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Jüdische Rundschau · 1930-01-17 · Heft 5 (17.1.1930) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 5 (17.1.1930)
Date
1930-01-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Einzelnummer 0,25 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHA Erscheint jeden Dienstag u. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5*75 Goldmark. Au«1 a ndsahotinement» werdes in der Wahrtmg der eüixelnen Linder berechnet. An/eigenpreu8 :״ gmsp. Nonpareille**!!« 0,50 G.~M, Stellengesuche 0,25 G.-M. Redaktion Verlag und Anzeigen - Verwaltung: Jüdische Rundschau G.nnb.H., BarlinWlS* Meinekestr. 10 Telephon: J 1 Bismarck 7165 -70. Postscheck-Konten! Berlin 173 92, Basel V 9355, Belgrad 680 32 Brüssel 394 33, Budapest 59693, Daaxi$ 1973, Haan 140470, Brau 59410, Stressbtirs164 30, Warschau 190708, Wie» 156030. B*ok-Konten: iDarmetidttsr und Nafioralbank, Deposiaen Käme Berlin, KuHürstemdamm 52; Banca de Lat, Ceraaud (Rumänien); Angl© r«i«wtine Co. in Haiia, jemsalem, 164 -Aviv. Nummer 3 | Berlin, 17.1.1930 RedaktionsschluR Sonntag und Mittwoch nachmittag. 1 י״ז ככר!' תר״צ xxxv.jabr*. Der Zionismus erstrebt tflr da» Jüdische Volk «Ha Schaffung einer gtfentllch - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.“ Der Völherbundral grein ein Einer Lösung entgegen? Der Beschluß des Völkerbundsrates, eine Dreier-Kommission zur endgültigen Regelung des Klageraauerproblems einzusetzen, erweckt die Hoffnung, daß wenigstens dieses besonders heikle Spezialproblem, das den Ausgangspunkt der Unruhen des letzten Jahres und damit auch der gegenwärtigen politischen Spannungen gebildet hat, in absehbarer Zeit aus der Welt geschafft werden wird. Eine außerordentliche Verantwortung ruht auf dieser Kommission, deren noch nicht bekannte Mitglieder keine leichte Aufgabe haben werden. Hur Persönlichkeiten von großer menschlicher und sachlicher Ueberlegenheit werden für diese Rolle geeignet sein. Wir hätten, wie wir schon anläßlich der Ablehnung des englischen Antrags durch die Mandatskommission im November ausgesprochen haben, vorgezogen, wenn legitime Vertreter des Judentums und des Islam sich gerade über diese Frage direkt verständigt hätten, statt das man außerhalb beider Religionen Stehende als Schiedsrichter anruft Wenn es aber nicht anders geht, dann soll das Schiedsgericht mit tunlichster Beschleunigung seine Arbeit tun. Die Hindernisse, die bisher der Ernennung der Kommission im Wege standen, haben bekanntlich mit der Klagemauer nichts zu tun, sondern ergaben sich aus dem Zusammenhang dieser Frage mit dem Gesamtprobl cm der Heiligen Stätten Palästinas, für die in Artikel 14 des Mandates eine Kommission vorgesehen ist. Hier sind verschiedenc Interessen involviert, die uns Juden gar nichts angehen, aber besonders die katholischen Mächte sind in diesem Punkt sehr vorsichtig, um nicht eines Tages vor einem fait accompli oder einem auch auf die andern Heiligen Stätten anwendbaren Präjudiz zu stehen. Dieses Hindernis war für die. Mandatskommission unüberwindlich, der Rat fand jedoch, eiaetr »!idtta, el statt auf 'ArofceP'ri *Äi«e!־'EiftcÜä* ־‘ düng auf Artikel 13 des Mandates stützte. Artikel 13 lautet: ׳ (Dio gesamte Terantwortwiff iij henig■ auf die Heiligen Stillen und' religiSgpn Gebäude öder Plätin in Palästina, mitschließlieh jener für die Aufrcchtcrhaltung bestehender Rechte,. für die Sicherung freien Zugang» m den Heiligen Stätten, religiösen Gobänden und Plätzen und für freie Ausübung des Gottesdienstes — unter Wahrung der Erfordernisse der öffentlichen, Ordnung und des An- Standes — wird von dem Mandatar übernommen, der ausschließlich dem Völkerbund in allen hiermit verbundenen Angelegenheiten verant- Wörtlich ist, unter der Voraussetzung, daß nichts in diesem Artikel den Mandatar hindert, mit der Verwaltung eine Vereinbarung, die er tiir angemessen hall, zum Zwecke der Ausführung der Bestimmungen dieses Artikels zu treffen und auch unter der Voraussetzung, daß nichts in diesem Mandat so aufgefaßt wird, daß es dem Mandatar die Berechligung gibt, in das Gefüge oder die Verwaltung der rein muselmanischen geheiligten Stätten einzugreifen, deren Immunität' garantiert ist.) Der Völkerbundsrat anerkennt, daß die Lösung der Klagemauerfrage besonders dringlich ist. Es ist freilich etwas spät. Denn inzwischen sind in Palästina andere Fragen in den Vordergrund getreten, und wir stimmen der Zeitschrift ״Near East‘‘ bei, wenn sie sagt, daß der gegenwärtige Schwebezustand so schnell als möglich beendet werden muß. Es ist auffallend, daß Henderson in Genf sagte, die für die Palastinafrage geplante Sitzung der Mandatskommission könne im März nicht stattfinden, weil zweifelhaft sei, ob bis dahin der Bericht der Shaw-Kommission vorliegen wird. Vielleicht aber ist Hendersons Aeußerung so zu verstehen, daß die englische Regierung selbst erst die Gesamtfragen der Palästinapolitik —. nach Erscheinen des Shaw-Reports — zu regeln beabsichtigt, bevor die Angelegenheit wieder an die Mandatskommission geht. Wir veröffentlichen nachstehend die vorliegenden Berichte über die Verhandlungen in Genf. K-y, Genf 15. Januar 1929. Da Henderson nur drei Tage (Sonntag, Montag und Dienstag) in Genf verbleiben konnte, bat er den Rat um eine sotortjge Erledigung des britischen Vorschlages bezüglich der xhatfung• einer besonderen internationalen Schiedskommission für. die Klagemauerangelegenheit. Gleich nach seiner Ankunft in Genf übermittelte er allen Mitgliedern des Rates ein umfang reiches Dokument, worin die britische Regierung ihren von der Mandatskommission abgelehnten Vorschlag noch einmal darlegt und verteidigt. Der darin, am Ende, entnaltene Alternativvorschlag unterscheidet sich vom Ursprungliehen der Mandatskommission unterbreiteten Vorschlag da* durch, daß er anstatt der Einberufung einer ad hoc-Kommission, die Einberufung der durch Art. 14 vorgesehenen Heiligen Stätten-Kommission in Aussicht nimmt, ihr jedoch vorläufig nur die Frage der Klagemauer zur Lösung übergibt. Nach Lösung dieser Frage sollten. ihre Mitglieder entlassen werden und ihre endgültige Zusammensetzung nachher, wenn eine Einigung darüber zustande kommt, vom Rate neu bestimmt werden. ־ . •n seiner Montagssitzung, als der Rat den Bericht der Mandatskommission entgegennahm, beschloß er die Frage des britischen Vorschlages bezüglich Palästina am folgenden tage zu behandeln, Um den Mitgliedern des Rates Bedenkzeit zu geben. _ Dasselbe wurde bezüglich eines Vorschlages Hai- □ersons, die außerordentliche Tagung der Mandatskommission mr einen späteren Termin — also nicht für März •—י einzu- , berufen, beschlossen. י Die im Laufe des nächsten Tages geführten vertraulichen Verhandlungen zwischen den Delegationen waren ziemlich schwierig und verworren. Die Annahme des britischen Vorschlaues stieß auf besonders lebhaften Widerstand bei aer italienischen und teilweise auch französischen Delegation. Die Italiener, die in dieser Sache gewiß den Standpunkt des Vatikans verträten, sahen im britischen Vorschlag1 einen versteckten Ablösungsvcrsuctr des Art. 14 des Palästinamandats. Auch Frankreich und wahrscheinlich auch Spanien waren um das Los de§ Art• 14 beunruhigt Nach längeren Debatten hinter den Kulissen einigte man sich auf einen Kompromißvorschlag: Danach soll sich die rechtliche Begründung, zur Einberufung der Kommission nicht aus dem Art. 14, sondern ■aus dem Art 13 des Palästinamandats herleiten. Ansonsten wird aber die Kommission die Befugnisse der Heiligen Stätten-Kommission und die Klagematier-Affäre endgültig regeln. Die Resolution des Rates wurde einstimmig — bei Stimmenthaltung des persischen Delegierten — äugenommen. Man darf erwarten, daß die Kommission noch im Laufe dieses Monats ernannt und nach Palästina fahren wird. Was die außerordentliche Tagung der Mandatsk o.m m i s i o n anbetrifft, so hat der Rat Großbritannien aufgefordert, sobald als möglich selbst das Ihm am besten entsprechende Datum für März oder etwas später zu bestimmen, wobei er darauf hinwies, daß der frühere Vorsitzende des Rats zu der Märztagung der Mandatskommission bereits seine Einwilligung gegeben hat. Dar Wortlaut 40s Beschlusses ln dem Bestreb«, die Mandatannacbt g«m$S Ihrer Bitte Ife füNditM! A» VerÄÄÄM»'»«י Ar-׳* tikel n des Pälästinamandates untar den für die Sicherung der materiellen und moralischen Interessen der dem Mandate unterstellten Bevölkerung günstigsten Bedlngtidgen zu übernehmen, und in dem Wunsche, die Lösung der mit der Frage der Heiligen Stätten in Palästina zusammenhängenden Probleme, welche in Zukunft noch zu regeln sein werden, in keiner Weise vorweg zu nehmen, und in der Meinung, daß trotzdem die Frage der Rechte und Ansprüche der Juden und Moslems bezüglich der Klagemauer dringend eine endgültige Regelung erfordern, beschließt der Rat: 1. Eine Kommission soll mit dieser Regelung betraut werden. 2. Diese Kommission soll aus drei Mitgliedern bestehen, die nicht britischer Staatsbürgerschaft sein sollen und von dcr.cn wenigstens eine Persönlichkeit durch bereits früher vollbrachte richterliche Funktionen für den Zweck besonders qualifiziert erscheint. 3. Die Namen der von der Mandatarmacht vorgeschlagenen Persönlichkeiten sollen dem Rate zur Bestätigung unterbreitet werden: wenn der Rat nicht mehr tagt, 8011 der Ratspräsident die Ratsmitglieder befragen. 4. Die Aufgaben der Kommission sind beendet, sobald sie ihren Spruch über die oben angeführten Rechte und An- Sprüche gefällt hat. Am 12. Januar, nachmittags, empfing Henderson die Vertreter der Presse und informierte sie über die aktuellen Fragen. Bezüglich Palästina erklärte Hendefson, Großbritannien habe eine große Verantwortung auf sich genommen und werde keinerlei Anstrengungen scheuen, um den ihm vom Mandat auferlegten Verpflichtungen nachzukommen und die schwere Aufgabe zu erfüllen, dje darin besteht, sowohl die Rechte der Juden wie die der Araber zu respektieren. Die englische Regierung erwartet, daß sie der Völkerbundsrat in der Lösung der Frage der Klagemauer unterstützt. Er habe Verständnis für die Skrupel der Mandatskennmission gegenüber dem britischen Vorschlag, hoffe aber, daß es, gestützt auf die neuen Erklärungen, die die englische Regierung dem Völkerbundsrat geben will, möglich sein wird, Wege zu finden, um den enguschen Vorschlag in einer das Mandat nicht verletzenden Form zum Beschluß zu erheben. Das KoUeMJv-System in Rußland Aufhören jeder individuell«] jüdischen Kolonisation Moskau, 15. Januar. (}. T. A.) Gemäß einer soeben vom Kommissariat für Landwirtschaft erlassenen Verordnung hört jede Kolonisierung einzelner ״Binnenwanderer“ in den Ländern der Sowjetunion auf. In Zukunft wird kein einziger Siedlungswerber mehr auf dem Lande angesiedelt werden, das gesamte neue Siedlungswesen geschieht in der Form der Kollektiven, und zwar in der Weise, daß ganze Gruppen auf Gemeinschaftsboden angesiedelt werden uncl auch die Produktionsmittel gemeinschaftlich sind. Somit hört das System der Ansiedlung von Juden als individuellen Kolonisten vollständig auf. Die jüdischen Organisationen, die bis jetzt die Anstealung von Juden nach individuellem Prinzip dwehgeführt haben, haben sich schon früher in Erwartung dieser Ver- Ordnung auf das tCollektivsystem eingestellt. Dem Verlangen der Sowjetregierung der Republik Krim entsprechend, werden sich sämtliche jüdischen Kolonien der Krim in der nächsten Zeit in Kollektiven umwandeln. Agency -Probleme Die abgesagte Sitzung Die Ankündigung der Sitzung des Administrative Comittee der Jewish Agency und die kurz darauf erfolgte Absage haben die Aufmerksamkeit einer größeren Oeffentlichkeit auf die Vorgänge innerhalb der Agency gelenkt. Schon seit einiger Zeit war bekannt, daß die in Zürich neu gegründete Jewish Agency noch nicht reibungslos funktioniert, da der notwendige Apparat noch gar nicht aufgebaut werden konnte, weil unmittelbar nach der Gründungsversammlung zwei außerordentliche Ereignisse eintraten, die die vorher geplante Tätigkeit der Agency in ganz andere Bahnen lenkten, als irgend jemand vorhersehen konnte. Das eine Ereignis waren die Unruhen in Palästina, die die Agency geradezu vom ersten Tage ihres Bestehens zur Führung einer außerordentlichen Notstandsarbeit zwangen und Verhältnisse schufen, die alle Aufmerksamkeit und Arbeitskräfte absorbierten und für organisatorische Vorkehrungen keinen Raum ließen. Das andere Ereignis war der jähe Tod von Louis Marshall, der dem amerikanischen nichtzionistischen Teil der Agency den anerkannten Führer entriß. Die erweiterte Agency hat trotzdem gerade in dieser schwierigen Zeit außerordentlich wichtige Arbeit geleistet und sich in vollem Maße bewährt. Ihr ist cs zu danken, daß nach den Vorfällen in Palästina eine geeinte Front des Judentums der ganzen Welt auch organisatorisch zu imponierendem Ausdruck kam und es unterliegt keinem Zweifel, daß auch bei den bevorstehenden politischen Unterhandlungen über die zukünftige Form der Palästina-Verwaltung, die im Sinne des Briefes von Balfour, Lloyd George und Smuts bevorsteht, die Agency als Faktor von großer Bedeutung ins Gewicht fallen wird. Gerade aber weil wir anerkennen, daß die Agency sich Iri dieser ÄWefeh Zeit als ein großes Aktlvum unserer Sache erwiesen hat, dürfen wir die Augen nicht davor verschließen, daß bei einer so neuartigen und mit so vielfältigen psychologischen Imponderabilien;zusammenhängenden Institution organisatorische Fragen keineswegs belanglos sind, denn durch Fehler der Maschinerie, durch Zweifel an den Kompetenzen der einzelnen Instanzen, durch Unklarheiten des inneren Geschäftsganges können sehr leicht Mißverständnisse und Verstimmungen entstehen, deren Folgen, so klein auch der Anlaß sein mag, gerade bei einer Volksbewegung von der Empfindlichkeit der unsern sehr weittragend sein können. Nachdem jetzt die durch die Ereignisse in Palästina und die Untersuchung erzeugte Spannung etwas nachgelassen hat, ist es hohe Zeit, dem Problem des organisatorischcn Aufbaues der Agencv erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Diesem Problem ist wohl auch die bevorstehende Amerikareise Dr. Weizmanns gewidmet, und welche große Bedeutung dieser Frage beizumessen ist, geht schon aus der bloßen Tatsache hervor, daß Dr. Weizmann in einer für den Zionismus politisch so bewegten Zeit, vor dem Erscheinen des Berichtes der Untersuchungskommission und trotz, der dann zu erwartenden Schritte der englischen Regierung, es für nötig hält, London zu verlassen und nach Amerika zu fahren. Charakteristisch für die Lage ist ein Schreiben, das der Präsident des Administrative Comittee der Agency, Felix Warburg, anläßlich der Absage der Sitzung am 10. d. Mts. an die Mitglieder dieses Komitees gerichtet hat und das jetzt auch der Presse übergeben worden ist. Es lautet: ״Soeben habe ich erfahren, daß trotz meiner am 23. Dezember telegraphisch übermittelten Bitte, von London aus Einladungen an alle europäischen Mitglieder des Administrative Committee der Jewish Agency zur Sitzung des Committee am 1. Februar unverzüglich hinausgehen zu lassen, die Einladungen erst am 6. Januar verschickt worden sind. Dadurch ist es für viele Mitglieder unmöglich geworden, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Ich bin daher gezwungen, die Sitzung bis zu einer weiteren Mitteilung abzusagen. Ich bcdauere es, wenn ihnen daraus Unannehmlichkeiten erwachsen. Ich war mir meiner Verantwortung und der Noiwendigkeit voll bewußt, die Tragkraft aller Gruppen der amcrikanisch-jüdi sehen Oeffentlichkeit für die erweiterte Jewish Agency zu gewinnen und zu organisieren. Zu diesem Zwecke habe ich beständig Beratungen nicht mir mit den Führern der sogenannten Joint Distribution Committee-Gruppe, sondern auch mit jenen Persönlichkeiten abgehalten, die in der Vergangenheit in den Reiben der Zionistischen Organisation Amerikas oder außerhalb derselben ihre besten Kräfte für den Wiederaufbau des Heiligen Landes hergegeben haben. Nach Beratung mit dem großen und ergebenen Palästinafreund Judge Louis D. Brandeis habe ich am 24. November 1929 eine Reihe führender Männer der praktischen Wirtschaft zusammengerufen, die in der einen oder anderen Form ihr Interesse an einer palästinensischen investitions-Organisation auf geschäftlicher Grundlage bekundet haben; ich habe ferner die folgenden Herren eirrgeladcn, dem Komitee bci.’Utreten, das die zukünftige Organisation einer angemessenen geschäftlichen Körperschaft prüfen wird: Dr. Lee K. Frankel, Rcrnard Flexner, Israel Brodie, Edmund Kaufmann (Washington), Aaron Strauß (Baltimore) und Judge Julian W. Mack, ich selbst werde ungeachtet anderer Verpflichtungen

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