Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 5 (17.1.1930)
- Date
- 1930-01-17
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2651273-2653156-2653161--21320-2679401- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 5, 17. f. 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 39 In Palästina BodBnK&ute von MclHiuden In Deutschland KOmmeriicne Eingänge des kkl Arbeit, arbelt, Arbeit! Keren Kaiemeih Leiisrael Benin n»18, meinehestr, 10. Postscnech-H, 28247 Ausweis Nr. 13 -13. Januar 1930: N. 4SOM9 LÄNDSPENDE Berlin: 299,45. Baden-Baden: Hilfe d. Aufbau: Frau Atlas 10,—, 1 Sp. 2,50 ־■־־. Bremen: V» Anteil d. Thorasp. v. Jahre 1929: 129,35. Hamburg: Harry Lipsradt 25,—, Lotte Victor 2. i. Oeburtstag 3,—. Kassel: Hoch2. Berger 16.50, Verlobg, Gotthilf 5—, Silberhochzeit Bendix 5,—. Mannheim: 1 Sp. — 1,—. Nürnberg: Max Walther anl. 8. Verlobg. 20,—, Ernst Lehmann anl. s. Verlobg. 10,—, Leopold Niedermeier anl. s. SO. Geburtstags 10,—, Prof. Marcus Schalmann anl. s. 60. Geburtstags 10,--, Le״ Gerstle u. Frau anl. d. Geburt i. Sohnes 10,—, Dr. Leo Kniiii London-Frankfurt/M. anl. s. Verlobg. m. Frl. Martha Königshöfer-Fürth 10,—, Tellersammlg. anl. Ortsgruppenabends 8,—. J. Gutmann anl. 40jährigen Bestehens d. Fa. Miller & Gutmann 5,—, 1 Sp. 0,50. Tilsit: Hilfe d. Aufbau 70,— ohne Spezifikat. Würiburg: Hochz. Ackermann-Brühl 5,—. *riLtfl'is.■־*׳ ׳הריביות עצים BAUMSPENDE Berlin: 233,—. Ludwig Conltzer 8. A.-Hain: es spend. zum Jahrzeitstage v. Ludwig Gonitzer:V. J. St. Katümah 2 B., Hans Traumann, Dr. E. Buchholz je 1 B., zus. 4 B. Judith Levy- Garten: Anna u. Edmund Levy kondol. Dr. Arthur Hantke, grat. Robert Marcus-Essen, Julius Kaufmann-Köln 1 B. Imanuel Joseph Wilk-Garten: Rosa-Louis Wilk anl. d. Todes i. Mutter Frau Therese Klein geb. Bloch 1 B., Imanuel Joseph Wilk seiner Großmutter Therese Klein geb. Bloch 1 B., zus. 2 B. Wolf Hildesheimer-Garten: Dr. A. Hildesheimer u. Frau-Mannheim dank, herzl. allen Freund, u. Bekannten f. d. anl. d. Barmizwah i. Sohnes Wolf gespendeten Garten 2 B. Dr. Max Mayer-Garten: Frau Alice Peyser-Eschwege dankt Herrn Dr. Max Mayer 10,—, Frau M. Joel-Lübeck als Zeichen ihrer Dankbarkeit f. d. hebräischen Unterricht 10,—, zus. 3 B. EINSTEIN ״WALD VON CHANUKAH BIS ZUM 15. SCH׳WA.TH ABSCHLUSS ״־AKTION Kissingen: Chanukkah-Saminlg. Z.-A. Bamberger 8,—, Fric- <fel Bamberger 4,—, dch. Friedei Bamberger 17,— ohne Spezifikation. Taucha: Hilde u. Ernst Markowicz grat. R.-A. Ludwig Foerder-Breslau z. Vermählg. 1 B. Alle Gärten und einzelnen Bäume, die im II. Quartal 5690 (1.1. bis 31. 3. 30) gespendet und eingezahlt werden, kommen im Einstein-Wald zur Anpflanzung. BÜCHSEN Zur iinparnü d*r Oruckspeten irertlfri von rum p! 1 >u!r tr./'hr dis Büchten* Ergebnis»• »on fünf Mark aufwärts amgetrimim. Berlin: 789,75. Baden-Baden: Hotel Central 9,80, E. Rosbasch7,—, Frl. Wolff 5,65,4 B. u. 5,—■9,65־=־. Bingen: 1 B. 2,10. Bremen: Dr. Zacharias 20,67, Max Cohn 10,02, Herrn. Ostro 5,50, 3 B. u. 5,— *9,06 *־. Duisburg: Moritz Meyer 35,—, Julius Meyer 6,40, Siegfr. Hoffnung 5,—, 60,— ohne Spezifikat. Görlitz: 63,25 ohne Spezifikat. Hagen: 24,50 ohne Spezifikat. Hamburg: Lotte Klockow 12,82, Dr. Nelken 12,40, Joseph Juda 11,—, Dr. Franck 9,35, Alfred Llsser 6,70, Dr. Victor 6,22, Dr. Buchholz, Dr. Heppner, Dr. Bachrach, R. Haag, Kistenmacher je 5,—, 35 B. unt. 5,— 74,62. Jauer: Jaraczewer 5,50, Dr. Gaßmann, Sittenfeld je 5,—,7 B. unt. 5,— 19,40 ־=־. Jena: 16,— ohne Spezifik. Kassel: H. Perlstein 6,—, Dr.. Weißbecker, Dr. Salomoii je 5,—, 28 B. unt. 5,— 40,33, dch. Ruth Treiser 19,14 ohne Spezifik. München: r. Prager 4,50. Nürnberg: 0,75. Oettingen: Heuriette Gutmann 5,05, 4 B. unt. 5,*12,06 » ״. Pforzheim: 2 B. unt. 5,— 5,70 <*־. Plauen: 143,— ohne Spezifikat. Stettin: Dr. Epstein 8,20, S. Braver 5,—, 3 B. unt. 5,— «8,70 ־־. Tilsit: Dr. Sandelowsky, Max Laaser je 10,—, Jankel Reißmann 8,—, Abraham Baßmann 7,—, Rosa Segall 6,50, Moses Jaffe 6,35, Sophie Kallenbach, Bernhard Bers je 6,—, Neumark 5,75, 26 B. unt. 5,— «=66,10 ־. Varel: 2B. » 6,50. Waldenburg: Hans Holzer 31,20, Dr. Leo Cohn 10,62, Prediger Wieser 9,25, Kimstlinger 5,—, 2 B. unt. 5,— — 6,73. Weikersheimi Walter Selz 15,—. Würzburg: Oskar Grünhut dch. Frau Sarah Seligsberger 10,— , Frau Baumblatt 9,67, 7 B. unt. 5,— » 16,52; Laudenbach: H. Oppenheimer 10—, Frau Höbel 7,10, M. Birk, Frau Hecht je 5,50, 15 B. unt. 5,— 15,65. IMI SAMMELTASCHEN Berlin: 44,77. Hamborn: Hannah Eigen feld 230. Hamburg: Frau Betty Hertz 6,60, Dr. W. Weigert 4,23, IT.«* 2,30. Kassel: M. Schlüssel 3,15. Nürnberg: 1 T. 0,30 ־־־. Waidenbürg: 1 T. — 1,60. ״Imi" und ״Materialien“ können infolge der hohen Druckkosten, denen nur geringe Einnahmen aus diesen Spendenzweigen gegenüberstehen, nicht mehr ausgewiesen werden. BrleikasteB der Redaktion Erich Kiew*. Einen Bericht über die Konferenz der deutsehen Poa 1 e Zion konnten wir leider nicht bringen, da unscre Redaktion zur Konferenz nicht ein geladen wurde, obwohl wir um eine Einladung ersucht hatten. Wir waren daher nicht in der Lage, einen Berichterstatter zu entsenden, waa wir selbst bedauerten. BERLINER KALENDER Utittrooch, bm 32 Samtar. abenbS 8l/s Ubt, Gruppen ®efi mb <£6ar(0Hen6urg btt Ä 3• & BottragejpfluS: 1. »enb: Dr. ft. BtleSfi: .ttnglanba ®olUif im norberen Orient״ im §ifeung6faal btt 3• ®. f. ®?einefefttafse 10. ®Httmod), btn 6. fftbmat, abenb# 8'/2 Uhr# im ®ifeungbfaal bet 3• ®י f• ®•׳ ®eintftfir. 10. (äruppm unb Gbartottenburg her 39.3• SßottrogÄjijfluS: 2. Stbenb: Dr. ßanbautt: ״®a8 jü&ifÄ״arabtfd)e Problem in ^alftftina". ®Uttrood), ben 22. Januar, abenbS pünfll 8V4UIM» 39e$irfsoruppe Jterb unb Oft 6er 3frauenarltit«> > aemrinhbdfi ffir Paldflina im ©zmeinbefjaub fffofen. ftrafse 2/4. fjrau Dr. ®!arie ®Inner fpridjt über ba® Eßema: ,$08 jübifeße Äinb unb feine Umwelt״. Säfte ttiiflfommc». SUlgetneittt JungjlonifUn. üienStaa, ben 21.3an. nehmen mir an bem non bem Steren Stajemeth unb bem SWgemetnen Wat für bie hebräiftfte WrBeif unter oer 30genb oemnftalteten ©ebrdi« föen Jeft für bie jübif^e 3ugenb Berlin« teil. 3ioniflif4er 3ugmbbunb Vorbau. ©efchäftSfieHe $etnj Snglänber, 92 64, ®cfjönbaufer 5Ulce 186. ©onniag, ben 19. 3anuat, nachmitfagb 8 Uhr, Sr&euSgenteinfdjaft Im Sugenbljeim, Äonbijcupfoh 10, (Jfjanter Sebbp ttngel: Slftuelle SogeSftagett, — ©onntag, ben 26.3anuar, nathm.3Uhr SrbetiSgcmetn« fchaft im Sugenöljrim. ®harnet 3tBert 38ler: Anfänge ber Sioniftifefien Semegung. — $ien«• tag, ben 21. yanuar gemeinlamer Behuf» beb hebrSifchen gefte« be« flenn Stajemeth unb beö Allgemeinen SffatS für!)efirftiftfje Ktbeit unter ber 3ugenb. 3eben ®Jontag unb Tonnerßfag 0.81/j—10 Uhr, hebrSlfchet Unterricht ln ber!»ebröltaten ßegt* anftalt oer Sübifd)*« ®emetnbe ®rofst §ambut• aer ©trahe. 3eben ®ienSfag pünltlld) 8 Uhr: ©eimabenb, ®?efeer Stra|e 1. 3« allen SJeranftaltungen ®äfte roilltommen. ®?ontag, ben 230 .לnuar, abenbO 81/3 Uhri Berliner 3iomjt .Bereinigung, fprtdit im «arten« faal ber Soge, SMeiftfirage 10, Sturt ©lumen» felb übet ״Ünfer jiontfti jd)e6 ® rbeitbprogramm". Stoni4mu8 unb öffentliche Wleinung — Sinti* femiti8mu6, gioniften unb 3licf)t§tonifien — fflemeinbepolitif unb jübifche SBolWpartei — OrtSgruppcnarbeit — W. $. 8. unb ®roeftabt* Problem, 3ioniftifd)e grauenbemegung — @elb« fammlungen — 1Sfyule unb «rjiehung — 3ugenbberoegung unb ®halujluth. Der Pallatlna-ArbeUer-Fouds veröffentlicht einen A u f r u f, dem wir folgendes entnehmen :״Arbeit Und gerechter Aufbau — sind die Ziele der Jüdischen Arbeiterschaft in Palästina: Versumpftes Malariagebiet in ein Gebiet von Kultur umzuwandeln, wirtschaftliche Unternehmungen zu schaffen, die auf genossenschaftlicher Basis fundiert sind, die aus allen Ländern der Welt Gesammelten wieder in einer Sprache zu vereinen. . . . Der Aufbauwilie der palästinensischen Arbeiterschaft steht nicht in Gegensatz zu den Interessen der wahren arabischen Bewegung, die auf Entwicklung und Freiheit der arabischen Massen bedacht ist. Gerade die Arbeiterklasse ist dazu ausersehen, Träger der Verständigung zwischen beiden Völkern zu sein; denn die Interessen beider werden durch das jüdische Kolonisationswerk gefördert. Verständigung mit den arabischen arbeitenden Massen — ist darum die Parole der politischen und wirtschaftlichen Tätigkeit der Arbeiterschaft in der allernächsten Zeit. Der historisch bedingte Aufbauwille weist aber darüber hinaus die Arbeiterschaft auf die Weiterffihrung ihres Werkes und fordert: Vergrößerung der Einwanderung, neue Siedlungen, Bau von Arbeitervorstädten rings um Städte und Kolonien, Verstärkung der kulturellen Tätigkeit der Arbeiterschaft, Basierung der Konsum- und Produktivgenossensrhaften, systematische Unterstützung der arbeitenden Jugend im Lande in ihrer Eigen-Tätigkeit, Aktionen zur Erlangung eines gerechten Anteiles an den Regierung*- arbeiten. — Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist das Finanzinstrument der organisierten jüdischen Arbeiterschaft Palästinas auf ihrem Wege zu wirtschaftlichem, kulturellem und politischem Fortschritt. Dieser Fortschritt hingt zum erhebliehen Teile davon ab, wie groß die Leistungen sind, die für den P. A. F. in der jüdischen Welt erreicht werden. — Der Aufruf ist unterschrieben von S. Adler-Rudel, Alfred Berger, Siegfr. Bernfeld, Eduard Bernstein, Kurt Blumenfeld, Oskar Cohn, Simon Dub'now, Berl Kaznelsott, Georg Landauer, Paul Löbe, Berl Locker, Fritz Naphtsli, Saul Tschernichowski, Robert Weltsch, Arnold Zweig. _ ״D i e Pes t“ von A r n o Nadel ist für die Pariser Bühne von Maurice Courtois-Suffit erworben und ins Französische übersetzt worden. Für Kursunterricht und Selbststudium empfehlen wir allen, die gründlich Hebräisch erlernen wollen, die von Wissenschaftliehen und pldagoglsehen Autoritäten als außerordentliche Leistung beurteilte Einführung in das Hebräisch der Gegenwart von DAVID JOSEF BORNSTEIN Broschlart RM> 7,SO, In Oanxlelnen geb. NM. , »■täglich RM.0,80 fflr Porto und Verpackung. Ausland RM. 0,70. Lieferung erfolgt gegen Vorauszahlung oder per Nachnahme. Verlag und Alleinvertrieb: JÜDISCHE RUNDSCHAU O. M. B. H. »erlln w IS, Meinen•etraSe 10. Poetsolteofc Koetoi 173•t. 11 WtLTVS^QA N D. Im Makkabi Erez-iiraels! In der Makkabi-Orgmisation E. J. ist in letzter Zeit ein großer Aufschwung erkennbar. Da» neun Präsidium, da* auf der vor einigen Monaten atattgefundmen Jahretkonferem gewählt wurde, hat energisch seine Tätigkeit aufgenommen. Unter der Redaktion Awi-c*er Jellina erachienen bereit» zwei Nummern der Makkabi-Zeitschrift, di״ allmonatlich er*ch״int. Die letzte Nummer ist eins Dopnclmimmor und enthält viele wertvolle Beiträge. Es wurden Imtruktionikune fflr Vorturner errichtet, die einmal wöchentlieh in Tel-Awiw unter der Leitung David Almalior« «tattfinden, und an denen Vorturner der Makkal>i-Abteilungen in der N&he Tel-Awiws teilnehmen. Solch« Kur*״ sollen auch in Haifa für die benachbarten Makkabi-Vereine k!gründet werden. Viele Persönlichkeiten, die im öffentlichen Leben Palästina» eine Rolle spielen, wurden arur Makkabi- Arbeit lt״rangezogen, so in Jeruaalei» u. a. Dr. Jeiski, der Leiter der Hadaisah in Erez״I»rarl, Dr, I4swin Epstein 11. a. Die Mitglieder des neuen Präsidiums!״:*»uchtcn viele Kolonien und Siedlungtpunkto zweck« finiiidung neuer Makkalii-Abteilungen. In allen brauchten Orten fan- »len allgemeine Versammlungen statt, auf welch»» die wichtigsten Fragen behandelt wurden. Auch die alten Makkahi-Mitglieder wurden wieder zur aktiven Mitarbeit herangezogen. Die Mitglied« de« Priai- «bums statteten den Abteilungen in Judäa, Sam,ins und Galil Betuche ab. Das Mitglied 11»׳s Makkabi-Itate*, Chawer Kurland, organiiiarte <l״n Verein in Safed auf* nmio und gründete dortselbst otnen Pro M.ikkabi-Ausscbuß. Derselbe verhandelte mit der Erziehungsabteilung der Zionistischen Kvekutive wegen ein« Turnlehrers für die dortige Schule und den Makkabi. E* fanden bis nun acht Sitzungen *tatt, in denen besonders die Schule für Leibesübungen, der Kraus« •m I’eßach und die firündung eines Landesrat«» für Körperkultur, die Fragen der Deutscher! JVotektorahimitgliedor, die Kulturarbeit und viel״ andere lokale Fragen behandelt worden sind. Die AmchriB de» Präsidiums laut״!.! Makkabi-Prliidium Siebron Mosehe, Jerusalem. Besuch In Berlin. Der MaW Ludwig Blum aus Jarusalnn, der in Berlin eine Kunstauntellung *oinor Work# veranstaltet hatte und ein fiibrcndi's Mitglied de» Jerusalemer Makkabi ist, welchen et auch auf der Tagung in Mibrisch-Oitrau vertreten hat, hatte llnger« Besprechungen mit dem Präsidium des Makkabi-Weltrerbandea. Deutscher Kreis Makkabi-Treffahrt in Bfelsko. Am Sonntag, dem בג. De- *ember, fuhren elf Berliner Bar Kochbaner zu der vom Makkabi Biekko cinborufoneti Wintertreffahrt. Als wir in Bialsko ankamen, mußten wir zu unserem Schrecken erfahren, daß die Treffahrt wegen mangelnden Schnees abgesagt worden war. Wihrend wir vergnügt in der Balm saßen, meldete ein Telegramm in Berlin die Absage, hindert« un* also an der Durchführung unserer Ileiso nicht mehr. Aui der geplanten grofScn Treffahrt wurde daher ein« Bßiuchsfahrt de* Bar Kocht» Berlin bet Minen Biebkoer Turnachwettern und -brüdern. Wi* sehr diese gorado den Gedanken der Verbrüderung in die Tat um»etzten, zeigte die rührige Sorgfalt, mit der sie für unser Wohl uod Ergeben bemüht war. Tag und Nacht wurden geopfert, um uns Jas Schönste und Angenehmste, da* «io an* bieten konnten, angcdrilieti zu lassen. Acht Tago verbrachten wir auf der eigenen Skihütt« der Makkabi-Seklion Bielsko in herrlicher Umgebung und ausgezeichneten Schneoverhiltniaaen. Ea wurde ausgi^iig geübt und große Touren gelaufen, so daß auch der Sport zu seinem vollen Rechte kam. Der letzte .Abend vereinigte un* mit unteren Biehkoer Freunden noch einmal zu einem gemeinsamen Turnabend, der in den Abschiedsworte» von Professor "WimW und Dr. Traubner (BWako) und in dem Dank des Berliner Führer* ausklang. Be« unserer Rflckreis»׳!!erbrachten!vir noch ״irrige Stund«« mit Turnbrüdcm und Turnschwettcrn in Bcuth״n, diu rostlos dafür sorgten, daß uns die giniiiinaamon Stunden immer in Erinnerung bleiben werden. Von der Tätigkeit der Fondskommisslon des Bar Kochba Berlin. Di״ vergangen»' ArbciUpcriodo des Bar Kochba bat die Notwendigkeit dop Bestehen* einer Gruppe von Menichen, die sich ausschließlich der Fondsarbeit widmet, bestätigt. Im Gegensatz zu früheren Jahren hat der Bar Kochba leine zionistiicho Bewährung in gutem Lichte gezeigt. Fr hat sich an allen Aktionen da* KKL. mit einer großen Anzahl seiner Mitglieder beteiligt. Auch die Leistung für dort Keren Hamigraicliim (Protektorat Haifa) bedeutet eine Steigerung von ca. 500 f’’o gegenüber dem Ergebnis de» Vorjahrei. Für diesen Fond» haben ן/נ Abteilungen gearbeitet. Die gegenwärtige Arbeitsperiode sieht den Bar Kochba in unverminderter Aktivität. Um die Imitasche zu propagieren, wurde im Dezember igag eine ImiUscbenkonkui-reax veranstaltet, an der *ich ISO Mitglieder beteiligt haben. Im Januar ist mit einer N.-F.-Bitchsenleorungs-Aktion begonnen worden, zu der der Bar Kochba ca. 3 50 Büchten zur ständigen Leerung übernommen bat. Um den Gedanken des KKL. auch in di« Krei*e unserer jüngeren und jüngsten Mitglieder zu tragen, wird im Frühjahr eine Jugendnktion du rehgeführt worden, deren Einzelheiten der Mentalität der jüngeren Menschen angepaßt sind. Der Monat März wird eine Sonderaktion für den Keren Ilamakkabi gewidmet «ein, über deren Vorboreitungen noch berichtet werden wird. Die verschiedenartige Gestolumg\l»'r einzelnen Abteilungen de» Bar Kochba wird die Durchführung ziemlich schwierig gestalten. Es bleibt zu hoffen, daß all« Mitglieder diesen Krzichuugsaufgaben das notwendige Ventändni* entgvgi-nbringen worden. Fritz Lewinsohn. Bar Kochba Berlin. Di« Kampfmannschaft d«i Bar Kochba 1,,'teiligt sieh demnächst an *wei!fallenwortfMten, und zwar am 35. Januar beim Halleasportfeit in Magdeburg und am s. Februar auf besondere Einladung des Vorsitzenden der Deutichen Tumerschaft am IWIeMportfesi der Turner in Btrlin. — Spielergehuisie vom Sonntag, dem 19. Januar. Handball. Nach langer Spielpau« absolvierte un*ere I. Handball-Mannschaft ein Gesellschafisspiei gegen B. S. C. Schwarz-Weiß. Man markt• allgemein »Im Aussetzen während der Ferien. Trotzdem wurdt» mit Schwung und leidlichem Z1t9ammc*Mj»it>l ein 3: *-Sieg erfochten. Die a. Mannschaft siegt« in dem Wiederholungsspiel gegen S.C. Bosentha! mit 7: 5 Törcii. Es ist außerordentlich lobenswert, mit welcher Begoisterung unsere?. Mannschaft spielte. Unsere Junioren verloren im Liehterfelder Stadion mit 5: t Toren. — Hockey. Nach Wechsel vollem Spiel trennte sich unsere x. Hockey-Mannschaft von der der Dresdener Bank mit dem unentschiedenen Resultat 1: 1. Bei etwas mehr Schußfreudigkeit bitte das Resultat leicht zu unseren Gunsten geändert werden können, da wir im Feldspiel etwas überlegen waren. Weiter« Resultate: B. IC. III — Borsig II 3:3; B. K. Junioren — B. T. 3: 3. Erfolgreich ichußkrlftig ist unsere D*menedf, die die Mannschaft von Steglitz mit ך \ o Toren besiegte. Schauturnen 1930. Am 16. Februar findet das Schauturnen des Bar Kochba Berlin in der Prinzen»traße statt. Das Programm trägt dam mannigfaltig« Sportbetrieb unsere« Vereins vollauf Rechnung und enthält Gymnastik, turnerische und sportliche Vorführungen aller Art. Die Vorbereitungen haben in allen Abteilungen mit aller Kraft eingesetzt. Bar Kochba Breslau. Am 3. Januar beging der Bar Kochba in den Räumen der Gerhart-Hauptm&nn-Logo seine diesjährig« Chanukknh-Feicr. 100 Bar Kochbaner und Bar Kochbanerinnen waren neben dem Vertreter der Zionistischen Ortsgruppe, Herrn R.-A. Dr. Luchs, und dem Palästinenser Makkabim A. Redlich anwesend. — Di« 1. Mannschaft konnte gegen Reichsbahn Brockau mit 3: 1 die Oberhand behalten, t’m die schweren Spiele gegen Zimpcl und Canth siegreich zu bestehen, wird es nötig sein, daß sich besonders der Sturm zu anderen Leistungen aui’rafft, als er sic am Sonntag zeigte. In der Aufstellung Golm, lleimaiui. Ehrlich, H. Rosenblum, Kaiser, Braun, l Gerb, Schaf tan, Piukua, Luft und Faß beetritt Bar Kochba da* Spiel.