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Jüdische Rundschau · 1929-12-24 · Heft 101-102 (24.12.1929) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 101-102 (24.12.1929)
Date
1929-12-24
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 101/102, 24. m 1929 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 895 XXIII. Delegierlenlag der Zionist. Vereinigung für Deutschland in Jena, Volkähou* (Carl - Zeig > Plaht) am 29. und 30 Dezember 1929 Tagesordnung. Sonntag, den 29. Dezember, 10 Uhr vorm. 1. Eröffnung des Delegiertentages durch den Vorsitzenden der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. 2. Wahl des Büros. 3. Die politische Situation im Zionismus und in Palästina. Referent: Dr. Chaim Weltmann. 4. Debatte. 6 Uhr nach mittags: 5. Die zionistische Arbeit in Deutschland. Referent: Kurt Blumenfeld. Abends! tzung: 6. Debatte über das Referat: Die zionistische Arbeit in Deutschland. Montag, den 30. Dezember, 10 Uhr vnrm 7. Fortsetzung der Debatte. 8. Anträge und Wahlen. ElatrUtsIcartsB Zuhörerkarten zum Preise von 3 M. sind vom Sonntag, dem 29. Dezember, 9 Uhr vorm, ab, an der Kasse des Delegiertentage* zu zu haben. Verpflegung Die rituelle Verpflegung bat der Restaurateur Gottlieb aus Leipzig übernommen. « Bahnhofsdienst An den Bahnhöfen Jena-West und Saal-Bahnhof wird eine Auskunfts- und Empfangsstelle eingerichtet, bei der auch diejenigen Delegiertentagsbesucher, die Ihr Logis erst verspätet bestellt haben, erfahren, wo sie untergeoracht sind. Die Auskunftsstelle ist geöffnet am Freitag, dem 27. Dezember, bis Sabbatbeginn, und am Sonnabend, dem 28. Dezember, nach Sabbatausgang. Delegiertentagsitorrespondeiu Die für den Delegiertentag bestimmte Korrespondenz Ist vom 26. Dezember ab nach Jena, Volkshaus (Carl-Zeiß-Platz) für den Zionistischen Delegiertentag zu richten. Zionistische Vereinigung für Deutschland. * Gemeldete Delegiertenwahlen: Aachen: Frau Orete Relngea heim, Aachen, Delegierte; Julius Kaufmann, Köln, Ersatzdelegierter. Berlin: Hapoöl-HazaTr-Grtmpe: Etienne Basch, Dr. Eilaer Ascher. Dr. Albert Baer, elmtUch Berlin, Delegierte; Franz Ücntenstein, Max Nathan, Dr. Moritz spitzer, Else Nathan, sämtlich Berlin, Ersatzdelegierte. Misrachi: Dr. O. Wolfsberg, Prof• Pf c k, T>r. A. B arth, Isi Eisner, Rabbiner J. Samuel, sämtlich Berlin, Delegierte; A. Adler, Dr. P. Sulzberger, E. Levy, J. Katzenellennogen, Dr. S. Schereschewsky, Th. Griinbaum, Dr. 0. Knaller, Dr. W. Lewy, J. Hirschhaut, Jos. Burg, Rabb. Nobel, sämtlich Berlin, Ersatzdelegierte. Revisionisten: Richard Lichtheim, J. KI i n o w, Dr, Hans Bloch, Dir. Ch. B e 1 i - Iow 5 ky, sämtlich Berlin, Delegierte; Hans Werner, Max Baer, Dr. Ernst Ettisch, Eduard Wellisch, Alexander Reiter, Abraham Dawiski, sämtlich Berlin, Ersatzdelegierte. Verein. Radikaler Zionisten: Dr. Max Soloweitschik, Dr. Nachum 0 01 d m a n n ä Ben-Zion Fett, S. Haarpuder, sämtlich Berlin, Delegierte; Oscar Wulf, J. Jungerwirth, S. Maislisch, Hermann Ziitiak, sämtlich Berlin, Ersatzdelegierte. Braunschweig 1 M. Goldmann, Braunschwelg, Ersatzdelegierter. Breslau: R.-A. Max J a c o b s oh n , Dr. Hugo Schachtel, Lina Levy, Hilde Wo 1 ff, sämtlich Breslau, Delegierte; Dr. Franz Meyer, Arno Schnell, Erna Powitzer, Heinz Steinitz, sämtlich Breslau, Ersatzdelegierte. Misrachi: Dr. J. Rabin, Dr. G. Levy, beide Breslau, Delegierte; Dr. W. Boss, R.-A. Polke, Kaufmann M, Spira, sämtlich Breslau, Ersatzdelegierte. Revisionisten: R.-A. Lachmann, Dr. Oelsner, beide Breslau, Delegierte; Greiwer, Mußbaum, beide Breslau, Ersatzdelegierte. HapoSI-Hazair: Dr. Rudolf Samuel, Breslau, Delegierter; Martin Bab, Breslau, Ersatzdelegierter. Chemnitz: Dr. Paul Holzer, Salo Grünberg, beide Chemnitz, Delegierte; Frau Rosa Geis, Dr. Fritz Geis, Chemnitz, Ersatzdelegierte. Misrachi: Lipa Scharf, Chemnitz, Delegierter; Dr. B- Friedmann, Chemnitz, Stell- Vertreter. Dortmund: Moses Waldmann, Berlin, Ersatzdelegierter. Duisburg: Frau Berta Epstein, Duisburg, Delegierte; Alice Löwe, Duisburg, Ersatzdelegierte. Frankfurt a. M.: Mlsrachi-Gruppe: Josef Oppenheimer, Konsul E. Mokrauer, beide Frankfurt a. M., Delegierte; B. Kohn, Frankfurt a. M., Dr. G. Knoller, Berlin, Ersatzdelegierte. Gleiwitz: Adolf Gillis, Beuthen, Delegierter; Dr. Walter Lux, Breslau, Ersatzdelegierter. Halberstadt: Dr. Salli Hirsch, Berlin, Delegierter. Hamborn: Hirsch, Hamborn, Delegierter, Hannover: Herbert Nathan, Hannover, Delegierter; Sigo Hermann, Berlin, Ersatzdelegierter. Hlndenburg: R.-A. Frankel, Beuthen, Delegierter; Dr. Victor, Hindenburg, Ersatzdelegierter. Insterburg: Dr. Postier, Insterburg, Delegierter; Ilse Malligson, Insterburg, Ersatzdelegierte. Kassel: R.-A. Dr. Hermann Kusel mann,Kassel,Delegierter; Ernst Plaut, Kassel, Ersatzdelegierter, Köln: Misrachit Jacob Schnelling, Dr. -Jesaja Leibowitz, Frau 5. Gerstein, sämtlich Köln, Delegierte; Simon Holles, Dr. Jak. van Cleef, Orete Winter, sämtlich Köln, Ersatzdelegierte. Der *!!«*wöchentlich® Ausweis des Keren Kejemeth Lejisrael entfallt wegen Raummangels. Dezembereingange bisher RM. 14S04. Beendet die BOchsenleerungs• Aktion Beginnet die linstelnwald-AbschluBaktlon zu Chanukkahl Königsberg: Dr. Sigmar Ginsburg, Hermann Schloßberg, Dr. Daugilajcky, sämtlich Königsberg, Delegierte; Dr. Bileski, Berlin, Walter Roth, Berlin, Dr. Julius Levinsohn, Braunsberg, Ersatzdelegierte. Köthen: Frau LI11I Schönfeld, Köthen, Delegierte; Adolf Cohn, Köthen, Ersatzdelegierter. Lübeck: R.-A. Dr. Landau, Lübeck, Delegierter; Dr. Sally Hirsch, Berlin, J. Feuerring, Berlin, Ersatzdelegierte. Mainz: R.-A. Alfred Haas, Mainz, Delegierter; Max Tischler, Berlin, Dr. Karl Simon, Mainz, Ersatzdelegierte. Mannheim: Rabb. Dr. Grünewald, Otto Simon beide Mannheim, Delegierte; Otto Hi'b, B. Bornfreund, Mannheim, Ersatzdelegierte. München: Liste I: Allgemeine Zionisten, linkes Zentrum: Justizrat Dr. Elias Straus, Bernhard Lustig, beide München, Delegierte; David Horn, Gertrude Weil, Dr. Berthold Weiß, sämtlich München, Ersatzdelegierte. Liste II: Unabhängige Allgemeine Zionisten: Jakob Reich, München, Delegierter; Dr. Ignaz Emrich, Hans Wolf Veith, beide München, Ersatzdelegierte. Nürnberg: Dr. fsaac Bamberger, Dr. Rudolf Liebstädter, Dr. Willy Straus-Reich, sämtlich Niirnberg, Delegierte; Sigmund Hamburger, Nürnberg, Emil Obemdörfer, Fürth, Georg Spiro, Nürnberg, Ersatzdcleg. Tilsit: Helmut Bers, Tilsit, Delegierter. Würzburg 1 Dr. J. Grünfeld, Würzburg, Delegierter; Dr. Stein, Schweinfurt, Ersatzdelegierter. * Zusammenkunft des Hapoöl-Haza'fr in Jena. Am 28. Dezetnber, nachm. 3 Uhr, findet eine Beratung des Hapoel-Hazair, itn Volksbaue. Jena, statt. Alle zum Delegiertentag nach Jena kommenden Chawerim werden gebeten, so einzutreffen, daß sie an dieser Zusammenkunft teilnehmen können. Fraktion ״Hapoli-HazaTr und link« Gruppen“. Die Konstltuierung der Fraktion findet am Sonntag, dem 38. Dezember, abends 9*7! Uhr, im Volkshaus, Jena, statt. Im Frühling nach Palästina Der Palestine Lloyd teilt mit: Wir haben vor kurzem das Programm einer Palästina-Reise gebracht, die über Syrien nach Palästina und von dort über Aegypten zurückführt. Wie wir soeben erfahren, hat sich die Schiffahrtsgesellschaft entschlossen, ohne alle Mehrkosten die Fahrt über Nizza und Palermo zu führen. Besonders In Nizza werden die Teilnehmer dieser Reise während der Hochsaison und während des Karnevals sich zwei Tage aufhalten können. In Palästina selbst ist ein Aufenthalt von 17 Tagen vorgesehen. Die Reise, die vom Palestine & Orient Lloyd, Berlin, zum Preise von 825 M. organisiert wird, hat den besonderen Vorteil, daß die Teilnehmer zu Purim in Tel-Awiw sein werden. Gerade in diesem Frühjahr werden viele das Bedürfnis verspüren, nach Palästina zu fahren, viele werden auch den Wunsch haben, Freunde und Verwandte wiederzusehen. Für die letzteren ist die Möglichkeit gegeben, die Reise zu einem besonders günstigen Preis ohne gemeinsame Landreise in Palästina zu machen. Da im Hinblick auf das Sonderprogranim die Zahl der zur Verfügung stehenden Kahinenplätze (nur zwei- und vierbettige Kabinen) sehr beschränkt ist, empfiehlt sich sofortige Anmeldüng beim Palestine & Orient Lloyd, Berlin N24, Friedrich- Straße 121, der auch bereitwillig alle notwendigen Informationen erteilt. Staatsrat Cohn's antizionistische Propaganda. Wir erhalten aus Ratibor einen Bericht über das Auftreten von Staatsrat Cohn in einer Versammlung des C.-V. Ratibor, wo er über ״Die Juden im neuen Deutschland“ sprach. Wir können uns die Wiedergabe des Berichtes ersparen, da er ungefähr dasselbe enthält, was hier bereits in Nr. 99 aus Beutnen berichtet wurde. Auch in Ratibor hat Herr Cohn das scheinbar neutrale Thema dazu mißbraucht, um in der unqualifiziertesten Weise gegen das jüdische Palästinawerk zu hetzen. In der anschließenden Diskussion hatte unser Gesinnungsgenosse Fritz Levins o h n Gelegenheit, die Cohn’schen Ausführungen über Palästina gebührend zu kennzeichnen als demagogische Verdrehung und Verzerrung der Tatsachen. — Eine Woche später veranstaltete die zionistische Ortsgruppe Ratibor einen Vortrag mit demselben Thema, bei welchem Oberreg.-Rat Markus, Breslau, das Referat hielt Er zeigte überzeugend, daß diejenigen Juden, welche glauben, ihre Zugehörigkeit zum deutschen Volk unter Abrücken von andern jüdischen Gruppen dartun zu müssen, kein Recht haben, vom ״neuen“ Deutschland zu sprechen, sondern in der Vorkriegsideologie stecken geblieben sind. Der Kampf gegen den Antisemitismus in der Art geführt, wie wir es bei Cohn gesehen haben, wird keine Früchte tragen. Zum Schluß wandte sich der Referent gegen die bekannte ״Erklärung der deutschen Juden“. Die anwesenden Gegner nahmen in der Diskussion nicht das Wort Letzte Nachrichten Arabische Friedensfiihler? Wie uns nach Redaktionsschluß aus Jerusalem telegraphiert wird, veröffentlicht die arabische Zeitung ״Falastin“, die der Arabischen Exekutive nahesteht, am 23. d. M. folgende offizielle Vorschläge für eine jüdisch-arabische Verständigung: 1. Die Gesetzgebung liegt in der Hand einer gewählten Vertreterkörperschaft; 2. Die Immigration innerhalb der ökonomischen Fassenskraft des Landes wird als jüdisches Recht anerkannt, wobei eine genaue Prüfung der Immigranten nach Klasse und Eignung stattfindet; 3. Jüdische Kolonisation wird zugestanden mit der Maßabe, daß der Status der Fellachen nicht verschlechtert weren soll; 4. Die Ausbeutung der Naturschätze des Landes soll so erfolgen, daß alle Landesbewohner in gleicher Weise an ihren Wohltaten teilhaben. Aus dem Telegramm geht nicht hervor, ob diese Vorschläge von der Zeitung oder von der Arabischen Exekutive stammen. Ortsgruppen Beuthen O.-S. (Zionisten-Revisiom'sten.) Am 8. Dezember 1929 veranstaltete hier die schlesische Zentrale der Revisionisten einen Vortragsabend, an dem Herr cand. phil. Nußbaum- Breslau das Hauptreferat hielt. Namens der Beuthener Revlsionisten begrüßte Herr G o 1 d die Breslauer Gäste, besonders Frau R.-A. Lach mann, welche hierauf die Leitung der Ver- Sammlung übernahm. Nach einem Nachruf für Dr. Leon Reich referierte Herr Nußbaum über das Thema ״Nach den Ereignissen in Erez-lsrael“. Die Diskussion, an der sich Vertreter aller zionistischen Parteien beteiligten, stand auf beträchtlichem Niveau. Mit scharfer Logik setzte sich der Referent itn Schlußwort mit seinen Gegnern auseinander. Das Ergebnis des Vorträges war der sofortige Beitritt von 15 neuen Mitgliedern zur revisionistischen Gruppe, welche diese Mitglieder gleichzeitig als Angehörige der offiziellen Zionistischen Ortsgruppe anmeldete. Die Führung der revisionistischen Oruppe in Bcuthen hat Herr Dipl.-Kfm. Roman Siege 1, Kluckowitzer Str. 23, übernommen. Vermischtes Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Ein regelmäßiger Verkauf palästinensischer Handarbeiten findet an jedem Montag und Donnerstag nachmittags von 3 bis ö Uhr in der Wohnung von Frau Rechtsanwalt Cohn, Potsdamer Str. 991 (nahe Kurfürstenstraße) statt. Vom Jiddisch-wissenschaftlichen Institut. Das Berliner Kotnitee des Institutes veranstaltet Sonnabend, den 28. d. M., 9 Uhr abends, einen Vortrag von Dr. Chaim Schitlowsky (New York) über ״Die zeitgenössischen Revolutionen des jüdischen Volkes auf pclitirchcsn, ökonomischem und kulturellem Gebiet“, Der Vortrag findet in den Sophiensälen, Berlin N, SophienstraBe 17, statt — Dr. Schitlowsky ist auf der letzten Konfereuz des Jiddisch-wissenschaftlichen Instituts in Wilna neben Prof. Einstein, Prof. Dubnow u. a. zum Ehrenmitglied des Kuratoriums gewählt worden. Frauen-Arbeitsgemelnschsft für Palästina. Die Jugendgruppe II unter Leitung von Lilly de J0nj hat nunmehr den historischen Zyklus beendet. Die nächste Zusammenkunft findet mit Rücksicht auf die Reisezeit erst am Mittwoch, dem 8. Januar, abends §V4 Uhr, in Charlottenbwrg, Kantstr. 158III, Statt. Es wird hierbei das Arbeitsprogramm für das nächste Quartal vereinbart werden, interessejnrwnen sind willkommen. Die Zusammenkünfte finden ab 8, Januar, wie bisher regelmäßig, Jeden Mittwoch an gleichem Ort und zu gleicher Stunde statt. Gemäldeausstellung Ludwig Blum (Jerusalem), Neue Kunsthandhing, Nettolbeckstr. 11. Zu besichtigen täglich von 10 bis 7 Uhr abends. Schluß der Ausstellung am 30. Dezember. Sonntags und an den Feiertagen geöffnet von 11 bis '2 Uhr. ״Synagogen-Verein Katserstraße E. V.“ veranstaltet folgende Vorträge in der Aula der Mldchen-Seliulo, Kaiserstr. 29 30'׳, stet« ara Donnerstag, abends 8(4 Uhr pünktlich: 3. Januar: Rabbiner Dr. Wilhelm Lewy: ״Jüdische« Lebon in alter und neuer Zeit". 9. Januar: Rabbiner Dr. Bergmann: ״Buddha und Moses“'. 16. Januar: Dr. Gurt Rosenberg, Stettin: ״Die Entwickelung de» Synagogenbaues''. 30. Januar: Oberkantor Ludwig K a I i 9 c h e r: ״liniere Synegogen-Gealnga“. 13. Februar: Rabbiner Dr. Joachim Prinz: ״Eltern und Kinder“. Jüdische Gemeinde. Freitag, den, 27. Dezember, abends: in allen Synagogen und AIteravenorgungtamUllen: 4 Uhr. Predigten: Syn. Lindonstr.: Dr. Weyl; Syn. LüUowstr.: Weiße. In den übrigen Synagogen mit neuem Ritus: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 28. Dezember (Sabbat Chanukkah), morgens: Synagogen mit altem Ritu• und Altersversorgungsanstaiter»: g Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestr.: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friederwtompel): 7,30 Uhr: Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Alte Syn.: Dr. Freier; Syn. Kaiserstr.: Rabbiner Nobel; Syn. Rykastr.: Dr. Wilhelm I.owy; Neue Syn.: Dr. Blumenthal; Syn. Fasanenstr.: Dr. Galliner; Syn. Levetzowstr.: Dr. Prinz; Syn. Friedenstempel; Dr. Bergmann. Schrifterklsrung: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Svn. Grunewald: Dr. Emil Cohn. Jugendgottesdienst: 4 Wir, Syn. Kottb. Ufer: Dr. ßleichrode; 4,30 Uhr, Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausmmg: 4,48 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr; morgen■: in den Synagogen mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistr.: 7 Uhr; in den Svnagogen mit. neuem Ritus« und Syn. Pestalozzi- Straße: 7,30 Uhr. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. * Vor einigen Monaten ist in Berlin-Zehlendorf' in gebildetar jüdi sch er Familie aus Bußland eine Kinderpension unter der Leitung «ner erfahrenen Pädagogin •rSffnst worden. Es worden nicht mehr als zehn Kinder im Alter von 5—!4 Jahren auf genommen. In der Nähe Schulen aller Art. Auf Wunsch Musik, Sprachen, jüdischer und hebräischer Unterricht,. Die Pension befindet sich in einer Villa mit großem (!arten. Die Schlaf- und Spielräume der Kinder sind hell und sonnig, Wald und See lind in unmittelbarer Nähe. Guts Beköstigung, liebevolle Individuell« Behandlung. Referenzen: Prof, S. Dubnow (Berlin-Grunewald, Charlottenbrunner Str. 3) und Emil Bernhard Cohn (Berlin-Grunewald, Urnenauar Str. 11). Leiterin: Esther Esselsohn (Berlin-Zehlendorf-West, Forstatr. 31). Telephon: Zehlendorf 425s. Noch 4000 Baume flir den Einsteinwaldl Die AbschluBaktlon dauert von Chanukkah bis sum 15. Schewath.

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