Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 95 (3.12.1929)
- Date
- 1929-12-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Ebtastbmmmer 0£S Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDienstagu. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmärk. A«sl»ndsahonn«01ents werden in der Wahrtmg der einreinen Lander berechnet. Artreigenpreia: 8 **•*p. Nonpareillereile 0,50 G.-M Stellengesuche 0,2$ G -M. Nummer 95 T Berlin, 3. XII. 1929 ■MiHamiHnnmiiibnBnHm■■■■■■■■■■■■■ Redaktion Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.mub.H., BerlinW15, Meinekeatr.10 Telephon; J 1 Bismarck 7165 -70. AamiaaucMat: Diaaatag •ad Freitag aaehaa ittege 4Uir RedaktionsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. P•• ta check -Konten: Berlin 17392, Beuel V 9355, Belped 68032 Btfleed 394 33, Bttdepe« 596 93» Dunzig 1973, H*»t 140 470, Pntg 594Kl, Straaebvrg 164 30, Watacheu 190 708, Wien 156030, Bank - Konten : Dermstfidter und Nationelbenk, Deponiten, Käse« Berlin, KnrBirmendatnin 52! Bance de Eet, C.rmmti {R umimien): Angln Paleettoe Ca in Haifa, jnnisalem, Tel ■Aviv. 8א' כסלו* תר״ | xxxiv. Jahrg. Der Zionlunus erstrebt fOr da» jüdische Volle dl• Schaffung •!nur CHentilch -rechtlich gealcherten Heimstätte In galgetiwe. ״Banaler Programm.** Leon Reich Im Alier von 50 Jahren starb in der Nacht von» 30. November auf den 1. Dezember in Lemberg Dr« Leon Reich, nachdem er einige Tage vorher wegen einer Blinddarm•• entzündung operiert worden war. IteAnschlaB an die Operation verschlimmerte sich der Zustand des Kranken immer mehr. Samstag abends trat eine leichte Besserung ein, doch schon wenige Stunden daran! erlag Leon Reich der Krankheit. Das Begräbnis fand Montag, den 2. Dezember unter ungeheurer Beteiligung in Lemberg statt. t Vor einigen Monaten beging nicht nur die galizische und polnische, sondern auch die zionistische Judenheit der anzen Welt das Fest des 50. Geburtstages von Dr. Leon!«ich. Der nunmehr Verstorbene war Vorsitzender der Zionistisehen Organisation in Ostgalizien, Abgeordneter des polnischen Sejms, Mitglied des Zionistischen Aktions-Comites und Mitglied des Administrative Committee der Jewish Agency. Mit dem Namen Leon Reichs, der einer der ersten Zionisten in Ostgalizien war, verbindet sich das Wachstum der zionistischen Bewegung in seiner Heimat. Neben Adolt Stand, Gerson Zipper und Salomon Schiller, die die ersten hervorragendsten Führer des Zionismus in Galizien gewesen sind, stand Leon Reich an vorderster Stelle in der Volksarbeit innerhalb der jüdischen Massen in Ostgalizien. Leon Reich entstammte einer fortschrittlichen angesehenen Familie. Schon als Gymnasiast widmete er sich der Propagandaarbeit für den Zionismus. Als Student beteiligte er sich an der Herausgabe polnisch-jüdischer Zeitungen, welche im Dienste des Zionismus standen. Leon Reich konnte für sich das Verdienst buchen; daß er mehr als drei Jahrzehnte ganz und ausschließlich im Dienste des Zionismus und der jüdischen Politik gestanden hat. Seine gesamte Arbeitskraft, seine ungewohnliche Energie, seine Beredsamkeit, seine journalistische Fähigkeit, sein Privatvermögen, ja sogar die Interessen seiner nächsten Angehörigen weihte er uneingeschränkt den Interessen ■der zionistischen .Partei tiacl,;;4er.. •jldkeiSi« 'Mummet*■ Ostgalizien. Er war ein Kämpfer, der unerbittlich die von ihm gutgeheißene Politik verfolgte. Seine Treue und restlose Hingabe ah die von ihm vertretene Sache schufen ihm eine ungewöhnliche Popularität in der jüdischer! Bevölkerung. Als Oestefreich-Ungarn zusammenbrach und der polnische Staat entstand, wurde Reich mit einer ungewöhnlich hohen Stimmenzahl als jüdischer Vertreter in die polnische National- Versammlung gewählt. Im jüdischen Parlamentsklub nahm er bald eine führende Stellung ein und wurde der Vorsitzende der jüdisch-parlamentarischen Fraktion im polnischen Sejm. Als solcher war er der Initiator der sogenannten ״Ugoda- Politik“, die sich bestrebte, einen modus vivendi zwischen den Polen und den Juden durch Abgabe feierlicher Loyalitätserklärungen seitens der Juden und eines Regieningsver- Sprechens, die Gleichberechtigung der Juden innezuhalten, zu schaffen. Reichs Gegenspieler bei dieser politischen Konzeption war Jizchak Grünbaum, der gegenwärtige Obmann des jüdischen Sejmklubs in Warschau. Diese differente Haltung der zwei hervorragendsten jüdischen Führer in Polen wird durch den Umstand erklärt, daß Reich Vertreter der österreichischen politischen Methoden war, ■während Grünbäum die Traditionen der russisch-jüdischen Revolutionsideologie fortsetzte. Bei den Neuwahlen zum polnischen Sejm gelang es Reich in Ostgalizien zwei Mandate zu erobern. Innerhalb der Zionistischen Weltorganisation spielte Reich eine hervorragende Rolle. In den letzten Jahren war er ein Anhänger der Weizman!!sehen Agency-Politik. Leon Reich ge״ hörte zu den fleißigsten Mitgliedern des Zionistischen Aktions- Comites. Er fehlte bei keiner Sitzung und keiner Tagung der zentralen zionistischen Körperschaft. Als Führer, Parteigenösse und Kamerad erfreute sich Reich einer seltenen Be- Hebtheit. Seine Figur war geradezu für zionistische, aber auch allgemeine jüdische Tagungen in der ganzen Welt charakteristisch. Stets heiter, liebenswürdig, von ungewöhnlieber Vjtalität, war er als Debatter und Erzähler beliebt Auf dem Züricher Kongreß wählte man ihn in das Administrative Committee der Jewish Agency. Während die zionistischen Delegierten nach den Tagungen in Zürich in die Heimat oder zur Erholung verreisten, fuhr Leon Reich zum Kongreß der nationalen Minderheiten nach Genf, in welchem Verbände er ebenso wie in allen internationalen Komitees, wie Interparlamentarische Union usw., eine Rolle spielte. Unvergessen bleiben die Verdienste Leon Reichs auch auf diesem Gebiete. Schon vor dem Kriege hatte Leon Reich in Paris soziologische Studien getrieben und Ein• blick in die internationalen Verflechtungen der Politik ge wonnen. Diese Kenntnis sowie die Beherrschung der fran• zösischen Sprache befähigten ihn außerordentlich, das Interesse der Juden vor dem Forum internationaler Organisationen Wahrzunchmcn. Die Freunde Leon Reichs, die er in der ganzen jüdischen Welt besaß, werden diesem von ewig jugenafrischem Idealis■ mus bestimmten, tatfrolien Menschen ein dankbares und liebe volles Andenken bewahren. . M. W, Nach der Genfer Ablehnung England isi fetzt frei, selbst energisdi einzugreifen Die Ablehnung der Mandatskommission des Völkerbundes, durch Ernennung einer Kommission zur Lösung der Klagemauerfrage an einer Erleichterung des akuten Palästinaproblems mitzuarbeiten, hat in England ziemlieh verstimmt. Man hatte erwartet, daß der Völkerbund, der ohnedies wenig Gelegenheit zu praktischem Eingreifen hat, es sich nicht entgehen lassen wird, wenn er einmal um seine guten Dienste ersucht wird. Die Enttäuschung kommt jetzt in der Presse deutlich zum Ausdruck. So weist ״Manchester Guardian“ darauf hin, daß die Frage der Klagemauer eine völlig unparteiische Untersuchung erfordere, und daß weder die Juden noch die Araber die Britische Regierung als genügend unparteiisch ansehen. Während die Untersuchung, die von der Shaw-Kommission gegenwärtig geführt wird, eine Angelegenheit Englands sei, liege die Sache bei der Klagemauer ganz anders, denn hier handle es sich mehr um historische und ■wissenschaftliche als um gerichtliche Untersuchung. Hoffentlich, schreibt ״M. G.", ist die Ursache für die Haltung der Mandatskommission nicht Aengstlichkeit* denn die Kommission kann in ihrer Bedeutung nur gewinnen, wenn sie die relativ wenigen Gelegenheiten zum Eingreifen, die sich ihr bieten, ausnutzt. Auch die englische kolonialpolitische Wochenschrift ״Near East and lndia“ spricht ihr Bedauern aus über die Haltung der Mandatskommission. Das Blatt weist darauf hin, daß die Klagemauerfrage gar nicht zu den Gegenständen gehört, auf die sich der Auftrag der jetzt in Palästina tätigen Untersuchungskdmriiission bezieht. Man muß also feststellen, daß die Klagemauer-Angelegenheit sich nicht vom Fleck gerührt hat. Dennoch, so fährt der Leitartikel des ״Near East“ fort, kann auch aus diesem Uebel Gutes kommen; denn die Tatsache, daß der Völkerbund sich weigert, der Mandatarmacht in Palästina zu Hilfe za kommen, kann dazu Gemefndewahlen In Leipzig Bei den Wahlen in die Leipziger Jüdische Gemeinde am 1. Dezember erlangte die Jüdische Volkspartei 285 inländische und 1209 Ausländer-Stimmen. Damit sind die Spitzenkandidaten der volksparteilichen Liste Paul G e I b e r g und Moritz P f e f- Icrbiüth gewählt. Die Orthodoxen brachten einen Kandiäten durch. Die Liberalen vermochten 8 Mandate zu erringen, weil sie statutenmäßig sich auf ein vielfaches Pluralwahlrecht ier Inländer stützen. Die Poale-Zion ging leer aus. daß die Regierung Palästinas steh entschließt, selbst mit festerer Hand die Zügel der Regierung zu ergreifen. Diese Folge würde kaum Mißfallen erregen, auch nicht bei der großen Zahl intelligenter Engländer, welche den bisher von der — freilich von der Zentralregierung in London instruierten — Palästinaregierung gemachten Versuch, statt zu regieren, mehr das Gleichgewicht zu halten, gewissermaßen den Schiedsrichter zwischen Arabern und Juden zu spielen, bedauern. Großbritannien ist in Palästina langsam vorgegan^en, einerseits wegen seiner Stellung als Mandatarmacht, andererseits wegen der großen Zahl von mit Palästina verbundenen Interessen; aber wenn der Völkerbund jetzt nicht gewillt ist, eine Mit- Verantwortung zu übernehmen, dann scheint der W e g f r e 1 zu sein für eine entschlossenere und unmittelbarere Richtlinie der Verwaltung. Wir sind die letzten, die die lokale Verwaltung Palästinas kritisieren wollen, aber die gegenwärtige Situation ist eine geeignete Gelegenheit, die Welt zu erinnern an die ungeheure Schwierigkeit, wir möchten lieber sagen: Unmöglichkeit, ein Land zu regieren, wenn man ein Auge nach Genf und das andere Auge auf dem Ringplatz von Arabern gegen Zionisten gerichtet haben muß. Schließlich hat diese Politik weder das Gefallen des Völkerbundes noch das der Araber oder der Zionisten gefunden. Wenn man der Regierung Palästinas, die, wir wiederholen es, nur die Weisungen der Britischen Regierung ausführt, einen Vorwurf machen kann, so ist es der, daß sie, statt zu regieren, sich einer Haltung des Beobachtens, Wartens und Höffens hingab. Auf diesen Vorwurf gibt cs jedoch eine völlig a u s r e i - c 11 ende Antwort: Wenn eine von der Britischem Regierung festgelegte Politik undurchführbar ist, dann kann man den Menschen, die sie durchzuführen versuchten, keinen Tadel anhängen; wenn jedoch die britische Politik in Palästina durchführbar, gesund und gerecht ist, dann wird man schwerlich die lokale Verwaltung von Schuld freisprechen können. Der Logik dieser Schlußfolgerung kann man nicht entrinnen. Es ist Heuchelei zu sagen, daß Großbritannien nicht für das Verhalten von Arabern und Juden in Palästina verantwortlich ist. Es i s t verantwortlich. Natürlich hätten die Araber keine Gewalttaten begehen sollen, Palästina vor dem Interhaus London, 28. November. (J. T. A.) Im Unterhaus fragte der bekannte Araberfreund Colonel Howard Bury, welche Schritte das Kolonialamt oder die Palästinar^ierung zu ergreifen gedenke, um die Besorgnisse der Araber von Transjordanien Syrien und Irak hinsichtlich der jetzigen Lage in Palästina dadurch zu beschwichtigen, daß Arabern wie Juden in Palästina die gleiche Behandlung zuteil wird. Das Unterhausmitgiied Boothy unterbrach den Fragesteller durch den Zurut ״Wieviele Juden müssen noch getötet werden?“ Unter- Staatssekretär Lunn erwiderte auf die Frage Burys, die Re- ■gieTüng habe das Bestreben A r a b e r wie Juden vollkommen gleich zu behandeln. natürlich hätten die Zionisten sich nicht dein Vorwurf der Provokation aussetzen sollen. Demgegenüber jedoch ist das entscheidende Argument, daß die Araber, wenn aufgewühlt, als gewalttätiges Volk bekannt sind, und die Zionisten als ein gelegentlich provozierendes Volk, Und Regierungen sollten sich von solchen Erkenntnissen ebenso sehr leiten lassen wie von Hoffnungen. Aus dieser Analyse scheint sich zu ergeben, daß die Hoffnung auf eine arabisch-jüdische Annäherung in Palästina illusorisch ist. Das aber glauben wir nicht. Der beste Teil der arabischen öffentlichen Meinung anerkennt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Palästina, kennt ihren Wert für das Land und würde an ihrem Verschwinden sicherlich nicht mitwirken wollen. Ebenso erkennt der beste Teil der jüdischen öffentlichen Meinung die Existenz der Araber in Palästina an und würde an deren Verbannung aus Palästina nicht mitwirken wollen, Selbst wenn ein solches Vorgehen möglich wäre. Auf diesen zwei Tatsachen muß die Annäherung aufgebaut werden. Die zwei Völker müssen zu «inander kommen, wenn in dem Heiligen Land, von dem einst die Friedensbotschaft in die Welt ging, Frieden herrschen soll. Was das britische Volk betrifft, so ist es jetzt genugsam bekannt mit den Tatsachen, so daß eine weitere Propaganda von beiden Seiten nichts anderes wäre, als Oel ins Feuer gießen. Können die arabischen und jüdischen Führer nicht unoffiziell zusammen» kommen, um zu sehen, ob durch den unvermeidlichen Vorgang von Geben und Nehmen nicht irgendein Mittel der Ver» ständigung gefunden werden kann? Für den außenstehenden Beobachter scheint es klar, daß die alte Politik und die alten Losungen nicht länger aufrecht zu erhalten sind ג weder kann ׳ein Jüdisches Nationalhei m in PällÄa״,,äi»ge*ijÄ(! 'etter' jw י!!'"־ äufgebaut werden, noch können die arabischen ff off» n un gen auf Selbstverwaltung verwirklicht werden auf der Basis der Opposition gegen die Zionisten. Es ist schwer anzunehmen, daß es auf beiden Seiten so sehr an S ta a t s a 1 n * nern mangelt, daß sie nicht einen Boden der Ver» ständigung finden sollten, in welchen die Saat der Zu* sam menarbeit gepflanzt werden könnte. Natürlich kann diese Saat nur sehr langsam keimen, denn die gesprochenen Worte und die geschehenen Taten können nicht so schnell vergessen werden, aber jetzt ist die Zeit, wo die zarte Pflanze des guten Willens gepflanzt werden soll. Dieser Akt sollte nach unserer Meinung unoffiziell vonstatten gehen, denn wenn die Regierung die Köpfe gegeneinander schlägt, wird der gute Wille schwerlich gefördert. Wenn die Sache der Zionisten und die Sache der Araber von allem Beiwerk, das nicht unerläßlich ist, befreit werden können, dann kann zweifellos eine Basis der Zusammenarbeit gefunden werden. In diesem Zusammenhang möchten wir auch die weisen Worte Einsteins erwähnen, die er in einem Interview mit L'Oeuvre geäußert hat. Es wäre Tollheit seitens der Araber, wenn sie derartige weise Worte, wie Einstein sie ausgesprochen hat (siehe ״J. R.“ Nr. 91), ungenützt verhallen ließen. Diese Ausführungen des ״Near East“, von dem behauptet wird, daß er dem Colonial Office nahesteht, scheinen uns höchst bemerkenswert. Die Londoner ״Time s“ veröffentlicht in ihren Ausgaben vom 26. und 28. November unter der Uebcrschrift ״Die Wanderung nach Palästina“ eine ausführliche Darstellung der zionistischen Arbeit in Palästina, der wohltätigen Wirkungen der jüdischen Einwanderung für das ganze Land, der heutigen Ausdehnung der jüdischen Siedlung und ihrer Eigenart in Stadt und Land. Der Aufsatz ist rein sachlich gehalten und die Schilderung enthält kaum etwas, was den Lesern der ״Jüd. Rundschau“ unbekannt wäre. Es verdient jedoch hervorgehoben zu werden, daß diese Schilderung der großen jüdischen Leistung, mit einem starken Unterton des Respektes und der Anerkennung, gerade in diesem Moment, wo alle Aufmerk־ samkeit mehr auf die aktuellen Vorkommnisse gerichtet ist, sehr zur rechten Zeit kommt und gewiß auch dazu beitragen wird, das Bild zu korrigieren, das in einem Teil der englischen Oeffentiichkeit durch tendenziöse und demagogische Agitation erzeugt wurde. Das neue Statut der Jüdischen Gemeinde Berlin 41 Repräsentanten, 11 Vorstandsmitglieder. — Neuwahlen Anfang 1931. Der von den Berliner Gemeindebehörden eingereichte Statutenentwurf iür die Wahlen zur Repräsentantenversamralung ist von der Aufsichtsbehörde genehmigt worden. Danach endet die Wahlperiode der gegenwärtigen Repräsentantenver- Sammlung am 31. Dezember 1930. Die neue Repräsentanten- Versammlung wird aus 4! Mitgliedern, der Gemeinde- Vorstand aus II Mitgliedern bestehen. Die Stellvertreter kommen in Fortfall.