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Jüdische Rundschau · 1929-11-29 · Heft 94 (29.11.1929) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 94 (29.11.1929)
Date
1929-11-29
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 94, » 5ö. 1919 JUEDISCH* RUNDSCHAU Seite «31 Ans den Gemtlndtn Mainas. Am 18. November veranstaltete der Mainzer Jugendvereln zusammen mri der itentetisehen Ortsgruppe Mama unter Vorsitz von R.-A. Ur. Kajlmann eine Kundgebung an» läßlich der von dem Vorstand der jüdischen Gemeinde neu herausgegebenen Gemeindevvahl-Satzung. Als Refcrent des Abends berichtete Her־ R.-A, Dr. Jul. S i m Ott. Frankfurt a. M., über die Verfassung der Gerne «det» im übrigen Deutschland und betonte, daß Infolge der rflekständi gen Verfassung der hessischen und sächsischen Qemebtdeit eine Einheit der deutschen Judenhe!t in der Form eine? Reichsverbandes nicht zustande gekommen sei Die Ver« fassung einer jüdischen Gemeinde sollte zum Ausdruck bringen, daß der jüdischen Gemeinde nichts Jüdisches fremd sei und daß sie ihren Zusammenhang mit der Gesamtjudenheit finde. Er knüpfte hieran die verschiedenen Forderungen, die als Grundlage tür eine demokratische Qemeindevcrfassung maßgebend seien und auf denen sich zum Beispiel in Frankfurt a. M, alle verschiedenen religiösen und politischen Parteien geeinigt hätten. — Herr Referent Jschornlcki als Vertreter der Jugend legte die Rechtsverhältn-sse für Hessen dar. Das Gesetz von 1811 stehe im Gegensatz m § 137 der Reichs- Verordnung. Es sei daher notwendig, daß für Hessen ״י ähnlich wie bei den evangelischen Gemeinden In Hessen seit 1022 -r, ein neue? Judengeseta geschaffen werde. « Herr Stub schilderte die Lage der Ostiuden, die itn Oolus ein zweites Golus erlebte« und legte Protest gegen dies« Entrechtung ein, R.«A• Haas verwahrte sich gegen die Art de? Zustandekommens dieser Wahlordnung, die atne Befragen der Qemeindemltglicder vom Vorstand dekretiert wurde. י— Hierauf antworteten Rabbiner Dr. lev| und Komm,»Rst Kronenberger im Namen des Vorstandes; sie wendeten sich vor allem gegen da? Frauenwahirecbt, da die hiesige artho» dove Relig onsgeseüschaft in die allgemeine Gemeinde einbezogen sei; es gäbe hier keine Trennungsorthodoxie. Das Frauenwahlrecht würde die Einheit der Gemeinde stören. Ferner sei zu bedenken, daß h er In Mainz durch das Bestehen verschiedener alter Wohlfahrts- und Krankenhausvereine die Tätigkeit des Gemeindevorstandes gehr einge» schränkt ist. Herr Kronenberger verurteilte insbesondere den Vorschlag der Schaffung einer Gcme'ndevertretung. Der Vorstand habe getan, was in seiner Möglichkeit geiegen habe und habe sich insbesondere für die Ostjuden bei ihren Naturalisationsbemühungeu bei der hessischen Regierung verwandt. . Es sei aber gefährlich, gegenüber der Regierung, den Ostjaden gleiche Rechte einzuräumen. Nachdem von seilen der Orthodoxie Herr Hugo Kahn gegen das Frauenwahlrecht protestierte, machte Herr Referendar Kahn darauf aufmerksam, daß der Vorstand durch § 17 schon teilweise für die Mitarbeit der Frauen in Kommissionen sich eingesetzt habe. Er stellte fest, daß Herr Kronenberger In politischen Versammhingen vor deutschen Wählern anders gesprochen habe und als Demokraten gleiches Recht für alle verlangt hätte. Eit» Regierungsbeamter hätte ihn gefragt, was die Regierung bei den Naturalisationsgesuchen von Ogtjuden tun solle, wet»n nicht einmal die deutschen Juden dem Ostjuden gleiches Recht verleihen. — ln der weiteren Diskussion wandten sich Herr Kramer und Herr Referendar Tschorniki gegen die vom Vorstand vorgebraehten Gegengründe. Zum Schluß faßte Herr R.-A. Kallmann das Ergebnis des Abends zusammen. Er verlas ein |hnt während der Versammlung zugegangenes Schreiben, das betonte, daß der Gemeindevorstand bei Abfassung der Wahlordnung die Orthodoxie nicht zu Rate gezogen hätte. Dr. Kallmann stellte fest, daß der Vorstand ohne Recht die ' Orthodox!« gegen das Wahlrecht der Frauen ausgespielt Hätte,?um Schluß wurde ein® Resolution In der di« wpa den Einberyfern vorgebrachten Forderungen mm Ausdruck kamen, mit große! Mehrheit von dir Versammlung angenommen,...... Orlsnroppcn Düsseldorf. Am Donnerstag, den» Df. November, sprach Kurt Blumenfeld über die durch die Ereignisse der letzten Monate hervor gerufene neue Situation des Zionismus und der Palästina-Aufbaubewegung, ln wirkungsvoller Rede würdigte Blumenfeld die Bedeutung der Erweiterung der Jewish Agency, die besonderen Aufgaben der Zionistischen Organisation und führte die Vorgänge ln Palästina auf ihr wahres Maß zurück. Ferner beschäftigte sich Blumenfeld mit den Wirkungen der Palästinaereignissc auf dis deutsche Judentum, mit dem Verhalten der Nichtzionisten tmd Antizipnisten. In vorbildlicher Welse vermied er es, die öffentliche Versammlung zur Austragring innerz'onistiseher Gegensätze zu benutzen, Die Zuhörer, die in großer Anzahl die Aula der Luisenschule füllten, *e gfe« durch außerordentlichen Beifall ihre volle Uebercinstimtnung mit den Worten des Redners, so daß eine Diskussion, zu der aufgefordert wurde, sich erübrigte. Mit einem nochmaligen Appell «n dl« noch fernstehenden jüdischen Menschen, eine Entscheidung zu treffen, ob sie sich zu denen gesellen, die verneinen, oder zu denen, die bejahen, schloß d'e Versammlung. Hamborn. Bei der am 25, November stattgefundenen Generalversammlung wurde der neue Vorstand wie nachstehend gewählt: 1. Vorsitzender; Herr Weißmann; 2• Vorsitzender u. Schriftführer; Herr Freundlich; 3. Kassierer; Herr Kanther; 4. Nationalfonds-Kommjsseur: Herr Petrusehka, Herr Dankner; 5■ Kulturkommission: Herr Roth und Her! Altmann, Beisitzer: Herr Diengott, Herr Ostfeld. Herr Hirsch und Herr Deutscher. Vor der Wahl gab Herr Diengott einen kurzen Ueberbliek über die Arbeit 1m letzten Jahre in der Ortsgruppe, worauf dem alten Vorstand die Entlastung erteilt worden ist und derselbe zurück trat, _____ Vermischtes ביידעם עבדי. המועצה הכללית לעבודה עברית בץ הנער, עורכת מרי מוצאי שבת ש^־זויו על נושאים שונים. השיחי הגאה תהיה כמוצאי שבת .30 בגיבמלי, בשמונה וחצי בערב בדיור נטר". הנושא! חיכו הציונות, הפוסחים: ארנסט פרנקל, אריך רומבליט, אורחים יצוים. Beth An» Jwrl. Der Rat für hebräische Jugendarbeit veranstaltet an jedem Sabbat Abende über verschiedene Themen. Der nächste Abend findet am Sonnabend, dem 3י• November, V19 Uhr pünktlich, statt. Thema; Der Inhalt dw Zionismus. Einleitend« Worte; Emst Frinkct y. Erich Roseahlüth. Oiste wlllkkotnmen. Arbeitsgemeinschaften im Beth Am fwrl. Die Arbeltsgerne; .schalt über die Pallstinakunde hat bereits unter der Leitung des Herrn J. B r a s J 3 w s k i aus Ercz-lsrael ihre Tätig» keit unter großer Beteiligung aufgenommen. In seinem ersten Vortrage erläuterte der Referent durch interessante Beispiele, wie wichtig die Kenntnis des Landes für das Verständnis der Bibel, der jüdischen Geschichte und der Gegenwart 13t. Der nächste Vortrag findet Dienstag, den 3. Dezember, 8 Uhr, statt. Am Sonnabend, dem 7. Dezember, beginnt Herr Jehoschuah Outtmann seinen Zyklus über die jüdische Geschichte in der Period ג des Helenismus. Die einzelnen Jugendverbinde wer« den auf die obengenannten Vortragszyklen aufmerksam ge« macht. , Der J. J. W. Bn Gau Rheinland, veranstaltet am Sonnabend, dem 30. November und Sonntag, dem 1. Dezember, einen Gau« tag in Werden (Ruhr), Jugendherberge (Gymnasium). Alle jungen Menschen, die sich für unseren Bund interessieren sind zu dieser Veranstaltung eingeladen. Näheres durch die Gauleitung, David Tanne, Mülheim/Ruhr, Postfach 292. ■ •S9T1BI Huhw. G1 at• A ״ « w b Bccbatcln, Blllkm, H«r«r 4! *•. SnuBMstf■ 191, I Eiest« •* B#»*> Tsnzamuag matt*»• AI# KiaMiw empfiehlt sich Per©» Steglitz, Jeveratr* 1• Telefon; Steglits 192®. > *M.25pfs ersparen Sw — ge&jsnilber den biahet* Hk _ m.ä™ fHatbsux cUunch CteAe&foefa Denken <$fa daran auch im Musikgeschäft! Verkauf stellen waiet nach Berlin SO 36, Maybachufer 4a Professor Yahuda In Berlin. Eingeladen von der Vorderasiatisch-Aegyptischen Gesellschaft, wird Prof. Yahuda (früher Madrid) am 4. Dezember, um 8 Uhr abends, im Saal 29 der Berliner Universität einen Vortrag über den ״Einfluß des Aegyntisehen l«f Spruche und Stil des Pentat e u c h" halten. Der Vortrag ist als eine Fortsetzung des großen Werkes von Yahuda über das gleiche Thema gedacht. Liga für das arbeitende Pallitina. Am Mittwoch, dem 4. Dezember, abend! gi/, Uhr, spricht Dr. Georg Landauer, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestraße, im Rahmen eines Vortrags-Zyklu* über ״Oje Araberpolitik der Histadrutl»“. Konzert. Unsere Qesinnungigenossin, Fräulein Luba J u dkowska. ejne Mcisterschylenn von Schnabel, veranstaltet am 19. Dezember, abends 8 Uhr, in der Singakademie einen Klavierabend, bei dem sie Mendelssohn, Liszt, Beethoven und Schumann bringen wird. P«f Zionistische Jugendbund ״Nord»«״ veranstaltet am Sonnabend, dem 21, Dezember, abends $</t Uhr. in Qerechts Festsälen, Am Könmgr!ben 2, einen Blau-WciS-Gesellschaftsabend und bittet alle Gesinnungsgenossen diesen Abend für seine Veranstaltung frei Id halfen. Eintritt inkL Steuer |,|0 M. Die Hälfte des Reingewinns fällt dem Fonds ״Hilfe durch Aufbau” ZU, Politisches Seminar in Frankfurt a. M. Am Sonntag, dem 8. Dezember, findet in Frankfurt a. M. ein Politisches Seminar statt. In der Vormittagssitzung wird das Thema; ״England und das Palästina-Mandat“ (Referent: Dr. Moritz Büe ki ’s, in der Nachmittngssitrun״ das Thema: ״Englands Orient- Eolitik und di® arabjs;be Bewegung in Paläs.!:1a“ (Referent: >r. Georg Landauer) behandelt werden, 'Sämtliche Jugendführer und Propagandisten, die in diesem Bezirk wohnen, werden gebeten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Abmeldungen find M 4*» Sekretariat der Ortsgruppe, Frankfurt .,, מ י' tJmftuv'|(|1 verband, veranstaltet auch in' diesem Jahre ela Seminar ffir seine Mitglieder und «rette Kreise der jüdischen Jugend In Deutschland, Als Zeitpunkt de! Seminar« ist der 20. Dezember gedacht. Dj« Dauer etwa 14 Tage. Als Ort wurde das Jugend-!and der Stadt Berlin in Zossen bei Berlin gewählt. Folgende Themata sollen behandelt werden! L Fragen der palästineoaisehen Arbeiterbewegung (5 Vorträge). 2. Die arabische Frage (7 Vorträge). 3. Probleme der sozialistischen Bewegung (8 Vorträge). 47 Erriehuiigsprobtetne (5 Vorträge). 6. Das Jüdische Volk und der Zionismus (8 Vorträge). Ei« f׳enau *!»*gearbeiteter Plan wird allen Jygendverblnden zugänglich gemacht werden. Merkas Hcchaluz. Private Volksschule des Jüdischen Sch1׳׳verelns (Fasanenstrafe 7p/80). Di« Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Ostern 1930 erfolgt Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von f 21/4 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin. Es wird gebeten, die Kinder persönlich vorzustellen und Geburt»- und!fnrdseheln mitzubringen. Ein ärztliches Zeugnis Ist nicht erforderlich. Die Jfldlseha Schule, FasanensfraBe, sucht für den Landheimaufenthalt in Seesen a- Harz von Mitte Januar bis Mitte Februar bzw. März einen Lehrer des Hebräischen und einen Turn - und Sportlehrer. Näheres zu erfragen bei der Leiterin, Frau Nathan. Sprechzeit: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 1313—»/י Uhr, Fasanenstr. 79/80, An unsere Abonnenten! Um unseren Beziehen», soweit sie Inhaber von Post- Scheckkonten sind, die Zahlung der Abonnementsgebühren zu erleichtern, haben wir uns vom hiesigen Postscheckamt die Bewilligung für das ״Vereinfachte Abbuchung»- verfahren“ erteilen lassen. Wir sind dadurch berechtigt, vom Postscheckkonto derjenigen Kunden, die uns schriftlich die ausdrückliche Bestätigung erteilen, die Bezug'gebühren abzubuchen, *0 da# dem Abonnenten Jede Arbeit bei der Zahlung der AbonnementsbetrSge erspart bleibt. Die EInwin1׳?ungserfc|ärung der Abonnenten mul ungefähr folgenden Wortlaut habe«! ״Ich bin damit einverstanden, daß die Abonneuientsgebübfon für d|e ״Jüdische Rundschau“ vierteljährlich von meinem Konto Nr..beim Postscheckamt In .abgebucht werden und verpflichte mich, Reklamationen Jeder Art nicht beim Postscheckamt, sondern direkt beim Verlag vorzubringen•“ Wir bitten diejenigen Abonnenten, die von dieser äußerst bequemen Zahlungsmethod« Gebrauch machen wollen, um umgehende Zusendung einer Elnwüligungserkiärung. Verlag der •Jüdischen Rundschau*‘ Berlin W!5» Melnekestr, 10. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Arbeit»* kreis für den Keren Kajenaeth Lejisrael: Ernte Zusammenkunft Montag, den 2. Dezember, abends 8 Uhr, im Hause von Frau Dr. ThcJlhaber, Uhlandstr. 63. Professor ffeinrieh Loewe spricht über: ״Die Geschichte der jüdischen Ko- Ionisation in Palästina“. — Studienzirkel Lichter־ felde-Dahlem: Statt jeder besonderen Einladung: Dlenstag, den 3. Dezember, nachm. 4 Uhr, bei Frau K«8chower, Steglitz, Schloßstr. 67. — Stu d ien zirk e 1 Hatikwal»:, Erste Zusammenkunft in diesem Herbst Donnerstag, den 5. Dezember. Die Leitung hat, wie im vergangenen Jahr, Frau Dr, Nadja Stein übernommen. Ort und genaue Zeit werde« nqch bekanntgegeben. Mara Spiegel, Im ״Theater der Kinder“, an» Noilendorfplatz, spielt der junge Filmschauspieler Mara Spiegel in ״Peterchens mondfahrt“ eine der Hauptrollen. Der junge begabte Knabe ist Schüler der jüdischen Schute in der Faaanen!fr»ße und Mitglied des Bar Kochba Berlin, Er spielt aucT» di« Hauptrolle im film Makkabäer ״י ein Film jüdischer Spartjugend — der dieser Tage in der Kamera seiner Uraufführung entgegengeht . Makkabäer-Film, In diesen Tagen wird mft dpr Vertonung des Füms ״Makkabäer“, den» Film jütischer Sportjugend. h*־ gönnen. Die Musik gelangt auf der wurlitaer Orgel toi» Viffrag* Für die Uraufführung am Sonnabend, dem 7, Dezembfr, li Uhr abends (Nachtvorstellung), sind noch einig« Kart«» a 3 M. durch das Filmsekretariat Herrn Heinz Milvridsky, Speyerer Str. 18, zu beziehen, Die nächste Vorstellung findet am darau, folgenden Sonntag, dem 8• Dezember, um 11 Uhr vorm, (Matinee), in der Kamera, Unter den Linde« 14 (nahe Friedriehstr.), statt. Karten I 2 M. (Jugendliche 1 M,} im Phptohaus leiaegang, Tauentzienstr. 12, im .Bar Kochba-Bftrpj Meinekestr.!0, sowie im Film-Sekretariat erhältlich. Neue Jüdisch« Musik. Der bekannte jüdische Viokmcelt- Virtuose und Musikschriftsteller, Joachim I tf i I .»yljr i|idi•«h« Taniftüel WH die Mitte «filllte., zugunsten des Palisflna-Arbeiterfond», umufftflhrt swn Das Werk »st Arnold Zweig gewidmet K. J.V. Für Frauenarzt bietet sich gut« Gelegenheit zur Niederlassung in Palästina durch Uebernahme der "Praxis tpd einer kleinen Privatklinik von einem lange dorj ansässigen Kollegen. Gute Niederiassungsmöglichkeif für Zahnarzt in westdeutscher Stadt kann nachgewlesen werden. Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V. Der Wohffahrtaverein Rodel Zeduko E. V. veranstaltet am Sonntag, dem l, Dezember 1929, in den Gesamtelumen des Brüdervereinshauses, Kurfürstenste. 116, seinen diesjährigen V«reinsbafl. Ein reichhaltiges Programm, Kapelle Dajos B4&, unter werden das Fest wieder zu einem bemerkenswerten Ereignis der Ballsaison stempeln. Saalerftffnung 7 Uhr. Die Sportgruppe im Reicbrverband jüdisch«• FrontaokUten veransultet «n Sonnabend, dam ך. Dezember Ipsg, in dm (Jesamträumen des ״Ul«p", Alt-Moabit ft/u, ihren dieajlhrigen B«i*üschaftsball. Tanamusik: ßamabas von Gäcsy, Sid Kaja Failow«, Fred Cock. EinUitt im Vorrerkauf 3,50 KM., Abendkasse 3,— RM. Vorverkauf in fast allen jüdischen Restaurants und in der Geaehiftsetelte der Sportgruppe, Burgstr. 30, Norden 8003. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 30. November, abends: in allen Synagogen und Alterversorgungsuuitaften; 4,15 Uhr. In den Synagogen mit Orgel (außer Neue Synagoge) Ansprache des Rabbiners. Predigt: Synagoge Fasanenstr.: Dr. Bergmann. Sonnabend, den 30. November (Neumondwethe) morgens: Synagogen mit altem Ritus und AlterversorgungsansUlten: g Uhr: Frühgotteadiemt: Syn. Rykestr. 7 Uhr: Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdions» (außer Syn. Friedenstempel): 7,30 Uhr; Ilauptgottosdienat: 10 Uhr. Predigten: Alle Syn.; Dr. Frcimann; Syn. Kaiserstr.: Dr. Wilhelm Lowy; Syn. Rvkestr.: Dr. Freier: Syn. Postalozziatr.: Ksinski: Syn. Kottbusser (Jfer; Dr. Bleichrode; Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy; Syn• Grtmewald: Dr. imfl Cohn; Neue Syn.: Dr. Warschauer; Syn. Lindenstr.: Dr. Blumonthal; Syn. Lützowstr.צ Dr. Salomonski; Syn. Fricdonstempol: Dr. Prim. Jugendgottesdienste: 4 Uhr: Syn. Rykc- Straße: Rabmoor Nobel; 4 Uhr; Syn. Kottb. Ufer: Dr. Bleiohrode; 4,30 Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr, Arthur Levy. Sabbat-Auegang: 4,46 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends: in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens: in dtra Spagwen mit altem Ritus ataßer Syn. Pestaloariltr•: 7 Uhr; in der öyn. Pcstalosiistr. und den Synmit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Geschättliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafi Kutschera, Charloitenburg, Bismarckstraße 109, am Schlliertheater, bestens empfohlen; sämtliche In« und ausländische Zeitungen. * ״Hochverrat“ ins Roxy-Palast. Der nouo Ufa-Großfilm ״Hochverrat“, mit Gerda Maurus und Gustav Frdhlieb in den Hauptrollen, läuft ab Freitag, den ag. November igsg im Roxy« Palast, Schüncberg, Hauptstr. 78/79. Außer dom grandiosen Filmwerk bringt dar Roxy-Palast auf der Bünne borühmto Atirakllonen von Weltruf. Nsheres »• Inserat. In der Buchhandlung Rubin Maas, Berlin-Charioltenbur«, Kantstr. 46, ist soeben ein neues hebräisches Lehrbuch von Dr. F. Schargorodska erschienen- Der Lese- und Uebungsstoff in diesem Lehrbuch nohandeU ausschließlich das Leben im heutigen Pa« lästina. Dem Buch sind 106 Illustrationen von Palästina beigegebon. Näheres siehe im Inserat.

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