Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 89 (12.11.1929)
- Date
- 1929-11-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2653062-2653143--21163-2679228- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 590 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr, 89, 12. XI. 1929 Professor Dr. ladwlg Steins 70. Geburtstag Von Prof. Dr. M. Sobernheim. Am 12. November vollendet der bekannte Politiker Prof. Dr. Ludwig Stein in ungewöhnlich jugendlicher Frische sein 70. Lebensjahr. Er gehört zu denen, die östliche und westliehe Bildung im höchsten Matte vereinen, ln einer kleinen Stadt Ungarns geboren, besuchte er die jüdische Religionsschule und wurde dort bereits beiin Elementarunterricht auf religiöse Studien und die Kunst der Diskussion vorbereitet. Er besuchte das Gymnasium in Ungarn und studierte in Holland und in Berlin Philosophie; hier folgte er außer den Vorlesungen an der Universität dem Lehrkursus im orthodoxen Rabbinerseminar. Nach der Doktorpromotion und dem Rabbinats-Examen wirkte er kurze Zeit als Prediger in Berlin. Doch haben ihn die philosophischen Studien mehr als die theologischen angezogen, denn bereits im Jahre 1836 habilitierte er sich in Zürich am Polytechnikum als Privatdozent für Philosophie, wurde dort nach 3 Jahren außerordentlicher Professor in Bern. Eine große Zahl von Hörern besuchte seine Vorlesungen, und viele zog er in sein Haus und in seinen Familienkreis. Er war den jungen Studenten aus den östliehen Ländern, deren Seele und Streben, er dank seiner Ausbildung in der frühen Jugend tief innerlich verstand, ein treuer Berater und Helfer. Wieviele verdanken seiner Güte ihren Studiengang und ihr späteres Fortkommen in den Berufen, die mit der akademischen Vorbildung Zusammenhängen. Professor Stein hat eine große Reihe philosophischer Schritten verfaßt, die an anderen Stellen häufig gewürdigt worden sind. Hier mögen nur seine Arbeiten über Leibniz und Spinoza, philosophische Strömungen der Gegenwart, Juden in der Philosophie der Gegenwart genannt sein. Was ihn auszeichnet, ist sein scharfer Geist und seine ungeheuer schnelle Auffassungsgabe, die er in der Jugend besonders auszubilden Gelegenheit hatte. Seine universelle Bildung in der Theologie, Philosophie und Staatsvvissenschaft trieb ihn in das politische Gebiet, für das er wohl durch seinen langjährigen Verkehr mit dem Gesandten von Bülow in Bern und dessen Bruder, dem Fürsten, vorbereitet war. Deshalb siedelte er vor dem Kriege nach Berlin über und fand bei Beginn der tragischen Ereignisse reiche Gelegenheit, seine vielseitigen Kenntnisse zu verwerten. Er gründete die noch heute bestehende Mittwochs-Gesellschaft, in der er eine Reihe unabhängiger Politiker um sich versammelte. Als echter Demokrat konnte er sich nie in Abhängigkeiten fügen. Er wollte als Gleicher unter Gleichen wirken. Darum schloß er sich nur in seltenen Fällen Vereinen an und liebte es nicht, obwohl er stets mit Rat und Tat half, sich an Gemeinschaften, wie Wohlfahrtsvereine oder Logen sind, fest zu binden. Aber eine um Rat oder Hilfe bittende Gemeinschaft oder Einzelperson hat nie aus seinem Munde eine Weigerung vernommen. Seine kluge Meinung und Unterstützung hat er niemand vorenthalten, wenn er sich auch stets eine freie Stellung, wie selbst als Mitarbeiter der ״Vossischen Zeitung“, vorbehielt. Er hatte durch die obenerwähnte Mittwochs-Gesellschaft, durch seine Mitarbeit im Ullstein-Konzern und durch die von ihm übernommene Zeitschrift ״Nord und Süd“, sowie durch seine ausgedehnten persönlichen Beziehungen, die er im Laufe seines Lebens mit der diplomatischen Welt angeknüpft hatte, wie selten jemand Gelegenheit, am grünen und auch am weißen Tisch, wie er die Tätigkeit mittels gesellschaftlicher Beziehungen gern nannte, zu wirken. Persönlich religiös gesinnt, hat er stets die Interessen der jüdischen Gemeinschaft, wie auch den Palästina-Aufbau, mit Eifer gefördert. Die Akademie der Wissenschaft in Budapest, das ״Institut international de aoriologie“ und die wissenschaftliche Akademie m Genf haben sich seiner Mitarbeit durch Verleihung der Mitgliedschaft versichert. Möge es ihm noch lange vergönnt sein, am allgemeinen Wohl mitzuarbeiten. * Prof. Stein ist Mitglied des Pro Palästina-Komitees. In den Anfangsjahren des Zionismus stand Stein auch mit Herzl und Nordau in Verbindung. Chemnitz. Am 31. Oktober fand die Generalversammlung der Ortsgruppe statt. Aus dem Bericht des Vorstandes ging hervor, daß für den Keren Hajessod 13835 M., für den Keren Kajemeth 6500 M. im verflossenen Jahre aufgebracht wurden. Nur von einer Seite wurde Kritik an der Arbeit des Vorstandes geübt. Die Versammlung iedoch erteilte dem Vorstand mit Dank Entlastung und wählte ihn einstimmig en bloc wieder. Die Kommissionen des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth wurden durch die Wahl einiger neuer Mitglieder erweitert und die Mitgliedsbeiträge für Jugendliche von 18—20 Jahren herabfesetzt. Zum Schluß gab der Vorsitzende einen kurzen Ueberlick über die geplante Winterarbeit. Nochmals das Lake-Interview Auf unsere in Nr. 82 der ״Jüdischen Rundschau“ veröfjentlichte Notiz über das Dementi der Palästina-Regierung in Angclegenheit des Interviews des J. T. A.-Sonderkorrespondenten van Paassen mit dem Chefsekretär Luke erhalten wir aus Tel-Awiw eine Zuschrift der Herren Julius Berger, Dr. Felix D a n zi ge r, Marek Schwarz und Dr. Theodor ZI oci s t i, in welcher die Unterzeichneten ihrer Ucberzeugung Ausdruck geben, daß der ihnen persönlich bekannte Journalist Herr van Paassen ״einer Unwahrheit ganz und gar nicht fähig ist“. Es sei daher nicht daran zu zweifeln, daß dieses Interview genau so staitgefunden hat, wie Herr van Paassen es veröffentlicht hat. Wir benützen gern die Gelegenheit, unsererseits hinzuzufügen, daß uns nichts ferner gelegen hat, als ein Zweifel an der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit des Herrn van Paassen, Auch wollten wir uns nicht ״schützend“ vor Luke stellen, dessen Stellungnahme selbst dann noch angreifbar genug bleibt, wenn man einiges von der Veröffentlichung subtrahiert. Wir haben nur festgestellt, daß, wie dies oft bei politischen Interviews der Fall ist, ״die Wahrheit in der Mitte liegen dürfte“, d. h. daß durch die Art der Wiedergabe, oft aus zweiter und dritter Hand, die Dinge leicht einen tendenziösen Charakter bekommen. Diese Vermutung liegt schon dadurch nahe, daß das besagte Interview uns in zwei verschiedenen Fassungen vorlag: Einerseits der Text der J.T.A., worin die Aeußerungen Lukes als eine Erklärung des Standpunktes der Araber wiedergegeben wurden, andererseits ein Text, der in verschiedenen europäischen Zeitungen (z. B. ״Neue Freie Presse“ und ״Prager Tagblatt“) in einer aus Beirut datierten Meldung in großer sensationeller Aufmachung abgedruckt wurde und dessen — in der anderen Version fehlender — erster Satz lautete: ״Die Araber haben ganz recht.“ Der Sensationslust dieser Zeitungen zu dienen, halten wir für keine zionistisch nützliche Handlung, aber wir geben zu, daß auch in diesem Punkt wie in so vielen anderen Fragen die Meinungen geteilt sein können. Jedenfalls hat die Feststellung, daß die übergroße Publizität, die dem kleinen ruhebedürftigen Palästina heute zuteil wird, die sachliche Entwirrung der Palästinaprobleme nicht fördert, nichts zu tun mit einer —• offenbar auch von den Unterzeichnern dieser Zuschrift herausgelesenen — Antastung der Ehre van Paassens, der auch uns als verdienstvoller Journalist bekannt ist. Vermischtes Allgemeine Jungzionisten. Die für Donnerstag, den 14. November, angekündigte Veranstaltung der Allgemeinen Jung- Zionisten findet nicht im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, sondern in der Agudas Achim Loge, Jostystr. 4, statt. Referat: James Bendersky. Hechaluz. Am 16. November, abends 8V2 Uhr, veranstaltet der Hechaluz im Sitzungssaal der Z. V.f. D., Meinekestr. 10, einen Vortrag von Chawer Elieser Liebenstein über das Thema ״Die Arbeiterschaft Palästinas und die Araberfrage“. Arbeitsgemeinschaft imBeih Am Iwri. Dienstag, den 19. November, beginnt im Beth Am Iwri, Grolmanstr. 36, der Zyklus über die Heimatkunde Palästinas unter der Leitung des Herrn J. Braslawski aus Erez-Israel. ביום השלישי .19 נובמבר יתחיל מר יוסף ברסלבסקי מארץ־ ישראל את שעוריו בבית־העם העברי ע? הנושא: ארץ־ישראל לפנים והיום. ההתחלה בשמונה שעות בערב. Vom Hebräischen Klub. Dieser Tage fand im Beth Am Iwri anläßlich der Landesvorstandssitzung der Z. V. f. D. eine interessante Aussprache über die hebräische Bewegung in Deutschland statt. Von den eingeladenen auswärtigen Teilnehmern sprachen Dozent Dr. Ra bin und Max Jakobsohn aus Breslau. Der erste äußerte sich dahin, daß die hebräische Bewegung in Deutschland In erster Linie die ostjüdischen Kreise zu erfassen habe, die für eine hebräische Kulturtätigkeit leichter zugänglich seien. R.-A. Jakobsahn schilderte die erfolgreiche hebräische Arbeit in Breslau. Es sprachen ferner der Initiator und Gründer des Beth Am Iwri Herr Arthur Nathan über den ungeheuren Aufschwung, den die hebräische Bewegung in Berlin durch dieses Zentrum erreicht habe. Jehoschua Gut mann betonte den humanistisehen Charakter der hebräischen Kultur. Dr. Borodianski forderte vom deutschen Zionismus, daß er sich nicht bloß auf das Bekenntnis zum Hebräischen beschränke, sondern auch dieses Bekenntnis in Taten umsetze. Der Vorsitzende, Dr. Soloweitschik, und Dr. Pi nes analysierten die ideologischen Zusammenhänge zwischen Zionismus und Hebraismus. Mit Reden der Herren fahuda, Dr. Koretz und Herrn N Berggrün, die sich mit Einzelheiten des hebräisehen Unterrichts befaßten, schloß die Aussprache. a. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Der Studien- Zirkel Schöneberg nimmt seine Arbeit am 18. d. M., abends 8 Uhr, auf. Frau B ergel-Gronemann hält wieder einen Bibelkursus ab, und zwar wird in diesem Jahr mit dem Buch Josua begonnen, lnteressentinnen wollen sich bei Frau Haase, Duisburger Str. 10, Oliva 2699, melden. — Die Bezirksgruppe Tempelhof hatte am 7. November ihre zweite Vortragsveranstaltung in diesem Herbst, die im Hause von Frau Dr. Salomon stattfand und einen gelungenen Verlauf nahm. Herr Dr. Wollstein hielt ein sehr interessantes Referat über Palästina nach den Ereignissen und Bodenkultur, das die Teilnehmerinnen zu reger Diskussion veranlaßte. — Gruppe N o r d w e s t. Beginn des Studienzirkcls Mittwoch, den 13. November, nachmittags 5 Uhr, im Hause von Frau Rechtsanwalt Mittwoch, Brückenallee 11. Leitung: Dr. Max Mayer. Thema: Achad Haam. Der Studienzirkel wird alle 14 Tage abgehalten werden. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge beginnt ihre Veranstaltungen in diesem Winter am Montag, dem 18. d. M., abends 8 Uhr, Rosenstr. 2—4 mit einem Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Dr. Alfred Wiener über das aktuelle Thema: ״Die Grundlagen des modernen und des jüdischen Ehescheidungsrechtes“. Anschließend Diskussion. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. Hebräischer Lehrer, ln einer süddeutschen Stadt mit Technikum wird gegen freie Wohnung und Verpflegung ein hebräisch er Lehrer gesucht. Bewerbungen erbeten an die Z.V.f.D., Berlin W 1, Meinekestr. 10. Matinee Miriam Ellas. In Berlin weilt zurzeit die bekannte Schauspielerin Miriam Elias. Aus der Schule Stanislavskis hervorgegangen, aufgewachsen auf den besten Traditionen der Hochburg der Bühnenkunst, des ״Moskauer Künstler-Theaters“, hat sie sich schon früh der Aufgabe zugewandt, eine gleichwertige Kunst aus jüdischem Stoff und jüdischen Motiven zu formen und fühlte sich in besonderem Maße zu der Aufgabe hingezogen, an der Schaffung eines neuhebräischen Theaters, der ״Habimah“, mitzuwirken. Dort hat sie bald eine führende Stellung eingenommen. Einen besonders tiefen Eindruck machte sie in der von ihr geschaffenen Kernfigur des Dybuk, des in wilder Leidenschaft sich verzehrenden jungen Talmud-Thora- Schülers Chanan. 1923 folgte Elias einem Ruf nach Amerika und hat dort ihre künstlerische Tätigkeit teils in einem eigenen Studio, teils in dem bekannten ״Jiddish Art Theater‘“ von M. Schwarz mit sehr großem Erfolg fortgesetzt. Während somit ihr Name in Rußland und Amerika sehr bekannt wurde, ist die Künstlerin in Deutschland noch nie aufgetreten. Es ist deshalb sehr zu begrüßen, daß sie während ihres kurzen Berliner Aufenthaltes am Sonntag, dem 17. November, im Renaissance-Theater eine einmalige Matinee veranstalten wird. Dem deutschen Publikum wird dadurch die Möglichkeit geboten, ihre eigenartige und fesselnde Kunst kennen zu 1ernen, die, unterstützt durch ein außerordentliches modulationsfähiges und ausd ruck reich es Organ, ein dramatisches Erlebnis durch einen vielfältig variierenden, auf den Höhepunkten bis zum ekstatischen Gesang sich steigernden Vortrag gestaltet. Hebräischer Abend Madeleine Grey. Das zweite Konzert der großen_ Pariser Gesangsinterpretin Madeleine Grey war der jüdischen Musik gewidmet: sie sang religiöse, moderne und volkstümliche jüdische Gesänge, die besten zeitgenössisehen Komponisten und Bearbeiter finden sich auf ihren Progratnmen. Ihre Auffassung ist zeitgemäß, objektiv, unsentimental, großzügig. Wieder hatte man Gelegenheit, ihre ausgezeichnete Phonetik und Stimmkultur zu bewundern und sich an ihrem rassigen Charme zu erfreuen. Von den Bearbeitern jüdischer Musik fällt der rumänisch-jüdische Komponist A1 g a j i als neuartig, kraftvoll und interessant auf. Von außergewöhnlieh starkem Eindruck waren noch folgende Gesänge: ״Adonaj EI Rachutn“ (F. Quinet), ein Kol Nidre von L. Aubert und zwei Gesänge von Darius Milhaud. Wir hoffen, daß Madame Grey ihre Berliner Gastspiele recht bald und oft wiederholen möge, zumal sie sich schon jetzt hier eine begeisterte Gemeinde erworben hat. Alice Jacob-Loewenson. Der große Ball der Przemysler mit hochinteressanten kilnstkrischen Darbietungen findet am Sonnabend, dem 33. November d. J., im Logenhaus, Kleiststr. 10, statt. Alle Landsleute nebst Angehörigen, Freunde und Gönner sind herzlichst eingeladen und willkommen. Alfred Besthoff & Co. G. m. b. H., Berlin-Wilmersdorf, Güntzelstr. 46, Tel.: Uhland 5982, Abteilung Polen, erledigt Geschäftskommissionen aller Art, Inkassi, besorgt Ueber- Setzungen, amtliche Dokumente, Heimatspapiere (Ehe- und Erbschaftssachen). Unser Geschäftsführer, Herr A. H. Olschwanger ehern. Rechtsanwalt in Warschau, ist täglich von 3—5 Ohr nachmittags zu sprechen. r *ץ Leonie Jakubowski Dr. med. Rudolf Rosner Verlobte Stargard 1• Pom. im November 1929 V״......INI.. ■ ..... r Die Gebart eines Sohnes zeigen erfreut an Dr.Knri and Jenny Hendelsolui geh. Banemann Berlin - Halensee Seeseser StraSe 73 כשר כשר Erstklassige Wiener Küche M. Schlank unter Aufsicht der Isr. Synagogen -Gemeind« ״Adaß-Jisroel“ zu Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5. Eingang Direkten*trafie. Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher: Amt Norden 8953. streng כשר, vollfett, hochprima, delikat, bes. vortägl. Qualität, in Würfeln von 5 Pfd. Hedi scher, v, orthod. Oberrabb. Käse la gelr. Steinpilze ganz auf Faden und geschnitten wieder eingetroffen. Versand auch in Postpaketen ail er bi l!i gst Ferner Konserven, getrocknete Früchte, HQsse, Sardinen, Kaffee, Tee offerieren allerbilligst Gebr. Lasetun Hamburg Rappstraße 13 Ich habe meine Sprechstunden von LevetZOWStr. 12 verlegt nach enariettenburg, HneseDecKstraße 31 (zwischen Kurfürsten dämm 11. savignyplatz). Sprechstunden: :9-10,׳ u. »/,4—'/,S, Sonntags 9-10 Uhr. T*1 efom J. 1, Dr. S. Hildesheimer Bismarck 5900. Augenarzt Gut möbliertes großes Vorder-״ Zimmer mit allem Komfort, Nahe Kurfürstendomra abzugeben. Anruf: Bismarck 2137 *wischen 2 und 4 Uhr. Lausanne (Schweiz) Töchter - Pensionat »iE MOUTIBR״״ Route du Signal Prosp.מ■ Ref. Flffil A’s Korrespondentin od. Vorlagssekreiärln sucht be! Evportf rma bzw. Verlag Stel* lung erfahrene Bürokraft. Engl■• franz., ital. u, spanische Sprachkenntni&se. Deutsch., franz. und engL Stenographie. Perf. Maschmenschreiberin. Off. unter €.4486 an die Jöd. Rundschau, Berlin W15, Meinekestrafie!0. Lausanne •Schweiz Isr. Mild che»-Pen.ionat VILLA SfcVIGNfe Im Jahre 1903 gegründet, Referenzen, Prospekt durch die Vorsteherinnen Nnes. rLBioö, •hw« d'eeadlmie Ci B• B10H1 Doktor •Examensarbeiten Diktate, Abschriften« Uebersetzungen Vervi elf altiguegeu jeder Art Aushilfen auch süßer aem Hause. Frau Clara UXlmann (früher Wolletein) Flotowstrsße 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel.: Hansa 53 05. Anmeld.: bis 1/19 Uhr morg. od. 3*7 nachm. FESTDICHTUNGEN Toaste / Teieioefltr / Vortrags!.*. Fntzsmnin / 6B«n1nge11 ״*י•“ verfafit BERLIN - CHARLOTTENBURG 4 WaitzslraBe 20. Tel.: Bleiblreu 2318. Aktuell! E. Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Täglich 2 Vorstellungen 5 und 8 V* Uhr. Unsere neuen Preise: Wochentags 5 Uhr 50 Pf. bis 3 Mark Täglich 8 */נ u♦ Sonnt. 5 Uhr 1 Mark bis 6 Mark LU11tfpieH11e&fer Spielplane v. 11.—14. November Dniversnm Boch.«rr.t Dia-Palast am Zoo Di. wolBo H8II# von Pis Pal« «lorla-Palast Atlantik ftarfürstendamm Dor Sllb.rkondor Ofa-Pavllion Napoleon aal St. Holen» Hammeritdüsatele Tko SiagiaE lool Spielplan der Berliner Theafer vom 12. bis 15. November 1929 Staatsoper (Unter den Linden) 12. Nov. Madame Batterfly 13. Nov. Schftpfoag / Salat/ Der KSalg 14. Nov. Afldrl Chialu 15. Nov. Mona Lloa staatsopef (Platz der Republik) 12. Nov. Salome 13. Nov. Iphigenie an! Taarl« 14. Nov. Siafomekoasert 15. Nov. Die Zavberflbte Städtische Oper 12. Nov. Lohtogrla 13. Nov. Die lästiges Weiber »ob Windsor 14. Nov. Ein Maskenball 15. Nov. Der Schauspiel• direkte» — Coppeila Staatüdies Sfflaasptelhaas 12. No». Eia ba.o.ror Hon 13. Nov. Daa Carlo. 14. Nov. Wallanat.la* Lavor — Dlo Plccolotual 15. Nov. Don Carlos Sdilller-Theater 1Z Nov. Tr.lbl.ed 13. Nov. Daa Kab.ra Soldaten 14. Nov. Tr.ibfavd 15. Nov. Dos Kab.ra Soldaten Deutsches Theater Dor Kaioor von Amerika Hammersplelc Zar goH. Ansicht Theater In der KOntggr&tzer strafte Dia orsto Mrs. Solbr Komödie Vom Teufel geholt Komödienhans Dar HSknarko! firoftes Schauspielhaus Dlo drsi MaskoUaro TolksbOhne FrlUlafOsrwacbsa Lessind״Theater Zyankali Berliner Theater Zwo! Krawallen Piscaior-Bühne Dlo Fledermaus Tribüne Bunkurrjr Hetropol'Theater Das Laad da■ Llckolas Kleines Theater Alt. Berlin Renaissance ־ Theater Krankhalt dor Jogond Deatsdtes HQnstlertheater Soltsaa.a Zwl.ch.napi.l Theater des Westens M&rlelta Theater am SMifbanerdamm Pennäler Theater In der Behrenstrafte ... Vateraeindagegenfeh« Lnsispielhans Grand . Hotel Deutsches Voimtheaier Menschen wie du und ick Thalia-Theater Drei alts Schacht.)» Zeniral-Tbeater Frinleiu, pardon empfiehlt •ich zur Anfertigung eleganter and einfacker Daman•'Garderoben zu aouden Preisen Berlin W62 LutberstraSe 47 Gartk. Fernsprecher: (B 5) Barbarossa 7838 Verantwortlicher Redakteur: Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin N. Verlag füdischo Rundschau G. m. b. Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segal, Berka Wilmersdorf» Ans. Verw. Jüdisch* Rundschau G. za. b. BsrUa W15. Meinekestr. 10 Druck von Siegfried Scholen« Berlin Sdhoneberg. t