Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1930-02-04 · Heft 10 (4.2.1930) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 10 (4.2.1930)
Date
1930-02-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2653156-2653166--21356-2679442
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 70 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 10, 4.11 1930 בית הדרש לעברית של קהלת היהודים בברלין• Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Wir weisen darauf hin, daß die Hebräische Lehranstalt Gelegenheit bietet, Erwachsenen und Schülern nach Maßgabe ihrer Vorkcnntuisse Förderung und Vertiefung im Hebräischen zu gewähren. Es bestehen augenblicklich 7 aufsieigende Klassen, dazu zu mehreren von ihnen Parallelklassen, im ganzen 38 Kurse, die zu verschiedenen Tageszeiten, auch in den späten Abendstunden, abgehalten werden, damit auch Berufstätigen Gelegenheit gegeben wird, dem Studium des Hebräischen obzuliegen. Für Schüler und Schülerinnen im Alter von 13—15 Jahren bestellen besondere Kurse, die zweimal wöchentlich nachmittags abgehaiten werden. Für einige Jugendbünde sind Sonderkurse eingerichtet worden. Antragen auf weitere Einrichtungen dieser Art wird bei genügender Teilnchmerzahl nach Möglichkeit stattgegeben werden. Der Unterricht findet 1. im Zentrum der Stadt, in der Schule Große Hamburger Straße 27, 2. in Charlottenburg, Grolmanstr. 36 (Beth-Am), statt. Wir bitten Interessenten, ihre Wünsche unter genauer Darfegung ihrer Vorkenntnisse im Hebräischen schriftlicli an die Adresse des Leiters der Hebräischen Lehranstalt, Herrn N. Berggrün, Grunewald, Trabencr Str. 2, zu äußern. Persönliche Auskunft erteilt dieser nach vorheriger telephonischer Anmeldung (H 5, Brabant 501, nachmittags 2—3 Uhr), in seiner Sprechstunde: Dienstag, 7—8 Uhr abends, im Beth- Am, Grolmanstr. 36. — In der Schule, Große Hamburger Straße 27! Mittwoch, 7.30-8.30 Uhr abends, und Donnerstag, 6—6.45 Uhr abends. Görlitz. Am 16. Januar veranstaltete Frau Alice Jacobloewensoii in Görlitz einen internen Musik-Abend ״Jüdische Musik auf Schallplatten“. Mit größter Spannung folgten die Erschienenen den Darlegungen der Künstlerin, welche unsere weltliche und synagogale Musik auf die orientalischen Ursprünge zurückführte und in einzigartiger Weise die Wandlungen beleuchtete, von denen diese Musik im Laufe der Jahrhunderte betroffen wurde. Besonders wirkungsvoll kam die von hervorragenden Schallplattenwiedergaben und Klavierspiel unterstützte Darstellung des Niedergangs und des sich daran anschließenden Aufschwungs der modernen jüdischen Musik innerhalb der letzten Generationen zur Geltung. Mit Enthusiasmus wurde die Künstlerin auch in Polen (Kattowitz und Bielsko) aufgenommen. Sie wird deshalb ihre Vortrags-Tournee nach Schlesien und Polen im März wiederholen. Ortsgruppen Vortrag Dr. Apfel. Am 29. d. M. sprach Dr. Alfred Apfel in einer geselligen Zusammenkunft der Berliner Zionistischen Vereinigung über das Thema ״H inter den Kulissen politischer Prozesse“. Wie kaum ein zweiter Rechtsanwalt in Deutschland ist Dr. Apfel berufen, über all diese Prozesse zu berichten, die gegen Radikale von rechts und links in den letzten Jahren geführt wurden, denn Alfred Apfel ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Verteidiger in politischen Prozeßverhandlungen. Dr. Apfel zeichnet das Milieu, in dem sich diese Prozesse abspielen sowie die Beweggründe, aas denen heraus in Deutschland politische Straftaten begangen werden. Außerordentlich sympathisch berührte die Objektivität, pH der Alfred Apfel,!»geachtet seiner eigenen jidisch-ilonistb sehen Weltanschauung, sich In das Gedanken- und Gefühlsleben der von ihm verteidigten Mandanten einzudringen vermag. Am Schluß seiner Ausführungen regte Dr. Apfel an, daß die zionistisehe Bewegung von Ihrem Standpunkte aus versuchen müsse, fern von jeder Schablone sich über Strömungen in den breiten Volksmassen klar zu werden, die die eigentlichen Träger des geschichtlichen Werdens sind. Dankbarer Beifall lohnte die fast zweistündigen interessanten Ausführungen. Dresden, Am 27. Januar fand hier unter Vorsitz des 1. Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe, Herrn Hermann Schocken, eine große Versammlung statt, bei der Dr. Mechner. der Leiter der Keren Kajemeth-Arbeit in Deutschland, ein hervorragendes Referat über die Zwecke und über die Arbeit des Nationalfonds hielt. Er betonte die große Notwendigkeit der Beschleunigung der Landkäufe. Seine Ausführungen wirkten besonders stark auf die vielen jugendlichen Anwesenden, welche schon seit Jahren die Arbeit des N.-F. hier leisten. Dr. Mechner zeigte einen Lichtbilderstreifen: das Emek. Er konnte aus persömichen Erfahrungen gute Erklärungen über jedes Bild abgeben. Herzlicher Dank des Vorsitzenden beschloß die Veranstaltung. Glelwitz. Am 21. Januar fand die diesjährige Generalver- Sammlung statt, die in der Besetzung der Aemter einige kleine Aenderungen brachte. Der 1. Vorsitzende, Herr R.-A. Ehrlich, der 2. Vorsitzende, Herr Herbert Herlitz, der Kassierer, Herr Fritz Silblger, und die 2. Schriftführerin, Frau Schweitzer, wurden in die bisherigen Aemter wiedergewählt. Dagegen trat an die Stelle des 1. Schriftführers Herr Heinz Liegner, während Herr Dr. Hamburger das Amt eines Jugendpflegers und eines Kommissars für geistige Interessen übernahm. Frl. Rosenberget wurde mit der KKL-Kommlssion bettaut, nachdem der alte Vorstand nach dem von Herrn Dr. Hamburger gehaltenen Jahresbericht entlastet worden war. Im Dezember und Ende Januar fanden der zweite und dritte Abend des Kursus über Achad Haatn statt. Dank seines tiefen und reichhaltigen Wissens vermag Herr Rabbiner Dr. Ochs den Referaten ein sehr beachtliches Niveau zu geben. Mit Spannung wird der nächste Abend erwartet. Dr. E. H. Zeire-Misrachi, Leipzig. Am 12. Januar fand der Gautag der sächsischen Zeire-Masrachigruppen in Dresden statt. Am Vormittage hielt Zwecher ein Referat über das Thema ,,Löst Palästina die Judenfrage?“, woran sich eine längere Diskussion anschloß, während am Nachmittage zuerst M. Scharf über Verlauf des Jenaer Zion. Delegiertentages berichtete und dann Eisig über ״Jugendbewegung und Judentum“ unter Betonung unseres, religiösen Standpunktes sprach. Nach einer kleinen Aussprache über dieses Thema wurden dann Berichte über die Arbeit in den einzelnen Gruppen gegeben. Von dem Bericht der Gauleitung, den Scharf abgab, wurde die Mitteilung, daß die Vorarbeiten für die Neugründung einer Gruppe innerhalb Sachsens recht weit fortgeschritten sind, auf das freudigste begrüßt und allseitiger Beschluß gefaßt, sobald als möglich die Gründung der Gruppe vorzunehmen. Während der Pausen fanden die Begrüßungen seitens des Herrn Bochner im Namen der Jüdischen Volkspartei und der Zionistischen Ortsgruppe statt. Herr Dr. Schornstein begrüßte namens der Misracni-Urtsgruppe und Herr Weinreich hielt eine Ansprache. Ferner begrüßten Lehrer Anschel und Paul Lewin. Lübeck. Der Vortrag von Herrn Waldmann über ״die Grundlagen unseres Werks“ fesselte, wie immer Vorträge des hier sehr populären Redners, eine stattliche Zuhörerschaft. Mit seltener Aufmerksamkeit folgten die Anwesenden den Ausführangen, die in überzeugender Klarheit und mit fesselnden Einzclbeispielen die Notwendigkeit zionistischer Arbeit zeigten. Kommendes Europa und Minderheitenpolitik. Auf Einladung der Deutschen Liga für Völkerbund hielt Dr. Ewald A m m e n d e, der Mitschopfer und Generalsekretär der Europäischen Nationalitätenkongresse, einen Vortrag über das Thema ״Kommendes Europa und Minderheitenpolitik“. Ausgehend von der Balkanisierung Europas als eines wesentlichen Grandes für seinen wirtschaftlichen Niedergang betonte der Redner, daß das Problem der europäischen Union heute nicht durch die wirtschaftliche Lösung der Zollunion gelöst werden kann, sondern daß dieser die auf den Wiüensimpuls der Völker gestützte politische Verbindung vorhergehen muß. Durch die Ueberschneidung von staatlichen und nationalen Grenzen und die Vermischung der Völker in Ost- und Mitteleuropa haben sich scharfe nationale Gegensätze ergeben, deren Beseitigung die Voraussetzung für eine Einigung Europas ist. Eine Auf- Schiebung dieser Lösung, wie sie die paneuropäisebe Bewegung will, würde der grundlegenden Bedeutung der nationalen Frage nicht gerecht. Das Versailler System des Minderheitenschutzes mußte versagen, weil ihm die Durchführangsgarantie uni die Attgemelngttiogfcett fehlt.. Mil den ־Kongress«» 4« «*apätsetae*» Minderheiten, die im Jahre 1925 ihre Sache Selbst in die Hand nahmen, wuchs der Einfluß auf die Oeffentlichkeit. Daneben aber bahnte sich eine bedeutsame Bewegung zum Überstaatliehen Zusammenschluß der Völker an. Die Juden konnten dank ihrer zur Zeit der Friedensverhandlungen bestehenden überstaatlichen Organisation schon damals eine große Rolle beim Kampf um die Minoritätenrechte spielen. Jetzt begannen die Polen im Juli 1929 mit der Veranstaltung eines allpolnischen Nationalitätentages, dem die anderer Völker folgten und noch folgen werden. Mit dieser nationalkulturellen Konstituierung der Volksgemeinschaft neben dem Staate ist die so wesentliche Frage der Synthese des einzelnen als Staatsbürger und als Mitglied der Volksgemeinschaft, zwischen Treue zum Staate und Treue zum Volke gelöst und damit die Voraussetzung für eine Lösung der nationalen Frage in Europa gegeben. Die außerordentlich aufschlußreichen und überzeugenden Darlegungen des um die Minderheiten verdienten Redners, der auch verschiedentlich auf die jüdischen Minderheiten hinwies, wurde mit großem Beifall aufgenommen. R. L. Vermischtes Beamtenjubiläum- Zwei Beamte der Berliner Jüdischen Gcmcinde, der Oberkassicrer Tarnowsky und der Amtmann der Gemeinde Leo Kreindlcr, begingen am 31. Januar das Jubiläum ihrer 25jährigen Zugehörigkeit zum Beamtenkörper der Gcmcinde. Die beiden Herren wurden aus diesem Anlaß von dem Gemeindevorstand begrüßt, auch wurden ihnen Ehrengaben der Gemeinde überreicht, Schomrc Schabbos (Weltverband für Sabbathsdiutz) veransfaltet am Sonntag, dein 16. Februar, vormittags, in Berlin eine Kundgebung. Der Jung-Jüdische Wanderbund Köln veranstaltet am Sonntag, dem 9. Februar, abends 8 Uhr, im großen Saale der Rheinlandloge ein hebräisches Fest zugunsten des Palästina- Arbeiter-Fonds. Außer hebräischen Liedern werden hebräische Spiele, Sprech- und Bewegungschöre vorgeführt. Der Vorverkauf hat begonnen. Karten sind zu haben: Buchhandlung Jobi* lavski, Köln, Benetisstraße; Bäckerei Salomon, Pfeilstraße, ferner bei Schugler, Moselstr. 44, Mosbach, Wegerstr. 51, und allen übrigen Chawerim des J. J. W. B. «Der Prozeß des Hauptmann Dreyfus“ lautet das Thema des Vortrages von Rechtsanwalt Dr. Bruno Weil am 5. Februar, abends $</2 Uhr, in der Singakademie. Es wird bei dieser Gelegenheit zum ersten Male auf Grund der Akten des Auswärtigen Amtes von deutscher Seite authentisches Material und eine Fülle interessanter Details gegeben. ״Simone Boccanegra“ mit Beata Malkin- Am 8. Februar findet an der Berliner Städtischen Oper die deutsche Uraufführung von Verdis ״Simone Boccanegra“ mit der bedeutenden jüdischen Künstlerin Beata Malkinin der weibliehen Hauptrolle statt. Auch sonst ist die Besetzung erstklassig: Hoffmann, Oelinian, Reinmar. Am 16. Februar folgt dann der neu einstudierte ״Eugen Onegin“ mit der Malkin als Tatjana. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Bezirksgruppen Nord und Ost: Der Studienzirkel ist nicht am Montag, wie irrtümlich angegeben, sondern am Mittwoch, dem 5. Februar, abends 8ן/י Uhr, im Gemeindehaus, Rosen- Straße 2/1. Leitung: Frau Df. Freier. Gäste willkommen. Vortrag Dr. von Weis!. Der für den 10. Februar in dei ״Jüdischen Rundschau“ und der ״Berliner Jüdischen Zeitung“ angekündigte Vortrag von Dr. von Weisl ״Palästina seil August“ muß verschoben werden, weil Herr Dr. von Weisl noch nicht soweit wieder her gestellt ist, um den Vortrag halten zu können. Zionistisches Frauenblatt. I!1 der letzten Nummer der ״J. R.“ ist versehentlich die zweite Seite des Zionistischen Frauenblattes mit einer anderen Seite vertauscht worden, so daß sie um eine Seite weitergerückt wurde. Seite 62 der vorigen Nummer soll die Seitenzahl 63 tragen und umgekehrt. Arbeitsnachweis. Für eine erfahrene Arztsekretärin, die mit allen einschlägigen Arbeiten bestens vertraut ist und vollkommen selbständig arbeitet, wird geeignete Tätigkeit bei einem Arzt oder in einem Sanatorium gesucht. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N 24, Augustsfr. 17. Tel. Norden 7085-7087 und 9130. BrOderverein der Lemberger u. Umgeb., Berlin (Geschäftsstelle: M. Rebensaft, N65, Müllerstr. 114; Tel: D6 Wedding 0451). Der Vorstand bittet die aus Lemberg und Umgebung stammenden. Juden, sich ihm anzuschließgn, und schon in der nächsten,■־iin tc'feorttaa*, 5־TÄr»fil»wiittgi*if^linde«de« Ver- Sammlung im Vereinslokal ״Veit“, Rosenthaler Str. 14, beizuwohnen, wo alle wichtigen Fragen des auszubauenden Vereins erörtert werden sollen. I.V.: Emeisch. Jüdischer Ruder-Club Ivria. Wochen programm. DönnorstoR, 6. Februar: 20V, Uhr Heimabend bei Herbert Hirsch, SO 16, Michaellirchstr. 28. — Sonntag, g. Februar: 11 Uhr Kastenruclem bei Rothenberger, Bahnhof Tiergarten, Stadlbahnhogen 463. — Montag, 10. Februar: 30 Uhr Turnen und Gymnastik in der Turnhalle Apostel- Paulus-Slraße, am Wartburgplatz. — Donnerstag. 13. Februar: aot/a Uhr Heimabend bei Karl Heinz Leipziger, Moabit. Rathenower Straße 3. Vortrag von Werner Heß: ״Die heutige jüdische Jugend und ihr Verhältnis zum Sport“. — Sonntag, 16. Februar: 10 Uhr Waldlauf, Treffpunkt Ausgang Bahnhof Grunewald, bei jedem Wetter. — Donnerstag, 20. Februar: 30)4 Uhr Heimabend bei Leo Hulachncdser, Wilmersdorf, Lauenburger Str. 2a. Diskussionsabend. Thema: ״Meine Stellung mm Judentum“. — Sonntag, 33. Februar: J ז Uhr Kastenrudern wie oben. — Montag, 3 4• Febr.: 20 Uhr Turnen und Gymnastik wie oben. — Donnerstag, 27. Febr.: soft Uhr Heimabend bei Siogbert Dalltnann, §0, Schmidtstr. 18. Diskussionsabend. Thema: ״Meine Stellung mm Zionismus", Nachhllfesfnnden insbesondere Sprich es erteilt Lyremcscb ulerinnen Ab$olventin eines Berliner Lyzeums mit nädagogisdher Befähitrunr. auch Schn’arbeiten-• Liebe rwartmng. Offerten unter C. 4324 an die Jüdische Rundschau, Berlin W15, MeinekesfcraSe 10. SbA• für Verw&ndte, la Deutschland geboren (Freidenk.), aas erster ostjücL. Familie• fein geh., sympath. Mädchen, sprachenkundig, geschäftstüchtig, v. aoagex. Charakter, Herrn (a.Akademiker) zwecks ♦♦ Heirat ♦♦ Es ist Gelegenheit geboten, גוו gutgeh. Engrosgeschäft in rhein. Großstadt einzuheiraten. Ausfuhr!. Schreiben, mögt, mit Bild, erbeten. Diskretion amgesicbert und erwünscht, Offerten unter H, 385 an das Anaonc.-Büro Julius Schmidt, Frankfurt a. M., Laugestraße 7. Doktor •Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Vervielfältigungen i eder Art Aashilfen auch außer dem Hause. Frau Clara Ullnami (früher Wollstein) Flotowstraßo S unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel.: Hansa 5305, Anmeld.: bis V*9 Uhr morg. od. 3-7 nachm. FESTDICHTUNGEN Ak.,״n1 Toasts / Tafsuieoar / «Mim• m;- FtsüBltuigsn ׳• flimonrungan viduell verfaßt C Canti Alf BERLIN - CHARLOTTENBURG 4 Co Sallllall Waiteitraße 3a Tel.: Bleibtreu 2318. צו empfiehlt •ich *ur Anfertigung eleganter und einfacher Damen •Garderoben zu •uliden Pressen Borlln W 62 LutherstraSe 47 Gartb.1 ת Feraaprecber: (B 5) Barbarossa 7838 Bureaustellung mm SA& 4*11 IZV.4 CULli Anspr. sucht intelligente 24jähr. Dame, Zionistin, vertraut mit allen Bureauarbeiten. Referenzen. Off. unter C. 4525 an die |üd. Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10. Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Täglich 2 VorsteI1t1n£en Sund 8J/2Uhr. Unsere neuen Preise: Wochentags 5 Uhr 50 Pf. bis 3 Mark Täglich 8*/* u. Sonnt 5 Uhr 1 Mark bis 6 Mark lldüfplel'Tiicafer Spielptaat ab 4. Februar 1930 fiui mü. Zimmer mit anachl. Salon und Klavier (auch einzeln) p, sofort, ferner p. 1. Marz 1 Zimmer mit 2 Betten (fHeßendea Wasser) zu vermieten, evtl, mit ritueller Pension Bregenzer Straße 7. Telefon: Oliv» 1008. Zimmer mahl, oder teilmobüert, Komf., Küchen benutz ung, auch kinderloses Ehepaar vermietet Aschkenasy Spandau«־ Brücke 1 b. Telefon 1 Norden 3261, onlvcrsmn Dio Wand•■ Arioso Slorla• Palast Bengt Berg: Di« leUUn Adler W1 r Dillen unsere Leser bei Bestellungen sfeis unsere Inserenten zu bevorzugen und auf die ״Jüdische Rundscheu' Bezug zu nehmen. Dfa-Palast am Zoe Dor wall• Toalol Harfllnlcadamm Laadaac la Paradlos Ota-Pavillon WoUa Sehattoa ifammerlMMsulele Molodla doo Borsoas VolKsbOhne Apollo Bnmaoaatr. Lessin ft-Theater DU AHtro t>royfa• Berliner Theater Theator anUfollenäerfplatz Moaocfcoa ip Bolol Trimme Froooaoplor .. ,Vatorooladogogoasohf Nctrepol •Theater Da■ Laad da« LSchola■ meines Theater Dar Walaor Toa hast• ׳sacht Renaissance-Theater Pari■» UkM Wraatwortlidw* RwUMwr. Dr. Si^W Kaaowitx, ßoriio N. VwUj ]üdiach» Rmdwhaa G. a. b. ft, Bortin W IS. VerantaorUi* Sr du lumtaftdi R. S•nk 8*rBa>WaaMr*dori, An>V«» Jädiad»• RaOdua Q, a. k ft, Bwtta V IS, Mauokutr. 10 DnA «oa Sngfriad Sitalw» BwlS-SaWotW* 23232353535323535348482323482353

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.