — sprachen. Die beiden vertraten etwa die Standpunkte von ״Rundschau“- und ״Davvar“. Für die lebhafte Diskussion müssen wir besonders einem Chawer vom Brith Trumpeldor dankbar sein, da es ihm gelang, selbst die sonst noch hebräisch recht Stummen gegen sich reden zu machen. o. Der Weltverband Schomre Schabbos veranstaltet am Sonntag, dem 16. d. M., 11 Uhr vormittags, im Bachsaal eine Kundgebrnig unter dem Titel ״Sabbat — Judentum — Menschentum“, bei der prominente jüdische Persönlichkeiten sprechen werden. Jüdisches Kabarett ״Kaftan“. Unter Leitung einiger bekannter jüdischer Künstler hat sich ein jüdisches Kabarett gebildet, das Mitte Februar in der Lutherstr. 3t mit seinen Vor- Stellungen beginnt. Die ״Israelitische Union“, Oranienburger Str. 40/41, die sich seit nunmehr 16 Jahren dem Dienst am Nebenmenschen weiht, hat im vergangenen Jahre ihr Tätigkeitsfeld bedeutend erweitert. Sie behandelt Kranke in ihrer eigenen inneren und zahnärztlichen Poliklinik, gibt unentgeltlich Heilmittel, ermöglicht Heilkuren für Kinder und Erwachsene, kleidet Greise und Arme ein und übt diese Tätigkeit, was als besonders wohltuend empfunden wird, in diskretester Weise nach dem Prinzip ״Rasche Hilfe“ aus. Im neuen Jahre wendet sich die Israelitische Union, die bereits jetzt 7000 Mitglieder zählt, an die Oeffentlichkeit und bittet Edeidenkende, durch Spenden auf Post- Scheckkonto 87 280 ihre humanitären Bestrebungen zu fördern. Sterbcfall. Aus SaoPauloin Brasilien kommt die Kunde vom Tode des aus Warschau stammenden Herz Huf nag e!. Der Verstorbene war von Beruf Kaufmann. Aber seine Bedeutung lag auf einem Gebiete, das mit dem Handel gar keine Berührungspunkte hat. Mit Eifer und Zähigkeit kämpfte er für das Recht der Juden auf eigene Schulen. Seine Rede, in der er als Repräsentant ,der jüdischen Gemeinde und Stadtrat im Warschauer Magistrat die jüdische Schule forderte, begann er mit den Worten: ״Wir Juden brauchen für unsere Schulen weder des Schulzwanges noch staatlicher Gesetze. Seit Jahrtausenden haben wir eigene Schulen und man kennt bei uns keine Analphabeten,“ Herz Hufnagel war auch ein eifriger Palästinafreund. Die ״Vereinigung Berliner Spagogenchöre“ veranstaltet unter Leitung ihres Dirigenten Alexander Wcinbauni am Mittwoch, dem 12. Februar, abends 8 Uhr, im großen Saal der Hochschule für Musik ein Konzert mit hebräischen und deutsehen Synagogal- und geistlichen Kompositionen. Zur Uraufführung gelangt Psaim 1 von Arno Nadel mit Orgel und Harfe, zur Erstaufführung in Berlin die vor einiger Zeit vom Domchor in München in deutscher Sprache uraufgefüiirtc ״Hymne“ des Münchener Komponisten Heinrich Sch all t. Sowohl Psalm 1 wie die ״Hymne“ singt der Chor in hebräischer Sprache. Oberkantor Leo Gollanin steuert synagogjle Stücke bei, während das Mitglied der Städtischen Oper Wilhelm Guttmann drei Bet- und Bußgesänge zu Gehör bringt. Hilda Lind singt die dem Schlußchor aus dem Oratorium ״Moses“ vorangehende Arie des Engels und Alfred Wittenberg wird Violinwerke jüdischer Komponisten spielen. Eintrittskarten zu 4, 3 und 2 RM. bei Bote & Bock, wertheim, den Kastellanen der Synagogen und an der Abendkasse. OSE, Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden E. V. Am Sonntag, dem 9. ds. Mts., um ll>/2 Uhr vorm., findet im Theater in der Königgrätzer Straße eine Matinee zugunsten der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden ״OSE“ statt. Zur Aufführung gelangt Schnitzlers Komödie ״Professor Bernhardi“ mit Fritz Kortner in der Titelrolle und Mamlock, Bressart, Salfncr, Georg Schnell, Erwin Kaiser, Walter Jansen, Ernst Stahl-Nachbaur. Die Regie führt Direktor Barnowsky. Die Theaterleitung und die Künstler haben sich in zuvorkommendster Weise in die Dienste der ״OSE“ gestellt. Karten für die Vorstellung (die Preise sind nicht erhöht) sind im Büro der ״OSE“, Frobcnstr. 4, Tel.: Lützow 1531, während der Bürostunden von 10—5 Uhr erhältlich. Stellenvermittlung des K.J.V. Niederlassungsmöglichkeit für gut vorgebildeten Dermatologen gesucht. Besonders günstige Assistentenstelle in chirurgischer Abteilung eines Krankenhauses kann nachgewiesen werden. Günstige Niederlassungsmöglichkeit für praktischen Arzt in einem kleinen Ort Rheinhessens kann nachgewiesen werden (Landpraxis). Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 7. Februar, abends: in allen Synagogen und Alterversorgungsanstallen: 5,15 Uhr. Predigten: Syn. Fasanenstraße: Dr. Bergmann; Syn. Friedonstempe!: Dr. Prinz. In den übrigen Synagogen mit Orgel: Ansprache des Rabbiners. Im Anschluß an den Gottesdienst in der Synagoge Kaiserstraße: Jugendfeier mit Aussprache: Rabb, Nobel. II. Abendgottesdienst: 7,15 Uhr: Syn. Lindenslraße: Predigt: Dr. Weyl; 7,30 Uhr: Syn. Fasanenstraße: Predigt: Dr. Gallincr. Sonnabend, den 8. Februar, morgens: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: g Uhr; Friihgottesdienst: Syn. Rvkestraße: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgoltcsdienst (außer Svn. Friedenstempel): 7,30 tlir; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: AI‘0 Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserstraße: Rabb. Nobel; Syn. Rykestraßo: Dr. Emil Cohn: Svn. Pestalozzistraße: Dr. Emil Lcvy; Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bleichrodc; Neue Synagoge: Dr. Salomonski. Sofern keine Predigt angosntzt ist, findet in allen Orgelsvnagogon Schrifterktärung statt. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Rvkestraße: Dr. Freier; 4 Uhr: Syn. Levetzowstraße: Dr. Lewkowitz; 4 Uhr: Syn. Kottbussor Ufer: Dr. Bleichrode. Sabbat-Ausgang: 5,47 Uhr• Gottesdienst an den Wochentagen, abends: in allen Synagogen bis 13. IVbruar: 5 Uhr, vom 16. Februar ab: 5,30 Uhr; morgens in den Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Pestalozzistraßa): 7 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus und Synagoge Pestalozzistraße: 7,30 Uhr. GescbStfHelie Mittellinien Unseren Lesern wird das Cal« Kutschern, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schlllertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. * Die Jüdische Gemeinde Berlin veranstaltet ara Donnerstag, dem 13. Februar in den Unionfestsälen, Greifswaider Straße 221 einen Lichtbildervortrag ״Die Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde". Näheres s. Inserat. * Vier Mitteimeerreisen der Hamburg-Süd im Jahre 1930. Es kann als ob Zeichen der Beliebtheit dar wohlfeilen Mittclmecrreisen der Hamburg-Süd angesehen worden, daß diese Schiffahrt*- Gesellschaft sich entschlossen hat, im kommenden Frühjahr und Sommer vier verschiedene Vergnügung!- und Erholungsreisen im Mittelländischen Meer mit dem modernen Motorschiff ״Monto Olivia" zu unternehmen. Dio Fahrpreise dieser zwischen 16 und 23 Tagen dauernden Reisen liegen zwischen 240 RAI. und 5go RM., dio jeweils abgelaufene Distanz zwischen 503g und 6853 km. Nähere Auskunft über die einzelnen Fahrten erteilen die Hamburg-Süd, Hamburg 8, oder deren Vertretungen. BILLIGE MITTELHEERREISEN IQ30 FAHRPREIS VON RM-240AN EINSCHL.VOILER VERPFLEGUNG. REISE 1 ß2. MARZ-8. APRIL REISE H 1a APRIL30 ־APRIL REISE 1 4 MAI - 26.MAJ REISE N 91 MAI ־ l&JUNI «osTCNvosr AUSKUNFT UNO DRUCKSACHEN DU« CH Ol« HAH BURGa SUDAMER1K AN ISCHE DAMPFSCHIFFFAHRT * GESELLSCHAFT HAMBURG ö HOLZBRuCKE 8

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